Archiv

Jürgen Verhoelsdonk schwärmte nach der Kurzbahn-DM von der Schwimmerin des VfL Gladbeck, die über 100 Meter Schmetterling den eigenen Bezirksrekord knackte.

Auch wenn es für Jessica Steiger bei den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften, die am Wochenende zu Ende gingen (die WAZ berichtete), nicht zu einer Medaille reichte: Nicht zuletzt ihre zwei vierten Plätze über 50 und 100 Meter Schmetterling lenkten die Aufmerksamkeit der Experten auf die 22-jährige Schwimmerin des VfL Gladbeck. „Jessica ist innerhalb der letzten Zeit wirklich pfeilschnell geworden. Sie hat eine tolle Deutsche Meisterschaft mit unzähligen Starts absolviert. Meine Hochachtung“, lobte etwa der Trainer des NRW-Landeskaders, Jürgen Verhoelsdonk.

Nicht den allerbesten Schlusstag erwischten Steigers Vereinskolleginnen Marina Koop (Jahrgang 2000) und Lara Pillokat (‘99). Über 200 Meter Brust schwammen die beiden VfL-Talente quasi im Gleichklang zu Zeiten von 2:39,54 (Koop) bzw. 2:39,65 Minuten (Pillokat) – und blieben damit unter ihren Möglichkeiten. Doch VfL-Trainer Harry Schulz übte Nachsicht mit seinen Nachwuchshoffnungen, die im Februar großen Anteil am Zweitliga-Verbleib der Gladbeckerinnen hatten. „Die beiden sind ja noch jung“, beruhigte Schulz, „wenn sie am Ball bleiben und gut trainieren, werden sie eine sehr gute Entwicklung nehmen.“

Noch einmal zurück zu Jessica Steiger: Angesprochen auf ihre Leistung am Schlusstag – der vierte Platz über 100 Meter Schmetterling – gerieten Trainerin und Mutter Sandra Steiger sowie der Kollege Schulz geradezu ins Schwärmen: „Was Jessi dann zustande gebracht hat, war mit Worten nicht zu beschreiben.“

Eigenen Bezirksrekord geknackt
Im Ziel verbuchte die Studentin mit 59,46 Sekunden nicht nur eine neue persönliche Bestzeit, sondern verbesserte auch den eigenen Bezirksrekord um fast eine halbe Sekunde. Schulz: „Das ist auf einer Strecke von 100 Metern schon echt eine Macht.“ Dass ihr die routinierte Franziska Hentke Bronze wegschnappte, nahm Steiger sportlich: „Ich freue mich über meine Zeit. Natürlich hätte ich auch gerne Bronze gewonnen, aber Franziska hatte den klar besseren Endspurt.“

Quelle: derwesten.de | Foto: Lutz von Staegmann

Vier Hundertstel fehlten Jessica Steiger bei den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften zum Gewinn der Bronzemedaille über 50m Schmetterling. Die Schwimmerin des VfL Gladbeck landete in 26,99 Sek. auf dem undankbaren vierten Platz.

Jessica Steiger verpasste bei den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften in der Wuppertaler Schwimm-Oper über 50m Schmetterling den Gewinn der Bronzemedaille um vier Hundertstel. Das Aushängeschild des VfL Gladbeck belegte am Donnerstagabend in guten 26,99 Sek. den undankbaren vierten Platz.

„Das war ein tolles Rennen“, kommentierte Ralf Steiger, Vater von Jessica und Sprecher der VfL-Schwimmer. Ein kleiner Trost für die Aktive: Sie stellte in 26,99 Sek. einen Bezirksrekord auf.

Das glückte Jessica Steiger knapp eine halbe Stunde zuvor auch im B-Finale über 100m Freistil, das sie in 55,04 Sek. in persönlicher Bestzeit deutlich zu ihren Gunsten entschied. Hätte sich die VfL-Schwimmerin fürs A-Finale qualifiziert, wäre sie mit dieser Zeit Fünfte geworden. Doch in ihrem ersten Rennen bei den Deutschen lief es Jessica Steiger noch nicht richtig rund. Über 100m Freistil verpasste sie den Einzug ins A-Finale um zwei Hundertstel. „Das ärgert mich ein wenig, aber ich habe rausgehauen, was ging“, sagte Jessica Steiger, die nach 55,47 Sek. anschlug.

