Archiv

Eine VfL-Gladbeck-Connection hat dafür gesorgt, dass Don Singh Toor in der neuen Handball-Saison für den Duisburger Nordrhein-Regionalligisten HC Wölfe Nordrhein aufläuft.

„Alexander Tesch hat mich mal angerufen und erzählt, dass die Wölfe Außenspieler suchen“, verrät Don Singh Toor. Er und sein Bruder Sam absolvierten daraufhin ein Probetraining in Rheinhausen. Dabei konnten sie Coach Thomas Molsner überzeugen.

Don Sinhg Toor - Foto: Oliver Mengedoht

Don Sinhg Toor – Foto: Oliver Mengedoht

Singh Toor trainiert weiter C-Jugend des VfL Gladbeck

Thomas Molsner, Alexander Tesch, Don Singh Toor – sie alle waren schon für den VfL Gladbeck aktiv. Molsner als Co-Trainer und Trainer zu Regionalliga-Zeiten, Tesch und Singh Toor als Kreisläufer bzw. Linksaußen in der Dritten Liga. Nun treffen sie sich regelmäßig in der Halle an der Krefelder Straße in Duisburg.

Wie sieht’s ansichts des Vereinswechsels – Don Singh Toor spielte zuletzt für den Verbandsligisten HSG Vest Recklinghausen – mit dessen Trainertätigkeit in der Jugendabteilung des VfL Gladbeckaus? „Da gibt es keine Komplikationen“, betont der 23-Jährige, der für die männliche C1 verantwortlich zeichnet, die in der Oberliga-Vorrunde um Punkte kämpfen wird. Die Wölfe habe er über sein Engagement im Nachwuchsbereich natürlich informiert.

Rückkehr nach Gladbeck als Spieler war kein Thema

Eine Rückkehr zum VfL als Spieler war für Don Singh Toor kein Thema: „Die Gladbecker sind mit Florian Bach und Fynn Blißenbach auf Linksaußen ja gut aufgestellt.“ Seine Konzentration als Aktiver gelte nun den Wölfen.

Die dürften in der Regionalliga gegen den Abstieg spielen. Das erwartet Klaus Stephan, der Sportliche Leiter des Klubs („Es wird nur um den Klassenerhalt gehen“), das erwartet Don Singh Toor. „Die Liga ist ziemlich stark und wir sind eine Mannschaft mit vielen neuen Spielern, die sich erst einmal finden müssen.“

Abstiegskampf ist für Don Singh Toor nichts Neues

Abstiegskampf ist für Don Singh Toor nichts Neues. Mit dem VfL musste er in der Dritten Liga um den Erhalt der Klasse kämpfen. Und in der vergangenen Saison steckte er mit der HSG Vest im Abstiegssumpf der Verbandsliga. Das Team aus der Kreisstadt wurde Tabellenletzter der Staffel 2.

Das war jedoch nicht der Grund, warum sich Don und Bruder Sam Singh Toor aus Recklinghausen verabschiedet haben. „Ein paar Sachen haben uns dort nicht gefallen“, so Don Singh Toor, der nun sein Glück in Rheinhausen versuchen wird – der VfL-Gladbeck-Connection sei Dank!

Quelle: waz.de – Thomas Dieckhoff | Fotos: Oliver Mengedoht

Die Veranstaltung geht am Samstag, 19. August, ab 11 Uhr in der Riesener-Halle an der Schützenstraße über die Bühne. Anhänger der Rot-Weißen, die sich ihre Saisontickets sichern möchten, sollten also vorbeischauen.

VfL Gladbeck möchte eine gute Rolle spielen

Die Gladbecker um Trainer Sven Deffte, die in den vergangenen beiden Spielzeiten jeweils Vizemeister geworden sind, möchten in der am 9. September beginnenden Saison 2017/2018 eine möglichst gute Rolle spielen. Das erste Heimspiel des VfL steigt am 16. September gegen Lit Tribe Germania.

Für einen Tag hat Tim Deffte gewissermaßen mal wieder die Schulbank gedrückt. Der Leiter der Handball-Abteilung des VfL Gladbeck nahm am sechsten Praxisforum des Online-Portals handball-world in Köln teil. Die Veranstaltung war mit Andreas Michelmann (Präsident Deutscher Handball-Bund) oder Thorsten Storm (Geschäftsführer des THW Kiel) hochrangig besetzt.

