Sporthallenbrand in Rentfort-Nord: Vollalarm für die Feuerwehr

Quelle: Stadt Gladbeck

Vollalarm für die Gladbecker Feuerwehr: Am frühen Dienstagmorgen stand die große Vierfach-Sporthalle der Ingeborg-Drewitz-Gesamtschule an der Enfieldstraße in Flammen.

Die Gladbecker Feuerwehr rückte mit allen Einsatzkräften und Unterstützung aus den Nachbarstädten aus und konnte den Brand löschen. Insgesamt waren rund 80 Kräfte im Einsatz.

„Wir sind sehr froh, dass bei diesem Brand kein Mensch verletzt wurde. Ein besonderer Dank geht an die Einsatzkräfte unserer Feuerwehr und an die Kolleginnen und Kollegen aus den unterstützenden Kreisstädten, an die Polizei und das Technische Hilfswerk. Sie alle haben die Situation vor Ort schnell und professionell unter Kontrolle gebracht. Wir stehen nun in engem Kontakt mit der Schule und den Sportvereinen, um gemeinsam Lösungen für Schulfamilie und Vereine in Rentfort-Nord zu schaffen“, sagt Bürgermeisterin Bettina Weist. 

Halle ist einsturzgefährdet

Das Gelände rund um die Sporthalle wurde zwischenzeitlich abgesperrt, da die Halle einsturzgefährdet ist. Ein Sicherheitsdienst wird das Gebäude bis auf weiteres vor unbefugtem Zugang schützen. Die Sperrung der Enfieldstraße konnte inzwischen aufgehoben werden. Kurzfristig wird es jedoch zu einer erneuten Sperrung für mehrere Tage kommen, da unter anderem Versorgungsleitungen (Strom, Wasser) getrennt und umgeleitet werden müssen.

Die Stadt Gladbeck steht bereits seit dem frühen Morgen in engem Kontakt mit der Schulleitung der Ingeborg-Drewitz-Gesamtschule, auch die Sportvereine VfL Gladbeck (Volleyball, Badminton und Handball) und TV Gladbeck (Handball), wurden bereits über die Sperrung der Halle informiert. Kurzfristig wird die Verwaltung einen Plan erarbeiten, wie die Hallenzeiten für den Schul- und Vereinssport alternativ organisiert werden können. 

Bürgerinnen und Bürger können sich bei allgemeinen Fragen zum Brand und der Hallennutzung an das Ideen- und Beschwerdemanagement unter Tel. 02043/99-2616 oder per E-Mail an buergermail@stadt-gladbeck.de wenden.

Warnung über die NINA-Warn-App

Die unmittelbar über die Warn-App NINA erfolgte Warnung vor Brandgasen im Zuge der starken Rauchentwicklung wurde gegen 8 Uhr wieder aufgehoben, weil die Messungen des Messzuges des Kreises Recklinghausen negativ und damit unbedenklich waren. Im Laufe des Vormittags erreichten die Feuerwehr mehrere Meldungen zu schwarzem und weißem Niederschlag in umliegenden Straßen, woraufhin das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV) verständigt wurde und nun die Brandniederschläge überprüft. 

Es wird empfohlen, Rückstände mit Einmalhandschuhen aufzufegen und im Restmüll zu entsorgen. Die Rückstände können auch in die Kanalisation gespült werden. Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten sollte vor dem Verzehr gründlich gewaschen und nach Möglichkeit geschält werden. Bei Fragen zu den Niederschlägen in Folge des Brandes steht die städtische Umweltabteilung unter Tel. 02043 / 99- 2378 zur Verfügung.

Großaufgebot der Feuerwehr(en)

Am frühen Dienstagmorgen wurde die Feuerwehr durch eine ausgelöste Brandmeldeanlage in der Sporthalle der Ingeborg-Drewitz-Gesamtschule an der Enfieldstraße alarmiert, zeitgleich gingen rund 20 Anrufe bei der Kreisleitstelle ein. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand das Dach der Sporthalle bereits vollständig in Brand, die Einsatzleitung gab Vollalarm für die Einsatzkräfte im gesamten Stadtgebiet. Die Brandbekämpfung wurde über zwei Drehleitern, mehrere Wasserwerfer und zahlreiche handgeführte Strahlrohre eingeleitet. „Da die Sporthalle aufgrund der akuten Einsturzgefahr nicht begehbar war, konnten die Löschmaßnahmen nur von außen erfolgen. Dies hat den Einsatz natürlich erschwert“, erklärt Thorsten Koryttko, Leiter der Gladbecker Feuerwehr. Die Brandursache ist unklar, die Ermittlungen werden jetzt durch die Polizei übernommen. 

Bürgermeisterin Bettina Weist ist optimistisch, dass die Situation gut gelöst werden kann: „Bereits 2015 musste die Schule im Zuge der Flüchtlingsunterbringung kurzfristig ausweichen. Gemeinsam mit unseren Partnerinnen und Partnern der anderen Schulen haben wir diese Lage solidarisch gemeistert. Darauf setze ich auch jetzt.“

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