Auch Lara Pillokat und Marina Koop (beide VfL) griffen erstmals ins Wettkampfgeschehen ein. Dabei startete Koop über 100m Brust und stellte in 1:13,81 Min. eine persönliche Bestzeit auf – und das, obwohl sie den Anschlag völlig vergeigte. „Mit einem derartig katastrophalen Anschlag noch eine solche Zeit zu schwimmen, spricht dafür, dass da noch richtig was geht“, sagte VfL-Trainer Harry Schulz. Lara Pillokat blieb über 100m Brust in 1:13,65 Min. ein wenig unter ihren Möglichkeiten.

Die 4 x 50m Freistilstaffel (Lara Pillokat, Jessica Steiger, Nina Steiger und Mareike Ehrung) belegte in 01:47,49 Min. Platz 15.

Judith Epping (SV 13) schlug über 200m Rücken in 02:20,97 Min. als 42. am Beckenrand an.

Quelle: derwesten.de – Thomas Dieckhoff | Foto: Michael Korte

Jessica Steiger meldete am vergangenen Wochenende beim internationalen Schwimm Festival“ auf der Kurzbahn in Aachen. Auf dem traditionell top besetzten Wettkampf starten z.B. Schwimmgrößen wie Olympiasiegerin Ranomi Kromowidjojo sowie Vizeweltmeisterin Femke Heemskerk  aus den Niederlanden. „Die niederländische National-mannschaft nutzt diesen Wettkampf als einen Qualifikationswettkampf für die Weltmeisterschaften“, wusste
Trainerin und Mutter Sandra Steiger zu berichten. Insgesamt starteten dort 23 Europameisterschaftsteilnehmerinnen-
und Teilnehmer. Das Meeting gilt als das bestbesetzte Kurzbahnmeeting Deutschlands.

„Es ging darum mal einen Eindruck zu bekommen, wie Jessica aktuell so drauf ist“, so Trainer Harry Schulz. „Sie hat zwar
am Donnerstag ein hartes Trainingsprogramm mit 10 Kilometern Schwimmstrecke gepaart mit entsprechendem Krafttraining hinter   sich gebracht, jedoch ging es zudem darum Wettkampfhärte aufzubauen“, so Schulz.

Weiterlesen…

Jessica Steiger vom VfL Gladbeck hat beim Pokalschwimmen in Warendorf gleich acht Veranstaltungsrekorde geknackt. Hendrik und Yannik Löchte sowie Greta Siebrecht sind auf Kurs zu den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften.

In Warendorf werden sie den VfL Gladbeck so schnell nicht vergessen: VfL-Schwimmerin Jessica Steiger knackte beim Pokalschwimmen im örtlichen Sportzentrum der Bundeswehr nicht weniger als acht Veranstaltungsrekorde, darunter den seit 1989 bestehenden Bezirksrekord über 100 Meter Freistil. Dabei übertraf die 21-jährige Studentin in 00:56,67 Minuten jene Zeit, die ihr unlängst bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin Platz neun beschert hatte. (00:56,91 Min.). Den mit 100 Euro dotierten Preis für die beste Gesamtleistung strich Steiger beinahe selbstredend ein. Da war es nicht weiter verwunderlich, dass sich das Trainer-Trio Sandra Steiger, Waldemar Götze und Harry Schulz mehr als zufrieden zeigte. Aber auch mit vielen weiteren ihrer Aktiven konnten sie überaus zufrieden sein.

Teamkollege Hendrik Löchte (Jahrgang 1999) machte nun wohl endgültig die Qualifikation für die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften (DJAM) im Juni in Berlin klar. Er schwamm die 100 Meter Rücken in 1:05,62 Min. sowie die 100 Meter Freistil mit 00:59,16 Min. erstmals unter einer Minute.

Zwillingsbruder Jannick Löchte (‘99) katapultierte sich über 200 Meter Freistil in 2:01,87 Min. unter die bundesweit ersten zehn seines Jahrgangs. Persönliche Bestzeiten über 200 Meter Lagen und 100 Meter Freistil bescherten ihm weitere Startberechtigungen in Berlin. Ebenfalls über 100 Meter Freistil schwamm Joshua Loges (‘97) in 00:54,50 Min. so schnell wie nie zuvor und gleichzeitig unter die Top 20 seines Jahrgangs.

Greta Siebrecht (2001) blieb über 200 Meter Brust erstmals unter 2:50 Minuten (2:48,01) sowie unter 1:20 Minuten über 100 Meter Brust (1:19,91). Auch Siebrecht dürfte das Ticket für die nationalen Jahrgangsmeisterschaften sicher haben.

