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Beeindruckender Heimauftakt des VfL Gladbeck in der Handball Oberliga. Was die Mannschaft von Trainer Sven Deffte am Samstagabend gegen den Soester TV auf das Parkett zauberte, ließ die Zuschauer zurecht in Ekstase verfallen. Noch Minuten nach dem Abpfiff stimmten Fans und Mannschaft eine „Humba“ an, die stehenden Ovationen wollten nicht abreißen. Mit 31:26 hatte der VfL sein Heimspiel zuvor gewonnen und die Tabellenführung verteidigt.

VfL Gladbeck – Soester TV 31:26 (16:11)

VfL Gladbeck: Büttner, Schneider – Pfänder (1), Sankalla (6), Steinbach, Kramer, Kunze (3), Enders (1), Mollenhauer (5/2), Bach (3), Dalian (4), Giesbert, Tolstych (3), Janus (5/1). Spielfilm: 0:1 (1.), 2:1 (3.), 5:2 (8.), 7:3 (12.), 9:4 (16.), 10:7 (20.), 13:8 (25.), 16:11 (30.), 18:12 (34.), 21:20 (43.), 24:20 (50.), 30:23 (57.), 31:26 (60.).

In den 60 Spielminuten waren die Gladbecker nur einmal in Rückstand geraten – das erste Tor des Abends hatte Soest erzielt. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase zeigten sich die Hausherren in der Defensive stark und in der Offensive gnadenlos effizient. So stand nach einer Viertelstunde bereits ein fünf Tore Vorsprung. Ein Abbild des Spiels. Denn vor allem Roman Tolstych, Sebastian Janus und Thorben Mollenhauer zeigten sich in dieser Phase zielsicher, das eigene Gehäuse hielt Sebastian Büttner mit zahlreichen Paraden sauber.

Bis zur Halbzeit änderte sich am Spielverlauf nichts, der VfL dominant, Soest oft zu hektisch. Erst nach Wiederanpfiff änderte sich das. Die Gastgeber ließen einige Chancen liegen, die Gäste dagegen witterten Morgenluft und pirschten sich Tor um Tor an den VfL heran. Beim Stand von 21:19 wechselte Sven Deffte den Torhüter, brachte Andor Schneider für Sebastian Büttner – der Schlüssel zum Erfolg.

In den kommenden Minute trieb der Schlussmann die Soester Offensive zur Verzweiflung, verbuchte zahlreiche Paraden und sorgte so dafür, dass sein Team wieder an Selbstvertrauen und Zielstrebigkeit zulegte. „Beide Torhüter haben heute ein super Spiel gemacht“, lobte auch Trainer Sven Deffte. Der VfL fand zurück in die Spur, konnte sogar in Unterzahl treffen und spielte auch die eigene Überzahl im entscheidenden Moment konsequent aus. Soest hatte nicht mehr viel dagegenzusetzen – die Punkte blieben in Gladbeck.

Breiter Kader als Pluspunkt
„Es war das erwartet schwere Spiel und eine ganz andere Aufgabe als am vergangenen Wochenende“, sagte Sven Deffte nach der Partie. Der Soester Trainer Dirk Lohse erkannte an: „Die Niederlage geht in Ordnung. Gladbeck hat es heute besser gemacht und wir haben einfach zu viele Fehler produziert.“ Besonders zufrieden war Deffte, dass sich zahlreiche Spieler in die Torschützenliste eintragen konnte. „Wir sind mit der breiten Bank schwerer einzuschätzen“, sagte er.

Das wussten auch die Fans zu würdigen, die das gesamte Team frenetisch feierten und sich auf die kommenden Aufgaben freuen.

Quelle: derwesten.de – Maximilian Lazar | Foto: Oliver Mengedoht

Der VfL Gladbeck machte es auch am zweiten Spieltag der Handball-Oberliga spannend. Sieben Tage nach dem 26:24 über die HSG Gevelsberg-Silschede gewannen die Rot-Weißen beim TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck mit 27:26. Linksaußen Roman Tolstych und Torwart Andor Schneider avancierten in der ebenso hektischen wie dramatischen Schlussphase zu den Matchwinnern.

TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck – VfL Gladbeck 26:27 (13:13)
VfL Gladbeck: T. Deffte (1. – 40., 48. – 60.), Schneider (40. – 48. und bei einem Siebenmeter) – Sankalla (5), Steinbach, Kunze, Krönung (8/1), Mollenhauer (7), Bach (1), Giesbert (3), Janus (2), Dalian, Tolstych (1).

Spielfilm: 2:0 (3.), 2:3 (5.), 4:4 (10.), 6:4 (12.), 6:6 (15.), 7:9 (20.), 9:9 (24.), 11:11 (28.), 13:13 (30.), 15:13 (32.), 16:14 (36.), 16:16 (39.), 18:18 (44.), 20:19 (46.), 20:21 (48.), 21:23 (52.), 23:25 (56.), 25:25 (58.), 25:27 (59.), 26:27 (60.).

