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Von Emily Klein und Rainer Krüger

Diese besondere Corona-Wettkampfsaison endet für die U16 und U18 VfL-Nachwuchsleichtathleten mit den Westfälischen Meisterschaften in Hagen. Über das vergangene Wochenende wurden dort die Titelkämpfe ausgetragen. Der VfL Gladbeck entsandte 5 Jugendliche nach Hagen.

Alexander Jungnitsch mit neuen Bestleistungen

Am Samstag startete zunächst Alexander Jungnitsch in der Altersklasse M15 im Speerwurf. Nach einem ersten guten Versuch, in dem er den Speer auf 40,90 Meter warf, gelang ihm im fünften Versuch eine weitere Verbesserung und eine neue persönliche Bestleistung. 41,90 Meter brachten ihm den dritten Platz ein. Mit ähnlicher Weite, aber anderem Wurfgerät erreichte er den Silberrang. Er warf den Diskus auf 41,72 Meter – neue Bestleistung auch hier zur Freude seines Trainers Wolfgang Mai. Zu guter letzt trat er im Kugelstoßen an, 11,99 Meter brachten ihm den achten Platz.

Silberrang für Emily Klein

Eine gute Stunde später gingen dann die U18-Mädchen im Speer an den Start. Mit Christiane Berger und Emily Klein hatte der VfL gleich zwei Eisen im Feuer. Nach zunächst zwei ungültigen Versuchen sicherte sich Klein im dritten Versuch mit 33,36 Meter den Endkampf. Sie legte im vorletzten Versuch noch knappe zwei Meter drauf und belegte mit 35,11 Meter den Bronzerang. Christiane Berger war als Zehnte gemeldet, sie arbeitete sich zwei Ränge hoch, beendete den Wettkampf mit einer guten Leistung von 32,63 Meter auf den achten Platz. Klein trat außerdem im Kugelstoßen an, dort stieß sie die zweitbeste Leistung der Saison und belegte mit 11,35 Meter Rang sechs.

Menzel und Wingartz in guter Form

Einen weiteren Podestplatz sicherte sich am Sonntag Meret Menzel in der W15. Sie verbesserte ihre persönliche Bestleistung um gut einen Meter. Mit 25,98 Meter wurde sie Dritte.
Als einziger männlicher Starter in der AK U18 ging Paul Wingartz über 100 Meter und 200 Meter an den Start. Er konnte zum Saisonende nochmal zwei gute Leistungen abrufen. Mit 11,86 Sekunden belegte er den 12. Platz, 24,18 Sekunden sicherten ihm den achten Rang.

Von Martin Neumann (leichtathletik.de) | Foto: World Athletics

Johannes Vetter ist mit dem zweitbesten Wurf der Speerwurf-Geschichte in eine neue Weiten-Dimension vorgestoßen. Beim Kamila Skolimowska Memorial am Sonntag in Chorzow (Polen) beförderte der Offenburger den Speer im dritten Durchgang auf 97,76 Meter. Nur Weltrekordler Jan Zelezny hat jemals weiter geworfen. Am 25. Mai 1996 kam der Tscheche in Jena auf 98,48 Meter. Dieser Rekordmarke näherte sich Johannes Vetter nun bis auf 72 Zentimeter.

Seinen eigenen deutschen Rekord von 94,44 Metern übertraf der Weltmeister von 2017 damit gleich um 3,32 Meter. Der bis dato zweitbeste Wurf der Speerwurf-Geschichte ging mit 95,66 Metern (erzielt 1993) ebenfalls aufs Konto von Jan Zelezny. Im vierten Versuch übertraf Johannes Vetter mit 94,84 Metern noch einmal die alte deutsche Rekordmarke. Den Meetingrekord von Andreas Hofmann (MTG Mannheim) verbesserte Johannes Vetter gleich um fast 14 Meter.

Schon vor zwei Wochen an selber Stelle über 90 Meter

Der Offenburger wusste sofort, als der Speer seine Hand verlassen hatte, dass ihm ein fantastischer Wurf gelungen war. Er rappelte sich nach der „Bauchlandung“ durch den extrem dynamischen Abwurf auf und reckte seine rechte Hand in die Höhe. Da war der Speer noch in der Luft, bevor er wenige Augenblicke später knapp links neben dem Kugelstoßsektor auf der anderen Seite des Stadions landete. Als die Weite auf der Anzeigetafel auftauchte, konnte es der Modellathlet wie die Fans im Stadion nicht fassen und musste selbst den Kopf schütteln.

Für Johannes Vetter war der eindrucksvolle Triumph in Chorzow der siebte Meeting-Sieg in diesem Sommer in Folge. „Die 90-Meter-Form ist da und ich möchte diese Weiten abrufen“, hatte der Deutsche Meister zuletzt nach dem Meeting vor drei Wochen in Leverkusen betont. Dass ihm die Anlage in Chorzow liegt, wusste Johannes Vetter. Denn vor zwei Wochen hatte er auf der blauen Mondo-Bahn schon zwei 90-Meter-Würfe hingelegt: 90,86 und 90,00 Meter. Insgesamt kommt der 27-Jährige damit auf fünf 90-Meter-Würfe in diesem Jahr und zehn 90-Meter-Wettkämpfe in seiner Karriere. Die parallel ausgetragene Frauen-Konkurrenz dominierte Maria Andrejczyk (Polen). Die Olympia-Vierte von Rio warf 65,70 Meter und damit ebenfalls Meetingrekord.

Video zum Genießen

Meeting-Hintergrund

Das Meeting erinnert an die 2009 im Alter von 26 Jahren verstorbene polnische Hammerwurf-Olympiasiegerin von Sydney Kamila Skolimowska. Bis zu 20.000 Zuschauer waren nach den geltenden Corona-Abstands- und -Hygieneregeln in Chorzow zugelassen.

