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Der Handball-Nachwuchs des VfL Gladbeck peilt bei in den anstehenden Qualifikationsturnieren einmal mehr hohe Ziele an.

Nach der Saison ist vor der Saison. Dieser Spruch gilt im Jugendhandball noch mehr als in anderen Sportarten. Gerade erst ist die Punkterunde 2015/2016 beendet worden, da bereiten sich der Nachwuchs schon wieder auf die anstehenden Qualifikationsturniere vor. Der VfL Gladbeck verfolgt einmal mehr ambitionierte Ziele im Jugendbereich. „Wir peilen mit der männlichen A- und B-Jugend die Landesliga an“, sagt VfL-Jugendleiter Sebastian Sprenger, „und mit den B-Mädchen sowie mit der männlichen C-Jugend die Oberliga-Vorrunde.“

Die Rot-Weißen verspüren Rückenwind. Über 30 Kinder werden in der F-Jugend unter der Regie von Trainerin Meike Janko im VfL Gladbeck mit dem Handballspielen beginnen. Ist das der vielzitierte Boom, den Andreas Wolff, Tobias Reichmann & Co. durch den sensationellen Gewinn des Europameisterschaftstitels im Januar ausgelöst haben? „Genau kann man das natürlich nicht sagen“, so Sebastian Sprenger, „aber Fakt ist, dass wir genau in dieser Zeit ordentlichen Zuspruch erhalten haben.“ In einem Fall ist sich der Jugendleiter ganz sicher: „Eine Mail haben wir in der Halbzeitpause des EM-Halbfinalspiels zwischen Deutschland und Norwegen erhalten.“

Mehr Kinder und Jugendliche, die Handball spielen möchten, stellt den VfL Gladbeck aber auch vor ein Problem. Die Abteilung ist nämlich mit Hallenzeiten nicht gerade gesegnet. Dem VfL-Nachwuchs steht die Riesener-Halle zur Verfügung, ferner freitags stundenweise die Halle der Wittringer Schule und die der Willy-Brandt-Schule. „Es kommt immer gerade so hin“, betont Sebastian Sprenger. Was aber auch darauf zurückzuführen ist, dass die Nachwuchshandballer improvisieren können. So nutzen sie beispielsweise das Foyer der Riesener-Halle zum Training und Samstagvormittage.

Obwohl die Voraussetzungen also nicht gerade optimal sind, steckt sich der VfL Gladbeck für die Qualifikationsturniere wieder hohe Ziele. Die männliche A1 und die B sollen nach Möglichkeit die Landesliga erreichen – wie in der vergangenen Saison. Für den ältesten Nachwuchs der Rot-Weißen wird es schon am 10. April wieder ernst. Denn dann beginnt der Quali-Marathon mit der Vorrunde auf Kreisebene. Die B-Jugend steigt am 17. April ein, und am Sonntag, 24. April, fungiert der VfL Gladbeck als Ausrichter des Kreis-Endrundenturniers.

Peter Janko beendet Trainer-Karriere

Im Trainerteam gibt es Veränderungen. Wie bereits berichtet, nimmt Kai Brockmann, der in der gerade zu Ende gegangenen Saison für die männliche B-Jugend verantwortlich war, eine Auszeit als Coach. Außerdem hat Peter Janko nach vielen vielen Jahren seine Trainerkarriere beendet. „Peter hat versprochen, hin und wieder bei uns vorbeizuschauen“, so Sprenger, der die D-Jugend, die Peter Janko trainiert hat, übernehmen wird. Für Brockmann hat der VfL in Lutz Drochtert einen neuen Übungsleiter gefunden. Der B-Lizenzinhaber war in den vergangenen Jahren in der Nachwuchsabteilung des FC Schalke 04 aktiv und zuletzt als Trainer der C-Jugend der Königsblauen. „Lutz Drochtert ist ein sehr erfahrener Mann, der super zu uns passt“, sagt Sprenger. Der neue B-Jugendtrainer des VfL hat unter anderem mit Martin Blißenbach in Beckhausen Handball gespielt. Apropos Blißenbach: Der wird sich in der neuen Spielzeit um die männliche A-Jugend des VfL kümmern, während Pascal Kunze, der bisher die A trainiert hat, die C-Jugend coachen wird.

Quelle: www.derwesten.de (Thomas Dieckhoff)

Die Handball-D-Jugend des VfL Gladbeck gewann in der Kreisliga bei der PSV Recklinghausen mit 26:25. Die Schlussphase war nichts für schwache Nerven.

