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Es war ein Wochenende mit zwei ganz großen Gefühlsausschlägen für Björn Sankalla. Am Freitagabend wurde er als Sportler des Jahres im VfL Gladbeck geehrt, „eine große Ehre in so einem großen Verein“, wie Sankalla sagt – am Samstagabend folgte die bittere Enttäuschung, als der 25-jährige Rückraumspieler von der Tribüne sehen musste, wie sein Team bei Schlusslicht Harsewinkel verlor.

„Auf der Tribüne zu sitzen ist ganz sicher nicht die Rolle, die ich innehaben möchte“, sagt Sankalla, der wegen einer Sehnenreizung in der Schulter pausierte, am Sonntag in Mennighüffen aber wieder spielen will. „Die erste Halbzeit war noch ausgeglichen, aber in der zweiten Halbzeit sah es so aus, als ob wir etwas kopflos und ohne den richtigen Plan gewesen wären“, ärgerte sich Sankalla über die Niederlage in Harsewinkel. „Dabei waren wir eigentlich perfekt auf das Spiel vorbereitet.“

Haupttorschütze mit Max Krönung

Ob es mit Sankalla anders gelaufen wäre, die Frage ist leidig. Fakt ist aber, dass der Recklinghäuser sich seit seinem Wechsel zum VfL 2013 zu einem der Eckpfeiler des Teams entwickelt hat. Er ist nicht nur gemeinsam mit Max Krönung der wichtigste Torschütze, sondern auch einer der Spieler, die die Mannschaft führen.

„Ich spüre viel Vertrauen vom Trainer und versuche, Anweisungen von draußen an die Mannschaft weiterzugeben“, beschreibt Sankalla seine Rolle als Kommunikator. „Damit bin ich sehr zufrieden.“ Der VfL auch, wie die Wahl zum Sportler des Jahres im Verein beweist.

Duales Studium beim VfL

„Björn hat sich sportlich enorm entwickelt und gehört zu den besten Spielern in der Oberliga“, begründet Handball-Abteilungsleiter Tim Deffte. Sankalla glänzt aber nicht nur mit seinen Toren. Er absolvierte einen Teil seines dualen Studiums zum Fitnessökonom beim VfL, baute die Rehasport-Abteilung mit auf und engagierte sich für den VfL im Schulkinder-Handball.

Deffte lobt: „Neben seinen sportlichen und fachlichen Qualitäten überzeugt er durch sein positives und sympathisches Auftreten.“ Tatsächlich: Um kaum einen VfL-Spieler scharen sich nach den Heimspielen so viele Kinder auf der Tribüne. „Er ist für viele Kinder und Jugendliche ein Vorbild und ein wichtiger Repräsentant des VfL“, meint Tim Deffte.

Sankalla selbst reagierte auf die Auszeichnung gerührt: „Es war eine sehr schöne Veranstaltung. Es war sehr schön, viele Gesichter aus der großen VfL-Familie wiederzusehen, mit denen ich lange gearbeitet habe“, berichtet er, „und dass Tim Deffte dann eine viertelstündige Rede über mich hält, da habe ich mich geehrt gefühlt.“

Harmonie ist Sankalla ganz wichtig

Seine Ausbildungszeit beim VfL ist inzwischen vorbei, die praktischen Teile seines Masterstudiums absolviert das Kraftpaket bei der Vestischen. Als Handballer ist er aber weiter dabei, bald auch wieder auf dem Feld. Die warmen Worte gibt er gerne an seinen Verein zurück.

Sankalla sagt über den VfL: „Manche Spieler brauchen diese Ellenbogen-raus-Mentalität. Ich will nicht sagen, dass ich da ein Softie bin und Konkurrenzkampf ist immer gut. Aber der Teamgedanke ist mir sehr wichtig und ich brauche diese Harmonie, die wir beim VfL haben.“ Sankalla und der VfL Gladbeck – das passt einfach.