Von Uwe Rath (Stadtspiegel Gladbeck)

Der Zahn der Zeit hat unübersehbar an der Sportplatzanlage in Rentfort-Nord genagt. Besonders in den letzten Jahren ging es mit dem Areal an der Enfieldstraße deutlich bergab. Doch nun zeichnet sich Besserung ab, denn die Planungen für eine komplette Erneuerung samt Neugestaltung der Fläche sind bereits fertig.

Dort, wo der „ASV Gladbeck“ einst seine sportliche Heimat hatte, anschließend die Fußballdamen des VfL Gladbeck dem runden Leder nachjagten und auch der BV Rentfort und der SV Zweckel Trainingseinheiten abhielten, rollt seit nunmehr fünf Jahren kein Ball mehr. Denn im Jahr 2015 erreichte die damalige Flüchtlingswelle Gladbeck und in kürzester Zeit wurde auf dem Tennenplatz ein Containerdorf errichtet, das Ende 2018 leergezogen und im März 2019 abgebaut wurde. Dies war verbunden mit deutlichen Schäden. Die Stadt Gladbeck gab ein Gutachten in Auftrag, das aus technischer als auch sportfunktionaler Sicht ein eindeutiges Ergebnis lieferte: Durchtrennte Drainagen, stark zerfahrene Bereiche und eine starke Verdichtung des Bodens hätten eine umfangreiche Erneuerung notwendig gemacht. Die Investitionssumme hätte die Millionengrenze überschritten, aus verschiedenen Gründen wurde die Anlage als „nicht mehr nutzbar“ eingestuft.

Bereits im August 2019 teilte die Stadt Gladbeck mit, dass man Planungen für die Sportanlage an der Enfieldstraße in Angriff genommen habe. Die Pläne wurde jetzt der lokalen Sportpolitik präsentiert. Entstehen soll eine moderne als auch zukunftfähige Schul- und Breitensportanlage, die multifunktional genutzt werden kann. Dabei, darauf wird seitens der Stadt ausdrücklich hingewiesen, sei die neue Sportanlage in enger Abstimmung mit der benachbarten „Ingeborg-Drewitz-Gesamtschule“ (IDG) unter Berücksichtigung der Richtlinien und Lehrpläne für Schulsport geplant worden. Denn schließlich sei die „IDG“ mit ihren mehr als 1.000 Schülern die größte Schule in Gladbeck, die dabei mit ihren sportlichen Schwerpunkten (unter anderem Sportabitur und der Teilnahme am Schulversuch „Talentschule“ ab dem Sommer 2020 in der Kombination MINT und Sport) auch noch besondere Anforderungen an das Sportangebot stelle.

In unmittelbarer Nachbarschaft zur Schule soll das neue Sportgelände ein deutlich verbessertes Bewegungsaregal bieten, dies auch vor dem Hintergrund, dass das Gelände direkt an die umliegenden Laufflächen im Zweckler Busch angrenzt. Der Sportplatz soll daher als moderne Schulsportanlage errichtet werden, die im Nachmittagsbereich ab 16 Uhr und an den Wochenenden auch von Freizeit- und Breitensportlern für unterschiedliche Sport- und Bewegungsarten genutzt werden kann.

Kernstück des neuen Sportareals ist der Tennenplatz. Umgeben sollen den Platz eine 400-Meter-Kunststoffbahn mit vier Laufbahnen, zwei Sprintbereiche mit sechs Laufbahnen, eine Hochsprung-, Weit- und Dreisprunganlage, zwei Kugelstoßanlagen und zwei Kunststoffmultifunktionsfelder. Durch die neue Laufbahn entfällt zukünftig auch der Transfer der Schülerinnen und Schüler ins Stadion. Darüber hinaus wird es ein 20 x 40 Meter großes Kleinspielfeld mit Naturrasen geben. Die ganze Anlage wird außen durch eine 2,50 Meter breite Asphaltbahn für Gleitsportarten (Skater, Roller, etc.) eingefasst.

„Damit wären der Gladbecker Süden mit dem Sportpark Mottbruch und der angrenzenden Haldenwelt, Gladbeck-Mitte mit den Sportangeboten in Wittringen und am Nordpark und der Gladbecker Norden mit der wiederhergestellten Sportplatzanlage in Rentfort ausgewogen und hervorragend aufgestellt“, freuten sich Bettina Weist (Leiterin des Amtes für Bildung und Erziehung) Rainer Weichelt (Sportdezernen) und Dieter Bugdoll (Leiter des Amtes für Integration und Sport) bei der Vorstellung der Pläne.

Noch im Herbst 2020 sollen die Pläne auch von der politischen Seite abgesegnet werden, damit schnellstmöglich mit den Bauarbeiten begonnen werden kann. Mit einer Fertigstellung des neuen Sportareals rechnet man im Rathaus im 1. Halbjahr 2022. Die Baukosten werden auf 2,3 Millionen Euro geschätzt, wobei die Stadt beim Land Nordrhein-Westfalen für die Zeit der Nutzung des Geländes für das Containerdorf bereits eine Kostenerstattungsforderung in Höhe von knapp einer Millionen Euro eingereicht hat. Inwieweit das Land auf diese Forderung eingeht, steht derzeit noch nicht fest. Darüber hinaus gibt es noch Fördertöpfe, aus denen sich die Stadt Gladbeck ebenfalls gerne bedienen würde. Hier steht eine Gesamtförderung von weiteren 750.000 Euro in Aussicht.

Einhergehend mit dem Bau der neuen Sportanlage wird die Stadt Gladbeck aber auch in die angrenzende Sporthalle investieren. Die vorgesehenen Instandhaltungs- und Modernisierungsarbeiten werden weitere drei Millionen Euro verschlingen, womit also in den Sport-Standort Rentfort-Nord in den nächsten Jahren insgesamt fünf Millionen Euro investiert werden sollen.

