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02. Okt 2018

WAZ Gladbeck

Quelle | www.waz.de 

Die Handballabteilung des VfL Gladbeck hat anlässlich des Heimspiels gegen Lit Tribe Germania Ex-Akteure eingeladen. Viele Ehemalige schauen vorbei.

Zu einem Klassentreffen hat Tim Deffte, Leiter der Handball-Abteilung des VfL Gladbeck, ehemalige Spieler eingeladen. Etliche Größen haben zugesagt und werden anlässlich des Oberliga-Heimspiels gegen Lit Tribe Germania (Sa., 5. November, 19.30 Uhr) auf der Tribüne der Riesener-Halle sitzen. Angeführt wird die illustre Schar der Ex-VfLer von den beiden ehemaligen Nationalspielern Michael Hegemann und Frank Schumann.

Die beiden Stars, inzwischen für Tusem Essen bzw. für die HSG Nordhorn-Lingen in der Zweiten Bundesliga aktiv, haben an der Schützenstraße nach wie vor sehr viele Freunde und Fans. Was auf alle Ehemaligen zutreffen dürfte, die am Samstag in der Riesener-Halle vorbeischauen werden und garantiert viel erzählen können über die Zeiten, als sie für den VfL Gladbeck auf der Platte standen. Könner und Kämpfer sind darunter, wurfgewaltige Shooter, knallharte Abwehrspezialisten, Flügelflitzer mit guten Händen, klasse Keeper und schlamperte Genies.

Neben Michael Hegemann und Frank Schumann nehmen Holger Althoff, Frank Basdorf, Andre Bergermann, Heiko Brandes, Golo Busch, Elmar Döbbe, Sebastian Dreiszis, Josef Hegemann, Rolf Hollenberg, Andreas Hüsener, Marc Kedzierski, Giesbert Lemke, Timo Marcinowski, Hans Müller, Marius Orth, Heinz Reul, Ronald Rickert, Thorsten Scherz, Sebastian Schmedt, Jörg Schomburg, Don Singh-Toor, Torsten Sziese und Michael Zajusch an dem Klassentreffen teil.

Quelle | www.derwesten.de (Thomas Dieckhoff)

Bei den Handballern des VfL Gladbeck geht eine Ära zu Ende: Siegbert Busch zieht sich nach 25 erfolgreichen Jahren als Abteilungsleiter zurück.

1991 kämpften die Handballer des VfL Gladbeck in der Bezirksliga um den Klassenerhalt. Und Nachwuchsarbeit fand bei den Rot-Weißen kaum statt. In einem Konzept zur „Neugestaltung der Handballabteilung des VfL Gladbeck“ hieß es seinerzeit unter Punkt II zu den Zielen: „Aufbau einer leistungsstarken Herrenmannschaft mit der mittelfristigen Zielsetzung eines Aufstiegs in die Regionalliga (höchste Amateurklasse); Intensivierung der Jugendarbeit durch systematische Talentsichtung und -förderung.“

Für das Konzept verantwortlich war Siegbert Busch, der vor ziemlich genau 25 Jahren Leiter der Handball-Abteilung des VfL Gladbeck und zugleich Trainer der ersten Mannschaft wurde. Seither ging es mit den Rot-Weißen bergauf. „Wir gehören nun schon seit Jahren zu den führenden Handballvereinen in Westfalen“, betont Busch, der am heutigen Freitag bei der Wahl zum Abteilungsvorsitzenden im Foyer der Riesener-Halle aber nicht mehr antritt.

Top-Spieler hervorgebracht

Damit geht eine Ära zu Ende, die von sehr vielen Erfolgen geprägt war. Die Gladbecker schafften tatsächlich den von vielen nie für möglich gehaltenen Sprung in die Regionalliga und später, nach einem Abstieg in die Oberliga, den in die inzwischen neu gegründete Dritte Liga West. Sportliche Höhenflüge, die nur möglich waren, weil der finanziell vergleichsweise schwache VfL Gladbeck immer wieder aus dem eigenen Nachwuchs Top-Spieler hervorgebracht hat. Die talentiertesten Akteure, Michael Hegemann und Frank Schumann, schafften den Sprung in die Bundesliga und in die Nationalmannschaft, Hegemann gehörte sogar dem Aufgebot an, das 2007 im eigenen Land Weltmeister wurde.

