Damen | Aktuelles

Teutonia Riemke 3  –  VfL Gladbeck  26 : 28  (9 : 16)

Es spielten: Tizia Appelt (10/3), Lena König (5/2), Tabea Dusza, Sina Kuhlmann (je 4), Ivonne Brockmann, Kathrin Worecki (je 2), Annika Kirsten (1), Emma Kerwer und im Tor Pauline Langanke

Am Ende wurde es noch einmal richtig spannend. Doch mit Kampfeswillen und den letzten Kraftreserven retteten unsere Damen den Sieg über die Ziellinie. Dabei sollte das Spiel vom „Papier her“ eigentlich keine besonders schwierige Aufgabe werden. Doch auf unserer Seite hagelte es eine Absage nach der anderen. So konnten wir mit nur zwei Auswechselspielerinnen nach Bochum reisen, wobei mit Tizia und Kathrin sogar zwei angeschlagene Spielerinnen  antreten mussten. Dagegen konnte Riemke aus dem Vollen schöpfen und bot sogar Spielerinnen ihrer 1. Mannschaft (Verbandsliga) und 2. Mannschaft (Landesliga) auf, die sich zwischenzeitlich freigespielt hatten.

Trotzdem gelang uns ein Auftakt nach Maß. Nach einem Blitzstart lagen wir mit 5 : 1 vorne. Vor allem in der Abwehr konnten wir überzeugen und ließen im ersten Durchgang nur 9 Gegentore zu. So ging es mit einem vermeintlich sicheren 7-Tore-Vorsprung (16 : 9) in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel setzten die Bochumerinnen alles auf eine Karte und kamen Tor um Tor heran. Zehn Minuten vor dem Spielende, beim Stand von 23:22, drohte das Spiel zu kippen. Aber es ging noch einmal ein Ruck durch die Mannschaft und mit voller Motivation und letzter Kraft konnten wir den Sieg noch ins Ziel bringen.

Unsere Mannschaft hat wieder einmal eine tolle Moral bewiesen und sich in diesem schweren Spiel nicht aus der Bahn werfen lassen. Mit dieser Einstellung können wir noch einiges erreichen.

Quelle | VfL, Klaus Förster

VfL Gladbeck – PSV Recklinghausen 2  31 : 37 (19 : 18)

(klafö) Einen tollen Handballabend erlebten die Zuschauer in der Riesener-Halle beim Pokalspiel zwischen dem PSV Recklinghausen 2 und unseren Ladies. Dabei boten die Rothemden dem drei Klassen höher spielenden Verbandsligisten lange Zeit harte Gegenwehr, zu einer Sensation langte es aber am Ende nicht.

Die 1. Halbzeit verlief recht ausgeglichen mit wechselseitigen Führungen. Trotz der zahlreichen Gegentore verstanden wir es immer wieder, mit einer couragierten Angriffsleistung dagegen zu halten. So ging es sogar mit einer knappen Führung in die Halbzeitpause.

Nach dem Wechsel blieb das Spiel noch bis Mitte der 2. Hälfte offen (26:28), bis sich schließlich die größere Entschlossenheit und Durchschlagskraft der Kreisstädterinnen durchsetzte. Am Ende fiel die Niederlage vielleicht sogar etwas zu hoch aus.

Ich muss meiner Mannschaft ein großes Kompliment machen: sie hat nie aufgesteckt und alles gegeben. Es hat wirklich Spaß gemacht, gegen einen so hochkarätigen Gegner zu spielen und zu sehen, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Von den Zuschauern und sogar vom Gegner haben wir nur anerkennende Worte gehört. Dieses Spiel gibt uns Mut und Zuversicht für die kommenden Meisterschaftsspiele in der Kreisliga.

