09. Okt. 2017
Der VfL Gladbeck schwimmt weiter auf der Erfolgswelle
Auf dem zweiten Wettkampf der noch jungen Saison lieferte das Schwimmteam des VfL Gladbeck sehr gute Ergebnisse ab. Ihre Visitenkarte hinterließen sie diesmal beim Sprintpokal in Münster. „Wir haben uns einzig auf die 100 m-Strecken fokussiert“, so das vor Ort agierende Trainerduo Sandra Steiger und Waldemar Götze. „Uns interessierte insbesondere zu Beginn der Saison die Sprintfähigkeit unserer Aktiven“. Das Fazit: „Bereits jetzt schon schnell“.
Vorne weg Jessica Steiger, die über vier Strecken nichts anbrennen ließ. Gold über jeweils 100m Brust, Freistil, Rücken und Schmetterling. In ihrem Jahrgang (02) überzeugte Emma Ingendoh. Bei fünf Starts schwamm sie nicht nur neue persönliche Bestzeiten über Lagen und Brust, sondern dekorierte sich mit vierfachem Gold sowie über Freistil mit silbernem Edelmetall. „Bei Emma zahlt sich ihr Trainingseinsatz aus“, so Trainerin Sandra Steiger.
Christopher Theis hamstert Medaillen und Bestzeiten
Im Hinblick auf die Medaillenausbeute und die Bestzeiten verlief der Wettkampf für Christopher Theis (99) genauso erfolgreich. Ihm gelang es wie Ingendoh viermal goldenes und einmal silbernes Edelmetall sowie zwei neue Bestzeiten mit nach Gladbeck zu bringen. Seine Schwester Carolin (02) stand ihm in Nichts nach. Gold über Brust und Freistil, Silber jeweils mit neuer persönlicher Bestzeit über Schmetterling und Rücken sowie Bronze über Lagen stellten sie zufrieden.
Brustspezialistin Mara Verjé (03) ließ der Jahrgangskonkurrenz nicht nur über Brust kaum eine Chance. Auch über Rücken und Lagen gab es für die Anderen nichts zu holen. Somit standen für Verjé dreimal Gold und zweimal Silber zu Buche. Auch durfte sie sich drei neue Bestzeiten in ihre Erfolgsliste eintragen.
Auf sich aufmerksam machte einmal mehr Jolina Wolff (05). Sie schwamm zu vier neuen Bestzeiten über Lagen, Schmetterling, Brust und Freistil. Mit ihrer Leistung fischte sie sich vierfaches Silber sowie Bronze aus dem Münsteraner Nass. Marie-Louise Möller (03) erkämpfte sich bei einer neuen Bestzeit über Lagen zweimal Silber und dreifach Bronze im Jahrgang.
Ehring und Koop schlagen zu
Marina Koop (00) startete in der offenen Klasse und kletterte über Brust und Lagen auf das Siegerpodest wo sie zusammen mit Jessica Steiger die Gladbecker Farben vertrat, um sich silbernes Edelmetall abzuholen. Vereinskameradin Mareike Ehring (01) durfte sogar dreifach Silber in Empfang nehmen. Auf den Strecken Schmetterling, Rücken und Freistil ließ sie lediglich Jessica Steiger den Vortritt.
Felix Brömmelhaus (04) freute sich über Doppelsilber und Bronze. Bemerkenswert: Alle fünf Strecken beendete er mit neuen Bestzeiten. Nils Hackfurth (05), Neuzugang aus Bottrop, schlug voll ein. Fünf Starts, fünf Bestzeiten, fünf Medaillen. „Was will ich mehr? Meine neuen Trainer haben mit ein paar Technikhinweise gegeben und ich bin sofort viel schneller“, so Hackfurth nach seinen Rennen. „Nils hat noch einiges an Potenzial. Auch das Training wird seine Wirkung bei den kommenden Wettkämpfen zeigen. Selbiges gilt für unsere Neuzugänge aus Gelsenkirchen“, sind sich die Trainer sicher.
Neuzugänge sammeln Edelmetall
Gemeint sind Marie (07) und Jonas (03) Passenberg sowie Yanick Dombrowa (04). Jonas schwamm bei fünf Starts gleich fünfmal zu einer neuen Bestzeit und verdiente sich so den Gewinn von jeweils zwei Gold- (Schmetterling/Freistil) und Bronzemedaillen (Brust/Rücken). Dombrowa wurde mit Gold (Freistil) und zweifachem Bronze (Lagen/Rücken) bei drei neuen Bestzeiten dekoriert. „Yanick fehlten nur 47 Hundertstelsekunden, um die Minuten-Marke zu knacken“, analysierten Schwimmer und Trainer. „Das dauert nicht mehr lange bis sie fällt“, ist man sich sicher. Marie Passenberg freute sich erneut über neue Bestzeiten auf Brust, Schmetterling und Rücken.
