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Als er Mitte Februar zum VfL Gladbeck zurückkehrte, hoffte der VfL Gladbeck wieder auf den Klassenerhalt. In Beckdorf sagte Michael Kintrup servus. Es war ein trauriger Abschied. Denn der wurfgewaltige Rückraumrechte hatte sich im wichtigsten Spiel des Jahres verletzt und die Rot-Weißen verloren.

Als das Spiel gegen Kornwestheim vorbei war, humpelte er zu seinen Kollegen und versuchte sie zu trösten. Seinen Abschied vom VfL Gladbeck hatte sich Michael Kintrup, der bekanntlich zur HSG Nordhorn-Lingen in die Zweite Liga wechselt, ganz anders vorgestellt. „Aber das Leben ist nun einmal kein Wunschkonzert“, so der Rückraumrechte der Rot-Weißen, der, wie andere auch, ausgerechnet im wichtigsten Spiel des Jahres nicht seine Topform fand und zu allem Überfluss auch noch verletzt ausschied.

Es erwischte ihn in der 42. Minute. „Ich habe mir den Zeh am rechten Fuß ausgekugelt“, so Kintrup später. Der 25-Jährige, der in Münster Jura studiert hat, betätigte sich in Beckdorf kurzerhand als Mediziner und renkte sich den Zeh selber wieder ein. Weiterspielen konnte Kintrup aber nicht. „Ich fürchte, einige Bänder sind durch“, lautete die Selbstdiagnose des Gladbeckers.

Der musste von der Bank aus mitanschauen, wie der VfL sich mit Kampfgeist gegen den drohenden Abstieg aus der Dritten Liga wehrte, dabei aber erfolglos blieb. „Wir haben uns von der 4:2-Deckung der Kornwestheimer beeindrucken lassen“, analysierte Kintrup. In der elften Minute hatte SVK-Trainer Mirko Henel seiner Mannschaft diese Variante verordnet. Zudem habe das Team, so der VfL-Akteur weiter, nach dem Seitenwechsel zu viele einfache Treffer kassiert. Einen Mitspieler lobte Kintrup ausdrücklich: „An der Torwart-Leistung lag es nicht“, so der künftige Nordhorner über Andy Tesch, der tatsächlich, von einer Phase zu Beginn des zweiten Abschnitts einmal abgesehen, eine blitzsaubere Leistung bot.

Als Michael Kintrup im Februar vom Erstligisten HBW Balingen-Weilstetten an die Schützenstraße nach Gladbeck zurückkehrte, hatte der Rückraumrechte nur ein Ziel: er wollte mit den Rot-Weißen den Klassenerhalt feiern. Und sein Einstand ließ Team, den damaligen Trainer Holger Krimphove und die Fans des VfL hoffen. In Gummersbach beendeten die Gladbecker auch dank der acht Treffer des wurfgewaltigen Blondschopfes ihre Serie von elf Spielen ohne Sieg in Folge. Ein glückliches Ende nahm das Comeback dennoch nicht.

Dass Michael Kintrup am Samstagabend die Halle in Beckdorf humpelnd verließ, hatte etwas Sinnbildhaftes für den VfL Gladbeck in dieser vermaledeiten Saison 2013/2014.

Quelle: derwesten.de – Thomas Dieckhoff | Foto: Biene Hagel

In der Dritten Handball-Liga zählen für den VfL Gladbeck im Kampf um den Klassenerhalt nur noch Siege. Am Samstag, 26. April, 19 Uhr, tritt das Team bei der bereits als Absteiger feststehenden TSG A-H Bielefeld an. Der Gladbecker Kreisläufer Jan Brosch fällt infolge von Rückenproblemen aus.

Den Rechenstab brauchen sie beim VfL Gladbeck drei Spieltage vor dem Ende der Saison in der Dritten Handball-Liga nicht mehr. Für die Mannschaft von Trainer Holger Krimphove zählen in Bielefeld, Wilhelmshaven und gegen Schalksmühle nur Siege, um die Chance auf den Klassenerhalt zu wahren.

