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Von Thomas Dieckhoff -WAZ Gladbeck

Stabhochspringerin Anne Berger (VfL Gladbeck) startet in die Freiluftsaison. Bei einem Meeting bekommt sie es mit der deutschen Elite zu tun.

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Quelle: WAZ Gladbeck

Auch im Herbst wird es nicht wie üblich Leichtathletik-Wettkämpfe geben. So droht unter anderem die Absage der Deutschen U18-/U20-Meisterschaft.

Nachdem durch die Coronaschutzverordnung (CoronaSchVO) des Landes Nordrhein-Westfalen (gültig seit 15.06.2020) weitere allgemeine und spezifische Lockerungen möglich geworden sind, hat die Leichtathletik-Kommission Wettkampforganisation des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen (FLVW) beschlossen, dass leistungssportliche Wettkämpfe ab dem 22. Juni unter bestimmten Bedingungen wieder genehmigt werden.

Ein entscheidender Grund wird darin gesehen, dass die Leichtathletik im Kern eine kontaktlose Sportart ist und deshalb das bisher geltende Verbot von Wettkämpfen, vor dem Hintergrund der gemäß CoronaSchVO erfolgten Zulassung von nicht-kontaktfreiem Sport- und Trainingsbetrieb, nicht mehr aufrechterhalten werden kann.

Oberste Priorität hat dennoch – ungeachtet der Bedürfnisse nach Normalität – weiterhin die Gesundheit aller Sportlerlinnen und Sportler sowie der hauptamtlich und ehrenamtlich in Wettkämpfe und Wettbewerbe eingebunden Personen.

Nach intensiver Diskussion der aktuellen CoronaSchVO des Landes NRW und auf Basis aller vorliegenden Informationen werden leistungssportliche Wettkämpfe im Freien ab sofort unter folgenden Voraussetzungen genehmigt:

  1. Es handelt sich um kleinere Wettkämpfe oder Wettbewerbe einzelner Disziplinen (Disziplingruppen), da Sportfeste und ähnliche Sportveranstaltungen bis zum 31. August 2020 weiterhin untersagt sind.
  2. Verpflichtung des Veranstalters zur gesicherten Einhaltung geeigneter Vorkehrungen zur Hygiene und zum Infektionsschutz (vgl. § 9 Abs. 1 der CornaSchVO).
  3. Schriftliche Genehmigung der Veranstaltung durch die zuständige Kommune/Behörde auf Grundlage eines dort vom Veranstalter vorzulegenden Hygienekonzeptes gemäß CoronaSchVO.
  4. Information und Aufklärung durch den Veranstalter über Verhaltenspflichten im öffentlichen Raum, Abstandsgebot, Mund-Nase-Bedeckung und Hygienemaßnahmen (gemäß CoronaSchVO) durch Aushänge auf der Anlage.
  5. Sicherstellung der „einfachen Rückverfolgbarkeit“ (vgl. § 2a CoronaSchVO), d.h. Registrierung von Name, Adresse und Telefonnummer der Athleten/innen inkl. Aufbewahrung über vier Wochen sowie das Einholen der Einverständniserklärung gemäß Datenschutzverordnung.
  6. Zulassung von maximal 100 Zuschauern inkl. Trainer/Betreuer außerhalb des Innenraumes unter Sicherstellung deren „einfacher Rückverfolgbarkeit“ (vgl. § 2a CoronaSchVO), d.h. Registrierung von Name, Adresse und Telefonnummer inkl. Aufbewahrung über vier Wochen sowie das Einholen der Einverständniserklärung gemäß Datenschutzverordnung.
  7. Begrenzung der anwesenden Personenzahl pro Wettbewerb/Wettkampfanlage auf maximal 30 Personen (Teilnehmer und Kampfrichter/Helfer).
  8. Kein Zutritt von Trainern/Betreuern zum Innenraum und zur Wettkampfanlage.
  9. Wettkämpfe im Bereich Sprint/Hürde ausschließlich mit frei gehaltenen Bahnen (z.B. Bahn 2/4/6/8).
  10. Wettkämpfe im Block Lauf mit maximal 8 Teilnehmern je Lauf.
  11. Es finden keine Staffelläufe statt.
  12. Durchführung von Wettkämpfen in mehreren technischen Disziplinen unter Einhaltung der Kontaktbeschränkungen und der weiteren Sicherheitsmaßnahmen (räumlicher Verteilung auf oder außerhalb der Anlage und/oder zeitversetzter Austragung).     

Die Verantwortung für die Einhaltung und Umsetzung der Voraussetzungen liegt ausschließlich beim Veranstalter/Anmelder. Die Genehmigung durch den FLVW bezieht sich, unter dem Vorbehalt der schriftlichen Genehmigung durch die zuständige Kommune/Behörde, ausschließlich auf die sportliche Situation und auf den Termin.

