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Quelle: WAZ Gladbeck | Fotos: Wolfgang Birkenstock

Anne Berger (VfL Gladbeck) hat bei der U23-DM im Stabhochsprung erstmals die 4,00-Meter-Marke gemeistert. Danach gab sie sich kämpferisch.

Stabhochspringerin Anne Berger hat bei den Deutschen U23-Meisterschaften in Wetzlarerstmals die Höhe von 4,00 Metern gemeistert. Die VfLerin landete in der Endabrechnung auf dem sechsten Platz.

„Eine Medaille werde ich hier noch mal holen“, gab sich die 19-jährige Gladbeckerin nach der Siegerehrung kämpferisch. Dafür hat sie noch zwei Jahre Zeit, weil sie erst im ersten Jahr der Juniorenklasse angehört.

Anne Berger wechselt bei der Höhe von 3,90 m den Stab

Bei widrigen Bedingungen mit böigem Seitenwind lieferte Berger eine starke Leistung ab. Mental von ihrem Coach Christian Bludau gut eingestellt, übersprang die Stabartistin des VfL sowohl die Anfangshöhe von 3,60 m als auch die folgenden 3,80 m jeweils direkt im ersten Versuch. Bei der persönlichen Bestleistung von 3,90 m musste Berger in den zweiten Versuch gehen, was aber dem zu weichen Stabgeschuldet war. Nach dem Stabwechsel überquerte sie die 3,90 m souverän.

Nun galt es, die 4,00 m zu bewältigen. „Wir brauchten keine technischen Korrekturen vornehmen. Ich habe Anne nur bestärkt, so konsequent weiterzuspringen“, verriet Bludau später.

Nach dem persönlichen Erfolg war bei Berger die Luft ein wenig raus

Anne Berger, die in dieser Saison schon dreimal an den 4,00 m gescheitert war, überquerte sofort die Latte ohne jede Berührung. Nach diesem persönlichen Erfolg war die Luft etwas raus, so dass sie die Höhe von 4,05 m nicht mehr meisterte.

Bei widrigen Bedingungen mit böigem Seitenwind, lieferte Anne Berger eine starke Leistung bei den Deutschen U23-Juniorenmeisterschaften in Wetzlar ab.

Mental von ihrem Coach, Christian Bludau, gut eingestellt, fokussierte sich die Stabartistin des VfL Gladbeck darauf, jede Höhe sofort im ersten Versuch zu nehmen und sich nicht von den äußeren Einflüssen aus dem Konzept bringen zu lassen.

Über die Anfangshöhe von 3,60m und den folgenden 3,80m überquerte die Gladbeckerin die Latte auch direkt im ersten Versuch. Bei der persönlichen Bestleistung von 3,90m musste Sie in den zweiten Versuch gehen, was aber dem zu weichen Stab geschuldet war. Nach dem Stabwechsel überquerte sie die 3,90m souverän.

Dem Trainer Christian Bludau war zu diesem Zeitpunkt schon klar, mit dem gleichen Sprung über die nächste Höhe, wird Anne am heutigen Tag die magische Schwelle von 4m endlich überwinden.

„Wir brauchten keine technischen Korrekturen vornehmen. Ich habe Anne nur nochmal bestärkt, so konsequent weiter zuspringen“ so Coach Bludau nach dem Wettkampf.

Psychologische Schwelle

Das war bereits das 4. Mal, das sie sich in diesem Jahr nun der Höhe von 4m stellte, die für jeden Springer eine psychologisch schwierige Herausforderung ist. Doch Anne ließ in diesem Wettkampf erst gar nichts anbrennen und überquerte die Latte ohne jede Berührung.

Leider war die Luft nach so einem persönlichen Erfolg etwas raus, so dass sie zwar die 4,05m nicht mehr meisterte. Aber sie wurde mit dem 6. Platz in diesem starken Feld belohnt. Außerdem war es war ja nicht ihr letzter Auftritt bei diesen Meisterschaften.  

„Eine Medaille werde ich hier nochmal holen“, sagte die 19-Jährige nach der Siegerehrung kämpferisch. Dafür hat sie auch noch zwei weitere Jahre Zeit, da sie erst im ersten Jahr der Juniorenklasse angehört.

Von Gerd Meuer und Rainer Krüger

Gute Laune zum Saisonauftakt verursachten Julian Winking und Anne Berger bei den Verantwortlichen des VfL. Beide boten Top-Leistungen und konnten früh die DM-Normen übertreffen.