„Wenn wir dreimal gewinnen, haben wir gute Chancen, die Klasse zu halten“, sagt Krimphove mit Blick auf das eigene Restprogramm und das der ebenfalls noch im Kampf um den Klassenerhalt verstrickten Konkurrenz aus Neuss und Schalksmühle. Die TSG A-H Bielefeld, der Gastgeber des VfL Gladbeck am Samstag, 26. April, um 19 Uhr steht dagegen bereits als Absteiger fest. Macht das die Ostwestfalen das vielleicht sogar gefährlich? „Ja“, sagt Krimphove und verweist zudem auf die Qualität, die seiner Meinung nach im Aufgebot des Schlusslichts steckt. Auch aus diesem Grund betont der Übungsleiter der Gladbecker: „Wir können es uns nicht leisten, nachlässig zu sein.“

In der Osterpause gönnten sich die Rot-Weißen wir berichtet keine Atempause. Vielmehr bereitete sich das Team um Kapitän Tim Deffte intensiv auf das Saisonfinale vor. Sogar am vergangenen Samstag und am Ostermontag standen Einheiten in der Riesener-Halle auf dem Programm, außerdem bestritt der VfL noch einen kurzfristig angesetzten Test gegen den Westfalen-Oberligisten TuRa Bergkamen, den die Gladbecker standesgemäß mit 37:27 (22:10) gewannen.

Stellt sich die alles entscheidende Frage, wie der Tabellendrittletzte beim Schlusslicht auftreten muss, um zu gewinnen? „Wir werden sehr aufs Tempo drücken müssen“, sagt Krimphove. Außerdem gelte es, das gute Kreisläuferspiel der Bielefelder zu unterbinden. „Darüber hinaus müssen wir ihren Rückraum mit Johannes Krause und Tobias Beining in den Griff bekommen“, betont der Übungsleiter der Gladbecker. Zur Erinnerung: Krause zählt mit 157 Treffern zu den besten Scharfschützen der West-Staffel.

Der VfL kann – einmal mehr, muss man sagen – nicht ganz sorgenfrei ins Spiel gehen. Verzichten muss das Team am Samstagabend nämlich definitiv auf Jan Brosch, der infolge von Rückenproblemen passen muss. Der mit einem Zweitspielrecht ausgestattete Kreisläufer spielte zuletzt in der Begegnung mit ART Düsseldorf stark und steuerte acht Treffer zum 35:28-Sieg über die Rheinländer bei. Gesundheitlich angeschlagen ist Michael Kintrup. Der Rückraumrechte plagt sich mit einer schweren Erkältung herum.

Während die Gladbecker hoffen, dass Kintrup ungeachtet seiner Triefnase auflaufen kann, halten sich als Ersatz für Brosch gleich drei Akteure bereit: der wiedererstarkte Thorben Mollenhauer, Jonathan Geukes und Björn Sankalla, dessen Daumenverletzung vollständig ausgeheilt ist.

Quelle: derwesten.de – Thomas Dieckhoff | Foto: Lutz von Staegmann

Michael Kintrup vom Handball-Drittligisten VfL Gladbeck wechselt zur nächsten Saison zur HSG Nordhorn-Lingen. Der Rückraumrechte unterschrieb beim Tabellenvierten der Zweiten Bundesliga einen Zwei-Jahres-Vertrag.

Mit den Handballern des VfL Gladbeck will Michael Kintrup am Ende der Drittliga-Saison den Klassenerhalt feiern. Danach wartet eine neue Herausforderung auf den schussgewaltigen Rückraumrechten. Am gestrigen Donnerstag stellte Zweitligist HSG Nordhorn-Lingen den 24-Jährigen als Zugang für die Saison 2014/2015 vor.

„Wer mich kennt“, so Kintrup zur WAZ, „der weiß, dass ich jetzt noch nicht nach Nordhorn schiele. Es geht erst einmal darum, mit dem VfL Gladbeck den Karren aus dem Dreck zu ziehen und den Abstieg zu vermeiden.“ Folgerichtig düste der Akteur, der nach einer unglücklichen Zeit beim Erstligisten Balingen im vergangenen Monat zum VfL zurückkehrte, um im Abstiegskampf zu helfen, aus Nordhorn sofort wieder zum Training nach Gladbeck.

Michael Kintrup unterschrieb in Nordhorn einen Zwei-Jahres-Vertrag. „Das ist ein familiärer Verein“, so der aus Havixbeck stammende Handballer, „und die Truppe ist sehr sympathisch. Kein Spieler drängt sich dort in den Vordergrund.“

In Nordhorn, das momentan mit 32:20-Punkten den vierten Tabellenplatz belegt und noch Aufstiegschancen hat, wird Kintrup übrigens mit einem weiteren ehemaligen Gladbecker zusammenspielen: Frank Schumann ist seit 2013 wieder für die HSG am Ball.