Quelle: FLVW.de

Aufgrund der Coronavirus (COVID-19)-Situation kann der Werfertag der Leichtathleten am 28.03. nicht wie geplant stattfinden.

Weiter Infos folgen beizeiten.

Neun Titel und jede Menge weiterer guter Platzierungen waren die Ausbeute des Leichtathletik-Nachwuchses des VfL Gladbeck bei den Kreis-Hallenmeisterschaften in Bochum.

In der Altersklasse M15 siegte Alexander Jungnitsch im Kugelstoßen mit 11,51 m. Jan Wellpoth holte im Weitsprung der gleichen Klasse mit 4,65 m die Bronzemedaille und im 60 m-Sprint kam er in 8,45 sek auf Rang 4.

In der Altersklasse M12 holte Marvin Bright seinen ersten Kreismeistertitel. Er siegte mit neuer Bestleistung im Weitsprung mit 4,27 m. Darüber hinaus fuhr er noch mit 3 Silber-Rängen nach Hause: Nach 9,01 sek über 60 m und 1,24 m im Hochsprung holte er auch im Kugelstoßen eine neue Bestleistung mit 6,37 m in seinem ersten Kugel-Wettkampf.

Ganz im Griff hatte Elias Caspari die Altersklasse M11: Über 50 m siegte er in 7,95 sec., Claas Eisema wird hier Vierter in 8,84 Sek. Weitere Siege für Elias gab es im Hochsprung (1,16 m) und im Weitsprung (4,15 m) Claas Eisema kommt hier auf 3,00 m und Rang Vier.

In der Altersklasse M10 siegt Simon Rapacki über 50 m in 8,17 Sek. Im Weitsprung wird Simon Zweiter mit einer Leistung von 3,63 m, 6. Jonas Kaysler (VfL Gladbeck 1921) 3,10 m.

Bronze gab es für die gemischte Pendelstaffel der Kinder U10 in der Besetzung Melina Sommerfeld-Maurits Eisema-Elin Reinsch-Aaron Raulf-Charlene Nzeh-Daniel Unrau in 40,27 Sek.

In der AK M9 wurde Daniel Unrau im 50 m-Sprint Dritter in 9,00 Sek. vor Aaron Raulf (9,38 Sek.)

Im Weitsprung landete dann Aaron Raulf (2,92 m) auf Rang Vier vor Daniel Unrau (Pl. 6/ 2,70 m). In der Altersklasse M8 u.j. wurde Maurits Eisema Sechster in 9,89 Sek. Die gleiche Platzierung Georgios Franco im Weitsprung mit 2,39 m.

In der Altersklasse W15 belegte Hannah Winking den Bronzerang im 60 m-Sprint mit 8,96 sec., Vierte wurde Meret Menzel in 9,82 Sek. Diese siegte im Kugelstoßen mit einer Weite von 8,70 m. Hanna Winking gelang noch ein Vierter Rang im Weitsprung mit 4,61 m.

In der AK W11 kamAfeen Abdullah auf den Bronzerang mit einer Zeit von 8,24 Sek. Silber gab es für Hannah Kauhardt mit 1,24 m, Lucienne Tibulski übersprang 1,16 m und kam auf Rang 5. Im Weitsprung gab es für sie Rang 6 mit 3,74 m.

In der Klasse W10 kam Antonia Sobczak 8,56 Sek auf Rang 2. Dritte wurde Antonia im Weitsprung mit 3,26 m. Platz für in der AK W9 erreichte Charlene Nzeh, die nach 9,39 Sek die Ziellinie überquerte. Im Weitsprung erreichte Charlene Rang 5 mit 2,74 m

Zwei Siege steuerte noch Melina Sommerfeld bei den Jüngsten in der AK W8 bei. Sie kam im 50 m-Sprint als Erste ins Ziel (8,98 Sek.). Elin Reinsch wurde Sechste in 10,56 sek. Den zweiten Sieg gab es für Melina im Weitsprung mit 3,08 m. Laeticia Tibulsky kam auf den vierten Platz mit 2,43 m.

gez. Rainer Krüger

Senioren-Leichtathlet Christian Bludau kehr sehr zufrieden mit dem Stabhochsprung-Meistertitel der Altersklasse M50 und einem neuen Westfalenrekord aus Erfurt zurück.

Bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften in Erfurt hat sich Christian Bludau den Meistertitel in einem spannenden Wettkampf mit 4,33m in der Altersklasse M50 geholt. Der Stabhochsprungtrainer des VfL Gladbeck 1921 e.V. setzte sich in einem packenden Zweikampf gegenüber seinem Mitstreiter Thomas Stewens aus Hessen durch, der mit einer Bestleistung von 3,90m gemeldet war und sich im Wettkampf auf starke 4,15m steigerte.

