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29. Nov 2015

Erster Advent

Advent

Es treibt der Wind im Winterwalde
Die Flockenherde wie ein Hirt,
Und manche Tanne ahnt, wie balde
Sie fromm und lichterheilig wird,
Und lauscht hinaus. Den weißen Wegen
Streckt sie die Zweige hin – bereit,
Und wehrt dem Wind und wächst entgegen
Der einen Nacht der Herrlichkeit.

Rainer Maria Rilke (1875-1926)

Aufgrund fehlerhaft montierter Deckenelemente und der Gefahr, dass Teile davon herunterstürzen könnten, wurden vorsorglich Sporthallen im Gladbecker Stadtgebiet gesperrt. Hier die Übersicht der Sperrungen, Stand: 27.11.2015, 06.49 Uhr.

Gesperrte Hallen

  • Elsa-Brandström-Schule (große Halle)
Freigegebene Hallen:

  • Anne-Frank-Realschule
  • Artur-Schirrmacher-Sporthalle
  • Erich-Fried-Schule
  • Elsa-Brandström-Schule (kleine Halle; nur für Schulsport nutzbar)
  • Erich-Kästner-Realschule
  • Hauptschule Butendorf
  • Heisenberg-Gymnasium
  • Josefschule
  • Jordan-Mai-Schule
  • Käthe-Kollwitz-Schule
  • Lambertischule
  • Mosaikschule (ehemals Uhlandschule)
  • Ratsgymnasium
  • Rentfort-Nord
  • Riesener-Gymnasium
  • Rosenhügelschule (beide Sporthallen)
  • Roßheideschule
  • Roßheideschule, Teilstandort Zweckel, ehemals Willy-Brandt-Schule
  • Pestalozzischule
  • Werner-von-Siemens-Realschule (ab 04.12.2015)
  • Wilhelmschule, Teilstandort Weustersweg (ehem. Alb.-Schweitzer-Schule)
  • Wittringer Schule

Quelle: Amt für Integration und Sport

Bronze über 50m Schmetterling, Bronze über 200m Brust, vierte Plätze über 100m Brust und 100m Lagen – Jessica Steiger vom VfL Gladbeck wusste bei den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften in der Wuppertaler Schwimmoper zu überzeugen. Diese Erfolge sind kein Zufall, sondern das Ergebnis harter Arbeit. „Mein Trainer hat mir heute nicht frei gegeben“, sagt die 23-Jährige und lacht, als die WAZ sie am Tag nach den Titelkämpfen telefonisch erreicht.

Training in der Traglufthalle
Und so zog Jessica Steiger bereits gestern Nachmittag in der Traglufthalle an der Schützenstraße schon wieder ihren Bahnen. Die Saison ist schließlich noch nicht zu Ende, und Anfang des nächsten Jahres wartet ein weiteres Top-Ereignis auf die derzeit beste Gladbecker Schwimmerin. „Am Wochenende starten wir in Dortmund, danach findet unser Volksbank-Jugend-Schwimmcup statt“, berichtet Jessica Steiger, „und im neuen Jahr fahre ich zum Euro Meet nach Luxemburg.“ Dabei handelt es sich um ein international top-besetztes Schwimmfest. Mit Blick auf dieses Meeting und auf das Jahr 2016 generell, in denen ja bekanntlich in Rio de Janeiro/Brasilien die Olympischen Sommerspiele ausgetragen werden, sagt Jessica Steiger: „Ich gucke einfach mal, was dabei herausspringt.“

EM-Normen geknackt
Dass die VfL-Athletin mittlerweile Normen für Großereignisse knacken kann, bewies sie in Wuppertal überaus eindrucksvoll. Jessica Steiger unterbot nämlich am vergangenen Wochenende die für die Kurzbahn-Europameisterschaften in Israel geforderten Zeiten in 02:26,50 und 02:24,33 Minuten sowohl über 200m Brust sowie in 01:01,16; 01:00,87 Minuten etwas unerwartet auch über 100m Lagen im Vor- und im Endlauf.