D-Jugend/Kreisliga: PSV Recklinghausen – VfL Gladbeck 25:26 (10:15)

Das Spiel der VfL-D-Jugend beim Tabellendritten aus Recklinghausen entwickelte sich in der zweiten Halbzeit zu einem echten Handball-Krimi. In einem offenen Schlagabtausch hatte der Gladbecker Nachwuchs am Ende schließlich die besseren Karten. Die Rot-Weißen um Trainer Peter Janko setzten sich wegen der individuellen Stärke einiger Akteure durch, aber auch deshalb, weil das Team in der Schlussphase nicht in Hektik verfallen ist.

In der ersten Hälfte wusste der VfL spielerisch zu überzeugen und lag immer in Führung. Nach dem Wechsel bauten die Gladbecker die Führung auf 17:11 aus. Die Spieler der PSV ließen aber nicht locker und ein wurfgewaltiger Rückraumspieler verkürzte mit einigen Treffern. Plötzlich stand es 19:19, alles war wieder offen. Nun ging es hin und her: Der VfL legte vor, Recklinghausen glich wieder aus. Alexander Blankenhagen schaffte mit zwei Treffern die 24:22-Führung für Gladbeck. Aber damit war immer noch nichts entschieden. Der PSV egalisierte nämlich erneut. Josh Haase legte vor zum 25:24, Recklinghausen glich einmal mehr aus. Es blieb Max Breil vorbehalten, den Siegtreffer für die Rot-Weißen zu erzielen.

Für den VfL Gladbeck spielten Josh Haase (8), Alexander Blankenhagen (6), Maximilian Breil (4), Amin Guizani, Julien Spengler (je 3), Justin Tautz (2), Luca Baukholt, Fynn Hanspach, Pascal Heeger, Linus Konietzka, Ben Strotherm und Tobias Blömer im Tor.

D-Mädchen/Kreisliga: VfL Gladbeck – HSC Haltern-Sythen II 27:13 (13:7)

Etwa zehn Minuten dauerte es, bis der Knoten bei den Mädchen des VfL im Heimspiel gegen HSC Haltern-Sythen II platzte und die „Tormaschine“ angeworfen wurde. Bis dahin war es bis zum 6:5 ein relativ ausgeglichener Schlagabtausch.

VfL-Trainer Lars Keller kommentierte: „Ein paar kleine Schwächen in der Abwehr sollten noch abgestellt und die Chancenauswertung im Abschluss verbessert werden, aber bei diesem Ergebnis ist das Kritik auf hohem Niveau. Die Mannschaft hat gut gespielt und den Vorsprung konstant ausgebaut.“

Die hohe Führung nahmen die Gladbecker zum Anlass, um ein wenig zu experimentieren und allen Mädchen ausreichend Spielzeit zu geben.

Für den VfL Gladbeck spielten Joana Kegelmann (9), Lara Kawohl (6), Rada Jaouadi, Jennifer Stiles (je 4), Emilie Keller (3), Sophie Tabeling (1), Klara Nachtigal, Sarah Schmidt, Marie Steiner, Anne Tabeling und Aurora Kryeziu und Mavie Lumma im Tor.

Quelle: www.derwesten.de (Redaktion Gladbeck)
02. Nov 2014

Gut verkauft

Auch unsere C/2-Mädchen musste an diesem Wochenende auswärts ‚ran; leider mehr oder weniger zeitgleich zu den C/1-Mädchen, so dass D-Jugendcoach Peter Janko mit zur Gesamtschule Berger Feld fuhr…

C-Mädchen/Kreisklasse: TB Beckhausen – VfL Gladbeck II 29:22 (15:11)

Verstecken brauchten sich unsere Mädels nicht… Trotz null Punkten auf dem Konto zeigten sie von Anfang, dass sie kämpfen und auch mit ungewohnten Situationen umgehen können. So versuchten sie, Peters – der ja bekanntlich auch einige Erfahrungen im Mädchenhandball hat  Anweisungen zu befolgen… und denen des Schiedsrichters: Weil nämlich der eigentliche Schiedsrichter nicht erschien, einigte man sich darauf, trotzdem zu spielen und geleitet wurde das Spiel vom gastgebenden Trainer ohne Pfeife und Karten. Sehr ungewöhnlich, aber besser als nicht zu spielen und Spielpraxis zu missen!

