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Jüngst kämpften 84 Mannschaften mit 600 Schwimmern um die Landesmeisterschaft in den verschiedenen Altersklassen beim diesjährigen Deutschen Mannschaftswettbewerb – Schwimmen der Jugend (DMSJ) in Essen. Für das VfL-Team um Coach Waldemar Götze lief es glänzend. Die weibliche B-Jugend (Jg. 2000/01) kehrte mit einer Silbermedaille und die weibliche C-Jugend (Jg. 2002/03) mit einem guten sechsten Platz heim.

B-Juniorinnen steigern sich
Fast schon traditionell machte es die weibliche B-Jugend des VfL spannend. Das Team in der Besetzung Marina Koop, Anna Stember, Anna-Lena Pieczkowski, Ilka do Paco Verhoeven und Mareike Ehring konnte sich nach Platz fünf am ersten Tag des Wettkampfes in den beiden letzten Disziplinen am zweiten Tag steigern und errang den zweiten Platz mit einer Gesamtzeit von 23:07,56 Minuten. Dabei lagen sie am Ende hauchdünn vor dem Team der SG Bayer (23:08,27 min.). Den Grundstein für diese Platzierung legten die Rot-Weißen am zweiten Tag mit einem Sieg gegen die übermächtige SG Essen in der 4 X 100m Schmetterlingsstaffel (04:27,66). In der anschließenden Lagenstaffel schlugen die Mädels des VfL als Zweite in 04:26,00 Minuten hinter der SG Essen und vor der SG Bayer an.

Der Jubel der Mädchen kannte keine Grenzen, als ihnen nach einer nicht kurzen Wartezeit durch das Protokoll der zweite Platz beim Landeswettbewerb bestätigt wurde. „Das war wieder einmal eine Glanzleistung unserer Mädchen. Sie haben bis zum Umfallen gekämpft. Einfach toll, welche Moral sie gezeigt haben und das Blatt zu ihren Gunsten gewendet haben“, meinte Götze nach Ende des Wettkampfes.

C-Jugend glänzen als Einhörner
Die weibliche C-Jugend in der Besetzung Carolin Theis, Mara Verje, Nele Mense, Marie-Louise Möller, Emma Ingendoh und Alina Janyga konnte sich gegenüber der Bezirksausscheidung einmal mehr steigern und errang letztendlich einen respektablen sechsten Platz in einer Gesamtzeit von 24:34,58 Minuten. Dabei ließen die Rot-Weißen Schwimmhochburgen wie Dortmund, Bochum und Bonn hinter sich. „Die Mädels haben alles gegeben“, sagte Götze über seine C-Schützlinge.

Zur anschließende Siegerehrung kostümierten sich die Rot-Weißen, wie übrigens alle übrigen Mannschaften, entsprechend einem selbstgewählten Motto. Die B-Jugend wollte die Konkurrenz mit einem Schlafanzug, -brille und einem Teddybär und die C-Mädels mit einem Einhornkostüm beeindrucken. Dies gelang! Unter dem tosenden Jubel des Essener Hauptbads nahmen die Aktiven des VfL ihre Urkunden und Medaillen vom Landestrainer des Schwimmverbandes NRW, Jürgen Verhölsdonk, entgegen.

„Die gezeigten Leistungen waren sehr gut. Mit diesen gehört der VfL Gladbeck zu den ersten Adressen im Schwimmsport in NRW,“ so das Fazit von Götze. „Einige der Aktiven, die mit von der Partie waren, starten bei der NRW-Kurzbahnmeisterschaft am kommenden Wochenende in Wuppertal. Bei den hier gezeigten Zeiten und der bewiesenen Moral werden schon mit Sicherheit gute Zeiten und Platzierungen herausspringen“, so Götze mit Blick auf die Reise nach Wuppertal.

Quelle: derwesten.de – Redaktion Gladbeck

Einfach sensationell. Bei der diesjährigen Sportlerwahl „Gladbecks Beste“ überstanden aus den Reihen des VfL Gladbeck gleich fünf Kandidaten die Vorrunde und wurden als Nominierte vorgestellt. Ab sofort kann für unsere Mitglieder abgestimmt werden.

Die Nominierten
Sportler des Jahres: Hier kommt es zur Kampfabstimmung. Denn gleich zwei VfL-Athleten wurden von der Jury vorgeschlagen. Auf der einen Seite sehen wir Christian Bludau, Senioren-Leichtathlet, merhrfacher Deutscher Meister, Vizeeuropameister und 4. bei der Senioren-Weltmeisterschaft. Eine gute Wahl! Auf der anderen Seite findet sich Torschützenkönig  und Mannschaftsstütze unserer Oberliga-Handballer Max Krönung. Sein Name ist Programm, ohne ihn humpelt die Erste. Seine Würfe sind gefürchtet, seine Trefferquote ein Beleg für seine außerordentliche Qualität.

