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 Der VfL Gladbeck hat in der Handball-Oberliga auch das dritte Spiel des Jahres verloren. Bester VfLer gegen Hamm II war ein Jugendlicher.

Der VfL Gladbeck wartet im neuen Jahr in der Handball-Oberliga weiter auf den ersten Punktgewinn. Gegen den ASV Hamm-Westfalen II kassierten die Rot-Weißen eine 29:34 (16:16)-Niederlage. Bezeichnend für die Heimmannschaft: Ihr auffälligster Akteur war der 17-jährige Christopher Winkelmann. Ihm glückten sechs Treffer.

Zum Mann des Abends avancierte hingegen ein Akteur des ASV Hamm-Westfalen II: Torwart Jan-Jörg Wesemann. Der wehrte nämlich im Verlauf des Spiels nicht weniger als fünf Siebenmeter ab. Kapitän Max Krönung, Björn Sankalla, Sebastian Janus, Fynn Blißenbach und Marcel Giesbert scheiterten je einmal vom Punkt an dem Schlussmann des Tabellendritten.

VfL-Trainer Deffte fehlen auf der Platte die Emotionen

„Wir lassen bestimmt insgesamt zehn Freie liegen“, ärgerte sich Sven Deffte, der Trainer der Gladbecker. Er wollte „kein schlechtes Spiel“ seiner Mannschaft gesehen haben. Zugleich aber kritisierte er, dass die Seinen nicht genug Emotionen gezeigt hätten. „Die Überzeugung fehlt“, so der Coach. Woran liegt’s. Sven Deffte zuckte mit den Schultern: „Ich kann nicht in die Köpfe der Spieler gucken.“ Geredet habe man in den vergangenen Tagen und Wochen genug.

Quelle: WAZ Gladbeck – Thomas Dieckhoff · Foto: Oliver Mengedoht

Wer sind Gladbecks Beste 2018? Diese Frage beantworten Sie, liebe Leserinnen und Leser der WAZ. Bis Mittwoch, 6. Februar, können Sie abstimmen.

Wer sind Gladbecks Beste 2018? Diese Frage beantworten Sie, liebe Leserinnen und Leser der WAZ. Zur Wahl stehen jeweils drei Sportlerinnen, Sportler und Vereinsmitarbeiter. Eine Mannschaft des Jahres wird erstmals nicht gekürt werden. Begründung? Von unseren Lesern ist kein Team nominiert worden.

Ab sofort und bis Mittwoch, 6. Februar, um 23.59 Uhr können Gladbecks Sportler des Jahres gewählt werden. Mailen Sie Ihren Stimmzettel mit dem Hinweis „Gladbecks Beste 2018“ an redaktion.gladbeck@waz.de. Abgestimmt werden kann natürlich auch per Brief oder Postkarte. Diese schicken Sie an die WAZ Redaktion, Horster Str. 10, 45964 Gladbeck. Gladbecks Beste 2018 werden am Mittwoch, 13. Februar, um 19 Uhr in der WAZ-Redaktion ausgezeichnet.

Viele Vorschläge haben uns in den vergangenen Tagen erreicht. Am gestrigen Montag schaute sich eine Jury unter Regie von WAZ-Redaktionsleiterin Maria Lüning-Heyenrath die lange Liste der Sportlerinnen, Sportler und Vereinsmitarbeiter an und stellt nach engagierter Diskussion die folgenden Sportler zur Wahl.

Sportlerin des Jahres

Annika Drazek nahm an den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang teil. Foto: Falk Blesken Annika Drazek: Die Bobanschieberin gehört längst zur absoluten Weltklasse. In 2018 nahm die Bundespolizistin als erste Gladbeckerin überhaupt an Olympischen Winterspielen teil. In Pyeongchang landete Drazek mit Pilotin Stephanie Schneider auf Platz vier.

