Ehring verpasst in Helsinki das Semifinale

Ehring verpasst in Helsinki das Semifinale

HELSINKI.   Das Bottroper Talent erhält nach einem unerwarteten Leistungseinbruch am Sonntag über 50m-Schmetterling eine weitere Chance.

Die Bottroperin Mareike Ehring hat bei den Junioren-Europameisterschaften in Helsinki das Semifinale über 100 Meter Schmetterling verpasst. Harry Schulz, der Headcoach des VfL Gladbeck, konnte sich keinen Reim auf die Vorstellung seines Schützlings machen.

Denn für Ehring stand eine Zeit von 1:04,72 Minuten zu Buche. Zum Vergleich: Ihre Bestzeit liegt bei 1:00,98 Minuten. Schulz: „Das ist unerklärlich, so eine Zeit ist Mareike das letzte Mal vor drei Jahren geschwommen.“ Irgendetwas müsse gewesen sein, so der VfL-Trainer.

Schulz berichtet: „Gegen 6 Uhr morgens, also lange vor ihrem Start, hat Mareike mir geschrieben, dass sie nicht in der Staffel eingesetzt wird. Ich weiß nicht, ob sie das vielleicht beeinflusst hat.“ Zeiten von 1:04 schwimme sie jedenfalls inzwischen zehnmal pro Trainingseinheit. Hätte Ehring eine Zeit im Bereich ihrer persönlichen Bestzeit erreicht, wäre sie ins Semifinale gekommen. Nun steht für die Bottroperin am Sonntag noch der Start über 50m-Schmetterling auf dem Plan.

Quelle: waz.de/Foto: VfL
VfL Gladbeck: Ehring verpasst bei Junioren-EM das Semifinale

HELSINKI/GLADBECK.   Mareike Ehring (VfL Gladbeck) hat bei der Junioren-EM im Schwimmen das Semifinale über 100m Schmetterling verpasst. Ihr Heimtrainer war ratlos.

Mareike Ehring (Jg. 2001) hat bei den Schwimm-Juniorenmeisterschaften in Helsinki das Semifinale über 100 Meter Schmetterling verpasst. Harry Schulz, der Headcoach des VfL Gladbeck, konnte sich keinen Reim auf die Vorstellung seines Schützlings machen.

Denn für Ehring stand eine Zeit von 1:04,72 Minuten zu Buche. Zum Vergleich: Ihre Bestzeit liegt bei 1:00,98 Minuten. Schulz: „Das ist unerklärlich, so eine Zeit ist Mareike das letzte Mal vor drei Jahren geschwommen.“ Irgendetwas müsse gewesen sein, so der VfL-Trainer.

Es folgt noch ein Start über 50 Meter Schmetterling

Schulz berichtet: „Gegen 6 Uhr morgens, also lange vor ihrem Start, hat Mareike mir geschrieben, dass sie nicht in der Staffel eingesetzt wird. Ich weiß nicht, ob sie das vielleicht beeinflusst hat.“ Zeiten von 1:04 schwimme sie jedenfalls inzwischen zehnmal pro Trainingseinheit. Hätte Ehring eine Zeit im Bereich ihrer persönlichen Bestzeit erreicht, wäre sie ins Semifinale gekommen.

Nun steht für das Talent des VfL Gladbeck am morgigen Sonntag noch der Start über 50 Meter Schmetterling auf dem Plan.

Thomas Dieckhoff
Quelle: waz.de/Foto: Michael Korte
VfL Gladbeck: Mareike Ehring startet bei der Junioren-EM

GLADBECK.   Als fünfjähriges Kind hat sie im alten Bottroper Hallenbad das Schwimmen gelernt. Zwölf Jahre später startet Mareike Ehring bei der Junioren-EM.

Im zarten Alter von fünf Jahren hat sie im alten Bottroper Hallenbad das Schwimmen gelernt. Damals konnte natürlich noch niemand ahnen, dass…

Thomas Dieckhoff

Quelle: waz.de/Foto: R. Steiger/VfL Gladbeck

VfL Gladbeck holt sechs Medaillen bei NRW-Titelkämpfen

WUPPERTAL/GLADBECK.   Sieben Medaillen holten Schwimmer des VfL Gladbeck bei den NRW-Meisterschaften in Wuppertal. Dabei traten die Roten ohne ihre Topschwimmer an.

Ohne seine Topschwimmerinnen Jessica Steiger und Mareike Ehring trat der VfL Gladbeck bei den NRW-Meisterschaften im Wuppertaler Leistungszentrum an. Beide bereiten sich auf internationale Wettkämpfe vor. Ungeachtet dessen fuhr der VfL Erfolge in den Jahrgängen und in der offenen Klasse ein. Die achtköpfige Gladbecker Delegation holte insgesamt siebenmal Edelmetall.

