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Die Schwimmerinnen und Schwimmer des VfL Gladbeck starteten am vergangenen Wochenende auf dem 5. Recklinghäuser Kurz- und Mittelstrecken-Meeting. Noch am vorherigen Donnerstag von den Trainern zu einem 5.000-Meter Test ins heimische Wasser geschickt, stand fest, dass dieser Wettkampf ein Training unter Wettkampfbedingungen sein würde. „Es ging für unsere Aktiven hierbei darum, Wettkampfhärte zu erlangen“, so Trainerin Sandra Steiger. „Aus dem Grunde haben wir die Erwartungen auch nur insofern an unsere gestellt, dass sie sich richtig reinhängen“.

Sie taten dann auch wie von Ihnen verlangt. Allen voran Jessica Steiger. Die Europameisterschaftsteilnehmerin von London ließ nichts anbrennen und siegte auf allen Strecken souverän. Sie siegte trotz der hohen Trainingsbelastung in ansprechenden Zeiten über 50m Freistil, 50m Brust, 50m Schmetterling sowie 100m Schmetterling, 100m Lagen, 100m Freistil, 100 m Brust, 200m Lagen, Brust und auch Freistil. Die Plätze über die 50m-Strecken wurden zudem jeweils in offenen Finals ausgeschwommen.

Marina Koop (2000) glänzte über 100m Lagen in neuer persönlicher Bestzeit (pB) von 01:08,97 min. und Platz eins genau wie mit jeweils Platz 1 über 100m und 200m Brust sowie 200m Lagen. Ihre gute Frühformleistung rundete sie zudem über 100m Schmetterling und Silber ab. „Marina hat gut umgesetzt, was wir im Training angegangen sind. Das stimmt uns hoffnungsfroh im Hinblick auf die NRW-Meisterschaften sowie die Deutschen Kurzbahn im November in Berlin“, so die Trainer.

Koops Mannschaftskameradin Mareike Ehring (2001) bewies, dass auch mit ihr zu Saisonbeginn bereits schon zu rechnen ist. Jeweils Platz 1 über 200m Rücken (2:20,08 min./pB), 100m Schmetterling, 200m Schmetterling (2:19,70 min./pB), 100m Freistil (00:57,80 min./pB) sowie 200m Freistil (2:05,82 min./pB). Silber gab´s obendrauf über 50m Schmetterling (pB) und 50m Freistil.

Mittel- und Langstreckenspezialist Christopher Theis bewies einmal mehr, dass er den Titel „VfL – Nachwuchssportler des Jahres“ verdient hat. Er ließ nichts anbrennen und behielt eine  blütenweiße Weste. Platz 1 mit pB in 04:42,41 min. über 400m Lagen sowie ebenfalls Platz 1  über 100m und 200m Rücken,  100m, 200m sowie 400m Freistil sprechen eine eigene Sprache.

Mara Verjé (2003) kletterte sechsmal auf den Startblock und fischte sich nicht nur bei jedem ihrer Starts eine neue persönliche Bestzeit aus dem Nass, sondern gewann auch noch dreifaches Gold und einmal Silber.

Altersklassenkollegin Marie-Louise Möller freute sich über Gold, zweifaches Silber und einmal Bronze. Auch über fünf neue persönliche Bestzeiten konnte sie dies.

Nele Mense konnte auf ganzer Linie überzeugen. Drei neue persönliche Bestzeiten über die Strecken 100m Schmetter-ling (01:23,31 min.), sowie 100m (01:07,27 min.) und 200m (02:27,32 min.) Freistil sprachen eine deutliche Sprache. Besonders freuen durfte sie sich für ihre Leistung über die Distanz von 200m Rücken (02:38,11 min.) für die sie mit Bronze dekoriert wurde.

Neuzugang beim VfL, Felix Brömmelhaus (2004), ließ durchblicken welches Talent in ihm steckt. Er nahm den Schwung des Trainings mit und münzte ihn gleich um in drei neue persönliche Bestzeiten. Mit diesen erschwamm er sich dann auch gleich Medaillen. Über 100m Freistil gab es Bronze in 01:07,24 min., über 100m Rücken Silber in 01:15,35 min. und obendrauf Gold für seine Zeit von 02:26,66 min. auf 200m Freistil.

