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Von Patrick Radtke (WAZ Bottrop) – Foto: Thomas Gödde

Die Saisoneröffnung soll der erste Schritt in der Zusammenarbeit der Klubs sein. Beide wollen voneinander profitieren, strukturell und sportlich.

Es schien bisher eine unüberwindbare Grenze zu sein, die die Handballverbände Westfalen und Niederrhein und somit auch den VfL Gladbeck und die DJK Adler Bottrop trennte. Dabei liegen zwischen den beiden Hallen gerade einmal neun Kilometer Asphalt, eine Viertelstunde im Auto und schon steht man beim Nachbarn vor der Tür. Geografisch so nah, gedanklich so fern. Damit soll nun aber Schluss und die Partie zur Saisoneröffnung der Adler der Startschuss in eine Zukunft sein, in der beide Vereine sich stetig austauschen und von der beide Klubs profitieren wollen. Sowohl kurzfristig, als auch langfristig.

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Von Thomas Dieckhoff – WAZ Gladbeck | Foto: O. Mengedoht

Der VfL Gladbeck hat bei der Staffel-Auslosung für die Oberliga Pech gehabt. Es geht sechsmal nach Ostwestfalen – u. a. gegen den Topfavoriten.

Großes Pech hatte der VfL Gladbeck um Abteilungsleiter Tim Deffte bei der Auslosung der Staffeln für die Oberligasaison 2020/2021. Die Rot-Weißen bekommen es mit sechs Teams aus Ostwestfalen zu tun.

Wie soll die Saison 2020/2021 in der Handball-Oberliga ausgetragen werden? Zwei Varianten stehen zur Wahl. So hat der VfL Gladbeck gestimmt.

Spieler, Trainer und Verantwortliche des Handball-Oberligisten VfL Gladbeck haben sich entschieden: Sie würden es bevorzugen, in der neuen Saison zunächst in einer Staffel mit acht Mannschaften und danach in einer Aufstiegs- oder Abstiegsgruppe anzutreten. „Wir brauchen ein Konstrukt mit größtmöglicher Flexibilität“, sagt Tim Deffte, Chef der Rot-Weißen.

Variante zwei sieht zwei Staffeln mit jeweils acht Mannschaften vor

Zur Erinnerung: Der Handballverband Westfalen (HVW) hatte seinen Oberliga-Vereinen in der vergangenen Woche für die Saison 2020/2021 zwei Varianten vorgeschlagen. Variante eins sieht eine 16er Liga vor mit Hin- und Rückrunde, also mit insgesamt 30 Spieltagen. Variante zwei sieht zwei Staffeln vor mit jeweils acht Mannschaften mit Hin- und Rückserie und einer daran anschließenden Auf- und Abstiegsrunde. Teams kämen dabei nur auf 22 Partien.

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Der Gladbecker Dziabel ist Co-Trainer bei Frauenhandball-Drittligist PSV Recklinghausen geworden. Was das für seine Tätigkeit beim VfL bedeutet.

Er hat in den vergangenen Jahren bei verschiedenen Handball-Bundesligisten hospitiert. Nun ist Viktor Dziabel bei einem angekommen: Der Gladbecker zeichnet nämlich seit kurzem bei den in die Dritte Liga West aufgestiegenen Frauen der PSV Recklinghausen als Co-Trainer für das Kraft- und Athletiktraining verantwortlich. Stellt sich die Frage: Was bedeutet das für sein Engagement in der Nachwuchsabteilung des VfL Gladbeck?

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Abteilungsleiter Deffte nennt es eine tolle Nachricht: Die Handballer des VfL Gladbeck melden prominenten Zuwachs in ihrem Sponsoren-Netzwerk.

Die Handballer des VfL Gladbeck melden prominenten Zugang in ihrem Sponsoren-Netzwerk: Ab der neuen Saison wird Puma neuer Ausrüster der Rot-Weißen. Die finden sich damit in allerbester Gesellschaft.

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Von Thomas Dieckhoff (WAZ Gladbeck)

Er ist der vorerst letzte Handballer des VfL Gladbeck gewesen, der den Sprung in den Profibereich schaffte. Das macht Michael Kintrup heutzutage.

In 106 Dritt- und Oberligaspielen für die Handballer des VfL Gladbeck hat er 605/4 Treffer erzielt. Das macht ihn zum neuntbesten Torschützen in der jüngeren Geschichte der Rot-Weißen. Nicht nur aus diesem Grund avancierte Michael Kintrup in der Riesener-Halle zum Publikumsliebling. 2014 verließ er den VfL, um bei der HSG Nordhorn-Lingen und später bei Tusem Essen seinen Traum vom Profihandball zu leben. Uns stellte sich jetzt die Frage: Was macht eigentlich Michael Kintrup?

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Foto: Biene Hagel (2014)

Aktuell steht Timo Marcinowski auf dem ersten Platz in der historischen Torjägerliste. Bis zum Führungswechsel ist aber nur eine Frage der Zeit.

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Handball-Oberligist VfL Gladbeck bezwingt Ferndorfs Zweite mit 30:26. Warum Handballchef Tim Deffte kommentierte: „Der VfL hat das Koronavirus!“

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Neue Wege beschritten werden in Rentfort-Nord, denn an der „Ingeborg-Drewitz-Gesamtschule“ wird man künftig dem Bereich „Sport“ noch mehr Aufmerksamkeit schenken als es bislang schon der Fall war.

Der VfL als größter Gladbecker Sportverein ist dabei – und die Schüler freuen sich zusätzlich über einen besonderen Klassenraum, denn an der Wand ist die Silhouette eine Handballspielers zu sehen. Und eben hier in dieser Sportklasse planen die Schüler mit ihren Lehrern Stephan Winkler und Pascal Kunze Strategien zur Verbesserung der körperlichen Fitness.