Quelle: WAZ Gladbeck – Philipp Ziser | Foto: Oliver Mengedoht

Oje, was für eine Statistik. In den vergangenen drei Saisons der Handball-Oberliga hat der VfL Gladbeck sein Heimspiel gegen den HTV Hemer seit dessen Aufstieg 2015 immer verloren, zweimal mit einem Treffer und einmal mit fünf Toren – auswärts hat er aber auch immer gewonnen, zweimal mit einem Treffer und einmal mit zwei Toren. Und nun? „Wir wollen die Serie durchbrechen“, sagt VfL-Trainer Sven Deffte vor der Partie, die am Samstagabend um 19.30 Uhr in der Riesener-Halle angepfiffen wird. „Es wird aber wieder ein enges Spiel.“

Vor zwei Wochen haben die Gladbecker bekanntlich ein Ausrufezeichen gesetzt, als sie die TSG A-H Bielefeld mit 28:24 schlugen. „Dieses Gesicht wollen wir auch gegen Hemer zeigen und nicht das der vergangenen Woche“, sagt Sven Deffte. „Das war ein Tag zum Vergessen.“ Mit 22:33 hatte der VfL nach einer enttäuschenden Leistung bei der Reserve des Zweitligisten ASV Hamm-Westfalen, „die keine Übermannschaft ist“ (Deffte), das Nachsehen. Inzwischen haben die Gladbecker aber insofern eine gute Nachricht erhalten, als sich Dustin Dalian dort keinen Kreuzbandriss zugezogen hat (die WAZ berichtete). „Und mit unseren 3:3 Punkten können wir“, sagt Sven Deffte, „gut leben.“

Saisondebüt für Max Klein

Nichtsdestotrotz: Der VfL wird sich am Samstagabend steigern müssen. Zumal Sven Deffte festgestellt hat, dass „sich der HTV in der Breite verstärkt hat“. Und es ist auch damit zu rechnen, dass die Offensivabteilung der Hemeraner noch mehr an Qualität haben wird als in den ersten drei Saisonpartien, weil Rückraum-Mann Max Klein nach seinem Bänderriss sein Debüt geben soll. „Spielt er, sind sie im Angriff natürlich noch einen Tick stärker“, sagt der VfL-Coach, der bis auf Dustin Dalian alle Spieler zur Verfügung haben wird.

Zwei Spieler werden indes dem HTV fehlen: Lars Klisch und Lukas Rosenbaum sind verhindert. Zudem muss Trainer Tihomir Knez ein bisschen um Frieder Krause bangen. Den Mann, der vom Verbandsligisten RSVE Siegen gekommen ist, plagen Achillessehnenbeschwerden. Wie immer das Hemeraner Aufgebot aber auch sehen wird: Tihomir Knez hat seinen Handballern sehr deutlich gemacht, was sie in der Riesener-Halle erwarten wird und worauf sie besonders zu achten haben werden.

Max Krönung ist bei den Hemern gefürchtet
„Gladbeck ist spielerisch sehr stark und hat mit Max Krönung einen sehr intelligenten Mittelmann“, sagt der HTV-Trainer, der auch Björn Sankalla mit sehr viel Respekt begegnet. „Wenn wir nicht auf hohem Niveau verteidigen, wird es schwer, dort etwas zu holen“, sagt Tihomir Knez. Dieser Satz könnte eigentlich auch von Sven Deffte stammen, der sehr glücklich wäre, wenn seine Mannschaft in der Deckung die Leistung aus dem Spiel gegen die TSG A-H Bielefeld wiederholen könnte. „Da hat alles geklappt“, sagt der 39-jährige VfL-Trainer.

Quelle: WAZ Gladbeck – Andree Hagel | Foto: Oliver Mengedoht

„Ich bin zufrieden.“ Das sagte Sven Deffte, der Trainer der Oberliga-Handballer des VfL Gladbeck, unmittelbar nach dem Ende des ELE-Cups. Zufrieden war Deffte, weil seine Mannschaft bei dem Turnier sowohl den ambitionierten Nordrhein-Westfalenligisten SG Ratingen (21:18) als auch Ligarivale ASV Hamm-Westfalen II (30:28) bezwungen und sich dabei in recht guter Verfassung präsentiert hatte.

Das Turnier um den ELE-Cup ist ein Saisonvorbereitungsturnier. Daran mussten Tim Deffte, Leiter der Handballabteilung des VfL, und sein Bruder Sven zwischenzeitlich den Ratinger Trainer Khalid Khan erinnern. Der regte sich nämlich in der Begegnung mit den Gladbeckern derart über die Schiedsrichter auf, dass ein unbeteiligter Beobachter hätte denken können, es handelte sich nicht um ein Test-, sondern um ein alles entscheidendes Meisterschaftsspiel.