Knapp 40 Minuten waren in Jöllenbeck gespielt, als sich Marius Leibner, der schwer am Knie verletzte Gladbecker Kreisläufer, auf der Tribüne festlegte: „In diesem Spiel setzt sich keine Mannschaft ab.“ Er sollte Recht behalten. Dass es so kam, hatten sich die VfL-er aber selbst zuzuschreiben. Sven Deffte, Trainer der Rot-Weißen, sprach später von einer „Abschlussschwäche“ seines Teams, Obmann Hans-Jörg Conrad stimmte mit Blick auf die von ihm selbst geführte Spielstatistik zu. 14 vergebene 100-prozentige Chancen hatte Conrad notiert und außerdem drei verworfene Siebenmeter. „Wir haben uns“, sagte Sven Deffte, „das Leben selbst schwer gemacht.“ Der Übungsleiter lobte zudem den Schlussmann des Gegners, Zsolt Kovacs: „Der hat einen Sahnetag erwischt.“

Es war Roman Tolstych, der den VfL auf Siegkurs brachte. Zunächst erkämpfte der Linksaußen in der 58. Minute einen Ball. Das Spielgerät kam zu Thorben Mollenhauer. Tor, der VfL führte mit 26:25. Ein paar Sekunden später tankte sich Tolstych gegen zwei Jöllenbecker durch. Tor, das 27:25. Entschieden war die Partie damit jedoch noch nicht: 52 Sekunden vor dem Ende bekamen die Bielefelder nämlich einen Siebenmeter zugesprochen, außerdem musste Sebastian Janus für zwei Minuten raus. Torwart Andor Schneider, der für den Strafwurf auf die Platte gekommen war, parierte den Schuss von Daniel Meyer. Jöllenbeck glückte ungeachtet dessen Sekunden später der Anschlusstreffer, und Sven Deffte kassierte auch noch eine Zeitstrafe. Das war’s, der VfL hatte gewonnen.

VfL-Trainer Deffte war, von den vielen ausgelassenen Möglichkeiten abgesehen, zufrieden mit seiner Mannschaft: „Es hört sich bei einem derart knappen Sieg vielleicht doof an, aber spielerisch haben wir einen riesen Schritt nach vorne getan. Wir haben das gegen die offensive Deckung sehr gut gelöst und sind zu vielen Chancen gekommen.“

Quelle: derwesten.de – Thomas Dieckhoff | Foto: David Dümmler

Die weibliche Handball-E-Jugend des VfL Gladbeck sicherte sich souverän die Kreismeisterschaft. Siegbert Busch, der Vorsitzende der Rot-Weißen, ehrte daher kürzlich die Mannschaft, die mit einer Bilanz von 27:3-Punkten die Konkurrenz aus Riemke, Haltern-Sythen, Ickern, Wanne und Hüls auf die Plätze verwies.

Sebastian Sprenger, Trainer und Jugendleiter des VfL Gladbeck, bemühte eine Fußball-Weisheit, um den Erfolg seiner Mannschaft zu erklären. „Im Sturm“. sagte Sprenger, „gewinnt man Spiele, in der Abwehr die Meisterschaft!” Das gelte auch im Mädchenhandball, so der Coach der Rot-Weißen weiter.

Ein Blick auf die Abschlusstabelle zeigt, was er damit meinte. Die weibliche E-Jugend des VfL kassierte im Saisonverlauf nämlich mit Abstand die wenigsten Gegentreffer. Es waren 130 an der Zahl. Zum Vergleich: Der Tabellenzweite SV Teutonia Riemke aus Bochum, der die zweitbeste Defensive der Liga stellte, musste 179 Tore hinnehmen.

Team verliert nur einmal
Die jungen Gladbeckerinnen ließen von Saisonbeginn an keinen Zweifel daran aufkommen, wer Meister werden wollte. Das Sprenger-Team blieb zunächst zwölfmal in Folge ohne Niederlage, ehe es am 13. Spieltag beim HSC Haltern-Sythen mit 19:23 verlor. Diese Pleite sollte allerdings die einzige bleiben für die VfL-Mädchen. Es folgten zwei weitere deutliche Siege über den TuS Ickern (14:4) und über den VfL Hüls (19:5).

Der Titelgewinn stand vorzeitig fest: Bereits vor dem Anwurf zum vorletzten Saisonspiel gegen Ickern in der Riesener-Halle gratulierte Alexander Kochstädt im Namen des Handballkreises Industrie den E-Mädchen des VfL Gladbeck zum Gewinn der Kreismeisterschaft.

Quelle: derwesten.de

In der Dritten Handball-Liga West feierte der VfL Gladbeck am zweiten Spieltag seinen ersten Saisonsieg. Die Rot-Weißen bezwangen den VfL Gummersbach II verdient mit 29:25. Erfolgreichster Gladbecker Schütze vor 350 Zuschauern in der Riesener-Halle war Lukas Krings mit acht Treffern.

Mit der Rolle als Abstiegskandidat können die Handballer des VfL Gladbeck offensichtlich gut leben. Am zweiten Spieltag der Dritten Liga West bezwangen die Rot-Weißen jedenfalls die Zweitvertretung des VfL Gummersbach mit 29:25. Knapp 350 Zuschauer in der Riesener-Halle sahen einen verdienten Erfolg der Gastgeber.

