15. Juli 2016
Rio um neun Zehntelsekunden verpasst
Es hört sich nach einer Winzigkeit an, doch diese Zahl trennt sie von einer Reise in eine für sie andere Welt. Neun Zehntelsekunden fehlten Jessica Steiger, um das Ticket zu den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro lösen. Neun Zehntelsekunden schneller über 100 Meter Brust, dann hätte sie einen Startplatz in der Lagenstaffel des Deutschen Schwimm-Verbandes ergattert.
Ein wenig traurig ist die Vorzeigeathletin des VfL Gladbeck zwar, die Qualifikation für die Olympischen Spiele verpasst zu haben. Aber im nächsten Moment strahlt die 24-Jährige bereits wieder. Denn Jessica Steiger befindet sich im besten Jahr ihres bisherigen Sportlerlebens. „Ich bin zum ersten Mal Deutsche Meisterin geworden, bin zum ersten Mal bei der Europameisterschaft geschwommen, und dann noch ins Halbfinale, und habe die Normzeit für die Nationalmannschaft geschafft“, sagt sie mit Stolz in der Stimme. „Über 200 Meter Brust habe ich mich von Dezember bis Mai um drei Sekunden verbessert.“
Über diese Distanz wurde sie im Mai in Berlin auch erstmals Deutsche Meisterin. Doch über 200 Meter Brust sind die Qualifikationszeiten „sehr hart“, wie Jessica Steiger sagt. „Da muss man schneller sein als beim Deutschen Rekord. Überhaupt gelten auf den Brust-Strecken die härtesten Normzeiten.“
In Berlin bei den German Open bestätigte sie vor wenigen Tagen ihre gute Verfassung und gewann über 50 und 200 Meter Brust. Das brachte ihr den Sprung in die Nationalmannschaft ein. Nun wird sie vom Deutschen Schwimm-Verband finanziell ein wenig unterstützt. „200 Euro“, sagt die 24-Jährige. „Immerhin etwas. Und Massagen sind auch kostenlos.“ Zum Vergleich sagt sie: „Ein Wettkampfanzug kostet 300 Euro.“ Diesen bezahlt aber ihr privater Sponsor, wie auch die komplette Ausrüstung.
Um über 100 Meter Brust schneller zu sein, müsste Jessica Steiger eine höhere Frequenz und mit mehr Kraft schwimmen. Das will sie nun in Angriff nehmen. „Früher bin ich ja alles geschwommen. Ich hatte die meisten Starts bei den Deutschen Meisterschaften. Dann musste ich mich spezialisieren“, sagt sie. „Obwohl Brust die härteste Disziplin ist, in der Schwimmszene die technisch anspruchsvollste.“
Die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro, vom 5. bis 21. August an der weltberühmten Copacabana, verpasst sie nun. Andere, ihr bestens bekannte deutsche und auch internationale Schwimmerinnen und Schwimmer kämpfen dort nun um Finaleinzüge und Medaillen. Doch die Wettbewerbe im Schwimmbecken vom 6. bis 13. August wird Jessica Steiger dennoch im Fernsehen verfolgen, auch wenn die Vorläufe abends und die Endläufe gar erst nachts ausgetragen werden. „Klar, schaue ich mir das an und freue mich auch für meine Konkurrenten. Aber ich mache dann vorm Fernseher Bauchmuskel-Übungen. So wandel ich dann meine Traurigkeit in Motivation um.“ In der Heimat macht sie erst einmal zwei Wochen Schwimmpause, hält sich aber mit anderem Sport weiter fit.
Denn die nächsten Ziele kommen schon in baldiger Zukunft. Wieder soll es nach Berlin gehen, zum Kurzbahn-Weltcup Ende August, also zwei Wochen nach den Olympischen Spielen. „Zum Weltcup würde ich gerne fahren. Aber das müssen die Trainer entscheiden“, sagt Jessica Steiger. Das nächste Event sollen dann die Deutschen Kurzbahnmeisterschaften werden, wieder in Berlin. „In Berlin könnte ich mir schon ein Zimmer nehmen, so oft wie ich da bin“, sagt sie, da sie bei jeder Deutschen Meisterschaft oder Jahrgangsmeisterschaft in den vergangenen Jahren am Start war.