Es spielten:  Tizia Appelt (11/6), Marlene Keyser (8), Annika Kirsten (5), Ivonne Brockmann, Tabea Dusza (je 2), Annika Franz, Sina Kuhlmann, Kathrin Worecki (je 1), Paula Dräger-Gillessen, Lilian Strotherm sowie Pauline Langanke und Pia Klein im Tor

Quelle | VfL, Klaus Förster

VfL Gladbeck – TSG Sprockhövel  31 : 17 (11 : 4)

(klafö) Einen recht geruhsamen Samstagnachmittag verlebten unsere Damen beim Heimsieg gegen Sprockhövel. Schnell zeigte sich, dass die Gäste im Angriff recht leicht auszurechnen waren. Unsere Abwehr stand sicher und hätten wir vor dem Spiel etwas mehr Zielwasser getrunken, wäre unsere Torausbeute zur Halbzeit (11:4) wohl deutlich besser ausgefallen.

In der 2. Hälfte probierten wir eine offensivere Deckungsvariante. Das bedeutete einerseits zwar deutlich mehr Ballgewinne und leichte Gegenstoßtore. Andererseits stimmten aber die Absprachen untereinander nicht immer, sodass die „Sprockis“ ebenso ihre Torquote erhöhen konnten. Am souveränen und verdienten Sieg (jede Halbzeit wurde mit 7 Toren Unterschied gewonnen) änderte das aber nichts mehr.

Mit diesem Sieg gehören wir nun zusammen mit dem VfL Bochum und dem TV Dülmen zum bisher ungeschlagenen Spitzentrio. Weiter so!

Es spielten: Tabea Dusza (5), Marlene Keyser (5/1), Annika Kirsten, Sina Kuhlmann (je 4), Tizia Appel (4/1), Annika Franz, Lilian Strotherm (je 3), Kathrin Worecki (2), Ivonne Brockmann (1) und im Tor Pauline Langanke

Quelle | VfL Gladbeck, Klaus Förster

VfL Hüls –  VfL Gladbeck  15 : 23  (8 : 16)

Die Gastgeberinnen, die in den vergangenen Jahren immer in den oberen Tabellenregionen mitspielten, war hoch motiviert, uns zwei Punkte abzunehmen. Doch daraus wurde nichts. Unsere Abwehr hatte auf alle Offensivideen  eine passende Antwort parat, unterstützt von einer stark haltenden Pauline Langanke. Auch im Angriff lief es zunächst rund, obwohl Hüls zuerst eine und später sogar zwei Spielerinnen von uns in „Mann“deckung nahm. Die dadurch entstandenen Räume wussten wir zu nutzen und lagen bereits zur Pause deutlich vorne.

Die zweite Halbzeit begann etwas holpriger. Einige Unkonzentriertheiten im Spielaufbau und Schwächen im Abschluss verhinderten eine höhere Führung. Da die Abwehr aber weiterhin sicher stand, kam keine Gefahr auf und wir konnten den ersten Auswärtssieg in der Kreisliga einfahren.

Trainer Florian Bons (eigentlich Coach der A-Mädchen), der den verhinderten Klaus Förster an der Seitenlinie gut vertrat, war dann auch rundum zufrieden: „Der Sieg war zu keiner Zeit gefährdet und hätte bei konsequenter Chancenauswertung durchaus höher ausfallen können.“

Es spielten: Tizia Appelt (9/4), Sina Kuhlmann, Marlene Keyser (je 4), Ivonne Brockmann, Kathrin Worecki (je 2), Lilian Strotherm, Annika Kirsten (je 1), Annika Franz, Tabea Dusza und Pauline Langanke im Tor

Quelle | Vfl Gladbeck, Klaus Förster

VfL Gladbeck – SG Linden-Dahlhausen  28 : 24 (16 : 12)

(klafö) Einen gelungenen Auftakt feierten die Damen in ihrem ersten Spiel nach dem Aufstieg in die Kreisliga. Doch war gegen die starken Gäste volle Konzentration gefordert, ehe der Sieg eingefahren werden konnte.