VfL Gladbeck –
VfL Gummersbach II 29:25 (16:13)

VfL Gladbeck: T. Deffte (1. – 52.), Tesch (52. – 60.) – Krings (8), Sankalla (1), Steinbach, Brandes (3), Singh Toor (1), Krönung (6/3), Mollenhauer (6), Bach (2), Leibner, Kryzun (1), Dreiszis (1).
Spielfilm: 3:3 (4.), 5:3 (7.), 6:6 (12.), 7:8 (15.), 9:10 (20.), 14:11 (26.), 16:13 (30.), 16:14 (31.), 22:14 (39.), 22:16 (44.), 25:18 (49.), 28:21 (55.), 29:25 (60.).

Sven Deffte, der neue Trainer der Gladbecker, pustete nach den 60 Minuten erst einmal ganz tief durch. Er, der an der Schützenstraße so viele Handball-Schlachten für den VfL geschlagen hat, hatte sein Heimdebüt als Coach gegeben. Dass der 35-Jährige nervös war, war ihm vor Spielbeginn anzumerken. Doch seine Jungs sorgten zu Beginn der zweiten Halbzeit dafür, dass der Trainer auf der Bank beziehungsweise davor nicht allzu sehr leiden musste. „Ich bin froh, dass wir die ersten Punkte auf der Habenseite verbuchen konnten“, sagte Sven Deffte, „das ist auch für die Köpfe der Spieler wichtig.“ Seiner Mannschaft spendete der Trainer ein kollektives Lob. „Sie haben eine gute Leistung geboten, in der Abwehr wie im Angriff. Außerdem ist es uns gelungen, das Tempo zu variieren“, so der Übungsleiter der Gastgeber.

Zwei Tage vor der Partie hatte Deffte im Gespräch mit der WAZ prophezeit, dass sich die Gummersbacher in deutlich besserer Verfassung präsentieren würden als noch beim Vorbereitungsturnier des Leichlinger TV. Mit dieser Einschätzung behielt der Coach recht. Allerdings bewiesen auch die Gladbecker, dass sie die Zeit seitdem genutzt haben, um weiter an sich zu arbeiten.

Singh Toor trifft zum 14:11

Das Spiel verlief zunächst recht ausgeglichen. Erstmals leicht absetzen konnten sich die Gastgeber am Ende der ersten Halbzeit, als Björn Sankalla, Lukas Krings, Heiko Brandes und Don Singh Toor einen 10:11-Rückstand in eine 14:11-Führung umwandelten. Mit 16:13 ging es in die Pause. Und nach dem Seitenwechsel sorgten die Gladbecker schnell für recht klare Verhältnisse auf der Platte. Innerhalb von sechs Minuten zogen sie von 16:14 auf 22:14 davon. Die Fans der Rot-Weißen waren vom Spiel ihrer Lieblinge begeistert. Die ließen sich jetzt nicht mehr aus der Erfolgsspur bringen. Erst nach dem 28:21 durch Krings in der 55. Minute erlaubte sich der VfL Gladbeck die eine oder andere Unkonzentriertheit, die Gummersbach zur Ergebniskorrektur nutzte. In Gefahr geriet der erste Saisonsieg allerdings überhaupt nicht mehr.

Quelle: derwesten.de – Thomas Dieckhoff | Foto: Heinrich Jung

Die Drittliga-Handballer des VfL Gladbeck belegten beim Pirates-Cup des Leichlinger TV in Leverkusen den dritten Platz. Im kleinen Finale bezwangen die Rot-Weißen den Niederrhein-Oberligisten HSG Bergische Panther mit 19:17.

„Ich bin rundum zufrieden.“ Dieses Fazit zog Sven Deffte, der Trainer der Handballer des VfL Gladbeck nach dem Turnier um den Pirates-Cup des Leichlinger TV in Leverkusen. Die Rot-Weißen belegten den dritten Platz. Viel wichtiger noch für Deffte: Sein Team zeigte vier Wochen vor dem Auftaktspiel in der Dritten Liga West gegen GWD Minden ordentliche Leistungen. Das neue Deckungssystem – der Trainer möchte vor allem mit einer 5:1-Formation spielen lassen – funktioniert schon leidlich gut.

Niederlage im Halbfinale
Im Spiel um den dritten Platz bezwangen die Gladbecker am späten Sonntagnachmittag den starken Niederrhein-Oberligisten HSG Bergische Panther mit 19:17. In einem bis zum Ende ausgeglichenen Match ließ sich der VfL nicht von seiner Linie abbringen. Auch am Vormittag im Halbfinalspiel gegen den Leichlinger TV (18:22), den Sven Deffte in der Dritten Liga West zu den Klubs zählt, die ganz oben mitmischen werden, verkauften sich die Westfalen in den ersten 30 der insgesamt 40 Minuten gut. Dann jedoch vergaben sie ein paar gute Gelegenheiten, die die Leichlingen zu Gegenstoßtoren nutzten.