Ihre ersten Medaillen gewann Lara Adamzik (02). Sie schwamm nicht nur auf ihren vier Strecken zu neuen Bestzeiten, sondern heimste über Brust und Freistil Bronze ein. Yamina Peters (05) schwamm durchweg neue Bestzeiten und holte Bronze auf der Schmetterlingsdistanz. Zu Bestzeiten und guten Platzierungen schwammen zudem Cinja Overbeck, Nele Mense, Ilka do Paco Verhoeven, Lina Neustern, sowie Björn Maue und Jason Dickmann.
Quelle: waz.de – Foto: Picasa
02. Okt. 2017
Aktive des VfL Gladbeck stellen 90 Bestzeiten auf
Die Schwimmerinnen und Schwimmer des VfL Gladbeck wiesen beim Team-Cup in Gelsenkirchen gute Form nach. 30 Gold-, 26 Silber- und 17 Bronzemedaillen sicherten sich die Aktiven der Rot-Weißen. Zudem stellten sie 90 persönliche Bestzeiten auf. Die Veranstaltung stand ganz im Zeichen von Jessica Steiger, der Topschwimmerin des VfL Gladbeck.
Theis knackt Vereinsrekorde
„Wir haben eine kompakte und eindrucksvolle Mannschaftsleitung des VfL Gladbeck gesehen“, sagte Trainerin Sandra Steiger. Ihr Kollege Waldemar Götze fügte an: „Zurecht dürfen wir uns über den Wertungsplatz 2 des Team-Cups freuen.“
Universiade-Teilnehmerin Jessica Steiger gewann in all ihren Finalrennen der offenen Klasse jeweils den Titel. Dies gelang ihr über 100m Schmetterling, 100 und 200m Brust, 100 und 200m Freistil sowie über 200m Lagen. Auch Christopher Theis präsentierte sich in guter Verfassung. Er schwamm über 100m Brust und 200m Lagen jeweils Vereinsrekord. Über 200m Rücken holte er Silber.
Die Zugänge des VfL Gladbeck wussten auf Anhieb zu überzeugen. So feierte Yanick Dombrowa (Jg. 2004) einen überaus gelungenen Einstand bei den Rot-Weißen. Er sicherte sich erste Plätze über 50m Schmetterling, 100m Freistil und 100m Schmetterling. Insgesamt ist er siebenmal an den Start gegangen, dabei stellte Dombrowa jeweils persönliche Bestzeit auf. Ebenfalls neu beim VfL ist Marie Passenberg (‘07). Sie sicherte sich einen ersten Platz über 200m Freistil sowie zweite Ränge über 200m Rücken und 400m Freistil. Über alle Strecken schwamm sie zu Bestzeiten. „Marie hat schon viel umgesetzt“, lobte Trainer Waldemar Götze seinen neuen Schützling. Zwei zweite und dritte Ränge gab’s für Nils Hackfurth (‘05), der ebenfalls ein VfL-Zugang ist.
Ole Mense (‘07) durfte sich über vier Goldmedaillen freuen. Er dominierte den Jahrgang über 100m Freistil, 100m Rücken, 200m Lagen und 200m Freistil. Carolin Theis (‘02) knackte über 100m Freistil erstmalig die Eine-Minuten-Marke (00:59,99) und siegte über 100m Brust und 200m Lagen.
Mareike Ehring (‘01) brachte Gold über 100m Rücken, 100m Schmetterling und 200m Freistil mit in die Sportstadt Gladbeck. Über 100m Schmetterling fischte sie zudem noch Silber aus dem Nass. Mara Verjé (‘03) ließ der Konkurrenz über 200m Brust sowie über 200m Lagen das Nachsehen. Marina Koop (‘00) angelte sich Gold über 200m Lagen, Silber über 100m und 200m Brust sowie Bronze über 100m Schmetterling. Lisa Ortberg gewann ebenfalls Gold und zweimal Silber.
