Knappe Niederlage trotz großem Kampf

Knappe Niederlage trotz großem Kampf

Im Spitzenspiel verloren unsere D/1-Mädchen nur denkbar knapp trotz schwieriger Bedingungen…

D-Mädchen/Endrunde: VfL Gladbeck I – SV Teutonia Riemke I 14:15 (08:07)

Nachdem wir im Hinspiel noch chancenlos mit elf Toren unterlegen waren, wollten wir dieses mal ein besseres Ergebnis erzielen. Die Bedingungen standen dafür nicht gut, da sich zwei unserer Spielerinnen mit aufwärmten, die offensichtlich krankheitlich sehr angeschlagen waren, sodass es in der Vorbesprechung bereits die ersten Tränen flossen. Dazu knickte Dana beim Aufwärmen auch noch um, sodass sie kaum laufen konnte.  

Es nahmen sich trotzdem alle vor, sich durch dieses Spiel zu kämpfen. Es begann zunächst gut für uns und wir konnten durch schnelle Beine in der Abwehr und viel Druck zum Tor im Angriff in Führung gehen. Leider scheiterten wir zu häufig an der gegnerischen Torhüterin, um uns abzusetzen. Nach nicht einmal zehn Minuten dann die nächsten schlechte Nachricht. Maja, die in den letzten Spielen unsere beste Torschützin war, fiehl auf den Arm, welchen sie sich im Sommer bereits gebrochen hatte und konnte nicht mehr weiterspielen. Wir mussten weiter improvisieren und die alle Angeschlagenen mussten sich für die Mannschaft aufopfern. So konnten wir eine knappe Führung mit in die Halbzeit nehmen.

Zu Beginn der zweiten Hälfte machten wir zu viele technische Fehler, sodass wir die Führung sofort hergeben mussten. Ebenfalls setze sich das Pech an diesem Tag fort und immer wieder wurden Spielerinnen so gefoult, dass sie erstmal nicht mehr weiterspielen konnten. Angeschlagene Spielerinnen kamen rein, um dann nach einem weitern Sturz wieder für eine andere angeschlagene Spielerin ausgewechselt zu werden. Alle haben sich für die Mannschaft aufgeopfert und es so geschafft das Spiel offen zu halten. Leider führten in der Schlussphase immer wieder Fangfehler dazu, dass wir das Spiel nicht komplett drehen konnten.

Da wir solche spannenden Spiele bisher kaum kannten, ist die Nervosität, die sehr stark spürbar war, keine Überraschung gewesen. So mussten wir uns am Ende denkbar unglücklich geschlagen geben, obwohl wir bis zum Ende gekämpft haben. Es hat die Mannschaft gewonnen, die weniger Fehler gemacht hat!

Es spielten: Maja Baukholt, Isabell Babel, Lorena Babel, Nele Priester, Dana Giepen, Antonia Becker, Emily Schönfeld, Charlotte Szczera und Helena Hegemann und Mia Pottebaum im Tor.

Quelle | Michael Giesen
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