Nachrichtenarchiv

Am Donnerstagmorgen (27.07.2023) starteten die Leichtathletik-SchĂŒler des VfL Gladbeck 1921, organisiert und gefördert vom Stadtsportverband Gladbeck, zur einer Jugendsportbegegnung nach Schwechat. Vom Flughafen DĂŒsseldorf ging es fĂŒr Daniel Unrau, Liska und Elin Reinsch, Melina Sommerfeld, Julian Botta, Justus Möllmann, Tim Hilker, Levin Weisser, Klaas Tiemann und Lea Marie LĂŒdemann, begleitet von ihren Trainern Annika Gruhlke und Rainer KrĂŒger mit dem Flieger nach Schwechat.

Wie unter alten Freunden

Nach dem Flug wurden die Sportler von den Trainer Leo Hudec und Babsi Viertl empfangen und zur Unterkunft gebracht. In einer tollen Turnhalle der Volksschule gab es nicht nur ein Feldbetten-Lager, sondern auch genug Platz zum Spielen und Toben. Nach dem Mittagessen im Schwechater Stadion ging es dann los mit dem durchaus anstrengenden und abwechslungsreichen Programm. Eine Gruppe von Kindern der Sport-Vereinigung Schwechat (SVS) und die Schwechater Betreuer Leo Hudec, Babsi Viertl und Daniel Pomberger begleiteten die Gladbecker Delegation vom FrĂŒhstĂŒck bis zum Abendbrot und dadurch gab es viele Möglichkeiten, dass sich die Kinder besser kennenlernen konnten.

Schwechat – Ein echtes Sportparadies

Nach dem Mittagessen zeigten Leo Hudec und Babsi Viertl stolz das ganze Sportareal der Schwechater mit allen Möglichkeiten: Mehrere FußballplĂ€tze, eine neue Anlage fĂŒr Kugel, Diskus und Hammerwurf, Baseball-Platz und Beachvolleyball-Anlage, die dann auch gleich einmal ausprobiert wurde. Nach dem Volleyball gab es ein Schnupper-Training beim Baseball-Verein „Blue Bats Schwechat“. Der Trainer Phil ĂŒbte mit den Kindern Schlagen und Fangen und ließ zum Erstaunen der Trainer zum Abschluss sogar ein richtiges Baseball-Spiel durchfĂŒhren mit gemischten Mannschaften aus Schwechat und Gladbeck. NatĂŒrlich gab es dabei noch ein paar Luftlöcher aber am Ende wurde es ein spannendes Spiel. 

Ein Höhepunkt jagt den anderen

Damit war der Tag aber noch nicht zu Ende, denn nach dem gemeinsamen Abendbrot ging es weiter zum Jiu-Jitsu-Training. Drei Trainer stellten den Kindern die Sportart vor und ließen sie anschließend Übungen der Fallschule, AngriffsschlĂ€ge und Verteidigungsblocks ĂŒben sowie Halte-Techniken. Die anfĂ€ngliche ZurĂŒckhaltung legten die Kinder bald ab und es gab engagierte kleine KĂ€mpfchen (ohne Verletzungen), bei denen sich die Partner fleißig korrigierten. Dabei ließen sie sich auch nicht vom Schwechater Stadtfernsehen irritieren, das die Übungsstunde zum Teil filmte und dabei nicht nur den stellvertretenden BĂŒrgermeister Christian Habisohn interviewte, der zur Gruppe stieß, sondern anschließend noch Liska, Elin, Melina und Lea zum Interview bat. Die 4 MĂ€dchen meisterten die Aufgabe jedoch souverĂ€n.

Sport, Sport, Sport           

Am Freitag gab es mal eine bekannte Sportart: Gemeinsames Leichtathletik-Training, natĂŒrlich in gemischten Gruppen. Hochsprung bei Annika und Rainer und HĂŒrdenlauf bei Leo. Nach dem Mittagessen ging es dann wieder zu Fuß durch die Stadt und zur Turnhalle des Gymnasiums. Der Trainer der Tischtennis-Abteilung hatte 6 Platten aufgebaut, bevor es jedoch losging, musste die Gruppe erst einige koordinative Aufgaben erfĂŒllen. Auch eine Ballmaschine hat die Tischtennis-Abteilung aufgebaut, an der sich alle mit RĂŒckschlagĂŒbungen versuchen konnten. Beendet wurde die Stunde mit ein paar Einzel-Duellen und einer Gruppe, die Rundlauf spielte.

