Damen | Aktuelles

TV Wattenscheid – VfL Gladbeck  27 : 23  (12 : 14)

(klafö) Fast wäre unseren Damen die Pokal-Überraschung gelungen! Doch am Ende hatte der klassenhöhere Gastgeber dann doch die Nase vorn. Der Bochumer Landesligist schien überrascht von unserer jungen Truppe und hatte mit so viel Gegenwehr offensichtlich nicht gerechnet. So gelang es uns in der ersten Hälfte, das Spiel offen zu gestalten. Die Führung wechselte mehrfach, ohne dass sich eine Mannschaft entscheidend absetzen konnte. Zum Pausenpfiff lagen wir mit zwei Toren vorn.

In Halbzeit zwei setzte sich dann letztlich die größere Erfahrung der Wattenscheiderinnen durch. Bis zur 46. Minute (20:20) war noch nichts entschieden. Aber dann gab schließlich doch die größere Athletik und Angriffswucht der Gastgeberinnen den Ausschlag, die in Carolin Stallmann sogar eine ehemalige Bundesligaspielerin in ihren Reihen hat.

TV Wattenscheid war wohl die beste Mannschaft, gegen die wir je gespielt haben. Trotz der Niederlage hat das Spiel allen Spaß gemacht, haben wir doch gesehen, dass wir mit unserem überaus jungen Team auf dem richtigen Weg sind und uns nicht zu verstecken brauchen. Das sollte uns Aufwind und Selbstvertrauen für die Meisterschaftsrunde geben. Genau diese Spiele brauchen wir, um Erfahrungen zu sammeln und um daran zu wachsen. Toll gemacht, Mädels!

Es spielten: Marlene Keyser (6), Anna Larisch, Tabea Dusza (je 5), Lena König (4), Sina Kuhlmann, Lilian Strotherm, Annika Kirsten (je 1), Camilla Birmes, Kathrin Worecki, Annika Franz und im Tor Pauline Langanke

SG TuRa Halden-Herbeck 2  –  VfL Gladbeck  19 : 22  (9 : 15)

(klafö) Mit einem hart erkämpften Auswärtssieg in Hagen setzen sich unsere Damen erst einmal in der Spitzengruppe der Bezirksliga fest. Eine spielerische Glanzleistung war es nicht. Vor allem in der Abwehr mussten wir richtig ackern, um die groß gewachsenen Rückraumspielerinnen des Gastgebers einigermaßen im Zaum zu halten. Dabei lief es anfangs super für unsere Mädels. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase (6 : 6, 11. Spielminute) konnten wir den Vorsprung allmählich ausbauen und lagen zur Pause mit sechs  Toren in Front.

Doch Mitte der 2. Halbzeit hatten wir das Tore werfen plötzlich verlernt. So trafen wir zwischen der 38. Und 49. Minute kein einziges Mal ins gegnerische Netz, Halden-Herbeck kam bis auf ein Tor heran (16 : 17). Das gegnerische Tor schien plötzlich wie vernagelt. Eine Auszeit mit dem Appell an die Spielerinnen, Ruhe zu bewahren und weiter an sich zu glauben, dann würden die Tore schon wieder fallen, half dann tatsächlich weiter. Fünf Minuten vor Schluss waren wir wieder 4 Tore vorne (17 : 21) und brachten den Sieg dann noch sicher über die Ziellinie.

Das Spiel heute wurde vor allen Dingen über unsere aggressive Abwehrarbeit gewonnen. Die Mädels haben aufopferungsvoll geackert und immer wieder Anspiele an die gefährliche Kreisläuferin abfangen können. Außerdem haben sie in der entscheidenden Spielphase, als im Angriff nichts mehr lief, nicht den Kopf verloren, sind nicht in Hektik verfallen und haben besonnen weitergespielt. Das ist für eine solche junge Mannschaft, in der nur eine Spielerin älter als 20 Jahre ist, bemerkenswert und nicht gerade selbstverständlich. Bei unseren Gegnern haben wir es in der Bezirksliga nämlich zumeist mit erfahrenen Spielerinnen „im besten Handballalter“ zu tun.

Jetzt freuen wir uns auf das Pokalspiel am Mittwochabend. Hier fahren wir als Außenseiter zum Landesliga-Sechsten TV Wattenscheid.

