Christian Bludau erreicht Rang 4 bei Senioren-Weltmeisterschaften in Lyon

Mit einer tollen Leistung erreichte VfL-Stabhochsprung-Trainer Christian Bludau mit übersprungenen 4,20 m Rang 4 bei den Senioren-Weltmeisterschaften in Lyon in der AK M45. Erst bei der neuen Bestleistung von 4,30 m musste er passen. Die Medaillen gingen jedoch an die Konkurrenten aus Spanien (4,50 m), Italien (4,40 m) und Frankreich (4,20 m).

Enttäuschung war die verständlicher Weise die erste Reaktion von Christian Bludau nach seinem Stabhochsprung-Wettkampf bei den Senioren-Weltmeisterschaften in Lyon am frühen Sonntag Morgen, hatte er doch das Ziel, eine Medaille bei den Weltmeisterschaften zu erringen, hauchdünn verfehlt. Mit 4,20 m übersprang er die selbe Höhe wie der Bronzemedaillengewinner, musste diesem aber den Vortritt lassen, weil er selber die Höhe erst im dritten Versuch überwand.

Für alle Freunde und Verwandten war es aber eine tolle Leistung und alle konnten auch unmittelbar Anteil nehmen, denn Bludaus Frau Nicole ließ alle daheim gebliebenen über Text- und Videonachrichten unmittelbar am Wettkampfgeschehen teilhaben. Mit der Anfangshöhe von 3,75 m ging er  auf Nummer Sicher, brauchte aber zwei Versuche, auch 3,90 übersprang er im 2. Versuch. Die Höhen 4,05 und 4,20 m überwand er im jeweils dritten Versuch  das brachte dann die Entscheidung, denn Eric Benezech aus Frankreich übersprang die Höhe von 4,20 m im 2. Versuch und errang Bronze.

Spannend war der Verlauf auch für die Fans am Smartphone. Gleichzeitig konnten auch VfL-Trainer Martin Boeff und Bludaus ehemaliger Trainer Alfred Achtelik die Sprünge sehen und aus der Ferne Tipps beisteuern, so dass Bludau in Lyon doch nicht ganz sich selbst überlassen war und alle Fans konnten etwas von der Dramatik während des Wettkampfes spüren.

Mit etwas Abstand blieb für Bludau jedoch das Positive, denn der Sieger und russischstämmige Spanier Grigoriy Yegorov hat vor seiner Seniorenzeit eine absolute Bestleistung von 5,80 m zu  Buche stehen. Er gewann mit 4,50 m so dass die Leistung von Christian Bludau durchaus hochwertig ist, denn seine Leistung im Wettkampf liegt nur 66 cm unter seiner absoluten Bestleistung von vor mehr als 20 Jahren. Darüber hinaus war es für Bludau erst der zweite Wettkampf bei internationalen Meisterschaften und bei weiteren Starts wird er somit auch immer sicherer werden.

Neben Christian Bludau trumpfte auch die ehemalige VfL-erin Barbara Gähling (jetzt Köln) mit einem Senioren-Weltrekord im Siebenkampf auf und auch Stabhochsprung-Coach Alfred Achtelik (der jetzt in Nordkirchen wohnt und startet und bereits mehrmals siegreich bei Welt- und Europameisterschaften war) hofft leicht angeschlagen noch auf einen Start am kommenden Samstag ebenfalls im Stabhochsprung.

Beitrag: Rainer Krüger

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