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So merkwürdig es klingen mag: Die Reserve des VfL Gladbeck hat sich gegen die PSV Recklinghausen achtbar geschlagen – aber mit 21:31 verloren. Trotzdem war „Aushilfscoach“ Stefan Grochtdreis mit dem Auftreten des Teams zufrieden.

VfL Gladbeck II – PSV Recklinghausen 21:31 (13:13)

VfL Gladbeck II: Schmidt, Korona, Rauschel (4), Dommann (2), Kalhöfer (1), Friemel (3), Scheffczyk (3), Brockmann (7), Schölich (1), Hinz, Möllensiep, Nowak, Neumann.

Grochtdreis lobt das Team
Grochtdreis, der für den verhinderten Heiko Brandes an der Seitenlinie stand, musste kurzfristig die Ausfälle von Alexander Kramer und Thomas Worecki verkraften. Doch wer nun erwartet hatte, die Hausherren hätten dem Tabellenführer der Handball-Landesliga nichts mehr entgegen zu setzen, wurde eines Besseren belehrt. Der VfL II überraschte mit einer 4:2-Deckung, auf die der PSV in Hälfte eins kaum eine Antwort fand.

Erst als sich die Rot-Weißen zu Beginn der zweiten Hälfte eine kurze Verschnaufpause gönnten, setzte die PSV zu einem 7:0-Lauf an und entschied das Spiel im Stile eines Spitzenreiters. Zwar fanden die Hausherren wieder zu ihrem Rhythmus zurück, doch die (zu) deutliche Pleite war nicht mehr zu verhindern. Grochtdreis: „Wir haben um jeden Ball gekämpft und dem Aufstiegsfavoriten lange Paroli geboten.“

Quelle: derwesten.de – Sebastian Himmelseher | Foto: Michael Korte

Dem VfL Gladbeck 2 scheint das spielfreie vorvergangene Wochenende nicht gut bekommen zu sein. Nach schwacher Leistung unterlagen die Rot-Weißen in der Handball-Landesliga bei der SG Handball Hamm 3 mit 31:23 (19:10). Eine Pleite, die auch in dieser Größenordnung in Ordnung ging.

SG Handball Hamm 3 – VfL Gladbeck 2 31:23 (19:10).

VfL Gladbeck II: Schmidt, Korona, Hinz (1), Rauschel (2), Brandhorst (2), Kramer (8/2), Wieck (1), Worecki (5), Brockmann (4/2), Blum, Friemel, Neumann, Schoelich.

Von Beginn an bekamen Thomas Worecki & Co. keinen Fuß auf den Hallenboden. Weder in der Abwehr noch im Angriff wussten die Gäste zu überzeugen. Erstaunlich schnell senkten sich die Köpfe bei den Rothemden. Zeitweise musste man einen vollständigen Schiffbruch des Teams von Trainer Heiko Brandes befürchten. Mit dem Pausenstand von 19:10 für die SG war das Spiel bereits entschieden.

Die zweite Hälfte gestaltete sich etwas ausgeglichener. Doch es ist nur ein schwacher Trost, dass die Gäste diese Halbzeit rechnerisch gewannen. Am Ende hieß es trotzdem 23:31 aus Sicht der VfL-Reserve. Das Fazit von Trainer Heiko Brandes fiel entsprechend ernüchternd aus. „Ich bin sehr enttäuscht. Wer so spielt, der steigt am Ende ab. Wir dürfen uns doch nicht so abschlachten lassen“, sagte der Coach. Insbesondere in Hälfte eins habe sein Team jegliche Einstellung vermissen lassen.

Quelle: derwesten.de – Sebastian Himmelseher

Mit einigen Personalproblemen hat der VfL Gladbeck II am dritten Spieltag der Handball-Landesliga zu kämpfen. „Wir wollen aber trotzdem gewinnen“, sagt VfL-Trainer Heiko Brandes vor der Heimpartie seiner Mannschaft gegen den SV Eintracht Dolberg (Sa., 17 Uhr, Riesener-Halle).

Gladbeck setzt auf seine Abwehr
Neben den beiden US-Reisenden Markus Friemel und Manuel Wieck, die ja bereits am vergangenen Sonntag ersetzt werden mussten, fallen nun auch noch Routinier Thomas Worecki, Dennis Möllensiep und der A-Jugendliche Felix Brockmann aus. „Im Rückraum sind wir damit ziemlich dünn besetzt“, sagt Brandes. Und: „Mit unserem kleinen Kader werden wir nicht 60 Minuten lang Tempo machen können. Deshalb legen wir unser Hauptaugenmerk auf die Abwehr.“ Die funktionierte wie berichtet vor allem im Auftaktspiel gegen den HSV Herbede hervorragend. Zur Erinnerung: Nur 17 Treffer ließ der VfL in der Partie vor 14 Tagen zu.