Quelle: derwesten.de 

Jessica Steiger (VfL Gladbeck) erreichte bei den Deutschen Schwimm-Meisterschaften in Berlin über 200 m Lagen den vierten Platz. Die 21-jährige Studentin schlug nach 2:17,01 Minuten am Beckenrand an.

Jessica Steiger wies am dritten Wettkampftag der Deutschen Schwimm-Meisterschaften in Berlin ein weiteres Mal ihre gute Form nach. Über 200 m Lagen erreichte die 21-jährige Studentin das A-Finale und landete auf dem vierten Rang.

Nach 150 Metern lag die Gladbeckerin auf Medaillenkurs. Doch Franziska Jansen (SV Nikar Heidelberg) startete eine unwiderstehliche Aufholjagd. Sie zog schließlich noch an Jessica Steiger vorbei und sicherte sich in 2:15,99 Min. die Bronzemedaille. Für die Aktive des VfL blieb der undankbare vierte Platz. Ihre Zeit: 2:17,01 Minuten. Deutsche Meisterin wurde in 2:13,16 Min. Theresa Michalak vom SV Halle/Saale, Silber ging an Kathrin Demler, die für die SG Essen startet und 2:15,23 Min. benötigte.

Auch über 100 m Freistil erreichte Jessica Steiger in Berlin das A-Finale, in 56,91 Sek. landete sie in der Endabrechnung auf dem neunten Rang. Der Endlauf, der übrigens von der ARD im Fernsehen übertragen wurde, fand knapp 20 Minuten vor dem Finale über 200 m Lagen statt. „Vielleicht wäre Jessi, hätte sie auf den Freistil-Start verzichtet, sogar Dritte geworden“, so VfL-Sprecher Ralf Steiger. Seine Tochter Jessica mochte darüber jedoch nicht lamentieren.

Ein hervorragendes Ergebnis steuerte am dritten Wettkampftag der DM auch noch Marina Koop bei. Sie qualifizierte sich über 100 m Brust in 1:15,17 Min. für das sogenannte EYOF-Finale (European Youth Olympic Festival, Europäische Olympische Jugendspiele). Das Talent des VfL sicherte sich in dem Endlauf in 1:15,86 Min. den vierten Platz.

Weitere Ergebnisse: 100 m Brust: Lara Pillokat (VfL) 1:14,82 Min., Marina Koop (VfL) 1:15,17 Min.; 100 m Freistil: Judith Epping (SV 13) 1:00,54 Min.; 100 m Rücken: Judith Epping (SV 13) 2:27,67 Min.; 200 m Schmetterling: Nina Steiger (VfL) 2:24,31 Min

Quelle: derwesten.de – Thomas Dieckhoff | Foto: Lutz von Staegmann

Die Schwimmer des VfL Gladbeck belegten bei der 23. Auflage des Internationalen Osterpokal-Meetings im Bochumer Unibad im Feld von 42 teilnehmenden Vereinen in der Mannschaftswertung den zweiten Platz. Jessica Steiger (Jg. ´86 und älter) erntete den Ehrenpreis für die punktbeste Leistung des gesamten Wettkampfes.

Trainer zieht positives Fazit
Das Fazit von Trainer Harry Schulz fiel nach den guten Vorstellungen der VfL-er entsprechend positiv aus: „Wir sind mit der Entwicklung unserer Schützlinge zufrieden. Es gibt kein besseres Training als den Wettkampf.“ Gefragt sei, so der Coach weiter, „Wettkampfhärte“. Schulz und seine Trainerkollegin Sandra Steiger äußerten sich optimistisch, dass sich der oder die Eine oder Andere für die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften im Juni in Berlin qualifizieren kann.

Siebenmal ging Jessica Steiger in Bochum-Querenburg an den Start, siebenmal belegte sie den ersten Platz. Bestleistungen stellte sie über 100 m Schmetterling (01:02,94 Min.), 100 und 400 m Freistil (00:57,23; 04:24,49) auf.

Ebenfalls eine perfekte Bilanz wiesen Lara Pillokat (Jg. 1999; fünf Starts, fünf erste Plätze) und Jannik Löchte (1999; fünf Starts, fünf erste Plätze) auf. Darüber hinaus sehr erfolgreich waren Marina Koop (2000), die vier Siege errang, und Rebecca Armborst (1997), Nina Steiger (1997), Anna-Lena Joormann (2001), Anna-Lena Pieczkowski (2001) sowie Steffen Auschrat (1998; allesamt drei erste Ränge).

