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Für die offenen und die Jahrgangsmeisterschaften NRW hatten sich zwölf Aktive des VfL Gladbeck qualifiziert. Im Kölner Schwimm-Leistungszentrum wussten davon vor allem Nina und Jessica Steiger zu überzeugen.

Zwölf Aktive des VfL Gladbeck hatten sich für die offenen sowie für die Jahrgangsmeisterschaften NRW qualifiziert, die jetzt im Kölner Schwimm-Leistungszentrum ausgetragen wurden. Bestens aufgelegt präsentierten sich vom VfL in der Domstadt vor allem die Geschwister Jessica und Nina Steiger.

Jessica Steiger eröffnete den überzeugenden Auftritt der „Roten“ mit einem Sieg über die 200 m Lagen. Sie ließ in 2:19,23 Min. unter anderem der Deutschen Meisterin Kathrin Demler (SG Essen) keine Chance und durfte sich über ihr erstes Gold freuen. Beflügelt von dieser Leistung kletterte sie für die 200 m Freistil auf den Startblock. In 2:05,32 Min. sicherte sich Jessica Steiger Bronze. Ebenfalls dritte Plätze belegte sie über 50 und 100 m Brust. Im offenen Finale über 100 m Freistil blieb sie mit 58,78 Sek. deutlich unter einer Minute und gewann Silber. Über 50 m Schmetterling schwamm sie schließlich in 0:28,07 Min. nah an ihre persönliche Bestzeit heran. Dafür gab’s erneut Gold. „Das Wochenende war mit insgesamt 15 Starts ein Mammutprogramm für Jessica“, stellte Mutter und Trainerin Sandra Steiger anerkennend fest.

Nina Steiger meldet sich zurück

Nina Steiger (Jg. ‘97) wusste in ihrer Spezialdisziplin Schmetterling zu überzeugen. Die Heisenbergschülerin absolvierte die 100 m Schmetterling in Saisonbestzeit von 1:06,89 Min. und wurde dafür mit Gold belohnt. „Nach einer längeren Durststrecke freue ich mich, dass Nina endlich wieder vorne mitschwimmt“, sagte Trainer Harry Schulz. „Sie hat trotz des Leistungstiefs immer hart an sich gearbeitet und dadurch den Sieg wirklich verdient.“ Auch auf ihren weiteren Strecken hatte Nina Steiger anschließend einen Lauf und konnte weiterhin überzeugen. Ihre Leistung rundete sie mit einer Saisonbestzeit und der Bronzemedaille über 200 m Schmetterling ab.

Edelmetall für Lena Heinrichs

Lena Heinrichs (Jg. ‘96) sicherte sich ebenfalls Edelmetall. Sie blieb über 400 m Freistil nur knapp über ihrer Bestzeit und schlug als zweitschnellste Teilnehmerin am Beckenrand an. „Lena hat uns mit dieser Leistung richtig überrascht“, bekannte Trainerin Sandra Steiger, „und die Silbermedaille ist eine tolle Belohnung für ihre Leistung.“

Auch Michelle Klomfaß (‘96) kehrte nicht mit leeren Händen aus Köln nach Hause. Sowohl über 400 m Freistil als auch über 100 m Schmetterling heimste sie Bronze ein und nahm diese Medaille stolz mit nach Gladbeck.

Ja, und dann gab es noch die VfL-Staffeln: Während die 4 x 100 m Lagenstaffel in der Besetzung Klomfaß, Steiger, Steiger, Armborst den sechsten Platz belegte, erkämpften sich die 4 x 100 m (Steiger, Pillokat, Heinrichs, Armborst) und die 4 x 200 m (Armborst, Steiger, Klomfaß, Pillokat) Freistilstaffeln jeweils Silber. „Das ist klasse“, resümierte Harry Schulz. Und weiter: „In NRW zweimal mit der Staffel auf dem Silberrang zu landen, ist ein toller Erfolg für die Mädels und somit auch für den Verein sowie für die Sportstadt Gladbeck.“

Sehr gute Plätze – unter anderem mehrere undankbare Vierte – und viele Saison- bzw. persönliche Bestleistungen erreichten noch die folgenden Schwimmerinnen und Schwimmer des VfL: Lara Pillokat, Rebecca Armborst, Marina Koop, Leonie Heinrichs, Pascal Krause, Joshua Loges, Marco Hohenhorst sowie Christopher Huber.