Der Beginn verlief erfolgversprechend. Vielleich haben wir die Bochumerinnen auch etwas durch unsere unkomplizierte Spielweise überrascht. Jedenfalls führten wir nach 21 Spielminuten bereits mit 6 Toren (13:7). Bis zum Halbzeitpfiff schmolz der Vorsprung dann noch ein wenig (16:12).

Nach der Pause setzten die Gäste alles auf eine Karte und kamen Tor um Tor heran. Beim Spielstand von 18:18 drohte das Spiel schließlich zu kippen. Doch auf einmal ging ein Ruck durch die Mannschaft und wir zogen mit einem 5:0-Lauf auf 23:18 davon (42. Minute). Den Abstand konnten wir nicht nur halten, sondern auch sogar noch auf 28:20 ausbauen. Zum Schluss wechselten wir zwar noch einmal kräftig durch und die Gäste konnten um einige Tore verkürzen, am verdienten Erfolg änderte das aber nichts mehr.

Wenn man bedenkt, dass wir erst seit gut einer Woche einigermaßen vollzählig trainieren können (unser Team besteht fast ausschließlich aus Schülerinnen, die in den Sommerferien größtenteils länger verreist waren), kann man mit der gezeigten Leistung durchaus zufrieden sein. Im Abschluss fehlte manchmal die nötige Konsequenz, auch im Tempospiel nach vorne ist noch Luft nach oben. Zunächst aber freuen wir uns über die ersten Punkte in neuer Umgebung!

Es spielten: Pauline Langanke (Tor); Tizia Appelt (7/2), Marlene Keyser (6), Annika Kirsten (4), Ivonne Brockmann, Sina Kuhlmann (je 3), Annika Franz (2), Tabea Dusza, Kathrin Worecki, Paula Dräger-Gillessen (je 1), Emma Kerwer, Lilian Strotherm

Quelle | VfL Gladbeck, Klaus Förster

Gladbeck.   Aufsteiger VfL Gladbeck bezwang am ersten Spieltag der Frauenhandball-Kreisliga Linden-Dahlhausen mit 28:24. Was Trainer Förster dazu sagte.

Erfolgreicher Saisonauftakt: Aufsteiger VfL Gladbeck bezwang am ersten Spieltag der Frauenhandball-Kreisliga die SG Linden-Dahlhausen mit 28:24. „Wir haben“, sagte Klaus Förster, Trainer der Rot-Weißen, „gemerkt, dass wir nun in einer anderen Klasse spielen. Jetzt muss mein Team richtig Gas geben.“

VfL Gladbeck –  SG Linden-Dahlhausen 28:24 (16:12)

VfL Gladbeck: Pauline Langanke (Torfrau); Tizia Appelt (7/2), Marlene Keyser (6), Annika Kirsten (4), Ivonne Brockmann, Sina Kuhlmann (je 3), Annika Franz (2), Tabea Dusza, Kathrin Worecki, Paula Dräger-Gillessen (je 1), Emma Kerwer, Lilian Strotherm.

Der VfL möchte nach Möglichkeit auch in der Kreisliga oben mitmischen. Die Staffel besteht aus insgesamt elf Mannschaften aus dem Kreis Industrie und aus dem Kreis Essen.

Linden-Dahlhausen erweist sich als starker Gegner

Zum Auftakt konnten die Gladbeckerinnen nicht ihre komplette Formation aufbieten. U. a. müssen sie noch länger auf Zugang Sonja Kohlstadt verzichten, die sich in der Vorbereitung ein Handgelenk gebrochen hat. Die Spielerin ist beim VfL groß geworden und später zum SC Bottrop gewechselt. Inzwischen trägt die Gladbeckerin aber wieder das Dress ihres Heimatvereins.

Linden-Dahlhausen entpuppte sich als starker Gegner. Daher war auf Seiten der Gladbeckerinnen volle Konzentration gefordert, ehe der Sieg eingefahren werden konnte.

