Spitzenreiter nach der Hinrunde

Zum letzten Spiel der Hinrunde, das am 7. Januar im neuen Jahr nachgeholt wurde, empfing die Viertvertretung die Mitaufsteiger der vergangenen Saison SuS Olfen 2 in der Riesener Halle. Dabei galt es den seit dem ersten Spieltag innehabenden Tabellenführung zu behalten.

Beide Mannschaften kamen etwas schwierig in die Partie, nutzten Großchancen nicht oder machten leichte Fehler. So war zumindest das Spiel bis Mitte der ersten Halbzeit und 7:7 ausgeglichen. Dann aber legte der VfL einen Vier-Tore-Lauf hin und konnte sich so absetzen.

Der Gäste-Trainer nahm daraufhin eine Auszeit, die aber eher der Heimmannschaft nutzte. Sie konzentrierte sich darauf, ihr Offensivspiel weiter variabel zu halten und in der Defensive weiter früh die Angriffsbemühungen der Olfener erfolgreich zu stören. So ging es mit einem deutlichen 18:10 in die Kabine.

In der Kabine war aber noch von Euphorie keine Spur. Die Spieler, die in der vergangenen Saison das „Aufstiegsduell“ miterlebt hatten, konnten sich noch an das Spiel erinnern, als die Olfener die Gladbecker regelrecht vorgeführt hatten. Also hieߟes weiterhin, sie ihr Spiel zu unterbinden, und ein wenig die bereits schwindende Moral zu eigenen Gunsten zu nutzen.

So machten die Rothemden nach dem Wiederanpfiff dort weiter, wo sie aufgehört hatten und bauten ihre Führung weiter aus. Selbst als Trainer Lars Keller durchwechselte, brachen die Gastgeber nicht ein, sondern verteidigte leidenschaftlich und griff weiter kreativ an.

Das kurze Durcheinander um die 55. Minute herum nutzten die Gäste zu einem Lauf über drei Tore binnen weniger Sekunden, aber das half nicht mehr, das Spiel noch in irgendeiner Weise spannend zu gestalten.

So sahen die erstaulich zahlreich erschienenen Zuschauer – auch aus Olfen angereiste Fans – am Ende einen deutlichen Heimsieg mit 35:21.

Für den VfL spielten: Lukas Bornemann und Thomas Jank im Tor – Nils Allkämper (4 Tore), Jan Blankenhagen (1), Thorsten Dommann, Fabian Förster (2), Björn Kasperitz (3), Alexander Keller (11), Jan Kischkel (4), Hayato Kunigo, Chris Lübbe (1), Bernd Vonnemann (1), Manuel Wieck (8)

Quelle | Hayato Kunigo, VfL Gladbeck

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