Foto: Peggy Mendel

01. Mai 2013

Alles für den Club

Bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin stimmte in Reihen der Rot-Weißen vom VfL Gladbeck die Leistung, vor allem aber der Teamgeist. Jessica Steigers fünfter Platz kam dabei nicht von ungefähr.

Berlin, letzter Tag der Deutschen Meisterschaften. Die 4×100 Meter-Lagenstaffel des VfL Gladbeck steht im A-Finale. Jessica Steiger wenig später über 200 Meter Brust auch. Dennoch bereitet sich die 21-Jährige in diesem Moment auf den Staffelstart vor. Das Trainergespann Sandra Steiger/Harry Schulz und die Mannschaft setzen sich zusammen, beraten sich. Schulz zweifelt. Alles klar, Jessi nehmen wir raus. Lara Pillokat nimmt ihren Platz ein, Nina Steiger klatscht ihre neue Mitstreiterin ab. Zusammen mit Rebecca Armborst und Michelle Klomfaß stellen sie einige Minuten später die neuntschnellste Damenstaffel Deutschlands. Jessica Steiger schlägt unter den Augen ihrer Kolleginnen, ihres Trainer Harry Schulz, ihrer Trainerin und Mutter Sandra, ihres Vaters und VfL-Pressesprechers Ralf und Schwimm-Deutschland, das in diesem Moment vor dem Fernsehbildschirm hockt, als Fünftschnellste der Republik an. 2:33,50 auf der Uhr. Jubel im Gladbecker Lager.

Intaktes Mannschaftsgefüge
„Ich fand es toll, dass die Mannschaft mich für mein A-Finale geschont hat“, zeigte sich Jessica Steiger hocherfreut über die gemeinschaftliche Entscheidung. „Das ist doch das, was eine intakte und sportliche Mannschaft ausmacht“, stimmten Schulz und Sandra Steiger unisono ein. Und: „Wir sind stolz auf die Leistungen unserer Truppe.“

Das durften sie auch sein. Denn nicht nur VfL-Aushängeschild Jessica Steiger hatte rechtzeitig für die offenen Titelkämpfe am „dicken B“ oben an der Spree Bestform erreicht. Pillokat, würdiger Steiger-Ersatz im Lagenstaffel-Finale, sicherte sich durch ihre Leistungen, unter anderem eine persönliche Bestmarke über 400 Meter Lagen (5:05,45 Min.), das Ticket zu den Qualifikationswettkämpfen für das „European Youth Olympic Festival“, das vom 14. bis 19. Juli im niederländische Utrecht die Nachwuchs-Schwimmelite des Kontinents beherbergen wird.

Auch Michelle Klomfaß konnte ihrer Berlin-Reise Positives abgewinnen. Leicht erkrankt angereist, erreichte sie mit ihre Zeit von 4:28,99 Minuten über Freistil immerhin noch das B-Finale. In zwei weiteren A-Finals stand die Staffel mit den Steiger-Schwestern, Klomfaß und Rebecca Armborst. Nach 4×200 Metern Freistil schlugen sie als Fünftschnellste des Landes an, in der selben Besetzung reichte es über 4×100 Meter Freistil noch zu einem ehrenwerten sechsten Platz.

Es läuft von selbst
„Ich sollte das eigentlich nicht zu laut sagen, aber…“ Trainerin Sandra Steiger tut es trotzdem: „Im Moment ist es mit diesem Team einfach ein Selbstläufer. Harry und ich als Trainer müssen für die Stimmung in der Mannschaft rein gar nichts machen. Die Mädchen halten fest zusammen, eine steht für die andere ein.“

Quelle: derwesten.de – Marcel Krischik | Foto: Steiger

Auch am zweiten Tag der Deutschen Meisterschaften im Schwimmen wussten die Aktiven des VfL Gladbeck in der Bundeshauptstadt Berlin zu überzeugen.