Michael Hegemann, Frank Schumann, Timo Marcinowski, Tim und Sven Deffte, Thorben Mollenhauer und und und – in einem Punkt ist sich Busch treu geblieben. Er hat stets Vertrauen in junge Leute gesetzt. Auf der Platte, aber auch abseits des Feldes. „Das ist immer belohnt worden“, sagt Busch. Und so ist es nur konsequent, dass er sich nicht mehr zur Wahl stellt. Busch: „Es ist vernünftig, nicht mehr anzutreten, weil wir in Tim Deffte einen jungen Mann haben, der die Abteilung leiten kann und sie leiten möchte.“

Bundesliga-Aufstieg mit Wanne

Wie kam es eigentlich dazu, dass sich Busch überhaupt für die Handballer des VfL interessiert hat? Bevor er Abteilungsleiter und Trainer wurde, hatte der damalige Erste Polizeihauptkommissar sich doch in ganz anderen Sphären bewegt. Siegbert Busch war Trainer der Jugendnationalmannschaft gewesen, der DSC Wanne-Eickel war unter der Regie des Gladbeckers in die Bundesliga aufgestiegen. Warum also hat sich Siegbert Busch beim VfL engagiert? Ganz einfach. Seine Frau Thea hat ihn dazu aufgefordert. „Du hast“, soll Thea Busch gesagt haben, „überall schon so viel auf die Beine gestellt, jetzt zeig doch mal, was Du in Gladbeck kannst!“

Busch legte los und ließ seine Kontakte spielen, außerdem sammelte er im Vorstand der Abteilung weitere Handball-Enthusiasten um sich. Intern haben sich die Herren unverblümt die Meinung gesagt, nach außen aber mit einer Stimme gesprochen. „Durch die gute Vorstandsarbeit haben wir auch alle schlechte Phasen aufgefangen“, sagt Busch.

Allzu viele schlechte Phasen haben die Handballer des VfL im vergangenen Vierteljahrhundert nicht erlebt. Und so stellt Siegbert Busch sich heute Abend nach 25 erfolgreichen Jahren „schweren, aber auch leichten Herzens“ und mit einem guten Gefühl nicht mehr zur Wahl. „Ich habe das gute Gefühl, dass Tim die Abteilung gut führen wird“, sagt Busch.

Quelle: www.derwesten.de (Thomas Dieckhoff)

Trainerwechsel zum Saisonende bei Teutonia Riemke: Timo Marcinowski, der in Gladbeck aus seiner langen Zeit beim VfL sehr viele Freunde hat, wird den Bochumer Handball-Verbandsligisten nach vier guten Jahren und einem Oberliga-Auf- sowie Abstieg verlassen – „aus zeitlichen Gründen“, wie der 35-Jährige und mittlerweile zweifache Vater sagt.

„Es war klar, dass ich diesen Schnitt irgendwann für den Beruf und die Familie machen muss. Ich stand jetzt 20 Jahre am Stück vier Mal pro Woche in der Halle“, so Marcinowski. Den Großteil der angesprochenen 20 Jahre verbrachte er bekanntlich beim VfL Gladbeck. Schon in der Jugend hatte sich der aus Gelsenkirchen stammende Rückraumakteur den Rot-Weißen angeschlossen, als Senior war er für die Gladbecker in der damaligen Regionalliga und in der Oberliga am Ball. In seiner letzten Saison als Aktiver führte er die Gladbecker zum Aufstieg in die Dritte Liga. Mehr als 1500 Tore erzielte Marcinowski in all diesen Jahren für den VfL Gladbeck. Danach verabschiedete er sich von der Schützenstraße.

Quelle: www.derwesten.de

1533 Treffer sind der Spitzenwert seit 1991. Max Krönung bringt es mit über sieben Toren auf die beste Quote.

Auffälligster Spieler in Reihen des VfL Gladbeck war auch in den ersten vier Partien der Oberliga-Saison 2015/2016 Max Krönung. Der wurfgewaltige Rückraumlinke hat schon wieder 36/5 Treffer erzielt und führt damit die Torschützenliste der westfälischen Staffel vor Leon Ludwigs (TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck, 35/2) und Phil Holland (TSG A-H Bielefeld, 29) sowie Jannik Borcherding (LIT Handball, 29/6) an. Für Krönung spricht, dass eigentlich immer auf ihn Verlass ist. In Menden etwa bot der Rückraumlinke eine mittelprächtige Leistung, er erzielte aber ungeachtet dessen zehn Tore.