Carolin Theis (2002) sammelte jede Menge silbernes Edelmetall. Dieses ließ sie sich über 100m und 200m Freistil sowie 100m und 200m Brust umhängen. In persönlicher Bestzeit von 01:10,95 min. über 100m Rücken schwamm sie dann zu Bronze. Auch über 50m brsut sprang für sie eine neue Bestzeit heraus.

Ilka do Paco Verhoeven (2000) präsentierte sich in Recklinghausen bestens aufgelegt. Gold im Jahrgang über 400m Lagen , Bestzeit in 01:18,17 min. und Rang 2 über 100m Brust sowie zweifach Bronze auf 02:50,89 min. (pB) auf 200m Schmetterling und 200m Brust stellten sie überaus zufrieden. „Ilka hat im Training sehr fokussiert gearbeitet. Es ist der verdiente Lohn für ihre Arbeit“.
Auf Medaillenjagd begab sich auch Nina Steiger (97). Die Studentin brachte einen kompletten Medaillensatz mit in die Sportstadt Gladbeck. Sie fischte sich Bronze über 100m Schmetterling, Silber über 200m Schmetterling sowie Gold über 400m Freistil aus dem Becken.  Ihre Jahrgangskollegin Lisa Ortberg ging über ihre Lage Rücken auf 100 und 200m ins Becken und strich diese in goldener Farbe an. Silbern glänzte es dann zudem noch über 100m Schmetterling.

Besonderen Gefallen fand Björn Maue (99) offensichtlich an der Farbe Bronze. Nur so ist es zu erklären, dass er sich dreifach auf den dritten Rang schwimmen konnte. Es gelang ihm über 200m und 400m Freistil sowie auch über 100m Rücken. Rang 4 gab es zudem auf der doppelten Distanz von 200m Rücken.

Jason Dickmann (2001) freundete sich mit selbigem Edelmetall an und schwamm zu doppelt Bronze über 100m Schmetteling und Freistil. Emma Ingendoh ließ es silbern über 100m Schmetterling glänzen.

Quelle: Schwimmabteilung

Verbesserung des Körpergefühls im Kurs „Pilates mit Kleingeräten“ – Ein neuer Kurs des VfL Gladbeck. Das von Josepf Pilates bereits Anfang des 19. Jahrhunderts entwickelte Ganzkörpertraining fordert und fördert Körper und Geist.

Das Training sorgt für ein besseres Körpergefühl durch Kräftigung, Straffung und Förderung der Beweglichkeit des gesamten Körpers. Pilates trainiert dabei auch die Faszien und kann somit helfen, Verklebungen und Verhärtungen, die für einige Alltagsbeschwerden wie Rückenschmerzen ursächlich sind, zu lösen. Das Training kann auch ausdrücklich für die Zeit nach Schwangerschaft und Geburt empfohlen werden, da ein ständiger Fokus auf dem Beckenboden liegt. Die bewusste Atmung führt zu einer Mobilisation der Lungen sowie Steigerung der Konzentration, Entspannung und dem körperlichen Wohlbefinden.

Denn, wie soll Pilates selbst einmal gesagt haben: „Nach 10 Stunden fühlen Sie sich besser, nach 20 Stunden sehen Sie besser aus, nach 30 Stunden haben Sie einen neuen Körper“. Zum Einsatz kommen verschiedene Kleingeräte. Neben Bällen auch die Faszienrolle.

Zur Einstimmung findet am Samstag, dem 5. November 2016, von 10.00 – 11.30 Uhr ein workshop im VfL Treff statt. Hier können sich Interessierte dann entscheiden, ob dieses neue Angebot das richtige Training für sie ist. Anschließend, jeweils mittwochs, beginnend ab dem 9. November 2016, findet dieser neue Kurs unter Leitung der erfahrenen Trainerin Nina Diez Valcuende von 18.45 – 19.45 Uhr im VfL-Treff, Schützenstr., Eingang am Freibad, statt.

Anti-Rutsch-Socken sowie bequeme Kleidung werden empfohlen.