Dies lag insbesondere an der erneut sehr stark auftrumpfenden 4x 100m Freistilstaffel in der Besetzung und Startreihenfolge Jessica Steiger, Michelle Klomfaß, Nina Steiger und Rebecca Armborst. Mit einer Meldezeit und auch aktuellen Bestzeit von 04:00,81 Minuten hatte sich das VfL-Quartett vorgenommen die magische Vier-Minuten-Grenze zu knacken.

Startschwimmerin Jessica legte mit einer Zeit von deutlich unter einer Minute (0:57,88 min.) und somit neuer persönlicher Bestzeit vor. Michelle Klomfaß reagierte mit einem schnellen Start sehr gut und schrieb sich im Dienste der Mannschaft ebenfalls mit 0:59,11 Minuten die Zeit in ihr Rekordebuch. Die Rekordjagd wirkte auch auf Nina Steiger ansteckend und sie schwamm Rekord in 1:01,31 Minuten. Schlussschwimmerin Rebecca Armborst komplettierte die Rekordjagd mit 1:00,38 Minuten und so war es schon selbsterklärend, dass die VfL-er am Ende über eine neue Staffelbestzeit unter der magischen „4“ mit 3:58,68 Minuten feiern durften.

An diesem Tag standen auch die 200m Lagen auf dem Programm. Jessica Steiger und Lara Pillokat gingen hierüber an den Start. Steiger schwamm zwar schneller als ihre Meldezeit, war aber am Ende nicht ganz mit sich zufrieden. „Ich war von Beginn an irgendwie etwas platt“, gab sie zu Protokoll. Sie qualifizierte sich dann aber als erste für das B-Finale und nahm sich für den Endlaufabend einiges vor.

Lara Pillokat ging ein wenig taktisch Kräfte schonend in ihr Rennen. Ihr genügte für die Qualifikation zum Finallauf am Abend, dass sie mindestens eine Konkurrentin ihres Feldes hinter sich lassen musste. Diese Rechnung ging auf und so stand sie genau wie Steiger in den Finalläufen, die nach Redaktionschluss stattfinden

Die dritte VfLerin, die in die Fluten des Berliner Bades eintauchte ,war Michelle Klomfaß. Sie hatte sich über die Distanz von 400m Freistil für die offenen Deutschen Meisterschaften qualifiziert. Die Meldezeit stand für sie bei 04:31,86 Minuten und nach ihrem Rennen hatte sie diese auf 04.28,99 Minuten verbessert. Das hieß dann zudem Qualifikation für das B-Finale.

„Da geht noch mehr bei euch Dreien“, motivierte das Trainerteam um Harry Schulz und Sandra Steiger ihre Aktiven zum Ende der Vorläufe und zur Einstimmung auf die am Abend stattfindenden Rennen.

Autor: Ralf Steiger

Bereits am ersten Tag der offenen deutschen Meisterschaften im Schwimmen ließen es die Aktiven des VfL Gladbeck so richtig krachen. Den Anfang machte VfL-Aushängeschild Jessica Steiger. Sie ging über die Distanz von 400m Lagen an den Start. Mit einer Meldezeit von 05:01,67 min. kletterte sie auf den Startblock. „Ich habe mich von Beginn an richtig gut gefühlt“, sagt Steiger. Die am Ende für sie zu Buche stehende Zeit unterstrich ihre Aussage. 04:56,91 min. und damit ganz nah an ihrer Zeit mit den „Wunderanzügen“. Im Finale ging Steiger dann am gestrigen Wettkampftag nach Redaktionsschluss als achtschnellste Schwimmerin Deutschlands im A-Finale an den Start.

Als zweite Starterin des VfL kletterte Nachwuchstalent Lara Pillokat (Jg. 99) über dieselbe Distanz auf den Block. Sie startet in Berlin in einer Sonderwertung für eine eventuelle. Teilnahme an dem European Youth Olympic Festival. Sie qualifizierte sich als Zweitschnellste für das EYOF-Finale, das auch nach Redaktionsschluss stattfand.

