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Ralph Willam soll zukünftig den Handball-Kreisligisten TV Gladbeck führen. Der 28-Jährige spielte zuletzt für den Oberligisten Rheinwacht Dinslaken.

Ein alter Bekannter kehrt nach Gladbeck zurück: Der ehemalige VfL-Akteur Ralph Willam streift sich ab der neuen Saison das blau-weiße Trikot des Handball-Kreisligisten TV Gladbeck über und hat durchaus große Ziele. Nicht umsonst sagt Trainer Norbert Pröse über den hochkarätigen Zugang: „Das ist ein Leader, wie ich ihn mir gewünscht habe.“

Ralph Willam lief zuletzt für den MTV Rheinwacht Dinslaken in der Oberliga auf. Er hat sich allerdings entschieden, mit dem Sport etwas kürzer treten zu wollen. Den TV Gladbeck hat er sich dabei nicht ohne Grund als neue sportliche Heimat ausgesucht. „Hier ist eine Menge Potenzial da. Einige der Jungs haben aus meiner Sicht schon gutes Landesliga-Niveau“, lobt Willam sein künftiges Team.

Ganz besonders freut sich der 28-Jährige allerdings darauf, mit seinem Freund und Trauzeugen Tobias Thiel zusammenspielen zu können, der letztlich auch den Kontakt zum TVG herstellte. „Viel Überzeugungsarbeit war da schon nicht mehr nötig“, sagt Willam. Bei den Blauhemden ist er nicht nur als Spieler fest eingeplant, sondern er wird als Co-Trainer auch Coach Norbert Pröse über die Schulter gucken, um erste Erfahrungen im Trainerbereich zu sammeln. Ein Zukunftsmodell? „Langfristig kann ich mir gut vorstellen, als Trainer zu arbeiten und selbst eine Mannschaft zu übernehmen“, so Willam.

In der Hauptsache soll der Zugang der Mannschaft um Lars Sporkmann aber natürlich neue spielerische Qualität verleihen und zum Führungsspieler werden. Verändern muss sich Ralph Willam dafür nicht, wie er selbst sagt: „Ich bin jetzt kein Überflieger. Aber ich versuche immer, 100 Prozent zu geben. Ich lasse den Kopf nicht hängen und will versuchen, das auch der Mannschaft zu vermitteln.“

Von welcher Position auf dem Feld er das in der Meisterschaftsrunde 2015/16 tun soll, ist auch schon längst abgestimmt. Norbert Pröse sieht Ralph Willam als Rückraumakteur, also auf der Position, die er im Jugendbereich beim VfL Gladbeck gelernt hat. Erst danach wurde er zum Kreisläufer umfunktioniert. „Da sehe ich durchaus meine Stärken und kann mich gut mit der Position anfreunden“, gibt der „Neue“ zu Protokoll.

Ein ehemaliger Oberligaspieler mit Führungsanspruch und Erfahrung – Ralph Willam kann in der neuen Saison zu einer echten Stütze im blau-weißen Mannschaftsgefüge werden.

Groß geworden ist Willam wie bereits erwähnt in der Jugendabteilung des VfL Gladbeck. Er verließ die Rot-Weißen anno 2006 und schloss sich dem MTV Rheinwacht Dinslaken an. In der Saison 2008/2009 kehrte er zum VfL zurück. Allerdings nur kurz. Denn noch im Saisonverlauf wechselte er wieder nach Dinslaken.

Quelle | www.derwesten.de (Sebastian Himmelseher)

Handball-Kreisligist TV Gladbeck meldet in Ralph Willam, zuletzt in der Niederrhein-Oberliga für Rheinwacht Dinslaken aktiv, einen hochkarätigen Zugang.

Handball-Kreisligist TV Gladbeck treibt die Kaderplanungen für die nächste Saison voran und überrascht mit einem hochkarätigen Zugang: Ralph Willam wechselt vom Niederrhein-Oberligisten MTV Rheinwacht Dinslaken zu den Blau-Weißen und sorgt schon jetzt für jede Menge Euphorie bei Coach Norbert Pröse.

„Er ist genau die Art von Spieler, die ich mir gewünscht habe. Vom Charakter und Willen her kann Ralph ein echter Leader werden“, gerät Pröse fast schon ins Schwärmen. Reichlich Vorschusslorbeeren für den Mann, dessen Name in Gladbeck noch aus seinen VfL-Zeiten bekannt ist: Bis 2009 spielte Willam als Kreisläufer in der damaligen Regionalliga West für die Rot-Weißen, ehe er mit zwischenzeitlichem Engagement in Westerholt an seine alte Wirkungsstätte nach Dinslaken zurückkehrte.