6:0-Abwehr des VfL Gladbeck funktioniert gut

Handball-Abteilungsleiter Tim Deffte (li.) musste zwischenzeitlich den Ratinger Trainer Khalid Khan beruhigen. Der war mit der Leistung der Schiedsrichter überhaupt nicht einverstanden.
Foto: Oliver Mengedoht
Der VfL ließ sich von der von Khan verbreiteten Hektik überhaupt nicht irritieren und verkaufte sich sehr ordentlich, obwohl im Auftaktspiel gegen den Topfavoriten der Nordrhein-Regionalliga in Dustin Dalian, Sebastian Janus und Marcel Giesbert noch drei erfahrene Stammkräfte fehlten. Aber auch ohne dieses Trio wussten die Gastgeber zu gefallen. Insbesondere die 6:0-Abwehr funktionierte bestens.

„Wir haben in der vergangenen Woche nur an der Deckung gearbeitet“, so Sven Deffte, „mit ihr bin ich zufrieden.“ Ansatzpunkte für die weitere Trainingsarbeit lieferte sein Team aber auch. Der VfL-Coach: „Wir haben bei einigen Tempogegenstößen Bälle weggeworfen.“ Dass vorne noch nicht alles klappte, sei aber normal. Defftes Fazit fiel insgesamt positiv aus: „Wir sind auf einem guten Weg.“

VfL Gladbeck besiegt den ASV Hamm II mit 30:28

Auch in dem Spiel gegen den ASV Hamm-Westfalen II boten die VfLer eine ordentliche Vorstellung. In dieser Partie mussten die Gladbecker auf Kapitän Max Krönung verzichten, der gegen Ratingen siebenmal getroffen hatte. Der Kapitän war nachmittags beruflich unterwegs. Seinen Part übernahm Dustin Dalian, den Sven Deffte im Auftaktspiel geschont hatte. Der Rückraumlinke, der zuletzt infolge eines leichten Muskelfaserrisses gefehlt hatte, machte seine Sache gut. Mit neun Treffern avancierte er in der Begegnung mit Hamm zum erfolgreichsten Schützen der Rot-Weißen.

Die rangen ihren Ligarivalen schließlich mit 30:28 nieder. „Wir werden die Ergebnisse nicht überbewerten“, sagte Sven Deffte. Sein Bruder Tim bemerkte: „Das war ordentlich.“

VfL Gladbeck – SG Ratingen 21:18: Büttner (1. – 30.), Korona (31. – 60) – Alkemper, Kunze (1), Müller, Brockmann (1), Krönung (7/2), Bach (1), Sankalla (7), Blißenbach (1), Kalhöfer (2), Schmiemann, Diergardt (1).

VfL Gladbeck – ASV Hamm-Westfalen II 30:28: Korona (1. – 30.), Büttner (31. – 60.) – Giesbert (2), Kunze, Sankalla (7/3), Janus (6), Dalian (9), Bach (1), Brockmann, Schmiemann, Blißenbach (3), Alkemper, Schölich (1), Alkemper.

Quelle: WAZ Gladbeck – Thomas Dieckhoff | Foto: Oliver Mengedoht

Er ist der Top-Torjäger des VfL Gladbeck. Die kurze Handball-Herbstpause nutzte Max Krönung, Rückraumspieler des heimischen Oberligisten, zu einer sportlichen Aktivität der ganz anderen Art: Der 26-Jährige nahm jetzt am Frankfurt Marathon teil.

Und das mit Erfolg. Max Krönung absolvierte die 42,195 Kilometer lange klassische Distanz in 4:12,12 Std. (brutto) bzw. 4:10,00 Std. (netto). Damit landete der Gladbecker Handballer auf dem 650. Rang der M-Klasse und auf dem 6294. Platz der Gesamtwertung.