Wie wertvoll Krönung ist, belegt vor allem eine Statistik. Seit er anno 2012 von Hamborn 07 an die Schützenstraße nach Gladbeck gewechselt ist, hat der aus Gelsenkirchen stammende Spieler 89 Partien für den VfL bestritten und 654-mal getroffen. Krönung erzielt durchschnittlich 7,35 Tore pro Partie! Zum Vergleich: Timo Marcinowski, der viele Jahre lang der Haupttorschütze der Rot-Weißen und insgesamt 1533/218-mal erfolgreich war, kam „nur“ auf eine Quote von 4,81 Treffer pro Spiel.

Mit seinen 1533 Toren ist Marcinowski nach wie vor bester Schütze der Gladbecker. In Thorben Mollenhauer (1142/61 Tore in 235 Spielen) folgt ein noch aktiver VfL-er. Mit seinen 654/100 Treffern nimmt Max Krönung in dieser Wertung aktuell den sechsten Platz ein.

VfL-Torjäger Top 20 seit 1991: 1. Timo Marcinowski 1533/218, 2. Thorben Mollenhauer 1142/61, 3. Sven Deffte 983/255, 4. Andre Bergermann 754/49, 5. Jan Garschagen 654/164, 6. Max Krönung 654/100, 7. Peter Reisner 614/217, 8. Michael Kintrup 605/4, 9. Heiko Brandes 571/3, 10. Sebastian Schmedt 532, 11. Carsten Kremling 509, 12. Josef Hegemann 484/44, 13. Ingo Häusler 477/72, 14. Alexander Tesch 469/9, 15. Gregor Bula 418/139, 16. Christopher Klasmann 387/88, 17. Marcel Nichulski 364/7, 18. Frank Schumann 333/35, 19. Marcel Giesbert 276/1, 20. Pascal Kunze 263.

VfL-Torjäger mit der besten Quote: 1. Max Krönung 7,35, 2. Felix Zenka 5,75, 3. Michael Kintrup 5,71, 4. Peter Reisner 5,53, 5. Christopher Klasmann 5,16, 6. Thorben Mollenhauer 4,86, 7. Timo Marcinowski 4,81, 8. Heinz Reul 4,54, 9. Michael Zajusch 4,36, 10. Jörg Schomburg 4,35, 11. Ingo Häusler 4,34, 12. Frank Schumann und Elmar Doebber 4,27, 14. Lukas Krings 4,20, 15. Sebastian Schmedt 4,12, 16. Michael Hegemann 3,88, 17. Torsten Sziesze 3,87, 18. Thomas Scholz 3,85, 19. Robert Lukic 3,84, 20. Jan Brosch 3,80.

Die meisten Spiele für den VfL: 1. Sven Deffte 429, 2. Tim Defte 421, 3. Andre Bergermann 374.

Quelle | www.derwesten.de (Thomas Dieckhoff)

Die Drittliga-Handballer des VfL bestreiten am Montag, 22. Juli, ihr zweites Testspiel in der Saisonvorbereitung. Gegner der Gladbecker ist Oberliga-Aufsteiger Teutonia Riemke. Ausgetragen wird die Partie um 20 Uhr in der Riesener-Halle an der Schützenstraße.

Der Gast aus Bochum kann mit Fug und Recht als VfL-Filiale bezeichnet werden.

Denn in Timo Marcinowski (Spielertrainer), Andre Bergermann, Steffen Lüning, Marijo Samija und Hans Müller (Bild) stehen nicht weniger als fünf ehemalige Rot-Weiße im Riemker Aufgebot.

Auf Seiten des VfL freut sich insbesondere Jonathan Geukes auf den Vergleich. Der Kreisläufer war in der vergangenen Saison noch für die Teutonia aktiv.

Quelle | www.derwesten.de (Redaktion Gladbeck)

Sie haben sich schnell gefangen nach dem Oberliga-Abstieg, die Verbandsliga-Handballer des SV Teutonia Riemke. Auf dem zweiten Platz rangierend hat die Mannschaft von Trainer Timo Marcinowski  aktuell fünf Punkte Vorsprung auf Rang drei. Kein Wunder, dass in der Trainerfrage schnell Klarheit geschaffen wurde und Marcinowski, im Sommer aus Gladbeck gekommen, für ein weiteres Jahr unterschrieben hat.