Der Gast aus Ahlen hat wie die Rot-Weißen 2:2-Punkte auf dem Konto. Zuletzt kassierte der SV Eintracht Dolberg eine 25:34-Niederlage gegen Herbede, am ersten Spieltag bezwang das Team den Hammer SC 2008 mit 26:23. „Das ist“, sagt Heiko Brandes über den Gegner, „eine junge Truppe, die einen schnellen Ball spielt.“ Er erwarte eine schwere Partie, so der Trainer der VfL-Zweitvertretung weiter.

Quelle: derwesten.de – Thomas Dieckhoff | Foto: Michael Korte

Die Reserve des VfL Gladbeck bot einem der Topfavoriten auf den Aufstieg 60 Minuten lang Paroli. „Wir haben couragiert gespielt und sind eigentlich immer dran geblieben“, sagte Heiko Brandes, der Trainer der Landesliga-Handballer des VfL.

HC Heeren-Werve – VfL Gladbeck II 30:27 (15:13)

VfL Gladbeck II: Schmidt, Korona – Hinz, Rauschel, Schröter, Brandhorst (2), Kramer (11), Möllensiep (1), Neumann (1), Blum (1), Worecki (4), L. Dommann (5), Brockmann (1), Schölich (1).

Im Nachhinein erwies sich eine Phase kurz nach Beginn der zweiten Halbzeit als spielentscheidend. Die Rot-Weißen lagen mit zwei Toren im Hintertreffen, als ein Akteur der Gastgeber für zwei Minuten vom Feld musste. Die Gladbecker schlugen aus der Überzahl jedoch kein Kapital. Im Gegenteil: Heeren-Werve setzte sich in dieser Phase auf fünf Treffer ab. „Wir haben uns danach zwar wieder herangekämpft“, so Brandes, „aber das hat Kraft gekostet.“ Am Überzahlspiel müsse im Training gearbeitet, so der Übungsleiter weiter.

Zufrieden dagegen war er mit den Leistungen der Torhüter Michael Schmidt und Philipp Korona, der Abwehr und im Angriff vor allem mit der Vorstellung von Alexander Kramer. Der 17 Jahre junge Rückraumlinke erzielte immerhin elf Tore. „Er hat uns mit seinen Treffern im Spiel gehalten“, so Brandes.

Quelle: derwesten.de – Thomas Dieckhoff | Foto: Heinrich Jung

Dank einer überragenden Leistung der Abwehr feierte die Zweitvertretung des VfL Gladbeck am ersten Spieltag der Handball-Landesliga den ersten Sieg. Das Team um den neuen Trainer Heiko Brandes bezwang den HSV Herbede mit 19:17 (7:9). „Unsere Defensive“, lobte der Übungsleiter der Rot-Weißen, „hat super funktioniert.“

Spiel bleibt bis zum Schluss spannend
In einer Partie, die von beiden Abwehrreihen dominiert wurde, lag der VfL zur Pause mit zwei Toren zurück. „Wir sind eigentlich gut gestartet und mit 3:1 in Führung gegangen“, so Brandes. In der Folge suchten die Gladbecker im Angriff jedoch immer wieder 1:1-Situationen und rannten sich so in der 3:2:1-Deckung der Herbeder fest. Die Gäste taten sich gegen die 6:0 der Rot-Weißen aber auch schwer. Ungeachtet dessen gingen sie mit einem 9:7 in die Halbzeitpause.

„Ich habe offenbar die richtigen Worte gefunden“, sagte Brandes, dessen Mannschaft zu Beginn des zweiten Abschnitts schnell wieder in Führung ging. Absetzen konnten sich die Gladbecker aber nicht, so dass die Zuschauer ein bis zum Schluss spannendes Spiel sahen. Weil die VfL-Abwehr aber auch nach dem Seitenwechsel sehr gut stand, blieben die beiden Punkte in der Riesener-Halle.

Quelle: derwesten.de -Thomas Dieckhoff | Foto: Gerhard Schypulla

Für die Landesliga-Handballer des VfL Gladbeck wird es wieder ernst. Am Samstag, 5. September, steht das erste Saisonspiel auf dem Programm. Die Rot-Weißen empfangen um 17 Uhr den HSV Herbede in der Riesener-Halle. Ziel der VfL-Zweitvertretung ist es, in der Runde 2015/2016 eine erneute Zitterpartie zu verhindern.