Als Medaillengarantin entpuppte sich Mara Verjé (Jg. 2003). Sie sicherte sich in starken 02:30,69 Min. über 200 Meter Lagen den Jahrgangstitel. Am zweiten Tag gewann sie schließlich noch Bronze über 200 Meter Rücken. Über 100 und 200 Meter Brust schlug Verjé jeweils als Fünfte an.

Christopher Theis nähert sich seiner Top-Form

Seiner Topform nahe kommt allmählich wieder Christopher Theis (1999). Nach zwei langwierigen Infekten und einem Fahrradunfall musste Theis zuletzt immer wieder quasi bei Null anfangen. Daher war sein dritter Platz über 200 Meter Lagen in der offenen Wertung eine Überraschung. In 02:11,14 Minuten stellte er eine persönlichen Bestzeit auf. Über 200m Freistil (01:56,39) schwamm Theis im Finale wie auch schon im Vorlauf in den Bereich seiner im Januar in Luxemburg aufgestellten Bestzeit und belegte Rang fünf. In der Jahrgangswertung gab’s dafür jeweils Silber. Über 400m Freistil blieb Theis dagegen deutlich unter seinen Möglichkeiten und schwamm auf Platz vier.

Carolin Theis, Christophers Schwester, holte zweimal Edelmetall. Im Jahrgang 2002 gewann sie Bronze über 100 und 200 Meter Freistil.

Marina Koop stimmt ihre Trainerin hoffnungsfroh

Marina Koop (2000) qualifizierte sich in 01:14,29 Minuten über 100m Brust für das offene Finale. Im Jahrgang bedeutete ihre Zeit den undankbaren vierten Platz. VfL-Trainerin Sandra Steiger betonte aber: „Die Landesmeisterschaften sind ein wichtiger Anhaltspunkt für die aktuelle Form und diese ist bei Marina gerade wirklich zufriedenstellend. In der Phase nach bestandenem Abitur so drauf zu sein, stimmt uns hoffnungsfroh für die Deutschen in Berlin.“ Über 200m Lagen gab es ebenfalls Platz vier für Koop.

Knapp an den Medaillenrängen vorbei schwamm auch Emma Ingendoh (2002). Sie belegte im Jahrgang über 100 Meter Brust bzw. 200 Meter Lagen jeweils Platz vier.

Marie-Louise Möller muss krankheitsbedingt passen

Lisa Ortberg (1997) qualifizierte sich über 100 Meter Rücken in 01:07,14 Minuten für den Endlauf. Im Finale platzte bei ihr der Knoten und nach längerer Durststrecke knackte sie ihre eigene Bestmarke. 01:06,85 Minuten bedeuteten Rang fünf.

Des Weiteren starteten in Wuppertal in Nele Mense (2003) und Ilka do Paco Verhoeven (2000) zwei weitere Aktive des VfL, die mit guten Ergebnissen und Bestzeiten auf sich aufmerksam machten. Marie-Louise Möller, die sich ebenfalls für die NRW-Titelkämpfe qualifiziert hatte, musste krankheitsbedingt passen.

Redaktion Gladbeck

Quelle/Foto: waz.de

Form- und Nachwuchstest bestanden

Die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften sind vorbei, die großen nationalen und internationalen Wettkämpfe noch etwas hin – aber die Schwimm-Mannschaft des VfL Gladbeck auch in der Zwischenzeit offensichtlich ordentlich in Form. Als Testwettkampf für die NRW-Meisterschaften in Wuppertal waren die VfLer im Bochumer Unibad am Start und sammelten dort zahlreiche Medaillen ein. Allen voran Jessica Steiger: Die gewann alle ihre Starts souverän, bevor sie als EM-Vorbereitung ins Höhentrainingslager in Südspanien aufbrach.

Die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften sind vorbei, die großen nationalen und internationalen Wettkämpfe noch etwas hin – aber die Schwimm-Mannschaft des VfL Gladbeck auch in der Zwischenzeit offensichtlich ordentlich in Form. Als Testwettkampf für die NRW-Meisterschaften in Wuppertal waren die VfLer im Bochumer Unibad am Start und sammelten dort zahlreiche Medaillen ein. Allen voran Jessica Steiger: Die gewann alle ihre Starts souverän, bevor sie als EM-Vorbereitung ins Höhentrainingslager in Südspanien aufbrach.

