17. Aug. 2017
Zilla möchte die 100 Kilometer von Biel laufen
Der Mann hat einen Traum. Jörg Zilla, 52-jähriger Immobilienökonom aus Gladbeck und Mitglied im VfL, hat sich für den nächsten 100-Kilometer-Lauf von Biel/Schweiz angemeldet. „Ob ich das schaffe, weiß ich heute natürlich noch nicht“, sagt Zilla, der vor mehr als 30 Jahren mit dem Laufen angefangen hat.
Im Juni 2018 steht die Herausforderung Biel auf Jörg Zillas Plan. Es ist eines der fünf großen Ziele, die er in seinem Leben erreichen möchte. Ein anderes war beispielsweise ein Trip durch die Vereinigten Staaten auf einer Harley Davidson. Abgehakt!
Zum Ausgleich setzt sich Jörg Zilla aufs Rennrad
Nun stehen die 100-Kilometer von Biel im Fokus – davon träumt Jörg Zilla schon seit geraumer Zeit. „Seit zehn Jahren“, erzählt der VfLer, „schaue ich mir immer wieder die Ergebnisse und Laufberichte von Biel an.“ Er habe sich aber nicht angemeldet. Bis jetzt. „Wenn nicht jetzt, wann dann?“ Zilla weiter: „Aufschieben gilt nicht mehr, noch mal zehn Jahre und es wird ein Traum bleiben.“
Mit den Vorbereitungen auf die Herausforderung Biel hat Jörg Zilla längst begonnen. 15 bis 20 Kilometer „frisst“ er jeden Wochentag, samstags und sonntags sogar 30 bis 40. „Außerdem“, sagt er und lacht, „absolviere ich auf dem Rennrad noch um die 500 Kilometer in der Woche, um einen Ausgleich zu kriegen.“
Lieblingsstrecke führt über Kirchhellen nach Dorsten
Unlängst hat Zilla den Halbmarathon beim Sparkassenlauf seines VfL bestritten – als kleiner Teil des Trainings. Im November will der Gladbecker sich in Bottrop am Ultramarathon über 50 Kilometer versuchen. Und, sollte die Zeit reichen, möchte er schließlich in 2018 noch einen Lauf über 75 Kilometer in Angriff nehmen.
Vor allem in Gladbeck und Umgebung ist Jörg Zilla unterwegs: „Es gibt bestimmt viele schöne Orte auf der Welt. Doch wenn man genau hinschaut, hat man alles vor der Tür, was einem das Herz höherschlagen lässt.“ Er läuft am liebsten durch die Felder Richtung Kirchhellen, am Golfplatz vorbei, und dann weiter nach Dorsten. Zilla: „Felder, Wiesen, Wälder – alles liegt so nah beisammen und immer gibt es etwas Neues zu beobachten.“
Zilla kennt die Einsamkeit des Langstreckenläufers
Der Gladbecker hat schon einige unvergessliche Läufe bestritten. Zusammen mit Anja Rückmann von den Fun Runnern des VfL hat er z. B. den Jungfrau-Marathon absolviert und in New York den City-Marathon. Er weiß daher aus eigener Anschauung zu berichten von der tollen Aussicht, die sich von der Eiger Nordwand bietet, und von den „verrückten Einwohnern“ New Yorks, die an der Strecke bleiben und für gute Stimmung sorgen, bis auch der letzte Läufer das Ziel erreicht hat.
Momentan spult Zilla sein Programm fast ausschließlich im Alleingang ab. Er kennt sie also, die berühmte Einsamkeit des Langstreckenläufers. Zilla hofft aber, Aktive zu finden, die mit ihm zusammen trainieren und in Biel an den Start gehen. „Vielleicht“, sagt der VfLer, „finden sich ja Mitstreiter, die insgeheim schon lange wollen, aber sich auch noch nicht getraut haben.“
Wer sich angesprochen fühlt, kann sich mit Jörg Zilla in Verbindung setzen – und zwar per E-Mail. Seine Adresse lautet: 100kmlaufen@gmx.de.