Mit dabei ist Klaus Förster, Trainer der „Ersten“ bei den VfL-Handballfrauen. Am Mittwochnachmittag bewertete er bei den ersten Testspielen in der Rentforter Sporthalle die Körperhaltung und Wurftechnik. Dazu gab es von dem VfL-Experten gezielte Tipps. Die sogenannte Ballsport-AG ist also bereit. Als weiterer Partner steht die Gesamtschule mit dem bundesweit erfolgreichen Verein TUSEM Essen (dreimaliger deutscher Handballmeister) in Kontakt.

Die Kleinen der Klasse 5-1 jedenfalls sind begeistert. Stephan Winkler dazu: „Wir wollen die Kinder auch stark machen für ein suchtfreies Leben, außerdem hilft Sport gegen Übergewicht!“ Der Schwimmsport steht zusätzlich auf dem Bewegungsplan. Die Landessportaktion „NRW kann schwimmen“ ist da eine gute Unterstützung. Der Lehrer weiter: „Das Ziel, keine Nichtschwimmer mehr zu haben, ist an unserer Schule fast erreicht. Früher konnte die Hälfte der Schüler sich nicht über Wasser halten, jetzt sind nur noch im Durchschnitt zwei Schüler pro Klassenverband Nichtschwimmer. Das ist noch verbesserungsfähig, aber ein guter Wert!“ Hier hilft außerdem wieder der VfL Gladbeck mit einem Schwimmtrainer.

Eine Klassenfahrt zum Surfen am Dümmer See steht in den Herbstferien auf dem Programm, dazu als weiteres Angebot der Kletterwald in Haltern, dort sind Tagesklettertouren geplant. Und auch die Vorbereitungen für ein Fußballturnier laufen bereits auf Hochtouren. Bei dem Turnier werden Mädchen und Jungen in „gemischten Teams“ hinter dem runden Leder herjagen.

Quelle: Lokalkompass.de – Uwe Rath | Foto: Peter Braczko

Erschienen auf WAZ+ · Von Thomas Dieckhoff · Mit Bildern von Biene Hagel.

Thorben Mollenhauer hat seine Entscheidung getroffen: Der Spieler des VfL Gladbeck hängt seine Handballschuhe an den Nagel – schweren Herzens.

Er hat seine Entscheidung getroffen. Thorben Mollenhauer wird nach seiner erneuten Schulterverletzung nicht mehr auf die Platte zurückkehren. „Anfreunden kann ich mich damit immer noch nicht“, bekennt der 30-jährige Handballer, der in seiner Karriere immer nur für den VfL Gladbeck am Ball war, im Gespräch mit der WAZ.

„Für den VfL ist das eine ganz schlechte Nachricht“, sagt Tim Deffte. „Aber“, so der Leiter der Handballabteilung der Rot-Weißen weiter, „es gibt auch eine gute Nachricht. Thorben bleibt uns glücklicherweise in einer anderen Funktion erhalten, nämlich als Co-Trainer der Oberligamannschaft.“

Thorben Mollenhauer ist beim VfL Gladbeck nun Co-Trainer

Mollenhauer bestätigt: „Ich werde Sven (Deffte, Trainer des VfL Gladbeck, d. Red.) ein bisschen entlasten. Gar nichts mehr zu machen, dazu habe ich keinen Bock.“ Kann er sich vielleicht sogar vorstellen, später einmal in verantwortlicher Position eine Mannschaft zu coachen? „Die Frage stellt sich jetzt gar nicht. Ich müsste ja auch erst einmal die entsprechende Lizenz machen.“

Vor rund drei Jahren hat es Thorben Mollenhauer das erste Mal an der Schulter erwischt – im Oberliga-Spitzenspiel gegen den TuS Spenge. Er kämpfte sich wieder heran – und verletzte sich in Augustdorf erneut. Nach einer dritten Schulterverletzung ließ sich der Rückraumspieler schließlich operieren. Danach musste sich der Handballer, der im richtigen Leben Lehrer für Deutsch und Sport am Heisenberg-Gymnasium ist, noch recht lange Zeit in Geduld üben.

Mollenhauer zeigt in Testspielen sofort wieder gute Leistungen

Vor der laufenden Saison gab er sein Comeback – und überzeugte bei seinen Testspiel-Einsätzen gleich wieder mit guten Leistungen. Doch unmittelbar vor dem Auftaktspiel der Meisterschaftsrunde gegen Rödinghausen kugelte Mollenhauer sich in einer Trainingseinheit die Schulter erneut aus. „Bei einem einfachen Überzieher“, so der VfLer.NACHRICHTENHier gibt es mehr Artikel aus dem Gladbecker Sport

Was nun? Für die Beantwortung dieser schwierigen Frage – Thorben Mollenhauer spielt schließlich seit seinem siebten Lebensjahr begeistert Handball – hat er sich aus allzu verständlichen Gründen Zeit genommen. Nun hat er seine Entscheidung getroffen – und schweren Herzens seine erfolgreiche Karriere beendet.HANDBALLHandballkreis Industrie: Alle News in einer Facebook-Gruppe

Tim Deffte vergleicht Mollenhauer mit Bula, Bergermann und Marcinowski

Für den VfL ist das bitter. Mollenhauer gehörte ja ohne Wenn und Aber zu den besten Spielern, die für die Rot-Weißen aktiv waren. Dazu Tim Deffte, der mit dem Rückraummann z. B. den Aufstieg in die Dritte Liga gefeiert hatte: „Thorben gehört zu den Spielern, die den VfL geprägt haben. Wie Gregor Bula, Andre Bergermann oder Timo Marcinowski.“


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