Das war keine große Überraschung – anders als die jüngsten Leistungssteigerungen von Yanick Dombrowka (13), der in Bochum alle fünf Starts gewann und seinen Aufwärtstrend bestätigte, zumal er in 2:12,98 Minuten bewies, dass er auch über die Sprintstecken hinaus überzeugen kann. Nils Hackfurth holte in der selben Altersklasse Bronze als Bester seines Jahrgangs. Christopher Theis komplettierte den starken Auftritt, indem er die 2 Minuten-Marke als einziger Schwimmer deutlich unterbot. Neben Christopher Theis starteten mit Marina Koop und Ilka do Paco Verhoeven (beide 2000) zwei weitere Schwimmerinnen, die im Juli zu den Deutschen Meisterschaften fahren, beide überzeugten mit ihren Zeiten, Koop holte auch zweimal Bronze.

Da für die Älteren die Höhepunkte bereits vorbei sind oder erst noch bevorstehen, lag der Fokus umso mehr beim Nachwuchs. Hier zeigten Marie Passenberg und Gita Buric (beide 2007) einen beachtlichen Leistungssprung. Trainer Waldemar Götze verweist auf die stärkste Nachwuchsgruppe seit Jahren, mit Alicia Klein (2008) und Paula Buß (2009) schafften es zwei weitere Nachwuchskräfte, Medaillen in Bochum zu erobern.

Quelle: waz.de

„Die Tage vor dem Abflug sind ziemlich hektisch“

Heute bricht die deutsche Fußball-Nationalmannschaft nach Russland auf. „Reisen, Verkehr, das alltägliche Leben – von all dem dürfen wir uns nicht ablenken lassen“, sagte Joachim Löw vorher. Die WAZ hat bei Top-Schwimmerin Jessica Steiger nachgefragt, welche Herausforderungen sich Sportlerinnen und Sportlern auf Reisen stellen – und erreichte sie während des Kofferpackens: Für Steiger geht es heute ins Höhentrainingslager nach Sierra Nevada.

Heute bricht die deutsche Fußball-Nationalmannschaft nach Russland auf. „Reisen, Verkehr, das alltägliche Leben – von all dem dürfen wir uns nicht ablenken lassen“, sagte Joachim Löw vorher. Die WAZ hat bei Top-Schwimmerin Jessica Steiger nachgefragt, welche Herausforderungen sich Sportlerinnen und Sportlern auf Reisen stellen – und erreichte sie während des Kofferpackens: Für Steiger geht es heute ins Höhentrainingslager nach Sierra Nevada.

1 Die Vorbereitung auf internationale Wettkämpfe dauert monatelang. Wie verbringen Sie die letzte Zeit vor dem Abflug?

Die sind bei mir immer ziemlich hektisch. Ich lasse mich nochmal durchchecken: HNO-Arzt, Osteopath, Physio, damit ich topvorberetet bin. Zeitgleich muss ich trainieren und Koffer packen. Kurz vor dem Abflug freue ich mich dann schon auf das, was jetzt losgeht. Im Flieger höre ich Musik und bereite mich darauf vor, was mich in den nächsten Tagen erwartet.

2 Worauf kommt es bei der Unterkunft an?

Die Unterkunft ist sehr wichtig. Das Bett muss gut sein, damit man sich nicht Rücken oder Nacken verknackst. Das Essen muss gut und passend sein, damit man alle Nährstoffe hat und sich einfach wohlfühlt. Ein großes Thema ist die Klimaanlage, die muss gut steuerbar sein, damit man sich nicht erkältet.

3 Sind fremde Länder oder Städte eine Ablenkung?

Für mich nicht. Wenn man zum Beispiel in Kopenhagen ist, ist da eh nicht so viel anders als in Deutschland. Als ich in Taipeh war, sind wir immer mit dem Bus durch die Stadt gefahren, das fand ich sehr spannend. Aber sobald ich an der Schwimmhalle ankomme, zählt nur noch der Wettkampf. Und nach dem Wettkampf habe ich leider nicht immer die Zeit, mir noch alles anzugucken.

Quelle: waz.de

VfL Gladbeck: Für Mareike Ehring ist nach der DM vor der EM

GLADBECK.   Die Jahrgangsmeisterschaften im Schwimmen sind beendet, Mareike Ehring vom VfL Gladbeck konzentriert sich nun voll und ganz auf die Junioren-EM.

Der VfL Gladbeck ging am letzten Tag der Deutschen Jahrgangsmeisterschaften im Schwimmen in Berlin leer aus. Nur Jolina Wolff…

Thomas Dieckhoff

Quelle: waz.de/Foto: Michael Korte

VfL Gladbeck: Mareike Ehring siegt und siegt und siegt

BERLIN/GLADBECK.   Mareike Ehring (VfL Gladbeck) hat bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften ihren dritten Titel gewonnen. Sie siegte über 100m Schmetterling.