Anmeldungen nimmt die Geschäftsstelle des VfL Gladbeck, Telefon 02043/22282 gern entgegen. Es ist auch möglich, direkt zum Kurs zu kommen.

Die schlimmsten Befürchtungen haben sich bestätigt: Andor Schneider, Torwart der Handballer des VfL Gladbeck, hat sich im Oberligaspiel der Rot-Weißen am Sonntagabend bei der TSG A-H Bielefeld einen Kreuzband- und Meniskusriss zugezogen.

Für den erfahrenen Schlussmann bedeutet das eine sechs- bis neunmonatige Zwangspause. „Es tut mir für Andor sehr leid“, sagte Tim Deffte, der Leiter der Handballabteilung des VfL, der nun sein sportliches Rentnerdasein beenden muss und bereits am Samstag, 29. Oktober, im Heimspiel des Tabellenzweiten gegen die HSG Augustdorf/Hövelhof wieder zum Gladbecker Aufgebot gehören wird.

Tim Deffte informierte am gestrigen Montag zunächst seinen Bruder Sven, der bekanntlich Trainer des VfL ist, und die Mannschaft. „Das ist ein riesen Schock für alle“, sagte der Handball-Chef der Rot-Weißen. Am Vormittag hatten die Gladbecker noch gehofft, dass Schneider nur ein paar Wochen ausfallen würde. Eine MRT-Untersuchung indes gab Aufschluss über die Schwere der Verletzung des Keepers.

Tim Deffte springt ein

Wie der VfL auf den langfristigen Ausfall des Schlussmannes reagieren wird, vermochte Tim Deffte noch nicht zu sagen: „Wir alle müssen diese erneute Hiobsbotschaft jetzt erst einmal verkraften.“ Klar ist: In den nächsten Spielen wird Tim Deffte, der ja eigentlich nach 441 Spielen für die erste Mannschaft im vergangenen April seine Karriere beendet hatte, einspringen und zusammen mit Youngster Sebastian Büttner das Torhüter-Gespann bilden. „Ob ich der Mannschaft aber noch einmal dauerhaft helfen kann, muss sich zeigen“, so der 35-Jährige.

Tim Deffte und sein Bruder Sven fragen sich derweil, warum das Verletzungspech seit einiger Zeit immer wieder derart brutal beim VfL Gladbeck zuschlägt? Jahrelang waren die Rot-Weißen von schwerwiegenden Blessuren verschont geblieben, bis sich in der Vorbereitung vor der vergangenen Saison Marius Leibner einen Kreuzbandriss einhandelte. Danach zog sich Dustin Dalian ebenfalls einen Kreuzbandriss zu, wie auch, kurz nach der Saison 2015/2016 bei der Polizei-Europameisterschaft, Max Krönung. Vor knapp zwei Wochen schließlich kugelte sich Kapitän Thorben Mollenhauer in der Begegnung mit dem TuS Spenge die Schulter des Wurfarmes aus. Auch er fällt monatelang aus.

„In der Intensität und in der Häufigkeit habe ich so etwas noch nicht erlebt“, sagt Tim Deffte mit Blick auf all diese schweren Verletzungen. Und weiter: „Dass wir breiter aufgestellt sind, werde ich garantiert nie mehr erzählen.“

Quelle: derwesten.de – Thomas Dieckhoff | Foto: Oliver Mengedoht

Für einen unüberhörbaren Paukenschlag sorgten die Oberliga-Handballer des VfL Gladbeck am fünften Spieltag. Die ersatzgeschwächten Rot-Weißen setzten sich nämlich beim bis dato ungeschlagenen Spitzenreiter TSG A-H Bielefeld durch. Die Freude über den Sieg wurde indes getrübt durch eine weitere schwere Verletzung eines VfL-ers. In der 49. Minute erwischte es Andor Schneider.

TSG A-H Bielefeld – VfL Gladbeck 23:26 (12:11)

VfL Gladbeck: Büttner (1. – 22., 49. – 60.), Schneider (22. – 49.) – Pfänder, Blißenbach, Sankalla (8/2), Steinbach, Kramer (2), Kunze (2), Enders (1/1), Bach (2), Dalian (5), Tolstych (3), Janus (3).
Bes. Vorkommnis: Tolstych wird disqualifiziert (40.).
Spielfilm: 2:2 (5.), 4:4 (8.), 6:8 (16.), 11:8 (21.), 11:11 (28.), 12:11 (30.), 14:14 (36.), 17:17 (44.), 20:20 (49.), 22:22 (54.), 22:26 (59.), 23:26 (60.).