Quelle: derwesten.de – Thomas Dieckhoff

Die Drittliga-Handballer des VfL Gladbeck treten am Samstag, 8. März, um 19.30 Uhr bei der HSG Varel-Friesland an. Andrzej Staszewski, der Trainer der Niedersachsen, hat sein Team insbesondere vor Michael Kintrup gewarnt, den Rückraumrechten der Gladbecker.

Vor dem Gastspiel der Drittliga-Handballer des VfL Gladbeck bei der HSG Varel-Friesland am Samstag, 8. März, um 19.30 Uhr hat Andrzej Staszewski, der Trainer der gastgebenden Niedersachsen, die Seinen insbesondere vor VfL-Rückkehrer Michael Kintrup (Foto) gewarnt.

„13 Tore in zwei Spielen sagen schon etwas über die Qualität des Rückraumrechten aus“, wird der Coach der HSG Varel-Friesland auf der vereinseigenen Homepage zitiert.

Er stellt sich auf eine Gladbecker Mannschaft ein, die sich heftig wehren wird. „Das wird eine harte Nuss“, so Staszewski.

Quelle: derwesten. de – Redaktion Gladbeck | Foto: Lutz von Staegmann

Der VfL Gladbeck hat in der 3. Handball-Liga seine Negativserie beendet. Beim VfL Gummersbach II gewannen die Rot-Weißen mit 27:24 (12:16). Erfolgreichster Schütze der Gäste war Michael Kintrup, den die Gladbecker unter der Woche heimlich, still und leise aus Balingen zurückgeholt haben.

In der Eugen-Haas-Sporthalle in Gummersbach löste sich bei den Drittliga-Handballern des VfL eine Sekunde vor dem Ende der ganze aufgestaute Frust der vergangenen Wochen. Linksaußen Don Singh Toor hatte gerade den Treffer zum 27:24 für Gladbeck erzielt, der Rest war Jubel pur. Mit dem Erfolg meldeten sich die Rot-Weißen im Abstiegskampf zurück. Erfolgreichster Akteur bei den Gästen war Michael Kintrup, er erzielte acht Treffer.

Kintrup? Ja, Kintrup! Die wenigen nach Gummersbach mitgereisten Gladbecker Fans trauten vor dem Beginn der Partie erst einmal ihren Augen nicht, als sie den groß gewachsenen blonden Spieler im VfL-Trikot beim Aufwärmen sahen. Kintrup hatte schließlich die Rot-Weißen am Ende der vergangenen Saison in Richtung Balingen verlassen hatte. Weil der Halbrechte beim abstiegsbedrohten Erstligisten aus Schwaben aber nicht Fuß fassen konnte, lotsten ihn VfL-Chef Siegbert Busch und Trainer Holger Krimphove in einer Nacht- und Nebel-Aktion zurück nach Gladbeck. „Die WAZ hat doch am vergangenen Montag einen Spieler für den rechten Rückraum gefordert“, so Busch vor der Begegnung mit Gummersbach.

Kintrup hat, wie erst am Sonntag bekannt wurde, seinen Vertrag mit Balingen zu Beginn der vergangenen Woche aufgelöst und wird erst einmal bis zum Ende der Meisterschaftsrunde wieder das rot-weiße Trikot tragen. „Ich bin VfL-er“, so der Rückraumrechte, der, um dem Team im Kampf um den Klassenerhalt zu helfen, sogar das Angebot eines Zweitligisten aus dem Süden ausgeschlagen hat.

Zunächst sah es nicht nach einem Erfolg für die Gladbecker aus. Schon nach acht Minuten sah sich Trainer Krimphove gezwungen, eine Auszeit zu nehmen. Gummersbach lag zu diesem Zeitpunkt mit 6:1 in Führung. In der Folgezeit kämpften sich die Gäste heran. In der 49. Minute glückte Max Krönung der Treffer zum 21:21-Ausgleich. Die Partie war nun wieder offen. Für die Entscheidung sorgten schließlich Singh Toor, Krönung und Kintrup, die innerhalb von 120 Sekunden einen Vorsprung von drei Toren für Gladbeck herausschossen. Es stand 26:23 für die Rothemden, damit war der Vergleich dreieinhalb Minuten vor dem Ende vorentschieden.