Krönung führt die VfL-interne Torschützenliste an

Auf der Facebookseite der VfL-Handballer wird Krönungs Leistung selbstredend gewürdigt. Verraten wird dort auch, wie wohl die meisten anderen Rot-Weißen das vergangene spielfreie Wochenende verbracht haben dürften: „Füße hoch legen und es sich gut gehen lassen.“

In der laufenden Saison stehen für Max Krönung übrigens 40/6 Treffer zu Buche. Damit führt er einmal mehr die vereinsinterne Torschützenliste vor Björn Sankalla (38/12) und Dustin Dalian (32) an. Im Ranking der Oberliga Westfalen belegt der Gladbecker Goalgetter aktuell übrigens den achten Rang. Den ersten Platz nimmt Phil Holland ein – für den Torjäger des TuS Spenge stehen nach sechs absolvierten Partien bereits 51/20 Treffer zu Buche.

Gevelsberg-Silschede – VfL Gladbeck 27:36 (14:19)

VfL: Büttner – Pfänder (2), Brockmann (1), Sankalla (5/3), Kunze, Enders (3), Krönung (6), Dalian (5), Giesbert (3), Janus (6), Blißenbach (3), Krause (2).
Spielfilm: 2:2 (6.), 2:6 (8.), 3:8 (11.), 5:10 (14.), 7:10 (15.), 9:13 (19.), 10:14 (23.), 12:14 (24.), 12:16 (26.), 13:18 (28.), 14:19 (30.), 15:21 (33.), 17:21 (35.), 19:23 (37.), 19:26 (44.), 20:29 (49.), 22:31 (53.), 24:31 (56.), 24:34 (58.), 25:35 (59.), 27:36 (60.).

„Das war ein schönes Spiel heute.“ Björn Sankalla, Rückraumakteur des VfL Gladbeck, stapfte nach dem deutlichen 36:27 (19:14)-Erfolg seiner Mannschaft bei der HSG Gevelsberg-Silschede sichtlich zufrieden in die Kabine. Das konnte der fünfmalige Torschütze auch sein: Die Rot-Weißen hatten zuvor eine souveräne Vorstellung geboten und am dritten Spieltag den ersten Sieg eingefahren.

Die Gevelsberger Halle West ist in der Oberliga Westfalen gefürchtet und wird, weil die HSG in ihr, angefeuert von den begeisterungsfähigen Anhängern, schon so manche Topmannschaft geärgert oder gar niedergerungen hat, als Hölle West bezeichnet. Hölle West? Für den VfL Gladbeck ist die Heimstätte der HSG eher eine Wohlfühloase. Seit dem Abstieg aus der Dritten Liga sind Max Krönung & Co. nun bereits dreimal in Gevelsberg angetreten. Und jeweils gab’s einen verdienten Erfolg für die Gladbecker.

Solide Leistung in der Halle West

Auch dieses Mal wusste der VfL in der Halle West mit einer sehr soliden Leistung zu überzeugen. Nur kurz konnten die Gäste in etwa erahnen, was ihnen wohl bei einem engen Verlauf der Partie geblüht hätte. Als die HSG Gevelsberg-Silschede nämlich Mitte der ersten Halbzeit auf 12:14 verkürzen konnte, machten sich die Fans auf den Rängen sofort lautstark bemerkbar. „Da war die Halle da“, so Sankalla.

Die Gladbecker ließen sich jedoch davon überhaupt nicht beeindrucken und spielten ihren Streifen weiter recht cool und gekonnt herunter. HSG-Trainer Norbert Gregorz versuchte insbesondere nach dem Seitenwechsel gegenzusteuern. Zu Beginn der zweiten Halbzeit verordnete er seiner Mannschaft etwa eine 5:1-Deckung, zehn Minuten vor dem Ende ließ Gregorz schließlich Max Krönung von Marvin Müller in Manndeckung nehmen. Der VfL fand für die neuen Abwehrvarianten des Gegners aber stets die richtigen Lösungen – und so war der Vergleich spätestens nach Sebastian Janus’ Treffer zum 28:20 für die Rot-Weißen in der 48. Minute entschieden. Der Rest war für die Gladbecker an diesem Abend Formsache.