Zwei Stunden nach dme Einspringen musste Christian Bludau sich gedulden, bevor er in den Wettkampf bei seiner Anfangshöhe von 3,80m eingreifen durfte. Bei 4.10m hatte Christian Bludau bereits 2 ungültige Versuche, so dass er um seine Siegeschancen zu wahren sich den letzten verbleibenden Versuch über 4,15m aufsparte. Diesen setzte auch abgeklärt über diese Höhe. Doch sein Konkurrent konterte ebenfalls im ersten Versuch, so dass beide Athleten durch die Anzahl der Fehlversuche wieder gleichauf waren.

Christian Bludau setzte nach dem ersten Fehlversuch über 4,20m jetzt aber alles auf Sieg, verlängerte den Anlauf und nahm den nächst härteren Stab.

„Aus einem so langen Anlauf, habe ich noch nie einen Wettkampf bestritten, aber der andere Stab war zu weich und ich dachte mir, dass ich den Tick Geschwindigkeit für den Stab brauche“, so der noch 49-jährige, der ab diesem Jahr in der M50 starten muss.

Der Mut wurde belohnt, so dass Bludau nicht nur die 4,20m meisterte, sondern auch die 4,25m direkt überquerte. Jetzt konnte sein Konkurrent nicht mehr folgen, der sich mit seiner neuer Bestleistung von 4,15m vom Titelrennen verabschiedete.

Mit dem Sieg in der Tasche und vom Publikum beflügelt, legte Christian Bludau dann seine neuen persönlichen Bestmarke von 4,33m auf, was zugleich neuer Westfalenrekord der M50 und M45 Altersklasse bedeutete. Im ersten Versuch überquerte er diese Höhe souverän.

Bei den folgenden 4.40m war der Erschöpfung geschuldet dann Schluss. 

Alte Rekorde:
M50 Stabhochsprung: 4,25m, Alfred Achtelik, 1960 (FC Nordkirchen) 3.6.18 Wipperfürth 
M45 Stabhochsprung: 4,32 m, Christian Bludau, 1970 (VfL Gladbeck 1921) 30.8.15 Düsseldorf  

Stabhochspringerin Anne Berger (VfL Gladbeck) ist bei der Hallen-DM Siebte geworden. 100-prozentig zufrieden war sie mit dem Wettkampf nicht.

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Bei der Hallen-DM in Leipzig peilt Anne Berger (VfL Gladbeck) eine persönliche Bestmarke an. Um das zu schaffen, hat sie sich Stäbe geliehen.

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Anne Berger ist offenbar für die DM in Leipzig gerüstet. Nun wusste die Stabhochspringerin des VfL Gladbeck nämlich in Düsseldorf zu überzeugen.

Anne Berger nimmt in den nächsten Tagen gleich an zwei Deutschen Meisterschaften teil. Zunächst stellt sich die Stabhochspringerin des VfL Gladbeck in Frankfurt bei der Hochschul-DM (12. Februar) der Konkurrenz. Anschließend geht es nach Leipzig, wo der nationale Saisonhöhepunkt über die Bühne geht.

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Immer mehr Leichtathletik-Veranstaltungen des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) und regionaler Verbände sind für Para-Leichtathleten zugänglich – der gewachsenen Bedeutung des Themas Inklusion sei Dank. In Form von Einlagewettbewerben werden die Para-Wettkämpfe unter den Regeln des Deutscher Behindertensportverbandes (DBS) und der World Para Athletics durchgeführt und von örtlichen Kampfrichtern überwacht.

Um für einen gerechten und fairen Wettkampf zu sorgen, sind die Para-Athleten in verschiedene Sportklassen eingeteilt. Dabei kann es innerhalb jeder Sportklasse Ausnahmeregeln geben. Eine Herausforderung also für alle Schieds- und Kampfrichter, die bei einer inklusiven Veranstaltung plötzlich mit den neuen Anforderungen konfrontiert sind.

Aus diesem Grund bietet der Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) am 9. Februar (10 bis 16 Uhr) eine Para-Leichtathletik-Fortbildung für Kampfrichterinnen und -richter im SportCentrum Kaiserau an. Die Fortbildung beschäftigt sich anhand aktueller Praxisbeispiele mit den Wettkampfregeln der Para-Leichtathletik und dient unter anderem als Vorbereitung auf die Internationalen Deutschen Meisterschaften in Bottrop (8.-10. Mai 2020). Sie richtet sich an ausgebildete Kampfrichter-Obleute und Schiedsrichter.

Kampfrichter im Kreis Gelsenkirchen bekommen die Lehrgangsgebühren erstattet. Bitte in Vorkasse gehen und den Lehrgangsbeleg einreichen. Der Kreis erstattet dann unkompliziert die Gebühr.

Interessierte können sich im FLVW-Veranstaltungskalender für die Fortbildung anmelden.

Beitrag: Tim Tersluisen


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