Quelle: derwesten.de 

Beim Schwimm-Meeting in Mönchengladbach schwamm Jessica Steiger vom VfL Gladbeck zu neuer persönlicher Bestzeit über 200 Meter Freistil. Insgesamt positionierten sich die Rot-Weißen 55 Mal auf dem obersten Podiumstreppchen.

Beim Vitus Schwimm-Meeting in Mönchengladbach trat der VfL Gladbeck jüngst mit der stolzen Kaderstärke von 23 Aktiven ab. Beinahe zwangsläufig also traten die Rot-Weißen mit jeder Menge Edelmetall im Gepäck die Heimreise an. Insgesamt 98 Podiumsplätze – davon 55 Mal den obersten – wies der Ergebnisbogen den Gladbeckern schlussendlich aus, dabei waren bis auf Jessica Steiger, die in der offenen Klasse startete, die Aktiven des VfL in ihren jeweiligen Altersklassen angetreten.

Die 22 Jahre junge Steiger gewann jedes einzelne ihrer sieben Rennen und bekam den Ehrenpreis für die punktbeste Leistung verliehen. Das Highlight: Ihre neue persönliche Bestzeit über 200 Meter Freistil, die sie ihn 02:04,25 Minuten absolvierte. Schwester Nina Steiger beendete beendete im Jahrgang 1997 sechs ihrer sieben Rennen als Erste, für sie stehen nun neue Bestzeiten über 100 Meter (01:01,64 Min.) und 200 Meter Freistil (02:12,18 Min.) zu Buche.

Zu den Gladbecker „Serientätern“ zählten auch Lara Pillokat (1999), die alle vier Starts gewann sowie Marina Koop (2000, 6 Starts/6 Siege, 5 persönliche Bestzeiten), Jannik Löchte (1999, 6/6, 3 pB), Anna-Lena Joormann (2001, 6/4, 2 pB), Anna-Lena Pieczkowski (2001, 6/5, 5pB) und auch Rebecca Armborst (1997, 4/2).

Wanderpokal bleibt in Gladbeck
Der „Pechvogel“ in Reihen des VfL, wenn man es überhaupt so ausdrücken mag, war wohl Emma-Kristin Siebrecht, die im Jahrgang 2000 in sechs Rennen einmal Erste und gleich fünfmal Zweite wurde. Auch die Ausbeute von Greta Spohie Siebrecht (2001, 6/2, 6 pB), Jana Domitrovic (2003, 6/3, 6), Jolina Wolff (2005, 4/2, 4 pB) und nicht zuletzt Laura Holzwarth (1999, 6/2, 1 pB) konnte sich sehen lassen.

Ein Kuriosum, das glimpflich endete: Infolge eines Chlorgasalarms musste die Halle evakuiert werden, diesem Vorfall fiel die 8×50-Meter-Lagenstaffel zum Opfer, der Wanderpokal bleibt damit ein weiteres Jahr beim Vorjahressieger aus Gladbeck.

Quelle: derwesten.de – Marcel Krischik | Foto: VfL Gladbeck

Bei den Nordwestfälischen Meisterschaften im Schwimmen verbesserte Jessica Steiger vom VfL Gladbeck beim Sieg über 400 Meter Freistil ihre persönliche Bestzeit.Marina Koop holte sich zweimal Jahrgangsgold. Bei den Herren belohnte sich Richard Stewing für seinen Trainingsfleiß.

Nichts anbrennen ließ bei den Nordwestfälischen Langstrecken-Meisterschaften in der Traglufthalle in der offenen Klasse Jessica Steiger (Jahrgang 92) vom VfL Gladbeck. Sie siegte über 400m Freistil und Lagen sowie über 800m Freistil. Über 400m Freistil steigerte sie zudem ihre persönliche Beszteit von 4:28,28 Min. auf 4:25,40 Min.. Ebenfalls hoch dekoriert: Steigers Teamkollegin aktuelle deutsche Jahrgangsmeisterin über 800 Meter Freistil, Lara Pillokat (99), die zweimal Silber – eines auf ihrer Paradestrecke – und einmal Bronze gewann.

Bei den Herren verbesserte Langstreckenspezialist Pascal Krause (96) seine Zeit über 1500m Freistil um gut 10 Sekunden auf 17:23,66 Min.. „Pascal hat ein tolles, taktisch cleveres Rennen geschwommen und ist zu Recht mit Silber belohnt worden“, so VfL-Trainer Harry Schulz.

