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Am Samstag den 29. September bietet Alex Franke, Gründer der Krav Maga-RSC-Schule Göttingen, ein Messerabwehrseminar an.

Seminar-Kenndaten:

  • Datum und Uhrzeit: 29.09.2018, 10-14 Uhr
  • Ort: Pestalozzischule, Brahmsstr. 22, 45966 Gladbeck-Zweckel
  • Anforderungsstufe: Jeder, keine Vorkenntnisse verlangt
  • Kosten:
    • Erwachsene: 50,00 € (einschl. Zertifikat)
    • Jugendliche ab 15 Jahre:  25,00 €
    • Kinder: kostenfrei

Seminarleiter Alex Franke hat die Ausbildungsstufe Dai Shihan (Senior Instructor) erreicht. Er lernt und lehrt seit über zwanzig Jahren Kampfkunst- Kampfsport und Selbstverteidigung.  Er hat viele Kampfkünste und Kampfsportarten trainiert und hat einige Wettkämpfe bestritten. In Deutschland unterhält und betreibt Alex Franke bereits 20 Krav Maga-Schulen.

Anmeldungen nimmt unsere Geschäftsstelle unter Tel.: 02043 / 22282 entgegen.

Kreismeister mit neun Jahren

Jüngster Kreismeister des VfL in der Altersklasse M9 wurde Elias Caspari mit 911Punkten im Dreikampf (50 Meter/Weit/Schlagball). Er lief 8,47 Sekunden, sprang 3,43 Meter weit und warf den Ball auf sehr gute 30,00 Meter. Sein Vereinskamerad Zinedine Sadiki sicherte sich mit 803 Punkten die Bronzemedaille (8,38 Sekunden-3,01 Meter-22,00 Meter).

Ebenfalls Bronze errang Simon Rapacki in der Altersklasse M8 mit 683 Punkten (9,09 Sekunden-2,82 Meter-19,00 Meter). Pietro Franco wurde 9. mit 499 Punkten. Weiteres Edelmetall gab es für Lucienne Tibulsky, die in der Altersklasse der 9-jährigen Mädchen 1.003 Punkte sammelte. Mit 8,67 Sekunden, 3,41 Meter im Weitsprung und 22,50 Meter im Schlagballwurf hatte auch sie Grund zur Freude.

Zehnjährige ebenso erfolgreich

Ihren ersten Kreismeister-Titel errang Nikolina Pezer 1.265 Punkten in der Altersklasse W10 im Vierkampf (50 Meter/Weit/Schlagball/Hochsprung). Nach 8,69 Sekunden im 50 Meter-Lauf gab es dann drei neue persönliche Bestleistungen (3,52 Meter-23,50 Meter-1,10 Meter), so dass sie mit hauchdünnem Vorsprung von 9 Punkten die Goldmedaille errang.

Bei den 10-jährigen Jungen erreichte Simon Weidner mit 836 Punkten Rang 4 (9,44 Sekunden-3,05 Meter-23,50 Meter-0,94 Meter). Fünfte bei den Mädchen der Altersklasse W12 wurde Stephanie Plester mit 1.151 Punkten (12,48 Sekunden-3,12 Meter-18,50 Meter-1,10 Meter).

Jungnitsch mit deutlichem Abstand Meister

Den letzten Titel gab es dann in der Altersklasse M13 zu feiern. Alexander Jungnitsch gewann hier deutlich mit 101 Punkten Vorsprung den Vierkampf. 10,76 Sekunden im 75 Meter-Sprint, 4,10 Meter im Weitsprung, 40,50 Meter im Ballwurf (200 Gramm) und 1,26 Meter im Hochsprung bedeuteten in der Endabrechung 1539 Punkte. Jan Wellpoth kam mit 1399 Punkten auf den vierten Rang (10,67 Sekunden-3,60 Meter-27,50 Meter-1,26 Meter). Sechster wurde Tobias Wilms mit 1051 Punkten (12,93 Sekunden-3,23 Meter- 21,50 Meter-1,14 Meter).

Beitrag und Fotos: Rainer Krüger

Mit Stolz können wir verkünden, dass wir ab heute eine Majestät in unseren Reihen haben!