Gold über 200 Meter Schmetterling, Gold über 50 Meter Schmetterling und nun auch noch Gold über 100 Meter Schmetterling – Mareike Ehring (2001) vom VfL Gladbeck hat bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften in Berlin den Titel-Hattrick perfekt gemacht.

Die 16-Jährige absolvierte am gestrigen Freitag ihr drittes Finale. Und wie schon zuvor über 200 und 50 Meter ließ die Schmetterling-Spezialistin aus Gladbeck auch über 100 Meter der Konkurrenz nicht den Hauch einer Chance. In 1:00,98 Sekunden gewann sie klar und deutlich vor Emily Charlotte Feldvoss (SC Magdeburg) und Jade Foelske (Dynamo Club Atlanta), die in 1:02,74 beziehungsweise 1:03,05 Minuten auf den Plätzen zwei und drei landeten.

Ehring kann sich nun auf die Junioren-EM konzentrieren

Etwas später, am frühen Abend gewann Ehring ihre vierte Medaille bei den Titelkämpfen. Über 50 Meter Freistil landete sie in 26,94 Sek. auf dem dritten Platz.

Ab sofort kann sich die dreimalige Titelgewinnerin der Rot-Weißen somit voll und ganz der nächsten großen sportlichen Herausforderung widmen: Vom 4. bis zum 8. Juli startet Mareike Ehring ja für den Deutschen Schwimmverband (DSV) bei den Junioren-Europameisterschaften im finnischen Helsinki in der 4×100-Meter-Lagenstaffel sowie über 50 und 100 Meter Schmetterling. Ihr Ziel hat sie kürzlich bereits der WAZ verraten. „Ich werde versuchen, gut zu schwimmen“, so die VfLerin.

Im Lager des VfL Gladbeck stellten sie sich gestern morgen die Frage, ob Mareike Ehring wohl auch ihren dritten Titel bei den Jahrgangsmeisterschaften holen würde oder nicht? Nach dem Vorlauf über 100 Meter Schmetterling deutete alles darauf hin.

Ehring zieht als Vorlaufschnellste ins Finale ein

Erneut ließ die 16-Jährige an ihren Ambitionen nicht den geringsten Zweifel aufkommen. In 1:02,15 Minuten verwies sie ihre Rivalinnen allesamt deutlich. Zum Vergleich: Jade Foelske (1:03,27) und Emelie Schnagl (SSG Saar Max Ritter/1:03,89) erreichten als Zweit- und Drittschnellste mit großem Rückstand das Ziel.

Ein paar Stunden schwamm Ehring noch viel schneller – und sicherte sich ihre insgesamt fünfte Goldmedaille bei Deutschen Jahrgangsmeisterschaften.

Weitere Ergebnisse von Aktiven des VfL Gladbeck

Weitere Ergebnisse – weibliche Jugend: 200m Freistil 29. Jolina Wolff (2005) 2:18,34; 29. Marie-Louise Möller (2003) 2:16,86; 200m Lagen: 14. Mara Verje (2003) 2:29,19; 28. Marie-Louise Möller (2003) 2:32,91; männliche Jugend: 50m Freistil 21. Yanick Dombrowa (2004) 26,53.

Thomas Dieckhoff

Quelle: waz.de/Foto: Christoph Wojtyczka

VfL Gladbeck: Ehring gewinnt in Berlin zweite Goldmedaille

GLADBECK/BERLIN.   Mareike Ehring (VfL Gladbeck) hat bei der Jahrgangs-DM die zweite Goldmedaille gewonnen. Dieses Mal siegte sie über 50 Meter Schmetterling.

Mareike Ehring (Jg. 2001) bescherte dem VfL Gladbeck am zweiten Tag der Deutschen Jahrgangsmeisterschaften im Schwimmen die zweite Goldmedaille. Nach ihrem Erfolg über 200 Meter Schmetterling siegte die 16-Jährige gestern über 50 Meter Schmetterling.

27,72 Sekunden benötigte die Schülerin, die in Bottrop das Josef-Albers-Gymnasium besucht, für die Kurzdistanz. Damit verwies sie Alexandra Arlt (1. Dresdner SG; 28,30) und Emily Charlotte Feldvoss (SC Magdeburg; 28,32) recht deutlich auf die Plätze zwei und drei.

Am Freitag stehen für Ehring die nächsten Rennen an

Erst am Freitag, 1. Juni, greift Mareike Ehring wieder ins Wettkampfgeschehen ein. Dann stehen für die VfLerin, die Anfang Juli bei den Junioren-Europameisterschaften an den Start gehen wird, die 100 Meter Schmetterling und die 50 Meter Freistil auf dem Programm.