Gute Deckung und hohes Tempo der Gladbecker

„Wir haben gut gedeckt und sehr viel Tempo gemacht“, urteilte Max Krönung. Der Kapitän des VfL Gladbeck, der sechs Treffer zum ersten Saisonsieg beisteuerte, sagte weiter: „Das war ein souveräner Auftritt von uns, wir haben fast die kompletten 60 Minuten die Partie im Griff gehabt.“ Teamkollege Björn Sankalla sah das ganz ähnlich: „Es ist uns gelungen, unseren Matchplan durchzuziehen. Ich denke, durch dieses Spiel und den verdienten Sieg haben wir uns Sicherheit geholt.“

Die wird der VfL Gladbeck am nächsten Samstag auch brauchen. Dann schaut nämlich der TuS Spenge an der Schützenstraße vorbei. Die Ostwestfalen zählen neben der TSG A-H Bielefeld bekanntlich zu den Aufstiegs-Topfavoriten. Allerdings kassierten sie zum Saisonauftakt bereits eine Niederlage gegen die Zweitvertretung des ASV Hamm.

Quelle: waz.de – Thomas Dieckhoff | Foto:

Den Einstand beim VfL Gladbeck hat sich Julian Borchert anders vorgestellt. Der 17-jährige Torwart gab sein Debüt für die Rot-Weißen bei der bitteren 21:33-Auswärtsniederlage gegen die TSG A-H Bielefeld. An Borchert lag es jedoch nicht, dass der VfL in seinem Saisonauftaktspiel in der Handball-Oberliga untergegangen ist.

Zwei Tage vor der Partie hatte der VfL Gladbeck den jungen Schlussmann noch verpflichtet. Zuvor hatte Julian Borchert, der außerdem für Tusem Essen in der A-Jugend-Bundesliga spielt, bei den Rot-Weißen nur ein paar Trainingseinheiten absolviert. Weil am Ende alles sehr schnell gegangen ist, lief der Keeper in Bielefeld noch in einem Trikot von Andor Schneider auf, der verletzungsbedingt nach wie vor zum Zuschauen gezwungen ist.

Deutscher Vize-Meister mit Tusems B-Jugend

Julian Borchert ist Bottroper und hat einst in seiner Heimatstadt beim SC Bottrop mit dem Handballspielen begonnen. Er wechselte zu den Wölfen Nordrhein nach Rheinhausen und schließlich anno 2014 zum Tusem. Mit der Essener B-Jugend erreichte der Torwart das Finale um die Deutsche Meisterschaft. „Das haben wir leider gegen die Füchse Berlin verloren“, so Borchert.

Seit vergangener Woche gehört Julian Borchert nun auch dem Kader des VfL Gladbeck an. Was für ihn reichlich Stress bedeutet. Am vergangenen Samstag nahm der talentierte Schlussmann morgens erst an einer Trainingseinheit des Tusem teil. Danach ging’s zur Riesener-Halle nach Gladbeck, wo der Mannschaftsbus schon wartete. Ziel: die Bielefelder Seidenstickerhalle. Nach der üblen Pleite des VfL blieb Borchert nicht allzu viel Zeit, um Trübsal zu blasen. Denn am Sonntagmittag ging es für ihn direkt weiter – dieses Mal mit der A-Jugend des Tusem in Dortmund gegen die DJK Oespel-Kley.

Borchert hakt Pleite in Bielefeld schnell ab

Dort allerdings nahm er am Sonntag nur auf der Ersatzbank Platz. Aber anders als mit dem VfL ging Borchert mit dem Tusem als Sieger vom Feld. Die Essener gewannen ihr Auftaktspiel in der A-Jugend-Bundesliga Westdeutlich mit 31:16 (19:8).

Nach den 60 Minuten in Bielefeld sagte Julian Borchert: „Jeder geht anders mit so einer Niederlage um. Ich hake so ein Spiel ab.“ Das heißt für ihn aber nicht, einfach zur Tagesordnung überzugehen. „Ich gucke mir jede Partie noch mal an, um zu sehen, was ich besser machen kann“, so der Schlussmann, der in Kürze seinen 18. Geburtstag feiert.