Und bei den Gladbecker Parteien kommen die städtischen Pläne scheinbar gut an. So hat sich die CDU bereits lobend über die bekanntgewordenen Pläne geäußert und ihre Unterstützung signalisiert.

Von Thomas Dieckhoff (WAZ Gladbeck)

Anne Berger (VfL Gladbeck) hat bei der DM ihr selbst gestecktes Ziel verfehlt. Der Trainer der Stabhochspringerin fand dafür eine Erklärung.

Auf der Fahrt von den Deutschen Leichtathletikmeisterschaften in Braunschweig zurück nach Gladbeck übten Anne Berger und Christian Bludau schon einmal Manöverkritik. Ergebnis: „Für mich steht fest“, so der Trainer der Stabhochspringerin des VfL G ladbeck, „dass Anne bei den großen Meisterschaften zu nervös ist. Das ist für sie noch too much.“

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Quelle: WAZ+ | Foto: Jürgen Schlebach

Darf sie nun bei der DM starten? Das weiß Stabhochspringerin Anne Berger vom VfL Gladbeck noch nicht. Ihre Aktien stehen aber nicht schlecht.

Darf sie an den Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften teilnehmen oder darf sie es nicht? Noch hat Anne Berger, Stabhochspringerin des VfL Gladbeck, das Ticket für die Titelkämpfe, die am 8. und 9. August im Stadion an der Hamburger Straße in Braunschweig ausgetragen werden, nicht sicher. Die Aktien der Medizinstudentin stehen allerdings gar nicht schlecht.

Anne Berger hat erneut die Höhe von 4,10 m gepackt. Danach hatte es für die Stabhochspringerin des VfL Gladbeck zunächst gar nicht ausgesehen.

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Von Thomas Dieckhoff -WAZ Gladbeck

Stabhochspringerin Anne Berger (VfL Gladbeck) startet in die Freiluftsaison. Bei einem Meeting bekommt sie es mit der deutschen Elite zu tun.

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Quelle: WAZ Gladbeck

Auch im Herbst wird es nicht wie üblich Leichtathletik-Wettkämpfe geben. So droht unter anderem die Absage der Deutschen U18-/U20-Meisterschaft.

Nachdem durch die Coronaschutzverordnung (CoronaSchVO) des Landes Nordrhein-Westfalen (gültig seit 15.06.2020) weitere allgemeine und spezifische Lockerungen möglich geworden sind, hat die Leichtathletik-Kommission Wettkampforganisation des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen (FLVW) beschlossen, dass leistungssportliche Wettkämpfe ab dem 22. Juni unter bestimmten Bedingungen wieder genehmigt werden.

Ein entscheidender Grund wird darin gesehen, dass die Leichtathletik im Kern eine kontaktlose Sportart ist und deshalb das bisher geltende Verbot von Wettkämpfen, vor dem Hintergrund der gemäß CoronaSchVO erfolgten Zulassung von nicht-kontaktfreiem Sport- und Trainingsbetrieb, nicht mehr aufrechterhalten werden kann.

Oberste Priorität hat dennoch – ungeachtet der Bedürfnisse nach Normalität – weiterhin die Gesundheit aller Sportlerlinnen und Sportler sowie der hauptamtlich und ehrenamtlich in Wettkämpfe und Wettbewerbe eingebunden Personen.

Nach intensiver Diskussion der aktuellen CoronaSchVO des Landes NRW und auf Basis aller vorliegenden Informationen werden leistungssportliche Wettkämpfe im Freien ab sofort unter folgenden Voraussetzungen genehmigt:

  1. Es handelt sich um kleinere Wettkämpfe oder Wettbewerbe einzelner Disziplinen (Disziplingruppen), da Sportfeste und ähnliche Sportveranstaltungen bis zum 31. August 2020 weiterhin untersagt sind.
  2. Verpflichtung des Veranstalters zur gesicherten Einhaltung geeigneter Vorkehrungen zur Hygiene und zum Infektionsschutz (vgl. § 9 Abs. 1 der CornaSchVO).
  3. Schriftliche Genehmigung der Veranstaltung durch die zuständige Kommune/Behörde auf Grundlage eines dort vom Veranstalter vorzulegenden Hygienekonzeptes gemäß CoronaSchVO.
  4. Information und Aufklärung durch den Veranstalter über Verhaltenspflichten im öffentlichen Raum, Abstandsgebot, Mund-Nase-Bedeckung und Hygienemaßnahmen (gemäß CoronaSchVO) durch Aushänge auf der Anlage.
  5. Sicherstellung der „einfachen Rückverfolgbarkeit“ (vgl. § 2a CoronaSchVO), d.h. Registrierung von Name, Adresse und Telefonnummer der Athleten/innen inkl. Aufbewahrung über vier Wochen sowie das Einholen der Einverständniserklärung gemäß Datenschutzverordnung.
  6. Zulassung von maximal 100 Zuschauern inkl. Trainer/Betreuer außerhalb des Innenraumes unter Sicherstellung deren „einfacher Rückverfolgbarkeit“ (vgl. § 2a CoronaSchVO), d.h. Registrierung von Name, Adresse und Telefonnummer inkl. Aufbewahrung über vier Wochen sowie das Einholen der Einverständniserklärung gemäß Datenschutzverordnung.
  7. Begrenzung der anwesenden Personenzahl pro Wettbewerb/Wettkampfanlage auf maximal 30 Personen (Teilnehmer und Kampfrichter/Helfer).
  8. Kein Zutritt von Trainern/Betreuern zum Innenraum und zur Wettkampfanlage.
  9. Wettkämpfe im Bereich Sprint/Hürde ausschließlich mit frei gehaltenen Bahnen (z.B. Bahn 2/4/6/8).
  10. Wettkämpfe im Block Lauf mit maximal 8 Teilnehmern je Lauf.
  11. Es finden keine Staffelläufe statt.
  12. Durchführung von Wettkämpfen in mehreren technischen Disziplinen unter Einhaltung der Kontaktbeschränkungen und der weiteren Sicherheitsmaßnahmen (räumlicher Verteilung auf oder außerhalb der Anlage und/oder zeitversetzter Austragung).     