Andrea Sauer konnte die Apfelolympiade für sich entscheiden. In jedem Jahr treten mehrere Kandidatinnen im Kampf um die Krone gegeneinander an, es gilt die längste Apfelspirale zu schälen, eine Apfelpyramide mit möglichst vielen Äpfeln zu stapeln und eine Schätzfrage war in diesem Jahr zu beantworten. Andrea Sauer konnte am Ende die meisten Punkte sammeln, außer ihr waren in diesem Jahr noch drei weitere Läuferinnen der Fun Runner und damit des VfL Gladbeck mit dabei: Marlis Küsgen, Michaela Rahe und Anja Rückmann.

Schon jetzt ist klar: im nächsten Jahr werden die VfL-Fun Runner versuchen den Titel zu verteidigen und wieder ein paar Damen ins Rennen schicken.

Quelle: Fun Runner des VfL Gladbeck

Noch deutlich mehr sportliche Bewegung soll es in künftig in Rentfort-Nord geben, denn der Norden Gladbecks ist ab sofort Teil des Modellprojektes „Bewegende Alteneinrichtungen und Pflegedienste“ (BAP) des Programms „Bewegte ÄLTER werden in NRW“ des „Landessportbundes NRW“. Inhalt des Programms sind Bewegungsangebote, die der Förderung von Mobilität und Lebensqualität dienen sollen.

„Bewegung ist keine Frage des Alters, im Gegenteil,“ bekräftigt denn auch Norbert Dyhringer, AWO-Quartiersmanager in Rentfort-Nord. Und damit die Rentforter nun auch von solchen Angeboten vor Ort profitieren können, haben sich der VfL Gladbeck und eben die AWO auf eine nachhaltige Zusammenarbeit in Gladbeck verständigt.

Denn die Ausrede vieler Bürger, ihnen mangele es einfach an der perfekten Sportart für regelmäßige Bewegung, lassen die Verantwortlichen schlichtweg nicht gelten. Sie verweisen auf „Walking“, eben jenes zügige Gehen, das ideal ist, um den gesamten Körper in Form zu bringen und um Ausdauer aufzubauen. Beim Walking werden viele Muskeln gleichzeitig trainiert und die Sportart ist für Frauen als auch Männer geignet. Auch das Alter spielt absolut keine Rolle. Zudem wird keine spezielle Ausrüstung benötigt, lediglich bequeme Kleidung und feste Sportschuhe sind erforderlich. „Ein angenehmer Nebeneffekt beim Walken kann sein, dass die Pfunde purzeln,“ wirbt Norbert Dyhringer mit einem ganz wichtigen Punkt.

Die Planungen für die Walking-Angebote in Rentfort-Nord sind bereits konkret. „Jeweils donnerstags von 15 bis 16 beziehungsweise von 16.15 bis 17.15 Uhr, beginnend ab dem 6. Sept. 2018 bieten wir für alle Interessierten zwei „Walking-Gruppen“ an,“ freut sich bereits Sieglinde Kriener, Übungsleiterin des VfL Gladbeck. Treffpunkt ist vor dem Haupteingang des Elisabeth-Brune-Zentrums in Rentfort-Nord, Enfieldstraße 243 (hinter dem Parkplatz). Und Sieglinde Kriener wagt gerne einen Blick in die Zukunft: „Gerne würden wir auch eine Gruppe für rüstige und bewegungsfreudige Senioren und eine für Rollatorfahrer anbieten.“

Nach einer Aufwärmphase führt die Walking-Strecke durch die Natur im Gladbecker Stadtnorden. Während der Gehphase sowie zum Abschluss stehen auch Dehn- und Streckübungen an. Dabei geht es also nicht um Geschwindigkeit, sondern vielmehr um Bewegung an frischer Luft und Spaß am Sport in der Gruppe. Seitens der Verantwortlichen wird versichert, dass in beiden Gruppen die individuellen Möglichkeiten der Teilnehmer bezüglich Fitness und Beweglichkeit berücksichtigt werden.

Bei beiden Walking-Gruppen wird auch der neue errichtete Bewegungsparcours auf dem Außengelände des AWO-Zentrums in die Übungen mit einbezogen. Der Parcours mit seinen fünf Geräten/Stationen wurde über die Lotterie „GlücksSpirale“ teilfinanziert, steht ab sofort übrigens allen Interessenten – also nicht nur den Walkern – zur Verfügung.