„Ich habe dort total viel Input erhalten“, sagte Tim Deffte, der sich insbesondere für die Themen Mitgliedergewinnung, Öffentlichkeitsarbeit und Ticketing interessiert hat: „Gerade die Frage, wie wir mehr Menschen für unseren Sport aktivieren können, beschäftigen den VfL und mich schon seit langem.“

Stefan Kretzschmar eröffnet das Praxisforum Handball

Bereits um 9 Uhr in der Früh begann am vergangenen Samstag im Kölner Seehaus des TÜV Rheinland das Praxisforum Handball. Es endete am Abend mit einer Abschlussdiskussion und einem Get Together. Wer wollte, schaute sich dann noch in der Lanxess Arena den Vergleich zwischen dem THW Kiel und Champions-League-Sieger FC Barcelona an.

Eröffnet wurde die Veranstaltung nach einer kurzen Begrüßung durch Andre Tzschaschel vom Gastgeber handball-world von Stefan Kretzschmar, ehemaliger Nationalspieler, Sky-Experte und Aufsichtsratsmitglied des SC DHfK Leipzig. Neben DHB-Chef Andreas Michelmann und Geschäftsführer Manager Thorsten Storm hielten auch Björn Seipp (Geschäftsführer des Bundesligisten HSG Wetzlar) und Dietmar Peißl (Handball Steiermark/Österreich) Vorträge. Storm etwa sprach über „neue Vermarktungsimpulse beim THW Kiel“ und Seipp zum Thema „So vermarktet sich die HSG Wetzlar“.

Podiumsdiskussion über Impulse für das Handball-Land

Raphael Brinkert, Geschäftsführer Jung von Matt/Sports, äußerte sich zu dem Bereich „Neue Impulse braucht das Handball-Land“, bei dem Tim Deffte ganz besonders die Ohren spitzte. Brinkert betonte, „dass wir die Kräfte bündeln müssen“. Zudem stellte er heraus, dass „einzigartige Charaktere des Handballs weiter herausgestellt werden müssen – auch im Breitensport“. Und in der Podiumsdiskussion sagte er: „Wir müssen jeden Anlass nutzen, um für diesen fantastischen Sport zu werben.“

Sätze wie diesen hat Tim Deffte nach mehr als 450 Einsätzen in 18 Jahren in der ersten Mannschaft des VfL Gladbeck längst verinnerlicht. „Jetzt“, sagte der Handball-Chef der Rot-Weißen und lachte, „brauche ich nur noch die Leute, die die vielen tollen Ideen umsetzen.“

Quelle: waz.de – Foto: Oliver Mengedoht

Am 17. September geht’s los. An diesem Sonntag bestreiten die neu formierten Handballfrauen des VfL Gladbeck ihr erstes Meisterschaftsspiel. In der Kreisklasse Staffel 1 stellen sich die Rot-Weißen dann bei der HSG am Hallo Essen vor. „Wir möchten um den Aufstieg mitspielen“, lautet das Ziel von VfL-Trainer Klaus Förster und seiner Mannschaft.

Es gab Zeiten, als der VfL sogar zwei Frauenteams im Spielbetrieb hatte und die Erstvertretung in der Landesliga um Punkte kämpfte. Irgendwann jedoch konnte der Klub keine Damenmannschaft mehr melden, weil Spielerinnen fehlten. Seit einiger Zeit aber erleben die Rot-Weißen im Mädchenbereich geradezu einen Boom.
Frauen des VfL Gladbeck treten in der Kreissklasse an
Folgerichtig schickt der VfL Gladbeck nun auch wieder eine Frauenmannschaft ins Punkterennen. „Wir fangen ganz unten an“, sagt Klaus Förster, der für die Kreisklasse mit einem Kader von elf Aktiven fest planen kann. Er hofft, auch noch auf die eine oder andere 16-Jährige aus den B-Mädchen zurückgreifen zu können.