Es spielten: Marlene Keyser (6), Lena König (5/2), Tabea Dusza (4), Antonia Buddenborg (3), Sina Kuhlmann (2), Lilian Strotherm, Paula Dräger (je 1), Annika Kirsten, Kathrin Worecki und im Tor Pauline Langanke

VfL Gladbeck – TG Voerde  29 : 24  (17:14)

(klafö) Eine solide Leistung zeigten unsere Damen gegen den bis dahin ungeschlagenen Gegner. Verlief die Begegnung zunächst noch ausgeglichen (9:9, 17. Minute), so konnten wir uns bis zur Pause etwas absetzen. Besonders Lena König zeigte sich anfangs mit 5 Treffern sehr treffsicher, sodass der gegnerische Trainer sie für den Rest des Spiels in „Mann“deckung nehmen ließ. Doch wir zeigten uns davon völlig unbeeindruckt. Die Räume wurden nun größer, sodass wir aus dem Rückraum, besonders aber über die Kreisposition zu zahlreichen Toren kamen. Es war hierbei schön zu sehen, dass die Mädels sich nicht verunsichern ließen und immer wieder nach neuen Abschlussmöglichkeiten suchten. Auch das Überzahlspiel funktionierte endlich besser als in den vorherigen Begegnungen. Letztlich bauten wir die Führung Tor um Tor aus, der Sieg geriet nicht mehr in Gefahr.

Jetzt sind wir in der neuen Liga richtig angekommen. Dabei zeigt sich die „Bezirksliga Ruhrgebiet“ total ausgeglichen. Bereits nach drei Spieltagen gibt es keine Mannschaft mehr, die nicht mindestens schon eine Partie verloren hat. Es scheint eine sehr interessante, aber auch sehr intensive Saison zu werden.

Es spielten: Marlene Keyser (7), Lena König (7/2), Sina Kuhlmann (5), Anna Larisch, Annika Kirsten, Tabea Dusza (je 3), Annika Franz (1), Sonja Kohlstadt, Lilian Strotherm, Camilla Birmes und im Tor Pauline Langanke

Die ersten Bezirksliga-Punkte sind eingefahren. Die Handballfrauen des VfL Gladbeck setzten sich bei der Zweitvertretung des HSC Haltern-Sythen verdient mit 28:22 (14:10) durch.

 

Hier geht’s zum kompletten Bericht: www.waz.de

HSC Haltern-Sythen II  –  VfL Gladbeck  22 : 28 (10 : 14)

(klafö) Die ersten Punkte im neuen Umfeld „Bezirksliga“ ergatterten unsere Damen beim Auswärtsspiel in Haltern. Sowohl Haltern als auch der VfL hatten ihre Auftaktspiele am vergangenen Wochenende knapp verloren. Und so merkte man es auch beiden Teams an, dass sie unbedingt gewinnen wollten. Wir begannen etwas verkrampft und warfen vor allem in den ersten Minuten die gegnerische Torlatte warm. Mindestens 10 Würfe knallten ans Gebälk, es war nicht zu glauben! So konnten wir uns anfangs auch nicht absetzen und in der 26. Spielminute stand es noch unentschieden 9 : 9. Ein kleiner Endspurt sorgte aber noch für einen 4-Tore-Pausenvorsprung.

Uns war klar, dass die Gastgeberinnen direkt nach der Pause alles geben würden, um wieder aufzuschließen. So war es auch. Besonders eine quirlige Außenspielerin stellte uns dabei immer wieder vor Probleme. Doch wir spielten unser Spiel nun konsequent herunter. Die Abwehr stand solide, Pauline im Tor parierte einige schwere Bälle und im Angriff zeigten wir uns nun auch endlich treffsicherer. Bis zehn Minuten vor dem Ende war zwar noch nichts entschieden (20:22). Doch dann ging den Halteranerinnen allmählich die Puste aus, während wir weiter munter trafen. Am Ende stand ein verdienter Sieg.

Wir zeigten über die gesamte Partie eine geschlossene Mannschaftsleistung, bei der jede Spielerin an ihre Grenzen gehen musste. Hervorzuheben ist hierbei Anna Larisch aus der A-Jugend in ihrem ersten Seniorenspiel überhaupt, die bei ihrem gelungenen Auftakt gleich viermal ins Schwarze traf!

Dieses Spiel hat allen Spaß gemacht. Denn genau diese Spiele wollten wir ja, darauf haben wir zwei lange Jahre hingearbeitet.