Die Verantwortung für die Einhaltung und Umsetzung der Voraussetzungen liegt ausschließlich beim Veranstalter/Anmelder. Die Genehmigung durch den FLVW bezieht sich, unter dem Vorbehalt der schriftlichen Genehmigung durch die zuständige Kommune/Behörde, ausschließlich auf die sportliche Situation und auf den Termin.

Quelle: FLVW.de

Fast vier Wochen vor dem angekündigten Termin sind die Kanalbauarbeiten an der Ringallee im Zuge des vierten Bauabschnittes des Trennsystems Jovyplatz in Wittringen so gut wie abgeschlossen.

Die Marathonbahn und die seit Oktober 2019 gesperrten Wege können ab
Freitag, 8. Mai, wieder von Spaziergängern, Läufern und Radfahrern genutzt werden.

Innerhalb von acht Monaten wurde das aufwändige Projekt zur Regenwassernutzung, bei dem zukünftig Schmutz- und Regenwasser getrennt in den unterirdischen Kanälen geführt werden, für insgesamt 3,6 Millionen Euro realisiert. Dazu wurden neue Kanäle in der Ringallee
vom Wittringer Mühlenbach bis zu der Kreuzung In der Dorfheide / Gildenstraße gebaut. Das Trennsystem Jovyplatz geht damit in den regulären Betrieb, der Wittringer Mühlenbach wird
so mit Regenwasser gespeist.

Die Arbeiten sind auf der Zielgeraden: So hat die Ringallee im Bauabschnitt zuletzt eine neue Wegdecke aus Dolomitsand erhalten, auch die Zuwegung zwischen Ringallee und Gildenstraße wurde neu gepflastert. Bis auf kleinere Restarbeiten ist alles fertig. Die Wiederbepflanzung mit Alleebäumen, Stauden und Sträuchern in diesen Bereichen soll im
Herbst 2020 folgen.

Quelle: PM #272 Stadt Gladbeck vom 07.05.2020

Damit ist auch das größte Leichtathletik-Event in Europa in diesem Jahr Geschichte, bevor es begonnen hat.

Aufgrund von COVID-19, das durch SARS-CoV-2 ausgelöst wird, haben der Französische Leichtathletikverband (FFA) und das lokale Organisationskomitee in Paris die Entscheidung getroffen, das Großereignis ersatzlos zu streichen.

Schade auch für unser Abteilungsmitglied Tim Tersluisen, der bei der EM als ITO (Internationaler Technischer Offizieller) für die Videoweitenmessung in den Sprungwettbewerben verantwortlich gewesen wäre.

Zur Pressemeldung der EA geht es hier lang.

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Der Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) bietet am 15. und 16. April erstmals zur Lizenzverlängerung eine Online-Fortbildung zum Thema Kugelstoßen und Diskuswerfen an. Das Webinar ist ideal, um die (sport-)freie Zeit zu nutzen und sich bequem online weiterzubilden.

Die Online-Fortbildung findet am 15. und 16.04. jeweils von 18 bis 21 Uhr statt. Aufbauend auf der allgemeinen Wurf- und Stoßschule stehen in beiden Disziplinen vorrangig die Heranführung und Entwicklung des Kugelstoßens bzw. des Diskuswerfens im Grundlagentraining sowie die Verbesserung von Technikbildern und leistungsbestimmenden Faktoren mit Hilfe von geeigneten Übungs- und Lernformen im Aufbautraining im Vordergrund. Neben vielen neuen Fakten und Erkenntnissen erwartet die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zusätzlich ein aktiver und direkter Austausch mit den Referenten.

Interessierte können die aktuell sportfreie Zeit nutzen und sich ab sofort anmelden. Insgesamt werden für das Webinar 8 Lehreinheiten zur Lizenzverlängerung anerkannt. 

Die Anmeldung erfolgt über den FLVW-Veranstaltungskalender im DFBnet.

Für die Online-Fortbildung wird es vorab die Möglichkeit zu einer technischen Einführung geben. Für die Teilnahme sind keinerlei Downloads oder Installationen nötig. Der FLVW stellt ein Online-Portal zur Verfügung, welches vom Smartphone, Laptop, Computer oder auch Tablet abgerufen werden kann.

Für Rückfragen steht das Ausbildungsteam (Kontaktdaten im rechten Seitenrand) gerne zur Verfügung. 

Quelle: FLVW

Malaika Mihambo ist mehr als eine Weitsprung-Weltmeisterin. Ein Mensch mit Weitblick, ein Mensch mit dem Gespür für den aktuellen Zeitgeist. Und dieses Gespür hat sie in Zeiten der Corona-Krise veranlasst, Grundschüler zum virtuellen Training in ihr Zuhause einzuladen: Zur täglichen Trainingsstunde mit der Weltmeisterin.

Herzsprung heißt das Projekt, mit dem Malaika Mihambo (LG Kurpfalz) gemeinsam mit dem Verein „Starkmacher“ Grundschüler zur täglichen Trainingsstunde um 10 Uhr in ihr Wohnzimmer holt. „Es sind unsichere Zeiten. Für uns Sportler, aber eben auch für alle“, sagt Malaika Mihambo und hat dabei vor allem die Kinder im Blick, die aktuell weder in die Schule noch zum Training in ihren Sportverein gehen können. „Auch wenn die Eltern sicher versuchen, die allgemeine Unsicherheit von ihnen fernzuhalten – Kinder haben feine Antennen und spüren so etwas dennoch. Wenn ich meinen kleinen Beitrag dazu leisten kann, ihrem Alltag auch in dieser Zeit etwas Struktur zu geben, sie für den Sport begeistern kann, dann möchte ich das gerne machen“, sagt die Sieben-Meter-Springerin.