Ein Ziel hätte sie dann schon bei den Titelkämpfen auf der 25-Meter-Bahn. „Ich bin bisher immer nur Dritte geworden“, sagt sie. „Ich würde mich auch mal über eine andere Farbe freuen.“
Dann wäre auch die Freude bei ihren Trainern und bei ihrer Familie groß. „Natürlich“, sagt sie. „Und danken muss ich ihnen auch für die Unterstützung in den vergangenen Jahren. Auch bei der Stadt Gladbeck, beim Stadtsportverband und beim meinem Verein VfL Gladbeck.“
11. Juli 2016
Schwimmer trotzen Wetterkapriolen
Im Bochumer Wiesental-Freibad trotzten die 9 Aktiven des VfL Gladbeck Regen, Sturm und sogar Gewitter und fuhren zum Saisonabschluss durchweg sehr gute Leistungen auf. Die Bilanz der Rot-Weißen: 13-faches Gold, 8-faches Silber und 7-faches Bronze packten sie in ihre Koffer und nahmen sie mit nach Gladbeck.
Erfolgreichste Athletin war einmal mehr Mareike Ehring (2001). Für sie standen die Sprintstrecken über Freistil, Rücken sowie Schmetterling mit jeweils 50m und 100m
auf dem Programm. Sie fuhr über alle Strecken goldenes Edelmetall ein und avancierte damit zu einer der erfolgreichsten Athletinnen des gesamten Wiesental-Pokal-Wettbewerbs.
Nina Steiger (97) ließ der Jahrgangskonkurrenz über 100m und 200m Schmetterling sowie auf 200m Rücken und 1.500m Freistil nur das Nachsehen und kletterte ganz oben auf´s Siegerpodest. Ihre Leistung rundete sie mit Silber über 100m Freistil sowie mit Bronze dritter Platz über 200m Freistil ab. Teamkollegin Anna-Lena Pieczkowski (2001) steigerte sich in ihrer Nebenlage Brust und gewann verdient über 50m und 200m Brust, wurde Zweite über 50m Rücken und jeweils Dritte über 50m und 100m Schmetterling.
Marina Koop (2000) zeigte nach den kürzlich erfolgreich absolvierten Deutschen Jahrgangsmeisterschaften ihre Klasse mit ihrem Jahrgangssieg über 50m Schmetterling und ihren zweiten Plätzen über 50m Brust und 200m Lagen.
Bestens aufgelegt war Ilka do Paco Verhoeven (2000) nach ihrer überzeugenden Leistung über 100m Brust in 1:21,34 min. und somit nach langer Durststrecke mal wieder mit neuer Bestzeit. Belohnt wurde diese Leistungssteigerung mit silbernem Edelmetall. Auch über ihre weiteren Strecken konnte sie sich und die Trainer überzeugen.
Björn Maue und Finn Olesch, beide 99, präsentierten sich in Bochum bestens aufgelegt. Björn Maue ließ die für ihn überaus erfolgreich verlaufene Saison mit einem Silberplatz über 1.500m Freistil und zwei Bronzeplätzen über 100m Rücken und 200m Freistil ausklingen. Finn Olesch wurde hervorragender Zweiter über 50m und 100m Rücken. Hinzu kamen dritte Plätze über 50m sowie 100m Schmetterling.
Zum guten Abschneiden der VfL-Delegation trugen mit guten Platzierungen Anna Stember (2000) und Rebecca Stewing (94) bei.
„Unsere Schwimmer haben trotz der widrigen Wetterumstände gute Leistungen zum Saisonabschluss gezeigt. Sie haben sich alle den nun folgenden Sommerurlaub redlich verdient,“ so Trainerin Sandra Steiger nach dem Wettkampf.
Beitrag und Bild: Ralf Steiger
10. Juli 2016
Steiger für Nationalmannschaft qualifiziert
Berlin war für Jessica Steiger wieder eine Reise wert. Die Schwimmerin des VfL Gladbeck qualifizierte sich dank einer beeindruckenden Vorstellung über 200m Brust bei den German Open für den Kader der deutschen Nationalmannschaft.
