Michaela Rahe dritte beim Mühlenkopf Kraxler

Von den Fun Runnern – Foto vom SC Willingen

Dort, wo sich im Winter internationale Skispringer beim Weltcup messen, haben zwei Fun Runnerinnen eine Herausforderung der Extraklasse angenommen.

Doppel-R: Rahe und Rückmann glänzen

Michaela Rahe und Anja Rückmann haben beim dritten Warsteiner Mühlenkopf-Kraxler die größte Großschanze der Welt bezwungen, die Mühlenkopfschanze in Willingen – in umgekehrter Richtung, von unten nach oben und zu Fuß, vom Auslauf bis nach ganz oben zum Adlerhorst. Die dritte im Bunde, Lisa Geib musste leider wegen der Terminverschiebung von Mai auf September passen.

Zum Schwindeligwerden

Bei 156 Höhenmetern und 38 Grad Steigung sind auf der Mühlenkopfschanze Ausdauer und Willensstärke angesagt. Teilweise geht es nur auf allen Vieren, um die Steigung auf dem 400 Meter langen Parcours zu bewältigen.
Das letzte Stück kostet besonders viel Kraft, der Anlauf hat’s in sich, da mussten die Mädels noch einmal alle Reserven mobilisieren. „Doch für Läufer mit Kampfgeist macht genau dieser schwierige Abschnitt den Reiz der Challenge aus, eine solche Laufstrecke findet sich nicht alle Tage.“ schreibt der Veranstalter.

Weder Angst noch Bang

Michaela Rahe benötigte für die Rund 400m lange Strecke 8:30 Minuten und sicherte sich damit den dritten Platz bei den Frauen, dicht gefolgt von Anja Rückmann in 8:34 Minuten die damit vierte Frau wurde.

Haldenlandschaft als Trainings-Spielwiese

Trainiert haben die beiden in den letzten Wochen in den Braucker Alpen, Mottbruchhalde, Moltke Halde und Halde 19 boten optimale Trainingsbedingungen. Das wurde nun belohnt. „Wenn man endlich oben am Adlerhorst angekommen ist, die Lunge brennt, die Beinmuskeln zittern und im Mund macht sich ein metallischen Geschmack breit, weiß man: Alles gegeben! Die Aussicht von hier oben ist grandios, Zielpunkt ist der Absprungbalken der Skispringer. Die Gelegenheit dort zu sitzen hat man sonst nicht.“ erzählte das Duo.

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