Holger Krimphove, der Trainer des VfL Gladbeck, bekannte nach Spielschluss „erleichtert zu sein“. Für sein Team fand er lobende Worte: „Es hat nie aufgesteckt, auch nicht, als Gummersbach mit fünf Toren geführt hat.“ Die Mannschaft habe sich zu Beginn gegen die 4:2-Deckung des Gegners nicht gut bewegt. Sie habe sich jedoch gesteigert und letztlich auch verdient gewonnen: „Wer in der zweiten Halbzeit nur acht Gegentore bekommt, der hat verdient gewonnen.“ Der VfL-Coach weiter: „Das war aber nur der Anfang. Und deshalb werden wir am Montag auch nicht frei machen, sondern uns sofort auf die Partie gegen Ferndorf vorbereiten.“

Quelle: derwesten.de – Thomas Dieckhoff

Seit Saisonbeginn steht Michael Kintrup beim Handball-Erstligisten HBW Balingen-Weilstetten unter Vertrag. Der Rückraumrechte, der großen Anteil daran hatte, dass der VfL Gladbeck in die Dritte Liga aufstieg und in der Runde 2012/2013 den Klassenerhalt schaffte, konnte in der Eliteliga noch nicht Fuß fassen.

Vor zwei Jahren feierte er mit dem VfL Gladbeck nach mehreren erfolglosen Anläufen den Aufstieg in die Dritte Handball-Liga, in der vergangenen waren seine Tore mitverantwortlich dafür, dass die Rot-Weißen den Klassenerhalt schafften. Danach wechselte Michael Kintrup zum HBW Balingen-Weilstetten in die deutsche Eliteklasse. Stellt sich die Frage: Was macht eigentlich Michael Kintrup? Der 24-jährige Rückraumrechte hatte mit Verletzungsproblemen zu kämpfen und hat daher bislang in der Ersten Liga noch nicht Fuß gefasst.

Um Spielpraxis zu sammeln, kam der 1,98 m lange und 95 kg schwere Jungprofi Kintrup zuletzt in der zweiten Balinger Mannschaft zum Einsatz, also in der Dritten Liga Süd. In einem Interview, das auf der HBW-Homepage veröffentlicht worden ist, bekennt der Blondschopf, dass es „etwas frustrierend ist, wenn man die ganze Woche mit den Jungs aus dem Erstligakader trainiert und sich selber die Erste Liga auch zutrauen würde, es aber auf Grund der Kadergröße einfach nicht geht“.

Michael Kintrup, den an der Schützenstraße in Gladbeck aller immer nur „Michi“ riefen, ist aber ein Kämpfertyp und daher keiner, der die Flinte ins Korn wirft, wenn es mal nicht so läuft wie geplant. „Letzten Endes“, sagt Kintrup, den der „Schwarzwälder Bote“ als Straßen-Handballer charakterisierte, „ist und bleibt mein Ziel natürlich die Bundesliga.“ Gegenüber der WAZ sagte er einmal: „Es ist vermutlich der Kindheitstraum eines jeden Handballers, mal in der Ersten Liga zu spielen.“

In der Saisonvorbereitung hat es den ehemaligen VfL-er an der Schulter erwischt. Kintrup wurde zunächst mit unterschiedlichen Diagnosen konfrontiert, sogar in Münster ließ er sich auf Vermittlung von Gladbecks Trainer Holger Krimphove von einem Spezialisten untersuchen. Diese Blessur bereitet ihm mittlerweile keine Probleme mehr: „Letztendlich war es wohl ein Anriss der Supraspinatussehne in der Schulter. Diese ist zwischenzeitlich wieder bei nahezu 100 Prozent und behindert mich beim Spielen überhaupt nicht mehr.“

Um Spielpraxis zu sammeln, kam er in der Balinger Zweitvertretung zum Einsatz, bis ihn ein grippaler Effekt erneut zum Zuschauen verdammte. Er hoffe, dass die Seuche ausgestanden sei, so Kintrup, der bei den „Galliern von der Alb“ nun unbedingt beweisen möchte, dass er das Zeug hat, in der höchsten deutschen Spielklasse seinen Mann zu stehen. Es sei sein Ziel, „anderen Leuten zu zeigen, dass man es verdient hat, in der Liga zu spielen“.