Ungeachtet dessen rechnet sich die Gladbeckerin jedoch kaum Chancen auf ein Ticket aus. Denn um sich für die EM zu qualifizieren, fordert der Deutsche Schwimmverband zudem das Erreichen des ersten oder zweiten Platzes im jeweiligen Finale. Jessica Steiger landete jedoch mit hauchdünnem Rückstand auf dem dritten beziehungsweise auf dem vierten Rang. „Es war total eng, es ist schade, aber so ist der Sport“, sagt Jessica Steiger. Und: „Wäre ich dabei, hätte sich der Bundestrainer bestimmt schon gemeldet.“

Harte Arbeit
Im Hinblick auf kommende sportliche Herausforderung bleibt ihr daher nur das zu tun, was sie schon in den vergangenen Tagen und Wochen getan hat. „Ich habe“, betont Jessica Steiger, „sehr hart gearbeitet.“ Unter anderem hat die Gladbeckerin mit Coach Harry Schulz wie berichtet einmal mehr ein Höhentrainingslager in der Sierra Nevada absolviert und dabei 100 Kilometer geschwommen – so viele, wie noch nie zuvor. „Ich habe Gas gegeben und bin froh, dass ich jetzt die entsprechenden Leistungen bringen konnte“, sagt Jessica Steiger.

Damit sie auch zukünftig gute Leistungen bringen kann, ging Jessica Steiger am gestrigen Nachmittag, nur ein paar Stunden nach ihrem letzten Rennen bei den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften, schon wieder zum Training . . .

Quelle: derwesten.de – Thomas Dieckhoff

Bronze für Jessica Steiger: Die Top-Schwimmerin des VfL Gladbeck sicherte sich am zweiten Wettkampftag der Deutschen Kurzbahnmeisterschaften in Wuppertal über 50m Schmetterling in 00:26,62 Min. den dritten Platz- DM-Bronze. Dass sie sich in absoluter Top-Form befindet, bewies die Gladbeckerin bereits kurz zuvor, als sie im A-Finale über 100m Brust in 01:07,22 Min. Rang vier erkämpfte.

Lara Pillokat erreicht B-Finale
„Das ist ein Hammer“, sagte Trainerin und Mutter Sandra Steiger nach den überzeugenden Auftritten ihrer ältesten Tochter, die sowohl über 100m Brust als auch über 50m Schmetterling persönliche Bestzeit schwamm.

Ebenfalls zu überzeugen wusste gestern Lara Pillokat. Sie qualifizierte sich über 100m Brust in 01:10,50 Min. für den B-Endlauf. Am Abend steigerte sich das Talent, das zuletzt bei Deutschen Jahrgangsmeisterschaften stets mit Edelmetall nach Hause gekommen war, auf 01:09,91 Min. – damit erreichte Pillokat den fünften Rang. „Das hat sie klasse gemacht“, lobte die Trainerin. „Lara ist zum ersten Male unter 1:10 geblieben!“

Auf ihren ersten Start bei der DM – die 100m Freistil – hatte Jessica Steiger verzichtet. Über 100m Brust sicherte sie sich danach in 01:08,31 Min. den achten Platz – und damit die Qualifikation für das A-Finale. Damit nicht genug: Über 50m Schmetterling schlug die derzeit beste Gladbecker Schwimmerin in 00:26,69 Min. am Beckenrand an. Damit hatte sie sich als Drittschnellste für die Entscheidung qualifiziert.

Zum Auftakt der Titelkämpfe war Christopher Theis beherzt an den Start gegangen. In einem taktisch geführten Rennen über 1500m Freistil hielt der Langstreckenspezialist gut mit. Am Ende stellte er in 15:53,51 Min. einen Bezirksjahrgangsrekord auf und landete auf dem 20. Platz. Kaum zehn Minuten später trat Theis in der 4x50m Freistilstaffel mixed des VfL an. Jessica Steiger, Christopher Theis, Lara Pillokat und Joshua Loges boten ein fulminantes Rennen. In 1:39,01 Min. belegte das Quartett im Feld von 33 Mannschaften den elften Rang.

