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Das Derby in der Wasserball-Bezirksklasse zwischen der ersten Mannschaft des VfL Gladbeck und dem SV Gladbeck 13 blieb ohne Sieger. Die Lokalrivalen trennten sich 4:4. Für den Schwimmverein bedeutet der Punktverlust gegen den Nachbarn ein Rückschlag im Titelrennen.

Kurz vor dem Ende des Ortsduells erzielte van Elten für Außenseiter VfL den Treffer zum 4:4-Ausgleich. Die 13-er drehten nochmals auf und wollten unbedingt den Siegtreffer erzielen. Doch das glückte den Schwarz-Gelben nicht mehr. Es blieb beim 4:4. Die Saison bleibt somit spannend, der VfL hat nun sogar noch die Möglichkeit, mit dem Lokalrivalen nach Punkten gleichzuziehen.

Die Partie im Freibad an der Schützenstraße schien den erwarteten Verlauf zu nehmen. Mit 3:0 lag der SV 13 in Führung, zwei Treffer gingen dabei auf das Konto von Schaeper. Aber der VfL, dessen Centerverteidiger Littmann frühzeitig zwei Hinausstellungen kassiert hatte und dem somit der Ausschluss drohte, konnte noch vor der Halbzeit verkürzen. Verantwortlich für das Tor zum 1:3 zeichnete Stefan Grewer.

In der Folgezeit ließ sich der Schwimmverein die Partie aus der Hand nehmen. Van Elten glückte das Tor zum Anschlusstreffer und nach einer Auszeit von VfL-Trainer Wiechers fiel das 3:3. Sollte es im Freibad tatsächlich eine Überraschung geben? Es hatte den Anschein – auch deshalb, weil Miedlich im Tor des Außenseiters einen richtig guten Abend erwischt hatte.

Es gelang schließlich erneut Schaeper, den Schlussmann des VfL zu überwinden. Der Schwimmverein führte mit 4:3 und nun spielte die Zeit für die 13-er. Bis kurz vor Spielschluss hatte die knappe Führung für den Favoriten, der zuvor achtmal in Folge siegreich gewesen war, Bestand. Das Stadtduell jedoch sollte das Team nicht gewinnen. Der VfL konterte und Van Elten kam an den Ball. Er sah die Lücke und nutzte sie zum 4:4-Ausgleichstreffer. Dabei blieb es bis zum Ende.

Für den SV 13 stehen nun noch zwei Spiele aus, am 19. Juni tritt das Team beim Tabellenvorletzten Duisburger SSC 09/20 II an, ehe es am 1. Juli auf den ärgsten Konkurrenten im Kampf um den Titelgewinn, den PSV Duisburg Masters, trifft. Der VfL Gladbeck I hat noch fünf Partien zu absolvieren – und zwar beim PSV Duisburg Masters II (10. Juni), bei der WSG Oberhausen III (18. Juni), gegen die eigene Zweitvertretung (23. Juni), gegen die WSF Mülheim (4. Juli) und schließlich gegen den Duisburger SSC 09/20 II (8. Juli).

Quelle: derwesten.de – Redaktion Gladbeck

In einer packenden Begegnung schlugen die Wasserballer des VfL Gladbeck den Spitzenreiter PSV Duisburg Masters 1 mit 9:8. Zu Beginn der Auseinandersetzung mussten die VfLer aber zunächst einstecken. Die Gastgeber kassierten zwei Treffer und blieben zur ersten Viertelpause mit 0:2 zurück.

Neue Strategie bringt die Wende
Erst zur Pause erreichte Trainer Christoph Wiechers verspätet das Becken und stellte sein Team auf den Gegner neu ein. Duisburg ist für seine kräftigen, aber langsamen Spieler bekannt, also sollte ein häufiges Auswechseln und schnelles Aufrücken nach vorne für mehr Dynamik sorgen. Das Konzept ging zunächst auf und plötzlich dreht der VfL den Spieß um. Vier Tore bescherte die neue Strategie, so dass es zur Halbzeit 4:2 für Gladbeck hieß.

Die Pause bekam den Gästen gut: Schnell glichen sie zum 4:4 aus, indem sie eine neue Härte ins Spiel brachten. Von außen war deutlich zu sehen, wie viel ernster die Zweikämpfe nun auf beiden Seiten genommen wurden. Christoph Littmann schoss zwar noch das 5:4, aber bis zur nächsten Pause fiel wieder der Ausgleich.