Der erfahrene Schlussmann hat sich ohne Einwirkung eines Gegenspielers offenbar eine schwere Knieverletzung zugezogen. Er wurde in Bielefeld in ein Krankenhaus gebracht. Somit wird wohl Abteilungsleiter Tim Deffte, der nach der vergangenen Saison seine aktive Karriere eigentlich beendet hatte, wieder seine Tasche packen müssen und fortan mit Sebastian Büttner das Torwartgespann des VfL bilden.

Die schwere Verletzung Schneiders brachte die Gladbecker in Bielefeld aber nicht mehr aus der Erfolgsspur. „Meine Jungs“, so VfL-Trainer Sven Deffte, der ja seine beiden besten Torschützen Max Krönung und Thorben Mollenhauer noch lange Zeit ersetzen muss, „haben die Köpfe hochgenommen und sich gesagt: Jetzt erst recht!“ Sven Deffte weiter: „Ich freue mich für die Mannschaft, der ja indirekt unterstellt wird, dass sie ohne Max und Molli nicht wirklich konkurrenzfähig sei. Was sie hier in Bielefeld gespielt hat, war wirklich phänomenal.“

Kann man wohl so sagen. Die Gladbecker versuchten in Ballbesitz das Tempo zu verschleppen und warteten über weite Strecken der Partie immer wieder geduldig auf ihre Chancen. Nur zwischen der 16. und 21. Minute kamen sie von ihrer Linie ab. In dieser Phase schafften es die Gastgeber, aus einem 6:8-Rückstand eine 11:8-Führung zu machen. In der Folge besann sich der VfL aber wieder seiner Qualitäten.

4:0-Lauf in der Schlussphase

Im zweiten Abschnitt stand die Partie lange auf Messers Schneide. 22:22 hieß es in der 54. Minute. Danach trafen hintereinander Dustin Dalian, Pascal Kunze, Alexander Kramer und erneut Dalian für die Gäste. 26:22 – und nun waren nur noch 23 Sekunden zu spielen.

Weiter geht es für den VfL am Samstag, 29. Oktober, um 19.30 Uhr mit einem Heimspiel gegen die HSG Augustdorf/Hövelhof.

Quelle: derwesten.de – Thomas Dieckhoff | Foto: Oliver Mengedoht

Am 27.11.2016 lädt unsere Familien- und Freizeitsportabteilung alle Kinder des VfL Gladbeck herzlich zur Nikolausfeier ein. Das vorweihnachtliche Fest für Kinder und deren Angehörige findet am 27.11.2016 (Erster Advent) in der Aula der Waldorfschule statt.

Unsere traditionelle Nikolausfeier ist ein tolles Ereignis für alle Kinder: Seit vielen Jahren gestalten die Kindergruppen unserer Familien- und Freizeitsportabteilung ein buntes, feierliches Bühnenprogramm und bereiten sich und ihre Eltern und Großeltern feierlich auf die Ankunft des Sankt Nikolaus vor.

Gutscheine für die beliebten Nikolaustüten können bei allen ÜbungsleiterInnen und in der Geschäftsstelle für 4,00 € (Selbstkostenpreis) erstanden werden.

Das Wichtigste in Kürze

  • Wann?: Sonntag, 27.11.2016 (1. Advent) ab 16 Uhr
  • Wo?: Aula der Waldorfschule, Horster Str. 82, 45968 Gladbeck

Wir freuen uns mit Euch auf einen schönen Nachmittag zur Einstimmung auf  eine schöne Vorweihnachtszeit!

Auch in diesem Jahr machte sich wieder eine große Gruppe der Fun Runner des Vfl Gladbeck auf den Weg nach Palma de Mallorca. Auf der Lieblingsinsel der Deutschen waren sie unter dem Motto „Follow the sun“ am Start. Acht VfLer waren mit dabei. Vier entschieden sich für einen Start im Halbmarathon, vier starteten über zehn Kilometern. Bestzeiten spielten dabei nur eine untergeordnete Rolle, in erster Linie ging es den Fun Runnern darum, Spaß zu haben und die Gemeinschaft zu stärken. Dennoch konnten sich die Zeiten sehen lassen.