Die VfL-er gehen bei den nationalen Titelkämpfen übrigens mit Trauerflor an den Start. Sie gedenken damit ihrer kürzlich nach schwerer Krankheit im Alter von 18 Jahren verstorbenen Teamkameradin Rebecca Armborst. „Der Tod von Beccy hat uns tief getroffen und wir waren sehr geschockt“, sagte VfL-Trainerin Sandra Steiger. Und weiter: „Es sind viele Tränen vergossen worden und der Tod dieser sehr geschätzten, langjährigen Teamkameradin hat uns in den letzten Tagen sehr bewegt.“

Weitere Ergebnisse: Frauen – 100m Freistil: Mareike Ehring 00:58,37; 400m Freistil: Nina Steiger 04:32,32; 50m Schmetterling: Mareike Ehring 00:28,57; 4x50m Freistil: VfL 01:47,58; Männer – 200m Freistil: Christopher Theis 01:54,22; 4x50m Freistil: VfL 01:38,07.

Quelle: derwesten.de – Thomas Dieckhoff | Foto: Tino Henschel

Am 20.11.2015 haben wir unsere Jubilare geehrt und die Sportlerin, den Sportler sowie die Nachwuchssportler des Jahres 2015 bekanntgegeben. In diesem Jahr wurde Jessica Steiger Sportlerin des Jahres und Christian Bludau Sportler des Jahres. Als Nachwuchssportler wurden Mareike Ehring und Christopher Theis geehrt.

Als gegen Mitternacht die letzten Gäste die AWO in Zweckel verlassen hatten, konnte Birgit Waschelewski zufrieden durchatmen. Sie und das Team der Geschäftsstelle hatte die diesjährige Jubilarehrung geplant und vorbereitet. Ausschließlich Lob hatte es für die gelungene Veranstaltung gegeben. Der Ablauf war reibungslos vonstatten gegangen, das Buffet hatte beste Kritiken erhalten und alle Gäste hatten einen schönen, geselligen Abend verbracht.

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Für die Wasserballer des VfL Gladbeck beginnt in Kürze die neue Saison in der Bezirksklasse. Die Zweitvertretung der Roten empfängt am Montag, 23. November, um 20.30 Uhr die WSG Oberhausen 3 in der Traglufthalle an der Schützenstraße. Und am 5. Dezember absolviert schließlich die erste Mannschaft des VfL bei der Reserve des Duisburger SSC 09/20 ihr Auftaktspiel.

Klub nimmt am Pokalwettbewerb teil
Die Akteure des VfL Gladbeck blicken laut Mitteilung der Abteilung auf „eine der intensivsten Vorbereitungen der letzten Jahre“ zurück. Die Trainingsbeteiligung sei überzeugend hoch gewesen, eine neue Energie sei förmlich zu spüren. Übungsleiter Christoph Wiechers sagt: „Wir haben unser Training weiter professionalisiert und uns auf spielnahe Trainingssituationen konzentriert.“ Der Coach weiter: „Es war an der Zeit, ein Trainingskonzept umzusetzen, bei dem Spielzüge und das Zusammenspiel im Vordergrund stehen.“ Er sei sich sicher, so Wiechers, dass seine Akteure im jüngsten Trainingsblock einen großen Schritt nach vorne getan hätten.

Ungeachtet dessen will Christoph Wiechers die Messlatte für seine Mannschaften in der neuen Saison nicht zu hoch ansetzen. Die Erstvertretung des VfL peilt einen Platz unter den ersten fünf Teams an. „Der Trend“, so heißt es in der Mitteilung der Gladbecker, „soll deutlich Richtung Spitze gehen.“ Wobei die ersten beiden Plätze wohl vergeben sein dürften an die Favoriten PSV Duisburg Masters und DJK Poseidon Duisburg 3. Insgesamt zehn Mannschaft bilden in dieser Saison die Bezirksklasse, dazu zählt auch der SV Gladbeck 13 und die WSF Mülheim 12, der PSV Duisburg Masters 2 sowie die SG Wasserball Essen 3.