Quelle: waz.de – Thomas Dieckhoff | Foto: Michael Gohl
16. Aug. 2017
VfL Gladbeck sucht noch Fußballerinnen für ein U17-Team
VfL Gladbeck nimmt am 16. August Training wieder auf
Trainiert werden sie ausschließlich von Übungsleiterinnen. Am heutigen Mittwoch nimmt der VfL das Training wieder auf. Es findet statt auf dem Wacker-Platz an der Burgstraße und beginnt um 17.30 Uhr.
Wer sich vorab informieren möchte, kann sich unter Tel. 0176/34907076 bei Manfred Krieger, Abteilungsleiter für den Mädchen- und Frauenfußball des VfL Gladbeck, melden.
Foto: Robin Droste
16. Aug. 2017
Singh Toor setzt Karriere in Duisburg fort
Eine VfL-Gladbeck-Connection hat dafür gesorgt, dass Don Singh Toor in der neuen Handball-Saison für den Duisburger Nordrhein-Regionalligisten HC Wölfe Nordrhein aufläuft.
„Alexander Tesch hat mich mal angerufen und erzählt, dass die Wölfe Außenspieler suchen“, verrät Don Singh Toor. Er und sein Bruder Sam absolvierten daraufhin ein Probetraining in Rheinhausen. Dabei konnten sie Coach Thomas Molsner überzeugen.
Singh Toor trainiert weiter C-Jugend des VfL Gladbeck
Thomas Molsner, Alexander Tesch, Don Singh Toor – sie alle waren schon für den VfL Gladbeck aktiv. Molsner als Co-Trainer und Trainer zu Regionalliga-Zeiten, Tesch und Singh Toor als Kreisläufer bzw. Linksaußen in der Dritten Liga. Nun treffen sie sich regelmäßig in der Halle an der Krefelder Straße in Duisburg.
Wie sieht’s ansichts des Vereinswechsels – Don Singh Toor spielte zuletzt für den Verbandsligisten HSG Vest Recklinghausen – mit dessen Trainertätigkeit in der Jugendabteilung des VfL Gladbeckaus? „Da gibt es keine Komplikationen“, betont der 23-Jährige, der für die männliche C1 verantwortlich zeichnet, die in der Oberliga-Vorrunde um Punkte kämpfen wird. Die Wölfe habe er über sein Engagement im Nachwuchsbereich natürlich informiert.
Rückkehr nach Gladbeck als Spieler war kein Thema
Eine Rückkehr zum VfL als Spieler war für Don Singh Toor kein Thema: „Die Gladbecker sind mit Florian Bach und Fynn Blißenbach auf Linksaußen ja gut aufgestellt.“ Seine Konzentration als Aktiver gelte nun den Wölfen.
Die dürften in der Regionalliga gegen den Abstieg spielen. Das erwartet Klaus Stephan, der Sportliche Leiter des Klubs („Es wird nur um den Klassenerhalt gehen“), das erwartet Don Singh Toor. „Die Liga ist ziemlich stark und wir sind eine Mannschaft mit vielen neuen Spielern, die sich erst einmal finden müssen.“
Abstiegskampf ist für Don Singh Toor nichts Neues
Abstiegskampf ist für Don Singh Toor nichts Neues. Mit dem VfL musste er in der Dritten Liga um den Erhalt der Klasse kämpfen. Und in der vergangenen Saison steckte er mit der HSG Vest im Abstiegssumpf der Verbandsliga. Das Team aus der Kreisstadt wurde Tabellenletzter der Staffel 2.
Das war jedoch nicht der Grund, warum sich Don und Bruder Sam Singh Toor aus Recklinghausen verabschiedet haben. „Ein paar Sachen haben uns dort nicht gefallen“, so Don Singh Toor, der nun sein Glück in Rheinhausen versuchen wird – der VfL-Gladbeck-Connection sei Dank!
Quelle: waz.de – Thomas Dieckhoff | Fotos: Oliver Mengedoht
Die Veranstaltung geht am Samstag, 19. August, ab 11 Uhr in der Riesener-Halle an der Schützenstraße über die Bühne. Anhänger der Rot-Weißen, die sich ihre Saisontickets sichern möchten, sollten also vorbeischauen.
