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Die Delegiertenkonferenz des VfL Gladbeck wählte einen geschäftsführenden Vorstand. Vorsitzender des 3400-Mitglieder-Klubs bleibt Siegbert Busch.

Siegbert Busch wird den VfL auch in den nächsten drei Jahren als Vorsitzender leiten. Die Delegiertenkonferenz des mitgliederstärksten Sportvereins Gladbecks bestätigte Busch jetzt in seinem Amt.

Ihm zur Seite stehen Markus Fix (Fachbereich Finanzen), Birgit Waschelewski (Geschäftsführung), Tim Tersluisen (Öffentlichkeitsarbeit und Internetbeauftragter), Marlies Küsgen (Frauen- und Integrationsbeauftragte, 100-Jahr-Feier), Bärbel Klatt-Seipelt (Breitensport) und Ulrich Mollenhauer (Projekte).

Vorstand des VfL Gladbeck organisiert die 100-Jahr-Feier im Jahre 2021

Unter anderem wird der neue geschäftsführende Vorstand die Feierlichkeiten zum 100-jährigen Bestehens des VfL Gladbeck anno 2021 organisieren. „Wir werden uns jetzt darüber unterhalten, was wir machen wollen“, so Busch auf WAZ-Nachfrage, „denkbar ist eine große Feier, denkbar sind aber auch viele kleine dezentrale Feiern in unseren Abteilungen.“

Ferner will sich der VfL, dem aktuell 3400 Frauen und Männer, Kinder und Jugendliche angehören, in den nächsten drei Jahren auf den Rehasport konzentrieren und auf die kürzlich gegründete Kinder Sport Schule. „Darüber hinaus möchten wir Fortbildungsmaßnahmen für unsere Übungsleiter anbieten“, so Siegbert Busch.

Rainer Weichelt spricht über die historische Entwicklung des VfL Gladbeck

Zu Beginn der Delegiertenkonferenz des VfL, die im Vereinsheim an der Schützenstraße stattfand, hatte Rainer Weichelt das Wort. Der 1. Beigeordnete der Stadt Gladbeck hielt ein Referat zum Thema „Die historische Entwicklung des VfL Gladbeck seit 1921“. Busch: „Er erinnerte unter anderem daran, dass der Arbeiter-Wassersportverein von den Nazis verboten und 1945 wieder aufgebaut und schließlich in VfL Gladbeck umbenannt wurde. Der VfL wurde dann ein Mehrspartenverein.“

Quelle | www.waz.de
17. Jun 2019

WAZ Gladbeck

 
Quelle | www.waz.de

Mit dem Thema „Nutzung der Schulsporthallen durch die Gladbecker Sportvereine“ befasst sich der Sportausschuss in seiner nächsten Sitzung.

Mario Sommerfeld, SPD-Vize und Vorsitzender des Sportausschusses, wollte Mitte des vergangenen Monats von der Verwaltung wissen, ob den Sportvereinen in Gladbeck genügend Hallenzeiten zur Verfügung stehen oder nicht. Die WAZ berichtete über diese Initiative und Reaktionen seitens der Verwaltung und des VfL Gladbeck (in Person des Vorsitzenden Siegbert Busch). Nun befasst sich der Sportausschuss in seiner Sitzung am Montag, 17. Juni, um 16 Uhr im Ratssaal mit diesem Thema.

Die SPD und die Grünen stellten einen entsprechenden gemeinsamen Antrag. Unter anderem stellen die beiden Parteien diese Frage: „Hat die Stadtverwaltung Gladbeck als Schulträger das Recht und die Möglichkeit, in die Unterrichtszeiten einzugreifen und beispielsweise den Schulsportab 17 Uhr zu beenden?“ Eine weitere lautet: „Sind in den zurückliegenden Jahren Projekte der regelmäßig organisierten Zusammenarbeit zwischen Schulen und Vereinen entstanden?“

VfL Gladbeck: Busch berichtet von „Unruhe in der Elternschaft“

Siegbert Busch, der Chef des VfL Gladbeck, hatte der WAZ von „Unruhe in der Elternschaft“ berichtet und in diesem Zusammenhang darauf hingewiesen, dass es für die Handballabteilung des Vereins inzwischen problematisch sei, den Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen ein leistungsorientiertes Training anzubieten. Dass die Großvereine über selbstverwaltete Kontingente verfügten, stellte Busch nicht in Abrede. Er gab aber zu bedenken, dass diese in den letzten zehn Jahren immer kleiner geworden seien.

