Archiv

Beim Internationalen Schwimmfest in Dortmund schwimmt die VfL-Athletin schwimmt über 100 Meter Freistil schnell wie nie zuvor. Gegen Olympiateilnehmerin Dorothea Brands bleibt die 21-Jährige chancenlos.

Auf kurz folgt lang: Das Schwimmmeeting im Dortmunder Südbad, bei dem neben deutschen auch russische und niederländische Athleten an den Start gingen, läutete jüngst auch für die Schwimmerinnen und Schwimmer des VfL Gladbeck das Ende der Kurzbahn- und den Beginn der Langbahnsaison ein. Allen voran VfL-Aushängeschild Jessica Steiger stellte unter Beweis, dass ihr die Umstellung keinerlei Probleme bereitete. Im Gegenteil: Die 21-jährige Studentin verbesserte ihre alte persönliche Bestmarke über 100 Meter Freistil auf 55,57 Sekunden. Zum Vergleich: Den gültigen deutschen Rekord über diese Distanz stellte die unlängst vom Leistungssport zurückgetretene Britta Steffen anno 2009 bei der Weltmeisterschaft in Rom auf. Die Zeit der Olympiasiegerin von 2008: 52,07 Sekunden.

Deutsche Elite am Start
Auch bekam Steiger in Dortmund die Möglichkeit sich mit Deutschlands Schwimm-Elite zu messen. So waren unter anderem die Olympiateilnehmerin von 2004, Dorothea Brand, und Caroline Ruhnau, mehrfache Deutsche Meisterin und Europameisterin 2009 über 100 Meter Brust, vertreten. Beide Athletinnen starten für die SG Essen. Mitsingen im Konzert der Großen konnte die Gladbeckerin Steiger in Dortmund nicht, dass sie diesen großen Namen das Wasser reichen könnte, hatte ihm Vorfeld aber auch niemand erwartet. Gegen Brand (26,88 Sek.) hatte Steiger (28,08 Sek.) im Finale über 50 Meter Schmetterling das Nachsehen und wurde Zweite, im Endlauf über 100 Meter Schmetterling und 50 Meter Freistil reichte es zum Bronzerang.

Zu erwarten war schon eher, dass der VfL-Nachwuchs hoch motiviert im Südbad auflaufen würde – sehr zum Wohlgefallen des VfL-Trainergespanns Sandra Steiger und Waldemar Götze, die bei ihren Schützlingen in immer kürzeren Abständen regelrechte Leistungsexplosionen in ihren Altersklassen beobachten. Marina Koop, Jana Domitrovic, Anna-Lena Pieczkowski, das Schwestern-Trio Emma, Greta und Julia Siebrecht, Carolin Theis, Richard Stewing: Sie alle untermauerten die ambitionierte Trainingsarbeit an der Gladbecker Schützenstraße. Lediglich in den Jahrgängen 2000 bis 2004 der Jungen fand sich kein VfL-Talent unter den punktbesten Zehn der Wertungsgruppen wieder.

Das Gladbecker Trainer-Duo Steiger und Götze – in dem beruhigenden Wissen, dass auch die Jüngsten ihre Zeiten auf der Kurzbahn auch auf der Langbahn umsetzen können – attestierten ihren Aktiven durch die Reihe „super Leistungen“ .w.derwesten.de/sport/lokalsport/gladbeck/steiger-knackt-ihre-bestmarke-id8732142.html#plx755402119

Auch der Nordpark an der Konrad-Adenauer-Allee profitiert von der Innenstadt-Neugestaltung: Er soll nächstes Jahr aufgewertet werden und künftig eine höhere Aufenthaltsqualität bieten. Fast 800 000 Euro werden investiert.

Ein neues „Bewegungszentrum Nordpark“ soll nördlich des Jahnplatzes entstehen – auf der Brachfläche zwischen Nordpark und dem Gelände des Heisenberg-Gymnasiums. Geplant sind – für jedermann frei zugänglich – eine Beach-Volley-ball-Anlage und eine Beach-Soccer-Spielfläche, eingebettet in viel Grün mit Rasen und Bäumen.