Kostprobe aus dem Wohnzimmer:

Im Leben vor der Corona-Pandemie leitete Malaika Mihambo einmal in der Woche eine Sport-AG in der Theodor-Heuss-Schule in Oftersheim. Ein Angebot, das in der aktuellen Wirklichkeit nicht mehr stattfinden kann. Zumindest nicht in der bisherigen Form. „Aber gerade in diesen Zeiten ist Bewegung für die Kinder so wichtig. Die Stunde gibt ihnen Struktur, lenkt sie ab, und im besten Fall lernen sie auch noch etwas“, sagt die 26-Jährige.

Jeder Tag unter einem anderen Motto

Hinter den Stunden steckt ein durchdachtes Konzept mit Abwechslung. So warten jeden Tag Tagesaufgaben auf die Kinder und kleine Challenges, in denen sie herausgefordert werden. Zudem steht jeder Tag unter einem bestimmten Motto. So steht am #MeditationMonday neben Sport auch eine kleine Meditation auf dem Programm. Am #ScienceSaturday lernen die Kinder neben sportlichen Übungen auch etwas Wissenschaftliches, eben zum Beispiel aus der Natur. „Ich studiere Umweltwissenschaften und will auf diesem Weg den Kindern auch mehr von mir und der Welt, in der wir leben, vermitteln.“

Überhaupt zeigt der Stream ein Mehr an Malaika Mihambo, lädt sie die Öffentlichkeit doch auf diesem Weg erstmals in ihre eigenen vier Wände ein. „Das war nur im ersten Moment komisch. Wir sollen aktuell ja alle zu Hause bleiben. Da gehe ich gern mit gutem Beispiel voran.“ Der besondere Zuhause-Charme der Bilder, er ist gewollt, vermittelt er doch noch mehr Authentizität.

Jeden Tag um 10 Uhr beginnt der Livestream, in dem die Grundschüler Malaika Mihambo live erleben können und mit ihr über die Chatfunktion auch kommunizieren können. Aber auch im Nachgang sind die Videos auf YouTube abrufbar.

Quelle: DLV

Nach den Bamibini und den Kindern folgen nun Bewegungsanreize für die Jugendlichen der Oberschule. In gekonnter Manier bieten die Kameraden von Alba Berlin ein richtig gutes Bewegungsprogramm für die Jugendlichen an.

Viel Spaß beim Mitmachen!

Auch für die Kita-Kinder hat sich Alba etwas einfallen lassen. Der Basketballclub ALBA Berlin bietet in seinem Youtube-Kanal speziell zugeschnittene Bewegungsprogramme an.

Heute stellen wir Euch die Kita-Sportstunde vor.
Viel Spaß beim Mitmachen!

Für alle Grundschulkinder, die sich nach Bewegung sehnen, haben unsere Leichtathleten eine schöne Bewegungsstunde gefunden. Der Basketballclub ALBA Berlin bietet in seinem Youtube-Kanal speziell zugeschnittene Bewegungsprogramme an.

Heute stellen wir Euch die Grundschul-Sportstunde vor.
Viel Spaß beim Mitmachen!

Der Leichtathletik-Kreis Gelsenkirchen hat die für diese und die kommenden Wochen geplante Kampfrichter-Grundschulung unbestimmt auf den Herbst verschoben.

Wir bitten Euch um Nachsicht. Wir halten Euch auf dem Laufenden.

Aufgrund der Corona (COVID-19)-Situation kann der Werfertag am 28.03. nicht wie geplant stattfinden.

Weiter Infos folgen beizeiten.

Neun Titel und jede Menge weiterer guter Platzierungen waren die Ausbeute des Leichtathletik-Nachwuchses des VfL Gladbeck bei den Kreis-Hallenmeisterschaften in Bochum.

In der Altersklasse M15 siegte Alexander Jungnitsch im Kugelstoßen mit 11,51 m. Jan Wellpoth holte im Weitsprung der gleichen Klasse mit 4,65 m die Bronzemedaille und im 60 m-Sprint kam er in 8,45 sek auf Rang 4.

In der Altersklasse M12 holte Marvin Bright seinen ersten Kreismeistertitel. Er siegte mit neuer Bestleistung im Weitsprung mit 4,27 m. Darüber hinaus fuhr er noch mit 3 Silber-Rängen nach Hause: Nach 9,01 sek über 60 m und 1,24 m im Hochsprung holte er auch im Kugelstoßen eine neue Bestleistung mit 6,37 m in seinem ersten Kugel-Wettkampf.

Ganz im Griff hatte Elias Caspari die Altersklasse M11: Über 50 m siegte er in 7,95 sec., Claas Eisema wird hier Vierter in 8,84 Sek. Weitere Siege für Elias gab es im Hochsprung (1,16 m) und im Weitsprung (4,15 m) Claas Eisema kommt hier auf 3,00 m und Rang Vier.

In der Altersklasse M10 siegt Simon Rapacki über 50 m in 8,17 Sek. Im Weitsprung wird Simon Zweiter mit einer Leistung von 3,63 m, 6. Jonas Kaysler (VfL Gladbeck 1921) 3,10 m.

Bronze gab es für die gemischte Pendelstaffel der Kinder U10 in der Besetzung Melina Sommerfeld-Maurits Eisema-Elin Reinsch-Aaron Raulf-Charlene Nzeh-Daniel Unrau in 40,27 Sek.

In der AK M9 wurde Daniel Unrau im 50 m-Sprint Dritter in 9,00 Sek. vor Aaron Raulf (9,38 Sek.)