Es spielten: Lena König (6/2), Tabea Dusza, Marlene Keyser (je 5), Annika Kirsten, Sina Kuhlmann, Anna Larisch (je 4), Sonja Kohlstadt, Lilian Strothem, Annika Franz und im Tor Pauline Langanke

Jetzt hat es sie das allererste Mal erwischt. Nach 32 Punktspielen ohne Niederlage mussten sich die Handballfrauen des VfL Gladbeck nun geschlagen geben. Die vor etwas mehr als zwei Jahren gegründete Mannschaft von Trainer Klaus Förster verlor zum Auftakt der Bezirksliga-Saison gegen die Zweitvertretung von Teutonia Riemke II in der Riesener-Halle mit 18:22 (9:9).

 

Hier geht’s zum kompletten Bericht: www.waz.de

VfL Gladbeck – Teutonia Riemke II   18 : 22  (9 : 9)

(klafö) Irgendwie merkte man es doch, dass beide Teams in der vergangenen Saison noch zwei Spielklassen getrennt hatten. Der Absteiger aus der Landesliga (Riemke) war in den entscheidenden Spielphasen einfach einen Tick cleverer als der Aufsteiger aus der Kreisliga (Gladbeck). Dabei lief das Spiel in der 1. Halbzeit weitgehend ausgeglichen. Zwar liefen die Rothemden meistens einem kleinen Rückstand hinterher, mit dem Pausenpfiff konnten sie aber zum 9:9 ausgleichen.

Nach der Halbzeit ging der VfL dann sogar zum ersten Mal (und leider auch zum letzten Mal) in Führung (11:10). Doch Mitte der 2. Halbzeit klappte plötzlich nichts mehr. Die Gäste zogen Tor um Tor davon (11:14, 13:20). In den letzten Minuten gelang uns dann noch eine Ergebniskorrektur, an der Niederlage konnte aber nicht mehr gerüttelt werden.

Riemke agierte mit ihren erfahrenen Spielerinnen, die fast alle schon höherklassig gespielt haben, abgeklärter, gerade auch in der Phase, als wir das Spiel zu drehen versuchten. Die Niederlage (übrigens die erste in einem Meisterschaftsspiel seit 2 Jahren!) wirft uns nicht aus der Bahn. Wir müssen mit unserer jungen Mannschaft in der neuen Liga erst einmal ankommen und Erfahrungen sammeln. In der Abwehr standen wir über weite Strecken gut, im Angriff ist aber im Tempospiel und im Positionsspiel noch Luft nach oben. Da können wir deutlich mehr.

Es spielten: Lena König (7/2), Marlene Keyser (5/1), Sina Kuhlmann, Tabea Dusza (je 2), Kathrin Worecki, Sonja Kohlstadt (je 1), Annika Kirsten, Camilla Birmes, Nicola Staniaszek, Lilian Strotherm, Annika Franz und im Tor Pauline Langanke

VfL Gladbeck – TV Cronenberg 30 : 25 (15 : 12)

Wir schon im Hinspiel, war es auch im Rückspiel gegen den TV Cronenberg ein zähes Unterfangen. Irgendwie liegt uns der Gegner nicht. Auch wenn am Ende ein recht deutlicher Sieg auf der Anzeigetafel abzulesen war, war es eine der schwächsten Leistungen der VfL-Damen in dieser Saison.


Vielleicht fehlte ein bisschen der Druck. Viele Unkonzentriertheiten und technische Fehler führten immer wieder zu Ballverlusten. Aber egal: auch in der letzten Partie der Spielzeit 2018/2019 ging der VfL als Sieger vom Feld und blieb somit in allen 20 Punktspielen ungeschlagen. Rechnet man die vergangene Saison dazu, so hat die junge Mannschaft tatsächlich, seitdem sie im Seniorenbereich spielt, seit zwei Jahren kein Meisterschaftsspiel verloren! Unter diesen Umständen kann man auch leicht einmal über die schwache Vorstellung gegen Cronenberg hinwegsehen.

So wurde auch unser Team vor dem Spiel von der Staffelleiterin Barbara Retschat offiziell geehrt und zum Aufstieg in die Bezirksliga beglückwünscht.

Nach einer mehrwöchigen Trainingspause und einer Mannschaftsfahrt zum Beachhandballturnier auf Norderney geht es dann ab dem 16. Juni in die Vorbereitung für die nächste Herausforderung „Bezirksliga Ruhrgebiet“.