Jessica Steiger: Die Top-Schwimmerin des VfL blickt auf ein überaus erfolgreiches Jahr zurück. Bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin verteidigte sie über 200 Meter Brust ihren Titel, außerdem nahm Steiger an der EM und an der Kurzbahn-WM teil.


Christina Ronczek: Die Aktive der Fun Runner des VfL schafft es, Beruf, Familie – sie ist Mutter von drei Kindern – und Sport unter einen Hut zu bringen. Christina Ronczek ist nicht nur leidenschaftliche Hobbyläuferin, sondern sie engagiert sich auch noch im VfL.

Sportler des Jahres

Gerd Blum wurde Deutscher Meister und Europameister im Cross-Triathlon. Foto: BvP Gerd Blum: Auf den Extremsportler des SV 13 trifft der Spruch „Er ist fit wie ein Turnschuh“ perfekt zu. Der Gladbecker startet in der Altersklasse 75 (!) und ist im Jahr 2018 sowohl Deutscher Meister als auch Europameister im Cross-Triathlon geworden.

Jörg Zilla: Der Fun Runner ist begeisterter Sportler und nutzt nahezu jede freie Minute, um zu laufen, Rad zu fahren oder um sich als Yogatrainer zu engagieren. Im vergangenen Jahr nahm Jörg Zilla nach einer intensiven Vorbereitung erfolgreich an den 100 Kilometern von Biel teil.


Tim Bremer: Das Mitglied der Kanu-Freunde Wiking feierte im vergangenen Jahr ein erfolgreiches Comeback. Nach einer schweren Verletzung qualifizierte sich Bremer für die U18-Kanu-WM, wo er mit dem Team Bronze gewann, und für die U18-EM.

Vereinsmitarbeiter des Jahres

Zweimal im Jahr muss das Traglufthallenteam unter der Regie des SV 13 ran. Traglufthallenteam: Zweimal im Jahr müssen die Helfer ran. Immer in den Herbstferien wird unter der Regie des SV 13 die Traglufthalle im Freibad aufgebaut, immer in den Osterferien wird sie wieder abgebaut. Das ist harte Arbeit, die allen Gladbeckerinnen und Gladbeckern zu Gute kommt.


Rainer Exner: Wenn der VfL in der Riesener-Halle Handball spielt, ist er garantiert da. Exner ist bei den Rot-Weißen ganz klassisch das Mädchen für alles – und außerdem noch die gute Seele. Ach ja, bei Auswärtsspielen fehlt er natürlich eigentlich auch fast nie . . .


Ewald Vitolins: Er ist beim BV Rentfort der Mann für alle Fälle. Seit 1981 (!) engagiert sich Vitolins für seinen Klub, insbesondere in der Jugendabteilung packt er kräftig an. Beim BVR sagen sie: Er ist ein Vorbild für alle in Sachen ehrenamtlichem Engagement.

Adi Raible, Mitausrichter der Sportlerwahl und Jurymitglied, ist traurig darüber, dass erstmals keine Mannschaft des Jahres gewählt wird: „Das ist schade. Es spiegelt darin aber wider, dass 2018 ein Umbruchjahr war.“ Von den zur Wahl gestellten Sportlern ist Raible begeistert: „Das ist ein toller Mix, jung gebliebene ältere sind ebenso dabei wie junge Sportler, echte Hobbysportler stehen ebenso zur Wahl wie Topsportler.“

Quelle: WAZ Gladbeck – Foto: Lutz von Staegmann

Mit eher gemischten Gefühlen und wenig Hoffnung auf einen Erfolg traten die Wasserballer des VfL Gladbeck in Recklinghausen zu ihrem dritten Saisonspiel an.