Sven Deffte lobte: „Julian hat gut gehalten“

Dass er in Gladbeck so früh zum Zuge kam, hat Borchert „sehr überrascht“. Gerade einmal zehn Minuten waren gespielt, als Sven Deffte, der Trainer des VfL Gladbeck, dem Bottroper das Zeichen für seinen Einsatz gab. „Damit“, gestand der Keeper, „habe ich gar nicht gerechnet.“ 35 Minuten lang durfte er ran – und sich hinterher über ein Lob freuen. „Julian hat gut gehalten“, urteilte Sven Deffte.

Ungeachtet dessen wollte Julian Borchert davon nichts wissen. „Zufrieden kann ich nicht sein“, sagte er mit Blick aufs blamable Ergebnis. Und, schon mit den Gedanken bei der Heimpartie gegen Lit Tribe Germania aus Nordhemmern am nächsten Samstag, betonte er: „Wir müssen uns jetzt neues Selbstvertrauen im Training holen.“

Quelle: waz.de – Thomas Dieckhoff | Foto: Michael Gohl

Die Oberliga-Handballer des VfL Gladbeck haben ihr vorletztes Spiel in der Saisonvorbereitung deutlich gewonnen. Gegen Verbandsligist PSV Recklinghausen setzten sich die einmal mehr nicht in kompletter Besetzung angetretenen Rot-Weißen in der Riesener-Halle mit 36:22 (17:10) durch. „Das war ein sehr ordentlicher Auftritt unserer Mannschaft“, sagte Tim Deffte, der Sportliche Leiter des VfL.

Wie in den Tests am vergangenen Wochenende fehlten bei den Gladbeckern der eine oder andere Stammspieler. Max Krönung war nämlich ebenso beruflich verhindert wie Sebastian Janus. Und Florian Bach fehlte verletzt.

VfL-Handballchef Tim Deffte lobt die jungen Spieler

Also durften einmal mehr die Youngster Mats Diergardt und Jan Schmiemann ran. „Sie haben gut gespielt“, lobte Tim Deffte die Nachwuchsakteure. Sven Deffte, der Trainer des VfL, machte aus der Not eine Tugend und wechselte abermals viel durch.

Mit Erfolg. Die Gastgeber lagen gegen den Verbandsliga-Aufsteiger aus Recklinghausen um Spielertrainer Daniel Buff (früher SG Schalksmühle-Halver) bereits zur Pause deutlich mit 17:10 in Führung. Am Ende hieß es 36:22 – ein Ergebnis, mit dem die Deffte-Brüder gut leben konnten.

VfL Gladbeck testet nun noch gegen Tusem Essen II

Am Samstag, 2. September, testet der VfL Gladbeck letztmals vor dem Meisterschaftsauftakt seine Form. Anlässlich der Generalprobe empfängt der Westfalen-Oberligist die zweite Mannschaft von Tusem Essen an der Schützenstraße. Los geht’s um 16 Uhr. Der Gast kämpft in der Nordrhein-Regionalliga um Punkte. In der vergangenen Saison belegte die Reserve des Zweitligisten mit 33:19-Punkten den fünften Platz. In der Vorbereitung hat Tusem II sich unter anderem vom starken Verbandsligisten FC Schalke 04 27:27 getrennt.

„Bei unserer Generalprobe werden wir komplett sein“, sagte Tim Deffte mit Blick auf die Partie am nächsten Samstag. Danach beginnt für den VfL die detaillierte Vorbereitung auf die Partie bei der TSG A-H Bielefeld (Samstag, 9. September, 19 Uhr, Seidensticker-Halle in Bielefeld).

VfL Gladbeck: Büttner (1. – 30.), Korona (31. – 60.) – Pfänder (4/1), Brockmann (1), Sankalla (8/2), Kunze (1), Enders (8), Diergardt (2), Dalian (3), Schmiemann (2), Blißenbach (2), Krause (6).

Quelle: waz.de – Thomas Dieckhoff | Foto: Lutz von Staegmann

Zwei Wochen vor dem Saisonauftakt haben die Oberliga-Handballer des VfL Gladbeck ein Testspiel gegen die Niederrhein-Oberligisten MTV Rheinwacht Dinslaken standesgemäß mit 37:28 (18:10) gewonnen. Dabei steckte den Rot-Weißen eine Trainingseinheit in den Knochen, zu der ihr Trainer Sven Deffte am Vormittag gebeten hatte.

