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Die Handballer des VfL Gladbeck nehmen an einem Turnier teil. Ein normales Vorbereitungswochenende steht also an. Für einen VfLer gilt das nicht.

Die Oberliga-Handballer des VfL Gladbeck nehmen an dem Turnier um den Sven-Maletzki-Cup der SG Ratingen teil. Ein normales Vorbereitungswochenende steht also für die Rot-Weißen an. Für einen ihrer Spieler gilt das nicht: Thorben Mollenhauer kehrt nämlich am heutigen Samstag nach zweieinhalbjähriger Zwangspause erstmals wieder auf die Platte zurück…

[Hier geht’s zum kompletten WAZ+Bericht]

 

Seit vielen Jahren sind die Handballer des VfL ein sportliches Aushängeschild Gladbecks. Die Rot-Weißen standen in der semi-profesionellen Dritten Liga so gut sie konnten ihren Mann und seit einiger Zeit wieder in der traditionell bärenstarken Oberliga Westfalen. Dass es die Mannschaft, Jahr für Jahr nicht mitzuhalten, sondern immer wieder auch sportliche Ausrufezeichen zu setzen, ist keineswegs selbstverständlich.

Die Fußballer der DJK Germania Gladbeck kickten in der damals noch viertklassigen Oberliga – und sind längst ganz von der Bildfläche verschwunden. Der Höhenflug des SV Zweckel hielt ebenfalls nur ein paar Jahre an. Heute kämpft Schwarz-Grün vor nur wenigen Zuschauern in der Bezirksliga um den Klassenerhalt. Und auch die Volleyballerinnen des TV Gladbeck, die immerhin acht Jahre lang in der Zweiten Liga eine sehr gute Rolle spielten, sind nur noch in der Regionalliga vertreten – und ebenfalls im Abstiegskampf verstrickt.

Was also ist das Erfolgsgeheimnis des VfL? Kurz gesagt: eine auf Nachhaltigkeit angelegte Arbeit, Jugendarbeit, um genau zu sein. Die Rot-Weißen bilden ihre Spieler aus, sie fördern und fordern sie und sie schenken ihnen in der Ober- und Landesligamannschaft tatsächlich auch das Vertrauen. Nachzufragen etwa bei Youngster Fynn Blißenbach oder Felix Brockmann, die ja schon die nächste Generation sind, nachzufragen auch bei Dustin Dalian, Thorben Mollenhauer, Pascal Kunze, Marcel Giesbert und so weiter und so fort.

Quelle | WAZ Gladbeck (Eingeworfen von Thomas Dieckhoff)
23. Dez 2018

WAZ Gladbeck

Quelle | www.waz.de (Thomas Dieckhoff )

Die Handballer des VfL Gladbeck treffen in einem Test auf Dinslaken. Thoben Mollenhauer ist nach wie vor nicht dabei. Es gibt aber Neuigkeiten.

Die Oberliga-Handballer des VfL Gladbeck haben den unangenehmen Teil der Vorbereitung hinter sich gebracht. In den nächsten Tagen und Wochen wird nun auch wieder gespielt. Los geht’s am heutigen Samstag mit der Partie gegen den Nordrhein-Regionalligisten MTV Rheinwacht Dinslaken (16 Uhr, Riesener-Halle). Auf Thorben Mollenhauer müssen die Rot-Weißen weiter verzichten.

Aber es gibt Neuigkeiten: Der wurfgewaltige Rückraumakteur des VfL wurde Anfang Juli in Herten an der Schulter operiert. „Die OP ist gut verlaufen, aber es wird noch dauern, bis ich wieder spielen kann“, so Mollenhauer im Gespräch mit der WAZ. Aktuell könne er den Arm kaum selbst bewegen. Das sei aber ganz normal.

2016 schlägt das Verletzungspech erstmals zu

Frühestens in sieben Monaten wird Mollenhauer wieder auf der Platte stehen können. Unter Druck setzt sich der Gladbecker, der nie für einen anderen Verein als den VfL Gladbeck gespielt hat, nicht: „Ich habe jetzt, von einer kurzen Unterbrechung abgesehen, zwei Jahre nichts gemacht.“ Soll heißen: Wenn jetzt noch die eine oder andere Woche Zwangspause hinzukommt, sei das auch nicht mehr schlimm.