Quelle | www.waz.de 
19. Mai 2019

WAZ Gladbeck

Quelle | www.waz.de (Thomas Dieckhoff)
15. Mai 2019

WAZ Gladbeck

Quelle | www.waz.de (Thomas Dieckhoff)

Der VfL Gladbeck lädt am Freitag, 3. Mai, zur Jahreshauptversammlung seiner Handballabteilung.

Die Tagesordnung sieht Vorstandswahlen vor. Tim Deffte, der vor drei Jahren den Posten des Abteilungsleiters von Siegbert Busch übernommen hat, stellt sich zur Wiederwahl.

Einiges ist in dieser Zeit von Tim Deffte und seinem Team bewegt worden. Die sportliche Bilanz dürfte hingegen nicht eindeutig positiv ausfallen. Dafür hat das Aushängeschild der VfLer, die Oberliga-Herrenmannschaft, zuletzt zu sehr geschwächelt.

Für die Jahreshauptversammlung der Handball-Abteilung unterbreitet der Vorstand des Klubs folgenden Wahl-Vorschlag: Tim Deffte (Abteilungsleitung), David Dümmler (Geschäftsführung), Markus Fix (Finanzen), Sebastian Sprenger (Spielbetrieb Jugend), Annika Kirsten (Damen), Hans-Jörg Conrad (1. Herren), Maik Neugebauer (2. Mannschaft), Hans-Werner Bork (3./4. Mannschaft), Heiko Rutkowski (Schiedsrichter/Zeitnehmer), Niklas Krings (Internetbeauftragter) und Rainer Exner (Hallenbewirtschaftung).

Die Jahreshauptversammlung der VfL-Handballer beginnt am 3. Mai um 19 Uhr im Foyer der Riesener Halle an der Schützenstraße.

Quelle | WAZ Gladbeck

Anlässlich der Feierstunde des Sports in Gladbeck hielt Michael Hegemann einen Vortrag. Er berichtete über sein bewegtes Leben als Handballprofi.

Ehre, wem Ehre gebührt. Anlässlich der Feierstunde des Sports sind im Ratssaal zahlreiche Gladbecker Sportler für ihre Verdienste von Bürgermeister Ulrich Roland ausgezeichnet worden. Ehrengast war Michael Hegemann, Handball-Weltmeister von 2007, der heutzutage als Grundschullehrer in Altenessen seine Brötchen verdient. Im Vortrag „Mein Weg zum Nationalspieler“ berichtete er aus seinem bewegten Sportlerleben.

„Es gibt keine allgemeingültige Formel, wie man Nationalspieler werden kann“, sagte Hegemann, der unter seinem Jackett ein T-Shirt des Modelabels „Grubenhelden“ trug und nicht nur damit seine enge Verbundenheit zu Gladbeck zum Ausdruck brachte. Er wolle nur seinen Weg zum Nationalspieler aufzeigen und mitteilen, welche Dinge ihm in der Karriere wichtig waren.

Förster war Hegemanns erster Trainer beim VfL

Alles begann, wie könnte es im Ruhrpott anders sein, mit Fußball auf roter Asche bei der DJK Germania. „Also ich fand, ich hatte ein überragendes Talent“, meinte Hegemann mit einem Augenzwinkern und schaute hinüber zu seinem damaligen Trainer Klaus-Dieter Bugdoll, heute Sportamtsleiter. Er dankte vor allem Klaus Förster, seinem ersten Coach beim VfL Gladbeck, und Siegbert Busch, dem damaligen Abteilungsleiter des Vereins. Mit 17 Jahren spielte Hegemann bereits in der ersten Mannschaft: „Das war ein wichtiger Grundstein für meine weitere Karriere.“ Er durfte als Denker und Lenker fungieren und Verantwortung übernehmen.