Es spielten: Marlene Keyser (7/1), Lena König (5), Tizia Appelt (5/1), Annika Franz (3), Ivonne Brockmann, Camilla Birmes, Sina Kuhlmann, Annika Kirsten (je 2), Tabea Dusza, Sonja Kohlstadt (je 1), Lilian Strotherm und im Tor Pauline Langanke und Pia Klein

Hier der Artikel der WAZ, Redaktion Gladbeck:

VfL Gladbeck: Auf das Frauenteam wartet nun die Bezirksliga

Gladbeck.   Die Handballfrauen des VfL Gladbeck haben die Kreisliga-Saison ohne Niederlage beendet. Nun wartet auf das Team die Herausforderung Bezirksliga.

Nach der Saison ist vor der Saison. Getreu diesem Motto gab Klaus Förster, der Trainer der Handballfrauen des VfL Gladbeck, unmittelbar nach dem letzten Meisterschaftsspiel seiner Mannschaft schon einmal den Termin für den Start in die Vorbereitung bekannt. Am Montag, 17. Juni, werden sich die Spielerinnen schon wieder zum Training treffen. „Es wartet“, so Förster, „die Herausforderung Bezirksliga.“

Jetzt ist aber erst einmal Pause für den VfL, der seit Gründung des Frauenteams vor zwei Jahren in der Meisterschaft noch kein Spiel verloren hat und daher auch schon zwei Aufstiege feiern konnte. Bereits vor dem offiziellen Trainingsauftakt werden die Gladbeckerinnen wieder aktiv. Sie unternehmen nämlich einen Trip nach Norderney und werden auf der Nordseeinsel an einem großen Beachhandballturnier teilnehmen.

Staffelleiterin Barbara Retschat gratuliert

Vor dem letzten Saisonspiel gegen den TV Cronenberg zeichnete Staffelleiterin Barbara Retschat den VfL in der Riesener-Halle offiziell für den Gewinn der Meisterschaft aus und gratulierte zum Aufstieg in die Bezirksliga. In der Partie selbst taten sich die Rot-Weißen wie auch schon in der Hinrunde in Essen recht schwer. Am Ende stand ungeachtet dessen ein vergleichsweise klarer 30:25 (15:12)-Erfolg für die Mannschaft von Klaus Förster.

Der sprach nach den 60 Minuten von einem „zähen Unterfangen“. Und er sagte: „Irgendwie liegt uns der Gegner nicht. Auch wenn am Ende ein recht deutlicher Sieg auf der Anzeigetafel abzulesen war, war es eine der schwächsten Leistungen in dieser Saison.“ Vielleicht, so der Trainer des VfL Gladbeck weiter, habe auch ein bisschen der Druck gefehlt.

Marlene Keyser erzielt 7/1 Tore für den VfL Gladbeck

Tatsächlich führten viele Unkonzentriertheiten und technische Fehler auf Seiten des VfL immer wieder zu Ballverlusten. Förster mochte jedoch nicht mehr allzu kritisch sein: „Aber egal: auch in der letzten Partie der Spielzeit 2018/2019 gingen wir als Sieger vom Feld und blieben somit in allen 20 Punktspielen ungeschlagen.“ Sein Team habe noch kein Meisterschaftsspiel verloren. „Unter diesen Umständen kann man auch leicht einmal über die schwache Vorstellung gegen Cronenberg hinwegsehen“, sagte Förster.

Für den VfL Gladbeck spielten Marlene Keyser (7/1), Lena König (5), Tizia Appelt (5/1), Annika Franz (3), Ivonne Brockmann, Camilla Birmes, Sina Kuhlmann, Annika Kirsten (je 2), Tabea Dusza, Sonja Kohlstadt (je 1), Lilian Strotherm und im Tor Pauline Langanke und Pia Klein.

