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Die Frauenfußballmannschaft des VfL Gladbeck 1921 e.V. geht in die Sommerpause. Heute trainieren sie noch ein letztes Mal, dann pausieren sie bis zum 7. August. Danach beginnt die Vorbereitungszeit für die neue Saison: Wie bisher werden die Frauen montags und mittwochs trainieren, auch Laufeinheiten im Wittringer Wald und am Tetraeder in Bottrop sowie vier Testspiele und Training im Fitnessraum des Vereins stehen auf dem Plan.

Dank personeller Aufstockung durch Nachwuchs und Neuzugänge im Kader könnte bald eine zweite Mannschaft gestellt werden – das überlegen die Verantwortlichen des VfL Gladbeck zurzeit, beschlossen ist aber noch nichts.

Die Fußballfrauen würden sich über Nachwuchs für die neue Saison freuen. Gesucht werden Spielerinnen ab 17 Jahren, egal ob Anfängerinnen oder Frauen mit Spielerfahrung. Denn für die Mannschaft stehe an erster Stelle Spaß, Kameradschaft und Freundschaft, so die Abteilungsleitung.

 

Michael Hegemann wird in der neuen Saison dem Handball-Zweitligisten Tusem Essen erhalten bleiben. Allerdings in einer neuen Funktion: Hegemann, der einst beim VfL Gladbeck seine Karriere begann und später Nationalspieler und 2007 Weltmeister wurde, wird Co-Trainer und den Essenern nur noch im Bedarfsfall als Spieler zur Verfügung stehen.

Seit Sommer 2014 hat Hegemann als Spieler und Kapitän die Mannschaft des Tusem in der Zweiten Liga angeführt. In drei Spielzeiten erzielte er insgesamt 481 Tore für die Margarethenhöher.
Hegemann hält sich für den Fall der Fälle fit

Ab dem Trainingsstart am 10. Juli steht Michael Hegemann dem neuen Cheftrainer Jaron Siewert mit Rat und Tat zur Seite. Dabei wird der Grundschullehrer für Mathematik und Sport auch regelmäßig an den Trainingseinheiten teilnehmen, um sich fit zu halten und für den Fall der Fälle einsatzbereit zu sein.

Michael Hegemann sagt über seine neue Rolle beim Tusem: „Als Co-Trainer möchte ich meinen Teil dazu beitragen, dass sich die jungen Spieler weiterhin positiv entwickeln und die erfahreneren Akteure noch stärker in die Positionen von Führungsspielern hineinwachsen. Ich freue mich auf die bevorstehende Spielzeit und weiterhin ein Teil des Vereins zu bleiben. Das Ziel von Jaron und mir ist es, den Tusem in der Saison 2017/18 wieder in gesicherte Fahrwasser zu führen.“

Trainer Siewert freut sich auf die Zusammenarbeit

Tusem-Trainer Jaron Siewert fügte hinzu: „Ich freue mich sehr über die Zusage von Michael, denn mit ihm kann ich auf meinen absoluten Wunschkandidaten auf der Position des Co-Trainers an meiner Seite zählen. Er kennt die Mannschaft sehr gut und wird daher eine extreme Hilfe in der Anfangsphase sein, um schneller auf die Eigenheiten der Spieler eingehen zu können.“

Er, so Siewert weiter, schätze die langjährige Profierfahrung von Michael Hegemann und seine Sichtweisen auf den Handball.

Quelle: waz.de – Foto: Michael Gohl

„Geschafft!“ Das ging Anja Rückmann (51) durch den Kopf, als sie am Samstag die Zielgerade des Marathons in Zermatt überquert hatte. Dann flossen Tränen, als sie ihren Mann erblickte. Doch der schönste Moment war wohl, als der Moderator ihren Namen verkündete – dass sie Dritte in ihrer Altersklasse W50 geworden ist mit einer Zeit von fünf Stunden, sechs Minuten und elf Sekunden. „Mit dem tollen Ergebnis habe ich nicht gerechnet. Das war mein schwerster Marathon“, erzählt die Chefin der Fun Runner des VfL Gladbeck.

Kräfte einteilen

Wobei es der Gladbeckerin gar nicht ums schnelle Ankommen geht, sondern darum, das Ziel zu erreichen. Denn die Strecke hat es in sich: Der Lauf startet in St. Niklas, im tiefsten Tal der Schweiz. Nach 21 Kilometern erreichen die Läufer Zermatt, von wo es steil bergauf auf die Sunnegga geht und weiter zur Riffelalp. Auf dem letzten Abschnitt müssen die Sportler noch 400 Höhenmeter überwinden, bis sie auf dem Riffelberg in 2585 Metern Höhe ankommen.
„Teilt eure Kräfte gut ein“, hatte ein Teilnehmer, der die Strecke schon zwölfmal gelaufen ist, vorab geraten. Rückmann hatte sich für eine Variante aus Laufen und Gehen entschieden, sonst hätten ihre Muskeln Probleme gemacht. „Ich hatte Angst, Krämpfe zu bekommen“, so die 51-Jährige. Insgesamt drei Monate hat sie sich auf den Marathon vorbereitet, bei Läufen durch den Wittringer Wald und in den „Braucker Alpen“ – ihrer Lieblingsstrecke. „Die Halden bin ich zehnmal rauf und runter gelaufen“, sagt Rückmann. „Das war auf jeden Fall die richtige Vorbereitung. Die Bodenverhältnisse waren recht ähnlich, nur die Anstiege etwas kürzer.“