Rückschläge gab es auch. In der Bezirksauswahl sei er rausgeflogen. Der Grund: fehlendes Talent. Doch Michael Hegemann ließ sich nicht von seinem großen Ziel abbringen. Trainer Bob Hanning, heute Vizepräsident des Deutschen Handball-Bundes, holte ihn zur SG Solingen. Die ersten Trainingseinheiten verliefen nicht nach Plan. Deshalb holte er sich zusätzlichen Feinschliff in der Gladbecker Heimat bei TV-Trainer Heiner Preute. „Ich möchte“, so Hegemann zu Preute, „gerne Bundesliga spielen. Mir genügt es nicht in der 2. Liga ein brauchbarer Spieler zu sein. Ich möchte mehr.“ Der Ritterschlag folgte im November 2004. Bundestrainer Heiner Brand berief ihn in den Kader der Nationalmannschaft.

Pizzabote serviert Heiner Brand die Rechnung

Hautnah erlebte er die Euphorie bei der Heim-WM 2007. Hierbei erzählte er eine kleine Anekdote. Das Vorrundenspiel gegen Polen ging verloren. Abends hatte die Mannschaft noch Hunger und gab bei einem Pizzaservice Bestellungen auf. Der Bote lieferte die Pizza im Hotel ab, servierte aber ausgerechnet Heiner Brand die Rechnung. „Und schon brannte der Baum lichterloh“, so Hegemann lächelnd.

Quelle | www.waz.de (Carsten Liebfried)

Siegbert Busch, der Vorsitzende des VfL Gladbeck, bezeichnete ihn mal als „harter Knochen“. Jetzt hat Fredi Thamm seinen 90. Geburtstag gefeiert.

Siegbert Busch, der Vorsitzende des VfL Gladbeck, bezeichnete ihn einmal als „harter Knochen“. Handballer wissen, das war als Lob gemeint – und genauso hat Alfred Fredi Thamm es auch verstanden. Am Donnerstag, 15. November, feierte dieser harte Knochen, feierte Fredi Thamm mit Familie und Freunden seinen 90. Geburtstag.

Es gibt kaum eine Sportart, die der Gladbecker in den vergangenen Jahrzehnten nicht ausprobiert hätte. In der Jugend spielte er für Schwarz-Gelb Fußball, später versuchte er sich beim Turnverein als Leichtathlet. Unmittelbar nach Kriegsende schloss er sich der Handballabteilung an – anno 1946 bedeutete das: Feldhandball. Thamm schaffte schnell den Sprung in die erste Mannschaft und war, wie der Gladbecker Sportjournalist Otto Holzer einst treffend feststellte, „stets mit einem großen Kämpferherzen dabei“. Holzer weiter: „Er machte gute und schlechte Zeiten in der Handballabteilung mit, wurde Mittelpunkt des Angriffsspiels, Vorbereiter und Einfädler zahlreicher Tore.“

Thamm wechselte 1982 vom Turnverein zum VfL

1982 wechselte Fredi Thamm vom TV zum VfL. „Meine Tochter Silke spielte damals beim VfL, die Damenmannschaft hatte aber keinen Trainer“, erläutert Thamm seine Entscheidung, den Blauen den Rücken zu kehren. Bei den Roten trainierte er nicht nur die Frauen, sondern auch die zweiten Herren und die A-Jugend.

Damit nicht genug: Fredi Thamm engagierte sich als Beisitzer im Gesamtverein. Bis zum heutigen Tag ist er VfLer geblieben: „Ich bin immer noch passives Mitglied.“

Engagement im Verein Sport für betagte Bürger

Außerdem wurde er Mitglied (und Übungsleiter) im Skiclub, trainierte zwischenzeitlich die Handballer der DJK Germania, ehe er im Verein Sport für betagte Bürger (dem heutigen Verein Sport für bewegte Bürger) eine Radwander- und eine Gymnastikgruppe übernahm. „Handball“, betont Fredi Thamm, der seit 61 Jahren mit seiner Inge verheiratet ist, „habe ich aber am liebsten gespielt.“

Für seine Verdienste um den Sport – zu seiner aktiven Zeit zählte Fredi Thamm zweifellos zu den besten Handballern unserer Stadt – wurde er mehrmals ausgezeichnet. Bereits 1974 würdigte der Westdeutsche Handballverband (WHV) das Engagement Thamms mit der Verleihung des Verbands-Ehrenbriefs. Fünf Jahre später bekam der Gladbecker vom WHV die Silberne Ehrennadel. Die Stadt Gladbeck schließlich zeichnete Fredi Thamm, der überdies von 1998 bis 2006 dem Seniorenbeirat angehörte, anno 1986 mit dem Sportehrenzeichen aus.