Im Weitsprung landete dann Aaron Raulf (2,92 m) auf Rang Vier vor Daniel Unrau (Pl. 6/ 2,70 m). In der Altersklasse M8 u.j. wurde Maurits Eisema Sechster in 9,89 Sek. Die gleiche Platzierung Georgios Franco im Weitsprung mit 2,39 m.

In der Altersklasse W15 belegte Hannah Winking den Bronzerang im 60 m-Sprint mit 8,96 sec., Vierte wurde Meret Menzel in 9,82 Sek. Diese siegte im Kugelstoßen mit einer Weite von 8,70 m. Hanna Winking gelang noch ein Vierter Rang im Weitsprung mit 4,61 m.

In der AK W11 kamAfeen Abdullah auf den Bronzerang mit einer Zeit von 8,24 Sek. Silber gab es für Hannah Kauhardt mit 1,24 m, Lucienne Tibulski übersprang 1,16 m und kam auf Rang 5. Im Weitsprung gab es für sie Rang 6 mit 3,74 m.

In der Klasse W10 kam Antonia Sobczak 8,56 Sek auf Rang 2. Dritte wurde Antonia im Weitsprung mit 3,26 m. Platz für in der AK W9 erreichte Charlene Nzeh, die nach 9,39 Sek die Ziellinie überquerte. Im Weitsprung erreichte Charlene Rang 5 mit 2,74 m

Zwei Siege steuerte noch Melina Sommerfeld bei den Jüngsten in der AK W8 bei. Sie kam im 50 m-Sprint als Erste ins Ziel (8,98 Sek.). Elin Reinsch wurde Sechste in 10,56 sek. Den zweiten Sieg gab es für Melina im Weitsprung mit 3,08 m. Laeticia Tibulsky kam auf den vierten Platz mit 2,43 m.

gez. Rainer Krüger

Bei den Westfälischen Hallenmeisterschaften der Jugend U16 in Paderborn konnte Alexander Jungnitsch, der Diskus-Westfalenmeister des Jahres 2019  vom VfL Gladbeck, mit einer neuen persönlichen Bestleistung von 12,04 m den vierten Rang in der Altersklasse M15 erringen.

Nach 5 Stößen lag der junge Gladbecker noch auf dem sechsten Rang, bevor er die 4-kg-Kugel auf die neue Bestweite stieß und im letzten Versuch noch zwei Konkurrenten überholen konnte. Ein schöner Erfolg für den jungen Athleten und seinen Trainer Wolfgang Mai.

Quelle: Rainer Krüger

Senioren-Leichtathlet Christian Bludau kehr sehr zufrieden mit dem Stabhochsprung-Meistertitel der Altersklasse M50 und einem neuen Westfalenrekord aus Erfurt zurück.

Bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften in Erfurt hat sich Christian Bludau den Meistertitel in einem spannenden Wettkampf mit 4,33m in der Altersklasse M50 geholt. Der Stabhochsprungtrainer des VfL Gladbeck 1921 e.V. setzte sich in einem packenden Zweikampf gegenüber seinem Mitstreiter Thomas Stewens aus Hessen durch, der mit einer Bestleistung von 3,90m gemeldet war und sich im Wettkampf auf starke 4,15m steigerte.

Zwei Stunden nach dme Einspringen musste Christian Bludau sich gedulden, bevor er in den Wettkampf bei seiner Anfangshöhe von 3,80m eingreifen durfte. Bei 4.10m hatte Christian Bludau bereits 2 ungültige Versuche, so dass er um seine Siegeschancen zu wahren sich den letzten verbleibenden Versuch über 4,15m aufsparte. Diesen setzte auch abgeklärt über diese Höhe. Doch sein Konkurrent konterte ebenfalls im ersten Versuch, so dass beide Athleten durch die Anzahl der Fehlversuche wieder gleichauf waren.

Christian Bludau setzte nach dem ersten Fehlversuch über 4,20m jetzt aber alles auf Sieg, verlängerte den Anlauf und nahm den nächst härteren Stab.

„Aus einem so langen Anlauf, habe ich noch nie einen Wettkampf bestritten, aber der andere Stab war zu weich und ich dachte mir, dass ich den Tick Geschwindigkeit für den Stab brauche“, so der noch 49-jährige, der ab diesem Jahr in der M50 starten muss.

Der Mut wurde belohnt, so dass Bludau nicht nur die 4,20m meisterte, sondern auch die 4,25m direkt überquerte. Jetzt konnte sein Konkurrent nicht mehr folgen, der sich mit seiner neuer Bestleistung von 4,15m vom Titelrennen verabschiedete.

Mit dem Sieg in der Tasche und vom Publikum beflügelt, legte Christian Bludau dann seine neuen persönlichen Bestmarke von 4,33m auf, was zugleich neuer Westfalenrekord der M50 und M45 Altersklasse bedeutete. Im ersten Versuch überquerte er diese Höhe souverän.

Bei den folgenden 4.40m war der Erschöpfung geschuldet dann Schluss. 

Alte Rekorde:
M50 Stabhochsprung: 4,25m, Alfred Achtelik, 1960 (FC Nordkirchen) 3.6.18 Wipperfürth 
M45 Stabhochsprung: 4,32 m, Christian Bludau, 1970 (VfL Gladbeck 1921) 30.8.15 Düsseldorf  

Stabhochspringerin Anne Berger (VfL Gladbeck) ist bei der Hallen-DM Siebte geworden. 100-prozentig zufrieden war sie mit dem Wettkampf nicht.

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Bei der Hallen-DM in Leipzig peilt Anne Berger (VfL Gladbeck) eine persönliche Bestmarke an. Um das zu schaffen, hat sie sich Stäbe geliehen.

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Anne Berger ist offenbar für die DM in Leipzig gerüstet. Nun wusste die Stabhochspringerin des VfL Gladbeck nämlich in Düsseldorf zu überzeugen.