VfL Gladbeck möchte eine gute Rolle spielen
Die Gladbecker um Trainer Sven Deffte, die in den vergangenen beiden Spielzeiten jeweils Vizemeister geworden sind, möchten in der am 9. September beginnenden Saison 2017/2018 eine möglichst gute Rolle spielen. Das erste Heimspiel des VfL steigt am 16. September gegen Lit Tribe Germania.
14. Aug. 2017
Tim Deffte nimmt an Praxisforum Handball teil
Für einen Tag hat Tim Deffte gewissermaßen mal wieder die Schulbank gedrückt. Der Leiter der Handball-Abteilung des VfL Gladbeck nahm am sechsten Praxisforum des Online-Portals handball-world in Köln teil. Die Veranstaltung war mit Andreas Michelmann (Präsident Deutscher Handball-Bund) oder Thorsten Storm (Geschäftsführer des THW Kiel) hochrangig besetzt.
„Ich habe dort total viel Input erhalten“, sagte Tim Deffte, der sich insbesondere für die Themen Mitgliedergewinnung, Öffentlichkeitsarbeit und Ticketing interessiert hat: „Gerade die Frage, wie wir mehr Menschen für unseren Sport aktivieren können, beschäftigen den VfL und mich schon seit langem.“
Stefan Kretzschmar eröffnet das Praxisforum Handball
Bereits um 9 Uhr in der Früh begann am vergangenen Samstag im Kölner Seehaus des TÜV Rheinland das Praxisforum Handball. Es endete am Abend mit einer Abschlussdiskussion und einem Get Together. Wer wollte, schaute sich dann noch in der Lanxess Arena den Vergleich zwischen dem THW Kiel und Champions-League-Sieger FC Barcelona an.
Eröffnet wurde die Veranstaltung nach einer kurzen Begrüßung durch Andre Tzschaschel vom Gastgeber handball-world von Stefan Kretzschmar, ehemaliger Nationalspieler, Sky-Experte und Aufsichtsratsmitglied des SC DHfK Leipzig. Neben DHB-Chef Andreas Michelmann und Geschäftsführer Manager Thorsten Storm hielten auch Björn Seipp (Geschäftsführer des Bundesligisten HSG Wetzlar) und Dietmar Peißl (Handball Steiermark/Österreich) Vorträge. Storm etwa sprach über „neue Vermarktungsimpulse beim THW Kiel“ und Seipp zum Thema „So vermarktet sich die HSG Wetzlar“.
Podiumsdiskussion über Impulse für das Handball-Land
Raphael Brinkert, Geschäftsführer Jung von Matt/Sports, äußerte sich zu dem Bereich „Neue Impulse braucht das Handball-Land“, bei dem Tim Deffte ganz besonders die Ohren spitzte. Brinkert betonte, „dass wir die Kräfte bündeln müssen“. Zudem stellte er heraus, dass „einzigartige Charaktere des Handballs weiter herausgestellt werden müssen – auch im Breitensport“. Und in der Podiumsdiskussion sagte er: „Wir müssen jeden Anlass nutzen, um für diesen fantastischen Sport zu werben.“
Sätze wie diesen hat Tim Deffte nach mehr als 450 Einsätzen in 18 Jahren in der ersten Mannschaft des VfL Gladbeck längst verinnerlicht. „Jetzt“, sagte der Handball-Chef der Rot-Weißen und lachte, „brauche ich nur noch die Leute, die die vielen tollen Ideen umsetzen.“
Quelle: waz.de – Foto: Oliver Mengedoht
11. Aug. 2017
Acht Kinder erwerben beim VfL ein Seepferdchen-Abzeichen
Acht Kinder haben jetzt in den Kursen „NRW kann schwimmen“ des VfL Gladbeck ein Seepferdchen-Abzeichen erworben. Dafür mussten sie ins Becken des Lehrschwimmbades Rosenhügel springen und 25 Meter schwimmen sowie einen Ring aus dem knapp schultertiefen Wasser holen. „Insgesamt haben 24 Mädchen und Jungen an unseren beiden Lehrgängen teilgenommen“, so der VfLer Björn Sankalla.