Weiter ging es zum Kellerberg, einer Straße mit Heurigen-Lokalen zum Abendbrot und anschließendem Austoben auf dem Spielplatz, wĂ€hrend sich die Trainer noch mit Sportstadtrat und VizebĂŒrgermeister Christian Habisohn austauschten. Dieser ĂŒberbrachte allen Teilnehmern kleine Geschenke der Stadt zum Andenken an diese Sportbegegnung.

Heißer Sand

Am Samstag wurde dann unter Anleitung von Volleyball-Trainerin Ella Raiber ein Cachieball-Turnier gespielt. Bei 30 Grad im Sand war dies eine schweißtreibende Angelegenheit. Die beiden Siegerteams waren jeweils gemischte Teams aus 3 Kindern, die hervorragend harmonierten. Der Samstagnachmittag wurde dann von den meisten im schönen Schwechater Freibad verbracht. Einige nutzten jedoch die Gelegenheit, die PĂŒnktlichkeit des Wiener Nahverkehrs zu erleben und die Wiener City zu besuchen.

Begeistert und ausgelaugt – 10 von 10 Punkte fĂŒr Schwechat

Am Sonntagmorgen gab es zum Abschluss einen Besuch in der Trampolin-Halle Flip Lab. Auch hier konnte sich die Gruppe austoben, bevor es dann um 12 Uhr hieß, Abschied zu nehmen in der Hoffnung, dass sich die Teilnehmer vielleicht im nĂ€chsten Jahr in Gladbeck wieder treffen können. Nach einem schnellen Abschluss-Imbiss im Stadion ging es wieder zum Flughafen, wo die knappe Besetzung am Check-In-Schalter den VfLern noch ein paar Schweißperlen bescherte. Am Ende wurde der Flieger aber doch noch pĂŒnktlich erreicht und um 17 Uhr konnten die Eltern alle Kinder gesund und mĂŒde in DĂŒsseldorf in Empfang nehmen und feststellen, dass das abwechslungsreiche, aber auch fordernde Sportprogramm der Gastgeber die jungen Sportler begeistert hat.

[Daniel Unrau und Rainer KrĂŒger]

Jetzt geht es ums Ganze: Nominiert Eure SportlerInnen und EhrenamtlerInnen per Mail und bestimmt mit, wer fĂŒr die Publikumswahl nominiert wird!

Der Ablauf ist denkbar einfach – Jetzt abstimmen!

  • Überlegen, wer fĂŒr die Corona-Jahre und dieses Jahr
    • Deine Sportler:in
    • Deine Mannschaft
    • Deine Ehrenamtler:in
    • Deine Schiedsrichter:in ist.
  • Eine Mail schreiben an christian.herden@stadt-gladbeck.de mit Kopie an info@vflgladbeck.de
    • Kurz begrĂŒnden, warum dies Deine Favoriten sind.
  • Fertig!

Ab hier: Daumen DrĂŒcken!

Weitere Infos zur Publikumswahl findet Ihr hier.

Jessica Steiger ist kĂŒrzlich vom DSV verabschiedet worden. Sie spricht ĂŒber ihr neues und altes Leben und ĂŒber eine mögliche RĂŒckkehr ins Wasser.

Eigentlich hat sie mit dem aktiven Schwimmsport abgeschlossen. Aber Jessica Steiger, die fĂŒr den VfL Gladbeck etliche deutsche Meistertitel gewonnen hat und die fĂŒr Deutschland bei Welt- und Europameisterschaften an den Start gegangen ist, weiß schon, was im nĂ€chsten, gar nicht mehr so fernen Winter passieren wird. „Dann“, sagt die 31-JĂ€hrige, „werde ich garantiert darauf angesprochen, ob ich nicht bei der DMS (Deutsche Mannschaftsmeisterschaft, d. Red.) starten möchte.“ GrundsĂ€tzlich ausschließen, verrĂ€t sie der WAZ, wolle sie das nicht.

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Ein Bericht von Thomas Dieckhoff.

Von Christina Ronczek

Leider ist der Ferienspaß schon wieder vorbei!  WĂ€hrend der VfL-Sommerferien-Aktion, unter der Leitung von Christina Ronczek und Cora Brenke, erlernten die Kinder vom 03.- 05.07.2023 verschiedene TĂ€nze zu unterschiedlichen Musikstilen.