In den ersten beiden Meisterschaftspartien hatte das Team um Trainer Wiechers zwar streckenweise gute Leistungen geboten, doch am Ende stand man immer mit leeren Händen da. Zu allem Überfluss musste Wiechers beim Spiel in der Kreisstadt auf nicht weniger als 15 Akteure, darunter auch 5 Leistungsträger, verzichten.Hinzu kam auch noch das stehtiefe Becken im Recklinghäuser Hallenbad, mit dem sich die Gladbecker immer schon schwer taten. Die Vorzeichen waren also alles andere als optimal, doch aufgrund des breit aufgestellten Kaders konnte der VfL mit 11 Spielern antreten.

Und das erste Viertel konnten die VfLer mit 3:2 Toren für sich entscheiden. Die Führung hätte noch durchaus deutlich ausfallen können, doch scheiterte man mehrere Male an Latte und Pfosten sowie dem guten Recklinghäusener Torhüter. Erwartungsgemäß Probleme hatten die Gäste zudem mit dem stehenden Torhüter im Standbeckentor.

Während dem VfL anfangs des zweiten Viertels einfach kein Treffer gelingen wollte, zogen die Gastgeber auf 6:3 davon. Erst kurz vor der Pause gelangen Jens Miedlich zwei Treffer, die den VfL im Spiel hielten.

Das dritte Viertel verlief anfangs torlos. Doch kurze Zeit nach dem Recklinghausen das 7:5 gelang, traf ein Recklinghausener Spieler VfL-Joel Gomes aus kürzester Entfernung mit dem Ball im Gesicht und konnte den Ball anschließend zum 8:5 ins leere Tor legen. Viel schlimmer traf die VfLer, dass Joel Gomes verletzt das Wasser verlassen musste. Seinen Posten im Tor nahm Trainer Christoph Wiechers ein. Eigentlich schien damit die Partie zu Ungunsten des VfL entschieden zu sein, doch kurz vor Abschluss des dritten 
Viertels kam man durch ein Tor von Manuel Mackiewicz noch auf 8:6 heran.

Im letzten Vierteil starteten die VfLer ein furiose Aufholjagd. Und die Mühen wurden belohnt, denn drei Sekunden vor dem Ende sicherte Florian Dregger mit seinem Tor den viel umjubelten 10:9-Sieg für sein Team.

Für den VfL spielten und trafen Joel Gomes, Christoph Wiechers (Tor), Florian Dregger (2) Simeon Vollmer, Johannes Grewer, Paul Mecking, Jan Fuhs (1), Manuel Mackiewicz (2), David Mecking (1), Torsten Gelang sowie Jens Miedlich (4)

Quelle: Lokalkompass.de – Uwe Rath

27. Jan 2019

Mixed Dance

Neuer Kurs im VfL Gladbeck

Tanzfreudige Erwachsene werden ihren Spaß in dem neuen Kurs haben, der jeweils dienstags abends, beginnend ab dem 5. Februar über 10 Einheiten startet. Kursleiterin Cora Brenke freut sich über rege Teilnahme, und zwar von 20.30 Uhr bis 21.30 Uhr im Gymnstikraum des VfL Gladbeck, Schützenstr. 120.

Das Angebot richtet sich an alle,die Lust haben, sich zur Musik zu bewegen. Durch den Mix verschiedener Tanzstile wie Jazz, Show, Hip hop und Contemporary kommt keine Langeweile auf.

Die  jeweilige Technik wird eingeübt, und es werden Choreografien einstudiert. Der gesamte Körper wird trainiert. Anmeldungen nimmt die Geschäftsstelle des VfL Gladbeck gern entgegen unter Tel. 02043/22282. Es ist auch möglich, direkt am 5. Februar in bequemer Kleidung und Indoors mit Lust und Laune zu kommen und mitzumachen. 

Adi Raible („Adis Sportstube“) und die WAZ suchen Gladbecks Beste 2018. Wer soll nominiert werden? Viele Vorschläge sind bereits eingegangen.

Adi Raible („Adis Sportstube“) und die WAZ suchen Gladbecks Beste 2018. Wer soll für die Wahl nominiert werden? Diese Frage haben wir unseren Leserinnen und Lesern gestellt. Etliche Vorschläge sind bereits eingegangen. Martin Löbbecke beispielsweise würde gerne Jörg Zilla nominiert sehen.