Auch das Elisabeth-Brune-Zentrum ist mit von der Partie. „Bei schlechtem Wetter oder Regen kann ein Alternativangebot in den Räumen des Zentrums stattfinden,“ bietet Einrichtungsleiterin Carmen Liese bereits ein. „Auch dann geht es um Fitness, Beweglichkeit und Spaß in der Gruppe.“

Übrigens: Die Teilnahme an den Walking-Angeboten ist kostenlos! Die entstehenden Kosten werden über das Projekt „BAP“ finanziert.

Quelle: Lokalkompass – Uwe Rath | Foto: Wolfgang Kariger

Schweigend und traurig haben wir im Verein die Nachricht von Kurts Tod aufgenommen. Viele im VfL Gladbeck kannten Kurt als einen lebensfrohen, warmherzigen Menschen. Als Abteilungsleiter der Leichtathletikabteilung stand er unseren Mitgliedern viele Jahre zur Seite.

Kurt Lindner ist als Sportler und Mitarbeiter ein Urgestein des VfL Gladbeck. Im Sportbereich galten seine Aktivitäten der Leichtathletik. Er wurde besonders als erfolgreicher Sprinter und Weitspringer bekannt. Aus seinen sportlichen Errungenschaften seien folgende Erfolge erwähnt:

  • 1953 Westfalenmeister über 200 min 22,6 Sekunden
  • Westfalenmeisterschaft in der Staffel 4 x 400 Meter mit den VfL-Läufern Karl-Heinz Naujoks, Dr. Günter Preuß und Helmut Janz.
  • 1955 Westfalenmeisterschaft in der Staffel 4 x 100 Meter.
  • Beste Weitsprungleistung 6,87 m.
  • Als 1. Gladbecker Sprinter der Nachkriegszeit lief Kurt Lindner die 100m unter 11 Sekunden und zwar in 10,9 Sekunden (1952 bei den Stadtmeisterschaften im Stadion Gladbeck).

Bereits 1954/55 übernahm er als Aktiver die Leitung der Leichtathletik-Abteilung. Zwischenzeitlich fungierte er als Schriftführer des Gesamtvereins, übernahm 1981 erneut die Leitung der Abteilung und wurde nach dem Tode von Artur Schirrmacher 1976 stellvertretender Vorsitzender des Gesamtvereins.

Kurt Lindner war über 40 Jahre lang in verantwortlichen Vereinspositionen tätig. Kurt Lindner hat sich uneingeschränkt und vorbildlich um den VfL und den Sport verdient gemacht.

Dafür danken wir Dir, lieber Kurt.

Der Gladbecker Sparkassenlauf geht am Sonntag, den 26.08., in die 15. Runde. Viele hundert Laufsportfans werden dann die Waldwege in Wittringen unsicher machen. Der Sparkassenlauf hat sich zum Laufereignis mit Überregionaler Bedeutung entwickelt. Noch bis Mittwoch kann man sich voranmelden.

Das Gros der Vorarbeiten für den Lauf ist bereits abgeschlossen. Es folgen am Freitag und Samstag die kraftintensiven Anteile für Organisatoren und Helfer. Es gilt, eine Menge Material ins Stadion Gladbeck zu schaffen und zu verteilen. Eine Menge Schilder will aufgehängt, eine Menge Sperrgitter und Zelte aufgestellt werden. Hinzu kommen 8.000 Getränkebecher und jede Menge Obst. In diesem Jahr gibt es zur bewährten Auswahl von Bananen und Äpfeln zusätzlich Melonen und Orangen- alles frisch geliefert von der Gladbecker Händlerin Kathrin Heimann.

Am Mittwoch schließt die Voranmeldung

Unser Anmeldesystem bleibt bis zum 22.08.2018 offen. Wir brauchen danach etwas Zeit, um die Anmeldedaten zu bearbeiten und die Startnummern vorzubereiten. Kurzentschlossene können sich natürlich am Veranstaltungstag nachmelden. Dabei wird ein leicht erhöhtes Meldegeld fällig.