VfL Gladbeck führt nach 21 Minuten mit 13:7

Der Beginn verlief vielversprechend. „Vielleich haben wir die Bochumerinnen auch etwas durch unsere unkomplizierte Spielweise überrascht“, so Förster, dessen Mannschaft nach 21 Minuten mit 13:7 führte. Bis zum Halbzeitpfiff schmolz der Vorsprung ein wenig.

Nach der Pause setzten die Gäste alles auf eine Karte und kamen Tor um Tor heran. Beim Spielstand von 18:18 drohte das Spiel zu kippen. Klaus Förster: „Doch auf einmal ging ein Ruck durch die Mannschaft und wir zogen mit einem 5:0-Lauf auf 23:18 davon.“ In der Folgezeit baute der VfL die Führung weiter aus (28:20). „Zum Schluss“, so Förster, „wechselten wir zwar noch einmal kräftig durch und die Gäste konnten um einige Tore verkürzen, am verdienten Erfolg änderte das aber nichts mehr.“

VfL-Trainer Klaus Förster ist zufrieden mit seinem Team

Der Trainer war mit dem ersten Kreisligaspiel seines Team durchaus zufrieden: „Im Abschluss fehlte manchmal die nötige Konsequenz, auch im Tempospiel nach vorne ist noch Luft nach oben. Zunächst aber freuen wir uns über die ersten Punkte in neuer Umgebung.“

Quelle | WAZ, Redaktion Gladbeck

Foto: Olaf Ziegler

Die Handballfrauen des VfL Gladbeck haben die Saison in der Kreisklasse ohne Verlustpunkt beendet. Was Trainer Förster über sein Team sagte.

Mit der makellosen Bilanz von 14 Siegen aus 14 Partien haben die Handballfrauen des VfL Gladbeck ihre erste Saison im Seniorenbereich mit dem Aufstieg in die Kreisliga abgeschlossen. Am letzten Spieltag der Kreisklasse setzte sich das junge Team von Trainer Klaus Förster gegen die Zweitvertretung der ETG Recklinghausen noch einmal mit 30:22 (17:13) erfolgreich in Szene.

Förster war sehr zufrieden mit seiner Mannschaft. „Wenn man bedenkt, dass fünf Spielerinnen, die eigentlich noch B-Jugendliche sind, eingesetzt wurden, ist der Erfolg umso bemerkenswerter“, betonte er nach der Begegnung mit den Recklinghäuserinnen.

Förster betont: Freuen uns auf die höhere Spielklasse

Und natürlich blickte der erfahrene Coach der Rot-Weißen schon wieder in die Zukunft: „Jetzt gibt es erst einmal eine verdiente mehrwöchige Trainingspause. Und dann gilt unser Fokus der neuen Herausforderung Kreisliga.“ Auch in der höheren Spielklasse wolle der VfL mit seinem jungen Team wieder für positive Schlagzeilen sorgen. „Wir freuen uns schon darauf“, sagte Förster.

Zum Saisonfinale stand in der Riesener-Halle das Spitzenspiel der Kreisklasse auf dem Programm. Der VfL, der schon als Meister und Aufsteiger feststand, traf nämlich auf den Tabellenzweiten ETG Recklinghausen II. Dabei leistete der Gast zunächst massiven Widerstand.

VfL Gladbeck spielt konditionelle Überlegenheit aus

Förster: „Die Recklinghäuserinnen verstanden es insbesondere, unsere offensive Abwehr immer wieder überraschend zu hinterlaufen.“ Weil die Absprache in der Deckung noch nicht funktionierte, stand es nach 24 Minuten 11:11. Doch kurz vor der Pause ließ die Konzentration der ETG spürbar nach. Die Gladbeckerinnen gewannen nun einige Bälle und kamen daraus resultierend zu Gegenstoßtoren. Mit vier Treffern Vorsprung ging es für den VfL in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel bäumten sich die Recklinghäuserinnen noch einmal auf. Sie verkürzten auf 17:18. Förster: „Doch spielte uns dann unsere konditionelle Überlegenheit in die Karten. Tor um Tor konnten wir uns absetzen.“

Marlene Keyser erzielt zehn Tore für Gladbeck

Für den VfL spielten Marlene Keyser (10), Sina Kuhlmann (5), Annika Kirsten (4), Tizia Appelt (4/2), Tabea Dusza, Lilian Strotherm (je 2), Ivonne Brockmann, Kathrin Worecki (je 1), Paula Dräger (1/1), Emma Kerwer und im Tor Pia Klein sowie Pauline Langanke.