Diese bekamen die Mädels dann auch und konnten mit 22 Treffern glänzen. Das war uns bisher nicht gelungen und es belegt, dass wir in der Entwicklung einen Schritt weitergekommen sind. Dass es mit dem ersten Saisonsieg nicht klappte lag an der Erfahrung und körperlichen Überlegenheit der Gegnerinnen… Ein Lob an die Mädels und ein Danke an Peter!

Es spielten: Marie Herden (6), Manal Jaouadi, Leah Klaus (je 4), Zarif Usoyan (3), Lilian Strotherm (2), Manar Jaouadi, Frederike Meyer, Maria Nothelle (je 1) und Azniv Usoyan im Tor.

Quelle | Daniela Kirsten-Zickelbein

Unsere D-Jugend sicherte sich beim Qualifikationsturnier am Sonntag, dem 25. Mai, in der heimischen Riesener Halle zusammen mit Teutonia Riemke und dem TV Gladbeck den direkten Einzug in die Kreisliga…

Dem Team von Trainer Peter Janko reichten zwei deutliche Siege gegen den HSC Eintracht Recklinghausen (10:4) und Westfalia Scherlebeck (7:1) sowie eine 5:5-Punkteteilung nach verschlafenem Start im Gladbecker Duell und eine 5:8-Niederlage gegen den ungeschlagenen Turniersieger Riemke zum zweiten Platz und der damit verbundenen Qualifikation zur Spielklasse der besten zehn D-Jugendteams des Handballkreises Industrie.

Quelle | Sebastian Sprenger

Die Handball-Jugendabteilung des VfL Gladbeck lädt am Samstag, 7. September, um 11 Uhr, zur vierten Auflage des Turniers um den ELE-Cup für D-Jugendmannschaften. Ausgetragen wird es in der Riesener-Sporthalle an der Schützenstraße 23.

Teilnehmer sind der SC Bayer 05 Uerdingen, die PSV Recklinghausen, der SC Bottrop und, mit zwei Mannschaften, der gastgebende VfL Gladbeck. Ein Team aus Dinslaken hat kurzfristig abgesagt.

„Wir organisieren“, so Peter Janko vom Ausrichter, „ein echtes Vorbereitungsturnier mit wenigen, starken Mannschaften und einer zeitlichen Belastung von 17 Minuten pro Spiel, die eine Woche vor Saisonbeginn unbedingt nötig ist.“ Die D-Jugend des VfL habe sich für die höchste Spielklasse im Handballkreis-Industrie qualifiziert und werde in der Saison nur auf spielstarke Mannschaften treffen. „Mit dem ELE-Turnier“, sagt Janko, „wird die letzte Vorbereitungsphase abgeschlossen.“

Quelle | WAZ Gladbeck

Recht still und leise ist beim VfL Gladbeck jetzt eine Ära zu Ende gegangen: Peter Janko hat sich nach 22-jähriger Tätigkeit als Jugendleiter der Handball-Abteilung nicht mehr zur Wahl gestellt. So ganz geht er aber nicht, als Trainer der D-Jugend wird Janko auch zukünftig den Rot-Weißen zur Verfügung stehen.

„Nach über 20 Jahren war es mein Anliegen, neuen Schwung hereinzubringen“, sagt Janko. Den Posten des Lehrers übernimmt Sebastian Sprenger, der zuvor viele Jahre lang als Jugend-Koordinator für den VfL-Nachwuchs und vorher als Aktiver tätig war. Sprengers erster Trainer bei den Rothemden war . . . ein gewisser Peter Janko. Der neue Jugendleiter ist also ein Mann mit Stallgeruch, einer, der über sich sagt: „Einmal VfL, immer VfL!“

„Wir haben“, sagt Peter Janko mit Blick zurück auf seine Amtszeit, „Höhen und Tiefen erlebt.“ Den Tiefpunkt erlebte Janko wohl, als er im Sommer 1991 Jugendleiter wurde. Eine A-Jugend gab’s damals nicht, die B-Jugend des VfL war die schlechteste (!) im Kreis Industrie und die C-Jugend dümpelte im müden Mittelmaß herum. Diese Mannschaft gewann immerhin das eine oder andere Spiel, weil in ihren Reihen in Michael Hegemann ein Ausnahmetalent stand, das bekanntlich Nationalspieler und, 2007, Weltmeister wurde.