Nur ein paar Stunden nach ihrem Auftakterfolg über 200 Meter Schmetterling stand Ehring in der Berliner Schwimm- und Sprunghalle im Europasportpark schon wieder auf dem Startblock – zum Vorlauf über 50 Meter Schmetterling. Die Aktive der Rot-Weißen zählte erneut zu den Medaillenaspiranten.

Mareike Ehring zieht mit der besten Zeit ins Finale ein

Warum das so ist, sollte sich sogleich zeigen. In 28,29 Sekunden erreichte Ehring als Jahrgangsschnellste den Endlauf am späten Nachmittag. In ihm konnte sich die VfLerin – siehe oben – noch einmal steigern. Ehring hat nunmehr insgesamt vier Goldmedaillen bei Deutschen Jahrgangsmeisterschaften gewonnen.

Ebenfalls den Endlauf über 50 Meter Schmetterling erreichte am gestrigen Mittwoch Yanick Dombrowa (2004). Bei seinem ersten Auftritt bei Deutschen Jahrgangsmeisterschaften bot der VfLer ein gutes Rennen und sicherte sich in 28,14 Sekunden einen Startplatz im Finale. Viel besser hätte es für den DM-Debütanten, der im Saisonverlauf durch Erkrankungen zwischenzeitlich zurückgeworfen worden ist, in der Hauptstadt gar nicht laufen können.

Yanick Dombrowa belegt den siebten Platz

Im Endlauf steigerte sich Dombrowa noch auf 27,87 Sekunden. Zeitgleich mit Viktor Weizel von den Wasserfreunden Spandau 04 landete er mit dieser Zeit auf dem siebten Rang.

Weiteres Ergebnis – weibliche Jugend 400 Meter Lagen 23. Mara Verje (2003) 5:22,37.

Thomas Dieckhoff

Quelle: waz.de/Foto: VfL Gladbeck/Archiv

Mareike Ehring ist Deutsche Meisterin

BERLIN.   16-jährige Bottroperin gewinnt bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften in Berlin über 200m-Schmetterling mit klarem Vorsprung.

Mareike Ehring verbuchte bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften in Berlin einen optimalen Auftakt. Die 16-jährige Bottroperin, die für den VfL Gladbeck startet, gewann nämlich das Finale über 200m-Schmetterling. Dabei ließ sie ihrer Konkurrenz nicht den Hauch einer Chance.

2:15,73 Minuten benötigte Mareike Ehring für ihr Rennen. Danach tat sich in der Schwimmhalle des Europasportparks erst einmal lange nichts. Den zweiten Platz belegten schließlich zeitgleich Emily Charlotte Feldvoss (SC Magdeburg) und Isabell Ramolla (SSG Leipzig). Sie erreichten nach 2:17,10 Minuten das Ziel.

Der Erfolg der jungen Bottroperin ist umso höher zu bewerten, als ihr Fokus in diesem Jahr nicht einzig und allein auf den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften lag. Bekanntlich startet Mareike Ehring Anfang Juli bei den Jugend-Europameisterschaften im finnischen Helsinki. Sie wird dort in der 4×100-Meter-Lagenstaffel des Deutschen Schwimmverbandes starten und sich außerdem noch über 50 und 100 Meter Schmetterling der Konkurrenz stellen.

Im Vorlauf war die 16-Jährige, die in 2017 bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften über 50 und über 100 Meter Schmetterling jeweils Gold und über 200 Meter Schmetterling Silber geholt hatte, noch mit angezogener Handbremse geschwommen. In 2:19,39 Minuten stand für Mareike Ehring „lediglich“ die viertbeste Zeit zu Buche. Aber abgerechnet wird ja auch im Schwimmen zum Schluss.

Quelle/Foto: waz.de

VfL Gladbeck: Ehring lässt der Konkurrenz keine Chance

GLADBECK/BERLIN.   Mareike Ehring (2001, VfL Gladbeck) hat bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften Gold geholt. Die 16-Jährige ließ der Konkurrenz keine Chance.

Mareike Ehring (2001) hat den Schwimmern des VfL Gladbeck bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften in Berlin einen optimalen Auftakt…

Thomas Dieckhoff

Quelle: waz.de/Foto: Michael Korte / FUNKE Foto Services

VfL Gladbeck reist mit einer EM-Teilnehmerin nach Berlin

GLADBECK.   Mit Mareike Ehring, die bei der Jugend-EM startet, treten sich die Schwimmer des VfL Gladbeck bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften an.