Für Julian Winking vom VfL Gladbeck sollte es eine erste Standortbestimmung über die 400 m Hürdenstrecke werden. Nachdem der 16-jährige VfLer im vergangenen Jahr hauptsächlich über die kurze Hürdenstrecke und im Stabhochsprung in Erscheinung getreten ist, erfolgte im Winter der Umstieg auf die 400 m und die 400 m Hürden. Bereits am 1. Mai verbesserte er bei einem Sportfest in Bochum seine Bestzeit über die 200 m um rund 1 Sekunde auf 23,60 Sekunden. Beim Hürdenabend des TV Unna nahm er nun zum ersten Mal die 400 m Hürden in Angriff. Als Ziel hatte ihm sein Trainer Gerd Meuer auf den Weg gegeben möglichst nahe an die Norm für die Deutschen U18-Meisterschaften, die bei 58 Sekunden liegt, heranzulaufen. Julian legte vom Start weg ein hohes Tempo vor, das er bis ins Ziel halten konnte. Als Belohnung für seinen Mut stand am Ende mit 57,73 Sek die Qualifikation für die Deutschen U18-Meisterschaften Ende Juli in Ulm. Für die weiteren Rennen über diese Distanz rechnet VfL-Trainer Meuer mit einer weiteren Steigerung: „An zwei bis drei Hürden war der Lauf etwas holperig, hier ist noch Verbesserungspotential.“

„An zwei bis drei Hürden war der Lauf etwas holperig…“

Einen souveränen Saisonstart legte auch Anne Berger hin. Nach dem sie aus der Jugendklasse herausgewachsen ist und sich bei den Frauen behaupten muss, konnte die junge Medizinstundentin bei ihrem Saisonauftakt in Wipperfürth überzeugen und übersprang souverän die Höhe von 3,80 m. Damit sicherte sich gleich bei ihrem Sieg im ersten Wettkampf die Qualifikationsnorm für die Deutschen Meisterschaften der Junioren U23. Wenige Tage später nahm sie am Wochenende auf Einladung von Bayer Leverkusen am dortigen Stabhochsprung-Meeting teil. Auch hier meisterte sie souverän die Anfangshöhe von 3,60 und danach gleich 3,80 m im ersten Versuch. Auch ihre Vorjahresbestleistung von 3,90 m konnte sie einstellen, so dass Trainer Bludau höchst zufrieden war. „Technisch nichts auszusetzen“ meldete er sich telefonisch. Keine Frage, dass Anne nun die neue Bestleistung von 4 Meter ins Visier nahm. Nach einem abgebrochenen Sprung scheiterte sie zweimal hauchdünn, so dass sie hochzufrieden den Silberrang, eingerahmt von zwei Leverkusenerinnen, belegte.

Für die Nachwuchsathleten der Leichtathletik-Abteilung des VfL Gladbeck standen am vergangenen Wochenende die Bezirksmeisterschaften im Recklinghäuser Hohenhorst-Stadion auf dem Plan. Mit fünf Titeln und etlichen vorderen Platzierungen kehrten die VfLer nach Gladbeck zurück.

Vorzeige-Athletin in der AK U20 war Anne Berger, die nur im Stabhochsprung antrat, sie übersprang 3,60 Meter und hatte den Wettbewerb damit schon gewonnen, als der starke Regen für eine Unterbrechung sorgte. Nach der Regenpause ging sie dann kein Risiko mehr ein und verzichtete auf weitere Versuche.

Zwei Siege für Christiane Berger

Im Stabhochsprung hatte Christiane Berger mehr Glück als ihre Schwester mit dem Wetter. Sie wurde sie nicht nur erste, sondern schaffte mit 3,00 Meter eine neue Bestleistung sowie die Norm für die Deutschen Meisterschaften. Auch den Speerwurf gewann sie mit 27,16 Meter. Der Wettkampf begann für Christiane Berger über 80 Meter Hürden. Bei 1,2 Meter pro Sekunde Gegenwind lief sie eine Zeit von 13,32 Sekunden und belegte den fünften Rang in der Altersklasse der W15. Außerdem trat sie im Kugelstoßen an und wurde Vierte mit 8,08 Meter.

Gold, Silber und Bronze für Emily Klein

Im Diskuswurf der Altersklasse W15 war Emily nicht zu schlagen und siegte mit 20,55 Meter, im Speerwurf wurde sie Zweite mit 25,14 Meter und die Bronzemedaille errang sie im Kugelstoßen mit 9,98 Meter.