So beendete Udo Haberzeth den Halbmarathon nach 1:44,59 Stunden und war damit der schnellste Läufer des VfL. Martin Polan brauchte bei seinem Lauf durch Palma etwas länger. Er überquerte die Ziellinie nach 1:59,15 Stunden. Die beiden gestarteten Frauen kamen zeitgleich ins Ziel. Birgit Dusza und Beate Letzel benötigten jeweils 2:23,17 Stunden, eh sie die 21 Kilometer bewältigt hatten und zufrieden das Ziel erreichten.

Über zehn Kilometer liefen drei weitere VfL-Sportler, eine weitere Aktive walkte die Distanz. Weniger als eine Stunde brauchte dabei Ludger Bergermann benötigte nur 57,51 Minuten, ehe er den Zielstrich passierte. Frank Schneider und Marion Schneider absolvierten die Distanz gemeinsam. Die zehn Kilometer hatten sie nach 1:11,51 Stunden bewältigt. Michaela Torwesten, die gewalkt war, kam nach 1:38,25 Stunden ins Ziel.

Der Palma de Mallorca Marathon ist mittlerweile zum festen Termin für die VfLer geworden und auch im nächsten Jahr stehen mit Sicherheit wieder einige VfL-Athleten auf der Balearen-Insel mit Laufschuhen und Trikot am Start.

Quelle: derwesten.de – Maximilian Lazar | Foto: Facebook

Auf den VfL Gladbeck kommen in der Handball Oberliga schwere Zeiten zu. Nach Max Krönung fällt auch Thorben Mollenhauer lange verletzt aus. Die beiden Toptorschützen der vergangenen Spielzeit müssen ersetzt werden – auch die jungen Spielern werden dabei eine tragende Rolle spielen. Einer davon ist Alexander Kramer, 18 Jahre alt, gebürtiger Gladbecker und auf der halb-linken-Position zu Hause.

Zunächst hatte es Alexander Kramer der etwas größere Ball angetan, der mit dem Fuß gespielt wird. In der E-Jugend fand er den Weg zum Handball und durchlief alle folgenden Jugendmannschaften des VfL Grafenwald. Vor zwei Jahren hatte er bereits die Vorbereitung mit der ersten Mannschaft absolviert, dann in der zweiten Mannschaft gespielt. Nach einem Jahr der beruflichen Auszeit, ist Kramer zurück beim VfL und gehört jetzt zum Kader von Oberliga-Trainer Sven Deffte.

„Es war schon ein cooles Gefühl, in der heimischen Halle vor der ‘Roten Wand’, der Familie und vielen Freunden einzulaufen“, erinnert sich Kramer wenige Wochen zurück. Im Spiel gegen den Soester TV stand er erstmals in heimischer Halle im VfL-Kader, bereits eine Woche zuvor gehörte er der Mannschaft beim Gastspiel in Hagen an. Gegen den TuS Spenge gelangen ihm kürzlich seine ersten beiden Tore. „Das werde ich nie vergessen“, sagt Kramer. Auch wenn am Ende eine Niederlage stand.

Alexander Kramer weiß, dass die Chancen auf mehr Spielminuten seit den Ausfällen von Max Krönung und Thorben Mollenhauer gestiegen sind. „Der Trainer spricht viel mit uns jungen Spielern und Thorben und Max stehen uns auch immer mit einem Rat zur Seite“, so Kramer. Unter Thorben Mollenhauer genoss der Nachwuchsspieler zu A-Jugendzeiten Fördertraining, kennt die Gladbecker Tormaschine daher gut.

Ein Spieler mit vielen Qualitäten

Überhaupt fühlt er sich in der Mannschaft gut aufgenommen und akzeptiert, auch wenn er die typischen Aufgaben eines jungen Spielers erfüllen muss. „Den Medizinkoffer und den Fußball haben ich immer dabei“, sagt Kramer mit einem Schmunzeln. Hebt aber auch hervor: „Im Training bekomme ich häufiger die Möglichkeit, die Spielzüge einzustudieren. Das hilft mir“,.