Als Sandra Steiger und Waldemar Götze, Trainer des VfL Gladbeck, im vergangenen Jahr von den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften in Berlin nach Hause fuhren, machten sie sich so ihre Gedanken. Schließlich deutete alles darauf hin, dass die Rot-Weißen in 2018 bei den nationalen Titelkämpfen des Nachwuchses nur ein ganz kleines Aufgebot an den Start…

Thomas Dieckhoff

Quelle: waz.de/Foto: Michael Korte

 

22 / 05 / 2018

DM-Vorbereitung startet

DM-Vorbereitung startet

Für die Nachwuchsschwimmer des VfL Gladbeck beginnt ab sofort die Vorbereitung auf die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften. Bei der Generalprobe in Dortmund, bei den Jahrestitelkämpfen auf NRW-Ebene, wussten die Rot-Weißen noch einmal zu überzeugen.

Für die Nachwuchsschwimmer des VfL Gladbeck beginnt ab sofort die Vorbereitung auf die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften. Bei der Generalprobe in Dortmund, bei den Jahrestitelkämpfen auf NRW-Ebene, wussten die Rot-Weißen noch einmal zu überzeugen.

Ausruhen ist nicht angesagt in den nächsten Tagen. „Wer die Quali hat“, so VfL-Trainerin Sandra Steiger, „muss jetzt nochmal alles geben. und wer sie nicht packte, hat spätestens am Wochenende gezeigt, dass es im nächsten Jahr mehr als drin ist!“

Für Leonard Klein (Jg. 2006) markierte der Wettkampf sogar einen Saisonhöhepunkt. In seinem ersten Jahr bei den Rot-Weißen hat er sich enorm entwickelt und streckte über die 100 Meter Freistil die Finger in Richtung seiner ersten Medaille auf Landesebene aus. Am Ende standen in 1:06,44 Min. eine persönliche Bestzeit und Platz sechs in der Jahrgangswertung. Ebenfalls Rang sechs erreichte Nils Hackfurth (2005) über 200 Meter Rücken (2:38,77).

Yanick Dombrowa (2004) ist schon einen Schritt weiter, er hat sich für die „Deutschen“ qualifiziert. Nach einer enttäuschenden Vorstellung über 200 Meter Kraul musste VfL-Trainer Waldemar Götze aber etwas deutlicher werden. Mit Erfolg: Dombrowa gewann danach Bronze über 50m Kraul (persönliche Bestzeit) und Schmetterling.

Bei den Mädels nutzte Jolina Wolff (2005) die 200 Meter Lagen eher zum Einschwimmen für die 50 Meter Freistil, wo sie ihrer Bestzeit nahe erneut unter der 30-Sekunden-Marke blieb. Vereinskollegin Yamina Peters bekam schon einmal einen Vorgeschmack auf die nächste Saison. Über 200 Meter Freistil lieferte sie sich ein packendes Rennen mit 15, die noch für die SG Dortmund startete und zukünftig für den VfL. Peters behielt die Nase um zwei Zehntel vorne.

Quelle: waz.de

Mareike Ehring für die Europameisterschaft nominiert

BOTTROP.   Die 16-jährige Schmetterlingsspezialistin aus Bottrop will bei den kontinentalen Meisterschaften im Juli starke Leistungen abliefern.

Konkrete Ziele hat sie sich noch nicht gesetzt für den Saisonhöhepunkt. „Ich werde versuchen, gut zu schwimmen“, sagt Mareike Ehring. Die 16-jährige Bottroperin, die für den VfL Gladbeck startet, gehört zum 23-köpfigen Aufgebot des Deutschen Schwimmverbandes für die Jugend-Europameisterschaft im Schwimmen. Die Titelkämpfe werden vom 4. bis zum 8. Juli in Helsinki ausgetragen.

Mareike Ehring ist trotz ihres jungen Alters bereits eine erfahrene Schwimmerin. Im vergangenen Jahr gewann sie bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften in Berlin Gold über 50 und 100 Meter Schmetterling. Außerdem holte bei nationalen Titelkämpfen des Nachwuchses drei Silbermedaillen. Und mit ihrem VfL Gladbeck ist sie zuletzt in der 2. Bundesliga mehrmals West-Meister geworden.

Ungeachtet dessen war die Schülerin, die in Bottrop das Josef-Albers-Gymnasium besucht, über ihre Nominierung für die Jugend-Europameisterschaft überrascht. „Ich habe nicht damit gerechnet“, gibt Mareike Ehring zu.