Lena Hoffmann erfolgreich

Zunächst lief Lena im Vorlauf über 100 Meter in 13,13 Sekunen Bestleistung. Im Finale belegte sie mit 13,19 Sekunden den Bronzerang. Im Weitsprung stellte sie erneut ihr Talent unter Beweis: Sie knackte zum wiederholten Male die 5 Meter-Marke mit 5,05 Meter und errang die Silbermedaille. Über 300m belegte sie mit Bestleistung den sechsten Rang in 46,06 Sekunden.

Wingartz und Mekoula vorne

Bei den Jungen der AK M15 lief es ähnlich gut. Paul Wingartz und Samuel Mekoula starteten für den VfL über 100 Meter. Beide schafften es in den Endlauf, Wingartz erreichte den vierten Platz in 12,44 Sekunden, Mekoula wurde siebter in 12,88 Sekunden. Samuel  nahm außerdem am Weitsprung-Wettbewerb teil, hier erreichte er mit 5,21 Meter den dritten Rang. Paul lief über 300 Meter eine Zeit von 43,29 Sekunden, er wurde sechster, im Kugelstoßen sicherte er sich mit 10,82 Meter den dritten Platz.

Starke Leistungen von Giulia Postel und Julian Winking (U18)

Richtig gut lief es im Stabhochsprung. Er siegte mit übersprungenen 3,30 Meter. Zum ersten Mal lief er die 110 Meter Hürden-Strecke. Er lief ein souveränes Rennen und überquerte die Ziellinie nach 16,81 Sekunden. Dafür wurde er mit Silber belohnt.  Zweiter wurde er auch über 200 Meter, er lief Bestzeit in 24,59 Sekunden. In der weiblichen U18 ging für den VfL Giulia Postel an den Start. Sie belegte den zweiten Platz mit 26,31 Meter im Diskuswurf sowie den dritten Platz im Kugelstoßen mit 9,75 Meter. Lena Kawohl (U20) sprang 4,01 Meter im Weitsprung, sie wurde fünfte.

André Krüger ging im Dreisprung an den Start. Mit 12,29 Meter holte er Rang zwei.

Beitrag: Emily Klein und Rainer Krüger

Eigentlich beginnt für die VfL-Stabhochspringer die Saison erst traditionell am Ersten Mai doch bei guten Windbedingungen und Temperaturen um die 30°C entschieden sich Anne Berger zusammen mit ihrem Trainer Christian Bludau kurzfristig, einen Wettkampf in Wipperfürth zu nutzen, um die ersten Wettkampferfahrungen im Freien zu machen und durch viele Wettkampfsprünge weiter an der Technik zu arbeiten.

Obwohl im Training zurzeit noch ein intensives Aufbautraining absolviert wird, bei dem es durch viele Sprünge und Läufe noch regelmäßig schwere Beine gibt, konnte Anne direkt in ihrem Saisonauftakt überzeugen. Zum Schluss blieb die Latte sogar noch bei 3,80 Meter  liegen, womit Anne ihre persönliche Freiluftbestleistung von 3,75 Meter im letzten Jahr bereits im ersten Wettkampf überbieten konnte. Anne konnte so direkt alle relevanten Qualifikationsnormen erfüllen. Damit steht der Teilnahme bei den deutschen Meisterschaften der U20 und der U23 in dieser Saison nichts mehr im Wege.

„Das Ergebnis lag bei diesem Wettkampf überhaupt nicht im Vordergrund“, so Trainer Christian Bludau. „Dass Anne jetzt bereits alle Qualifikationsnormen erfüllt hat, nimmt uns den Druck und wir können etwas entspannter planen.“ Auch die 3,90 Meter waren nach Meinung von Trainer Christian Bludau sogar noch erreichbar gewesen, doch entschieden Trainer und Athletin den Wettkampf nach den 3,80 Meter vorzeitig zu beenden. „Ich konnte schon seit 3,70 Meter nicht mehr laufen“, so Anne nach dem Wettkampf, „aber die Quali für die U23 wollte ich noch mitnehmen.“, so Anne nach dem Wettkampf strahlend.

gez. Christian Bludau/Rainer Krüger/Tim Tersluisen

Silber bei der U20-DM war der Höhepunkt einer Saison mit vielen Bestleistungen. Jetzt geht es nach Nantes.