Anne Berger nimmt in den nächsten Tagen gleich an zwei Deutschen Meisterschaften teil. Zunächst stellt sich die Stabhochspringerin des VfL Gladbeck in Frankfurt bei der Hochschul-DM (12. Februar) der Konkurrenz. Anschließend geht es nach Leipzig, wo der nationale Saisonhöhepunkt über die Bühne geht.

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Immer mehr Leichtathletik-Veranstaltungen des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) und regionaler Verbände sind für Para-Leichtathleten zugänglich – der gewachsenen Bedeutung des Themas Inklusion sei Dank. In Form von Einlagewettbewerben werden die Para-Wettkämpfe unter den Regeln des Deutscher Behindertensportverbandes (DBS) und der World Para Athletics durchgeführt und von örtlichen Kampfrichtern überwacht.

Um für einen gerechten und fairen Wettkampf zu sorgen, sind die Para-Athleten in verschiedene Sportklassen eingeteilt. Dabei kann es innerhalb jeder Sportklasse Ausnahmeregeln geben. Eine Herausforderung also für alle Schieds- und Kampfrichter, die bei einer inklusiven Veranstaltung plötzlich mit den neuen Anforderungen konfrontiert sind.

Aus diesem Grund bietet der Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) am 9. Februar (10 bis 16 Uhr) eine Para-Leichtathletik-Fortbildung für Kampfrichterinnen und -richter im SportCentrum Kaiserau an. Die Fortbildung beschäftigt sich anhand aktueller Praxisbeispiele mit den Wettkampfregeln der Para-Leichtathletik und dient unter anderem als Vorbereitung auf die Internationalen Deutschen Meisterschaften in Bottrop (8.-10. Mai 2020). Sie richtet sich an ausgebildete Kampfrichter-Obleute und Schiedsrichter.

Kampfrichter im Kreis Gelsenkirchen bekommen die Lehrgangsgebühren erstattet. Bitte in Vorkasse gehen und den Lehrgangsbeleg einreichen. Der Kreis erstattet dann unkompliziert die Gebühr.

Interessierte können sich im FLVW-Veranstaltungskalender für die Fortbildung anmelden.

Beitrag: Tim Tersluisen

Hoch zufrieden kehrten VfL-Trainer Gerd Meuer und  Stabhochsprung-Coach Christian Bludau von den NRW-Meisterschaften in Dortmund zurück. Drei Sportler und drei Bestleistungen, mehr konnte man nicht erwarten.

Christiane Berger Vizemeisterin im Stabhochsprung

Einen weiteren Schritt nach vorne machte Christiane Berger im Stabhochsprung der Altersklasse weiblichen Jugend U18. Mit 3,35 m steigerte sie ihre Bestleistung auf tolle 3,35 m und holte sich dabei den Titel der Vize-Westfalenmeisterin. Damit blies sie endgültig zum Angriff auf die Qualifikationsnorm für die Deutschen Meisterschaften im Sommer, die auf 3,50 m liegt. Nachdem sie noch über die vorhergehenden Höhen jeweils einen Fehlversuch hatte, klappte der Bestleistungssprung bereits im ersten Versuch, so dass sie ihre Konkurrentin der LG Lippe-Süd auf den Bronzerang verwies. Bludau zeigte sich sehr zufrieden.

Winking im Vorwärtsgang

Julian Winking, der im Winter nicht auf seiner 400 m Hürdenstrecke antreten kann und deshalb auf die Flachstrecke ausweichen muss, zeigte sich ebenfalls gut in Form. Seine, erst vor einer Woche bei den westfälischen Titelkämpfen aufgestellte Hallenbestmarke von 54 Sekunden fiel schon wieder und indem er in 53,59 Sekunden durchs Ziel lief, sicherte er sich Rang sechs.

Paul Wingartz auf Platz Vier

Wingartz auf Vorwochenniveau

Der zweite Meuer-Schützling, Paul Wingartz, ging im 60 m-Sprint an den Start. Er egalisierte seine persönliche Bestzeit aus der Vorwoche und lief erneut in 7,57 Sekunden durchs Ziel.

Beitrag: Rainer Krüger

Zwei Titel für die VfL-Leichtathleten bei Westfälischen Meisterschaften in Dortmund und Leverkusen brachten Anne Berger und Emily Klein im Stabhochsprung und Speerwurf nach Gladbeck.

Sieben VfL-Athleten gingen in Dortmund in der frisch renovierten Helmut-Körnig-Halle bei den westfälischen Hallenmeisterschaften an den Start. Für alle war es ein gelungener Saisoneinsteig, denn es hagelte förmlich persönliche Bestleistungen.

Stabhochsprungtrainer Christian Bludau kann auf einen erfolgreichen Tag zurückblicken. Zunächst verbesserte Christiane Berger (U18) ihre bisherige Bestleistung um 5cm auf 3,30m und holte sich den Silberrang. Dann übersprang ihre ältere Schwester Anne in der Frauenklasse gleich im ersten Versuch ebenfalls Bestleistung mit 4,11m und holte sich den Westfalenmeistertitel. An 4,20m, der Qualifikationsleistung für die Deutschen Meisterschaften, scheiterte sie dreimal nur hauchdünn, aber Bludau ist zuversichtlich, dass Anne mit 4,11 m bereits unter den besten 12 Meldungen sein wird und damit in Leipzig starten darf.   Da sie sich besonders im Schnelligkeitsbereich verbessert hat, wollte sie sich auch in den Sprint-Disziplinen beweisen. Über 60m  lief sie in 8,10s Bestleistung, aber ein weiteres Highlight war für sie dann der späte 60m Hürden Lauf. Ihre Vorlaufzeit von 9,12s reichte für das Finale. Da packte sie nach einem langen Tag nochmal alle Kräfte aus und lief auf den Bronzerang in 8,96s.