Janko packte an, gemeinsam mit dem Vorstand unter Regie von Siegbert Busch, und zusammen mit einem engagierten und qualifizierten Trainerteam („Wir hatten immer gute Trainer“ – O-Ton Janko) stellten sich Erfolge ein. 1997 qualifizierte sich die A-Jugend des VfL Gladbeck erstmals fürs Halbfinale der Westfalenmeisterschaft, 2000 zum zweiten Male. Und 2006 zog die B-Jugend um Trainer Klaus Förster gegen Jöllenbeck ins westfälische Finale ein und gewann den Titel. „Das“, erinnert sich Janko, „war sicherlich ein Höhepunkt.“

Viel Freude bereiteten dem Jugendleiter zudem die Partien der ersten Mannschaft in der Regional- und Oberliga sowie in der vergangenen Saison in der Dritten Liga, weil er dort die Früchte der Arbeit sah. In Zahlen: Neun Akteure aus dem aktuellen Kader der Ersten, Tim Deffte, Sven Deffte, Thorben Mollenhauer, Pascal Kunze, Heiko Brandes, Andreas Tesch, Recep Koraman, Freddy Steinbach und Don Singh Toor, sind Eigengewächse oder haben in Jugendmannschaften des VfL gespielt.

Sebastian Sprenger, Peters Jankos Nachfolger, übernimmt eine intakte und inzwischen auch wieder erfolgreiche Abteilung. „Zuletzt hatten wir einen Durchhänger“, gibt Janko zu. Der jedoch überwunden werden konnte. Wie berichtet qualifizierten sich die B- und die C-Jugend für die Landes- bzw. Oberliga. Insgesamt neun Mannschaften des VfL Gladbeck werden in der nächsten Punkterunde am Spielbetrieb teilnehmen. Es wächst also etwas nach an der Schützenstraße. „Wir wollen auch zukünftig“, betont Sprenger, „sowohl den Förder- als auch den Leistungsgedanken beibehalten.“

Quelle | www.derwesten.de

Der FC Erkenschwick gewann das Handball-Turnier für D-Jugendmannschaften um den ELE-Cup. Das Team des Gastgebers VfL Gladbeck landete auf dem dritten Platz.

VfL-Abteilungsleiter Siegbert Busch begrüßte die Nachwuchshandballer in der Riesener Halle und verfolgte danach interessiert etliche Partien. Die Siegerehrung nahm Thorben Mollenhauer vor. Der Rückraumakteur der ersten Mannschaft der Rot-Weißen überreichte allen Teams unter anderem Freikarten für das Oberliga-Heimspiel des VfL am 18. September gegen Hahlen.

Das Turnier wurde bereits in der Vorrunde von den späteren Finalisten Erkenschwick und Schalke 04/96 dominiert. Die Endrunde war an Spannung kaum zu überbieten, erst in den letzten Sekunden fiel jeweils die Entscheidung in den drei Spielen. Im kleinen Finale lagen die Gladbecker gegen Westerholt schnell mit 4:0 in Führung. Ein leichter Sieg schien möglich. Doch es kam anders, kurz vor Schluss glückte Westerholt der Ausgleich. Im letzten Angriff avancierte schließlich VfL-Kreisläufer Leon Schröter zum Matchwinner. 11:10 – die Riesener Halle stand Kopf.

Der Turniersieger musste im Siebenmeterschießen ermittelt werden. Die Erkenschwicker waren dabei die etwas glücklichere Mannschaft und setzten sich mit 10:9 durch.

VfL-Jugendleiter Peter Janko war zufrieden: „Bemerkenswert war die fast freundschaftliche Atmosphäre unter den Spielern. Während der Spiele wurde mit allen erlaubten Mitteln gekämpft. Nachher saßen die Teams teilweise zusammen und schlossen Kontakte.“

Quelle | www.derwesten.de (Redaktion Gladbeck)
23. Feb 2009

Wie die Profis

VfL setzt sich im Siebenmeterschießen gegen die HSG Rauxel-Schwerin durch und gewinnt das Turnier.Torwart Robin Nacke wehrt drei Siebenmeter ab und wird so für die Gastgeber zum Matchwinner

„Das war eine rundum gelungene Veranstaltung.“ Dieses Fazit zog Peter Janko, der Jugendleiter der Handballabteilung des VfL Gladbeck, nach dem 1. ELE-Turnier für D-Jugendmannschaften in der Riesener Halle. Dass die Veranstaltung aus sportlicher Sicht für die Gastgeber überaus erfreulich verlief, hatte mit dem Resümee Jankos, der zugleich Trainer der D-Jugend ist, nichts zu tun.