Es war der größte Moment in ihrer noch jungen Karriere: Stolz zeigte Stabhochspringerin Anne Berger vom VfL Gladbeck am Sonntagnachmittag ihre Medaille für den zweiten Platz in die Kamera. Sie durfte erstmal genießen – vor der Siegerehrung war dafür nicht viel Zeit gewesen. „Jetzt läuft die ganze Maschine an“, meinte Bergers Trainer Christian Bludau wenige Minuten nach dem spannenden Finale des Stabhochsprung-Wettkampfs in Halle an der Saale. Denn mit ihrem Sprung über 3,90 Meter hatte Berger sich nicht nur den Vizemeistertitel (und fast sogar Gold) gesichert – sondern auch die Nominierung für den prestigereichen U20-Länderwettkampf, der am Samstag in Nantes stattfindet. Dort vergleichen sich in jeder Disziplin die besten zwei Athletinnen und Athleten mit Altersgenossen aus Frankreich und Italien.

Höhenflüge werden belohnt

Die Offiziellen nahmen direkt Bergers Daten auf – der Flug ist schon gebucht, auch der Transport der Stäbe direkt in die Wege geleitet. Dabei war der Länderkampf das letzte, an das Berger im Wettkampf dachte. „Das kam erst alles nachher. Ich habe mich erst mega über die Bestleistung gefreut und dann über die Silbermedaille.“ Erst als auch die letzte Springerin an der Vier-Meter-
Marke gescheitert war, habe sie es „richtig verstanden.“ Dabei war diese Erfolg das Ergebnis eine guten Saison.

Immer wieder Bestleistungen

„Das lief wirklich alles nach Plan“, meinte Trainer Christian Bludau über die vergangenen Wochen, in denen Berger sich konstant steigerte. „Für mich war es schwer anzugucken“, offenbarte Bludau, „ich verbrenne als Trainer dabei fast genauso
viele Kalorien wie die Sportler. Aber ich habe voll auf Anne vertraut. Sie hat in dieser Saison immer ihre Leistung gebracht.“ Auf der Saisoneröffnung Anfang Januar in Leverkusen sprang sie mit
3,75 Meter persönliche Bestleistung. Es folgte in Dortmund der Westfalenmeistertitel der Frauen mit 3,80 Meter, dann der U20-Westfalenmeistertitel in Bielefeld mit 3,85 Meter Diese Höhe bestätigte sie Anfang Februar mit dem Titelgewinn bei den Frauen-NRW-Meisterschaften. Und jetzt eben 3,90 Meter in Halle an der Saale und der Deutsche U20-Vizemeistertitel. Das  mittelfristige Ziel, vier Meter zu springen, sowie die 4,05 Meter, die die Qualifikation für die U20-WM in Finnland bedeuten würden, rücken näher. Und eine Extrachance bekommt Berger
schließlich noch. „Wir haben im Training mal im Spaß über den Länderkampf gesprochen“, erzählt Berger, „aber das war mehr eine Wunschvorstellung.“ Eigentlich hätte Halle/Saale das Saisonfinale sein sollen. „Aber ich habe mir nächste Woche zum Glück noch nichts vorgenommen.“ Am Donnerstag schreibe sie ihre letzte Vorabi-Klausur. „Und dann kann ich voll entspannt zum Spaß nach Frankreich fahren und nochmal die vier Meter angreifen.“

Quelle: waz.de – Philipp Ziser | Foto: Wolfgang Birkenstock

 

Als Anne Berger auf der Matte aufschlägt, kann sie es gar nicht fassen. Sie schnellt mit dem Oberkörper auf, schaut nach oben – ja, da liegt sie noch, die Latte! 3,90 Meter hat die Gladbeckerin übersprungen, das bedeutet neue persönliche Bestleistung und vor allem eine Medaille bei der Deutschen Meisterschaft. Ein Riesenerfolg für die VfL-Stabhochspringerin.

„Anne ist ein echter Wettkampftyp“

„Zwischen Platz zwei und zehn ist alles möglich“, hatte Berger vorher mit Blick auf die extrem ausgeglichene Konkurrenz gesagt. Sie hatte unrecht: denn es war am Ende überraschenderweise sogar Platz eins möglich. Doch von vorn.
Anne Berger

Technik, die begeistert: Anne Berger leistete sich keinen Fehler und überzeugte vom ersten Sprung an. Das brachte Silber.