Quelle | www.waz.de (Redaktion Gladbeck)

Die Handballfrauen des VfL Gladbeck haben das Kreispokal-Viertelfinalspiel gegen Riemke verloren. Die Rot-Weißen kämpften mit Herz und Hingabe.

Nach dem Viertelfinalspiel im Kreispokal zwischen den Handballerinnen des VfL Gladbeck und des SV Teutonia Riemke stellten sie sich im Lager der Rot-Weißen vor allem zwei Fragen: Was wäre wohl gewesen, wenn das Kreisklassenteam des VfL in der Anfangsphase nicht so nervös gespielt hätte? Und was wäre wohl gewesen, wenn die Gladbeckerinnen ihre Angriffe nur ein klein wenig genauer abgeschlossen hätten?

Eine mögliche Antwort lautet: Die Frauen um Trainer Klaus Förster hätten das Halbfinale erreicht. Weil sie aber zunächst zu verhalten gespielt und außerdem nicht konsequent getroffen haben, setzte sich in der Riesener-Halle eben doch der Favorit aus Bochum durch. 36:31 (18:12) hieß es nach den 60 Minuten für den SV Teutonia Riemke, der in der Verbandsliga um Punkte spielt.

VfL trifft in den 60 Minuten zehnmal ans Holz

„Ich bin sehr zufrieden“, sagte ungeachtet der Niederlage VfL-Trainer Klaus Förster. Und weiter: „Wir haben, von den ersten zehn Minuten einmal abgesehen, den Vergleich ausgeglichen gestaltet.“ Dass seine Mannschaft und Riemke gleich mehrere Spielklassen trennen, sei nicht zu erkennen gewesen. „Ein bisschen Pech war auch dabei“, so Förster weiter. Stimmt. Zehnmal landeten Schüsse der Gladbeckerinnen im Verlauf der 60 Minuten am Pfosten oder an der Latte des Riemker Tores. Was wäre wohl gewesen, wenn . . .

„Die Mädchen“, sagt Förster unmittelbar vor Spielbeginn, „sind sehr nervös.“ Das war dem Team der Rot-Weißen dann auch anzumerken. Zwar brachte Kathrin Worecki, die einzige routinierte Gladbeckerin auf der Platte, ihre Farben in Führung. In der Folgezeit zeigte der Gastgeber jedoch zu viel Respekt vor dem Verbandsligisten aus Bochum.

Marlene Keyser erzielt 12/3 Tore für Gladbeck

Der nutzte das eiskalt aus. Nach zehn Minuten lag Riemke mit 7:2 in Führung. 120 Sekunden später – es hieß inzwischen 9:3 – nahm Förster seine erste Auszeit. Er wirkte noch einmal beruhigend auf seine Mannschaft ein – und die kämpfte fortan mit Herz und Hingabe und lieferte dem einstigen Erstligisten einen packenden Pokalfight.

Dabei zeichnete sich insbesondere eine der jüngsten Spielerinnen im Kader von Klaus Förster aus: Marlene Keyser, eine B-Jugendliche, erzielte nicht weniger als 12/3 Treffer für die Rot-Weißen. „Marlene“, sagte ein Fan auf der Empore der Riesener-Halle, „ist der Max Krönung der Frauenmannschaft.“ Übrigens: In Antonia Buddenborg boten die Gladbeckerinnen eine zweite B-Jugendliche auf. Und auch die machte ihre Sache richtig gut.