In Zukunft dürften auf ihn, ebenso wie die Nachwuchskräfte Mats Pfänder und Felix Brockmann mehr Einsatzzeiten zukommen. Trainer Sven Deffte ist von Kramers Qualitäten überzeugt. „Er hat einen guten Wurf, ist im Mittelblock eine Alternative, sehr mutig und ehrgeizig“, beschreibt Deffte seinen Schützling. Außerdem bringe Kramer die idealen körperlichen Voraussetzungen mit.

Alexander Kramer bleibt trotz des Lobs durch den Trainer bescheiden. „In erster Linie möchte ich mehr Einsatzzeiten bekommen, mich in meinem Spiel verbessern und Lockerheit dazu gewinnen“, sagt Kramer. Vor seinen ersten Einsätzen für die erste Mannschaft sei er nämlich ziemlich nervös gewesen. Aber auch da hat ihm der Trainer zur Seite gestanden. „, Er hat total verständnisvoll reagiert“, so Kramer.

Kramer möchte sich in den kommenden Wochen mehr Einsatzzeiten erkämpfen, außerdem seine Abwehrarbeit stetig verbessern. Für den Handballer, der den Sport auch deshalb betreibt, „weil es der totale Teamsport ist, bei dem sich in dieser Mannschaft jeder auf den anderen verlassen kann und der Zusammenhalt enorm hoch ist“, kommt einen spannende Zeit zu. Eine Zeit, in der einen weiteren Schritt in seiner Karriere machen kann.

Quelle: derwesten.de – Maximilian Lazar | Foto: Heinrich Jung

Beruhigung für Sportler, die die Plätze an Hegestraße und Adenauer-Allee nutzen: Von dem Kunstrasen geht keine Gefahr wegen belastenden Granulats aus.

Klaus-Dieter Bugdoll gibt Entwarnung. Der Leiter des Amtes für Integration und Sport der Stadt Gladbeck reagierte auf verschiedene Berichte, in denen Wissenschaftler vor einer möglichen Gesundheitsgefährdung bei Kunstrasenplätzen in den Niederlanden warnen.

„Unsere beiden Kunstrasenplätze in Gladbeck sind sandverfüllt“, sagt Klaus-Dieter Bugdoll und beruhigt somit die Fußballer und viele Eltern von Kindern, die auf den Plätzen an der Hegestraße und Konrad-Adenauer-Allee kicken. „Für uns hat das zum Glück keine Relevanz. In unseren Kunstrasenfeldern sind keine Gummi-Granulate verbaut.“ Auf Kunstrasenplätzen in den Niederlanden sollen sich in der Füllschicht krebserregende Stoffe befinden.

Bevor 2009 der erste Kunstrasenplatz auf der Anlage des BV Rentfort an der Hegestraße eröffnet wurde, traf die Stadt ein Jahr zuvor in ihren Vorbereitungen die ersten Vorkehrungen. Dazu gehörte auch, dass das schon damals umstrittene Granulat nicht verbaut werden solle.

Alfred Ulenberg, Gutachter, Sportplatz-Experte und Landschaftsarchitekt aus Straelen, hatte vor dem Bau des ersten Kunstrasenplatzes in Gladbeck davon abgeraten. Und auch bei dem Ende 2013 eingeweihten Platz von Schwarz-Gelb Preußen wurde nur Sand verarbeitet.

Quelle: derwesten.de – Stefan Andres | Foto: Joachim Kleine-Büning

Ordentlich Glück mit dem Wetter hatten die Leichtathleten des VfL Gladbeck zum Saisonabschluss beim zweiten Werfertag in diesem Jahr. 110 Athleten aus 41 Vereinen fanden sich im Gladbecker Stadion ein, um einen der letzten Wettkämpfe des Jahres noch für eine Verbesserung der Bestleistungen zu nutzen. Aber nicht nur das Wetter, auch die Leistungen der Gladbecker Sportler konnten sich sehen lassen.