Ihr Gladbecker Trainer Harry Schulz hingegen schon. Er verweist auf die kontinuierliche Entwicklung seines Schützlings und auf die Erfolge. „An den Einzelnormen“, so der Coach, „ist Mareike ja nur knapp vorbeigeschwommen. Aber ich habe schon damit gerechnet, dass sie für die 4×100-Meter-Lagenstaffel mitgenommen wird.“

Und so ist es gekommen. Mareike Ehring wird in Finnland in der Staffel starten und außerdem über 50 und 100 Meter Schmetterling. Was ist drin für das Talent? Harry Schulz traut der deutschen Lagenstaffel das Erreichen des Endlaufes zu. „Im Einzel kann Mareike das Semifinale oder auch mehr erreichen“, so der erfahrene Trainer. Ehring sei eine Wettkampfschwimmerin, sie rufe, wenn es darauf ankomme, immer ihre Leistung ab.

Ehring will Bestzeiten angreifen

Wie sieht’s aktuell aus? Beim Swim-Cup in Eindhoven vor knapp einem Monat hatte sie sich ja nur über 50 Meter Schmetterling der starken internationalen Konkurrenz stellen können. Alle anderen Rennen musste Ehring infolge einer Erkrankung absagen. Das ist aber längst abgehakt bzw. die Krankheit auskuriert, wie Harry Schulz im Gespräch mit der WAZ versichert: „Mareike ist gut drauf.“

Und sie wird ab sofort ihren Fokus in der Vorbereitung auf die Jugend-EM in Helsinki legen. Die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften, die Ende Mai in Berlin über die Bühne gehen, wird Mareike Ehring daher aus dem vollen Training heraus bestreiten. Sie wird in der Hauptstadt wie in Finnland versuchen, in den Bereich ihrer Bestmarken von 27,63 Sekunden (50 Meter Schmetterling) und 1:01,01 Minuten (100 Meter Schmetterling) zu kommen. Oder, in ihren Worten: „Versuchen, gut zu schwimmen.“

Thomas Dieckhoff

Quelle: waz.de/Foto: Steiger

VfL Gladbeck: Mareike Ehring für Jugend-EM nominiert

GLADBECK.   Mareike Ehring vom VfL Gladbeck ist für die Jugend-EM im Schwimmen nominiert worden. Welches Ziel sie sich die für den Saisonhöhepunkt setzt.

Konkrete Ziele hat sie sich noch nicht gesetzt für den Saisonhöhepunkt. „Ich werde versuchen, gut zu schwimmen“, sagt Mareike Ehring. Die 16-Jährige, die für den VfL Gladbeck startet, gehört zum 23-köpfigen Aufgebot des…

Thomas Dieckhoff

Quelle/Foto: waz.de

Fünf Schwimmer aus dem Revier für EM nominiert

Mit 31 Beckenschwimmern und ohne Ex-Weltmeister Marco Koch tritt der Deutsche Schwimm-Verband (DSV) bei der EM in Glasgow (2. bis 12. August) an. Der DSV nominierte 15 Frauen und 16 Männer – darunter fünf Starter aus dem Revier. Mit dabei sind Jessica Steiger aus Gladbeck und die vier Essener Damian Wierling, Poul Zellmann, Marius Kusch, Maximilian Pilger.

Mit 31 Beckenschwimmern und ohne Ex-Weltmeister Marco Koch tritt der Deutsche Schwimm-Verband (DSV) bei der EM in Glasgow (2. bis 12. August) an. Der DSV nominierte 15 Frauen und 16 Männer – darunter fünf Starter aus dem Revier. Mit dabei sind Jessica Steiger aus Gladbeck und die vier Essener Damian Wierling, Poul Zellmann, Marius Kusch, Maximilian Pilger.

Angeführt wird das Aufgebot von Vizeweltmeisterin Franziska Hentke (Magdeburg) und Philip Heintz (Heidelberg). „Mit der Quantität bin ich sehr zufrieden“, sagte Bundestrainer Henning Lambertz, der Koch im vergangenen Jahr noch mit zur WM genommen hatte, obwohl der Darmstädter schon damals die Norm nicht erfüllt hatte.

Quelle: waz.de

Im Sommer geht es für Jessica Steiger nach Schottland

Jessica Steiger hat das Ticket für die Europameisterschaften in Glasgow gelöst. Nun beginnt die Vorbereitung auf den Saisonhöhepunkt.