Gladbecks beste Schwimmerin, Jessica Steiger, jubelte bei den German Open in Berlin nach dem Finale über 200m Brust ausgelassen wie selten. Die Aktive des VfL hatte nämlich den Endlauf in 02:27.70 Minuten gewonnen, damit ihre meisterliche Leistung von den „Deutschen“ bestätigt und Vanessa Grimberg (Stuttgart), Titelträgerin von 2015, deutlich hinter sich gelassen. Für die Zweitplatzierte stand eine Zeit von 02:28,17 Min. zu Buche.
Dank der beeindruckenden Vorstellung von Berlin – in dem Rennen waren die drei schnellsten Brustschwimmerinnen Deutschlands aufeinandergetroffen – gehört Jessica Steiger ab sofort zum Kader der Nationalmannschaft, für die sie bereits wie berichtet bei der Europameisterschaft in London an den Start gegangen war.
Bei den German Open in Berlin hatte Jessica Steiger in den vergangenen Tagen zudem Gold über 50m Brust, Silber über 100m Brust und Bronze über 50m Schmetterling gewonnen.
07. Juli 2016
Jessica Steiger gewinnt bei German Open
Zwei Finalteilnahmen, zwei Medaillen: Jessica Steiger präsentiert sich bei den German Open in Berlin weiterhin in starker Verfassung. Die Top-Schwimmerin des VfL Gladbeck gewann über 50m Brust das Finale der offenen Klasse deutlich, außerdem sicherte sie sich über 50m Schmetterling den dritten Rang.
„Ich bin zufrieden“, kommentierte Jessica Steiger nach dem Finale über 50m Brust. Dieses Rennen sei für sie zum Reinkommen gewesen. „Ich bin ja nicht so der Sprinter“, sagte die VfL-Schwimmerin, die hofft, zum Ende der Saison bei den German Open noch weitere gute Zeiten zu erreichen.
Über 50m Brust ließ Europameisterschafts-Teilnehmerin Jessica Steiger der Konkurrenz nicht den Hauch einer Chance. Die Gladbeckerin schlug nach 00:32,55 Min. an und war damit mehr als eine Sekunde schneller als die Zweitplatzierte Daria Berestov. Die Schwimmerin des SC Magdeburg erreichte in 00:33,56 Min. das Ziel. Platz drei ging an Paulina Böger (SG Stadtwerke München), die 00:33,69 Min. benötige.
Jessica Steiger gewann zudem in der Berliner Schwimm- und Sprunghalle im Europasportpark die Bronzemedaille über 50m Schmetterling. Ihre Zeit von 00:27,61 Min. konnten im Endlauf der offenen Klasse lediglich Olivia Wrobel (SG Neukölln Berlin, 00:27,17 Min.) und Doris Eichhorn (Aqua Berlin, 00:27,36 Min.) toppen.
Quelle: derwesten.de – Thomas Dieckhoff
06. Juli 2016
Steiger zeigt bei German Open gute Form
Platz eins im Vorlauf
Die amtierende Deutsche Meisterin über 200m Brust schlug am gestrigen Vormittag in der Schwimm- und Sprunghalle im Europasportpark der Hauptstadt nach 00:32,66 Minuten an. Damit verwies sie die Konkurrenz recht deutlich auf die Plätze. Zum Vergleich: Paulina Böger (SG Stadtwerke München) schwamm in 00:33,55 Min. die zweitschnellste Zeit, Lucie Kühn (SSG Leipzig) erreichte nach 00:33,79 Min. das Ziel und landete damit auf dem dritten Rang.
Jessica Steiger kam in den Bereich der Zeit, die sie bei den Deutschen Meisterschaften an gleicher Stelle erreicht hatte. Zur Erinnerung. Bei den nationalen Titelkämpfen hatte die derzeit beste Gladbecker Schwimmerin 00:32,23 Min. über 50m Brust benötigt.