Mit einer kleinen Tribüne
Hinzu kommen farbige Betonsitzflächen. Das Beach-Volleyball-Feld erhält zudem eine kleine Tribüne mit Sitzstufen. 315 000 € kostet die kombinierte Anlage, die vom Land bezuschusst wird. Der Unterhalt beläuft sich auf zusätzlich 2100 € im Jahr. Die Pläne basieren laut Stadtverwaltung auch auf Anregungen von Bürgern, die sie bei einem Ideenwettbewerb im vergangenen Juli äußer­ten. Sie werden am Dienstag dem Innenstadtausschuss vorgestellt – genauso wie die Neugestaltungspläne für den eigentlichen Nordpark.

Im Mittelpunkt steht dabei der intensiv genutzte Spielplatz am Nordostrand des Nordparkteiches an der Talstraße: Er soll zu einem Ortsteil-spielplatz in Form einer Burgruine ausgebaut werden und viele Möglichkeiten zum Klettern bieten, u.a. mit Burggraben, Mauerresten, Wehrturm und Brücke. Attraktiv für Kinder dürften vor allem Kletterwand und Hochseilgarten werden. Viele der vorhandenen Spielmöglichkeiten wie Seilbahn und Bolzplatz bleiben bestehen. Eine Ballspielfläche und viele Sitzflächen (für Erwachsene) kommen hinzu.

Fitness auf der Landzunge

Zu mehr Bewegung soll ein neuer Fitnessbereich anregen, der auf der Landzunge auf der Teichnordseite entsteht. Stepper, Nordic-Walker, Rudergerät und Kraftstation laden künftig zu sportlicher Übung ein. Die beiden Rondells auf westlicher und östlicher Seite des Gewässers stehen künftig zur Erholung bereit: Sie erhalten Liegewiesen, Steinliegen und Sonnenplätze. Alle Veränderungen kosten zusammen knapp 480 000 €, die ebenfalls vom Land im Rahmen des „integrierten Handlungskonzeptes“ für eine familienfreundliche Innenstadt vom Land bezuschusst werden. Einen höheren Pflegeaufwand sieht die Stadtverwaltung künftig nicht.

Im übrigen bleibt der alte Baumbestand des Nordparkes unberührt. Auch das vorhandene Wegesystem soll nicht verändert werden. Viele Bänke werden allerdings erneuert. Insgesamt hofft die Verwaltung, dass der Park künftig (noch) stärker genutzt wird.

Die Stadtverwaltung will mit ihren Nordpark-Plänen künftig „zu mehr Fitness-Aktivitäten“ auffordern und „neue Kommunikationsräume schaffen“, wie es in der Ausschuss-Vorlage heißt. Zusammen mit den Sportfeldern für Beachvolleyball und Beachsoccer sowie dem sanierten Jahnplatz entstehe eine „zusammenhängende Bewegungs- und Freizeitlandschaft“.

Quelle: derwsten.de – Georg Meinert | Foto: Kleine-B.

Der VfL Gladbeck kam in der Dritten Handball-Liga in seinem Heimspiel gegen den Tabellenletzten TSG A-H Bielefeld über ein 29:29 (17:11) nicht hinaus. Die Gastgeber fühlten sich von den Schiedsrichtern um ihren Lohn gebracht.

Sven Deffte pfefferte wutentbrannt sein Handtuch durch die Riesener-Halle. Kurz zuvor hatte der Abwehrchef des VfL Gladbeck den Schiedsrichtern offenkundig unmissverständlich seine Meinung gesagt. Die Rot-Weißen fühlten sich nämlich von den Unparteiischen Holger Gillmann/Ingo Müller-Sellinger um den Lohn ihrer Arbeit gebracht. Fest steht: Spätestens nach dem 29:29 (17:11) gegen den Tabellenletzten TSG A-H Bielefeld steckt der VfL knietief im Abstiegssumpf.
VfL Gladbeck – TSG A-H Bielefeld 29:29 (17:11).

VfL Gladbeck: T. Deffte (1. – 54.), Tesch (54. – 60.) – Krings (2), Sankalla (1), Brandes (3), S. Deffte, Singh Toor (2), Krönung (11/3), Mollenhauer (3), Reich (4), Thoke (3).