Anfang Oktober 2016 spielte das Verletzungspech erstmals mit Thorben Mollenhauer Doppelpass. Im Oberliga-Spitzenspiel gegen den TuS Spenge zog sich der Rückraum-Akteur zu Beginn der zweiten Halbzeit eine Schulterverletzung zu. Nach einer langen Pause kämpfte sich Mollenhauer zurück – und verletzte sich in der Rückrunde in Augustdorf prompt erneut an der Schulter.

Thorben Mollenhauer nimmt „seine“ VfLer in Schutz

In ein paar Wochen will er ins Training zurückkehren – und irgendwann auf der Platte sein Comeback feiern. Wann es soweit ist, steht indes – siehe oben – noch in den Sternen.

Dass er die Spiele des VfL in der vergangenen Saison gesehen hat – Ehrensache. War die Runde denn – die Gladbecker sind letztlich Tabellenachter geworden – aus der Sicht des Routiniers eine Enttäuschung? „Hinten raus klar“, beantwortet Mollenhauer diese Frage der WAZ. Er betont sogleich: „Aber man darf nicht vergessen, dass alle Spieler in den vergangenen zwei Jahren ans Limit gegangen sind. Irgendwann geht das nicht mehr.“ Die Niederlagenserie sei aber schon längst abgehakt und kein Thema mehr.

Für Mollenhauer ist Altenhagen der Topfavorit

Mit Interesse hat natürlich auch Thorben Mollenhauer verfolgt, dass beispielsweise Vizemeister TSG AH Bielefeld und Lit Tribe Germania Nordhemmern ihre Kader noch einmal aufgerüstet haben. Kommt da vielleicht sogar mal Neid auf?

„Nö, warum?“ antwortet der Ur-VfLer mit einer Gegenfrage. Und fährt sogleich fort: „Wir gehen bewusst einen anderen Weg. In unserer Jugendabteilung wird gute Arbeit geleistet, das spart Geld.“ Außerdem könnten sich die Fans mit den VfLern (Mollenhauer: „Das sind Jungs aus Gladbeck und der Umgebung.“) viel besser identifizieren.

Die Favoritenfrage ist für ihn damit auch beantwortet. „Wer so viel Geld ausgibt, der setzt sich selber unter Druck.“

Quelle | www.waz.de (Thomas Dieckhoff)

Nein, der VfL Gladbeck lässt sich nicht kirre machen. Wer gedacht hätte, dass die Rot-Weißen, nachdem sie in Altenhagen und Spenge vor der laufenden Saison viel Geld in die Hand genommen haben, um ihre Mannschaften zu verstärken, zur neuen Spielzeit personell auch aufrüsten würden, kennt diesen Klub offenbar nicht gut genug. An der Schützenstraße wird die Nachwuchsarbeit aus Überzeugung betrieben – und das erfolgreich. Nachzufragen etwa bei Thorben Mollenhauer, oder bei Dustin Dalian, Marcel Giesbert oder zukünftig auch bei Philipp Korona und Tim-Frederic Neumann.

Außerdem kann sich der VfL teure Ex-Profis schlicht und ergreifend nicht leisten. Ohne Moos nix los? Von wegen! Dieser Spruch trifft auf keinen Fall zu. Seit mittlerweile vielen vielen Jahren gehören die Gladbecker zu den Topvereinen in der traditionell starken westfälischen Oberliga, immer mal wieder haben sie es auch in die dritthöchste Spielklasse geschafft.

Das gelingt mit einem Minietat, das gelingt mit Jungs aus Gladbeck, die in der Riesener-Halle das Handballspielen von qualifizierten Trainern vermittelt bekommen haben, und mit Jungs aus der näheren Umgebung. Und das gelingt nicht nur kurzfristig, sondern dauerhaft.

Das muss in Gladbeck dem VfL erst einmal einer nachmachen!

Quelle | WAZ Gladbeck (Thomas Dieckhoff)
11. Jun 2017

WAZ Gladbeck

 Quelle | www.waz.de (Thomas Dieckhoff)

Torjäger Krönung fehlt dem Handball-Oberligisten VfL Gladbeck seit Saisonbeginn, Mollenhauer seit Oktober. Bald melden sich die Shooter zurück.