VfL führt Kreisklassen-Tabelle mit 18:0 Punkten an

Apropos Jugendliche: Von Kathrin Worecki abgesehen, bestand das Team des VfL fürs Kreispokal-Viertelfinale ausschließlich aus Spielerinnen, die noch in der Jugend eingesetzt werden dürfen. Ivonne Brockmann, die zweite ältere Akteurin im Kader, die fehlte gegen Riemke nämlich infolge einer Erkrankung.

Nachdem das Abenteuer Kreispokal für die Gladbeckerinnen nun beendet ist, können sie sich auf die Meisterschaft konzentrieren. Das Team führt die Tabelle der Kreisklasse Staffel 1 fünf Spieltage vor dem Saisonende mit 18:0 Punkten und inzwischen sechs Zählern Vorsprung vor Verfolger HSG am Hallo Essen an.

Quelle | WAZ, Thomas Dieckhoff

Der VfL Gladbeck schickt erstmals seit längerer Zeit wieder eine Frauenhandball-Mannschaft ins Rennen. Das Team verfolgt ambitioniertes Ziel.

Am 17. September geht’s los. An diesem Sonntag bestreiten die neu formierten Handballfrauen des VfL Gladbeck ihr erstes Meisterschaftsspiel. In der Kreisklasse Staffel 1 stellen sich die Rot-Weißen dann bei der HSG am Hallo Essen vor. „Wir möchten um den Aufstieg mitspielen“, lautet das Ziel von VfL-Trainer Klaus Förster und seiner Mannschaft.

Es gab Zeiten, als der VfL sogar zwei Frauenteams im Spielbetrieb hatte und die Erstvertretung in der Landesliga um Punkte kämpfte. Irgendwann jedoch konnte der Klub keine Damenmannschaft mehr melden, weil Spielerinnen fehlten. Seit einiger Zeit aber erleben die Rot-Weißen im Mädchenbereich geradezu einen Boom.

Frauen des VfL Gladbeck treten in der Kreissklasse an

Folgerichtig schickt der VfL Gladbeck nun auch wieder eine Frauenmannschaft ins Punkterennen. „Wir fangen ganz unten an“, sagt Klaus Förster, der für die Kreisklasse mit einem Kader von elf Aktiven fest planen kann. Er hofft, auch noch auf die eine oder andere 16-Jährige aus den B-Mädchen zurückgreifen zu können.

Den Kern der neuen VfL-Damen bilden Spielerinnen, die in der vergangenen Saison noch B-Mädchen waren. „Alle sind geblieben“, sagt Förster, „keine war dabei, die gesagt hat, ich kann in einer anderen A-Jugend oder in einer anderen Frauenmannschaft höher spielen. Das zeigt, dass das Zugehörigkeitsgefühl zum VfL Gladbeck sehr groß ist.“

Drei Zugänge komplettieren Team des VfL Gladbeck

Drei Zugänge komplettieren das Aufgebot. Kathrin Worecki war früher ebenso schon einmal für die Rot-Weißen aktiv wie Ivonne Brockmann. Zugang Nummer drei kommt von der PSV Recklinghausen: Jil Schemme gehörte der Recklinghäuser Nachwuchsmannschaft an, die in die A-Jugend-Bundesliga aufgestiegen ist. Sie könnte noch ein Jahr in der A-Jugend spielen, hat sich aber für das Projekt an der Schützenstraße in Gladbeck entschieden. „Alle drei Zugänge“, betont Trainer Förster, „sind echte Verstärkungen.“

Die im Schnitt sehr jungen VfLerinnen müssen sich, das haben zwei Testspiele, gezeigt die sie bereits ausgetragen haben, auf eine härtere Gangart einstellen und auf Kontrahentinnen, die über viel mehr Erfahrung verfügen. „Das“, sagt Förster, „ist die Herausforderung: Es geht jetzt in den Damenhandball.“