In der Begegnung mit dem MTV Rheinwacht Dinslaken, der in der vergangenen Saison in der Oberliga Niederrhein den fünften Platz belegt hat, mussten die VfLer auf Torjäger Max Krönung, Mittelmann Mats Pfänder (er nahm mit der Bundesliga-A-Jugend der DJK Oespel-Kley an einem Turnier teil) und den verletzten Florian Bach verzichten. Dafür berief VfL-Trainer Sven Deffte in Mats Diergardt, Jan Schmiemann und Nick Kalhöfer drei Nachwuchstalente in sein Team.

Pascal Kunze erzielt vier blitzsaubere Treffer

„Sie haben ihre Sache gut gemacht“, lobte der Coach die Youngster. Nur in den ersten zehn Minuten hatte Sven Deffte eine Formation mit Spielern aus der ersten Mannschaft aufgeboten. In der Folge ließ er, auch um die zuletzt angeschlagenen Sebastian Janus und Dustin Dalian zu schonen, immer wieder die Jungen ran. „Es haben“, so Deffte, „ja eigentlich immer zwei Spieler auf dem Feld gestanden, die nicht zur ersten Mannschaft gehören.“ Kein Wunder, dass der Trainer daher mit der Vorstellung der Seinen im Großen und Ganzen zufrieden war.

Applaus von seinen Teamkollegen erhielt übrigens Pascal Kunze. Dem Rückraumrechten des VfL, der ja alles andere als ein Shooter ist, glückten in der Begegnung mit Dinslaken nicht weniger als vier blitzsaubere Treffer aus der Distanz. Nach den 60 Minuten spekulierten die Gladbecker darüber, warum Kunze wohl so häufig und auch erfolgreich den Abschluss gesucht hat. Lag’s am Kaffee vor der Partie, oder hatte er vielleicht Spinat gegessen?

VfL-Trainer Sven Deffte findet ein Haar in der Suppe

Ein Haar in der Suppe fand Trainer Sven Deffte aber doch noch: „Unser Sieg hätte deutlicher ausfallen müssen, wir haben insbesondere in der ersten Halbzeit wieder etliche Freie nicht genutzt.“

VfL Gladbeck: Büttner (1. – 30.), Korona (31. – 60.) – Giebert (4), Kunze (4), Sankalla (8/3), Janus (1), Dalian (2), Blißenbach (4), Enders (7), Brockmann (2), Kalhöfer (1), Diergardt (2), Schmiemann (2).

Hier zu diesem Spiel der NRZ-Bericht von Christoph Enders persönlich.

Quelle: waz.de – Thomas Dieckhoff | Foto: Oliver Mengedoht

Die Vorbereitungszeit bei den westfälischen Oberligisten geht allmählich zu Ende. Am zweiten September-Wochenende wird wieder um Punkte gespielt. Der VfL will die verbliebene Zeit insbesondere dazu nutzen, um taktisch zu arbeiten und sich weiter einzuspielen. Dazu dient das Training am Wochenende und die Partien gegen den MTV Rheinwacht Dinslaken und den TV Angermund.

Nachwuchs des VfL Gladbeck erhält eine Chance

Sven Deffte kann zwei Wochen vor dem Meisterschaftsauftakt allerdings nicht mit der bestmöglichen Mannschaft planen. Definitiv ausfallen wird Florian Bach. Der Linksaußen hat sich beim Turnier um den ELE-Cup am Samstag vor einer Woche vermutlich einen kleinen Leistenbruch zugezogen. Noch ist es offen, ob Bach operiert werden muss oder nicht. Angeschlagen waren nach dem Turnier auch Kreisläufer Sebastian Janus und der Rückraumlinke Dustin Dalian. „Wir werden bei beiden Spielern überhaupt nichts riskieren“, kündigt Sven Deffte an.

Weil zudem Torjäger Max Krönung am Samstag aus beruflichen Gründen verhindert ist und Kreisläufer Christoph Enders am Sonntag, und weil Mittelmann Mats Pfänder mit der Bundesliga-A-Jugend der DJK Oespel-Kleyan einem Turnier teilnimmt, werden einmal mehr talentierte Nachwuchsspieler aus der zweiten Mannschaft beziehungsweise aus der A-Jugend die Chance erhalten, sich oben zu zeigen.