Am Donnerstag, 7. Juli, startet Steiger über 100m Brust. Und am Schlusstag der hochkarätig besetzten Veranstaltung, die der Berliner Turn- und Sportclub ausrichtet, nimmt die Gladbeckerin schließlich noch über 50m Freistil und über 200m Brust teil.
Quelle: derwesten.de – Redaktion Gladbeck | Foto: Patrick B. Kraemer – DPA
03. Juli 2016
Theis landet bei Freiwasser-DM auf Rang neun
Christopher Theis vom VfL Gladbeck belegte bei den Deutschen Freiwassermeisterschaften über 7,5 Kilometer im Klassement der Junioren den neunten Platz. Der Langstreckenspezialist der „Roten“ erreichte in Hamburg nach 01:16:05,24 Std. das Ziel. Deutscher Meister der Junioren wurde Etienne Reinspach (SG Offenburg-Hausach; 01:09:59,56).
Für Theis sind die Titelkämpfe damit noch nicht beendet. Am morgigen Sonntag folgt für ihn nämlich noch der Wettkampf über 5 Kilometer. „Christoph hat das Flair bei den letztjährigen Freiwassermeisterschaften in Lindau so gut gefallen, dass er sich entschlossen hat, auch in Hamburg zu starten“, sagt VfL-Trainer Harry Schulz. Zuletzt nahm Christopher Theis wie berichtet an den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften in Berlin teil. Er gewann im Jahrgang 1999 die Bronzemedaille über 400m Lagen, außerdem landete er sowohl über 800m Freistil als auch über 1500m Freistil jeweils auf dem undankbaren vierten Platz.
Neben Christopher Theis lassen weitere VfL-er am Wochenende die Schwimm-Saison ausklingen. Ein Teil der Mannschaft misst sich bei den Langbahnmeisterschaften des Bezirks Nordwestfalen in Münster mit der Konkurrenz, ein anderer Teil geht beim traditionellen Wiesental-Pokal in Bochum-Weitmar an den Start.
Quelle: derwesten.de
27. Juni 2016
Mareike Ehring belegt Platz vier
Mareike Ehring verpasste am Schlusstag der Deutschen Jahrgangsmeisterschaften in Berlin denkbar knapp ihre zweite Medaille. Die Schwimmerin des VfL Gladbeck landete im Endlauf über 50m Schmetterling des Jahrgangs 2001 in 00:28,55 Min. auf dem undankbaren vierten Platz.
Platz sieben in der offenen Wertung
Im Lager der Rot-Weißen dürften die Trainer Harry Schulz, Waldemar Götze und Sabine Uhlenbrock sowie alle anderen „Roten“ ungläubig mit dem Kopf geschüttelt haben. Schon wieder ein vierter Rang für den VfL Gladbeck?!
Ja, so war es. Bereits vor dem Rennen von Mareike Ehring über 50m Schmetterling am vergangenen Samstag hatte sich Christopher Theis (1999) gleich zweimal mit dem vierten Platz anfreunden geben müssen. Wie berichtet war Christopher Theis, nachdem er zum Auftakt der Titelkämpfe Bronze über 400m Freistil geholt hatte, über 1500 und 800m Freistil jeweils Vierter geworden. Besonders bitter: Gerade einmal 25 Hundertstel hatten dem Langstreckenspezialisten des VfL über die 1500m Freistil zum Bronzeplatz gefehlt.
Mareike Ehring, Silbermedaillengewinnerin über 100m Schmetterling, startete am letzten Wettkampftag der Titelkämpfe außerdem noch in der offenen Wertung über 50m Schmetterling. In 00:29,00 Min. erreichte die Gladbeckerin als jüngste Teilnehmerin den siebten Platz. Zum Vergleich: Olivia Wrobel (SG Neukölln Berlin; Jg. 1998) sicherte sich in 00:27,30 Min. den Titel der deutschen Junioren-Gesamtmeisterin, auf den Plätzen zwei und drei folgten Francesca Neubauer (Wasserfreunde Spandau 04; 1999) und Thea Brandauer (Swim-Team Stadtwerke Elmshorn; 1999).