VfL-Trainer Förster blickt zuversichtlich in die Zukunft

Ungeachtet dessen blickt Förster zuversichtlich voraus. Fest steht: Sein Team geht ordentlich vorbereitet in die Saison. Es trainiert nämlich auch in den Schulferien und wird noch Tests gegen den VfL Hüls (28. August) und Adler Bottrop (2. September) austragen sowie an einem Turnier in Bochum teilnehmen. „Ich glaube“, sagt Förster, „wir können eine gute Rolle spielen.“

Quelle | WAZ, Thomas Dieckhoff

Die Handballabteilung des VfL Gladbeck schickt in der Saison 2017/2018 wieder eine Frauenmannschaft an den Start. Den Kern des Teams werden Spielerinnen bilden, die aktuell noch im Aufgebot der B-Mädchen stehen, das in der Landesliga-Hauptrunde um Punkte kämpft.

Gespräche sind geführt worden

„Wir mussten bei den Mädels und deren Eltern schon ein bisschen Überzeugungsarbeit leisten“, betont Klaus Förster, aktuell Trainer der B-Mädchen und zukünftiger Coach der Frauenmannschaft des VfL Gladbeck. Denn bei den Seniorinnen wird ein anderer, körperbetonterer Handball gespielt als in der Jugend.

„Wir haben uns in der Abteilung die Frage gestellt, wie wir unsere Mädchen weiterhin gut fördern können“, so Förster. Einigkeit bestand darin, dass das in der Kreisliga der A-Jugend nicht möglich sei. „Es ist wahrscheinlich, dass wir, mit acht Jungjahrgängen im Team, im ersten A-Jugendjahr im Kreis antreten würden“, so Förster.

Trainer Förster spricht von einer Herausforderung

Das habe die Mannschaft in ihrem ersten B-Jugendjahr schon einmal erlebt. Seinerzeit gewann der VfL die meisten Partien deutlich .„Das“, betont Klaus Förster, „hat weder unserem Team noch den Gegnern etwas gebracht.“

Deshalb hat der VfL Gladbeck in Abstimmung mit den Mädchen und deren Eltern entschieden, eine Frauenmannschaft in den Spielbetrieb zu schicken. „Das“, sagt Klaus Förster, „ist eine neue Art der Herausforderung.“ Den Kern der Mannschaft sollen die Spielerinnen bilden, die in der neuen Saison für die B-Jugend zu alt sind.

VfL Gladbeck plant mit einem 14- bis 16-köpfigen Kader

Komplettiert werden soll das Team durch erfahrene Aktive. Gespräche mit der einen oder anderen Ex-VfLerin sind bereits geführt, zudem ist Klaus Förster auch schon von Interessierten auf die neue Frauenmannschaft angesprochen worden.

Der Trainer betont: „Wir brauchen ein paar Spielerinnen, die erfahren sind. Sie müssen aber auch zu unseren Mädchen und uns passen.“ Er ist zuversichtlich, zur neuen Saison einen 14- bis 16-köpfigen Kader aufbieten zu können.

Klub sucht noch Spielerinnen

Die Frauenmannschaft des VfL Gladbeck wird unter Försters Regie ambitionierte Ziele verfolgen. „Wir haben früher schon einmal ein Damenteam gehabt, das immerhin in der Landesliga vertreten war“, sagt der Trainer., „diese Region möchten wir irgendwann wieder erreichen.“ Zunächst einmal müssen die Rot-Weißen aber natürlich ganz unten anfangen.

Interessierte Spielerinnen können sich beim VfL melden per E-Mail unter maedchenhandball@vflgladbeck.de oder telefonisch unter 22282 (Geschäftsstelle). Außerdem können Aktive beim Training vorbeischauen, die Übungseinheiten finden montags und mittwochs ab 18.30 Uhr in der Riesener-Halle an der Schützenstraße 23 statt.

Quelle | WAZ, Thomas Dieckhoff


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