Noch 92 Tage vergehen, dann beginnen im schottischen Glasgow die Schwimm-Europameisterschaften. Seit dem vergangenen Wochenende steht fest: Mit Gladbecker Beteiligung. Jessica Steiger vom VfL Gladbeck ist aktuell Deutschlands schnellste Schwimmerin über 100m Brust und hat sich so für…

Maximilian Lazar

Quelle: waz.de/Foto: Jens Dresling

Titelkämpfe beginnen Anfang August

Die EM in Glasgow beginnt am 3. August. Sollte Jessica Steiger auch im Einzel starten, müsste sie am 4. August zum Vorlauf über 100m Brust antreten. Das Finale wäre einen Tag später.

Die EM in Glasgow beginnt am 3. August. Sollte Jessica Steiger auch im Einzel starten, müsste sie am 4. August zum Vorlauf über 100m Brust antreten. Das Finale wäre einen Tag später.

Die 4x100m Lagenstaffel, für die Steiger sich qualifiziert hat, ist für den letzten Tag der Becken-Wettbewerbe am 9. August angesetzt. Darauf trainiert die Gladbeckerin hin.

 Quelle: waz.de
Steiger hat EM-Ticket fast in den Händen

Das Glasgow-Ticket fast in den Händen hat nun Jessica Steiger. Die Top-Schwimmerin des VfL Gladbeck gewann bei den German Open in Berlin das A-Finale über 100 Meter und verwies dabei ihre größte Konkurrentin um den Platz in der deutschen EM-Lagenstaffel, Vanessa Grimberg (Stuttgart), auf Platz zwei.

Das Glasgow-Ticket fast in den Händen hat nun Jessica Steiger. Die Top-Schwimmerin des VfL Gladbeck gewann bei den German Open in Berlin das A-Finale über 100 Meter und verwies dabei ihre größte Konkurrentin um den Platz in der deutschen EM-Lagenstaffel, Vanessa Grimberg (Stuttgart), auf Platz zwei.

VfLerin stellt Bestzeit auf

„Ob es für die Europameisterschaft in Glasgow reichen wird, werde ich aber erst am 29.04 erfahren“, so Jessica Steiger auf ihrer Facebookseite. Fakt ist: Die Gladbeckerin führt die nationale Jahresbestenliste weiterhin an.

In 1:07,75 Min. stellte Steiger in Berlin eine persönliche Bestzeit auf. Grimberg schlug in 1:08,82 Min. an. Ebenfalls chancenlos blieb Michelle Lambert (Essen), die in 1:10,43 Min. den dritten Platz belegte.

Nun muss Jessica Steiger hoffen, dass bis zum 29. April keine Deutsche mehr über 100 Meter Brust schneller als 1:07,75 Min. schwimmt. Sollte die VfLerin auch nach dem 29. April auf dem ersten Rang der Jahresbestenliste liegen, darf sie bei den Europameisterschaften in Glasgow in der deutschen Lagenstaffel an den Start gehen.

Ein Qualifikationswochenende steht aber noch an. U. a. finden an diesem die Nord- und Süddeutschen Meisterschaften statt.

Thomas Dieckhoff

Quelle: waz.de

Gladbeckerin Jessica Steiger darf auf EM-Teilnahme hoffen

BERLIN/GLADBECK.   Jessica Steiger (VfL Gladbeck) darf hoffen, an der Schwimm-EM in Glasgow teilzunehmen. In Berlin besiegte sie ihre nationalen Konkurrentinnen.

Das Glasgow-Ticket vor Augen hat nun Jessica Steiger. Die Top-Schwimmerin des VfL Gladbeck gewann bei den German Open in Berlin das A-Finale über 100 Meter und verwies ihre größte Konkurrentin um den Platz in der deutschen EM-Lagenstaffel, Vanessa Grimberg (Stuttgart), auf den zweiten Platz.

Dabei stellte Steiger in 1:07,75 Min. eine persönliche Bestzeit auf. Grimberg musste sich in 1:08,82 Min. deutlich der Gladbeckerin geschlagen geben. Ebenfalls chancenlos blieb Michelle Lambert (Essen), die in 1:10,43 Min. den dritten Platz belegte.

Jessica Steiger führt deutsche Jahresbestenliste an

Die nationale Jahresbestenliste führt somit Steiger weiterhin an. Nun muss sie hoffen, dass bis zum 30. April keine Deutsche über 100 Meter Brust schneller als 1:07,75 Min. schwimmt. Sollte die VfLerin bis zum 30. April auf dem ersten Rang der Jahresbestenliste liegen, darf sie bei den Europameisterschaften im schottischen Glasgow in der deutschen 4×100-Meter-Lagenstaffel an den Start gehen.

Ein Qualifikationswochenende steht also noch an. Unter anderem finden an diesem die Nord- und Süddeutschen Meisterschaften in Hannover bzw. Dresden statt.

Thomas Dieckhoff

Quelle: waz.de/Foto:Imago


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