Den Kern der neuen VfL-Damen bilden Spielerinnen, die in der vergangenen Saison noch B-Mädchen waren. „Alle sind geblieben“, sagt Förster, „keine war dabei, die gesagt hat, ich kann in einer anderen A-Jugend oder in einer anderen Frauenmannschaft höher spielen. Das zeigt, dass das Zugehörigkeitsgefühl zum VfL Gladbeck sehr groß ist.“

Drei Zugänge komplettieren Team des VfL Gladbeck

Drei Zugänge komplettieren das Aufgebot. Kathrin Worecki war früher ebenso schon einmal für die Rot-Weißen aktiv wie Ivonne Brockmann. Zugang Nummer drei kommt von der PSV Recklinghausen: Jil Schemme gehörte der Recklinghäuser Nachwuchsmannschaft an, die in die A-Jugend-Bundesliga aufgestiegen ist. Sie könnte noch ein Jahr in der A-Jugend spielen, hat sich aber für das Projekt an der Schützenstraße in Gladbeck entschieden. „Alle drei Zugänge“, betont Trainer Förster, „sind echte Verstärkungen.“

Die im Schnitt sehr jungen VfLerinnen müssen sich, das haben zwei Testspiele, gezeigt die sie bereits ausgetragen haben, auf eine härtere Gangart einstellen und auf Kontrahentinnen, die über viel mehr Erfahrung verfügen. „Das“, sagt Förster, „ist die Herausforderung: Es geht jetzt in den Damenhandball.“

VfL-Trainer Förster blickt zuversichtlich in die Zukunft

Ungeachtet dessen blickt Förster zuversichtlich voraus. Fest steht: Sein Team geht ordentlich vorbereitet in die Saison. Es trainiert nämlich auch in den Schulferien und wird noch Tests gegen den VfL Hüls (28. August) und Adler Bottrop (2. September) austragen sowie an einem Turnier in Bochum teilnehmen. „Ich glaube“, sagt Förster, „wir können eine gute Rolle spielen.“

Quelle: waz.de – Thomas Dieckhoff

Die Spieltermine für die neue Saison in der Handball-Oberliga Westfalen stehen nun definitiv fest. Der VfL Gladbeck muss danach viermal am ungeliebten Sonntag ran. Ihre Heimpartie gegen die HSG Gevelsberg-Silschede tragen die Rot-Weißen am 16. Februar 2018 aus – also an einem Freitagabend.

„Wir wollen einfach mal testen, wie an einem Freitagabend die Zuschauerresonanz ausfällt“, begründet Tim Deffte, Leiter der Handballabteilung im VfL Gladbeck, die Abkehr vom traditionellen Heimspiel-Samstag. Es handele sich dabei um einen Versuchsballon.

Am Freitag, 16. Februar, geht’s um 20 Uhr los

„Mit Gevelsberg haben wir darüber schon beim Staffeltag gesprochen“, so Deffte weiter. Das bedeutet, dass der Vergleich zwischen dem VfL Gladbeck und der HSG Gevelsberg-Silschede am Freitag, 16. Februar, in der Riesener-Halle über die Bühne geht. Anwurf ist um 20 Uhr.

Viermal in der Saison müssen die Gladbecker in der neuen Saison am wenig geliebten Sonntag ran – und zwar bei den Auswärtsspielen gegen Aufsteiger TuS 09 Möllbergen (8. Oktober), den VfL Viktoria Mennighüffen (22. Oktober), Soester TV (21. Januar) und schließlich noch gegen Lit Tribe Handball (4. Februar).

VfL Gladbeck mit einer guten Sonntagsbilanz

„In der vergangenen Saison waren wir an Sonntagen recht erfolgreich“, betont Tim Deffte. Damit hat der Chef der VfL-Handballer ohne Zweifel Recht. In Zahlen ausgedrückt: Von den fünf Sonntagsspielen, die der VfL Gladbeck in der vergangenen Runde ausgetragen hat, gewann er immerhin vier.

Besonders gerne dürften sich Max Krönung, Björn Sankalla & Co. an den Erfolg bei Lit Tribe in Nordhemmern zurückerinnern. Nach 45 Minuten hatten die Rot-Weißen scheinbar aussichtslos mit 17:25 zurückgelegen. Am Ende gewannen sie noch mit 30:29.

In Soest gab es eine deutliche Niederlage

Die einzige Niederlage an einem Sonntag setzte es für die Gladbecker beim Soester TV. 21:27 hieß es am 29. Januar auch in der Höhe verdient aus Sicht des chancenlosen VfL.