Nach drei Vierteln standen sich beide also auf Augenhöhe gegenüber. Doch die Stimmung der VfLer war auf dem Siedepunkt, nachdem nicht nur viele gute Chancen vergeben werden oder immer wieder kleine Fehler passierten, sondern auch weil der Gegner sie ständig provozierte. Dennoch setzten die Gladbecker nach und mobilisierten alle Reserven. Noch stand die Verteidigung, weil Jens Miedlich mit unglaublichen Paraden das Tor sauber hielt. Dann schlug Johannes Grewer mit einem Tor den Gladbecker Sturm los. Schnell folgten zwei weitere Treffer und auch, wenn Duisburg noch einmal näher kam (9:8), retteten die Gladbecker den Vorsprung über die Zeit.

Der Fokus liegt nun beim Derby gegen den SV 13 am kommenden Montag.

Die erste und zweite Wasserballer des VfL Gladbeck bringen wieder Punkte nach Hause. In diesem Jahr zeigt sich vor allem die zweite Mannschaft unerwartet stark im Becken.

Zunächst startete das Sonntagsspiel für die erste Mannschaft der Gladbecker gegen die DJK Poseidon III aus Duisburg. in der Hinrunde musste Gladbeck eine derbe Niederlage hinnehmen.

Doch schon im ersten Viertel markierten die Gladbecker mit zwei schnellen Toren, in welche Richtung es gehen sollte. Der VfL ließ sich auch nicht davon irritieren, dass in Duisburg das Becken zur Hälfte fach war.Eigentlich hatte der VfL zu Beginn sogar die schlechteren Karten, denn in Duisburg war das halbe Becken flach. Zur Halbzeit stand es 6:5 für Gladbeck und der knappe Vorsprung drohte nach Seitenwechsel in der Verteidigung im flachen Bereich des Beckens gefährdet. Doch die Trainer Christoph Wiechers und Jens Miedlich stellten das Team auf Sicherung der Positionen ein. Am Ende gewann der VfL Gladbeck I knapp mit 10:9.

Etwas deutlicher setzte sich die zweite Mannschaft in voller Besetzung gegen den Duisburger SSC II durch. Ohne den torgefährlichen Manuel Mackiewicz hatten Maximilian Kurasz, Stefan Grewer und Patrick Buschkowski die Aufgabe, sich den Angriff auf das gegnerische Tor aufzuteilen. Auch die zweite Mannschaft setzte auf Disziplin und eine solide Verteidigung. Zum ersten Viertel hieß es schon 4:1, zur Halbzeit 8:3. Ungefährdet gewann der VfL Gladbeck II deutlich mit 15:3 Toren. In der Bezirksklassen-Tabelle lohnt sich der Sieg, denn nun auf Tabellenplatz drei rutscht „die Zweite“ wieder auf in Nähe der Tabellenspitze. Als nächstes Spiel der VfL-Zweitvertretung steht am Montag, 15. Februar, um 20.30 Uhr das Lokalderby gegen den SV Gladbeck 13 auf dem Plan.

Beim Aufeinandertreffen zwischen Gladbeck und Essen lief das Wasserballspiel am späten Montagabend nicht ganz so glatt wie zuletzt gegen den amtierenden Meister Mülheim. Dort hatten die Gladbecker ein starkes Spiel gezeigt und sich auf den dritten Tabellenplatz geschoben. Dieses Mal kämpfen sie mit leichten Startschwierigkeiten und kassierten bereits nach 15 Sekunden den ersten Treffer. Die Mannschaft aus Essen hat nicht vor, es den Gladbeckern leicht zu machen. Der SGW setzt auf schnelle Angriffe und drängt den VFL in die Defensive, womit die Gladbecker nicht rechneten. Mit 2:6 stellt Essen klar die Weichen für den Spielverlauf.

Auch bis zur Halbzeit bleibt Gladbeck in der Bedrängnis. Es gelingt zwar, den Abstand nicht größer werden zu lassen, doch das 4:8 zur Halbzeit schmeckt weder dem Trainer noch den Zuschauern. Immerhin klappt es jetzt endlich in der Verteidigung.

Erst zum dritten Viertel gelingt es den VfL’ern der Durchbruch. Mit einem überragenden Stefan Grewer in der Angriffsspitze arbeiten sie sich plötzlich vorwärts. Ganz deutlich zeigt sich jetzt wieder die Stärke der Roten, wenn der Knoten war plötzlich geplatzt und mit einem Mal schwimmt wieder ein Team im Becken und es wird endlich ordentlich Wasserball gespielt. Die gegenseitigen Vorlagen im Angriff und die geschickte Koordination der Abwehr durch Torwart Jens Miedlich wirken wie aus einem Guss. Das reicht zum 9:8 am Ende des dritten Viertels.

