VfL-Damen verlieren wieder mit einem Tor

VfL Gladbeck – HSC Haltern-Sythen 2   23 : 24  (14 : 15)

(klafö) Das Spiel stand schon unter keinen guten Vorzeichen: wegen Krankheit oder beruflicher und privater Verhinderung war die Trainingsbeteiligung in den letzten Wochen eher bescheiden. Und auch zum Spiel selbst mussten Spielerinnen gesundheitlich angeschlagen antreten, andere fehlten wegen Krankheit oder waren anderweitig verhindert. Den angetretenen Spielerinnen kann man keinen Vorwurf machen. Sie gaben alle ihr Bestes und haben gekämpft bis zur letzten Sekunde. Aber mehr war leider nicht drin.

 Bis zur 21. Spielminute (10:10) konnte sich keine Mannschaft entscheidend absetzen. Ab dann liefen wir ständig einem Rückstand hinterher, der zwischenzeitlich auf 3 Tore anwuchs (11:14, 16:19). Aber mit Kampfgeist und Willen kamen wir wieder heran und konnten 4 Minuten vor Schluss wieder ausgleichen (23:23). Mehrmals hatten beide Teams danach die Möglichkeit zum Führungstreffer, das Spiel stand auf des Messers Schneide. Am Ende hatten die Gäste dann 5 Sekunden vor Schluss das Glück auf ihrer Seite und erzielten den Siegtreffer zum 23:24 Endstand.

Das war nun die zweite Niederlage mit einem Tor Unterschied hintereinander. Trotzdem sind wir noch Tabellenführer, wenn auch nur noch mit einem Punkt Vorsprung. In der Rückrunde zeigt sich nun, dass uns die gegnerischen Teams jetzt kennen und uns besser einschätzen können als noch in der Hinrunde. Und gerade gegen den Ligaprimus ist jeder Gegner hochmotiviert. Damit müssen wir jetzt umgehen können. Unser außerordentlich junges Team trat am Sonntag mit 5 A-Jugend-Spielerinnen an, alle anderen Akteurinnen sind (bis auf eine) in ihrem ersten Seniorenjahr. Alles das sollten wir berücksichtigen und richtig bewerten, treten wir doch in der Bezirksliga fast nur gegen erfahrene und clevere Mannschaften an. Da ist es halt schwer, sich als blutjunges Team Woche für Woche zu behaupten. Aber noch ist lange nichts verloren – und die Zukunft spricht sowieso für uns!

Es spielten: Marlene Keyser (8), Lena König (7/3), Annika Kirsten (4), Emma Marcinkowski (2), Lara Priester, Annika Franz (je 1), Tizia Appelt, Sina Kuhlmann, Camilla Birmes, Lilian Strotherm und im Tor Emily Marcinkowski und Pauline Langanke

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