Schon am Ende des ersten langen Handballtages in der Smidt-Arena – das Licht in der Halle war am Samstagabend bereits ausgeschaltet – zog VfL-Trainer Deffte eine positive Zwischenbilanz. Seine Mannschaft hatte gegen den Landesligisten Leichlinger TV II (24:11) und gegen ihren Ligarivalen VfL Gummersbach II (20:14) gewonnen, ehe es im dritten und letzten Gruppenspiel eine 15:18-Pleite gegen den Oberligisten HSG Bergische Panther gegeben hatte. „Ich bin eigentlich zufrieden“, so Deffte nach den Partien. Das Team habe viel ackern müssen. „Gut gefallen“, so der Gladbecker Trainer, „hat mir die Partie gegen Gummersbach. Da hat die 5:1-Deckung zum ersten Male so geklappt, wie wir es wollen.“

Tatsächlich boten die Rot-Weißen in der Begegnung mit der Zweitvertretung des Bundesligisten, die in der vergangenen Drittliga-Saison den zehnten Tabellenplatz belegte, eine sehenswerte Leistung. Gladbeck spielte im Angriff diszipliniert und präsentierte sich in der Deckung aggressiv. Zum auffälligsten Akteur avancierte dabei Linksaußen Florian Bach. Der von Tusem Essen an die Schützenstraße gewechselte Youngster steuerte fünf Treffer zum Erfolg bei und wusste zudem auf der vorgezogenen Position im Deckungsverbund zu überzeugen. Auch Sebastian Dreiszis, zweiter Neuer beim VfL, packte in der Deckung immer wieder beherzt zu und traf zweimal. Ferner hervorzuheben war Thorben Mollenhauer, der sich im Vergleich zur vergangenen Saison eindeutig formverbessert zeigte.

Im dritten Spiel des Samstags wirkten die Rot-Weißen recht müde gegen äußerst gut deckende und spielfreudige Bergische Panther. Beim 15:18 klappte vieles, was gegen Gummersbach noch funktioniert hatte, nicht mehr. Sven Deffte entdeckte aber selbst nach diesen 40 Minuten noch Positives: „Wir sind nicht in alte Muster zurückgefallen.“ Soll heißen: Die Gladbecker ließen, obwohl sie schon bald deutlich zurücklagen, die Köpfe nicht hängen, sondern versuchten weiter, ihr Spiel zu spielen. Die Partie gegen die Panther zeigte aber auch, dass der VfL die nächsten vier Wochen noch dringend braucht, um sich auf den Ligastart in Minden vorzubereiten.

Sven Deffte nutzte das Turnier des Leichlinger TV auch, um sich die Drittliga-Konkurrenten aus Lemgo (mit Ex-Nationalspieler Florian Kehrmann als Trainer), Neuss, Gummersbach und des Gastgebers anzuschauen. Dabei sah er einen LTV, der in der Liga erneut ganz vorne mitmischen dürfte, und eine ebenfalls beeindruckende Lemgoer Mannschaft. Sven Deffte: „Bei alldem darf man nicht vergessen, dass das Vorbereitung ist.“

Quelle: derwesten.de – Thomas Dieckhoff | Foto: Lutz von Staegmann

Die Zweitvertretung des VfL Gladbeck holt in Welper wichtige Zähler im Kampf gegen den Abstieg und verkürzt den Abstand zur direkten Konkurrenz im Abstiegskampf.

DJK Westfalia Welper – VfL Gladbeck II 21:24 (11:9)

VfL: Schmidt, Korona, Jo. Dommann (7/4), Friemel (3), Kupries (1), Sankalla (5), Lu. Dommann (1), Koenig (1), Tolstych (1), Steinbach (1), Möllensiep (3), Worecki, Kryczun, Le. Dommann, Kerbstadt, Hinz

Es war gleich ein ganzer Zentner Steine, der da den Spielern des VfL Gladbeck II vom Herzen fiel: Die Mannschaft von Trainer Kai Brockmann hat das Kellerduell auswärts bei DJK Westfalia Welper mit 24:21 (9:11) gewonnen und damit einen ersten Befreiungsschlag im Abstiegskampf gelandet. Welper und den VfL trennen nun nur noch zwei Punkte.

Es war von Anfang an das erwartet hart umkämpfte und äußerst enge Spiel. Beiden Teams war anzumerken, dass mehr als nur zwei Punkte für die Statistik auf dem Spiel standen – dementsprechend verunsichert agierten beide Teams. Den Unterschied machte zur Pause der Torhüter der Hausherren, der seinem Team mit starken Paraden eine 11:9-Führung sicherte. Auch der zweite Durchgang war nicht von spielerischem Glanz geprägt. Aber die Rothemden, die in Björn Sankalla weitere Unterstützung aus der ersten Mannschaft erhielten, zeigten sich nun etwas verbessert, wenn auch weiter mit Schwächen in der Offensive. „Dafür stellen wir im Moment aber auch eine wirklich ordentliche Deckung, das war ausschlaggebend für den Sieg“, urteilte Coach Kai Brockmann nach dem Spiel.