Generalprobe steigt gegen Tusem Essen 2

Der VfL Gladbeck wird in beiden Testspielen wohl mächtig kämpfen müssen. „Am Mittwoch waren die Jungs ziemlich müde“, berichtet Sven Deffte. Sie müssten daher gegen den MTV Rheinwacht Dinslaken und den TV Angermund auf die Zähne beißen. Man könnte auch sagen: diese Spiele dienen der Willensschulung.

Nach dem langen Wochenende gönnt der VfL-Trainer den Seinen einen freien Tag. Danach stehen weitere Übungseinheiten und ein Trainingsspiel mit der PSV Recklinghausen auf dem Programm, ehe die Gladbecker am Samstag, 2. September, in der Riesener-Halle ihre Generalprobe gegen diezweite Mannschaft von Tusem Essen bestreiten.
Quelle: waz.de – Thomas Dieckhoff | Foto: Heinrich Jung

Eine VfL-Gladbeck-Connection hat dafür gesorgt, dass Don Singh Toor in der neuen Handball-Saison für den Duisburger Nordrhein-Regionalligisten HC Wölfe Nordrhein aufläuft.

„Alexander Tesch hat mich mal angerufen und erzählt, dass die Wölfe Außenspieler suchen“, verrät Don Singh Toor. Er und sein Bruder Sam absolvierten daraufhin ein Probetraining in Rheinhausen. Dabei konnten sie Coach Thomas Molsner überzeugen.

Don Sinhg Toor - Foto: Oliver Mengedoht

Don Sinhg Toor – Foto: Oliver Mengedoht

Singh Toor trainiert weiter C-Jugend des VfL Gladbeck

Thomas Molsner, Alexander Tesch, Don Singh Toor – sie alle waren schon für den VfL Gladbeck aktiv. Molsner als Co-Trainer und Trainer zu Regionalliga-Zeiten, Tesch und Singh Toor als Kreisläufer bzw. Linksaußen in der Dritten Liga. Nun treffen sie sich regelmäßig in der Halle an der Krefelder Straße in Duisburg.

Wie sieht’s ansichts des Vereinswechsels – Don Singh Toor spielte zuletzt für den Verbandsligisten HSG Vest Recklinghausen – mit dessen Trainertätigkeit in der Jugendabteilung des VfL Gladbeckaus? „Da gibt es keine Komplikationen“, betont der 23-Jährige, der für die männliche C1 verantwortlich zeichnet, die in der Oberliga-Vorrunde um Punkte kämpfen wird. Die Wölfe habe er über sein Engagement im Nachwuchsbereich natürlich informiert.

Rückkehr nach Gladbeck als Spieler war kein Thema

Eine Rückkehr zum VfL als Spieler war für Don Singh Toor kein Thema: „Die Gladbecker sind mit Florian Bach und Fynn Blißenbach auf Linksaußen ja gut aufgestellt.“ Seine Konzentration als Aktiver gelte nun den Wölfen.

Die dürften in der Regionalliga gegen den Abstieg spielen. Das erwartet Klaus Stephan, der Sportliche Leiter des Klubs („Es wird nur um den Klassenerhalt gehen“), das erwartet Don Singh Toor. „Die Liga ist ziemlich stark und wir sind eine Mannschaft mit vielen neuen Spielern, die sich erst einmal finden müssen.“

Abstiegskampf ist für Don Singh Toor nichts Neues

Abstiegskampf ist für Don Singh Toor nichts Neues. Mit dem VfL musste er in der Dritten Liga um den Erhalt der Klasse kämpfen. Und in der vergangenen Saison steckte er mit der HSG Vest im Abstiegssumpf der Verbandsliga. Das Team aus der Kreisstadt wurde Tabellenletzter der Staffel 2.

Das war jedoch nicht der Grund, warum sich Don und Bruder Sam Singh Toor aus Recklinghausen verabschiedet haben. „Ein paar Sachen haben uns dort nicht gefallen“, so Don Singh Toor, der nun sein Glück in Rheinhausen versuchen wird – der VfL-Gladbeck-Connection sei Dank!

Quelle: waz.de – Thomas Dieckhoff | Fotos: Oliver Mengedoht


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