Mannschaft des Jahres: Hier haben wir es etwa einfacher. Denn hier wurden ausschließlich unsere Schwimmerinnen nominiert, die in diesem Jahr in der 2. Liga West abräumten und einen unglaublichen Sieg nach Hause schwammen.

Betreuer/Funktionär des Jahres: Auch hier stehen zwei VfL-Kandidaten zur Wahl. Auf der einen Seite finden wir den FunRunner-Betreuer Klaus Küsgen, der seinen 70 Jahren trotzt und nach wie vor das Langstreckentraining und stellvertretend sogar die Abteilung für seine Mitglieder leitet. Auf der anderen Seite finden wir Sebastian Sprenger. Er ist die treibende Kraft hinter der Jugendabteilung der Handballer, die seit Jahren ihren eigenen Nachwuchs aufbaut und in die oberen Altersklassen, bis in die Erste, übernimmt.

Wie kann abgestimmt werden
Es gibt mehrere Wege. Füllen die den Stimmzettel aus, den Sie hier herunterladen können, geben Sie ihn bei der WAZ ab oder senden Sie ihn per Post zu. Alternativ können Sie eine Email an redaktion.gladbeck@waz.de schreiben. Der Betreff: Sportlerwahl 2015. Klicken Sie hier, dann öffnet sich eine Muster-Email.

Stimmen Sie jetzt mit ab! Am 12.11. (Donnerstag) ist die letzte Möglichkeit zur Stimmabgabe.

Wann und Wo findet die Ehrung statt? Wo gibt es Karten dafür?
Die Ehrung selbst findet am 13.11.2015 um 19.30 Uhr in der Stadthalle statt. Karten gibt es KOSTENLOS ab dem 6.11.2015 in Adis Sportstube, bei VW Schmitz, der WAZ-Geschäftsstelle und der Provinzial Heil.

Wir drücken unseren Nominierten den Daumen! Den WAZ-Artikel mit allen Nominierten der Sportlerwahl können Sie hier herunterladen.

 

Auch nach dem siebten Spieltag steht der VfL Gladbeck alleine an der Spitze der Handball-Oberliga Westfalen. Die Mannschaft von Trainer Sven Deffte zeigte die richtige Reaktion auf die Niederlage in der Vorwoche bei der HSG Augustdorf/Hövelhof und ließ LIT Handball im Spitzenspiel beim 33:30-Erfolg keine Chance.

Der VfL ist damit weiter eine Klasse für sich in eigener Halle – in allen vier Spielen behielt man die Oberhand. Auch in der Torschützenliste darf man sich über Spitzenplätze freuen. Max Krönung steht mit 55 Treffern auf Rang eins. Einer seiner schärfsten Verfolger kommt zudem aus den eigenen Reihen. Thorben Mollenhauer bringt es auf 48 Tore – zwischen ihnen liegt Leon Ludwig (Bielefeld) mit 49 Treffern. Die beiden Rückraum-Akteure brachten es auch gegen die Ostwestfalen zusammen auf 15 Tore und waren so einmal mehr ein enorm wichtiger Faktor. Unter dem Strich durfte Deffte aber mit seinem gesamten Team zufrieden sein und sprach nicht umsonst von einem „absolut verdienten Sieg“.

Ärgste Verfolger des Ligaprimus sind nun die Ahlener SG und die Sportfreunde Loxten. Ahlen, das sich vor der Saison offensiv den Aufstieg auf die Fahnen geschrieben hatte, setzte sich gegen Schlusslicht HSG Gevelsberg Silschede klar mit 30:20 durch. Trotz des deutlichen Ergebnisses tat man sich jedoch lange Zeit ziemlich schwer, erst in der Schlussphase drehte man richtig auf. „45 Minuten lang hatten wir zwar immer Zugriff, haben aber nicht richtig gut gespielt“, kritisierte ASG-Trainer Sascha Bertow.

Seine Mannschaft hat zwei Zähler Rückstand auf die Gladbecker – ebenso wie Loxten. (jeweils 10:4-Punkte). Die Versmolder behielten im Derby gegen die TSG A-H Bielefeld mit 34:27 die Oberhand. Die Gastgeber profitierten dabei aber auch von einer ganz schwachen Leistung der TSG. „Von 50 Angriffen haben wir vielleicht zehn so gespielt, wie wir es wollten“, sah der Bielefelder Trainer Michael Boy das Manko vor allem vorne. Auf Platz vier folgt TuS Spenge (9:5-Punkte), der sich mit einem 24:24 bei Aufsteiger Sundwig/Westig begnügen musste.