Doch Essen gibt nicht auf und zeigt auch seinerseits, dass sie sich auf einen Gegner einstellen können. Plötzlich steht es 10:10 und alles ist wieder offen. Aber das Angriffskonzept der Gladbecker bleibt solide. Mackiewicz und Grewer kämpfen sich vorne gut durch und erhalten dabei viel Rückendeckung durch die Außenpositionen. Schnell setzen Sie drei weitere Tore um und schaffen somit genug Abstand um das Spiel sicher mit 14:12 zu Ende zu bringen.

Mit der erneut starken Leistung in Gladbeck geht die Bezirksklasse in die Weihnachtspause. Der Satz vorbei an Mülheim und PSV Duisburg Masters I bringt den VfL auf Platz 1 der Tabelle, den er ab Januar hart verteidigen muss.

Es spielten und trafen:

Miedlich, D. Pledl, Wiechers (1), S. Grewer (5), J.Grewers (1), P.Mecking, Fuhs (1), Mackiewicz (3), Buschkowski (1), Priester, C.Pledl, Littmann, van Elten (2)

 

Quelle:  |  Text: Torsten Gerlang  |  Foto: privat

Für die Wasserballer des VfL Gladbeck beginnt in Kürze die neue Saison in der Bezirksklasse. Die Zweitvertretung der Roten empfängt am Montag, 23. November, um 20.30 Uhr die WSG Oberhausen 3 in der Traglufthalle an der Schützenstraße. Und am 5. Dezember absolviert schließlich die erste Mannschaft des VfL bei der Reserve des Duisburger SSC 09/20 ihr Auftaktspiel.

Klub nimmt am Pokalwettbewerb teil
Die Akteure des VfL Gladbeck blicken laut Mitteilung der Abteilung auf „eine der intensivsten Vorbereitungen der letzten Jahre“ zurück. Die Trainingsbeteiligung sei überzeugend hoch gewesen, eine neue Energie sei förmlich zu spüren. Übungsleiter Christoph Wiechers sagt: „Wir haben unser Training weiter professionalisiert und uns auf spielnahe Trainingssituationen konzentriert.“ Der Coach weiter: „Es war an der Zeit, ein Trainingskonzept umzusetzen, bei dem Spielzüge und das Zusammenspiel im Vordergrund stehen.“ Er sei sich sicher, so Wiechers, dass seine Akteure im jüngsten Trainingsblock einen großen Schritt nach vorne getan hätten.

Ungeachtet dessen will Christoph Wiechers die Messlatte für seine Mannschaften in der neuen Saison nicht zu hoch ansetzen. Die Erstvertretung des VfL peilt einen Platz unter den ersten fünf Teams an. „Der Trend“, so heißt es in der Mitteilung der Gladbecker, „soll deutlich Richtung Spitze gehen.“ Wobei die ersten beiden Plätze wohl vergeben sein dürften an die Favoriten PSV Duisburg Masters und DJK Poseidon Duisburg 3. Insgesamt zehn Mannschaft bilden in dieser Saison die Bezirksklasse, dazu zählt auch der SV Gladbeck 13 und die WSF Mülheim 12, der PSV Duisburg Masters 2 sowie die SG Wasserball Essen 3.

Seine Zweitvertretung sieht der VfL Gladbeck als Sprungbrett und Ausbildungsteam an. Im vergangenen Jahr erfüllte die Formation diese Funktion voll und ganz, in Luca Priester, Anton Pedasch und Jan Gergik schafften es gleich drei Jugendspieler in die Herrenmannschaft. Verstärkt wird die Zweite durch Mario Gerstmann, der nach mehrjähriger Pause ein Comeback wagt, und Christian Hänel.

Erstmals seit vier Jahren nehmen die Wasserballer des VfL Gladbeck wieder an dem Pokal-Wettbewerb der Nordwestfalenliga teil. In der ersten Runde trifft das Team am Montag, 7. Dezember, in der heimischen Traglufthalle auf den SV Gronau, der in der vergangenen Meisterschaftsrunde in der Nordwestfalenliga den fünften Tabellenplatz belegte. Die Gastgeber hoffen ungeachtet dessen auf einen Vergleich auf Augenhöhe.