Christopher Theis wird Elfter
In Christopher Theis, Marie-Louise Möller (2003) und Carolin Theis (2002) waren drei weitere VfL-er am Samstag in der Schwimm- und Sprunghalle im Europasportpark Berlin gefordert: Christopher Theis belegte über 400m Lagen in 04:48,95 Min. Rang elf, seine Schwester Carolin, die sich erst im letzten Moment für die Titelkämpfe qualifiziert hatte, erreichte über 100m Freistil in 01:01,14 Min. das Ziel und landete damit auf Rang 17. Zu guter Letzt schlug Marie-Louise Möller über 200m Brust nach 02:51,73 Min. an – und wurde damit 15. in ihrem Jahrgang.
Quelle: derwesten.de – Thomas Dieckhoff
Sehr gut in die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften sind die Schwimmerinnen und Schwimmer des VfL Gladbeck gestartet. Bei sieben Starts durfte gleich am ersten Tag über eine Medaille für Christopher Theis und vier weitere Finalteilnahmen gejubelt werden.
Marina Koop war die erste VfL-Schwimmerin, die am Nachmittag ein Finale bestritt. Über 400 Meter Lagen schwamm sie in 5:10,30 Minuten eine neue Bestzeit und wurde Sechste im Jahrgang 2000. Den gleichen Rang gab es danach für Mareike Ehring (Jg. 2001) über 200m Schmetterling. Die Endzeit von 2:22,61 Minuten war auch eine neue persönliche Bestzeit. Nach den Vorläufen war sie Vierte in 2:25,02.
Christopher Theis war im Vorlauf über 400m Lagen in 4:09,81 schon auf den vierten Platz geschwommen. Im Endlauf legte er noch mal zu und erreichte in Bestzeit von 4:03,80 Minuten den Bronzerang im Jahrgang 1999. „Wir hatten gehofft, dass er eine Medaille holt. Und so kam es auch“, sagte VfL-Trainer Harry Schulz. Zehnter in diesem Rennen wurde Björn Maue in 4:18,81 Minuten. Den gleichen Platz hatte er schon im Vorlauf in 4:14,31 belegt. Schulz: „Da fehlten dann doch ein paar Körner.“
Über 100m Freistil hatte Mareike Ehring im Vorlauf in 59,61 Sekunden den neunten Platz belegt. Im Finale rutschte sie einen Rang ab: Platz zehn in 1:00,10 Minuten. „Zwischen den beiden Finals war nur eine Dreiviertelstunde Pause“, sagte der Trainer, fügte aber hinzu: „Wenn es so weitergeht, ist es ein Traum.“
Enttäuscht war Harry Schulz nur von Marina Koop über 50m Brust. Sie war zu schnell angegangen und schied in enttäuschenden 35,22 Sekunden als 17. im Vorlauf aus. Ebenfalls nicht in den Endlauf schaffte es Anna-Lena Pieczkowski (Jg. 2001) als 13. über 200m Schmetterling in 2:29,47 Sekunden.
Quelle: derwesten.de
21. Juni 2016
VfL Gladbeck peilt erneut Edelmetall an
Mit sieben Aktiven ist der VfL Gladbeck bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften in Berlin vertreten. „Zwei bis drei unserer Schwimmer“, sagt Trainer Harry Schulz, „haben sogar die Chance, Medaillenplätze zu erreichen.“ Die Hoffnungen der „Roten“ ruhen bei den am Dienstag, 21. Juni, beginnenden Titelkämpfen beispielsweise auf Mareike Ehring und Christopher Theis.
Mammutprogramm für Mareike Ehring
Die VfL-er sind guten Mutes nach Berlin gefahren, nachdem sie am Sonntag noch im Hallenbad eine letzte Trainingseinheit absolviert haben. „Unser Ziel ist es, Jahrgangsfinal-Läufe zu erreichen und in die Top 8 oder Top 10 zu kommen“, so Schulz, der zusammen mit Waldemar Götze und Sabine Uhlenbrock das Aufgebot betreut.