Von dort aus haben ihn vor allem seine Freunde und TV-er Patrick Schmidt und Tobias Thiel nach Gladbeck gelotst. Spielte er in Dinslaken und auch beim VfL als Kreisläufer, soll der 28-Jährige bei den Blau-Weißen als Rückraumakteur zum Zuge kommen und darüber hinaus als Co-Trainer von Norbert Pröse fungieren.

„Für uns ist das eine Bombenverstärkung. Ralph gibt immer einhundert Prozent, genau das brauchen wir“, so Pröse, der sich von diesem Transfer durchaus auch Signalwirkung für die weitere Kaderplanung erhofft.

Quelle | www.derwesten.de (Sebastian Himmelseher)

Ralph Willam verdient als Industriemechaniker auf der Zeche Auguste Victoria in Marl seine Brötchen.Der 21-Jährige kehrt nach einem Intermezzo in Dinslaken zum VfL Gladbeck zurück. 

Kreisläufer müssen verschiedene Qualitäten mitbringen. Zupacken zu können gehört ganz zweifellos zu den gefragten Fertigkeiten der Spieler, die im Angriff am gegnerischen Sechs-Meter-Kreis ihr Hauptbetätigungsfeld haben. Ralph Willam, der in der neuen Handball-Saison beim VfL Gladbeck neben Alexander Tesch als Kreisläufer agieren wird, kann zweifellos richtig an- und zupacken. Der 21-Jährige verdient seine Brötchen schließlich als Industriemechaniker auf der Zeche Auguste Victoria in Marl.

Wie die beiden anderen Zugänge des VfL Gladbeck für die Meisterschaftsrunde 2008/2009, Tobias Kokott und Marcel Nichulski, ist auch Ralph Willam an der Schützenstraße ein alter Bekannter. Nachdem er vom ersten D-Jugendjahr an für alle Nachwuchsmannschaften des VfL gespielt hatte, wechselte er im Sommer 2006 zum MTV Rheinwacht Dinslaken in die Oberliga. Zum einen, weil er sich in Gladbeck gegen die damalige Konkurrenz – Carsten Kremling und Gordon Weinhold agierten seinerzeit für die Rothemden ziemlich erfolgreich am Kreis – keine rechte Chance ausrechnete. Und zum anderen, weil MTV Rheinwacht Dinslaken einen Kreisläufer suchte und zudem in Spielertrainer Marius Timofte einen namhaften Mann auf der sportlichen Kommandobrücke hatte. „Ich habe gehofft, von Timofte lernen zu können“, so Ralph Willam.

Seither hat sich vieles getan: Carsten Kremling und Gordon Weinhold spielen nicht mehr für den VfL Gladbeck, Ralph Willam hat in Dinslaken zwei Lehrjahre unter der Regie des ehemaligen rumänischen Nationalspielers Timofte absolviert. „Ich denke, ich habe in der Abwehr einiges gelernt. Und spielerisch habe ich mich auch entwickelt“, sagt der Kreisläufer, der in der Gladbecker A-Jugend mit Pascal Kunze, Marcel Giesbert und Thorben Mollenhauer zusammengespielt hat, Akteure, die wie jetzt auch er den Sprung in die Regionalliga-Mannschaft des VfL geschafft haben.

Nicht nur seine ehemaligen Teamkameraden machten es Willam leicht, in der Riesener Halle sofort wieder Fuß zu fassen. „Der Kontakt war ja nie abgebrochen“, sagt der aus Gelsenkirchen stammende Spieler, der übrigens ein Cousin des VfL-Rückraumlinken Timo Marcinowski ist. „Es war, als ob ich nie weg gewesen wäre“, betont Willam.

Was hat sich der Youngster für die am 6. September beginnende Spielzeit vorgenommen? Nun, Willam möchte zunächst einmal mit seinem neuen alten Verein möglichst schnell den Klassenerhalt unter Dach und Fach bringen. Das ist jedoch nur sein Minimalziel. „Zwischen Platz acht und zehn können wir erreichen, ich hoffe sogar noch mehr“, sagt der Rückkehrer, dessen persönliches Ziel lautet, Stammspieler zu werden. Dazu muss er in der Vorbereitung und den anstehenden Testspielen kräftig zu- und anpacken, also richtig malochen.

Aber das ist für einen Industriemechaniker, der unter Tage schuftet, nun wirklich nichts Ungewöhnliches.

Quelle | www.derwesten.de (Thomas Dieckhoff)

Nach akuten Personalproblemen im Vorfeld verletzte sich auch noch Lars Preuß nach zehn Minuten am Oberschenkel.

A-Jugend/Oberliga: HSG Hüllhorst – VfL Gladbeck 34:32 (18:12)

„Knackpunkt waren dann die letzten fünf Minuten der ersten Halbzeit“, spielte Trainer Martin Blißenbach auf eine Serie der HSG an, die einen für den VfL uneinholbaren Vorsprung herausspielten.