Der Gewinner der Partie trifft übrigens in der nächsten Runde entweder auf den WSV Bocholt, der in der Verbandsliga um Punkte kämpft, oder aber auf den SV Münster 91. Die Münsteraner wurden in der Spielzeit 2014/2015 Vizemeister der Nordwestfalenliga.

Quelle: derwesten.de

Ein Sieg beim Schlusslicht zum Saisonabschluss: Mit 6:5 gewannen die Wasserballer des VfL Gladbeck I im Wedau-Sportpark und sicherten sich so Platz fünf in der Abschlusstabelle des Bezirksklasse Ruhrgebiet – hinter der Zweitvertretung des VfL, aber immerhin etwas besser als in der vergangenen Saison.

Dabei stand das Abschlussspiel des VfL unter keinem guten Stern: Die hauptsächlich mit Jugendspielern besetzte Mannschaft musste mehrere wichtige Stammspieler, unter anderem auch den Torwart ersetzen.

Auch der Start ins Spiel verlief alles andere als optimal für die Gladbecker: Schnell führte Duisburg mit 2:0, Gladbeck hatte den Gastgebern zunächst wenig entgegenzusetzen, kam aber durch Dirk Walkowiak noch zum Anschluss. Mit Beginn des zweiten Viertels stellte Christoph Littmann seine Mannschaft offensiver ein – die Strategie ging auf, bis zur Halbzeit dominierte der VfL und konnte zum 3:3 durch Walkowiak ausgleichen – Fehlstart repariert.

Nach der Pause stand es schnell 4:4, abermals Dirk Walkowiak brachte Gladbeck erstmals in Führung. Obwohl Duisburg viel Druck machte, erhöhte Johannes Grewer sogar auf 4:6, als er den Ball im hohen Bogen über den gegnerischen Torwart ins Ziel brachte. Duisburg verkürzte noch einmal, richtig spannend wurde es, als Walkowiak zwölf Sekunden vor Schluss aus dem Spiel gestellt wurde. Doch Duisburg vergab die letzte Chance, so dass der VfL sich über einen gelungenen Saisonabschluss freuen konnte.

Quelle: derwesten.de

Die Wasserballer des VfL Gladbeck planen den Neuaufbau einer C- und D-Jugend-Mannschaft und suchen hierfür Mädchen und Jungen. Sie sollten, so heißt es in einer aktuellen Mitteilung der Abteilung, „ein wenig schwimmen können und Lust haben, einen spannenden Mannschaftssport zu erlernen“.

In Stefan Warnke, der viele Jahre lang selbst beim VfL aktiv war, und Chantal Bappert, die für die SGW Essen in der Oberliga am Ball ist, ist es den Verantwortlichen gelungen, zwei Trainer für den Neuaufbau der Teams zu gewinnen. „Wir wollen schon vor den Sommerferien versuchen, Spielerinnen und Spieler zu finden, um dann nach Ferien direkt durchzustarten und in der Saison 2015/16 als Team anzutreten“, erklärt VfL-Wasserballwart Jens Miedlich das zu diesem Zeitpunkt der Saison vielleicht etwas ungewöhnlichen Ansinnen.

Zudem befindet sich die C-Jugend, die mit den WSF Mülheim gemeinsam am Spielbetrieb Ruhrgebiet teilnimmt, gerade in einer Pause kurz vor dem Saisonende. Anfang Juni geht es noch einmal nach Schermbeck und kurz vor den Ferien nach Essen. Der fünfte Platz im Feld der sieben Mannschaften scheint zementiert. „Also warum nicht schon jetzt mit den Zukunftsplanungen beginnen“, so Christoph Wiechers, der als stellvertretender Wasserballwart für den Jugendbereich verantwortlich zeichnet.

Alle Kinder, die jünger als 14 Jahre alt sind und Lust haben, unverbindlich bei einem Wasserballtraining mitzumachen, sind eingeladen, sich mittwochs oder freitags jeweils um 19.15 Uhr am Becken des Freibads an der Schützenstraße mit Badesachen einzufinden. Aber auch Ältere sind willkommen. Schließlich gibt es bei den Herren durchaus immer wieder Seiteneinsteiger.

Wiechers, der in den vergangenen drei Jahren den Nachwuchs betreut hat, bleibt der Jugendabteilung des VfL erhalten. Die Erfahrungen, die der Torwart der Roten beim Lehrgang zur Trainer-C-Lizenz Anfang des Jahres sammelte, möchte er nicht nur an die B-Jugend weitergeben, die er ab sofort übernimmt, sondern er möchte auch seinen beiden neuen Trainerkollegen mit Rat und Tat zur Seite stehen. Sven Stenzel und Christian Berendes, die zuletzt mit Wiechers zusammenarbeiteten, schieden dagegen aus beruflichen Gründen aus.