Immer wieder genannt wird Bobsportlerin Annika Drazek. Kein Wunder, die belegte schließlich bei den Olympischen Spielen mit Stephanie Schneider den vierten Platz und gewann zudem den EM-Titel.

Tim Bremer im Kanuslalom erfolgreich

Für die Wahl zu Gladbecks Sportler des Jahres schlug jetzt Thorsten Bremer in seiner Rolle als Vorsitzender der Kanu-Freunde Wiking und Vater seinen Sohn Tim Bremer vor. Begründung? „Tim ist 2018 bei den U-18 Weltmeisterschaften im Kanu-Slalom Dritter mit der Mannschaft geworden. Bei der U-18 Europa-Meisterschaft wurde er Siebter in der Einzel-Disziplin.“

Aber nicht nur Sportlerinnen und Sportler, die bei Großereignissen wie den Spielen, Welt- oder Europameisterschaften an den Start gegangen sind, stehen bei unseren Lesern hoch im Kurs. So möchte Martin Löbbecke gerne Jörg Zilla nominiert sehen. Das Mitglied der Fun Runner des VfL absolvierte erfolgreich die 100 Kilometer von Biel.

Bis zum 27. 1. können Vorschläge gemacht werden

Dazu Löbbecke: „Während die meisten von uns nach einer 50/60 Stunden Woche einfach nur noch platt wären, schnürt er die Laufschuhe morgens um 5 oder abends um 22 Uhr und haut noch mal eben um die 100 km in der Woche raus. Zur Abwechslung fährt er daneben Rad und macht als Yogatrainer und Fitnesssportler von sich reden. Am Wochenende kommt er weiterhin in seine Heimatstadt Gladbeck und läuft sonntags in Wittringen mit uns Schleichern noch ein paar ruhige Extrarunden.“

Noch bis Sonntag, 27. Januar, 23.59 Uhr, können Sie uns, bitte mit einer kurzen Begründung, Ihre Favoriten in den Kategorien Sportlerin, Sportler, Mannschaft und Sportmitarbeiter des Jahres nennen. Wir sammeln die Vorschläge, eine Jury wird aus ihnen pro Kategorie jeweils drei herauspicken. Die Wahl findet von Dienstag, 29. Januar, bis Mittwoch, 6. Februar, um 23.59 Uhr, statt.

Vorschläge an: redaktion.gladbeck@waz.de

Sehr zufrieden kehrten die Leichtathleten des VfL Gladbeck 1921 von den westf. Hallenmeisterschaften zurück. Die angereisten Sportler erfüllten und übertrafen die Erwartungen ihrer Trainer Gerd Meuer und Wolfgang Mai.

So konnte gleich am Veranstaltungsbeginn Christiane Berger mit einer neuen Bestleistung im Stabhochsprung überraschen. Dies war nicht unbedingt zu erwarten, da sie auch in der Hallensaison nicht immer verletzungsfrei trainieren konnte. Mit einer Leistung von 3,20 m scheint sie jedoch auf dem richtigen Weg und sicherte sich den Vizemeister-Titel vor zwei Konkurrentinnen mit der gleichen Leistung, da sie bis auf die Anfangshöhe von 2,70 m dann alle weiteren Höhen im ersten Versuch übersprang und erst bei 3,30 m passen musste.

André Krüger fliegt zu Gold

Ein knappes Ding war auch der Wettkampf von André Krüger im Dreisprung der Männer. Nach fünf Sprüngen lag er erst auf dem dritten Rang mit 12,56 m. In den letzten Versuch legte er dann alles rein und mit hauchdünnem Vorsprung von drei Zentimetern schob er sich auf den Goldmedaillen-Rang. Die Leistung von 13,06 m war seine beste Leistung, seit er sich in der Berufsausbildung befindet. Seine absolute Bestleistung ist mit 13,16 m auch nur unwesentlich besser. Dementsprechend war auch die Laune bei der Siegerehrung hervorragend.