Schon jetzt weist Björn Sankalla darauf hin, dass der VfL Gladbeck auch in den nächsten Herbstferien (23. Oktober bis 4. November) wieder anlässlich des Projektes“NRW kann schwimmen“ Kurse anbieten wird. Daran teilnehmen können Grundschüler der Klassen drei bis sechs.
Die Schwimmabteilung des VfL Gladbeck sucht übrigens noch Übungsleiter. Wer interessiert ist, kann sich mit Carmen Prossek (Tel. 0159/0316 5601; bitte keine SMS; E-Mail: carmen.prossek@web.de) in Verbindung setzen oder direkt zu den Übungsstunden ins Hallenbad an der Bottroper Straße dienstags und freitags in der Zeit zwischen 17 und 19 Uhr vorbeikommen. Ansprechpartner dort sind Carmen Prossek und Nicole Möller.
10. Aug. 2017
Goike wird Vizemeister bei den Herren 55
Axel Goike, Tennistrainer des VfL Gladbeck, hat sich bei den Deutschen Meisterschaften der Herren 55 in Bad Neuenahr den zweiten Platz gesichert. Im Finale musste sich Goike, der für den TuS 84/10 Essen spielt, dem Eschborner Norbert Henn in zwei umkämpften Sätzen mit 2:6 und 4:6 geschlagen geben.
„Trotzdem wieder ein schöner Erfolg für Goike, der sich schon in der Winterrunde die deutsche Hallenmeisterschaft im Einzel und im Doppel sicherte“, so VfL-Sprecher Michael Conrad nach den Titelkämpfen.
Goike bezwingt den Titelverteidiger mit 6:1 und 6:1
In der Vorschlussrunde hatte auf Axel Goike Vorjahressieger Achim Gass (Mannheim) gewartet. Der Gladbecker zeigte in dieser Partie eine feine Leistung und bezwang den Titelverteidiger deutlich mit 6:1 und 6:1. Das folgende Spiel, in dem es um den Titel ging, gab Goike jedoch ab.
Quelle: waz.de
10. Aug. 2017
Jessica Steiger bei Sommer-Universiade in Taipei
Vom 19. bis zum 30. August findet in der taiwanischen Metropole Taipei die 29. Sommer-Universiade statt. An den Weltspielen der Studierenden nehmen rund 13.000 Sportlerinnen und Sportler aus über 150 Ländern an.
Darunter ist dieses Mal auch eine Gladbeckerin: Jessica Steiger vom VfL Gladbeck wird die deutsche Farben beim Schwimmen vertreten. Kurz vor ihrer Abreise stattete sie jetzt noch Bürgermeister Ulrich Roland einen Besuch im Rathaus ab.
Die Universiade zählt zu den weltweit größten Multisportveranstaltungen nach den Olympischen Spielen. Studenten aus der ganzen Welt messen sich im Basketball, Fechten, Fußball, Judo, Kunst- und Gerätturnen, Leichtathletik, Rhythmische Sportgymnastik, Schwimmen, Tennis, Tischtennis, Volleyball, Wasser- und Turmspringen und Wasserball. Den Auftakt zum zwölftägigen Wettkampfprogramm bildet eine dem olympischen Vorbild nachempfundene Eröffnungsfeier mit Einmarsch der Nationen und aufwändigen Showprogramm.
„Jessica steht vor einer Reise, die sie wahrscheinlich niemals vergessen wird. Sie ist eine unserer Vorzeige-Athletinnen und Sympathieträgerin. Die Teilnahme an der Universiade hat sie sich dank ihres großen Ehrgeizes und Trainingsfleißes sehr verdient. Wir sind stolz auf sie und drücken ihr alle die Daumen“, so Bürgermeister Ulrich Roland.
07. Aug. 2017
Ganz entspannt geht’s rund um Wittringen
Um kurz nach 12 Uhr mittags endet das kürzeste Rennen des Tages: Rund 30 Bambini laufen durchs Nordtor des Wittringer Stadions auf die Tartanbahn ein und, unter Applaus und Anfeuerungsrufen des Publikums, vor der Tribüne entlang und nach 421 Metern über die Ziellinie – mit breitem Grinsen im Gesicht. Das wird noch breiter, als sie alle im Ziel eine Medaille, einen kleinen Ball und vor allem eine Trillerpfeife bekommen.