Im vergangenen Jahr holte Lara Pillokat dreimal Edelmetall für den VfL. Sie startet inzwischen für die SG Dortmund. So ruhen die Hoffnungen der „Roten“ dieses Mal beispielsweise auf Christopher Theis (1999), der in 2015 bereits über 1500m Freistil Bronze holte, oder auch auf Mareike Ehring (2001), im vergangenen Jahr Silbermedaillengewinnerin über 100m Schmetterling.
Apropos Mareike Ehring: Sie geht in Berlin über sieben Strecken (50m, 100m, 200m Schmetterling, 50m, 100m, 400m Freistil und 200m Lagen) an den Start und hofft, dass sie ihre guten Ergebnisse von den Kurzbahnmeisterschaften und den vergangenen nationalen Titelkämpfe bestätigen kann.
Auch Christopher Theis (1999) hat sich ein Mammutprogramm vorgenommen. Der Langstreckenspezialist schwimmt nicht nur wie im Vorjahr die 400m, 800m und 1500m Freistil, sondern er startet dieses Mal zudem über die 100m, 200m Freistil und die 400m Lagen.
Bei den Junioren löste Björn Maue (1999) das Ticket über 200m, 400m und 800m Freistil.
Marina Koop (2000) wird versuchen, ihre Bestzeiten über 50m, 100m und 200m Brust und 400m Lagen zu knacken. Anna-Lena Pieczkowski (2001) startet über 200m Schmetterling.
Die Youngster des Teams sind Marie-Louise Möller (2003) und Carolin Theis (2002). Möller wird sich mit der Konkurrenz über 100m und 200m Brust Rennen liefern. Theis, die sich im letzten Moment für die Meisterschaften qualifizieren konnte, freut sich auf ihren Wettkampf über 100m Freistil.
26. Mai 2016
Jens Miedlich leitet nun die VfL-Schwimmabteilung
Keine ganz alltägliche Abteilungsversammlung stand den Schwimmern des VfL Gladbeck ins Haus. Zum einen galt es, eine Umstrukturierung abzusegnen, zum anderen musste ein neuer Leiter gefunden werden. Denn Hans-Josef Dahlmann stellte sich altersbedingt nicht mehr zur Wahl. Seinen Posten übernimmt Jens Miedlich, der bisherige und zukünftige Fachbereichsleiter Wasserball.
Acht Jahre lang hat Hans-Josef Dahlmann die Schwimmabteilung des VfL geführt. Mit großen Erfolgen, vor allem im Leistungsschwimmen. Wie berichtet holte Jessica Steiger, eine Dahlmann-Enkelin, unlängst bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin über 200m Brust den Titel – den ersten seit 38 Jahren! Außerdem durfte das Aushängeschild der VfL-Schwimmer bei den Europameisterschaften in London an den Start gehen.
„Hans-Josef Dahlmann“, so Siegbert Busch, Vorsitzender des VfL Gladbeck, „hat als Abteilungsleiter den Bereich Schwimmen geprägt und einen qualifizierten Leistungsbereich aufgebaut.“ Verloren geht Dahlmann den Rot-Weißen nicht, ab sofort zeichnet er als Leiter des neuen Fachbereichs Leistungsschwimmen verantwortlich.
Zuvor hatten sich die Mitglieder des VfL nämlich darauf verständigt, dass die Abteilung Schwimmen ab sofort in die Fachbereiche Wasserball, Leistungsschwimmen und Schwimmaus – und -weiterbildung aufgeteilt wird. Während wie erwähnt Dahlmann für das Leistungsschwimmen und Miedlich für den Wasserball zuständig ist, werden Nicole Möller und Carmen Prossek den Bereich der Schwimmaus- und -weiterbildung verantwortlich betreuen.
In seinem Bericht würdigte Dahlmann den Erfolg von Jessica Steiger. In diesem Zusammenhang bedankte er sich auch bei den Trainern Harry Schulz, Waldemar Götze und Sandra Steiger sowie bei der Stadt und dem Team Hallenbad. Stadt und Hallenbad-Team hätten vor den nationalen Titelkämpfen immer Möglichkeiten geschaffen, Wasserfläche zur Vorbereitung zu stellen.