Seine Zweitvertretung sieht der VfL Gladbeck als Sprungbrett und Ausbildungsteam an. Im vergangenen Jahr erfüllte die Formation diese Funktion voll und ganz, in Luca Priester, Anton Pedasch und Jan Gergik schafften es gleich drei Jugendspieler in die Herrenmannschaft. Verstärkt wird die Zweite durch Mario Gerstmann, der nach mehrjähriger Pause ein Comeback wagt, und Christian Hänel.

Erstmals seit vier Jahren nehmen die Wasserballer des VfL Gladbeck wieder an dem Pokal-Wettbewerb der Nordwestfalenliga teil. In der ersten Runde trifft das Team am Montag, 7. Dezember, in der heimischen Traglufthalle auf den SV Gronau, der in der vergangenen Meisterschaftsrunde in der Nordwestfalenliga den fünften Tabellenplatz belegte. Die Gastgeber hoffen ungeachtet dessen auf einen Vergleich auf Augenhöhe.

Der Gewinner der Partie trifft übrigens in der nächsten Runde entweder auf den WSV Bocholt, der in der Verbandsliga um Punkte kämpft, oder aber auf den SV Münster 91. Die Münsteraner wurden in der Spielzeit 2014/2015 Vizemeister der Nordwestfalenliga.

Quelle: derwesten.de

Elf Schwimmerinnen und Schwimmer des VfL Gladbeck gehen bei den am heutigen Donnerstag beginnenden Deutschen Kurzbahnmeisterschaften in Wuppertal an den Start. „So viele waren wir noch nie“, sagt Sandra Steiger vom Trainerteam des VfL. Zum Vergleich: In 2014 hatten sich „nur“ sechs Aktive der Abteilung für die DM qualifiziert.

Kurzbahn-WM in Israel
Zwei Schwimmerinnen des VfL Gladbeck, Jessica Steiger und Lara Pillokat, belegen aktuell Top-10-Platzierungen in der deutschen Jahresbestenliste. Während Lara Pillokat über 50m Brust mit ihrer Zeit von 0:32,31 Min. als zehntschnellste Deutsche auf der Kurzbahn in 2015 geführt wird, taucht Jessica Steigers Name in den nationalen Top-10 nicht weniger als zehnmal auf! Und: Über 200m Brust nimmt die Gladbeckerin seit den Westdeutschen Titelkämpfen, die vor 14 Tagen ebenfalls in der Wuppertaler Schwimmoper über die Bühne gingen, den ersten Platz ein. 2:24,58 Min. stehen für das Aushängeschild des Gladbecker Schwimmsports zu Buche.

Zählt Jessica Steiger damit bei den Deutschen zu den Medaillenkandidaten? „Gute Frage“, antwortet Mutter und Trainerin Sandra Steiger. „Wir hoffen, dass sie vorne mitmischen kann. Die Tagesform wird entscheiden.“ Erst am letzten Tag der nationalen Titelkämpfe werden über 200m Brust Gold, Silber und Bronze vergeben. Fakt ist: Die komplette nationale Elite ist vor Ort. Schließlich findet in Kürze die Kurzbahn-EM statt.

Zwei 13-er starten in Wuppertal
Jessica Steiger ist bei den Deutschen Meisterschaften übrigens über 50m Schmetterling, 100 und 200m Freistil, 100 und 200m Brust und 100 und 200m Lagen sowie für die Staffeln gemeldet. Auf zwei Starts wird sie aber aus Zeitgründen verzichten.

Um Medaillen geht es für Nina Steiger, Lisa Ortberg, Lara Pillokat, Marina Koop, Anna-Lena Pieczkowski, Mareike Ehring, Christopher Theis, der am heutigen Donnerstag als erster VfL-er bei der DM ins Wasser geht, Björn Maue, Finn Olesch und Joshua Loges nicht. „Schön wäre es, wenn die eine oder andere Bestzeit geschwommen wird“, sagt Sandra Steiger. „Wir möchten uns“, so die Trainerin weiter, „in Wuppertal natürlich von unserer guten Seite präsentieren. Aber es ist für unsere sehr jungen Aktiven ja schon ein Erfolg, dass sie sich überhaupt qualifizieren konnten. Sie sollen bei den Deutschen Meisterschaften weitere Erfahrung sammeln.“ Die Gruppe sei gut vorbereitet, gleichwohl liege der Fokus bereits auf kommende sportliche Aufgaben im nächsten Jahr.