Am frühen Morgen ging Paul Wingartz in der U18 über 60m an den Start. Er stellte im Vorlauf seine Bestzeit von 7,60s ein, diese Zeit reichte für einen Platz im B-Finale. Dort verbesserte er seine persönliche Bestmarke auf 7,57s und lief damit auf den 6. Platz und somit den 14. Platz in der Gesamtwertung. Julian Winking, ab 2020 startet er in der U20, ging bei den Männern an den Start, da die Hallenmeisterschaften für dieU20 in diesem Jahr ausfallen. Er lief, noch mit den Folgen einer Erkältung kämpfend, nach 54,00s über die 400m-Ziellinie; das bedeutete Hallenbestzeit und ein achter Platz für ihn.

Ebenfalls zufrieden konnte Trainer Gerd Meuer mit Lena Hofmann (U18) sein. Sie startete nach Langem mal wieder über die 60m Hürden und verpasste es nur ganz knapp unter 10 Sekunden zu laufen. 10,03s sind jedoch neue persönliche Bestleistung und ein Platz im B-Endlauf. Emily Klein, ebenfalls U18, startete im Kugelstoßen. Dort belegte sie den sechsten Rang mit einer Weite von 11,19m. Am Sonntag ging sie außerdem bei den NRW-Winterwurfmeisterschaften in Leverkusen an den Start. Nach fünf zähen Versuchen wechselte sie im letzten Versuch den Speer und bestätigte dann mit 36,28m ihre Leistung aus dem Vorjahr. Diese Weite brachten ihr am Ende den Silberrang in NRW sowie den Westfalenmeistertitel. Für alle Athleten ist das klare Ziel die Deutsche Meisterschaft im Juli, Trainer Gerd Meuer ist nach diesem Wettkampf- Wochenende erst Recht zuversichtlich.

Quelle: Emily Klein und Rainer Krüger

Beim ersten großen Stabhochsprungwettkampf traf sich am Sonntag die deutsche  Stabhochsprungelite im Leverkusener Leistungszentrum um sich im ersten Wettkampf im Jahr einem ersten Härtetest zu unterziehen.

Mit dabei die 20-jährige Anne Berger vom VfL Gladbeck und ihre 4 Jahre jüngere Schwester Christiane. Beide konnten direkt in ihre Wettkämpfe mit neuen persönlichen Bestleistungen überzeugen und Hoffnung auf mehr wecken.

Christiane Berger

Christiane, die noch in der weiblichen U18 Altersklasse startet konnte trotz Trainingsrückstand, durch einen dreiwöchigen Schüleraustausches in den USA zu Beginn der Wintervorbereitung, ihre persönliche Bestleistung auf 3,25m steigern. Auch Stabhochsprung-Coach Christian Bludau ist zuversichtlich das gemeinsam gesteckte Ziel, die erfolgreiche Teilnahme bei den Deutschen Jugendmeisterschaften, erreichen zu können. „Eine größere Leistungssteigerung ist gerade in Christianes aktuellem Leistungsstand möglich, so dass die Qualifikationsnorm von 3,50m ein konservativ gesetztes Ziel ist.“

Anne Berger zeigte bereits kurz vor Weihnachten bei einem Wettkampf in Düsseldorf über 60m eine starke Sprintzeit. Ihre ansteigende Form konnte sie auch noch Weihnachtswettkampf in Dortmund aus vollem Training untermauern, bei dem sie ihre Stabhochsprungbestmarke von 4m ohne Probleme bestätigte.

In Leverkusen stellte sich die 20-jährige Medizinstudentin erstmal der deutschen Konkurrenz und machte da weiter, wo sie am Ende des letzten Jahres aufgehört hatte. Mit sauber übersprungenen 4,10m im ersten Versuch sicherte sie sich den 2. Platz in der Frauenklasse und konnte einen weiteren großen Schritt Richtung Saisonziel, die Teilnahme an den Deutschen Hallenmeisterschaften der offenen Klasse, machen. Die Qualifikationsnorm von 4,20m hat sie damit zwar noch nicht erreicht, doch hat sie sich damit schon eine gute Ausgangsposition gesichert, da offene Plätze mit den leistungsstärksten Nachrückern aufgefüllt werden können. „Wir starten erst gerade in die Saison“ so Trainer Christian Bludau, „Wir gehen beide davon aus, dass die 4,20m zur lupenreinen Qualifikation erreicht werden kann.“

Die Vorbereitung auf die Hallenmeisterschaften im Januar hat begonnen. Vergangenes Wochenende starteten drei Nachwuchsathleten des VfL Gladbeck 1921 in diesem Winter das erste Mal in der Halle bei dem außerordentlich gut besuchten Advents-Sportfest in Düsseldorf.

Paul Wingartz, der in der U18 auch noch nächstes Jahr antritt, und Julian Winking, der ab 2020 in der U20 starten wird, gingen zunächst über 60m an den Start. Wingartz lief nach 7,60 Sekunden über die Ziellinie, Winking nach 7,67 Sekunden. Für beide bedeutete das neue Bestleistung.

Außerdem absolvierten die beiden den 200m-Sprint. Wingartz, der nach der halben Strecke seinen Oberschenkel spürte, kam nach 26,24 Sekunden durchs Ziel. Winking lief, wie auch schon über 60m, eine weitere persönliche Bestleistung mit 24,23s  und kam auf den 9. Platz.

Emily Klein, auch 2020 noch U18, ging im Kugelstoßen an den Start. Sie stieß 10,59m und belegte damit den 7. Rang. Trainer Gerd Meuer sah schon teilweise Verbesserungen in der Technik, aber auch noch Potenzial nach oben.

Für ihn lieferten damit alle Athleten einen guten Start in die Hallensaison ab.

Beitrag: Emily Klein und Rainer Krüger


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