In dem 35000-Seelen-Städtchen Balingen, das 70 Kilometer südlich von Stuttgart liegt, hat sich Michael Kintrup eingelebt, nachdem er kürzlich erst den Umzug aus Münster über die Bühne gebracht hat. Das HBW-Team habe es ihm aber auch leicht gemacht, betont der ehemalige Gladbecker Haupttorschütze. Gleiches gilt offenbar für die Balinger. Kintrup: „Wenn man durch die Stadt läuft, trifft man immer wieder auf nette Leute, die einen direkt ansprechen.“ Sie seien alle sehr hilfsbereit und das habe es ihm leicht gemacht, sich einzuleben.

Kontakt zum VfL und Trainer Holger Krimphove, mit dem er schließlich viele Jahre lang beinahe täglich gemeinsam nach Gladbeck zu den Übungseinheiten und Spielen gefahren ist, hat Michael Kintrup nach wie vor. „Ich habe dort lange und mit der jetzigen Mannschaft auch erfolgreich gespielt. Es war eine sehr verschworene Truppe, die zum größten Teil noch so zusammen geblieben ist. Wenn ich meine Eltern in Münster besuche, versuche ich immer mal noch kurz in Gladbeck vorbeizuschauen.“

Quelle: derwesten.de – Thomas Dieckhoff | Foto: David Dümmler

Michael Kintrup, der vom VfL Gladbeck zum Handball-Bundesligisten HBW Balingen-Weilstetten gewechselt ist, ist im Moment quasi im Dauereinsatz. „Es ist für mich ein riesen Sprung von der dritten in die erste Liga“, bekannte der Rückraumrechte nun.

Michael Kintrup, der zur neuen Handball-Saison den VfL Gladbeck in Richtung Bundesligisten HBW Balingen-Weilstetten verlassen hat, bekannte bei einem öffentlichen Training seines neuen Klubs, von der Mannschaft „gut aufgenommen“ worden zu sein.

Kintrup weiter: „Aber es ist für mich ein riesen Sprung von der dritten in die erste Liga.“

Etwa 400 Fans verfolgten in Balingen neugierig die öffentliche Trainingseinheit der „Gallier von der Alb“. Unter anderem zeigte HBW-Coach Dr. Rolf Brack, wie alte Spielzüge perfektioniert und neue erlernt werden.

Zuletzt feierte der Handball-Bundesligist einen Sieg in letzter Sekunde über den Schweizer Vizemeister Kadetten Schaffhausen. Am Wochenende steht Balingen wieder in der Testpflicht – gegen Frisch Auf Göppingen und beim Sorg-Wohnen-Cup. Kintrup knickte im Spiel gegen Schaffhausen leicht um, wird aber voraussichtlich dabei sein.

Kintrup: „Für mich ist es ein riesen Sprung“ – Gladbeck | WAZ.de – Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/sport/lokalsport/gladbeck/kintrup-fuer-mich-ist-es-ein-riesen-sprung-id8238283.html#917263778

Ein letztes Spiel, dann ist das Handball-Jahr vorbei. „Endlich“, mag manch einer denken. Denn die Saison hat an den Körpern einiger Spieler gezerrt. Am Samstagabend heißt es in der Riesener Sporthalle noch einmal alle Kräfte zu mobilisieren und das Spiel gegen DJK Königshof (19 Uhr) zu gewinnen.

Trainer Holger Krimphove und sein Team freuen sich schon auf den Saisonschluss. „Das wird heute Spaß machen“, ist sich der Trainer sicher, immerhin ist das Saisonziel „Klassenerhalt“ bereits erreicht, jetzt haben die Rothemden noch einmal die Chance, den Zuschauern ein schönes Spiel zu bieten. „Am wichtigsten sind zwei Punkte, darauf freuen wir uns schon jetzt“, sagt der Trainer.

Mit dem schönen Spiel möchten sich auch die Spieler von den Zuschauern verabschieden, die Gladbeck verlassen werden. Den VfL verlässt unter anderem Alexander Tesch, der aus beruflichen Gründen kürzer treten muss. Michael Kintrup wird wie bereits berichtet, den VfL in Richtung Handball-Bundesliga verlassen. HBW Balingen-Weilstetten heißt sein neuer Arbeitgeber. „Michael hat viele gute Spiele für uns gemacht“, bedankt sich der Trainer jetzt schon einmal bei seinem Leistungsträger, der nicht grundlos in die Bundesliga wechselt.