Gut aufgelegt war auch Richard Stewing (97). „Richard hat in der nahen Vergangenheit sehr diszipliniert trainiert. Da war es ein schöner Erfolg und der verdiente Lohn, in der offenen Wertung die Bronzemedaille zu gewinnen“, lobten die Trainer nach couragierten 1500m Freistil.

Marina Koop (2000) ragte in ihrem Jahrgang heraus. Sie gewann über 400m Lagen Gold und verbesserte ihre persönliche Bestzeit um elf Sekunden. Gleichfalls Gold gab es über 800m Freistil, hier konnte sie ihre bisherige Bestmarke sogar um rund 45 Sekunden Steigern. Zudem gewann Koop Silber über 400m Freistil. Anna-Lena Pieczkowski (2001) sicherte sich über 400m Freistil Jahrgangsgold, über 400m Lagen und 800m Freistil schwamm sie auf den Silberrang (alles mit persönlichen Rekorden), während Anna-Lena Joormann (2001) sich über Bronze über 400m Lagen ud Freistil freute.

Auch Emma Kristin Siebrecht (2000) trug ihren Teil zum Erfolg der Rot-Weißen bei und schwamm zu Silber und Bronze. „Emma entwickelt sich prima“, freute sich ihr Trainer Waldemar Götze. Den Medaillenreigen komplettierte Anna Stember (2000). Sie durfte nach ihrem Rennen über 400 Meter Freistil aufs Treppchen klettern und sich dort mit einer Bronzemedaille schmücken.

Aber auch die Leistungen der weiteren Athleten überzeugten die Trainer. Neben vielen Bestzeiten wären bei entsprechenden Jahrgangswertungen viele weitere Medaillen auf dem Konto des VfL verbucht worden. Sehr erfolgreich im Becken waren auch: Greta Sophie und Julia Siebrecht, Nina Steiger, Rebecca und Roman Stewing, Christopher Theis, Ilka do Paco Verhoeven, Rebecca Armborst, Laura Holzwarth, Josephin Epping, Jana Domitrovic, Tabea Henriette Möller, Joshua Loges, Ceyhun Cetin, Jannik und Hendrik Löchte sowie Steffen Auschrat

Quelle: derwsten.de – Redaktion Gladbeck | Foto: VfL Gladbeck

31. Dez 2013

Unberechenbarer VfL

Die Schwimmerinnen des VfL Gladbeck erreichen überraschend die Aufstiegsrunde zur Bundesliga. Auch die Deutschen Meisterschaften in Berlin waren eine Reise wert.

Gladbeck, 26. Januar, Hallenbad an der Bottroper Straße. Die Schwimmerinnen des VfL haben sich erneut für die Aufstiegsrunde zur Ersten Bundesliga qualifiziert. Im Hallenbad wurde erst gezittert und zum Schluss gefeiert. Trainerin Sandra Steiger sagte: „Damit haben wir nicht gerechnet.“

Was nicht ganz der Realität entsprach, wie sie später zugab. Leise habe man das Erreichen der Aufstiegsrunde als Ziel ausgegeben. „Das aber auch wirklich nur ganz leise“, so die Trainerin. Jessica Steiger, Nina Steiger, Michelle Klomfaß, Lara Pillokat, Rebecca Armborst, Lena Heinrichs, Leonie Heinrichs, Laura Holzwarth und Marina Koop wiederholten damit den sensationellen Erfolg aus dem Vorjahr. Besonders Jessica Steiger war einmal mehr eine fleißige Punktesammlerin. In der Aufstiegsrunde in Gelsenkirchen landete der VfL schließlich auf Rang sechs.

Apropos Jessica Steiger: Sie sorgte Ende April bei den Offenen Deutschen Meisterschaften einmal mehr für das Sahnehäubchen aus Gladbecker Sicht: Sie landete nämlich über 200 m Brust auf dem fünften Platz des A-Finals – und das mit einer persönlichen Bestleistung.

Und auch im November bei den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften in der Wuppertaler Schwimmoper präsentierte sich Jessica Steiger in ausgezeichneter Verfassung. Sie schaffte über 100 m und über 200 m Freistil den Einzug ins A-Finale. Die 21-jährige Studentin beendete diesen Endlauf in 02:01,36 Min. auf Rang acht. Über 100 m Freistil schlug sie in 00:55,54 Min. an und belegte damit Rang sieben.