„Wir konnten 3 Choreographien zu unterschiedlicher Musik einĂŒben. Außerdem waren die Kinder in ihrer Freispielphase kreativ und entwickelten eine eigene kleine Choreographie, “ erklĂ€rt Christina Ronczek, Übungsleiterin und Kinderschutzbeauftragte des VfL. „Die Kinder haben sich aber nicht nur tĂ€nzerisch mit der Musik beschĂ€ftigt, sondern auch die KostĂŒme und das Schminken passend zur Musik, haben die Kinder sich selber ĂŒberlegt und mit Hilfestellung umgesetzt.“

Neben der kreativen und sportlichen Ausrichtung des Ferienworkshops war es dem Sportverein jedoch auch wichtig den Kindern ein erstes Angebot zum PrĂ€ventionsschutz anzubieten. So beschĂ€ftigten sich die Kinder in kleinen GesprĂ€chsrunden mit ihren eigenen 10 Kinderrechten. WĂ€hrend des 3-tĂ€gigen Workshops bastelten die 6 – 9 jĂ€hrigen Kinder hierzu noch ein eigenes Plakat fĂŒr den VfL- Treff und gestalteten einen Kinderpostkasten, der zukĂŒnftig allen Kindern als „Mitteilungsweg“ zur VerfĂŒgung stehen soll.

Abschluss des Sommerferien-Workshops bildete die „große Show“, bei der die Kinder ihre Eltern und Großeltern mit den erlernten Choreographien und kreativen Outfits begeisterten konnten. Ende der AuffĂŒhrung bildete der „Piratenschatz“, den die Choreografin Cora in den Abschlusstanz integrierte – hier erhielten die kleiner Teilnehmer:innen noch ihren Kinderrechte-Pass und natĂŒrlich noch eine sĂŒĂŸe Überraschung.

Das Wasser des Berliner Wettkampfbeckens fĂŒr die Deutschen Meisterschaften, erwies nicht zuletzt nach dem Deutschen Rekord von Jessica Steiger als ein „schnelles Wasser“ fĂŒr das nach Berlin gereiste Team des VfL Gladbeck.

Den Auftakt bei den Deutschen machte Nina Steiger ĂŒber die 100m Schmetterling und somit die HĂ€lfte ihrer Hauptstrecke 200m. Bei den NRW-Meisterschaften verzichtete Steiger noch krankheitsbedingt auf ihren Start und schwamm in Berlin mit einer fĂŒr sie guten Zeit von 1:09,50 min. an.

Ebenfalls am ersten Tag durfte die rot-weiße 4x 100m – Lagenstaffel ins Geschehen eingreifen. DM-DebĂŒtantin und Startschwimmerin Mara Verje legte beherzt bereits auf den ersten Metern ihrer 100m RĂŒcken mit neuer Saisonbestzeit den Grundstein fĂŒr eine tolle Zeit. 1:14,12 min. zeigte die Anzeigetafel als erste Zwischenzeit an und Marina Koop als nĂ€chste Schwimmerin hatte sich viel vorgenommen.

In einer fulminanten Aufholjagd ließ sie die Konkurrentinnen eine nach der anderen hinter sich und festigte den Grundstein fĂŒr die Endzeit. Schmetterlingsspezialistin Nina Steiger steigerte sich gegenĂŒber ihrer Einzelvorstellung um ĂŒber eine Sekunde weiter und ĂŒbergab den Staffelstab in guter Position an die weitere DebĂŒtantin Jana Luisa Preiß. Preiß startete mit einer kaum zu verbessernden Startzeit von -0,02 Sek. (bis -0,04 sind erlaubt), lieferte zudem fĂŒr das Team eine neue persönliche Bestzeit und schwamm beherzt die Staffel dann zu einer ĂŒber 4 Sekunden gegenĂŒber der bei den NRW-Meisterschaften geschwommenen Qualifikationszeit zu 4:40,58 min.. „Das war eine geschossene Mannschaftsleistung. Die Staffel hat Teamgeist bewiesen und Jede hat fĂŒr Jede alles gegeben. Ich bin stolz auf unsere Staffel“, freute sich Trainer Heiko Fikenzer.