Aber Kintrup wird das letzte Spiel für den VfL nur von der Tribüne aus sehen, er ist weiterhin verletzt. Ansonsten kann Holger Krimphove auf die komplette Mannschaft zurückgreifen.

In wie weit der Gegner Königshof die Abschlussparty stören kann oder will, vermag der Trainer noch nicht einzuschätzen. Königshof steht seit der Fusionsankündigung als Absteiger fest, bleibt aber als HSG Krefeld dann doch drin. „Königshof kann befreit aufspielen“, sagt Krimphove. Trotzdem hat das Team sämtliche Partien der jüngsten Zeit verloren. „Aber wer befreit aufspielt, kann dann doch mal einen raushauen“, warnt der Trainer.

Abschlussparty für die Fans

Der Verein wird sich am letzten Spieltag bei den Fans bedanken: Beim Eintritt gilt das Motto „Zwei für eins“, jede Eintrittskarte ist für zwei Personen gültig. Für Frauen schenkt der Verein zudem Sekt aus.

Außerdem hat sich Bürgermeister Ulrich Roland angekündigt, der die Mannschaft endlich als „Mannschaft des Jahres 2012“ auszeichnen wird – den Titel hat sich das Team als Drittliga-Aufsteiger verdient. Nun gibt es den Titel kurz vor Anpfiff als Weiter-Drittligist.

Quelle: derwesten.de – Tobias Kestin | Foto: Biene Hagel

Michael Kintrup wechselt in der nächsten Saison zum Handball-Bundesligisten HBW Balingen-Weilstetten. Der 23-jährige Rückraumrechte absolvierte kürzlich beim aktuellen Tabellen-13. der deutschen Eliteliga ein Probetraining – und wurde von HBW-Coach Rolf Brack für gut befunden.

Michael Kintrup wechselt in die Handball-Bundesliga. Der 23-jährige Rückraumrechte des VfL Gladbeck wird in der nächsten Saison für HBW Balingen-Weilstetten spielen. Kintrup absolvierte unlängst beim aktuellen 13. der deutschen Eliteliga ein Probetraining – und wurde von Coach Rolf Brack für gut befunden.

„Es ist vermutlich der Kindheitstraum eines jeden Handballers, mal in der 1. Liga zu spielen“, sagt Michael Kintrup. Für ihn geht dieser Traum bald in Erfüllung. „Das wird eine riesen Herausforderung“, sagt der Jura-Student, der zunächst aber mit dem VfL den Klassenerhalt feiern will. „Die Gladbecker Mannschaft ist mir ans Herz gewachsen“, so Kintrup, der in Balingen einen Zwei-Jahres-Vertrag unterschreiben und demnächst in Kiel und nicht mehr in Königshof auflaufen wird.

In Michael Kintrup verlieren die Gladbecker ihren Haupttorschützen und einen ihrer auffälligsten Akteure. 107 Treffer stehen für den Rückraumrechten derzeit zu Buche, damit nimmt er in der Torjägerliste der 3. Liga West momentan den zehnten Platz ein. Der aus Havixbeck stammende und in Münster lebende Student wechselte 2009 zusammen mit Trainer Holger Krimphove aus Ibbenbüren an die Schützenstraße zum VfL, der damals gerade aus der Regionalliga West abgestiegen war. In der vergangenen Saison feierten die Rot-Weißen auch dank starker Leistungen von Kintrup den Aufstieg in die 3. Liga.

„Michi“, sagt Siegbert Busch, Chef der Gladbecker Handballer, „hat für uns gut gespielt. Er hat sich immer reingehängt.“ Der VfL wünsche Michael Kintrup alles Gute, obwohl seine Entscheidung „für uns natürlich nicht so schön ist“. Busch weiter: „Wir müssen nun gucken, ob wir für die rechte Rückraum-Position noch jemanden finden.“ Ähnlich äußert sich Krimphove: „Erst einmal freue ich mich für Michi, ihm bietet sich in Balingen eine riesen Chance. Im zweiten Schritt müssen wir nun Ersatz für ihn finden. Das wird alles andere als einfach.“

Kintrup geht – und Lukas Krings vom Westfalen-Oberligisten HSE Hamm kommt. „Er hat uns eine feste Zusage gegeben“, so Siegbert Busch. Krings ist 25 Jahre alt und Mittelmann. Vor seiner Zeit in Hamm war er unter anderem für BTB Aachen, den niederländischen Klub Tophandbal Zuid Limburg, Eintracht Hildesheim und den VfL Hameln aktiv. Krings studiert in Münster und kann daher in der Regel zusammen mit Trainer Holger Krimphove nach Gladbeck zu den Übungseinheiten und Spielen fahren. „Lukas ist der Allrounder, den wir gesucht haben“, sagt Krimphove. Er könne, so der Übungsleiter der Rot-Weißen, Mittelmann spielen, aber auch die Linksaußen- oder die Halbposition bekleiden.