Den Auftakt für den VfL Gladbeck macht am Eröffnungstag der Deutschen Kurzbahnmeisterschaften wie bereits erwähnt Christopher Theis.

Der SV Gladbeck 13 um Trainer Vassili Strischenkoff ist bei den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften mit zwei Teilnehmern vertreten. Zum einen qualifizierte sich bei den Titelkämpfen auf Landesebene Steffen Wirgs für die Wettkämpfe in der Wuppertaler Schwimmoper, zum anderen Yannick Plasil, der bei der Jahrgangs-DM im vergangenen Juni bekanntlich die Goldmedaille über 200m Schmetterling gewann.

Quelle: Thomas Dieckhoff | Foto: Joachim Kleine-Büning

Gleich zwei Auszeichnungen gab es für unsere Jugendhandball-Abteilung bei der diesjährigen Vergabe des Jugendsportpreises in der heimischen Riesener Halle zu feiern: Unsere C-Jugend und unsere Jungschiedsrichter/-innen konnten die Jurystimmen für sich gewinnen…

Sieger in der Kategorie „Erfolgreiche Nachwuchsarbeit“
Unsere männliche C-Jugend (Jahrgang 2001/02) konnte sich im Mai erneut für die Oberliga-Vorrunde qualifizieren; Trainer Martin Blißenbach schaffte somit bereits zum dritten Mal in Folge den Sprung in die höchste Spielklasse dieser Altersstufe. Der VfL Gladbeck ist somit – neben der HSC Haltern-Sythen als eine der beiden Mannschaften im Handballkreis Industrie – seit Einführung der Oberliga-Vorrunde in der Saison 2013/14 ununterbrochen im Kreis der besten Nachwuchsteams im Handballverband Westfalen und kann sich über eine tolle Konstanz in der Jugendarbeit mit der Zielsetzung zur leistungsorientierten Ausbildung von Nachwuchsspielern für die eigene Seniorenmannschaft im Leistungsniveau Oberliga/Dritte Bundesliga freuen!

Unser Team: Thilo Altenhölscher, Alexander Benz, Matti Blißenbach, Philipp Dähmlow, Younes El Aidi, Niklas Kegelmann, Robin Kirsten, Lukas Konietzka, Gereon Lastring, Leroy Polan, Nicolas Sontowski, Marc Tuma und Dennis Groß und Johua Spengler im Tor.

Sieger in der Kategorie „Jugend übernimmt Verantwortung im Sport“
Seit einem Jahr vermehrt sich stetig die Zahl unserer Jugendspieler und auch -spielerinnen, die nicht „nur“ zum Ball sondern auch zur Pfeife greifen. Nach erfolgreicher Schiedsrichterausbildung leiten diese Jugendlichen im Alter von 15 bis 18 Jahre in Ihrer Freizeit Senioren- und Jugendspiele. Eine Aufgabe, die neben Enthusiasmus auch viel Mut und manchmal auch „ein dickes Fell“ abverlangt und in Zeiten rückläufiger Schiedsrichterzahlen umso stärker gewürdigt werden sollte!

Heiko Rutkowski (Jugendbetreuer und ehemaliger Schiedsrichter) steht unseren Jugendschiedsrichtern als „Mentor“ zur Seite und koordiniert ebenfalls, die seit dieser Saison im Handballkreis Industrie von jedem Verein zu stellenden „JSR-Betreuer“ (Gruppe von erfahrenen Vereinsmitglieder bzw. Schiedsrichter), die die „auswärtigen“ Jungschiedsrichtern bei Spielen in der heimischen Riesener Halle betreuen und ggf. auch für „Ruhe auf der Tribüne“ sorgen.