„Keiner ist im Ziel so glücklich wie die Kinder, bei denen geht es nicht um Zeiten, sondern nur um den Spaß.“ Nicht weit entfernt sitzt Tim Tersluisen im Wettkampfbüro. Er wirkt sehr entspannt, genau wie die ganze Veranstaltung, die seine Mitstreiter vom VfL und er zum 14. Mal aufgezogen haben, sehr entspannt wirkt.
Die Sonne strahlt beim Sparkassenlauf über Wittringen
Sogar das Wetter, das die Vorbereitung noch ziemlich erschwert hatte, spielt mit. Die Sonne strahlt über Wittringen. Und Tersluisen sagt: „Wir sind voll zufrieden, es läuft wirklich perfekt. Alles hat geklappt wie geplant und wir haben nur positive Rückmeldungen bekommen. Auffallend viel zur Verpflegung.“
Am Samstag hat das Verpflegungsteam nochmal aufgestockt, Wassermelonen und Orangen zusätzlich zu Äpfeln und Bananen eingekauft. Die Ausgabe erfolgt routiniert, es gibt keine Schlangen, kein Gedrängel. Tersluisen: „Die Helfer stammen zum Großteil von den Fun Runnern und aus der Leichtathletik-Abteilung. Ohne die wäre es nicht zu machen, das ist unbezahlbar.“ Der Clou: „Das sind alles selber Läufer. Die machen alles so, wie sie es als Aktive gerne hätten.“
Nicht abgeholte Urkunden werden aufbewahrt
Auch deshalb kann Tersluisen so entspannt sein, selbst wenn zwischendurch immer wieder eine Frage durchs Fenster reingerufen wird. „Was passiert mit den nicht abgeholten Urkunden?“ – „Hängt ihr die Ergebnisse aus?“ – „Welche Läufergruppe ist die Größte?“ Tersluisen beantwortet die Fragen (1. erst einmal aufbewahren; 2. am grünen Brett an der Tribüne, 3. erstmals der VfL), kann sich ansonsten aber auf die Helfer verlassen – die tragen grün. Wer eine Frage hat, spricht einen Menschen im neongrünen Shirt an – und kriegt direkt Hilfe.
Zum Beispiel von dem Team um Renate Stein, unter anderem mit Monika Opalka, Lutz und Christiane Schäfer, Jörg und Karin Kucharski. Sie alle gehören zu den Fun Runnern, besetzen den Verpflegungsstand im Zieleinlauf. „Wir machen das seit zehn Jahren. Manchmal fehlt einer, aber eigentlich ist es immer das gleiche Team“, sagt Jörg Kucharski. „Wir sind die Stammtruppe, wir wissen, was zu tun ist“, so Christiane Schäfer. Eines haben sie aber zum ersten Mal da: „Die Wassermelone ist der Hammer, die Leute sind total begeistert davon.“
Dortmunder Staffel schaltet in den Picknickmodus
Auf dem Rasen hat sich das Team der Run-cademy aus Dortmund niedergelassen. Nach der Halbmarathon-Staffel haben sie inzwischen in den Picknickmodus geschaltet. Amelie Hauptstock und Andreas Becker sind zum ersten Mal dabei – und beeindruckt. „Es ist toll, wie viele Leute hier anfeuern und wie viele auch im Ziel noch bleiben. Auch an der Strecke sind viele Leute, dazu noch die Trommler. Das kenne ich so nicht“, erzählt Hauptstock. Becker ergänzt: „Die Strecke ist perfekt ausgezeichnet.“ Überhaupt die Strecke: Schön schattig im Wald, schön sonnig im Stadion, was will man mehr?
Tersluisen will gar nichts mehr: „Wir können uns nur bei unseren Helfern und Sponsoren bedanken, vor allem der Sparkasse und der Stadt. Wir haben so viel Lob bekommen heute – das bestärkt mich auch, das hier immer wieder zu machen.“
Im nächsten Jahr lädt der VfL Gladbeck erneut ein
Draußen warten die 10-Kilometer-Läufer auf den Start – das Signal ertönt, Startschuss. Der letzte des Tages – aber in einem Jahr ist es wieder soweit. Wer dann den Verpflegungsstand im Zieleinlauf besetzt, ist natürlich längst ausgemacht.