Pillokat überrascht in der Hauptstadt
Und dann war da noch Lara Pillokat, 14 Jahre jung, die im Juni bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften einen kompletten Medaillensatz gewann. Gold über 800 m Freistil, Silber über 200 m Brust, Bronze über 400 m Freistil – für Pillokat war Berlin wahrlich eine Reise wert. Dass sie mit drei Medaillen heimkehren würde, hätte die Nachwuchsschwimmerin nie und nimmer erwartet. „Ich habe gehofft, über 800 Meter vielleicht den dritten Platz zu belegen“, gab sich die Schülerin des Riesener-Gymnasiums bescheiden.

Quelle: derwesten.de – Unberechenbarer VfL | Foto: Michael Korte

Beim Internationalen Schwimmfest in Dortmund schwimmt die VfL-Athletin schwimmt über 100 Meter Freistil schnell wie nie zuvor. Gegen Olympiateilnehmerin Dorothea Brands bleibt die 21-Jährige chancenlos.

Auf kurz folgt lang: Das Schwimmmeeting im Dortmunder Südbad, bei dem neben deutschen auch russische und niederländische Athleten an den Start gingen, läutete jüngst auch für die Schwimmerinnen und Schwimmer des VfL Gladbeck das Ende der Kurzbahn- und den Beginn der Langbahnsaison ein. Allen voran VfL-Aushängeschild Jessica Steiger stellte unter Beweis, dass ihr die Umstellung keinerlei Probleme bereitete. Im Gegenteil: Die 21-jährige Studentin verbesserte ihre alte persönliche Bestmarke über 100 Meter Freistil auf 55,57 Sekunden. Zum Vergleich: Den gültigen deutschen Rekord über diese Distanz stellte die unlängst vom Leistungssport zurückgetretene Britta Steffen anno 2009 bei der Weltmeisterschaft in Rom auf. Die Zeit der Olympiasiegerin von 2008: 52,07 Sekunden.

Deutsche Elite am Start
Auch bekam Steiger in Dortmund die Möglichkeit sich mit Deutschlands Schwimm-Elite zu messen. So waren unter anderem die Olympiateilnehmerin von 2004, Dorothea Brand, und Caroline Ruhnau, mehrfache Deutsche Meisterin und Europameisterin 2009 über 100 Meter Brust, vertreten. Beide Athletinnen starten für die SG Essen. Mitsingen im Konzert der Großen konnte die Gladbeckerin Steiger in Dortmund nicht, dass sie diesen großen Namen das Wasser reichen könnte, hatte ihm Vorfeld aber auch niemand erwartet. Gegen Brand (26,88 Sek.) hatte Steiger (28,08 Sek.) im Finale über 50 Meter Schmetterling das Nachsehen und wurde Zweite, im Endlauf über 100 Meter Schmetterling und 50 Meter Freistil reichte es zum Bronzerang.

Zu erwarten war schon eher, dass der VfL-Nachwuchs hoch motiviert im Südbad auflaufen würde – sehr zum Wohlgefallen des VfL-Trainergespanns Sandra Steiger und Waldemar Götze, die bei ihren Schützlingen in immer kürzeren Abständen regelrechte Leistungsexplosionen in ihren Altersklassen beobachten. Marina Koop, Jana Domitrovic, Anna-Lena Pieczkowski, das Schwestern-Trio Emma, Greta und Julia Siebrecht, Carolin Theis, Richard Stewing: Sie alle untermauerten die ambitionierte Trainingsarbeit an der Gladbecker Schützenstraße. Lediglich in den Jahrgängen 2000 bis 2004 der Jungen fand sich kein VfL-Talent unter den punktbesten Zehn der Wertungsgruppen wieder.

Das Gladbecker Trainer-Duo Steiger und Götze – in dem beruhigenden Wissen, dass auch die Jüngsten ihre Zeiten auf der Kurzbahn auch auf der Langbahn umsetzen können – attestierten ihren Aktiven durch die Reihe „super Leistungen“ .w.derwesten.de/sport/lokalsport/gladbeck/steiger-knackt-ihre-bestmarke-id8732142.html#plx755402119


1 6 7 8 9 10 11
Suchen

Archiv nach Jahren

Archiv

Twitter-Feed

Finde heraus, was gerade auf Twitter passiert! Aktuelle Nachrichten aus dem Verein findest Du bei #vflgladbeck:


© 2020 VfL Gladbeck 1921 e. V.

Pin It on Pinterest