Zusammen haben sie in der vergangenen Handball-Saison 398 Tore erzielt. Max Krönung, Rückraumlinker des VfL Gladbeck, war 231/25-mal erfolgreich und damit bester Schütze der höchsten westfälischen Klasse. 167/41 Treffer glückten Thorben Mollenhauer. Seit dem 1. Oktober müssen die Rot-Weißen auf ihre beiden verletzten Top-Shooter verzichten. Aber die Zeit ohne Krönung und Mollenhauer geht in Kürze zu Ende.

Am 14. Januar kommt Menden

„Vermutlich“, sagt Max Krönung und spricht auch für seinen Mannschaftskollegen Thorben Mollenhauer, „kommt das Menden-Spiel für uns noch zu früh.“ Das Spitzenspiel zwischen dem Tabellenzweiten aus Gladbeck und dem Drittplatzierten am Samstag, 14. Januar, in der Riesener-Halle über die Bühne.

Richtungweisende Partie gegen Menden

Eine richtungweisende Partie. Und deshalb werden die beiden Rückraum-Asse des VfL zumindest alles daran setzen, um bis dahin wieder fit zu werden. Ob’s klappt? Man wird sehen.

Ins Training sind sie bereits zurückgekehrt. „Richtig werfen kann ich jedoch noch nicht wieder“, sagt Kapitän Mollenhauer, der sich am 1. Oktober im Ligahit gegen den TuS Spenge an der Schulter verletzt hatte und sofort operiert worden war. Aber es werde allmählich besser.

Kreuzbandriss beim Endspiel der Polizei-EM

Auch Max Krönung darf in den Übungseinheiten noch nicht so mitmischen, wie er es eigentlich möchte. „Ich trainiere noch ohne Kontakt“, so der Torjäger.

Max Krönung hat in der laufenden Runde noch keine einzige Sekunde spielen können. Kurz nach dem Ende der vergangenen Spielzeit, Anfang Juni, zog sich der Rückraumlinke des VfL in Dänemark im Endspiel der Polizei-Europameisterschaft ohne Fremdeinwirkung einen Kreuzbandriss zu. Auch er musste unters Messer, danach war Geduld gefragt, sehr viel Geduld.

Verein vertraut den eigenen Spielern voll und ganz

Der VfL Gladbeck reagierte unaufgeregt. Vereinsboss Siegbert Busch, Abteilungsleiter Tim Deffte und Trainer Sven Deffte entschieden, den Ausfall des Haupttorschütze Team-intern zu kompensieren. Das klappte hervorragend: Dustin Dalian erfüllte das in ihn gesetzte Vertrauen voll und ganz.

Als es zu Saisonbeginn auch noch Thorben Mollenhauer erwischte, gab es nicht wenige Handballfreunde, die schwarz sahen für die Rot-Weißen in der Oberliga. Inzwischen steht fest: Die Sorgen waren unbegründet. Die Mannschaft erwies sich als gefestigt und als stark genug, um erneut eine sehr gute Rolle zu spielen.

Gladbeck überwintert auf dem zweiten Tabellenplatz

Zu rechnen war damit nicht. Nochmals zur Erinnerung: In der Vorsaison waren 398 von insgesamt 788 Gladbecker Treffer auf Krönungs und Mollenhauers Konto gegangen. Selbst Krönung gesteht, dass die Erfolge zu Beginn der Meisterschaftsrunde „verblüffend“ gewesen seien: „Anfangs sind wir vielleicht auch unterschätzt worden. Die gewonnenen Spiele haben den Jungs dann aber viel Selbstvertrauen gegeben.“

Das Resultat ist bekannt, die Gladbecker überwintern punktgleich mit dem TuS Spenge und der SG Menden an der Tabellenspitze.

Quelle | www.waz.de (Thomas Dieckhoff)

Kapitän Thorben Mollenhauer bleibt dem Handball-Oberligisten VfL Gladbeck treu. Drei weitere Spieler haben ebenfalls ihre Verträge verlängert.

Thorben Mollenhauer bleibt über die laufende Handball-Saison hinaus VfLer. Der zurzeit verletzte Kapitän der Gladbecker Oberliga-Mannschaft einigte sich jetzt mit Abteilungsleiter Tim Deffte auf eine weitere Zusammenarbeit. In Dustin Dalian, Pascal Kunze und Alexander Kramer verlängerten zudem drei weitere Rückraumspieler ihre Verträge.