Spielfilm: 4:1 (6.), 5:5 (13.), 8:5 (16.), 12:7 (21.), 15:9 (25.), 17:11 (30.), 17:13 (33.), 18:15 (37.), 20:18 (43.), 23:19 (47.), 26:22 (51.), 26:26 (57.), 29:29 (60.).

„Ich fühle mich betrogen“, giftete Holger Krimphove im öffentlichen Pressegespräch nach dem Ende der Partie in Richtung der Schiedsrichter. Der Trainer des VfL Gladbeck erhielt für diese Aussage von den Rängen viel Applaus, weil wohl jeder Fan der Gastgeber so empfand. Was war passiert? Nun, im Kern ging es um zwei Fragen, nämlich erstens, wie lange noch zu spielen war, als die Bielefelder einen letzten Freiwurf zugesprochen bekamen und zweitens, wo Sven Deffte bei der Ausführung dieses Freiwurfs stand? Die Unparteiischen entschieden, dass die Gäste noch drei Sekunden Zeit hatten und sich der VfL-er im Kreis befand. Holger Krimphove – und nicht nur er – hatten das völlig anders gesehen: „Das Kampfgericht hat mir bestätigt, dass keine drei Sekunden mehr zu spielen waren. Und Sven stand einen Kilometer weit weg!“ Unbeeindruckt von den Protesten der Gladbecker auf der Platte verwandelte Daniel Meyer den Siebenmeter zum 29:29. Ein platzierter Schuss, der den VfL mitten ins Herz traf . . .

Dass die Gladbecker es gar nicht so weit kommen lassen durften, gaben Krimphove und Rückraumspieler Thorben Mollenhauer durchaus zu. „Wir müssen uns an die eigene Nase fassen“, so Mollenhauer mit Blick auf die komfortable Führung, die sich der VfL in der ersten Halbzeit dank einer überaus engagierten Leistung erspielt und nach dem Seitenwechsel wieder verspielt hatte. Ähnlich äußerte sich Holger Krimphove: „Nach dem Wechsel haben wir Fehler gemacht, die zum Teil nicht passieren dürfen und die zum Teil unserer personellen Situation geschuldet waren.“ Ungeachtet dessen habe sein Team, so der VfL-Trainer, in der Schlussphase die Nerven behalten. „Wir haben das Spiel eigentlich gewonnen“, sagte Krimphove, der ob des entscheidenden Pfiffs der Unparteiischen fassungslos war.

Bereits im Heimspiel gegen Bayer Dormagen hatte Krimphove öffentlich Schiedsrichter-Schelte geübt („eine Frechheit“), weil in der Schlussphase nach einem Foul an VfL-Torjäger Max Krönung dieser eine Zeitstrafe wegen Schauspielerei kassiert hatte. Auch diese Partie blieb ohne Sieger. Empfand sich der VfL vor 14 Tagen ungeachtet dessen nicht als Verlierer, so war es dieses Mal anders, wie VfL-Chef Siegbert Busch betonte: „Das ist eine gefühlte Niederlage!“

Und als dann die Ergebnisse der Mitkonkurrenten in der Riesener-Halle die Runde machten, wurden die Gesichter der Gladbecker noch länger. ART Düsseldorf gewann sensationell beim Wilhelmshavener HV (37:30), die HSG Krefeld besiegte den OHV Aurich (32:27) – Resultate, die nur eines bedeuten: Ab sofort hat für den VfL der Kampf um den Klassenerhalt begonnen.

Quelle: derwesten.de – Thomas Dieckhoff | Foto: Dirk Bauer


1 2 3
Suchen

Archiv

Twitter-Feed

Finde heraus, was gerade auf Twitter passiert! Aktuelle Nachrichten aus dem Verein findest Du bei #vflgladbeck:


You currently have access to a subset of X API V2 endpoints and limited v1.1 endpoints (e.g. media post, oauth) only. If you need access to this endpoint, you may need a different access level. You can learn more here: https://developer.x.com/en/portal/product
© 2026 VfL Gladbeck 1921 e.V.