Matterhorn lag hinter Wolken

Die größte Herausforderung für die Läuferin war der letzte Abschnitt – auf diesen drei Kilometern ging es nochmal 400 Meter steil bergauf. Wer vorher seine Kräfte nicht eingeteilt hat, kommt hier an seine Grenzen, ist die Sportlerin sicher. Ein unebener Weg mit viel Geröll, auf dem sie ihre Augen nicht vom Weg gelassen hat, um nicht zu stolpern. „Ein Blick auf die schöne Landschaft wäre zu gefährlich.“

Im Skiurlaub hat sich Rückmann in die Region verliebt und wusste sofort, dass sie hier einmal einen Marathon laufen möchte. Bei ihrem Lauf war das Matterhorn hinter Wolken versteckt. „Das ist schade, weil es kein Foto von mir gibt, wo man den Berg im Hintergrund erkennen kann.“ Die Landschaft konnte Rückmann dafür einen Tag später bewundern. Anstatt sich zu erholen, ging sie mit ihrem Mann nochmal Teile der Strecke ab.

Im September will sie mit anderen Fun Runnern an einem Hindernislauf am Fühlinger See teilnehmen. „Nur zum Spaß. Der dürfte nach dem Marathon kein Problem sein.“

Quelle: waz.de – Valerie Becker

Bereits die erste Trainingswoche hat es für die Oberliga-Handballer des VfL Gladbeck in sich. Vier Einheiten stehen auf dem Programm und außerdem ein Laktattest im Wittringer Stadion. Auch danach geht es vor allem darum, die Grundlagen zu legen für eine erfolgreiche Saison.

Schon jetzt steht fest, dass die traditionell leistungsstarke Oberliga Westfalen noch stärker geworden ist. Der TuS Spenge, Tabellendritter der vergangenen Runde, hat personell erheblich aufgerüstet. Gleiches gilt für die TSG A-H Bielefeld, die unter der Regie des hauptamtlichen Geschäftsführers Christian Sprdlik mittelfristig in die Bundesliga will.
Konnte der Hauptverantwortliche des VfL Gladbeck, seines Zeichens Vizemeister der vergangenen beiden Jahre, angesichts dieser rasanten Entwicklungen in den vergangenen Tagen und Wochen eigentlich ruhig schlafen? Tim Deffte, Leiter der Handballabteilung im VfL, nickt und wirkt dabei ganz gelassen: „Es ist ja fast in jedem Jahr eine Mannschaft dabei, die aufrüstet.“

Positive Entwicklung

Der VfL Gladbeck, betont Tim Deffte, werde seinen Weg weitergehen: „Wir setzen auf junge und ehrgeizige Spieler aus der Region, die Bock haben, Handball zu spielen.“ Er blicke daher auch nicht neidisch gen Bielefeld oder Spenge.

„Wir“, sagt er und meint damit auch seinen Bruder Sven, der ja Trainer des Oberliga-Teams ist, „sind total zufrieden mit unserem Kader und unseren Spielern.“ Die Entwicklung in der Abteilung, so Tim Deffte mit Blick auf den eigenen Nachwuchs, sei positiv: „In unseren Jugendmannschaften wachsen weitere Talente nach.“

Die Defftes haben erst einmal nur einen Wunsch. Nämlich dass die Mannschaft, anders als in der jüngeren Vergangenheit, von schweren Verletzungen verschont bleibt. Zur Erinnerung: In der vergangenen Runde musste der VfL Gladbeck monatelang seine beiden Haupttorschützen Max Krönung und Thorben Mollenhauer ersetzen und zudem noch Torwart Andor Schneider. Ungeachtet dessen spielten die Rot-Weißen, die der eine oder andere Experte wegen der schwerwiegenden Ausfälle gar als Abstiegskandidat auf dem Zettel hatte, oben mit und landeten schließlich wie in der Vorsaison auf dem zweiten Tabellenplatz.

Preute macht das Team fit

Um eine ähnlich gute Saison zu spielen, warten nun aber viele harte Einheiten auf die Gladbecker. Am gestrigen Montag bat Sven Deffte die Seinen zum ersten Aufgalopp in der Riesener-Halle, unter der Woche kümmert sich nun in zwei Einheiten Heiner Preute, Leichtathletik-Trainer des TV Gladbeck, um die VfLer. Die werden danach wieder einige Muskeln spüren, von denen sie gar nicht wussten, dass sie vorhanden sind. „Die Zusammenarbeit mit Heiner hat sich total bewährt“, sagt Tim Deffte.

Es gilt der alte Spruch: Ohne Fleiß kein Preis!

Quelle: waz.de – Thomas Dieckhoff | Foto: Lutz von Staegmann


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