Unsere aktuellen Jugendschiedsrichter: Nils Allkämper, Tizia Appelt, Lennart Blum, Tim Brennecke, Michael Giesen, Annika Kirsten, Lena König, Niklas Krings, Pauline Langanke, Benedikt Lastring, Dariush Poursafar, Jonas Schmidt, Juliane Sontowski, Julian Strock und Jannik Weist.

Quelle: Sebastian Sprenger – Jugendhandballabteilung

Der älteste Nachwuchs des VfL Gladbeck bleibt weiter an der Tabellenspitze. Mit einem ungefährdeten 29:18-Heimerfolg gegen Brechten unterstrich die Mannschaft von Trainer Pascal Kunze ihre Aufstiegsambitionen. Die B-Junioren mussten indes einen Rückschlag hinnehmen. Auswärts in Verl gab es für das Brockmann-Team nichts zu holen.

A-Jugend/Landesliga: VfL Gladbeck – TV Brechten: 29:18 (14:8). Die Rot-Weißen bleiben das Maß aller Dinge. Auf heimischem Parkett erledigten die Lokalmatadore ihre Hausaufgaben souverän. Vor allem die Abwehr-Arbeit seiner Schützlinge imponierte Kunze: „Das war super. Die Laufbereitschaft war sehr hoch und die Einstellung stimmte“, bilanzierte der Coach. Schon zur Halbzeit stellten die Hausherren die Weichen auf Sieg. Mit einem komfortablen 14:8-Vorsprung ging es für sie in die Kabine. Nach dem Seitenwechsel überzeugte das Kollektiv des Spitzenreiters einmal mehr. „Wir haben es diesmal über 60 Minuten geschafft das Niveau hoch zu halten“, freute sich Kunze. Das war in den letzten Partien bekanntlich nicht immer der Fall. Der Coach lobte ebenfalls die Gäste: „Der TV hat einen guten Ball gespielt, doch wir waren super gut drauf.“

B-Jugend/Landesliga: TV Verl – VfL Gladbeck: 32:28 (15:12). Nein, Verl war für die B-Junioren des VfL am jüngsten Spieltag keine Reise wert. „Mit 28 Toren auswärts müssen wir gewinnen“, monierte VfL-Trainer Kai Brockmann nach der Partie. „Alles in allem war die Niederlage gegen einen gleichwertigen Gegner verdient, doch auch vermeidbar.“ Vor allem die Defensivleistung seiner B-Junioren passte Brockmann überhaupt nicht. 32 kassierte Treffer waren schlichtweg zu viel in einem „richtig knackigen Auswärtsspiel“, wie Brockmann die Partie beschrieb. „Wir haben taktisch Einiges nicht umsetzen können. Daran arbeiten wir nun.“

Augenmerk liegt auf der Defensive
Die Trainingswoche wird nun ganz im Zeichen der Defensiv-Arbeit stehen – genau hier lag gegen Verl der Schwachpunkt. „Das werden wir nun vermehrt in die Einheiten einbauen“, so der Coach.

VfL Gladbeck: Poursafar, Tosson, Blissenbach, Kryzun, Wuttke, Giergardt, Alkemper, Wieck, Allkämper, Keller, Schiemann, Bornemann (Tor).

Quelle: derwesten.de- Steffen Bender | Foto: Lutz von Staegmann

Die WAZ-Leser haben Max Krönung, Sarah und Lena Overländer, Sebastian Sprenger, Enno Schulz und der BV Rentfort III zu den Sportlern des Jahres gekürt. Über 1000 Stimmen gingen bei der WAZ Gladbeck in der vergangenen Woche ein.