Während sich die Konkurrentinnen schon bei 3,60 Meter und 3,70 Meter erste Fehlversuche leisteten, blieb Berger souverän. „Anne ist ein echter Wettkampftyp, sie ist extrem fokussiert und konzentriert“, lobte Trainer Christian Bludau später. 3,40 Meter, 3,55 Meter, 3,70 Meter, 3,80 Meter – Berger packte sie alle im ersten Versuch. Fünf Athletinnen ließen noch die 3,90 Meter auflegen. Und dann wurde es dramatisch.

Neue Bestleistung im dritten Versuch

Denn bis auf die haushohe Favoritin Leni Freyja Wildgrube mussten alle in den dritten Versuch. Zoe Jakob und Pauline Brehms scheiterten, Sarah Vogel schaffte es – und Anne Berger auch!

Als sie sich per Blick nach oben vergewissert hatte, dass die Latte wirklich liegt, schmiss sie sich noch mal auf die Matte, schlug die Hände vors Gesicht.

„Im ersten Moment habe ich nur daran gedacht, dass die Latte gewackelt hat. Als ich mir sicher war, dass sie liegenbleibt, habe ich mich riesig über die Bestleistung gefreut“, erklärte Berger später, was ihr da durch den Kopf ging. Auf dem Weg zur Bank vergaß sie noch fast, ihren Stab mitzunehmen.

„Der knappste Sprung der gesamten Konkurrenz“

Alles nachvollziehbar – die Medaille hatte sie damit sicher, es ging nur noch um die Farbe. „Das war mir direkt nach dem Sprung aber erst gar nicht bewusst“, meinte Berger, „ich habe erst einmal an die vier Meter gedacht.“ Denn die Medaillenverteilung entschied sich an der (auch psychologisch anspruchsvollen) 4-Meter-Marke.

 

Anne Berger mit Medaille

Das war dann doch zu hoch für die Gladbeckerin. Aber im zweiten Versuch fehlten nur Millimeter. Berger: „Das war der knappste Sprung in der gesamten Konkurrenz.“ Sie strahlte trotzdem. Auch noch als wenige Minuten später klar war, dass ein 4-Meter-Sprung Gold bedeutet hätte. Denn auch Wildgrube und Vogel scheiterten dreimal, so dass die Medaillen bei gleicher Höhe nach der Zahl der Fehlversuche vergeben wurden – da lag Berger dank ihres souveränen Starts auf dem Silberrang.

Kurzer Ärger über verpasstes Gold

Als das klar war, setzte sie sich zu Trainer Bludau auf die Bank und da zeigte sie den Wettkampftypen – denn sie dachte doch an das verpasste Gold. Aber nur kurz: „Blöd, dass ich mich jetzt ärgere.“

„Das war ganz komisch“, meinte sie zwei Stunden (und eine Siegerehrung) später. „Silber und Bestleistung – das ist fast utopisch.“ Und auch Bludau meinte: „Das war das Optimum.“ Die Belohnung bekam sie noch in der Halle präsentiert: Berger darf am kommenden Wochenende fürs Nationalteam beim Ländervergleich in Frankreich springen.

Quelle: WAZ.de – Philipp Zieser | Fotos: Wolfgang Birkenstock

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Einen perfekten Tag hatte die Vorzeigesportlerin der VfL-Leichtathleten bei den Westfälischen Jugendmeisterschaften der Altersklasse U20 in Bielefeld. Als Favoritin im Stabhochsprung der Mädchen ging sie in den Wettkampf und diese Bürde trug sie mit Würde.

Mit der Anfangshöhe von 3,50 m ging sie in den Wettkampf, da hatten sich bis auf Zoe Jakob aus Dortmund bereits alle Wettkämpferinnen verabschiedet. Diese setzte mit einer Bestleistung von 3,70 m im Rücken alles auf eine Karte und ließ Anne über 3,60 m  und 3,70 m alleine springen.

Anne zeigt sich cool

Das störte Anne nicht, sie meisterte die Höhen (3,70 m souveräner als die 3,60 m, wo sie noch 3 Versuche benötigte). Nachdem Zoe Jakob an den aufgelegten 3,80 m scheiterte, ließ Anne Berger eine neue Bestleistung von 3,85 m auflegen und demonstrierte, in welche Richtung sie sich schon im Winter orientieren möchte. Auch wenn somit eine neue Bestleistung noch warten musste, Trainer Christian Bludau und Anne waren mit der Leistung mehr als zufrieden und sehen sich für die beiden noch anstehenden Meisterschaften gut gerüstet. Am kommenden Wochenende geht’s wieder nach Dortmund, wo Anne Berger als Favoritin bei den NRW-Hallenmeisterschaften erneut an den Start gehen wird um ihren Vorjahrestitel zu verteidigen. Am 24./25.02. wird sie dann bei den Deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften in Halle/Saale die Wintersaison beenden.