Quelle: waz.de – Thomas Dieckhoff | Foto: Heinrich Jung

„Es hat wieder Spaß gemacht.“ Mit diesen Worten verabschiedete sich Marcel Giesbert, Rechtsaußen des Handball-Oberligisten VfL Gladbeck, von Dr. Reiner Föhrenbach. Ob der obligatorische Laktattest im Wittringer Stadion allen Rot-Weißen Spaß gemacht hat, ist nicht überliefert – Giesbert jedenfalls verließ gut gelaunt das weite Rund.

VfL Gladbeck ist seit einer Woche in der Vorbereitung

Ein paar intensive Übungseinheiten haben die VfLer nun schon absolviert. Am vergangenen Montag bat Trainer Sven Deffte zum ersten Aufgalopp. Danach kümmerte sich auch Leichtathletiktrainer Heiner Preute um den Oberliga-Vizemeister der vergangenen beiden Jahre. Das waren wieder einmal sehr harte Stunden. „Verglichen mit dem, was wir bei Heiner machen müssen, ist so ein Laktattest gar nicht so schlimm“, urteilte Giesbert und grinste.

Marcel Giesbert, der für Rheinhausen und Emsdetten in der Zweiten Liga aktiv war, gehört zu den erfahrenen Spielern des VfL. Deshalb weiß er nur allzu genau, dass die aktuelle Plackerei notwendig ist, um eine gute Saison zu spielen. Und genau das ist das Ziel des Rechtsaußens. „Ich will wieder oben mitmischen“, betonte Giesbert, nachdem er im Stadion seine Runden gedreht hatte. „Das will ich immer, ansonsten bräuchten wir uns ja gar nicht in die Halle stellen.“

Giesbert rechnet mit einem Dreikampf an der Spitze

Er erwartet in der neuen Runde übrigens einen Dreikampf an der Spitze. Einen Dreikampf zwischen der TSG A-H Bielefeld, dem TuS Spenge und dem VfL Gladbeck. „Die Bielefelder starten ja praktisch mit einer komplett neuen Mannschaft. Die Spenger haben ebenfalls gute Spieler dazubekommen“, so Giesbert.

Für den VfL spreche die personelle Kontinuität. Bekanntlich haben die Rot-Weißen in Tim Krause (Westfalia Scherlebeck, davor Jugend des Tusem Essen) nur einen Akteur verpflichtet. „Wir sind also eingespielt“, sagte Giesbert. In der im September beginnenden Saison gelte es, an der einen oder anderen kleinen Stellschraube zu drehen.

Für Giesbert gilt es, an der Heimbilanz zu arbeiten

Für den Rechtsaußen ganz besonders wichtig: „Wir müssen an unserer Heimbilanz arbeiten.“ Das kann man wohl so sagen. Zur Erinnerung: In der vergangenen Runde gaben die Gladbecker in ihrer einstmals bei Gegnern gefürchteten Riesener-Halle elf Zähler ab – von insgesamt 15 Punkten.

Außerdem hofft (nicht nur) Marcel Giesbert, dass die Mannschaft von Verletzungspech verschont bleibt: „Im letzten Jahr war das ja die Pest, als Andor (Schneider, der Torwart des VfL, d. Red.), Max (Krönung, Torjäger) und Molli (Thorben Mollenhauer, zweiter Haupttorschütze) monatelang nicht zur Verfügung standen.“ Das Team, insbesondere die jungen Spieler, hätten die Ausfälle lange Zeit gut kompensieren können, auf Dauer sei das aber doch nicht möglich gewesen.

Nun heißt es auf ein Neues – und damit die Saison ähnlich gut verläuft wie die vergangene, müssen sich die VfLer, muss sich Marcel Giesbert nun quälen.

Beitrag: waz.de – Thomas Dieckhoff | Foto: Christoph Wojtyczka

 Christoph Enders, Handballer des VfL Gladbeck, spielt bei der Studenten-EM mit. Er steht für die Auswahl Du-E aber nicht nur auf der Platte.
Die Handball-Auswahl der Universität Duisburg-Essen mit Kreisläufer Christoph Enders vom VfL Gladbeck hat bei der Studenten-Europameisterschaft in Spanien das Viertelfinale erreicht. Weiter geht’s für das Team am Donnerstag, 6. Juli, Gegner ist voraussichtlich die University of Rzeszów aus dem Südosten Polens.