In der Weiblichen Jugend U20 siegte Magdalena Kensy im Kugelstoßen mit einer Weite von 8,42m. Im Speerwurf erreichte Kensy mit 27,51 m Platz drei. Platz zwei gab es in der Altersklasse W13 für Emily Klein im Kugelstoßen mit 8,58m. Auf Rang fünf landete Lena Hoffmann, die eine Bestleistung von 7,31 Metern stieß. Sophie Dier errang Platz acht mit 6,68m. Im Diskus wiederum gewann Dier mit einer Weite von 22,79m. Christiane Berger wurde Dritte mit 20,30m. Klein erkämpfte Platz fünf mit 18,21m, gefolgt von Hoffmann mit 18,13m. Im Speerwurf der Altersklasse W13 errang Christiane Berger Platz zwei mit einer Weite von 27,90 Metern, Emily Klein wurde mit 20,81m Fünfte.

Eine Altersklasse höher, in der W14, trat Giulia Postel an. Postel stieß die 3-kg-Kugel auf 8,10 Meter (Platz 5), warf den 1-kg-Diskus 23,30 m weit (Platz 4) und ließ den Speer auf 24,25 Meter fliegen (ebenfalls Platz 4).

Zuvor belegten die Mädchen des VfL Gladbeck den fünften Platz beim westfälischen Mannschafts-Endkampf. Es war ein kühler sonniger Morgen, als es für die weibliche U14 nach Rheine ging. Dort traten die besten acht westfälischen Mannschaften in der Gruppe drei in den Disziplinen Weitsprung, 75m, Ballwurf 200g und 4x75m Staffel an.

Im Weitsprung sammelte Lena Hoffmann als beste VfL-erin bei 4,28m 468 Punkte für das Team. Emily Klein kam mit 4,12m auf 450 Punkte, Franziska Fliß sprang 3,81m. Im 75m-Lauf war erneut Hoffmann die erfolgreichste Punkte-Sammlerin in 10,68 Sekunden (458 Punkte), gefolgt von Christiane Berger in 11,03 sek (424). Sina Rapien lief nach 11,11 sek durchs Ziel. Im Ballwurf schlugen sich Emily Klein, Christiane Berger und Sophie Dier beachtlich. Klein warf gleich im ersten Versuch mit 46,00m (516 Punkte) Bestleistung. Berger lieferte mit 42,00m eine gute Weite. Dier warf den Ball auf 37,00m.

Im abschließenden 4x75m-Lauf sorgte die erste VfL-Staffel mit Dier, Rapien, Hoffmann und Berger für ein erfolgreiches Ergebnis. Nach drei sehr guten Wechseln lief Berger nach 41,68 Sekunden über die Ziellinie und sicherte Rang fünf in der Endabrechnung. Aber auch die zweite Staffel mit Martha Kühn, Sydney Reimann, Emily Klein und Lea Stwertetschka konnte mit einer Zeit von 44,23 zufrieden sein.

Viele niederländische Amateur-Vereine spielen zurzeit keinen Fußball auf Kunstrasen. Grund ist ein TV-Beitrag, in dem Wissenschafter vor möglicher Gesundheitsgefährdung warnen. Ein Thema auch bei uns in Deutschland.

Bereits vor zwölf Jahren berichtete die ARD-Sendung „Kontraste“ darüber, dass Gummi-Granulate in der Füllschicht von Kunstrasen krebserregende Stoffe, sogenannte Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), enthalten. Seitdem taucht das Thema immer wieder mal in den Medien auf und gerät dann genauso schnell wieder in Vergessenheit.

Niederländische Spieler ziehen jetzt erstmals Konsequenzen: Dutzende von Amateur-Fußballvereinen hatten am vergangenen Wochenende beschlossen, vorerst die Felder nicht zu benutzen. Die Behörden lassen derzeit viele Fußballfelder aus Kunstrasen auf mögliche Gesundheitsgefahren untersuchen. Anlass waren Warnungen von Wissenschaftlern in der niederländischen TV-Sendung „Zembla“, dass das Kunststoffgranulat auf den Feldern möglicherweise krebserregende Stoffe enthalte. Die Experten hatten erklärt, dass die Folgen für die Gesundheit nur unzureichend untersucht worden seien.