Die Perspektive ist ja auch nicht schlecht – denn wegen des Rückzugs des TuS Wermelskirchen (3. Liga) winkt der Teutonia ein Relegationsspiel gegen den Zweiten der anderen Verbandsliga-Staffel. Gelingt der Oberliga-Aufstieg am Ende tatsächlich, müsste Riemke aber personell nachlegen. Marcinowski: „Ich will die Mannschaft auf jeden Fall verjüngen.“

Quelle | www.derwesten.de

Die Handballer des VfL Gladbeck räumten in der Mathias-Jakobs-Stadthalle ab – zum einen wurde ihr langjähriger Torjäger Timo Marcinowski als Sportler des Jahres gekürt, zum anderen das in die Dritte Liga aufgestiegene Team als Mannschaft des Jahres.

Gladbeck ist eine Handball-Hochburg. Das haben Sie, liebe Leserinnen und Leser, bei der Wahl der besten Sportler Gladbecks mit ihren Stimmen bestätigt: Sportler des Jahres 2012 wurde in Timo Marcinowski nämlich ein Handballer des VfL – und Mannschaft des Jahres jenes Team, zu dem Marcinowski gehörte und das in der vergangenen Saison den Aufstieg in die Dritte Liga feierte.

Bürgermeister Ulrich Roland (SPD) nahm die Ehrung für Marcinowski vor. Und weil er seit vielen Jahren ein treuer Fan der VfL-Handballer ist und kaum ein Heimspiel verpasst, konnte er den Spieler mit der Nummer fünf auf dem roten Trikot auch treffend charakterisieren: „Mal Genie, mal Wahnsinn.“ Roland verschwieg nicht, dass Marcinowski 1533 Tore für die Rot-Weißen erzielt hat. Was nun wieder für mehr Genie als Wahnsinn spricht.

Am Freitagabend präsentierten der Unternehmer Adi Raible, der Stadtsportverband und die WAZ in der Mathias-Jakobs-Stadthalle zum vierten Male Gladbecks Beste. Neben Marcinowski und den Handballern des VfL machten das Rennen Katharina Friedrich (Sportlerin des Jahres, Kapitänin des Frauenvolleyzweitligisten TV Gladbeck Giants), die Eheleute Elisabeth und Robert Heinrich (Funktionäre des Jahres, Tanzsportclub Harmonie Gladbeck) und Nina Berger (Sportmitarbeiterin des Jahres, VfL Gladbeck), die Freizeit und Geld opferte, um sich bei den Olympischen Spielen in London als freiwillige Helferin zu engagieren.

Den von der Sparkasse gestifteten Preis für das Lebenswerk erhielt der 84-jährige Erich Huppertz, der sich in den vergangenen Jahrzehnten in verschiedenen Vereinen (Sportfreunde, FC, Sport für betagte Bürger) und Organisationen (Stadtsportverband) um den Gladbecker Sport verdient gemacht hat.

Hans-Josef Justen, der ehemalige Sportchef der WAZ, führte durch das Programm „Sport & Musik“. Geboten wurde auf der Bühne der Stadthalle genau dies: Sportliches (Auftritte der Chaos-Dancer Oberhausen, des Gladbecker Federballclubs, der Action-Crew Oberhausen) und Musikalisches (Live-Musik von I Gemelli).

Wie schon im vergangenen Jahr brachten die Kunstturner der Acro-Action-Crew die Stadthalle zum Toben. Deren Trainer Siegfried Ingendorn versprach den Besuchern, auch in 2013 mit seinen Jungs wieder in Gladbeck vorbeizuschauen. Und rührte so ganz nebenbei für die fünfte Auflage von „Sport & Musik“ schon einmal die Werbetrommel: „Wir bauen dann auf der Bühne eine Turnmanege auf. Weil Sie sich darunter jetzt nichts vorstellen können, müssen sie unbedingt wiederkommen.“

Quelle | www.derwesten.de (Thomas Dieckhoff)

Eigentlich war das aktive Debüt von Timo Marcinowski am ersten Spieltag noch nicht vorgesehen. Der neue Spielertrainer des Handball-Verbandsligisten SV Teutonia Riemke traut sich zwar zu, in kniffligen Situationen „Struktur ins Spiel bringen“ zu können – doch er machte in den letzten Vorbereitungs-Wochen immer wieder deutlich, dass er das Spiel seiner Sieben viel lieber von außen steuert. Und doch drängte es den Ex-Gladbecker bei der PSV Recklinghausen auf die Platte: Beim wichtigen 27:22 (13:10)-Auftaktsieg erzielte der 31-Jährige fünf der sechs entscheidenden Treffer. Er hatte sich in der 51. Minute eingewechselt.