Nächste Woche muss die Deffte-Sieben zum VfL Eintracht Hagen II. Die Volmestädter stehen mit 6:8-Punkten auf Rang acht. Zuletzt musste sich die Zweitliga-Reserve zweimal geschlagen geben, am Wochenende unterlag man bei der HSG Augustdorf/Hövelhof mit 19:21. Gladbeck geht so als Favorit in die Partie, doch Vorsicht ist gefragt. Hagen gilt als „Wundertüte“ der Liga, verkaufte sich gegen einige Spitzenteams sehr ordentlich. Einfache Gegner gibt es in dieser verrückten Oberliga ohnehin nicht.

Quelle: derwesten.de – Fabian Bödecker | Foto: Michael Korte

Der VfL Gladbeck hat wieder in die Spur zurückgefunden. Eine Woche nach der Niederlage beim Oberliga-Letzten HSG Augustdorf/Hövelhof demonstrierten die Handballer in eigener Halle wieder Stärke und bezwangen im Spitzenspiel den Tabellenzweiten LIT Handball aus dem ostwestfälischen Minden verdient mit 33:30 (14:16) und führen weiter die Liga mit zwei Punkten Vorsprung vor Ahlen und Loxten an.

VfL Gladbeck – LIT Handball 33:30

VfL Gladbeck: Deffte, Schneider; Sankalla (5), Steinbach, Kunze (1), Singh Toor, Krönung (6), Mollenhauer (9), Bach (5), Giesbert (6), Kryzun, Janus (1), Tolstych.

Spielfilm: 2:2 (3.), 6:2 (6.), 7:5 (11.), 9:6 (14.), 9:8 (18.), 11:11 (23.), 14:12 (26.), 14:16 (30.), 21:16 (39.), 21:20 (43.), 23:22 (46.), 25:22 (49.), 28:24 (52.), 30:27 (55.), 33:30 (60.).

Der VfL erwischte einen glänzenden Start – Keeper Tim Deffte parierte gleich den ersten Wurf auf sein Tor – und führte nach einem erfolgreichen Tempogegenstoß von Max Krönung in der sechsten Minute mit 6:2. Gästetrainer Daniel Gerling nahm dann auch eine Auszeit. Sein Team verteidigte danach offensiver und kam besser ins Spiel. Langsam schrumpfte der Vorsprung. In der 23. Minute kamen die Gäste durch einen Treffer von Jan Mohrmann beim 11:11 erstmals zum Ausgleich. Zwar riss sich der VfL noch mal zusammen und führte viereinhalb Minuten vor der Pause wieder mit 14:12. Doch nach der ersten Zwei-Minuten-Strafe der Partie gegen Thorben Mollenhauer kassierten die Gladbecker zwei Treffer in Unterzahl und Jan Mohrmann sorgte mit seinem fünften Treffer für die 16:14-Halbzeitführung der Gäste.

Nach der Pause kam der VfL aber wie ausgewechselt aus der Kabine. Sie markierten einen Treffer nach dem anderen, die Ostwestfalen kamen neun Minuten lang zu keinem Torerfolg. Nun führte Gladbeck nach sieben Toren in Folge mit 21:16 – und das mehr als verdient.

Nun machten aber die beiden Schiedsrichter Torsten Cyffer und Jürgen Wiebusch auf sich aufmerksam. Mit merkwürdigen Entscheidungen sorgten sie für Unruhe auf dem Parkett. Zwei Zeitstrafen für die Gladbecker Björn Sankalla und Max Krönung machten das Spiel wieder offener. Als Krönung wenige Sekunden zu früh wieder aufs Feld geschickt wurde, kam eine weitere Zwei-Minuten-Strafe hinzu. „Ohne die doppelte Unterzahl gewinnen wir mit acht Toren“, sagte Sven Deffte, der aber die dritte Zeitstrafe auf seine Kappe nahm.

Die Gäste kamen zwar noch mal in der 46. Minute auf 22:23 heran, doch das war es dann aber auch bei ihnen. „Hinten raus fehlte uns die Kraft“, sagte LIT-Coach Daniel Gerling. Der VfL baute die Führung wieder aus und siegte am Ende mit 33:30, „glücklich, aber verdient“, wie Gerling später sagte. Sven Deffte wird das ein wenig anders gesehen haben. Schließlich sagte der VfL-Trainer: „Der Sieg war absolut verdient. Wir haben phasenweise das bessere Spiel gezeigt.“

Quelle: derwesten.de – Stefan Andres | Foto: Michael Korte


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