„Toll war aber die kämpferische Leistung in Halbzeit zwei“, lobte Blißenbach das Team. Dieses verkürzte rasch den Rückstand und kam sogar bis auf ein Tor heran. „Dann fehlte uns aber die nötige Fitness und vielleicht auch das letzte Quäntchen Glück“, gab der Trainer zu.

Am Donnerstag (26.1.) treffen die A-Junioren des VfL im Nachholspiel auf TuRa Bergkamen. Mit Pascal Kunze und Christoph Schumann sowie den B-Jugendlichen Thorben Mollenhauer und Jan Sinke soll dann ein Sieg her.

Tore: Marcel Giesbert (10), Stephan Finster, Tobias Kroll, Jens Rosenbaum (je 5), Jan Sinke, Lars Preuß, Ralph Willam (je 2) und Jan Janko (1).

Quelle | Ruhr-Nachrichten Gladbeck

Mit dem Spiel seiner Mannschaft kann Trainer Klaus Zuchowski zu frieden sein. Die ersten 20 Minuten der Partie überzeugten Gladbecks A-Junioren sogar mit einer Führung. Diese mussten sie dann leider abgeben, bevor sie knapp hinten liegend in die Kabinen gingen.

A-Jugend/Oberliga: SC Aplerbeck 09 – VfL Gladbeck 36:35 (18:15)

Der zweite Durchgang bot schließlich ein ständiges hin und her, bis die Dortmunder nach 60 Minuten knapp die Nase vorn hatten. „Wir sind gescheitert an zu vielen individuellen Fehlern in den entscheidenden Situationen.“, erkannte Trainer Klaus Zuchowski. Mit weniger Fehlern wäre sogar ein Sieg drin gewesen.

Thorben Mollenhauer, eigentlich Spielmacher der B-Jugendlichen, gab dem Spiel gute Impulse, verteilte die Bälle und setzte geschickt den Kreisläufer ein. Einziger Wermutstropfen im Nachhinein: Trainer Zuchowski warf am Dienstag nach der Partie das Handtuch, aufgrund einiger Ungereimtheiten mannschaftsintern.

Es trafen: Jens Rosenbaum (9), Pascal Kunze (8), Marcel Giesbert (4), Tobias Kroll (4), Lars Preuß (3), Thorben Mollenhauer (2), Ralph Willam (2), Christoph Schumann (2) und Jan Janko.

Quelle | Ruhr-Nachrichten Gladbeck
06. Nov 2005

Mehr als knapp

“Das Ergebnis ist am Ende natürlich sehr glücklich“, sieht Trainer Klaus Zuchowski ein. Er spricht von einer katastrophalen ersten Halbzeit, dessen erbrachter Rückstand nur durch kämpferische Leistung im zweiten Durchgang wettgemacht werden konnte.

A-Jugend/Oberliga: VfL Gladbeck – DJK TuS Ruhrtal Witten 31:30 (12:15)

Der VfL startete zuerst unglücklich, lag schnell 0:5 hinten. Bis sich der Gastgeber nach und nach herantasten konnte, und Mitte der zweiten Hälfte, mit 21:21 ausgleichen konnte. Anschließend folgte ein ständiges hin und her, bis nach 60 Minuten der VfL aus Gladbeck knapp die Nase vorn hatte.

„Natürlich können wir spielerisch Besseres leisten, doch bin ich nach der packenden Schlussphase sehr zu frieden mit dem Ergebnis“, erklärt Zuchowski unmittelbar nach dem Sieg. Er betonte zuletzt insbesondere die richtige Einstellung bei seinem Team, die schlussendlich zwei Punkte wert war.

Es trafen: Jens Rosenbaum (7/2), Tobias Kroll (5), Marcel Giesbert (5), Lars Preuß (4), Ralph Willam (4), Stephan Finster (3), Christoph Schumann, Nils Klinkenbuß, Pascal Kunze und Jan Eversmann.

Quelle | Ruhr-Nachrichten Gladbeck
26. Feb 2002

WAZ Gladbeck

C-Jugend/Nachholpartie: VfL – SV Westerholt 23:20 (10:8). „Wir haben uns heute das Leben selbst schwer gemacht”, ärgerte sich Vertretungs-Coach Peter Janko trotz des überraschenden Sieges über den derzeitigen Tabellenvierten. Zu oft haben die VfLer zu „blind” agiert und so die zwei Zähler unnötig in Gefahr gebracht. Insgesamt war Janko mit dem Erfolg jedoch sehr zufrieden. Bewiesen seine Schützlinge doch – wie beim 2:4-Rückstand – eine gute Moral und kämpften sich wieder in Führung.

Treffer: Pascal Kunze (6), Ralph Willam (6), Jan Janko (4), Tobias Kroll (3), Stephan Finster (3), Björn Roth (1).

Quelle | WAZ Gladbeck
16. Jan 2002

WAZ Gladbeck

18. Dez 2001

WAZ Gladbeck


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