Auch ohne Stab super

Mit dem zweiten Hallentitel im Gepäck lief Anne dann auch noch nach Bestleistung von 9,44 sek. ins Finale des 60 m-Hürden-Wettbewerbs. Dort wurde sie mit einer weiteren Bestmarke von 9,38 sek Sechste. Hut ab.

Beitrag: Rainer Krüger | Foto: Dirk Gantenberg

Es läuft für die Leichtathleten des VfL Gladbeck 1921. Bei der Stabhochsprung-Saisoneröffnung in Leverkusen am Sonntag gab es gleich drei gute Ergebnisse für Sportler in Rot. Anne Berger übersprang erstmals in der Halle 3,75 m und stellte damit ihre Freiluft-Bestleistung aus der letzten Saison ein.

Die Prophezeiung ihres Trainers Christian Bludau, dass die Technikverbesserungen sich auswirken, scheint in Erfüllung zu gehen. In einem hochklassig besetzten Feld, bei dem viele deutsche Elite-Springerinnen der Altersklasse U20 anwesend waren, wurde Anne Zweite.

Leni Freya Wildgrube (SC Potsdam), U18-Vize-Weltmeisterin und Medaillenhoffnung für die U18-EM in Györ (Ungarn), steigerte als Siegerin des Nachwuchs-Wettbewerbes ihre Hallen-Bestleistung um 15 Zentimeter auf 4,15 Meter. Dovillé-Michelle Scheutzow (Schweriner SC), 2016 Siebte der U18-EM, und Anne Berger (VfL Gladbeck), teilten sich mit 3,75 Meter den zweiten Platz vor der höhengleichen Lauré Scheutzow (Schweriner SC), im letzten Sommer Fünfte der U18-WM.
Quelle: leichtathletik.de

Christiane Berger macht’s Anne nach

Auch Schwesterchen Christiane Berger wollte da nicht zurückstehen. Mit 2,90 m stellte auch sie eine neue persönliche Bestleistung auf. Wegen Überfüllung in der Altersklasse W15 wurde sie kurzerhand eine Klasse höher gemeldet und wurde in der Altersklasse U18 Neunte. Trainer Bludau komplettierte das Ergebnis mit ordentlichen 4,20 m und bestätigte, dass den Titel bei den deutschen Seniorenmeisterschaften nur holen kann, wer ihn schlägt.

Emily Klein stark

Zuvor hatten Emily Klein in Dortmund mit 10,11 m (Rang 4) und Giulia Postel mit 9,33 m (Platz 8) neue persönliche Bestleistungen im Kugelstoßen der AK W15 erzielt. Dazu gab es noch einen fünften Rang für Emily im Hochsprung der AK W14 mit 1,40 m, gute Ergebnisse für die traditionell übervollen Teilnehmerfelder bei Hallensportfesten in Dortmund.

gez. Rainer Krüger

Erfolgreich kehrte Stabhochspringerin Anne Berger aus Bottrop zurück. In der Nachbarstadt fanden die NRW Open statt, also die Mischung aus früherer Bottrop-Gala und den Westdeutschen Meisterschaften für Männer und Frauen.

Anne Berger, Stabhochsprung-Talent und frischgebackene Westfalenmeisterin in der AK U20, ging in Bottrop mal in der Frauenklasse an und behauptete sich hervorragend. Sie sprang mit 3,70 m nicht nur eine Freiluftbestmarke bei widrigen Wetterverhältnissen sondern zeigte sich so stark verbesserte, dass sie beinahe noch die 3,80 Meter überquerte. Drei knappe Fehlversuche deuteten jedoch an, dass Annes Ziel, die Vier-Meter-Marke, sich nicht mehr so ganz in weiter Ferne befindet. Am Ende gab es in der Auswertung einen dritten Rang, mit dem die 18-jährige nicht gerechnet hatte.

Stabhochsprung-Coach Christian Bludau ging ebenfalls an den Start als Vorbereitung für das Unternehmen Titel-Verteidigung bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften. Mit 4,20 m zeigte er eine solide Vorstellung und belohnte sich mit Rang 7. Das gleiche gelang auch Katja Meuer, die im Hochsprung der Frauen antrat. Mit 1,59 Meter stand sie am Ende in der Ergebnisliste.


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