Julian Winking stark

Ebenfalls gute Laune erzeugte Julian Winking mit seinem 400 m-Lauf. Er ging das Rennen wie geplant schnell an, so dass er nach 300 m vor seinem direkten Konkurrenten Paul Schwider aus Wanne-Eickel lag und dieser, obwohl mit einer besseren Leistung angereist, es nicht mehr schaffte, an Julian vorbei zu ziehen. Er konterte alle Angriffe des Wanne-Eickelers und mit 54,05 s steigerte er seine Bestleistung fast um eine Sekunde und sicherte sich den erhofften Bronze-Rang sichern.

Anne Berger unter Druck auf Silberrang

Eine gute Leistung bot auch wieder Anne Berger im Stabhochsprung. Von der Jugend- in die Frauenklasse gewechselt, hatte sie es mit starken Konkurrentinnen zu tun. Als Deutsche Vize-Hallenmeisterin der Jugend U20 des letzten Jahres und Titelverteidigerin hatte sie es (wie im Vorjahr) mit der Deutschen Jugend-Vizemeisterin des Sommers, Zoe Jakob, und Tina Rother zu tun. Beide Springerinnen hatten 2018 schon Leistungen über 4 Meter erreicht. Bis 3,80 m übersprang Anne jede Höhe im ersten Versuch, eine starke Vorstellung, während die 2 Jahre ältere Tina Rother 3,80 m erst im 3. Versuch übersprang. Anne musste dann aber bei 3,90 m passen und Tina Rother konnte sich mit 3,90 m für ihre Vorjahresniederlage revanchieren und Anne auf den Silberrang verweisen. Eine Neuauflage des Dreikampfs wird es dann bei den NRW-Meisterschaften in Leverkusen in zwei Wochen geben.  Anne Berger ging dann noch im 60 m-Hürdensprint der Frauen an den Start. Dort steigerte sie sich auf 9,32 s (VL 9,30 s) und lief auf Rang 5.

Emily Klein im Finale auf Platz acht

Eine weitere Final-Platzierung errang Emiliy Klein. Nach ihrem Altersklassen-Wechsel in die weilblichen Jugend U18 traf sie im Kugelstoßen auf starke Konkurrentinnen. Mit 11,11 m im dritten Versuch sicherte sie sich den Einzug in das Finale der besten Acht. Im Endkampf bestätigte sie die Leistung mit zwei weiteren Versuchen knapp unter 11 m und wurde am Ende Achte.

Lena Hoffmann, Luis Cruz-Behler und Christian Bludau zeigen Zähne

Lena Hoffmann steigerte sich im 60 m-Sprint auf eine neue persönliche Bestleistung von 8,40 s. Im 200 m-Sprint der AK U18 blieb sie mit 27,88 m nur eine Zehntelsekunde über ihrer Bestmarke. Im Hürdensprint musste sie erstmals mit neuen Abständen kämpfen. Dort erzielte sie (den 200 m-Lauf noch in den Knochen) gute 10,15 sek. Auf Finalkurs war Luis Cruz-Behler im 60 m-Hürdensprint der AK U18 als er in die 3. Hürde trat und strauchelte, so dass er das Rennen nicht zu Ende bringen konnte.

Christian Bludau rundete das Ergebnis mit Platz 8 im Stabhochsprung der Männer ab.

Beitrag: Rainer Krüger

Die SG Reken/Gladbeck besiegt im Spitzenspiel den TV Gladbeck III und konnte die Tabellenführung weiter ausbauen. Jetzt geht es in die Rückrunde.