Brockmann bleibt sachlich
Genau so war es, denn dank guter Defensivleistung sicherten sich die Gäste einen 24:21-Erfolg, dessen Bedeutung kaum unterschätzt werden kann. Brockmann versuchte nach dem Spiel dennoch, sachlich zu bleiben. „Es war ja nur ein Schritt in die richtige Richtung. Wir sind weiter im Geschäft, müssen aber auch immer weiter arbeiten“, so sein Kommentar. Gladbeck verbucht nun als Tabelenzwölfter von 14 Mannschaften zehn Punkte für sich und damit zwei mehr als der ATV Dorstfeld und drei mehr als der Lüner SV. Am kommenden Spieltag gastiert der TuS Ickern in Gladbeck.

Quelle: derwesten.de – Sebastian Himmelseher | Foto: Michael Korte

In der Dritten Handball-Liga überraschte der stark ersatzgeschwächte VfL Gladbeck mit einem 32:32 gegen den Tabellenzweiten Bayer Dormagen. Max Krönung war mit zehn Treffern bester Schütze der Rot-Weißen.

Recep Koraman seit Saisonbeginn nach einer OP nicht dabei, Jonathan Geukes verletzt, Thorben Mollenhauer verletzt, Pascal Kunze verletzt – die Drittliga-Handballer des VfL traten im Heimspiel gegen Vorjahresmeister Bayer Dormagen mit ihrem letzten Aufgebot an. Diese Formation aber bot kämpferisch eine außerordentlich gute Leistung und knöpfte dem Top-Team völlig verdient einen Punkt ab. 32:32 hieß es – und es wäre sogar ein Sieg möglich gewesen, wenn . . .

VfL Gladbeck –
Bayer Dormagen 32:32 (19:16)

VfL Gladbeck: Tesch (1. – 50.), T. Deffte (50. – 60.) – Krings (4/1), Sankalla (1), Brandes (4), S. Deffte, Singh Toor (2), Krönung (10/2), Reich (4), Thoke (7).
Spielfilm: 3:3 (5.), 5:5 (10.), 8:8 (15.), 10:10 (17.), 14:11 (24.), 18:14 (28.), 19:16 (30.), 21:19 (37.), 23:21 (39.), 23:24 (42.), 26:24 (46.), 26:28 (51.), 30:29 (54.), 32:30 (56.), 32:32 (60.).

Was wäre gewesen, wenn Max Krönung und der VfL kurz vor Schluss nicht Opfer einer krassen Fehlentscheidung der Schiedsrichter geworden wären? Diese Frage stellten sich nach der Partie nicht wenige Gladbecker. Was war passiert? Krönung, einmal mehr bester Akteur der Rot-Weißen, war bei einer Abwehraktion von Moritz Preuss geschlagen worden und zu Boden gegangen (57:07). Zur Überraschung aller erhielt jedoch nicht der Dormagener eine Zwei-Minuten-Strafe, sondern der VfL-er. Die Fans der Gastgeber quittierten diesen Pfiff mit „Schieber-, Schieber“-Rufen, Krönung selbst wunderte sich ebenfalls: „Der Schiedsrichter hat gesagt, ich hätte geschauspielert.“ Er bezeichnete die Entscheidung als „ein bisschen unverständlich“. Sein Trainer Holger Krimphove schlug einen anderen Ton in Richtung der Referees Tobias Marx und Falko Pühler an: „Das war eine Frechheit, ein Witz.“

Die Gladbecker mussten also in der entscheidenden Phase für 120 äußerst lange Sekunden auf ihren torgefährlichsten und agilsten Mann verzichten. Sie kämpften jedoch verbissen weiter, kassierten nur noch den Treffer zum 32:32 und retteten zumindest das Unentschieden über die Zeit. Ein verdientes Ergebnis, fand Trainer Krimphove: „In diesem Vergleich zweier stark ersatzgeschwächter Mannschaften hätte es heute kein Team verdient gehabt zu verlieren.“ VfL-Mittelmann Lukas Krings, der die Platte angeschlagen verlassen musste, sah es ähnlich: „Wir haben verdient einen Punkt geholt.“

Der VfL zeigte von Beginn an, dass er trotz seiner gravierenden Personalprobleme nicht gewillt war, die Zähler ohne Gegenwehr dem Ex-Bundesligisten aus Dormagen zu überlassen. Beide Teams spielten mit viel Tempo, beide Teams kämpften mit Herz und Hingabe. So entwickelte sich eine Partie, in der nicht zu erkennen war, welches Team den Klassenerhalt und welches den Aufstieg in die Zweite Liga anpeilt. Kein Wunder, dass Holger Krimphove mit der Vorstellung seiner Mannschaft sehr zufrieden war: „Ein riesen Lob an die Jungs, sie haben gekämpft bis zum Umfallen. Wir hatten uns vorgenommen, Tempo zu gehen und vorne geduldig zu spielen.“

Quelle: derwesten.de – Thomas Dieckhoff | Foto: Biene Hagel

Die 6:0-Deckung vor dem starken Tim Deffte und der elfmalige Torschütze Max Krönung führen den Drittligisten VfL Gladbeck zum 26:23-Erfolg und zurück in die Spur. „Wir haben uns die Punkte, die wir gegen Varel liegen lassen haben, wiedergeholt“, sagt VfL-Trainer Holger Krimphove .