Sie, liebe Leserinnen und Leser haben Gladbecks Beste 2015 gewählt: Max Krönung, Sarah und Lena Overländer, Sebastian Sprenger, Enno Schulz und der BV Rentfort III. Im Fokus standen dabei „nicht nur sportliche Leistungen“, wie WAZ-Lokalchefin Maria Lüning-Heyenrath anlässlich der Preisverleihung in der Stadthalle betonte. Veranstalter Adi Raible ergänzte: „Es geht auch um die Macher und Geschichten hinter den Sportkulissen.“

Lebenswerk-Preis: K. Lindner
Die 100-Meter unter elf Sekunden? Für Kurt Lindner vom VfL war das kein Problem. Zwei Mal schaffte der Gladbecker dieses Kunststück und gilt als Leichtathlet-Pionier der Stadt. Laudator Siegbert Busch bekräftigte: „Sie waren der schnellste Mann, der in der Verwaltung je gelaufen ist.“ Linder war dabei nicht nur ein erfolgreicher Sprinter, sondern auch Staffelläufer. „Sie sind eine echte Persönlichkeit“, so Busch, der im Anschluss den Lebenswerk-Preis der Stadtsparkasse an Lindner übergab.

Funktionär des Jahres: S. Sprenger
Ein Macher hinter den Kulissen ist Sebastian Sprenger vom VfL Gladbeck. Der Handball-Jugendwart ist nun seit knapp drei Jahren aktiv, koordiniert den Nachwuchs und sorgt für einen reibungslosen Ablauf bei den Sprösslingen. „Unsere Aufgabe ist die Handballfamilie“, erklärte Sprenger, der täglich im Einsatz ist. „Aber Sie arbeiten noch“, fragte Maria Lüning-Heyenrath. „Ich bin beschäftigt“, so der VfL-Funktionär lächelnd. „Ich bedanke mich bei dem Jugendtrainer-Team, denn ohne Team läuft nichts. Ich sehe mich als Mitspieler“, sagte Sprenger, der sich gegen den DEL-Schiedsrichter Andreas Kowert und Klaus Küsgen (Fun Runner) durchsetzte.

Funktionär des Jahres: E. Schulz
Als Trainer des Jahres waren Daniel Thiele (Preußen IV), Enno Schulz (TV-Volleyball) und Klaus Urbanski (TV-Fechten) nominiert. Nach dem Aufstieg „seiner“ zweiten Frauen in die Dritte Liga durfte Schulz nun erneut feiern – er ist Gladbecks Trainer des Jahres.

Sportlerin des Jahres: Overländers
Lena und Sarah Overländer sind die jüngsten Gewinnerinnen in diesem Jahr. Die 19-jährigen Volleyball-Zwillinge des TV 12 sicherten sich den Preis der Sportlerinnen des Jahres. Sie waren im Sommer als Beach-Duo in Deutschland erfolgreich unterwegs.

Sportler des Jahres: M. Krönung
„Im Leben sorgt er als Polizist für Recht und Ordnung, als Handballer verbreitet er Angst und Schrecken“, lobte Bürgermeister Ulrich Roland VfL-Akteur Max Krönung. Der Top-Torjäger hielt trotz des Abstiegs aus der Dritten Liga dem VfL die Treue. „Wir sind eine Einheit“, so Krönung mit Blick auf seine Teamkollegen, die ihren Besten zahlreich begleitet hatten.

Mannschaft des Jahres: BVR III
„Wir haben nichts gemacht, nur geholfen“, erklärte BVR-Coach Daniel Griese. Mit seinen Fußballern machte das Team jüngst die Sporthalle in Rentfort-Nord für die Flüchtlinge fit. „Gladbeck ist nicht nur eine Sport-, sondern eine herzliche Stadt“, so der Trainer: „Wir haben nicht mit sportlichen Leistungen überzeugt. Da waren uns andere mit Sicherheit voraus.“ Etwa die nominierten Schwimmerinnen des VfL Gladbeck und die Badminton-Vertretung des Gladbecker FC. Griese wusste den Preis einzuordnen: „Was wir gemacht haben, sollte selbstverständlich sein. Und so kommen wir eben wieder, dann mit sportlichen Erfolgen.“ Also dann, bis zum nächsten Jahr bei Gladbecks Beste.

Quelle: derwesten.de – Steffen Bender | Foto: Oliver Mengedoht


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