Björn Sankalla bleibt ebenfalls

Dalian hat der VfL gleich für weitere zwei Jahre an sich gebunden. „Dustin spielt eine starke Saison“, so Tim Deffte. Tatsächlich überzeugte Dalian in den ersten zwölf Partien nicht nur als Torschütze – für den Rückraumlinken stehen 49 Treffer zu Buche – sondern auch in der Defensive.

Mollenhauers Entscheidung pro Rot-Weiß ist keine Überraschung. Der Kapitän gehört schließlich zum VfL wie das Wasserschloss Wittringen zu Gladbeck.

Als VfL-Sportler des Jahres ausgezeichnet

Kürzlich erst wurde der Rückraumspieler als VfL-Sportler des Jahres ausgezeichnet. Mollenhauer, der noch nie den Verein gewechselt hat, ist nicht nur ein überaus talentierter Handballer und ausgewiesener Scharfschütze, sondern auch ein Typ, der eigentlich nie um einen Spruch verlegen ist.

Auch Pascal „Piwi“ Kunze ist ein VfLer durch und durch. Der Rückraumrechte/Rechtsaußen ist kein Shooter, sondern einer, der seine Mitspieler gekonnt in Szene zu setzen weiß und außerdem in der Abwehr leidenschaftlich kämpft. Darüber hinaus engagiert sich Kunze seit Jahren überaus erfolgreich als Trainer in der Nachwuchsabteilung der Gladbecker.

Rückraum-Plätze sind bereits fast alle vergeben

Und Alexander Kramer hat in seiner ersten Saison in der Oberliga-Mannschaft bereits Fuß gefasst und einige wichtige Treffer erzielt.

Der Rückraum ist somit für die nächste Meisterschaftsrunde schon fast komplett. Denn neben Thorben Mollenhauer, Dustin Dalian, Pascal Kunze und Alexander Kramer wird auch Mittelmann Björn Sankalla weiter für den VfL Gladbeck spielen, weil er noch vertraglich an den Verein gebunden ist.

Quelle | www.waz.de (Thomas Dieckhoff)

Thorben Mollenhauer, Kapitän der Oberliga-Handballer, ist vom Vorstand des VfL Gladbeck zum Sportler des Jahres gewählt worden.

Der Vorstand des VfL Gladbeck hat in seiner jüngsten Sitzung in Thorben Mollenhauer einen Handballer zum „VfL-Sportler des Jahres“ gewählt. Mollenhauer ist Kapitän der Oberliga-Mannschaft der Rot-Weißen und infolge einer Schulterverletzung aktuell außer Gefecht gesetzt. „Wir freuen uns, dass Thorben gewählt worden ist“, sagte Tim Deffte, der Leiter der Handballabteilung im VfL Gladbeck.

Tim Deffte hatte Mollenhauer zur Wahl vorgeschlagen. „Thorben ist das Gesicht des VfL“, so Deffte zur WAZ. In seinem Schreiben an den Vereinsvorsitzenden Siegbert Busch hatte der Chef der VfL-Handballer seinen Vorschlag mit diesen Worten begründet: „Thorben durchlief sämtliche Jugendmannschaften des VfL Gladbeck und spielt seit seinem 17. Lebensjahr für unsere Erste Mannschaft. In den vergangenen Jahren ist er nicht nur durch seine spektakulären Tore aufgefallen, sondern er hat sich zu einem bedeutenden Führungsspieler entwickelt.“

Mollenhauer, so Tim Deffte weiter, werde von seinen Teamkollegen, von seinem Trainer und der sportlichen Leitung sehr geschätzt und sei als Kapitän ein vorbildlicher Repräsentant seiner Mannschaft in der Öffentlichkeit. Und weiter: „Auch über die Abteilungen hinweg genießt Thorben großes Ansehen im Verein. Zudem hat er sich in der Jugendarbeit engagiert und hat das Fördertraining geleitet. Die Handball-Abteilung schätzt sich sehr glücklich, Thorben als Sportler, aber insbesondere als Typen in seinen Reihen zu haben.“

Quelle | www.derwesten.de (Thomas Dieckhoff)

Alexander Kramer ist einer der jungen Spieler, die beim VfL Gladbeck mehr Verantwortung übernehmen müssen. Der 18-Jährige hat sämtliche Jugendmannschaft des Vereins durchlaufen.