Sieben Wettbewerbe rund um das Wasserschloss Wittringen

Das Laufangebot ist kompakt und eine kleine Herausforderung für einen Veranstaltungstag. Auf ein und derselben Strecke werden sieben unterschiedliche Wettbewerbe ausgetragen. Das erfordert einen straffen Zeitplan. Darum beginnt der Lauftag bereits um 9.15 Uhr mit dem 5 km-Lauf, gefolgt von der 5 km-Walking-Disziplin um 9.20 Uhr. Der Halbmarathon und die Teamstaffel starten um 10.30 Uhr und nur 15 Minuten darauf gehen die Schüler auf ihre 1,5 km-Runde. Die Lauf-Zwerge starten um 12.45 Uhr auf den 0,421 km-Bambinilauf. Der Tag wird beschlossen mit dem 10 km-Lauf um 13.20 Uhr. Im letzten Jahr haben sich 897 Läufer*innen auf die Strecken verteilt.

Neuerungen: Urkunden gratis und Live Timing

Die 15. Auflage des Laufs wartet mit einigen Neuerungen auf. Zum aufgewerteten Verpflegungsangebot mit Melonen und Orangen gesellen sich das Live Timing und die Soforturkunden. Beim Live Timing werden die jeweiligen Ergebnisse sofort bereitgestellt. Normalerweise werden diese technisch bedingt stark zeitversetzt veröffentlicht. Beim Sparkassenlauf wird eine neue Technik eingesetzt und getestet. Dadurch kann man beim Sparkassenlauf die Soforturkunde auch wirklich so nennen. Noch besser wird es, weil die Urkunden für jeden Läufer inbegriffen sind. So geht ein jeder mit Urkunde heim.

Sicher² für alle Teilnehmer

Der Gladbecker Sparkassenlauf ist sicher. Er zählt zu den genehmigten Volksläufen und wird dadurch mit einem besonders hohen Versicherungsschutz für die Teilnehmer bedacht. Der Lauf ist nach Kriterien angelegt, welche die stengen Vorgaben des Deutschen Leichtathletikverbands erfüllen. Dazu zählen, dass an den einzelnen Disziplinen nur ab einem bestimmten Alter teilgenommen werden darf und dass die Strecken amtlich vermessen sind.

Ein besonderes Merkmal und ein Plus an Sicherheit stellen sieben AED (Automatische Elektrische Defibrillatoren) dar, die entlang der Strecke verteilt sind. Diese werden von Helfern bedient, die in kurzem Abstand zueinander postiert sind und im Falle eines Herzinfarktes schnell haldeln können. Die sanitätsdienstliche Versorgung wird vom Roten Kreuz Gladbeck sichergestellt.

Ohne ehrenamtliche Helfer ginge es nicht

Das umfangreiche Angebot kann nur geschaffen werden, weil viele Hände mit anfassen. Gut 70 ehrenamtliche Helfer*innen sind eingebunden. Sie hängen Banner auf, schleppen Bierzeltgarnituren. Sie geben T-Shirts aus, schnibblen Obst und schenken jedem Läufer ein Lächeln. So wird der 15. Gladbecker Sparkassenlauf wieder einmal zu einem Erlebnis für alle Teilnehmer. Wir sagen schon im Vorfeld Danke an alle, die sich für den Lauf engagieren.

 

 

Der Gladbecker Axel Goike, Tennistrainer des VfL, hat jetzt auf der Senior-Tour ein Turnier in Hilden gewonnen und damit seinen zweiten Platz in der Rangliste des Deutschen Tennis-Bundes (DTB) bei den Herren 55 gefestigt.

Ohne Satzverlust erreichte Goike das Endspiel und ließ dabei erneut Spieler aus der deutschen Rangliste hinter sich. Endspielgegner Frank Piesker, ebenfalls in der deutschen Rangliste geführt, gab verletzungsbedingt auf.

Susanne Goike verliert gegen Deutsche Meisterin

Der Gladbecker, der zuvor Platz drei bei den Deutschen Meisterschaften belegt und einen Turniersieg in Düsseldorf gefeiert hatte, hat damit seine persönliche Turnierserie beendet. Ungeachtet dessen greift Axel Goike schon bald wieder zum Racket: In zwei Wochen geht es nämlich um die Deutsche Meisterschaft für seine Mannschaft TuS 84/10 Essen. Als Meister der Regionalliga West haben sich die Essener für die Endausscheidung in Neumünster qualifiziert.