„Die Vorbereitung hat sich von der Hallensituation her schwierig gestaltet“ sagt der neue Trainer der Gladbecker, Heiko Brandes. Obwohl die Mannschaft infolge der Sperrung der Riesener-Halle erst Mitte August wieder ins Training mit dem Ball einsteigen konnte, ist sich Brandes sicher, dass das Team „eine gute Vorbereitung gemacht hat“. Sascha Rauschel, der von der HSG Vest Recklinghausen an die Schützenstraße zurückkehrt ist, konnte schnell integriert werden.

„Mit der Kaderzusammensetzung bin ich zufrieden“, sagt Coach Brandes. Ein Mannschaftskern von elf Spielern wird durch fünf A-Jugendliche ergänzt. „Der Stamm ist zusammengeblieben, das ist wichtig“, sagt Stefan Grochtdreis, sportlicher Leiter der zweiten Herren. Der Wechsel von Roman Tolstych in die erste Mannschaft des VfL sollte kein Problem darstellen, sagt Trainer Brandes auch mit Blick auf die A-Jugendlichen, die ja schon in der vergangenen Saison aushilfsweise dabei waren.

Sieht Heiko Brandes nicht die Gefahr, dass sich die jungen Akteure überspielen, wenn sie für zwei Teams auflaufen? Der Trainer schüttelt den Kopf: „Die haben Spaß in beiden Mannschaften zu spielen.“ Grochtdreis ergänzt: „Wir wollen auf die eigene Jugend setzen.“ Der VfL sei schließlich auch ein Ausbildungsverein und wolle seine Jugendspieler an die erste Mannschaft heranführen.

Als Ziel für die neue Saison geben die Verantwortlichen den frühzeitigen Klassenerhalt aus. „Die Landesliga ist stärker geworden“, sagt Brandes. Grochtdreis findet, dass „unser Kader ziemlich ausgeglichen ist“. Deswegen sei das Saisonziel nicht utopisch. Als Favoriten in der Landesliga sieht Grochtdreis den FC Schalke 04. „Wie jedes Jahr.“

Der Kader: Michael Schmidt, Philipp Korona (beide TW), Dennis Möllensiep, Thomas Worecki, Felix Brockmann, Moritz Schölich, Markus Friemel, Alexander Kramer, Tim Neumann, Marvin Brandhorst, Dorian Rötinger, Lennart Dommann, Sascha Rauschel, Manuel Wieck, Noel Hinz und Lennart Blum.

Quelle: derwesten.de – Patrick Herrmann | Foto: L.v. Staegmann

Klassenerhalt geschafft! Der VfL Gladbeck II hat sich beim TV Brechten durchgesetzt und darf damit auch im nächsten Jahr in der Handball-Landesliga antreten. Ein perfekter Abschied für den scheidenden Coach David Nowak.

TV Brechten – VfL Gladbeck 28:31 (9:15)

VfL Gladbeck II: Korona, Sieg, J. Dommann, L. Dommann, Wieck, Möllensiep, Brandhorst, Worecki, Hinz, Friemel, Roettinger, Kerbstadt.

Erster Auswärtssieg der Saison
Sein Team trat mannschaftlich geschlossen auf und überzeugte vor allem in Hälfte eins mit guter Deckungsarbeit. Nicht zu Unrecht führten die Rot-Weißen zur Pause mit 15:9. In der zweiten Halbzeit wurde es noch einmal spannend, als die Hausherren bis auf zwei Tore herankommen konnten. Doch die Gäste behielten einen kühlen Kopf. Kurios: Der 31:28-Sieg war der erste Auswärtserfolg der Saison, Marvin Brandhorst & Co. hatten sich also das Beste bis zum Schluss aufgehoben. „Das war der schönste Auswärtssieg dieser Saison“, scherzte Nowak. „Heute hat alles gepasst und ich bin froh, dass ich eine Landesliga-Mannschaft übergeben kann“, so der Coach.

quelle: derwesten.de – Sebastian Himmelseher | Foto: Heinrich Jung

Großes Durchatmen im Abstiegskampf der Handball-Landesliga: Die Reserve des VfL Gladbeck hat den Kopf aus der Schlinge gezogen und einen wichtigen 26:22-Erfolg gegen die PSV Recklinghausen II gelandet. Am letzten Spieltag haben die Rot-Weißen also den Klassenerhalt in der eigenen Hand.