Den nächsten Hammer packten die VfL-er dann in der Bundeshauptstadt mit ihrer Staffel über die 4x200m-Freistil aus. Jessica Steiger legte in einem von allen Beteiligten fulminanten Rennen als Startschwimmerin vor und die VfL-Staffel wechselte als erste den „Staffelstab“.

Auf sie folgend gaben in der Reihenfolge Michelle Klomfaß, Nina Steiger und Rebecca Armborst alles was in ihnen steckte und stellten am Ende eine zum Vorjahr um acht Sekunden verbesserten Endzeit von 08:36,62 Minuten auf. Die „kleine aber feine“ Truppe des VfL katapultierte sich mit dieser geschlossenen Mannschaftsleistung damit in Deutschland auf den hervorragenden fünften Platz.

„Das darf man – bei aller Bescheidenheit – durchaus als einen Auftakt nach Maß bezeichnen“, zog das in Berlin vor Ort agierende Trainerduo Harry Schulz und Sandra Steiger nach dem ersten Tag Bilanz.

Quelle: derwesten.de

Die Schwimmmannschaft des VfL Gladbeck startete erstmals beim Vitus-Swim-Meeting in Mönchengladbach und räumte dabei gewaltig ab. Ganz vorne mitmischen konnten die Aktiven um das Trainer-Trio Harry Schulz, Sandra Steiger und Waldemar Götze.

Ganz vorne dabei in der Alterklasse 95 u. älter war wieder einmal Jessica Steiger zu finden. Den Reigen eröffnete sie über die Distanz von 50m Schmetterling mit Gold. Folgen ließ sie diese Leistung mit ebenfalls obersten Podestplätzen über 100m Brust, 100m Schmetter-ling, 100m Rücken sowie 200m Freistil. Der Konkurrenz ebenfalls nicht den Hauch einer Chance ließ in der Jahrgangsklasse 1996 Michelle Klomfaß. Egal ob über 400m Freistil, 50m; 100m oder 200m Schmetterling sowie auf 50m; 100m und 200m Freistil kletterte sie ganz oben auf´s Siegertreppchen. Als Bonbon gab es eine neue persönliche Bestzeit über 100m Schmetterling in 1:05,06 min.. Nina Steiger (97) präsentierte sich bestens aufgelegt und durfte sich über insgesamt sieben Goldmedaillen sowie eine Silbermedaille freuen. „Ich denke, wenn Nina so weiter trainiert kommt sie auch wieder an ihre Bestzeiten heran“, beurteilte Trainer Schulz ihre Leistung.

Anna-Lena holt sechs Siege

Als weitere Einserkandidatin entpuppte sich Lara Pillokat (99). Neben neuen persönlichen Bestzeiten über 200m Brust, 50m und 100m Freistil sowie 200m Lagen mit jeweils Gold gab es selbiges Edelmetall auch über 100m Brust und 400m Freistil.

Anna-Lena Joormann (2001) bot ihren Trainern eine lupenreine Vor-stellung. Sechs Starts, sechs erste Plätze und zudem persönliche Best- zeiten über 100m Rücken und Freistil sowie 200m Brust waren Lohn für ihre gute Leistung.Ebenfalls im Jahrgang 2001 trat Anna-Lena Pieczkowski an. Sie kam, schwamm und siegte über 400m Freistil, 100m und 200m Schmetterling sowie 200m Freistil. Silber gab es auf 200m Lagen. Die Krönung waren dann zudem drei neue Bestzeiten für sie. Als fleißige Medaillensammlerin entpuppte sich auch Marina Koop (2000). Dreifach Gold über 100m bzw. 200m Brust und 200m Lagen; Silber auf 200m Schmetterling sowie Bronze auf 400m Freistil. Anna Stember (2000) ging nach überstandener Grippe erneut an den Start. Auf Grund ihres festen Willens gab es Gold, Silber und Bronze sowie Bestzeit auf 400m Freistil für sie. Laura Holzwarth (99) reihte sich nahtlos in den Reigen der Medaillensammlerinnen ein. Dreifaches Silber glänzte am Ende des Wett-kampfes an ihrem Hals. Besonders bemerkenswert waren die neuen Bestzeiten über 100m und 200m Schmetterling sowie 200m Freistil. Ebenfalls dreifaches Silber über 100m und 200m Brust sowie über 200m Lagen gewann bei zwei neuen Bestzeiten Ilka do Paco Verhoeven (2000).