„Wir haben spannende Spiele gesehen und die Tribüne war gut gefüllt“, sagte Janko, dessen Team sich am Ende im Siebenmeterschießen gegen die HSG Rauxel-Schwerin aus Castrop durchgesetzt hatte.

Der VfL erwies sich als guter Gastgeber. Bevor das Turnier vom SV Schermbeck und von Rot-Weiß Dorsten eröffnet wurde, durften die Handball-Knirpse wie die Profis zu Musik und Applaus von den Rängen in die Halle einlaufen. Siegbert Busch, der Abteilungsleiter des VfL und Trainer der Regionalliga-Mannschaft, begrüßte die Teams, die in den folgenden Stunden bewiesen, warum sie zu den besten im Handball-Kreis zählen.

Zwei Teams blieben im Turnierverlauf ungeschlagen: der VfL und die HSG Rauxel-Schwerin wiesen beide 5:1-Zähler auf. Weil sich die Teilnehmer darauf verständigt hatten, dass bei Punktgleichheit nicht das Torverhältnis entscheiden sollte, kam es zum Siebenmeterschießen. Dabei hatten die Gastgeber das Glück auf ihrer Seite und Robin Nacke im Tor. Der Schlussmann des VfL wehrte ganz im Stil von Tim Deffte oder Tobias Kokott, den Keepern der Ersten, nicht weniger als drei Siebenmeter ab und wurde so zum Matchwinner.

Die Preise überreichte ein Youngster aus der Regionalliga-Mannschaft. Thorben Mollenhauer, der der Jugendabteilung des VfL Gladbeck entstammt und inzwischen Stammspieler in Siegbert Buschs Team ist, verteilte die Sporttaschen, die die ELE gestiftet hatte, ferner Medaillen für beide Siegermannschaften sowie Urkunden mit Foto und Süßigkeiten zum Trost.

Positiv bewerteten die Gästetrainer das Turnier. Der Termin unmittelbar vor Karneval kam gut an, weil keine Mannschaft in der Meisterschaft beschäftigt war. Auch die Spielzeit von 22 Minuten pro Partie hielten die Übungsleiter für angemessen.

Der spätere Sieger VfL kam anfangs nur schleppend ins Turnier. „Gegen Rauxel-Schwerin“, sagte Trainer Janko, „konnten wir nur mit großer Mühe ein Unentschieden erreichen. Zu viele gute Möglichkeiten wurden noch vergeben.“

In der zweiten Partie gegen Schermbeck setzte Janko vor allem Spieler mit weniger Erfahrung ein. Diese dankten es ihm mit vielen Toren und einer guten Leistung. Torhüter Simon Hau glänzte mit einigen langen Pässen zum Gegenstoß. Der Vergleich mit Dorsten verlief hektisch und war spannend. Janko urteilte: „Insgesamt eine sehenswerte Vorstellung unserer Mannschaft.“

Quelle | www.derwesten.de

Der VfL Gladbeck lädt am Samstag zum 1. ELE-Turnier für D-Jugendmannschaften.Vier Teams nehmen ab zwölf Uhr an der Veranstaltung in der Riesener Halle teil

Seit zehn Jahren sind der VfL Gladbeck und die Emscher-Lippe-Energie (ELE) mittlerweile Partner nun betreten die Handball-Abteilung und das Energieunternehmen Neuland. Am Samstag, 21. Februar, richtet die Nachwuchs-Abteilung der Rot-Weißen das 1. ELE-Turnier für D-Jugendmannschaften aus.

Um zwölf Uhr werden am Karnevalssamstag in der Riesener Halle zunächst die Teilnehmer begrüßt, zehn Minuten später bestreiten der SV Schermbeck und der VfL Rot-Weiß Dorsten das Eröffnungsspiel. Komplettiert wird das Feld durch die HSG Rauxel-Schwerin und den Gastgeber VfL Gladbeck.

Schon länger haben Siegbert Busch, der Vorsitzende der Handball-Abteilung des VfL, Jugendleiter/D-Jugendtrainer Peter Janko und Peter Efing, Sprecher der ELE (ein ausgewiesener Sport- und Handballkenner), über die Möglichkeit diskutiert, ein Nachwuchsturnier in Gladbeck zu veranstalten. „Jetzt haben wir gesagt, wir fangen damit einfach mal an“, so Busch, der sich mit Janko und Efing darin einig ist, dass ein regelmäßig veranstaltetes D-Jugendturnier „eine Nische sein“ könnte.