Mehrere zweite und dritte Plätze belegten Aurora Challier (‘05), Emma Ingendoh (‘02), Felix Brömmelhaus (‘04), Ilka do Paco Verhoeven (‘00), Jolina Wolff (‘05), Lina Neustern (‘05), Marie-Louise Möller (‘03); Cinja Overbeck (‘05), Jason Dickmann (‘00), Jonas Passenberg (‘03), Lara Adamzik (‘02), Nele Mense (‘03) und Yamina Peters (‘05) komplettierten das Teamergebnis des VfL.
Quelle: waz.de
28. Aug. 2017
Steiger landet noch zweimal auf Rang sieben
Jessica Steiger vom VfL Gladbeck hat zum Abschluss der Schwimmwettbewerbe bei der Universiade in Taipeh/Taiwan im Finale über 50 Meter Brust den siebten Platz belegt. Zudem landete sie mit der deutschen 4×100-Meter-Lagenstaffel ebenfalls auf Rang sieben.
„Sieben harte, lange, aber auch schöne Wettkampftage sind nun vorbei“, bilanzierte die 25-jährige Gladbeckerin auf ihrer Facebookseite. Die amtierende Deutsche Meisterin über 50 und 200 Meter Brust weiter: „Für mich sprangen dabei drei Finalteilnahmen, dreimal der siebte Platz und ein Semifinale raus.“ Und, für weitere Aufgaben vielleicht noch viel wichtiger: „Natürlich jeeeeede Menge neue Erfahrungen.“
Jessica Steiger feuert nun das Team Germany an
Nach Hause geht’s für Jessica Steiger nun aber noch nicht. Bis Donnerstag, 31. August, bleibt sie mit dem deutschen Team in Taipeh. Sie möchte die Zeit nutzen, um sich die 2,6-Millionen-Einwohner-Stadt anzuschauen und, so Steiger, „natürlich Team Germany in anderen Sportarten anzufeuern“.
Über 50 Meter Brust hatte Jessica Steiger in 31,92 Sekunden den siebten Rang belegt – wie auch schon im Finale über 200 Meter Brust. Gold gewann die US-Amerikanerin Andrea Cottrell, die in 30,77 Sekunden das Ziel erreicht hatte.
Deutsche Lagenstaffel mit Steiger wird Siebte
Schließlich startete die Aktive des VfL Gladbeck noch als Mitglied der 4×100-Meter-Lagenstaffel. Das Quartett, zu dem des Weiteren Lisa Graf (SG Neukölln Berlin), Aliena Schmidtke (SC Magdeburg) und Sarah Köhler (SG Frankfurt/Main) gehörten, wurde in 4:05,76 Minuten ebenfalls Siebter. Rang eins sicherte sich Japan (4:00,24).
Quell: waz.de – Thomas Dieckhoff | Foto: Bernd König (Imago)
25. Aug. 2017
Steiger fürs 50m-Brust-Finale qualifiziert
0:31,66 Minuten benötigte Jessica Steiger – nur einmal in ihrer Karriere ist sie bislang über 50 Meter Brust schneller geschwommen. Der Lohn für diese Top-Leistung: die Qualifikation für den Endlauf.
Jessica Steiger hatte sich müde gefühlt
Damit war nicht unbedingt zu rechnen gewesen. Nach dem Finale über 200 Meter Brust hatte sich Jessica Steiger nämlich müde gefühlt. Und doch zeigte sie sich kämpferisch. „Es ist noch nicht vorbei“, so die Gladbeckerin auf ihrer Facebookseite im Anschluss an das Rennen, das sie wie berichtet auf dem siebten Platz beendet hatte.
Also stellte sich die Topschwimmerin über 50 Meter Brust abermals der starken internationalen Konkurrenz. „Der Druck war weg“, urteilte Vater Ralf Steiger, „Jessi ist viel lockerer geschwommen als über die 200 Meter Brust am Tag zuvor.“
Sandra Steiger gibt einen guten Tipp mit auf den Weg
Die Steigers hatten sich am Donnerstagabend noch kurzgeschlossen. Sandra Steiger, Teilnehmerin an den Olympischen Spielen von Los Angeles 1984 und seit Jahren erfolgreiche Trainerin des VfL Gladbeck, gab ihrer ältesten Tochter diesen Tipp mit auf den Weg für das Rennen über 50 Meter Brust: „Schwimme einfach und habe Spaß dabei.“
Quelle: waz.de – Thomas Dieckhoff
23. Aug. 2017
Steiger erreicht Finale über 200m Brust
Jessica Steiger hat bei der Universiade in Taipeh/Taiwan den Endlauf über 200 Meter Brust erreicht. Das Aushängeschild der Schwimmabteilung des VfL Gladbeck sicherte sich souverän den Finaleinzug. Ihre Zeit in der Vorschlussrunde: 02:27,81 Minuten.