Es war ein Schnitt, vielleicht sogar ein tiefer Schnitt, dieses 27:29 gegen die HSG Varel-Friesland. Aber diesen haben die Handballer des VfL Gladbeck nur eine Woche später schon genäht. „Wir haben uns die Punkte, die wir gegen Varel liegen lassen haben, gegen eine Mannschaft, die im oberen Mittelfeld anzusiedeln ist, wiedergeholt“, sagte Trainer Holger Krimphove nach dem 26:23 (15:8)-Erfolg im Spiel der 3. Liga West beim TV Korschenbroich.

TV Korschenbroich –
VfL Gladbeck 23:26 (8:15)

VfL Gladbeck: T. Deffte (1.-52.), Tesch (52.-60.) – Krings (6), Sankalla, Steinbach (n. e.), Brandes, Kunze (1), S. Deffte, Singh Toor (n. e.), Krönung (11/2), Mollenhauer (5), Reich (3), Kryzun (n. e.), Thoke.

Spielverlauf: 0:2, 1:2 (3.), 1:5, 2:6, 4:6, 4:8, 5:8 (15.), 5:10 (20.), 7:12, 8:12 (26.), 8:15 (Halbzeit), 9:15, 10:16, 10:18 (37.), 11:19 (40.), 15:19, 15:20 (50.), 17:20 (52.), 17:21, 20:24 (57.), 21:24, 21:25 (59.), 23:25, 23:26.

Der 44-Jährige hatte sich reichlich Gedanken gemacht, um sein Team auf die Aufgabe in der Waldsporthalle vorzubereiten. Und mit dem Er­gebnis seiner Tüftelei war der VfL-Coach sehr zufrieden. „Wir haben viel von dem, was wir uns vorgenommen hatten, umgesetzt“, sagte er. An oberster Stelle hatte gestanden, mit einer kompakten und beweglichen 6:0-Deckung das Spiel über Korschenbroichs Außen und Kreis sowie die Durchbrüche der Rückraum-Spieler zu verhindern.

Das Projekt gelang – 23 Gegentreffer sprechen eine deutliche Sprache. Im Mittelblock standen Sven Deffte und Tobias Reich sowieso großartig, aber auch auf den Positionen daneben leisteten Björn Sankalla und Heiko Brandes erstklassige Arbeit. „Die beiden haben ein Riesen-Spiel gemacht“, lobte der VfL-Trainer und konnte diesen Satz ob der Leistung seines Schlussmannes Tim Deffte gleich wiederholen.

Es gab auch prompte Bestätigung für den überzeugenden Auftritt. „Wir hätten es heute nicht verdient gehabt zu gewinnen“, sagte TVK-Trainer Ronny Rogawska. Als der Däne in der 20. Minute die Grüne Karte zückte, lag der VfL mit 10:5 vorne, weil er gerade für die erste Halbzeit die Krönung mitgebracht hatte: Max Krönung, der im Rückraum eine überragende Leistung zeigte und in den ersten 30 Minuten auf sieben Feld- und zwei Siebenmeter-Tore kam.

Nicht nur der 22-Jährige, sondern die gesamte VfL-Mannschaft profitierte davon, dass „wir sehr viele technische Fehler gemacht haben“, wie Ronny Rogawska sagte. So zogen die Gäste in der Schlussphase der ersten Halbzeit dank eines Krönung-Dreierpacks von 12:8 auf 15:8 davon. Sehr geduldig und sehr diszipliniert wollten die Gladbecker spielen. „Ich glaube“, sagte ihr Trainer, „dass uns auch das gelungen ist.“ Wie kompliziert es der VfL dank seiner herausragenden ersten Hälfte dem TVK gemacht hatte, wurde direkt nach der Pause deutlich: Torwart-Routinier Almantas Savonis (43) musste auf der Bank Platz nehmen, und um nicht allein gegen Max Krönung zu verlieren, der schließlich mit 9:8 vorne lag, entschied sich Ronny Rogawska für eine Manndeckung gegen das Rückraum-Ass des VfL.

Zunächst aber passierte nur sehr wenig. So hatten beide Teams nach 14 Minuten jeweils nur viermal getroffen, die Gladbecker lagen also mit 19:12 vorne. Für Stimmung sorgte dann Tim Deffte. Der 32-jährige Keeper parierte erst den Siebenmeter-Ball von Michel Mantch und anschließend auch den Nachwurf des Korschenbroichers, nachdem er bereits im ersten Abschnitt ein Siebenmeter-Duell gegen Christian Rommelfanger für sich entschieden hatte. Es war aber ein Signal für die Gastgeber, die auf 15:19 verkürzten, ehe Thorben Mollenhauer die zehnminütige VfL-Flaute beendete.