VfL Gladbeck II – PSV Recklinghausen II 26:22 (13:11)

VfL II: Korona, Wieck, Tolstych, Möllensiep, Student, Dommann, Brandhorst, Worecki, Koenig, Roettinger, Hinz, Friemel.

Entsprechend froh war Coach David Nowak nach der Partie. „Es war allen bewusst, dass es eng wird, wenn wir verlieren. Jetzt aber ist die Situation etwas beruhigender“, so Nowak. Wie in einer solchen Situation nicht anders zu erwarten war, begannen die Hausherren nervös und leisteten sich einige technische Fehler. Es entwickelte sich über die gesamte Spielzeit ein ausgeglichenes Spiel, das mit einem 13:11 in die Halbzeit ging.

Auch danach blieb die Partie eng, doch die Rot-Weißen behielten einen kühlen Kopf und setzten sich dank starker Willensleistung und guter Deckung letztlich verdient mit 26:22 durch. „Man hat die Nervosität bei uns natürlich gespürt, aber wir haben heute eine geschlossene Mannschaftsleistung gezeigt“, so David Nowak zufrieden. Der Klassenerhalt scheint nun in greifbarer Nähe.

Quelle: derwesten.de – Sebastian Himmelseher | Foto: Michael Korte

In der Handball-Landesliga kassierte der abstiegsbedrohte VfL Gladbeck II beim TuS Ickern eine 23:28-Niederlage. Zwei Spieltage vor Saisonende steht die Reserve des VfL Gladbeck in der Handball-Landesliga weiter auf einem Abstiegsplatz. Im Auswärtsspiel gegen den TuS Ickern mussten sich die Rot-Weißen trotz ordentlicher Leistung mit 23:28 (10:12) geschlagen geben.

TuS Ickern – VfL Gladbeck II 28:23 (12:10)

VfL: Korona, Sieg, Tolstych, Schölich, Kramer, Möllensiep, Dommann, Brandhorst, Friemel, Neumann, Deffte, Hinz, Wieck, Brockmann.

Zwar griff Sven Deffte, Trainer der Drittliga-Mannschaft des VfL Gladbeck, unterstützend ein, doch auch er konnte nicht verhindern, dass die Gäste schon zur Halbzeit mit 10:12 zurücklagen. Insbesondere das Harzverbot in der Halle in Castrop-Rauxel stellte die Rothemden vor große Schwierigkeiten.

Aber auch unabhängig davon agierten Dennis Möllensiep & Co. vor allem im Angriff eher unglücklich. Trotz Umstellung auf eine offensive Deckung gelang es den Gästen nicht mehr, den Rückstand zu verkürzen oder die Partie zu drehen. Nach 60 Minuten leuchtete ein 28:23 für die TuS auf der Anzeigetafel.

„Ausschlaggebend war heute unser Angriff, die Deckung und auch die Einstellung haben eigentlich gestimmt“, befand Reserve-Coach David Nowak nach der Partie. Auch er weiß um die Schwierigkeiten, die im Hinblick auf den Saisonendspurt auf sein Team zukommen. „Natürlich wird es jetzt ganz eng im Abstiegskampf, aber wir können nur nach vorne gucken und weitermachen“, sagte er.

Sebastian Himmelseher

Quelle: derwesten.de – Sebastian Himmelseher

In der Handball-Landesliga stellt sich der VfL Gladbeck II beim TuS Ickern vor. Die abstiegsbedrohten Rot-Weißen brauchen jeden Zähler. Im Endspurt des Landesliga-Abstiegskampf hat die Handball-Reserve des VfL Gladbeck nichts zu verschenken und will im Auswärtsspiel gegen den TuS Ickern am Sonntag, 26. April, um 18 Uhr etwas Zählbares mitnehmen, um die Chance auf den Klassenerhalt zu wahren.

Personell kann Trainer David Nowak dabei aus dem Vollen schöpfen. Ihm macht etwas anderes Sorgen. „Ich befürchte, dass wir mit dem absoluten Harzverbot in Ickern Schwierigkeiten haben werden“, sagt er.

Sicher nicht unterschätzen darf man zudem die körperliche Robustheit der TuS-Deckung, die schon andere Mannschaften in der Liga vor große Probleme gestellt hat. Doch die Rot-Weißen haben ein Ziel vor Augen, das ihr Coach auch eindeutig für das Spiel am Sonntag formuliert. „Wir wollen den Klassenerhalt erreichen und müssen dafür alles geben. Wir brauche Biss und müssen uns durchkämpfen“, so Nowak, der einen offenen Schlagabtausch erwartet.

Quelle: derwesten.de – Sebastian Himmelseher | Foto: Michael Kleinrensing


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