Pascal sammelt Edelmetalle

Auch die Herren meldeten sich auf der Schwimmbühne zu Wort. Allen voran Pascal Krause (96). Ihm gelang es auf allen seinen Strecken anschließend erst aus dem Becken und dann auf das Podest klettern zu können. Gold für die Leistungen 200m Lagen, 200m Brust und 200m Rücken. Silber dann auf 400m Freistil und 100m Brust sowie Bronze über 100m und 200m Freistil. Erneut zwei neue persönliche Bestzeiten stellten Krause am Ende mehr als nur zufrieden. Gerhard Heinrich (2000) durfte sich über drei Gold- sowie jeweils eine Silber- wie auch Bronzemedaille freuen. Marco Hohenhorst freute sich über zweifaches Silber. Rebecca Armborst (97) brachte Gold, Silber und zweimal Bronze mit nach Gladbeck. Lena Heinrichs (96) freute sich über vierfaches Silber, Bronze und vier neue persönliche Bestzeiten. Ihre Zwillingsschwester Leonie heimste zweifach Bronze sowie Gold und Silber ein.

Die Krone setzte sich der VfL-Tross im Rahmen des Staffelwettbe- werbes mit der 8x 50m Lagenstaffel. In der Reihenfolge Michelle Klomfaß, Marco Hohenhorst,  Jessica Steiger, Pascal Krause, Nina Steiger, Christopher Huber, Rebecca Armborst und Richard Stewing ließen die VfL-er keine Chance und nahm mit mehr als drei Sekunden Vorsprung den einen halben Meter hohen Mega-Wanderpokal mit nach Gladbeck, der jetzt natürlich der ganze Stolz des Vereins ist.

Quelle: Der Westen

Bei den NRW-Meisterschaften auf der Langbahn im Bochumer Unibad holte Jessica Steiger über 400 m Lagen in der offenen Klasse den Titel. Mit einem Vorsprung von über vier Sekunden schlug die Schwimmerin des VfL Gladbeck als Erste am Beckenrand an.

Jessica Steiger sicherte sich bei den NRW-Meisterschaften auf der Langbahn im Bochumer Unibad über 400 m Lagen in der offenen Klasse den Titel. Mit einem Vorsprung von über vier Sekunden schlug die Schwimmerin des VfL Gladbeck als Erste am Beckenrand an.

Bei ihrem zweiten Start ging es über 800 Meter Freistil. „Das ist nicht wirklich meine Strecke“, verriet Steiger und gewann dessen ungeachtet die Bronzemedaille. Aber nicht nur mit Jessica Steiger waren die VfL-Trainer Sandra Steiger, Harry Schulz und Waldemar Götze zufrieden.

Michelle Klomfaß belegt Platz zwei

Ebenfalls in der offenen Klasse überzeugte Michelle Klomfaß (Jg. 1996). Auf ihrer Hauptdistanz (800 m Freistil) heftete sie sich an Sabrina Marzahn aus Köln. Der Lohn dafür war der zweite Platz in der offenen Klasse und Rang eins in der Jahrgangswertung.

Erneut auf sich aufmerksam machte Pascal Krause (1996). Über 1500 m Freistil war aus seinem Jahrgang niemand in der Lage, ihm das Wasser zu reichen. Er gewann Gold in starken 17:33,13 Min. (persönliche Bestzeit). Krause rundete seine Vorstellung in Bochum mit dem zweiten Platz über 400 m Lagen ab.