Fredi Thamm ist übrigens bis zum heutigen Tage sportlich aktiv. Auf seinem Heimtrainer strampelt er tagtäglich zehn Kilometer herunter. Ein harter Knochen, fürwahr!

Quelle | www.waz.de (Thomas Dieckhoff)
03. Apr 2017

WAZ Gladbeck

Quelle | www.waz.de (Thomas Dieckhoff)

Torjäger Krönung fehlt dem Handball-Oberligisten VfL Gladbeck seit Saisonbeginn, Mollenhauer seit Oktober. Bald melden sich die Shooter zurück.

Zusammen haben sie in der vergangenen Handball-Saison 398 Tore erzielt. Max Krönung, Rückraumlinker des VfL Gladbeck, war 231/25-mal erfolgreich und damit bester Schütze der höchsten westfälischen Klasse. 167/41 Treffer glückten Thorben Mollenhauer. Seit dem 1. Oktober müssen die Rot-Weißen auf ihre beiden verletzten Top-Shooter verzichten. Aber die Zeit ohne Krönung und Mollenhauer geht in Kürze zu Ende.

Am 14. Januar kommt Menden

„Vermutlich“, sagt Max Krönung und spricht auch für seinen Mannschaftskollegen Thorben Mollenhauer, „kommt das Menden-Spiel für uns noch zu früh.“ Das Spitzenspiel zwischen dem Tabellenzweiten aus Gladbeck und dem Drittplatzierten am Samstag, 14. Januar, in der Riesener-Halle über die Bühne.

Richtungweisende Partie gegen Menden

Eine richtungweisende Partie. Und deshalb werden die beiden Rückraum-Asse des VfL zumindest alles daran setzen, um bis dahin wieder fit zu werden. Ob’s klappt? Man wird sehen.

Ins Training sind sie bereits zurückgekehrt. „Richtig werfen kann ich jedoch noch nicht wieder“, sagt Kapitän Mollenhauer, der sich am 1. Oktober im Ligahit gegen den TuS Spenge an der Schulter verletzt hatte und sofort operiert worden war. Aber es werde allmählich besser.

Kreuzbandriss beim Endspiel der Polizei-EM

Auch Max Krönung darf in den Übungseinheiten noch nicht so mitmischen, wie er es eigentlich möchte. „Ich trainiere noch ohne Kontakt“, so der Torjäger.

Max Krönung hat in der laufenden Runde noch keine einzige Sekunde spielen können. Kurz nach dem Ende der vergangenen Spielzeit, Anfang Juni, zog sich der Rückraumlinke des VfL in Dänemark im Endspiel der Polizei-Europameisterschaft ohne Fremdeinwirkung einen Kreuzbandriss zu. Auch er musste unters Messer, danach war Geduld gefragt, sehr viel Geduld.

Verein vertraut den eigenen Spielern voll und ganz

Der VfL Gladbeck reagierte unaufgeregt. Vereinsboss Siegbert Busch, Abteilungsleiter Tim Deffte und Trainer Sven Deffte entschieden, den Ausfall des Haupttorschütze Team-intern zu kompensieren. Das klappte hervorragend: Dustin Dalian erfüllte das in ihn gesetzte Vertrauen voll und ganz.

Als es zu Saisonbeginn auch noch Thorben Mollenhauer erwischte, gab es nicht wenige Handballfreunde, die schwarz sahen für die Rot-Weißen in der Oberliga. Inzwischen steht fest: Die Sorgen waren unbegründet. Die Mannschaft erwies sich als gefestigt und als stark genug, um erneut eine sehr gute Rolle zu spielen.

Gladbeck überwintert auf dem zweiten Tabellenplatz

Zu rechnen war damit nicht. Nochmals zur Erinnerung: In der Vorsaison waren 398 von insgesamt 788 Gladbecker Treffer auf Krönungs und Mollenhauers Konto gegangen. Selbst Krönung gesteht, dass die Erfolge zu Beginn der Meisterschaftsrunde „verblüffend“ gewesen seien: „Anfangs sind wir vielleicht auch unterschätzt worden. Die gewonnenen Spiele haben den Jungs dann aber viel Selbstvertrauen gegeben.“

Das Resultat ist bekannt, die Gladbecker überwintern punktgleich mit dem TuS Spenge und der SG Menden an der Tabellenspitze.

Quelle | www.waz.de (Thomas Dieckhoff)

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