Quelle: WAZ – Thomas Dieckhoff

Die Drittliga-Handballer des VfL Gladbeck mussten im Kampf um den Klassenerhalt einen Rückschlag hinnehmen. Die Rot-Weißen verloren zu Hause gegen den VfL Gummersbach II mit 30:31. Für den Gast traf Jugend-Nationalspieler Philipp Jaeger mit der Schlusssirene.

Zumindest ihren Humor hatten die Handballer des VfL Gladbeck nach der überaus bitteren 30:31-Niederlage gegen die Zweitvertretung des VfL Gummersbach nicht verloren. „Man muss das Positive sehen“, sagte etwa Sven Deffte, der Abwehrchef der Rot-Weißen, „den direkten Vergleich haben wir gewonnen.“ Humor? Wohl doch eher Galgenhumor!

VfL Gladbeck –
VfL Gummersbach II 30:31 (16:14)

VfL Gladbeck: T. Deffte – Schmedt (3), Hüsener (2), S. Deffte, Krönung (7), Mollenhauer (3), Lüning, Al. Tesch (3), Kintrup (5), Schomburg (7/6).

Spielfilm: 1:2 (5.), 2:4 (10.), 4:6 (15.), 7:8 (18.), 11:8 (20.), 12:11 (23.), 15:12 (29.), 16:14 (30.), 18:16 (35.), 22:17 (39.), 24:19 (42.), 25:20 (45.), 26:25 (50.), 28:25 (53.), 29:26 (55.), 29:30 (30.), 30:31 (60.).

Nach 45 Minuten lagen die Gladbecker in der Begegnung mit einem Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt noch mit fünf Toren Vorsprung in Führung, nach 50 noch mit drei Treffern. In der Schlussphase der Partie erwies sich der Gast aus dem Oberbergischen jedoch als galliger, als aggressiver – und erzielte mit der Schlusssirene den Siegtreffer. Verantwortlich dafür zeichnete Philipp Jaeger, Jugend-Nationalspieler in Diensten der Gummersbacher.

„Es war das erwartet kampfbetonte Spiel zweier Mannschaften auf Augenhöhe“, fasste Maik Thiele, der Trainer des VfL Gummersbach II, die 60 Minuten später zusammen. Warum seine Mannschaft den Vergleich letztlich noch gewinnen konnte, erklärte er so: „Unsere starke Phase hat ab der 46. Minute begonnen, dank der besseren Kondition oder der besseren Bank haben wir das Spiel nach Hause gebracht.“

Womit Thiele wohl den alles entscheidenden Punkt angesprochen hatte. Der VfL Gladbeck verfügt nun einmal nicht über einen Kader von zwölf, 13 oder 14 ausgeglichenen Akteuren. Weil das so ist, ist Trainer Holger Krimphove beinahe gezwungen, die erste Sieben durchspielen zu lassen. Mit der Folge, dass dem einen oder anderen Gladbecker irgendwann die notwendige Frische fehlt.

Holger Krimphove wirkte nach der Partie aus nachvollziehbaren Gründen niedergeschlagen. „Wir“, sagte er, „haben es versäumt, den Sack zuzumachen. Bis zum 25:20 hatten wir das Spiel im Griff.“ Krimphove weiter: „Diese Niederlage tut besonders weh, weil das entscheidende Tor in der letzten Sekunde gefallen ist.“ Mit Blick auf die Tabelle sagte der Trainer des VfL Gladbeck: „Wir hätten uns heute Luft im Abstiegskampf verschaffen können.“

Nun aber drohen den Rot-Weißen schwere Zeiten. Am nächsten Samstag müssen sie beim Tabellenvierten Edewecht ran, sieben Tage später empfangen sie den Drittplatzierten Wilhelmshaven.

Quelle: WAZ -Thomas Dieckhoff


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