„Konzentrationen zehn bis 100 mal zu hoch“

Martin van den Berg, Toxikologe der Universität Utrecht, hält die zehn Jahre alten niederländischen Untersuchungen, nach denen die Belastung durch PAK auf den Feldern unbedenklich sei, für unzuverlässig und überholt. „Wenn man sich die Konzentrationen heute anschaut, dann liegen die deutlich über der Norm: Zehn bis 100 mal zu hoch. Das ist ein großes Problem, denn dann darf man eigentlich nicht so einfach mit den Stoffen in Berührung kommen.Diese Stoffe kann der Mensch entweder über die Atemwege als Feinstaubpartikel oder über die Haut, zum Beispiel bei Verletzungen, aufnehmen. Das Granulat wird verwendet, um die Spieleigenschaften des Rasens zu verbessern.

Das deutsche Umweltbundesamt kennt das Problem und verweist auf eine EU-Verordnung, die Ende letzten Jahres in Kraft trat. Die EU legte damit die Grenzwerte für zugängliche Kunststoff- oder Gummiteile von Erzeugnissen fest: Produkte mit einem Gehalt von mehr als einem Milligramm PAK pro Kilo sind seitdem verboten.

Schweizer geben Entwarnung

Es gibt bislang wenige verlässliche Studien zu dem Thema. Große Beachtung hat eine Studie des Schweizer Bundesamts für Umwelt von 2006 gefunden: Darin heißt es, „dass Kunstrasen mit Gummigranulat aus Altreifen kein spezielles Gesundheitsrisiko darstellen, das vom Feinstaub oder den PAK ausgehen würde.“ Die Menge der Stoffe, die ein Spieler während seiner Aktivität auf einem Kunstrasenplatz mit Gummigranulat aufnehmen würde, sei deutlich unter den Maximalwerten, die die Weltgesundheitsorganisation (WHO) vorgibt.

Granulat stinkt und färbt ab

Das überzeugt Alfred Ulenberg nicht. Er ist Gutachter, Sportplatz-Experte und Landschaftsarchitekt aus den niederrheinischen Straelen und setzt sich seit vielen Jahren dafür ein, dass das umstrittene Granulat von deutschen Plätzen verschwindet. Das sogenannte SBR-Granulat (Styrol-Butadien-Rubber) aus geschredderten Autoreifen hat eine große Oberfläche und sei auf dem Platz hoher UV-Strahlung ausgesetzt. „Die Schädigung durch Umwelteinflüsse, wie Abfärbung und Ausdünstung machen sich also eher bemerkbar als bei normalen Autoreifen. Auf Kunststoffrasenbelägen mit SBR-Granulat wird nicht nur die Verschmutzung von Toren, Bällen und Kleidung beklagt, sondern auch die bei hohen Tagestemperaturen auftretenden Gerüche„, so Ulenberg. Neuerdings gebe es auch ummanteltes SBR-Granulat. „Die hauchdünne Ummantelung mit einer PU-Farbe ändert nichts daran, dass das Granulat nicht ausreichend witterungsbeständig ist; die Geruchsbelästigung und die Verfärbungen durch den Abrieb des Granulates treten nur etwas später auf“. Er empfiehlt, völlig auf das Granulat zu verzichten.

Ergebnisse erst in einigen Wochen

Bisher war das Granulat auf Kunstrasen bei uns kein Thema„, sagt Guido Peltzer, Trainer beim TuS Wickrath, einer Mönchengladbacher Fußball-Jugendmannschaft. „Mir ist allerdings schon aufgefallen, dass bei einigen Vereinen, zum Beispiel im Raum Aachen, schwarzes Granulat verwendet wird. Das färbt ab auf Hände, Trikots und den Ball. Auf unserem Kunstrasen haben wir dieses Problem nicht. “ Wie es bei den benachbarten Niederländern weitergeht, wird der Trainer interessiert verfolgen. Der niederländische Fußballverband KNVB erklärte, dass die Felder den gesetzlichen Vorschriften entsprechen. Der Verband will das Ergebnis der Untersuchung abwarten, ehe er über Maßnahmen entscheidet. Das Ergebnis soll in einigen Wochen vorliegen.

Quelle: WDR – Susanne Schnabel


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