Weiter ging es tags darauf mit 100m Brust von Marina Koop. Mit dem Schwung aus ihrer Staffelvorstellung hatte sie sich, auch zur Einstimmung auf ihre Hauptstrecke 200m Brust, viel vorgenommen. Es war etwas zu viel Schwung und Koop steigerte ihre Frequenz auf den ersten 50m Meter zu viel und musste auf der zweiten Bahn Tribut zollen. „Ich habe nach 60m Metern gemerkt, dass ich auf den ersten 50 zu viel wollte“, resĂŒmierte sie ihr Rennen. Im Ziel bestĂ€tigte sie ihre Meldezeit und nahm die Erkenntnisse aus dem Rennen fĂŒr ihre 200m mit.
Sie wĂ€re nicht Marina Koop, wenn sie nicht schon auf ihrer nĂ€chsten, folgenden Distanz von 50m die Dinge umgesetzt hĂ€tte. Nun standen an Tag 3 eben genau diese ersten 50m als Einzige auf dem Programm. Bestzeit auf der Langbahn und erstmals unter 00:34 Sekunden. 00:33,96 bedeuteten Bestzeit fĂŒr Koop und ließen auf die sonntĂ€glichen 200m Brust hoffen.

Die Hoffnung von Trainer Fikenzer sollte nicht enttĂ€uscht werden. „Marina hat in ihrem Vorlauf ĂŒber 200m Brust alle Erkenntnisse aus den 100 Metern umgesetzt“, so ihr Trainer. „Sie ging ihren Lauf proaktiv aber kontrolliert an. Sie konnte ihr Tempo beibehalten und konnte die Frequenz auf den dritten 50 Metern sogar noch steigern“. Lohn war fĂŒr sie eine neue persönliche Bestzeit in 2:36,00 min.. Diese Zeit bedeuteten fĂŒr Koop nicht nur die erhoffte Qualifikation fĂŒr das B-Finale. Sie brachte ihr sogar das A-Finale.

Nach Koop sprang Nina Steiger ĂŒber ihre Hauptlage 200m Schmetterling ins Wettkampfbecken von Berlin. „Nina hatte kurze Zeit vor den Deutschen mit einer Grippe zu kĂ€mpfen. Über die kĂŒrzeren Strecken ging es noch sehr gut, auf den sehr anstrengenden 200 Metern musst du dem Rechnung tragen. Sie hat es dennoch geschafft ganz nah an ihre Bestzeit heran zu schwimmen und erntete mit 2:30,78 min. die zweitbeste und beachtenswerte Saisonleistung. „Nina wird diese Saison noch mehr aufhorchen lassen, da bin ich mir sicher“, so Fikenzer.

Gespannt wartete die VfL-Truppe auf das A-Finale ihrer Mannschaftskameradin Marina. Es galt noch einmal zu zeigen was geht und es ging viel. Koop machte die DM aus VfL-Sicht zu ihrer und toppte ihre super Leistung aus dem Vorlauf erneut. Erstmals blieb sie unter 2:36,00 min. und schlug somit, unter den Augen der vielen Zuschauer in der ARD (FINALS) in erneut neuer, persönlicher Bestzeit von 2:35,86 min. im Ziel an.

„Die Freude im gesamten Team ist groß ĂŒber die sehr guten Leistungen unserer DM-Starterinnen.
Wir sind stolz auf die Ergebnisse, die wir aus Berlin im GepĂ€ck fĂŒr unsere Sportstadt Gladbeck haben“, so Trainer Heiko Fikenzer. „Ich freue mich auf die kommende Zeit und bin sicher, dass wir noch viele VfL-er Schwimmerinnen und Schwimmer auf deutschen Meisterschaften sehen werden“.

Beitrag: Ralf Steiger

Erfreuliche Nachrichten aus dem Lazarett: Anne Berger hat 6,5 Monate nach ihrer Operation nach einem Kreuzbandriss, den sie sich kurz vor Weihnachten zugezogen hatte, ihren ersten Wettkampf bestritten.

Beitrag: Rainer KrĂŒger

WipperfĂŒrth verleiht FlĂŒgel

Dazu fuhr sie mit ihrem Coach Christian Bludau nach WipperfĂŒrth, bekannt fĂŒr familiĂ€re AtmosphĂ€re und gute Bedingungen fĂŒr Stabhochsprung. Obwohl die angehende Medizinerin mitten in der Vorbereitung zum 2. Staatsexamen Mitte Oktober ist, hat sie eine ansprechende Forma aufgebaut. Sie begann mit 3,60 m Anfangshöhe mit weichem Stab und aus verkĂŒrztem Anlauf. Die 3,60 m ĂŒberwand sie im ersten, ĂŒber 3,70 im brauchte sie zwei Versuche, weil der Stab dann doch zu weich wurde. 3,80 m wurde dann im ersten Versuch gemeistert, die Höhe von 3,90 m mit lĂ€ngeren StĂ€ben und spontan verlĂ€ngertem Anlauf hat sie dann aber wegen fehlender Routine gerissen.