Als Vorbereitung auf die zweite Hälfte der Saison nahm die SG Reken/Gladbeck an einem Turnier in Oberhausen-Osterfeld teil. In einem Teilnehmerfeld, welches vorwiegend Landesliga- und Verbandsliga-Mannschaften umfasste, konnte die SG weitere wichtige Erfahrungen für ihr Spiel sammeln und den Teamgeist weiter stärken. Es wurde hart gekämpft und auch viel gelacht, sodass am Ende ein 3. Platz nach Hause gefahren werden konnte.

Positive Energie

Die positive Energie konnte die Mannschaft um Trainer Ernst Stapel mit in die zweite Hälfte der Saison nehmen, in der zuerst die Hinrunde beendet werden musste. Hier musste man gegen den Verfolger und Tabellenzweiten TV Gladbeck III antreten.

Von Anfang an war klar, dass dies kein leichtes Spiel werden würde, man aber durch den derzeitigen 3-Punkte-Vorsprung weniger unter Druck stand als der Gegner. Der erste Satz war ein Abtasten der beiden Mannschaften, in dem es immer wieder Führungswechsel gab. Am Ende musste die SG sich in diesem Satz knapp geschlagen geben (24:26), was letzten Endes nicht nur an der instabilen Annahme, sondern auch den fehlenden Aufschlägen lag.

Im zweiten (25:13) und dritten Satz (25:19) fand die SG Reken/Gladbeck zu ihren Stärken zurück. Die Aufschläge waren druckvoll und sicher und die Annahme fand dank Julia K., die als Libera wieder übers Spielfeld flog, zu alter Stärke zurück. Die stabilere Abwehr erlaubte ein solides und variableres Zuspiel, sodass die Angreifer die Schwächen des Gegners besser ausnutzen und punkten konnten.

Sich ihrer Sache zu sicher verloren die Spielerinnen im 4. Satz (13:25) alle Grundlagen ihres Spiels. Die Abwehr war völlig von der Rolle und brachte kaum einen Ball nach vorne. Auch der Angriff hatte in dieser Phase des Spiels nicht die Wirkung, die man normalerweise kannte. Hatte man es dennoch geschafft dem Gegner den Aufschlag abzunehmen, waren die eigenen Aufschläge keinerlei Gefahr für den Gegner, sofern sie denn das Netz überquerten. Der Trainer und die Spielerinnen waren ratlos und mussten sich in diesem Satz deutlich geschlagen geben.

Vor dem Tiebreak hatte Trainer Ernst Stapel dann offensichtlich die richtigen Worte für seine Mädels gefunden. Die Spielerinnen haben sich in diesen Satz hinein gebissen, stabilisierten die Annahme und hatten wieder mehr Sicherheit in den Aufschlägen. Im Angriff konzentrierte man sich wieder auf das Ausnutzen der Schwächen des Gegners und der Block spielte wieder mit. Auch wenn es vor dem Seitenwechsel so aussah, als würde dieser Satz eine knappe Angelegenheit werden, konnte die SG Reken/Gladbeck ihn am Ende relativ deutlich mit 15:9 für sich entscheiden.

Trainer zufrieden

Trainer Ernst Stapel jubelte am Ende mit seinen Spielerinnen und fasste das Spiel aus seiner Sicht zusammen: „ Abgesehen vom 4. Satz boten alle Mannschaftsteile gute Leistungen. Insbesondere Anja H. konnte mit ihrem druckvollen, präzisen Angriff überzeugen. Bemängeln muss ich jedoch die heutige Aufgabenschwäche der Gladbecker-Spielerinnen unserer SG.“

Mit 4 Punkten Vorsprung starten die Spielerinnen der SG Reken/Gladbeck in die Rückrunde und hoffen, dass sie diesen bis zum Ende der Saison halten können.

Für die SG Reken/Gladbeck traten unter Trainer Ernst Stapel an:

Julia K., Vera K., Kristina K., Kim D., Lina D., Nina B., Henrike H., Lisa H., Anja H., Lisa S., Maxine S., Andrea T.

Beitrag: Kristina Kiewitter


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