Susanne Goike trat bei dem Turnier in Hilden bei den Damen 50 an. Die Gladbeckerin gewann ihr Auftaktmatch klar in zwei Sätzen, traf dann aber auf die amtierende Deutsche Meisterin und an „Eins“ gesetzte Susanne Veismann. Susanne Goike bot eine starke Leistung, ungeachtet dessen verlor die VfLerin gegen die spätere Turniersiegerin und Nummer Zwei in Deutschland in zwei Sätzen.

Ihren bislang größten Erfolg feierte Christiane Berger bei den Deutschen Jugendmeisterschaften der Altersklasse U16 in Bochum-Wattenscheid. Die 15-jährige VfL-erin ging im Stabhochsprung der Altersklasse W15 an den Start. Für die junge Riesener-Gymnasiastin lief es bei herrlichstem Wetter wie am Schnürchen.

Die Anfangshöhe von 2,70 Meter und auch die nächste Höhe von 2,90 Meter meisterte Christiane gleich im ersten Versuch. Danach ging es gleich schon in den Bereich der Bestleistung. Zwar wurde nun „nur“ noch um 15 Zentimeter gesteigert, aber mit 3,05 Meter fehlte nicht mehr viel an Christianes Bestleistung von 3,10 Meter. Hier benötigte sie dann zwei Fehlversuche, bevor sie die Höhe dann im dritten Versuch doch überzeugend meisterte.

Als die Latte dann aber auf 3,20 Meter gelegt wurde, war dies dann noch zu hoch für das Nachwuchstalent des VfL. Mit Rang 10 war sie auf Grund ihrer Leistung nicht unzufrieden und nur wegen ihrer zwei Fehlversuche über 3,05 Meter kam sie nicht auch auf den achten Platz, wie die zwei Damen, die ebenfalls diese Höhe übersprangen.

Damit geht für Christiane Berger die Meisterschaftssaison mehr als erfolgreich zu Ende, obwohl sie im Laufe der Saison das ein oder andere Mal von kleinen Verletzungen ausgebremst wurde.

Beitrag: Rainer Krüger

„Ich bin zufrieden.“ Das sagte Sven Deffte, der Trainer der Oberliga-Handballer des VfL Gladbeck, unmittelbar nach dem Ende des ELE-Cups. Zufrieden war Deffte, weil seine Mannschaft bei dem Turnier sowohl den ambitionierten Nordrhein-Westfalenligisten SG Ratingen (21:18) als auch Ligarivale ASV Hamm-Westfalen II (30:28) bezwungen und sich dabei in recht guter Verfassung präsentiert hatte.

Das Turnier um den ELE-Cup ist ein Saisonvorbereitungsturnier. Daran mussten Tim Deffte, Leiter der Handballabteilung des VfL, und sein Bruder Sven zwischenzeitlich den Ratinger Trainer Khalid Khan erinnern. Der regte sich nämlich in der Begegnung mit den Gladbeckern derart über die Schiedsrichter auf, dass ein unbeteiligter Beobachter hätte denken können, es handelte sich nicht um ein Test-, sondern um ein alles entscheidendes Meisterschaftsspiel.

6:0-Abwehr des VfL Gladbeck funktioniert gut

Handball-Abteilungsleiter Tim Deffte (li.) musste zwischenzeitlich den Ratinger Trainer Khalid Khan beruhigen. Der war mit der Leistung der Schiedsrichter überhaupt nicht einverstanden.
Foto: Oliver Mengedoht
Der VfL ließ sich von der von Khan verbreiteten Hektik überhaupt nicht irritieren und verkaufte sich sehr ordentlich, obwohl im Auftaktspiel gegen den Topfavoriten der Nordrhein-Regionalliga in Dustin Dalian, Sebastian Janus und Marcel Giesbert noch drei erfahrene Stammkräfte fehlten. Aber auch ohne dieses Trio wussten die Gastgeber zu gefallen. Insbesondere die 6:0-Abwehr funktionierte bestens.