Steiger belegt in ihrem Halbfinale den zweiten Platz
Die 25-Jährige hatte am zunächst in 02:29,32 Minuten problemlos das Ticket für den nächsten Lauf gelöst. Und auch den überstand Jessica Steiger souverän. In ihrem Halbfinale war lediglich Tatjana Schoenmaker aus Südafrika schneller. Sie schlug nach 02:26,50 Minuten an. Zum Vergleich: Der von Jessica Steiger gehaltene Deutsche Rekord liegt bei 02:25,00 Minuten.
Am Tag zuvor war die Gladbeckerin mit ihrer Vorstellung über 100 Meter Brust nicht zufrieden gewesen. Wei berichtet hatte sie das Finale um zwölf Hundertstel Sekunden verpasst. „Leider sind meine Leistungen noch nicht so, wie ich sie mir wünsche“, so Jessica Steiger nachdem sie den Endlauf über 100 Meter Brust knapp verpasst hatte.
Quell: waz.de – Foto: Michael Korte
23. Aug. 2017
Steiger verpasst Finale über 100m Brust knapp
Jessica Steiger, Topschwimmerin des VfL Gladbeck, hat bei der Universiade in Taipeh/Taiwan über 100 Meter Brust den Endlauf knapp verpasst. Der 25-Jährigen fehlten als Zehnter des Halbfinals zwölf Hundertstel Sekunden. Steiger schlug nach 1:09,00 Minuten am Beckenrand an.
Die amtierende Deutsche Meisterin über 50 und 200 Meter Brust zeigte sich nach der Vorschlussrunde gewohnt selbstkritisch. Auf ihrer Facebookseite schrieb Jessica Steiger: „Leider sind meine Leistungen noch nicht so, wie ich sie mir wünsche.“ Nun sei erst einmal Regeneration angesagt – und dann gehe es mit den 200m Brust weiter.
Steiger hält über 200m Brust den Deutschen Rekord
Das ist die Lieblingsstrecke der Gladbeckerin. Zur Erinnerung: Bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin Mitte Juni stellte Jessica Steiger über 200 Meter Brust bei ihrem Sieg in 2:25,00 Min. einen Deutschen Rekord auf.Vor ihrer Abreise hatte sie gesagt, sie wolle versuchen, an die Zeiten anzuknüpfen, die sie bei der DM geschwommen hat. „Mir fehlt allerdings die Höhenluft“, gab Steiger im Gespräch mit der WAZ zu bedenken.
Vor ihrem Start über 100m Brust – für das Halbfinale hatte sich Jessica Steiger in 1:09,16 Minuten qualifiziert – war sie bereits über 50 Meter Delphin an den Start gegangen (0:27,60 Minuten).
Quelle: waz.de – Foto: Jörg Carstensen (dpa)
11. Aug. 2017
Acht Kinder erwerben beim VfL ein Seepferdchen-Abzeichen
Acht Kinder haben jetzt in den Kursen „NRW kann schwimmen“ des VfL Gladbeck ein Seepferdchen-Abzeichen erworben. Dafür mussten sie ins Becken des Lehrschwimmbades Rosenhügel springen und 25 Meter schwimmen sowie einen Ring aus dem knapp schultertiefen Wasser holen. „Insgesamt haben 24 Mädchen und Jungen an unseren beiden Lehrgängen teilgenommen“, so der VfLer Björn Sankalla.
Schon jetzt weist Björn Sankalla darauf hin, dass der VfL Gladbeck auch in den nächsten Herbstferien (23. Oktober bis 4. November) wieder anlässlich des Projektes“NRW kann schwimmen“ Kurse anbieten wird. Daran teilnehmen können Grundschüler der Klassen drei bis sechs.
Die Schwimmabteilung des VfL Gladbeck sucht übrigens noch Übungsleiter. Wer interessiert ist, kann sich mit Carmen Prossek (Tel. 0159/0316 5601; bitte keine SMS; E-Mail: carmen.prossek@web.de) in Verbindung setzen oder direkt zu den Übungsstunden ins Hallenbad an der Bottroper Straße dienstags und freitags in der Zeit zwischen 17 und 19 Uhr vorbeikommen. Ansprechpartner dort sind Carmen Prossek und Nicole Möller.