Gold über 800 m Freistil in 09:23,55 Min. (persönliche Bestzeit) sowie Platz eins in ihrem Jahrgang 1999 erreichte Lara Pillokat freuen. Edelmetall in Bronzeausführung angelte sich Anna-Lena Joormann (2001) über 800 m Freistil. Dass dabei in 10:26,28 Min. eine persönliche Bestzeit heraussprang, geriet bei ihrer Freude über die Medaille fast schon zur Nebensache. „Na klar freue ich mich auch über meine neue Bestzeit“, sagte Anna-Lena Joormann nach dem Rennen zu ihren Trainern. Lediglich knapp zwei Sekunden fehlten ihr am Ende über 400m Lagen zum Erreichen des dritten Platzes.

Lena Heinrichs (1996) kletterte auf den Startblock, um über 800 m Freistil ihre gute Form unter Beweis zu stellen. Bei 09:38,40 Min. und damit nur sehr knapp über ihrer Bestzeit blieb die Stoppuhr stehen. Damit sicherte sich Lena Heinrichs eine Bronzemedaille in ihrem Jahrgang.

Über vierte Plätze freuten sich Anna-Lena Pieczkowski und Nina Steiger. Eine erfolgreiche Teilnahme bescheinigten die Trainer auch Laura Holzwarth, Marina Koop, Anna Stember, Leonie Heinrichs und Ilka do Paco Verhoeven.

Quelle: WAZ-Redaktion Gladbeck | Foto: Michael Korte

Die Schwimmerinnen des VfL Gladbeck erreichten bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften völlig unerwartet die Aufstiegsrunde zur 1. Liga. Und bei den nationalen Kurzbahn-Titelkämpfen IN Wuppertal sicherte sich Jessica Steiger zwei Bronzemedaillen.

Jessica Steiger vom VfL sorgte bei den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften in der Wuppertaler Schwimmoper Ende November für die herausragenden Ergebnisse aus Gladbecker Sicht. Die Pädagogik-Studentin gewann bei den Titelkämpfen Bronze über 200 m Lagen und über 200 m Brust.

Kurz nachdem Steiger das Finale über 200 m Lagen beendet hatte, dachte sie auch an all jene, die ihr nach der schweren Knieverletzung geholfen und unterstützt hatten. „Ich möchte mich“, so die Gladbeckerin, „bei meinem Trainerstab und Team, meiner Familie, bei der Physiopraxis von Mathias Schipper, Dr. Rarreck, Dr. Ruhnau und Martin Braun bedanken.“

Die Meisterschaften in Wuppertal hatten für Steiger wenig verheißungsvoll begonnen. Am zweiten Wettkampftag war sie im Finale über 100 m Brust disqualifiziert worden. „Ich war dadurch total verunsichert“, so die VfL-Aktive, die dann aber in den entscheidenden Momenten unglaubliche Nervenstärke bewies.

Die Zweitliga-Schwimmerinnen des VfL hatten sich auf Abstiegskampf eingestellt. Doch es kam anders, ganz anders. Das Team um Trainerin Sandra Steiger trumpfte im ersten Durchgang der Deutschen Mannschaftsmeisterschaften im Hallenbad an der Bottroper Straße groß auf und qualifizierte sich für die Aufstiegsrunde zur Eliteklasse. Diese beendete der VfL auf Platz fünf.

Mit einem derart hervorragenden Abschneiden war nicht zu rechnen gewesen. Schließlich schickten die Gladbecker einen Kader ins Rennen, der im Schnitt mit knapp über 14 Jahren sogar noch ein wenig jünger war als im Jahr davor. Aber Jessica Steiger (Jg. 92), Nina Steiger (97), Michelle Klomfaß (97), Yvonne Klomfaß (94), Lena Heinrichs (96), Leonie Heinrichs (96), Lisa Grasedieck (92), Rebecca Armborst (97), Laura Holzwarth (99), Lara Pillokat (99), Marina Koop (00) und Nour-Lucie Lehmbrock (98) wussten allesamt zu überzeugen. Wie hatte Trainerin Steiger vorher gesagt? „Sie sollen einfach alles geben. Versagen können sie nicht.“

Quelle : WAZ – Redaktion Gladbeck


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