Nach dem Auftakterfolg gegen die Marmara University aus der Türkei hat das Team aus dem Ruhrgebiet auch sein zweites Gruppenspiel gegen die rumänische Stefan-Cel-Mare-Suceava-University mit 22:17 (9:10) gewonnen. „Lange Zeit“, meldet Christoph Enders aus Malaga, „konnte sich keine Mannschaft so recht absetzen.“ In der Schlussphase der Partie habe aber schließlich der Gruppensieg und das Viertelfinale klar gemacht werden können.
Ex-Gladbecker Reich führt die Torschützenliste an

Die Torschützenliste nicht nur der Duisburg-Essener Auswahl, sondern des gesamten Turniers führt zurzeit übrigens ein ehemaliger VfLer an: Für Tobias Reich, der 2013/2014 zu Drittliga-Zeiten ein paar Monate lang für die Gladbecker aktiv war, stehen nach den ersten beiden Partien 14 Treffer zu Buche. Ebenfalls 14-mal ins Schwarze getroffen hat außerdem nur noch der Spanier Moyà Ignacio (University of Málaga; Ximenez/Liga Asobal).

Der angehende Kulturwirt Christoph Enders ist für die Uni Duisburg-Essen nicht nur auf der Platte schwer aktiv, sondern auch als unermüdlicher Öffentlichkeitsarbeiter. Der Kreisläufer des VfL, der in seiner Heimatstadt Dinslaken als freier Mitarbeiter für die NRZ arbeitet, führt für „seine“ Heimatzeitung ein EM-Tagebuch. Und außerdem hat er für das Fachblatt Handball-Woche einen Bericht über die Studententitelkämpfe in Spanien verfasst.

Enders & Co. fühlen sich in Spanien offenbar wohl

Dass Enders ein Mann mit vielen Talenten ist, wissen Anhänger des VfL Gladbeck natürlich längst. Seit der vergangenen Saison betätigt sich der Kreisläufer bekanntlich als Blogger, nachzulesen sind seine launigen Beiträge auf der Homepage und der Facebookseite der VfL-Handballer.

In Spanien fühlen sich Enders und Kollegen offenbar sehr wohl. Das Team hat beispielsweise schon Freundschaft geschlossen mit der weiblichen Wettkampfgemeinschaft aus Köln. Die Damen aus der Domstadt hatten die Handballer der Uni Duisburg-Essen in ihrem Auftaktspiel lautstark von den Rängen unterstützt. Ehrensache, dass die Jungs zum ersten Spiel der Kölnerinnen vorbeischauten und sie anfeuerten. „Dafür mussten wir uns revanchieren“, so Enders. Ergebnis: Köln fuhr einen ungefährdeten Sieg ein.

Auswahl Duisburg-Essen nimmt an Eröffnungsfeier teil

Nach dem Auftakterfolg über die türkische Auswahl hatte sich die Ruhrgebiets-Mannschaft übrigens die Rückfahrt ins Hotel geschenkt, um an der Eröffnungsfeier an der Halle teilzunehmen. Enders: „Um 19 Uhr erfolgte der Einmarsch aller Nationen ins Polideportivo Municipal Fernando Argüelles, die Halle, in der wir noch kurze Zeit zuvor die Türkei besiegt hatten.“

Michael Hegemann wird in der neuen Saison dem Handball-Zweitligisten Tusem Essen erhalten bleiben. Allerdings in einer neuen Funktion: Hegemann, der einst beim VfL Gladbeck seine Karriere begann und später Nationalspieler und 2007 Weltmeister wurde, wird Co-Trainer und den Essenern nur noch im Bedarfsfall als Spieler zur Verfügung stehen.

Seit Sommer 2014 hat Hegemann als Spieler und Kapitän die Mannschaft des Tusem in der Zweiten Liga angeführt. In drei Spielzeiten erzielte er insgesamt 481 Tore für die Margarethenhöher.
Hegemann hält sich für den Fall der Fälle fit

Ab dem Trainingsstart am 10. Juli steht Michael Hegemann dem neuen Cheftrainer Jaron Siewert mit Rat und Tat zur Seite. Dabei wird der Grundschullehrer für Mathematik und Sport auch regelmäßig an den Trainingseinheiten teilnehmen, um sich fit zu halten und für den Fall der Fälle einsatzbereit zu sein.