Zwar kamen die Korschenbroicher auch noch auf 17:20 heran, brenzlig wurde es für Gladbeck aber nicht mehr. Als sich nämlich Christian Rommelfanger ein Stürmerfoul an Björn Sankalla geleistet hatte und die Korschenbroicher ihren letzten Versuch mit einer offenen Manndeckung gestartet hatten, zog Lukas Krings auf und davon, traf zum 25:21. Die Entscheidung. Und der VfL-Trainer hob auch noch einen nicht unwesentlichen Aspekt hervor. „Wir haben Korschenbroichs Gegenstoß, den ich für sehr gut halte, gut unterbunden. Wir waren im Rückzugsverhalten sehr diszipliniert.“ In Zahlen: Über die erste Welle schaffte der TVK am Samstagabend lediglich zwei, über die zweite drei Tore. Und Obmann Hans-Jörg Conrad hat davon nichts mitbekommen. „Conny“, flachste Holger Krimphove, „kann da oben bleiben – an der Nordsee.“

Quelle: derwesten.de – Andree Hagel | Foto: Biene Hagel

In der 3. Handball-Liga ist der VfL Gladbeck nach zwei unglücklichen Niederlagen in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Bei der HSG Krefeld gewannen die Rot-Weißen mit 33:29 (16:14).

Die Halle an der Johannes-Blum-Straße im Krefelder Stadtteil Fischeln bleibt für die Handballer des VfL Gladbeck ein gutes Pflaster. Im vergangenen Dezember bezwangen die Rot-Weißen dort die DJK Adler Königshof, nun setzten sie sich gegen die HSG Krefeld durch. 33:29 (16:14) gewannen die Gladbecker ein von beiden Seiten leidenschaftlich geführtes Kampfspiel.

HSG Krefeld –
VfL Gladbeck 29:33 (14:16)

VfL Gladbeck: Tesch (1. – 48.), T. Deffte – Krings (8/1), Sankalla (6), Kunze (2), Krönung (7/1), Mollenhauer (7), Reich (3), Geukes, Kryzun, Thoke.
Spielverlauf: 2:3 (6.),3:7 (12.), 4:9 (14.), 7:9 (15.), 8:14 (22.), 14:16 (29.), 16:16 (32.), 16:18 (36.), 20:24 (43.), 23:25 (47.), 24:29 (50.), 26:32 (57.), 29:33 (59.).

„Das hat Spaß gemacht“, sagte der Gladbecker Tobias Reich, der in der vergangenen Saison noch für Bayer Uerdingen aktiv war und in Krefeld ein Wiedersehen mit etlichen ehemaligen Teamkollegen feierte. Weil der VfL den Vergleich zu seinen Gunsten entschied, muss der Kreisläufer nun blechen. „Ich habe den Jungs ein Kabinenfest versprochen, wenn wir hier gewinnen“, so Reich, der ein Essen und Getränke springen lassen wird. Er selbst hatte Anteil am Erfolg der Rothemden, schließlich steuerte er drei Treffer bei und ging im Innenblock der Abwehr mit Herz und Hingabe zur Sache. Reich kassierte dabei zwei zwei-Minuten-Strafen und stand somit am Rande einer Roten Karte. „Da war ich zweimal wohl etwas übermütig“, so der Duisburger BWL-Student.

Aus dem Kollektiv des VfL ragten am Samstagabend aber drei andere Akteure hervor. Torwart Andreas Tesch, der in der ersten Halbzeit überragend hielt, Rückraumakteur Lukas Krings, der mit acht Treffern zum besten Schützen der Gäste avancierte, und schließlich Björn Sankalla. Der Linksaußen erzielte in der Phase nach dem Seitenwechsel, als das Spiel zu kippen drohte, einige wichtige Tore. „Wir sind für eine gute Leistung endlich wieder belohnt worden“, stellte der Gladbecker Trainer Holger Krimphove fest. Zuletzt hatte der VfL bekanntlich gegen Hagen und in Leichlingen jeweils knapp und unglücklich verloren.

Knifflige Phase nach der Pause
In Krefeld gab es am Sieg der Rot-Weißen nichts zu deuteln. „Gladbeck hat verdient gewonnen“, stellte HSG-Trainer Olaf Mast fest. „Bei uns fehlte“, so der Übungsleiter der Gastgeber weiter, „im Rückraum die Entschlossenheit. Wir haben immer einen Schritt mehr gemacht, als wir normalerweise tun.“

Einen verdienten Erfolg hatte auch Krimphove gesehen. „Mir hat“, so der VfL-Trainer, „imponiert, wie ruhig meine Mannschaft geblieben ist, als sie nach der 14:8-Führung keine gute Phase hatte.“ In diesen Minuten wurde es tatsächlich knifflig für die bis dahin dominierenden Gladbecker. Krefeld erzielte gegen den VfL, der nun viele Zeitstrafen kassierte (Sankalla nach 29:54, Reich 31:37, Geukes 33:06, Kunze 38:55), Tor um Tor. In der 32. Minute glich das Heimteam aus (16:16), zweimal schaffte es danach den Anschluss (18:19, 36.; 19:20, 38.). Und was taten Mollenhauer, Krönung & Co.? Die blieben cool und fanden gegen jedes Deckungssystem, das Olaf Mast spielen ließ, eine Antwort.