Im Rampenlicht steht der Halblinke deshalb aber nur ungern. „In diesen neun Minuten habe ich von der hervorragenden Arbeit der Jungs profitiert.“ Lange hatte die Teutonia bei, so Marcinowski, „überraschend starken“ Polizisten in Front gelegen, angeführt vom Hünen André Bergermann eine überragende Abwehrleistung gezeigt. Das ging zu Lasten der Offensive: Dort war Recklinghausen ähnlich stark wie Riemke, trat aggressiv auf und ließ so gar keinen Spielfluss aufkommen. „Technische Fehler und schlechte Kreisanspiele“ hat Marcinowski ausgemacht – es kam einiges zusammen, woran man in dieser Woche „unbedingt arbeiten“ müsse. Sei es drum: Trotz einiger Schwächen hielt man die PSV auf Abstand, führte zur Pause 13:10.

In der zweiten Hälfte lief die Partie ähnlich weiter, Riemke führte 15:12 und 20:16 – ein trügerisches Ruhekissen. Wie schnell es gehen kann, zeigte die PSV, als sie plötzlich auf 20:21 verkürzte. Jetzt wurde es ganz brenzlig: Bergermann erhielt eine Zeitstrafe, Riemke spielte zwei Minuten in Unterzahl. Erst da kam der Spielertrainer persönlich aufs Feld, setzte den „ganz wichtigen Treffer“ zum 22:20: „Ansonsten hätten wir den Ausgleich kassiert.“ Bis auf das 25:22 durch Kreisläufer Jonathan Geukes besorgte Marcinowski die Entscheidung im Alleingang.

„Ich bin sehr erleichtert – es war ein typisches erstes Saisonspiel“, so Marcinowski: „Dieser Sieg war verdammt wichtig für unsere Moral. Im Offensivspiel sehe ich aber noch ganz viel Luft nach oben.“

Quelle | www.derwesten.de (Felix Groß)

Timo Marcinowski, der 16 Jahre lang für die Handballer des VfL Gladbeck aktiv war und sich am Ende der vergangenen Saison von den Rot-Weißen verabschiedet hatte, wird Trainer des Verbandsligisten Teutonia Riemke.

Er schoss für den VfL Gladbeck in 16 Jahren und 318 Partien mehr als 1500 Tore und feierte mit den Rot-Weißen in der kürzlich erst zu Ende gegangenen Saison den Aufstieg in die Dritte Liga. Nun hat Timo Marcinowski eine neue sportliche Heimat gefunden: als Trainer beim Oberliga-Absteiger Teutonia Riemke.

Der einstige Torjäger der Rot-Weißen übernimmt an der Agnesstraße in Bochum den Posten von Dieter Lenz, der in der nächsten Spielzeit beim Verbandsligisten HSC Eintracht Recklinghausen anstelle des ehemaligen TV-ers Frank Hermann die sportliche Verantwortung tragen wird. Timo Marcinowski wurde von den Riemkern „grundsätzlich“ als Trainer verpflichtet, wie er selbst betont. Aber auch ein Engagement als Spielertrainer will der 31-Jährige „nicht ganz ausschließen“. In Bochum trifft Marcinowski in Marijo Samija übrigens einen alten Bekannten. Die beiden Rückraumspieler waren eine Regionalliga-Saison lang gemeinsam für den VfL aktiv.

Marcinowski tritt in Bochum in vergleichsweise große Fußstapfen, war sein Vorgänger Dieter Lenz doch recht erfolgreich – von der vergangenen Meisterschaftsrunde einmal abgesehen, als die Teutonia die Oberliga nach einer passablen Hinrunde letztlich nicht halten konnte. Davor hatte Lenz das Team in die vierthöchste Spielklasse zurückgeführt und es drei Jahre lang dort gehalten – mit einer grundsoliden Defensive und einer sehr verhaltenen, das Tempo verschleppenden Spielweise.

Quelle | www.derwesten.de (Thomas Dieckhoff)

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