Dass „nur“ vier Mannschaften um die Preise, Medaillen und Urkunden spielen werden, stört die Verantwortlichen nicht. „Es handelt sich immerhin um Spitzenteams aus dem Kreis“, betont Janko. Und: Das Turnier könne in Zukunft wachsen. Der Eintritt ist übrigens frei.

Quelle | derwesten.de

Handball-Nachwuchs des VfL Gladbeck bietet den Top-Klubs aus Westdeutschland und Westfalen Paroli. Jugendleiter Peter Janko zieht eine durch und durch positive Bilanz von der Saison 2006/2007

Nach der Saison ist vor der Saison. Für die Nachwuchshandballer des VfL Gladbeck gilt dieser Satz allemal. Die Meisterschaftsrunde ist kaum beendet, da müssen die neu formierten Mannschaften schon wieder ran, um sich in diversen Runden für ihre Spielklassen zu qualifizieren. Die Ziele der Gladbecker Nachwuchsabteilung für die nahe Zukunft sind äußerst ambitioniert. „Die A-Jugend möchte erneut die Regionalliga erreichen, die B-Jugend die Oberliga“, sagt Peter Janko, verantwortlich für den Sportbetrieb Jugend im VfL.

Das klingt einleuchtend nach der vergangenen Saison, in der die Rothemden in A-, B- und C-Jugend in der jeweils höchst möglichen Liga vertreten waren und mit vier weiteren Mannschaften (männliche D-, gemischte E-, weibliche B- und C-Jugend) auf Kreisebene die Finalrunde erreicht hatten. „Wir blicken“, betont Janko, „in der Jugendabteilung auf die erfolgreichste Saison überhaupt zurück.“

Wobei das pure Abschneiden der Jugendmannschaften die Verantwortlichen des VfL höchstens am Rande interessiert. „In der Nachwuchsarbeit“, erläutert Siegbert Busch, Leiter der Handball-Abteilung und Trainer der Regionalliga-Männer, „geht es vor allem darum, die Talente auf die Zeit bei den Senioren vorzubereiten.“

Was den Gladbeckern in jüngster Vergangenheit immer wieder gelungen ist. Als Beleg mag der aktuelle Kader der ersten Männermannschaft dienen: Nicht weniger als neun von 14 Spielern aus diesem Team stammen aus der eigenen Jugend, in der noch laufenden Saison kamen in Marcel Giesbert, Pascal Kunze, Thorben Mollenhauer und Alexander Tesch schon vier Akteure aus der A-Jugend in der Senioren-Regionalliga zum Einsatz.

Weil diese vier Talente bereits „oben“ Gehversuche unternehmen konnten und dabei ihre Sache recht ordentlich gemacht haben, kann die erste Saison der A-Jugend des VfL Gladbeck in der Regionalliga als Erfolg gewertet werden. Aber auch die Vergleiche mit den Nachwuchsmannschaften der Erst- und Zweitliga-Klubs stimmten Peter Janko und Mitstreiter sehr zufrieden: „Der Abstand zur westdeutschen Spitze ist so riesig nicht.“

Ein Blick auf die Abschlusstabelle bestätigt diese Behauptung: Die A-Jugend des VfL, die von Klaus Förster trainiert wurde, belegte den siebten Rang – unter anderem vor dem „großen“ Nachbarn Tusem Essen. Am Ende der Serie hatte der VfL nur zwei bzw. drei Zähler weniger auf dem Konto als der VfL Gummersbach, der ein Handball-Internat betreibt, und GWD Minden.

Positiv hob Peter Janko in seiner Saisonbilanz die Entwicklung der B-Jugend hervor. „Es musste sehr viel Integrationsarbeit geleistet werden“, stellte der VfL-Jugendleiter Trainer Kai Brockmann ein gutes Zeugnis aus. Das Team belegte mit zehn Siegen und acht Niederlagen den vierten Platz.

Ganz anders stellte sich die Situation bei der C-Jugend dar, die bereits über einen längeren Zeitraum zusammenspielt. Der sechste Rang in der Abschlusstabelle der Bezirksliga sei eine „kollektive Angelegenheit“ gewesen, so Janko.“Wir blicken auf die erfolgreichste Saison überhaupt zurück.“

Quelle | www.derwesten.de

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