Auf den VfL Gladbeck kommen in der Handball Oberliga schwere Zeiten zu. Nach Max Krönung fällt auch Thorben Mollenhauer lange verletzt aus. Die beiden Toptorschützen der vergangenen Spielzeit müssen ersetzt werden – auch die jungen Spielern werden dabei eine tragende Rolle spielen. Einer davon ist Alexander Kramer, 18 Jahre alt, gebürtiger Gladbecker und auf der halb-linken-Position zu Hause.

Zunächst hatte es Alexander Kramer der etwas größere Ball angetan, der mit dem Fuß gespielt wird. In der E-Jugend fand er den Weg zum Handball und durchlief alle folgenden Jugendmannschaften des VfL Gladbeck. Vor zwei Jahren hatte er bereits die Vorbereitung mit der ersten Mannschaft absolviert, dann in der zweiten Mannschaft gespielt. Nach einem Jahr der beruflichen Auszeit, ist Kramer zurück beim VfL und gehört jetzt zum Kader von Oberliga-Trainer Sven Deffte.

„Es war schon ein cooles Gefühl, in der heimischen Halle vor der ‘Roten Wand’, der Familie und vielen Freunden einzulaufen“, erinnert sich Kramer wenige Wochen zurück. Im Spiel gegen den Soester TV stand er erstmals in heimischer Halle im VfL-Kader, bereits eine Woche zuvor gehörte er der Mannschaft beim Gastspiel in Hagen an. Gegen den TuS Spenge gelangen ihm kürzlich seine ersten beiden Tore. „Das werde ich nie vergessen“, sagt Kramer. Auch wenn am Ende eine Niederlage stand.

Alexander Kramer weiß, dass die Chancen auf mehr Spielminuten seit den Ausfällen von Max Krönung und Thorben Mollenhauer gestiegen sind. „Der Trainer spricht viel mit uns jungen Spielern und Thorben und Max stehen uns auch immer mit einem Rat zur Seite“, so Kramer. Unter Thorben Mollenhauer genoss der Nachwuchsspieler zu A-Jugendzeiten Fördertraining, kennt die Gladbecker Tormaschine daher gut.

Ein Spieler mit vielen Qualitäten

Überhaupt fühlt er sich in der Mannschaft gut aufgenommen und akzeptiert, auch wenn er die typischen Aufgaben eines jungen Spielers erfüllen muss. „Den Medizinkoffer und den Fußball haben ich immer dabei“, sagt Kramer mit einem Schmunzeln. Hebt aber auch hervor: „Im Training bekomme ich häufiger die Möglichkeit, die Spielzüge einzustudieren. Das hilft mir“,.

In Zukunft dürften auf ihn, ebenso wie die Nachwuchskräfte Mats Pfänder und Felix Brockmann mehr Einsatzzeiten zukommen. Trainer Sven Deffte ist von Kramers Qualitäten überzeugt. „Er hat einen guten Wurf, ist im Mittelblock eine Alternative, sehr mutig und ehrgeizig“, beschreibt Deffte seinen Schützling. Außerdem bringe Kramer die idealen körperlichen Voraussetzungen mit.

Alexander Kramer bleibt trotz des Lobs durch den Trainer bescheiden. „In erster Linie möchte ich mehr Einsatzzeiten bekommen, mich in meinem Spiel verbessern und Lockerheit dazu gewinnen“, sagt Kramer. Vor seinen ersten Einsätzen für die erste Mannschaft sei er nämlich ziemlich nervös gewesen. Aber auch da hat ihm der Trainer zur Seite gestanden. „, Er hat total verständnisvoll reagiert“, so Kramer.

Kramer möchte sich in den kommenden Wochen mehr Einsatzzeiten erkämpfen, außerdem seine Abwehrarbeit stetig verbessern. Für den Handballer, der den Sport auch deshalb betreibt, „weil es der totale Teamsport ist, bei dem sich in dieser Mannschaft jeder auf den anderen verlassen kann und der Zusammenhalt enorm hoch ist“, kommt einen spannende Zeit zu. Eine Zeit, in der einen weiteren Schritt in seiner Karriere machen kann.

Quelle | www.derwesten.de (Maximilian Lazar)

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