Blick nach vorn

Anne will am Ende des Sommers noch ein paar Meetings machen. Coach Bludau und Anne Berger meldeten dann auch entsprechend optimistisch das Wettkampfergebnis. O-Ton Anne Berger: „Da geht noch mehr“. Weitere Meetings stehen in dieser Saison noch auf dem Programm (Aachener Domspringen und internationales in Beckum), um alten Höhen mit einer vier vor dem Komma zu erreichen und die Saison noch entsprechend versöhnlich abschließen zu können. FĂŒr den Winter erwartet Trainer Christian Bludau dann wieder seine Athletin in alter Form und „Business as usual“.

Gar nicht faul war Svea Salden in den Ferien. Beim 17. Drevenacker Abendlauf in HĂŒnxe-Drevenack ging die 11-jĂ€hrige SchĂŒlerin an den Start und siegte sie im 1 km-Lauf der Kinder U12 mit einer Zeit von 3:57 min.

Der Drevenacker Abendlauf ist Teil einer Laufserie, dem Lippe-Issel-Cup. Es gehören 4 LÀufe zu dieser Serie und zwar die LÀufe in Schermbeck (7. Mai), Raesfeld (26. Mai), Drevenack und am 25. August in Hamminkeln.

Svea, die leidenschaftlich gerne Mittelstrecken lÀuft, hÀtte gerne alle 4 LÀufe mitgemacht (um ganz oben auf dem Treppchen zu stehen), aber das gelang ihr nur zum Teil. Den Lauf in Schermbeck verpasste sie wegen höherer Verpflichtungen (Kommunion des Bruders), aber schon in Raesfeld siegte sie im 1km-Lauf in einer Zeit von 3:47 min.

Nach dem zweiten Sieg in Drevenack will sie auch noch in Hamminkeln antreten und wird auch dort auf Sieg laufen.

Beitrag: Rainer KrĂŒger

Von Ralf Steiger

Sowohl Marina Koop als amtierende NRW-Meisterin ĂŒber die 200m Brust als auch Nina Steiger könnten sich fĂŒr die offenen Deutschen Meisterschaften in der Bundeshauptstadt qualifizieren. Marina Koop darf ĂŒber alle Strecken, die 50-, 100- sowie 200m Brust auf den Startblock klettern.

„Wir hoffen, wenn es gut lĂ€uft bei Marina und sie die Nerven behĂ€lt, dass sie das B- und bei optimaler Gestaltung ihres 200-Meter-Rennens das A-Finale erreichen könnte“, so das Trainerteam unisono von dem Heiko Fikenzer in Berlin vor Ort sein wird. 

Nina Steiger konnte sich mit ihren guten Saisonbestzeiten ĂŒber ihre Lieblingsstrecken 100- und 200m Schmetterling nach Berlin schwimmen. „FĂŒr Nina heißt es fĂŒr sich gute Zeiten zu schwimmen. Da sie bereits voll im Beruf als Grundschullehrerin steht, muss sie im Gegensatz zu frĂŒher ihre Trainingszeiten einschrĂ€nken. Bereits die Qualifikation ist ein toller Erfolg“, so Trainer Fikenzer.

Besonders freut sich die Damen-Staffel auf ihr Rennen auf bundesdeutscher Ebene. Die 4 x 100m Lagen-Staffel in der Besetzung Marina Koop, Nina Steiger, Mara Verje und Jana-Luisa Preiß schwamm auf den NRW-Meisterschaften in Wuppertal die Qualifikationszeit. 

„Mara und Jana-Luisa geben in Berlin ihr DebĂŒt bei offenen Deutschen Meisterschaften und sind gespannt auf das was sie in Berlin erwartet“, fĂŒgt Fikenzer an.

„Sicher ist, dass nicht nur die Beiden von der AtmosphĂ€re der Berliner Halle begeistert sein werden“, ist sich die mehrfache Deutsche Meisterin und Gladbecker in Jessica Steiger sicher. Sie muss es wissen, schwamm sie doch in ihrer Lieblingsschwimmhalle 2017 einen Deutschen Rekord in Berlin geschwommen.

Jessica Steiger wird in Berlin gemeinsam mit einigen Nationalmannschaftskolleginnen- und Kollegen offiziell vom Deutschen Schwimmverband verabschiedet und fĂŒr ihre Verdienste fĂŒr den Deutschen Schwimmsport geehrt. 