10. Aug. 2017
Jessica Steiger bei Sommer-Universiade in Taipei
Vom 19. bis zum 30. August findet in der taiwanischen Metropole Taipei die 29. Sommer-Universiade statt. An den Weltspielen der Studierenden nehmen rund 13.000 Sportlerinnen und Sportler aus über 150 Ländern an.
Darunter ist dieses Mal auch eine Gladbeckerin: Jessica Steiger vom VfL Gladbeck wird die deutsche Farben beim Schwimmen vertreten. Kurz vor ihrer Abreise stattete sie jetzt noch Bürgermeister Ulrich Roland einen Besuch im Rathaus ab.
Die Universiade zählt zu den weltweit größten Multisportveranstaltungen nach den Olympischen Spielen. Studenten aus der ganzen Welt messen sich im Basketball, Fechten, Fußball, Judo, Kunst- und Gerätturnen, Leichtathletik, Rhythmische Sportgymnastik, Schwimmen, Tennis, Tischtennis, Volleyball, Wasser- und Turmspringen und Wasserball. Den Auftakt zum zwölftägigen Wettkampfprogramm bildet eine dem olympischen Vorbild nachempfundene Eröffnungsfeier mit Einmarsch der Nationen und aufwändigen Showprogramm.
„Jessica steht vor einer Reise, die sie wahrscheinlich niemals vergessen wird. Sie ist eine unserer Vorzeige-Athletinnen und Sympathieträgerin. Die Teilnahme an der Universiade hat sie sich dank ihres großen Ehrgeizes und Trainingsfleißes sehr verdient. Wir sind stolz auf sie und drücken ihr alle die Daumen“, so Bürgermeister Ulrich Roland.
Sie hatte es eilig. Unmittelbar nach dem Frühtraining am Donnerstag düste Jessica Steiger schnell nach Hause, um sich die Vorläufe der Schwimm-Weltmeisterschaft über 200 Meter Brust anzugucken. Auch ihr Trainer Harry Schulz verfolgte das Geschehen im ungarischen Budapest ganz genau.
2:28,59 Minuten hätte die Top-Schwimmerin des VfL Gladbeck anbieten müssen, um bei der WM das Halbfinale zu erreichen. Eine Zeit, die die 25-Jährige ohne Wenn und Aber drauf hat. „In diesem Jahr“, so Harry Schulz, „ist Jessi sechsmal unter dieser Zeit geblieben.“ Einmal ist ihr dies im DM-Finale geglückt, als sie nach 2:25,00 Minuten angeschlagen und damit einen Deutschen Rekord aufgestellt hatte.
Vorbereitung auf die Universiade in China
Doch die vom Schwimmverband geforderte WM-Norm von 2:22,87 Min., die hatte Jessica Steiger verfehlt. Und deshalb hält sich die VfLerin derzeit nicht in Budapest auf, sondern im heimischen Gladbeck, wo sie sich ganz akribisch auf ihren Start bei der Universiade in China vorbereitet.
Schulz erneuerte gestern im Gespräch mit der WAZ seine Kritik an den hohen Normen: „Damit macht man sich die Basis kaputt, viele haben doch wegen der Normen schon aufgehört.“
Das Netz wundert sich über Steigers Nichtnominierung
Auch im Netz fanden sich nach den WM-Vorläufen über 200 Meter Brust Stimmen, die Unverständnis über Jessica Steigers Nicht-Berücksichtigung für Budapest äußerten.
Auf der Facebookseite der Schwimmsportnews etwa schrieb User Peter Ortwein: „Jessica Steigers Deutscher Rekord hätte heute im Vorlauf für Platz 8 bei den Weltmeisterschaften gereicht. Seit 2014 hat sich Jessica um ca. 2,5 Sekunden pro Jahr über diese Strecke verbessert. Dank der derzeitigen Qualifikationsvorgaben kann sie sich die Rennen im TV anschauen. Wenn das nicht motiviert.“
Jessica Steiger setzt ihr Trainingsprogramm fort
Becken Rand kommentierte: „Jessica Steiger wäre mit ihrer 2:25,00 von den DM immerhin als 8. im Halbfinale (rein hypothetisch). Christian Diener mit seiner Zeit von 1:57,51 als 9. auch im Halbfinale. Schade. Hätte man gerne gesehen.“
Was hat eigentlich Jessica Steiger gemacht, nachdem sie sich die WM-Vorläufe über 200 Meter Brust angeschaut hatte? Klar, eine weitere Trainingseinheit absolviert. „Wir“, so Harry Schulz, „wussten ja im Vorfeld, dass es utopisch ist, die Norm für Budapest zu schaffen.“
Quelle: waz.de – Thomas Dieckhoff
Auf den diesjährigen nordwestfälischen Langbahnmeisterschaften im Freiwasser in Münster dominierten die Schwimmerinnen und Schwimmer des VfL Gladbeck den Wettbewerb.