„Wir haben in der vergangenen Woche nur an der Deckung gearbeitet“, so Sven Deffte, „mit ihr bin ich zufrieden.“ Ansatzpunkte für die weitere Trainingsarbeit lieferte sein Team aber auch. Der VfL-Coach: „Wir haben bei einigen Tempogegenstößen Bälle weggeworfen.“ Dass vorne noch nicht alles klappte, sei aber normal. Defftes Fazit fiel insgesamt positiv aus: „Wir sind auf einem guten Weg.“

VfL Gladbeck besiegt den ASV Hamm II mit 30:28

Auch in dem Spiel gegen den ASV Hamm-Westfalen II boten die VfLer eine ordentliche Vorstellung. In dieser Partie mussten die Gladbecker auf Kapitän Max Krönung verzichten, der gegen Ratingen siebenmal getroffen hatte. Der Kapitän war nachmittags beruflich unterwegs. Seinen Part übernahm Dustin Dalian, den Sven Deffte im Auftaktspiel geschont hatte. Der Rückraumlinke, der zuletzt infolge eines leichten Muskelfaserrisses gefehlt hatte, machte seine Sache gut. Mit neun Treffern avancierte er in der Begegnung mit Hamm zum erfolgreichsten Schützen der Rot-Weißen.

Die rangen ihren Ligarivalen schließlich mit 30:28 nieder. „Wir werden die Ergebnisse nicht überbewerten“, sagte Sven Deffte. Sein Bruder Tim bemerkte: „Das war ordentlich.“

VfL Gladbeck – SG Ratingen 21:18: Büttner (1. – 30.), Korona (31. – 60) – Alkemper, Kunze (1), Müller, Brockmann (1), Krönung (7/2), Bach (1), Sankalla (7), Blißenbach (1), Kalhöfer (2), Schmiemann, Diergardt (1).

VfL Gladbeck – ASV Hamm-Westfalen II 30:28: Korona (1. – 30.), Büttner (31. – 60.) – Giesbert (2), Kunze, Sankalla (7/3), Janus (6), Dalian (9), Bach (1), Brockmann, Schmiemann, Blißenbach (3), Alkemper, Schölich (1), Alkemper.

Quelle: WAZ Gladbeck – Thomas Dieckhoff | Foto: Oliver Mengedoht

Manfred Krieger wird in der neuen Saison nicht mehr als Trainer der Frauenfußballmannschaft des VfL Gladbeck fungieren. Er wird sich künftig auf die Leitung der Abteilung konzentrieren. Darüber hinaus möchte sich Krieger mehr der Familie widmen. Sprössling Maximilian dürfte sich darüber bestimmt freuen.

Anlässlich der Saisonabschlussfeier bedankte sich das Team der Rot-Weißen bei dem Coach. Spielerin Claudia König überreichte im Namen der Mannschaft Krieger für seine geleistete Tätigkeit als Trainer ein Buch, gespickt mit vielen Erinnerungen, Anekdoten und Bildern aus der langen Zeit. Kriegers Job als Coach der VfL-Frauen übernimmt übrigens Stefan Hock, der in der abgelaufenen Punkterunde bereits als Trainerassistent tätig war.

Johanna Labas hat 28 Treffer erzielt

Anlässlich der Saisonabschlussfeier des VfL wurde auch die eine oder andere Spielerin stellvertretend für die gesamte Mannschaft, die die Serie 2017/2018 auf dem vierten Tabellenplatz in der Kreisliga A Herne/Gelsenkirchen beendet hat, ausgezeichnet. So erhielt Carolin Klopries von der Abteilungsleitung für ihre prima Leistungen im Kasten der Gladbeckerinnen in der abgelaufenen Saison eine Trophäe, einen Torwarthandschuh, als Symbol für viele tolle Paraden.

Kapitänin Sylwia Nowacki und Jennifer Rach, stellvertretende Spielführerin, bekamen für ihre geleistete Arbeit auf und neben dem Platz jeweils einen Pokal in Form einer Spielerin. Johanna Labas schließlich war mit ihren 28 erzielten Treffern in der Saison 17/18 der Garant für Tore bei den VfLerinnen. Sie belegte damit in der Torschützenliste der Kreisliga A den zweiten Rang. Labas erhielt einen Fußballschuh mit Ball.

VfL Gladbeck sucht noch Spielerinnen

Am Mittwoch, 1. August, nehmen die Frauen des VfL Gladbeck übrigens schon wieder das Training auf. Los geht’s um 19 Uhr. „Interessierte Spielerinnen sind jederzeit herzlich willkommen“, betont Abteilungsleiter Manfred Krieger. Trainiert wird auf dem Wacker-Platz an der Burgstraße. Interessierte können sich vorab mit Krieger unter Tel. 0176-34907076 in Verbindung setzen.

Quelle: WAZ Gladbeck

 


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