„Auswärtssieg, Auswärtssieg“, sangen die mitgereisten Fans des VfL in der Halle an der Johannes-Blum-Straße, in der sich die Gladbecker offensichtlich pudelwohl fühlen.

Quelle: derwesten.de – Thomas Dieckhoff | Foto: Peter Kupries

Der VfL Gladbeck besiegte am ersten Spieltag der Dritten Handball-Liga Aufsteiger Neusser HV mit 27:22 (15:13). Lukas Krings mit sechs Treffern war bester Schütze der Gastgeber.

40 Sekunden vor Schluss reckte Tim Deffte, der Torwart des Handball-Drittligisten VfL Gladbeck, seine Arme triumphierend in die Höhe. Björn Sankalla hatte für die Gastgeber gegen den Neusser HV gerade das 27:22 erzielt. Spätestens mit diesem Treffer war die Partie zugunsten der Rot-Weißen entschieden.

VfL Gladbeck –
Neusser HV 27:22 (15:13)

VfL Gladbeck: Tesch (1. – 30.), T. Deffte (31. – 60.) – Krings (6), Sankalla (2), Brandes (4), Kunze (2), S. Deffte, Singh Toor (2), Krönung (4/1), Reich (4), Geukes (2), Thoke (1).
Spielfilm: 1:2 (5.), 3:3 (8.), 5:4 (12.), 8:6 (15.), 13:10 (23.), 14:12 (28.), 16:14 (38.), 18:17 (42.), 22:19 (49.), 22:21 (55.), 24:21 (58.), 27:22 (60.).

„Das hat richtig Spaß gemacht“, sagte nach den intensiv geführten 60 Minuten VfL-Rückkehrer Heiko Brandes, der in der Auftaktbegegnung mit dem Aufsteiger aus Neuss einer der auffälligsten Akteure auf Seiten der Gladbecker war. Brandes agierte ab Mitte der ersten Halbzeit in der 5:1-Abwehr auf der vorgezogenen Position und im Angriff auf Rechtsaußen. Vier Treffer steuerte er zum Erfolg seiner Mannschaft bei. „Ich habe mir in der Deckung das Selbstvertrauen geholt“, so Brandes, „und dann gehen die Dinger vorne auch rein.“ Der aus Schalke an die Schützenstraße zurückgekehrte Gladbecker, der einst in der Jugendabteilung des VfL das Handballspielen gelernt hat, bezeichnete den Sieg als „wichtig“. Es sei das erwartet schwere Spiel gewesen, so Heiko Brandes.

Das war es tatsächlich. Der VfL, der am Samstagabend seinen wurfgewaltigen Rückraumlinken Thorben Mollenhauer (Studienreise nach Frankreich) ersetzen musste, rief in dem Vergleich mit dem Neusser HV spielerisch sicherlich noch längst nicht sein Potenzial ab. „Da ist auf vielen Positionen Luft nach oben“, stellte später Trainer Holger Krimphove sachlich fest. Und weiter: „Es greift noch nicht alles ineinander.“ Der Sieg sei dennoch verdient gewesen, weil der VfL in der zweiten Halbzeit besser gedeckt habe als vor dem Seitenwechsel.

Holger Krimphove sah wie die rund 400 Zuschauer in der Riesener-Halle über die komplette Zeit eine mit Herz und Hingabe kämpfende Heimmannschaft, die alles daran setzte, um den Neuling niederzuringen. „Das Gladbecker Publikum“, zeigte sich VfL-Torwart und Kapitän Tim Deffte sicher, „wird das honorieren.“ Das Team, so der Schlussmann, der neben Brandes und Mittelmann Lukas Krings zu den besten Akteuren auf der Platte zählte, habe sich in der neuen Saison gerade für die Heimspiele viel vorgenommen. Er versprach den Zuschauern „eine Mannschaft, die kämpft und Leidenschaft zeigt“.

Die Fans der Rot-Weißen honorierten schon am Samstagabend die engagierte Vorstellung der Ihren. Bereits drei Minuten vor Ende der Partie standen die Gladbecker Anhänger auf den Rängen und feierten erleichtert Max Krönungs verwandelten Siebenmeter zum 24:21 und Tobias Reichs Treffer zum 25:21, die das Spiel zugunsten den VfL entschieden.

Während sich danach VfL-Coach Holger Krimphove für die lautstarke Unterstützung bedankte, sagte sein Neusser Kollege Rene Witte dies: „Als Aufsteiger haben wir uns über 60 Minuten ganz ordentlich präsentiert.“ 19 Fehlwürfe seien zu viel gewesen, so der Übungsleiter des Aufsteigers. „Wir müssen schnell lernen.“

Quelle: derwesten.de – Thomas Dieckhoff | Foto: Heinrich Jung


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