Michael Hegemann sagt über seine neue Rolle beim Tusem: „Als Co-Trainer möchte ich meinen Teil dazu beitragen, dass sich die jungen Spieler weiterhin positiv entwickeln und die erfahreneren Akteure noch stärker in die Positionen von Führungsspielern hineinwachsen. Ich freue mich auf die bevorstehende Spielzeit und weiterhin ein Teil des Vereins zu bleiben. Das Ziel von Jaron und mir ist es, den Tusem in der Saison 2017/18 wieder in gesicherte Fahrwasser zu führen.“

Trainer Siewert freut sich auf die Zusammenarbeit

Tusem-Trainer Jaron Siewert fügte hinzu: „Ich freue mich sehr über die Zusage von Michael, denn mit ihm kann ich auf meinen absoluten Wunschkandidaten auf der Position des Co-Trainers an meiner Seite zählen. Er kennt die Mannschaft sehr gut und wird daher eine extreme Hilfe in der Anfangsphase sein, um schneller auf die Eigenheiten der Spieler eingehen zu können.“

Er, so Siewert weiter, schätze die langjährige Profierfahrung von Michael Hegemann und seine Sichtweisen auf den Handball.

Quelle: waz.de – Foto: Michael Gohl

Bereits die erste Trainingswoche hat es für die Oberliga-Handballer des VfL Gladbeck in sich. Vier Einheiten stehen auf dem Programm und außerdem ein Laktattest im Wittringer Stadion. Auch danach geht es vor allem darum, die Grundlagen zu legen für eine erfolgreiche Saison.

Schon jetzt steht fest, dass die traditionell leistungsstarke Oberliga Westfalen noch stärker geworden ist. Der TuS Spenge, Tabellendritter der vergangenen Runde, hat personell erheblich aufgerüstet. Gleiches gilt für die TSG A-H Bielefeld, die unter der Regie des hauptamtlichen Geschäftsführers Christian Sprdlik mittelfristig in die Bundesliga will.
Konnte der Hauptverantwortliche des VfL Gladbeck, seines Zeichens Vizemeister der vergangenen beiden Jahre, angesichts dieser rasanten Entwicklungen in den vergangenen Tagen und Wochen eigentlich ruhig schlafen? Tim Deffte, Leiter der Handballabteilung im VfL, nickt und wirkt dabei ganz gelassen: „Es ist ja fast in jedem Jahr eine Mannschaft dabei, die aufrüstet.“

Positive Entwicklung

Der VfL Gladbeck, betont Tim Deffte, werde seinen Weg weitergehen: „Wir setzen auf junge und ehrgeizige Spieler aus der Region, die Bock haben, Handball zu spielen.“ Er blicke daher auch nicht neidisch gen Bielefeld oder Spenge.

„Wir“, sagt er und meint damit auch seinen Bruder Sven, der ja Trainer des Oberliga-Teams ist, „sind total zufrieden mit unserem Kader und unseren Spielern.“ Die Entwicklung in der Abteilung, so Tim Deffte mit Blick auf den eigenen Nachwuchs, sei positiv: „In unseren Jugendmannschaften wachsen weitere Talente nach.“

Die Defftes haben erst einmal nur einen Wunsch. Nämlich dass die Mannschaft, anders als in der jüngeren Vergangenheit, von schweren Verletzungen verschont bleibt. Zur Erinnerung: In der vergangenen Runde musste der VfL Gladbeck monatelang seine beiden Haupttorschützen Max Krönung und Thorben Mollenhauer ersetzen und zudem noch Torwart Andor Schneider. Ungeachtet dessen spielten die Rot-Weißen, die der eine oder andere Experte wegen der schwerwiegenden Ausfälle gar als Abstiegskandidat auf dem Zettel hatte, oben mit und landeten schließlich wie in der Vorsaison auf dem zweiten Tabellenplatz.

Preute macht das Team fit

Um eine ähnlich gute Saison zu spielen, warten nun aber viele harte Einheiten auf die Gladbecker. Am gestrigen Montag bat Sven Deffte die Seinen zum ersten Aufgalopp in der Riesener-Halle, unter der Woche kümmert sich nun in zwei Einheiten Heiner Preute, Leichtathletik-Trainer des TV Gladbeck, um die VfLer. Die werden danach wieder einige Muskeln spüren, von denen sie gar nicht wussten, dass sie vorhanden sind. „Die Zusammenarbeit mit Heiner hat sich total bewährt“, sagt Tim Deffte.