Unumstrittenes Highlight der Veranstaltung aus Sicht des VfL war die Strecke 100m Brust der Damen. Hier hatten sich neben Jessica Steiger auch Mara Verjé und Ilka do Paco Verhoeven für das offene Finale qualifiziert. Das rot-weiße Trio ließ der Konkurrenz nur das Nachsehen und triumphierte im Ziel über die Podestplätze 1 (Steiger), 2 (Verjé) und 3 (do Paco Verhoeven).
„Das war eine Vorstellung ganz nach unserem Geschmack“, war sich das Trainertrio um Harry Schulz, Waldemar Götze und Sandra Steiger einig. Aber nicht nur dieses Triple war damit gemeint.
Jessica Steiger ging auch über 100m Freistil an den Start und fischte Gold aus dem Münsteraner Wasser. Sie wurde während der Veranstaltung für unzählige Bezirksrekorde sowie für ihre deutschen Titel und den Deutschen Rekord geehrt.
Die Vizemeisterin über 100m Brust, Mara Verjé (03) dominierte ihren Jahrgang fast nach Belieben. Gold natürlich über 100m Brust sowie auch über 100m Rücken 200m Brust, 100m Freistil sowie Silber auf den Strecken 200m Freistil wie Lagen sprechen eine deutliche Sprache. Insgesamt gelang es dem Nachwuchstalent des VfL in drei offene Finals zu schwimmen.
In nichts nach stand ihr Ilka do Paco Verhoeven (2000) durch den Gewinn des begehrten goldenen Edelmetalls über 100m und 200m Brust, 200m Schmetterling sowie 200m Lagen. Silber über 200m Freistil sowie Bronze auf 50m Brust und dieses in jeweils neuer persönlicher Bestzeit gepaart mit insgesamt zwei Qualifikationen für die offenen Finals rundeten ihre tolle Leistung ab.
Das männliche Pendant der beiden in Person von Felix Brömmel-
haus (04) sorgte erneut mit seiner Leistung für Aufsehen. Dreifaches Gold auf 100m und 200m Rücken sowie über 100m Schmetterling in neuer persönlicher Bestzeit durfte sich Brömmelhaus neben seiner Silbermedaillen in Bestzeit über 200m Freistil und 200m Lagen sowie seine Bronzemedaille über 100m Freistil in sein Erfolgsbuch eintragen.
Gefreut haben dürfte sich Emma Ingendoh (02). „Bei ihr ist irgendwie endlich der Knoten geplatzt“, merkte das Trainertrio an. Was sie meinten war die überzeugende Vorstellung der jungen Schwimmerin durch ihre drei Goldmedaillen auf den Strecken 200m Lagen, 200m Rücken und 100m Schmetterling. Aber auch die beiden Silbermedaillen über 100m Rücken und 100m Freistil, jeweils in neuer persönlicher Bestzeit, sowie Bronze in neuer Bestzeit auf 200m Schmetterling überzeugten die Trainer. Besonders freute sie sich über ihre Finalqualifikation über 100m Rücken in dem sie sich einen guten fünften Platz erschwamm.
Jolina Wolff (05) schwamm zu Gold, Silber und zweifachem Bronze. Zudem knackte sie zwei persönliche Bestzeiten.
Marie-Louise Möller (03) packte sich zweifaches goldenes Edelmetall über 200m Lagen und 200m Rücken mit jeweils Bestzeit für sie sowie dreifaches bronzenes Edelmetall über 100m Rücken und 100m sowie 200m Freistil in ihr Netz.
In seinem Jahrgang (07) ließ Ole Mense aufhorchen. Er schlug im Ziel zweimal als Erster an (100m Schmetterling; 200m Lagen), einmal als Zweiter (100m Rücken) sowie zweimal als Dritter (100m Freistil; 200m Rücken) an. Die neue Bestzeit auf 200m Freistil rundete seinen Erfolg ab.
Mit vielen weiteren Podest- und Starterfeldplatzierungen sowie neuen persönlichen Bestzeiten machten auf sich aufmerksam:
Aurora Challiér, Cinja Overbeck, Lina und Jannik Neustern, Jason Dickmann, Lara Adamzik, Rebecca Stewing und Yamina Peters.
Beitrag: Ralf Steiger