Quelle: waz.de – Philipp Ziser | Fotos: Lutz von Staegmann
05. Aug. 2017
Mehr als 730 Läufer gehen an den Start
Nach 25 Wochen hat das Organisations-Team die Voranmeldung für Veranstaltung geschlossen. Und die Bilanz kann sich wahrlich sehen lassen, denn nicht weniger als 732 Läuferinnen und Läufer haben sich für das Laufevent rund um Schloss Wittringen angemeldet.
Dabei sind gerade in den letzten Tagen die Anmeldezahlen deutlich erhöht. Innerhalb von zwei Tagen schnellte die Anmeldezahl von 623 auf 732 hoch. Im Vergleich zum Vorjahr liegt die Zahl damit 15 Prozent über der Vorgabe.
Im Detail verteilen sich die Voranmelder wie folgt:247 Meldungen für den 21,1 Kilometer-Lauf (Halbmarathon, inklusive 56 Teamstaffel-Teilnehmer); 48 Meldungen für den 5 Kilometer-FunWalk, 17 Meldungen für den Bambini-Lauf, 211 Meldungen für den 10 Kilometer-Lauf, 188 Meldungen für den 5 Kilometer-Lauf sowie letztlich 21 Meldungen für die 1,5 Kilometer-Distanz.
Natürlich sind am Veranstaltungstag noch Nachmelden möglich. Dabei wird allerdings eine Servicegebühr von 3 Euro zusätzlich zum Meldegeld der 2. Meldestaffel erhoben. Die Organisatoren empfehlen, die Nachmeldungen bis spätestens eine Stunde vor dem jeweiligen Start durchzuführen.
Selbstverständlich wird die Verpflegung aller Läufer nicht zu kurz kommen. An drei Verpflegungsstationen werden die Athleten am Sonntag von den „FunRunnern“ des VfL Gladbeck versorgt. Die Verpflegungs-Stationen befinden sich im Abstand von jeweils rund 2,5 Kilometer entlang der Laufstrecke. An allen Stationen gibt es Wasser, Zitronentee, Apfelsaftschorle, Bananen und Äpfel.
Aufgrund der wechselhaften Witterung wird die Laufstrecke erst am Freitag, 4. August, abgekreidet und farbig markiert. Denn auf nassem Untergrund hält die Farbe nicht gut genug.
Die Startnummern aus dem Jahr 2016 wurden dagegen bereits sortiert und elektronisch erfasst. Die Beschriftung der Nummern erfolgte durch die Mitglieder der „FunRunner“, weshalb einer reibungslosen und zügigen Ausgabe der Nummern am Sonntag nichts mehr im Wege steht.
Seitens der Organisatoren werden alle Läufer noch einmal darauf aufmerksam gemacht, dass es sich bei den Startnummern komplett um Leih-Startnummern handelt, für die trotzdem kein Pfand erhoben wird. Daher sind die Startnummern nach den Läufen im Zielbereich abzugeben, können natürlich auch in die bereitgestellten Körbe gelegt werden.
Insgesamt mehr als 70 ehrenamtlichen Helfer werden am Sonntag schon ganz früh aufstehen müssen, denn bereits gegen 6 Uhr geht es für diese Damen und Herren auf die Laufstrecke. Hier müssen die Absperrgitter verteilt und aufgestellt sowie die Laufstrecke „abgeflattert“ werden. Im Stadion selbst geht es nur wenig später los. Die Meldetische, die Beschallungsanlage und das Catering müssen pünktlich um 8.30 Uhr vorbereitet sein- ab spätestens dann sind die Läuferinnen und Läufer „Herr des Stadions Gladbecks“.
Übrigens: Zuschauer sind am Sonntag natürlich entlang der Laufstrecke sowie im Stadion herzlich willkommen!
Quelle: lokalkompass.de – Uwe Rath