Wer sich näher informieren möchte, kann sich per E-Mail an wasserball@vflgladbeck.de mit dem VfL in Verbindung setzen.

Quelle: derwesten.de

Die Wasserball-Mannschaft des VfL Gladbeck nahm jetzt im niedersächsischen Damme an einem Benefizturnier teil. Unterstützt wurde mit dem freundschaftlichen Wettkampf die Erich-Kästner-Schule in Damme, die eine anerkannte Bildungseinrichtung für schulpflichtige Kinder und Jugendliche mit geistiger Behinderung ist.

1800 Euro wurden bei dem Wasserball-Turnier insgesamt eingespielt. Nun denken die VfL-er darüber nach, eine derartige Veranstaltung auch in Gladbeck zu etablieren.

Müller stellt den Kontakt her

In einer aktuellen Pressemitteilung der rot-weißen Wasserballer heißt es: „Wir möchten die Idee aus Damme wirklich gerne aufgreifen. Ob das in diesem Jahr machbar ist und ob wir tatsächlich andere Vereine und Geldgeber davon begeistern können, wissen wir nicht. Es würde uns jedenfalls gefallen, in dieser Form auch etwas Gutes für unsere Stadt tun zu können.“

Hendrik Müller, ein Zugang, war verantwortlich dafür, dass der VfL Gladbeck jetzt in Niedersachsen an dem Benefizturnier teilnahm. Der Neue, der in Gelsenkirchen studiert, stammt nämlich aus Damme im Landkreis Vechta. Früher hat er dort als Mitglied des DLRG bei der Ausrichtung des Wasserballturniers geholfen. Auf seine Frage, ob der VfL in diesem Jahr dort teilnehmen wolle, reagierte die Mannschaft sogleich begeistert, weil es auch um einen guten Zweck ging.

Um auch kleineren Teams eine Chance zu geben, musste jede Mannschaft mit mindestens einem Jugendlichen oder einer Frau antreten. Der VfL bot in Anton Padasch einen Nachwuchsakteur auf und in Hendrik Müllers Schwester Mareike zudem eine Spielerin.

Fuhs schaltet Ex-Profi aus

Das Gladbecker Team zog ins Finale ein und bezwang Titelverteidiger „Seven Days“, der mit einem ehemaligen Profi antrat. Dass der VfL das Endspiel gewann, war im wesentlichen Jan Fuhs zu verdanken. Er sorgte nämlich dafür, dass der moldawische Wasserball-Veteran nicht richtig zum Zuge kam. Eigentlicher Gewinner des Turniers war aber die Erich-Kästner-Schule in Damme. Bei dem Turnier kamen nämlich 1800 Euro zusammen. Einige Firmen hatten für jedes geworfene Tor eine Spende versprochen, auch die Startgelder sowie Spenden der Spieler und Mannschaften kamen der Schule zugute.

In der Wasserball-Bezirksklasse bezwang der VfL Gladbeck II die WSG Oberhausen III mit 12:6. Der VfL II belegt den vierten Tabellenplatz.

Die Wasserballer des VfL Gladbeck sind mit einem Sieg ins Jahr gestartet. Die zweite Mannschaft der Roten setzte sich in der Bezirksklasse gegen die Drittvertretung der WSG Oberhausen mit 12:6 durch. Auf Gladbecker Seite gab Dirk Walkowiak sein Debüt. Walkowiak steuerte gleich einen Treffer zum Erfolg bei.

VfL Gladbeck II – WSG Oberhausen III 12:6

VfL Gladbeck: Christoph Wiechers (Tor), Dirk Walkowiak (1), Torsten Gerlang, David Mecking, Johannes Grewer (4), Paul Mecking, Jan Fuhs, Manuel Mackiewicz (4), Maximilian Kurasz, Simeon Vollmar, Jens Miedlich (1), Christoph Littmann, Thomas van Elten (2).

Manuel Mackiewicz, der Spielertrainer des VfL Gladbeck, hatte sein Team für die Begegnung mit den Oberhausenern offenbar gut eingestellt: Es setzte nämlich in der Traglufthalle an der Schützenstraße die Gäste sofort unter Druck und schob den Ball immer wieder in die gegnerische Spielfeldhälfte. Strategisch spielten die Gladbecker vielleicht noch etwas zu vorsichtig – aber sie agierten sicher. Und so lag die Mannschaft um Manuel Mackiewicz nach dem ersten Viertel mit 3:1 in Führung.