„Ziel fĂŒr alle VfL-Aktiven ist es mit guten Zeiten ins Ziel zu schwimmen“, so Fikenzer mit Vorfreude auf das Großevent.

Auch in 2023 steigt wieder der Spendenlauf der Fun Runner des VfL Gladbeck. Nicht nur Sportlerinnen und Sportler sind aufgerufen, mitzumachen.

Der Termin fĂŒr den traditionellen Spendenlauf der Fun Runner steht nun fest: Am Donnerstag, 24. August, will der Lauftreff des VfL Gladbeck um seine Vorsitzende Anja RĂŒckmann einmal mehr Geld fĂŒr die Beleuchtung der Marathonbahn sammeln.

Der Lauf startet wie im vergangenen Jahr auf dem Fußballplatz von Adler Ellinghorst an der Ellinghorster Straße. Das erleichtert die GetrĂ€nkeversorgung und vieles mehr. Los geht es wie immer um 18 Uhr.

Jeder lĂ€uft oder walkt auf der Marathonbahn so viele Kilometer, wie er mag, eine Zeitmessung gibt es nicht. Es geht bei jeder Runde ĂŒber den Platz von Adler Ellinghorst, dort können Trinkpausen eingelegt werden.

Am 27. August findet der Sparkassenlauf des VfL Gladbeck statt

Der Benefizlauf stellt zudem eine gute Möglichkeit dar, sich in Gesellschaft fĂŒr den Sparkassenlauf des VfL Gladbeck vorzubereiten. Dieser geht nĂ€mlich nur drei Tage spĂ€ter, also am 27. August, ĂŒber die BĂŒhne.

Nicht nur Sportler sind angesprochen, betonen die Fun Runner. Aufgerufen, beim Spendenlauf mitzumachen, sind vielmehr alle Nutzer der Marathonbahn, die sich ĂŒber die Beleuchtung freuen.

Spendenlauf ist zu einem Treffpunkt der Marathonbahn-Nutzer geworden

Auf der Facebookseite der LĂ€uferinnen und LĂ€ufer heißt es: „Macht einen Spaziergang zum Adler Platz, genießt ein kĂŒhles GetrĂ€nk und eine frisch gegrillte Bratwurst, wir freuen uns! In den letzten Jahren konnten wir immer genug Geld sammeln, um die Beleuchtung fĂŒr mindestens ein Jahr zu finanzieren.“

Der Spendenlauf habe sich zu einem schönen, vereins- und disziplinĂŒbergreifenden Treffpunkt aller Sportler, die sich auf der Marathonbahn tummeln, entwickelt. Im vergangenen Jahr kamen bei der Aktion ĂŒbrigens erneut mehr als 1000 Euro zusammen.

Quelle: WAZ Gladbeck

Von Rainer KrĂŒger

Einen Westfalenmeistertitel und zwei Vizemeisterschaften fuhren die Leichtathleten des VfL Gladbeck bei zwei Westfalenmeisterschaften ein.

In Reken wurden die westfĂ€lischen Seniorenmeisterschaften ausgetragen. Christian Bludau ging im Stabhochsprung der Seniorenklasse M50 an den Start. Er zeigte einen blitzsauberen Wettkampf mit drei SprĂŒngen ĂŒber 3,60 m 3,70 m und 3,80 m die er jeweils im ersten Versuch ĂŒbersprang und holte sich den Titel. Das Aufbautraining fĂŒr Anne Berger nach ihrem Kreuzbandriss hat er nicht nur geplant sondern in großen Teilen auch mitgemacht, so dass er sich in guter Form prĂ€sentierte und damit auch zu den Favoriten bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften.

In der Altersklasse M60 ging Peter Friedrich im Dreisprung an den Start. Er wurde Zweiter mit 8,47 m, verletzte sich aber leicht und konnte im anschließenden Weitsprung-Wettkampf nicht antreten.

Alexander Jungnitsch dreimal unter den ersten 6 bei westf. Jugendmeisterschaften

Bei den Westfalenmeisterschaften in Lage ging Alexander Jungnitsch fĂŒr den VfL in allen drei Wurfdisziplinen an den Start. In der Altersklasse U20 errang er den Vizemeistertitel im Diskuswurf mit einer Weite von 39,70 m. Platz 4 gab es fĂŒr ihn im Kugelstoßen fĂŒr eine Weite von 12,28 m und im Speerwurf kam er auf den sechsten Platz mit 44,16 m.


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