Es gilt der alte Spruch: Ohne Fleiß kein Preis!

Quelle: waz.de – Thomas Dieckhoff | Foto: Lutz von Staegmann

Seine Leidenszeit ist beendet: Andor Schneider, 36-jähriger Torwart der Oberliga-Handballer des VfL Gladbeck, ist nach seiner schweren Knieverletzung, die er sich am 23. Oktober des vergangenen Jahres im Spiel bei der TSG A-H Bielefeld zugezogen hatte, ins Training zurückgekehrt. „Ich habe bereits zwei Einheiten mit der Mannschaft bestritten“, so der erfahrene Schlussmann.

Das heißt: Anfang Juli, wenn die Rot-Weißen in die Vorbereitung für die Saison 2017/2018 starten, wird Andor Schneider wieder dabei sein im Kreise der Akteure um Trainer Sven Deffte. „Es wird Zeit, so lange bin ich noch nie ausgefallen“, sagt der Keeper. Und das soll etwas heißen: „Ich spiele inzwischen fast 30 Jahre lang Handball.“

VfL-Torwart erwischt es beim Punktspiel in Bielefeld

Rückblick: Am fünften Spieltag der am nächsten Samstag zu Ende gehenden Meisterschaftsrunde trat der schon zu diesem Zeitpunkt arg personell gebeutelte VfL Gladbeck zur Partie beim damaligen Spitzenreiter TSG A-H Bielefeld an. Elf Minuten vor dem Ende des Vergleichs, den die Rot-Weißen gewinnen sollten, erwischte es Schneider. Ohne Einwirkung eines Gegenspielers.

Der Schlussmann wurde zur Erstversorgung in ein Bielefelder Krankenhaus gebracht. Eine MRT-Untersuchung am nächsten Tag bestätigte die schlimmsten Befürchtungen. Die niederschmetternde Diagnose lautete: Kreuzband- und Meniskusriss im linken Knie. Damit stand fest: Die Saison war für den Schlussmann der Rot-Weißen gelaufen. Tim Deffte, der am Ende der vorigen Saison seine Karriere beendet hatte, sprang ein. Bereits am 27. Oktober wurde Andor Schneider operiert, es folgte die lange und harte Reha-Zeit.

Schneider wurde bei Medicos auf Schalke fit gemacht

Bei Medicos auf Schalke wurde der Torwart des VfL Gladbeck fit gemacht. Außerdem absolvierte der ehrgeizige Keeper, der seine Brötchen beim Landessportbund in Duisburg verdient, individuelles Training. „Ich habe Stabilisationsübungen gemacht und bin viel gelaufen“, so Schneider.

Kürzlich gab’s von den Medizinern Grünes Licht für Andor Schneider. Er darf wieder trainieren und in der nächsten Saison wieder spielen. Dem Keeper ist die Vorfreude aufs Comeback nach der langen Zwangspause bereits jetzt anzumerken: „Ich habe ein gutes Gefühl.“

Die erste Saison in Gladbeck verlief erfolgreich

Anno 2015 hatte Andor Schneider nach sechseinhalb Jahren den MTV Rheinwacht Dinslaken verlassen und ist an die Schützenstraße nach Gladbeck gewechselt. Der Schlussmann kam als Nachfolger von Andy Tesch, der sich der Ahlener SG angeschlossen hatte. Gleich die erste Saison im Trikot des VfL verlief für Schneider erfolgreich. Das Team landete bekanntlich in der Endabrechnung auf dem zweiten Platz.

Quelle: waz.de – Thomas Dieckhoff | Foto: Oliver Mengedoht


1 2 3 4 39
Suchen

Archiv nach Jahren

Archiv

Twitter-Feed

Finde heraus, was gerade auf Twitter passiert! Aktuelle Nachrichten aus dem Verein findest Du bei #vflgladbeck:


  • RT @VfL_Gladbeck_HB: Unser Exklusiv-Sponsor und Gesundheitspartner Torsten Buch Osteopathie hat in diesen Tagen sein fünfjähriges... https:…
© 2017 VfL Gladbeck 1921 e.V.

Pin It on Pinterest