Die Selbstsicherheit wuchs, als die Gegner im zweiten Viertel nicht herankamen. Der VfL wusste mit einem soliden Stellungsspiel zu überzeugen, so dass die Gäste den Abstand nicht verkürzen konnten. Nach Hälfte der Spielzeit hieß es 5:3: Die beiden Treffer für die heimische Mannschaft hatte Johannes Grewer erzielt.

Weiter geht’s am 26. Januar
Weil es in dem umkämpften Spiel bis dahin sieben Herausstellungen gegeben hatte, musste der VfL nun vorsichtiger werden. Centerverteidiger Jan Fuhs stand beispielsweise mit zwei Hinausstellungen gefährlich nah am Ausschluss. Trainer Mackiewicz fand aber schnell eine Lösung, die im dritten Viertel funktionierte. Und bis ins letzte Viertel hinein kämpften sich die Gladbecker immer wieder nach vorn. Kurz vor Schluss gelang schließlich auch Zugang Walkowiak sein erstes Tor für den VfL. Den letzten Treffer setzte jedoch der Torwart der Gladbecker Ersten, Jens Miedlich. Er schloss den letzen Angriff zum 12:6 ab.

Mit diesem Sieg kletterte der VfL II auf den vierten Tabellenplatz. Weiter geht’s für die Zweitvertretung am Montag, 26. Januar, gegen Mülheim.

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Die Wasserballer des VfL Gladbeck gehen optimistisch in die neue Saison. Vor allem dem Bezirksliga-Derby gegen den SV Gladbeck 13 fiebern die VfL-er entgegen. Kurz vor Saisonbeginn laufen bei den Wasserballern des VfL Gladbeck die Vorbereitungen auf Hochtouren. Am Freitag, 7. November, starten die Jugendlichen, am 10. die Herren in die neue Meisterschaftsrunde.

Nach einem Jahr, das nicht so gut lief für den VfL, blickt die Abteilung durchaus optimistisch in die nähere Zukunft. Wasserballwart Jens Miedlich sagt: „Alle Spieler sind wieder gesund, die Trainingsvorbereitungen sind gut verlaufen und mit ein paar neuen Spielern im Gepäck freuen wir uns auf den Neustart.“

Im Aufgebot steht beispielsweise in Spielertrainer Manuel Mackiewicz ein Rückkehrer, der das Team nach vorne bringen sollte. Auch einige neue Akteure haben sich dem Verein angeschlossen. Aus diesem Grund wird der VfL wieder zwei Mannschaften an den Start bringen. Für eine der Mannschaften soll es richtig nach vorne gehen, in der zweiten werden vor allem die Jugendspieler Luca Preister, Anton Pedasch und Jan Gerigk ihre Chance bekommen.

Der Erfolg des Nachwuchses ist im Wesentlichen auf die Arbeit der Jugendtrainer Christoph Wiechers und Christian Berendes zurückzuführen, die dabei von Sven Stenzel unterstützt werden. „Da wir oft zu dritt sind, können wir uns um Jungs kümmern, die mit Wasserball beginnen wollen“, so Wiechers. Um eine solide Jugendmannschaft aufzustellen, kooperiert der VfL wie schon in den vergangenen zwei Jahren mit dem Verein WSF Mülheim.

Torsten Gerlang, der Pressewart der VfL-Wasserballer, sagt: „Es ist sehr ungewöhnlich, dass eine Stadt mit gleich drei Wasserballteams plus Jugend in die Wettkämpfe gehen kann. Das zeigt, wie wichtig und beliebt dieser Sport in Gladbeck mittlerweile geworden ist.“ Am spannendsten würden dieses Jahr die Derbys gegen den SV 13 werden. Erstmals seit vielen Jahren treffen beide Teams wieder in einer Liga, genauer: in der Bezirksliga, aufeinander. „Es wird eine echte Herausforderung für den VfL“, so Gerlang.

Wer sich die VfL-Spiele ab dem 7. November (die Herren starten am 10. November) und insbesondere die Lokalduelle in der Traglufthalle an der Schützenstraße ansehen will oder beim Training mitmachen möchte, kann einfach vorbei kommen oder sich auf der Heimatseite der Rot-Weißen unter www.vflgladbeck.de näher informieren.

Quelle: derwesten.de


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