TV Dülmen – VfL Gladbeck 17 : 28 (7:14)

Trainer Klaus Förster

(klafö) Auch wenn der Aufstieg schon gesichert war, so wollten unsere Damen dennoch unbedingt weiterhin ungeschlagen bleiben. So fuhren wir mit viel Respekt nach Dülmen, hatte uns dieses Team doch im Hinrundenspiel den einzigen Punktverlust abknöpfen können. Doch schon nach den ersten Spielminuten zeigte sich, dass die verletzungsgeplagten Gastgeberinnen, die u.a. auf ihre herausragende Torhüterin verzichten mussten, kein Stolperstein für unser Team werden sollte. Obwohl auch der VfL nicht aus dem Vollen schöpfen konnte und etliche Spielerinnen, die mitten im Abitur stecken, kaum trainieren konnten, gab es einen klaren Start-Ziel-Sieg. Hier ist in der 1. Halbzeit besonders die zupackende Abwehrarbeit zu loben, die nur 7 Gegentore zuließ.

Genau in diese Abwehrarbeit kehrte dann aber zu Beginn der 2. Spielhälfte unerklärlicherweise der Schlendrian ein und so kassierten wir den ersten 14 Minuten ebenfalls 7 Gegentore (14:22). Doch danach stand die Abwehr wieder wie ein Bollwerk und ließ in den letzten 16 Minuten nur noch 3 Buden zu. Unser Angriff spulte sein Programm gewohnt herunter und so sprang am Ende ein deutlicher Sieg heraus.

Erwähnenswert ist noch, dass es ein überaus faires Spiel war gegen sympathische Gastgeber, die uns herzlich zum Aufstieg gratulierten und uns sogar nach dem Spiel zu einem Glas Sekt einluden.

Es spielten: Marlene Keyser (6), Lena König, Annika Kirsten (je 5), Ivonne Brockmann (4), Sina Kuhlmann (3), Annika Franz, Tizia Appelt (je 2), Nicola Staniaszek (1), Lilian Strotherm, Sonja Kohlstadt und im Tor Pauline Langanke

Das steht morgen in der WAZ | Redaktion Gladbeck

TV Dülmen spendiert dem VfL Gladbeck ein Gläschen Sekt

Dülmen/Gladbeck.   Frauenhandball-Kreisligist TV Dülmen lud nach dem Spiel den VfL Gladbeck zu einem Gläschen Sekt ein. Vorher hatte der VfL dem TVD eingeschenkt.

Schöne Geste: Nach dem Spiel in der Frauenhandball-Kreisliga zwischen dem TV Dülmen und dem VfL Gladbeck luden die Gastgeberinnen die Mannschaft von Trainer Klaus Förster zu einem Gläschen Sekt ein. „Die Dülmenerinnen“, so der Übungsleiter des VfL, „haben uns zudem herzlich zum Aufstieg gratuliert.“

Handball gespielt wurde natürlich auch. Der Spitzenreiter aus Gladbeck setzte sich beim TVD deutlich mit 28:17 (14:7) durch. Dabei waren die Rot-Weißen mit viel Respekt zu dem Auswärtsspiel gefahren. Denn Dülmen hatte ihnen in der Hinrunde den bisher einzigen Punktverlust zugefügt. Dieses Mal zeigte sich aber schnell, dass die verletzungsgeplagten Gastgeberinnen, die u. a. auf ihre herausragende Torhüterin verzichten mussten, kein Stolperstein für den künftigen Bezirksligist werden sollte.

VfL Gladbeck feiert einen klaren Start-Ziel-Sieg

Obwohl auch der VfL nicht aus dem Vollen schöpfen konnte und etliche Spielerinnen, die mitten im Abitur stecken, kaum trainieren konnten, gab es einen klaren Start-Ziel-Sieg. Förster: „Hier ist in der ersten Halbzeit besonders die zupackende Abwehrarbeit zu loben, die nur sieben Gegentore zuließ.“

Zu Beginn der zweiten Spielhälfte kehrte bei den Gladbeckerinnen der Schlendrian ein, so dass sie in den ersten 14 Minuten ebenfalls sieben Gegentore (14:22) hinnehmen mussten. Doch danach stand die Abwehr wieder wie ein Bollwerk und am Ende ein ungefährdeter 28:17-Erfolg.

Marlene Keyser erzielt sechs Tore für den VfL Gladbeck

Für den VfL Gladbeck spielten Marlene Keyser (6), Lena König, Annika Kirsten (je 5), Ivonne Brockmann (4), Sina Kuhlmann (3), Annika Franz, Tizia Appelt (je 2), Nicola Staniaszek (1), Lilian Strotherm, Sonja Kohlstadt und im Tor Pauline Langanke.

Gladbeck.   Die Handball-Frauen und der weibliche Nachwuchs des VfL Gladbeck sind sehr erfolgreich. Stellt sich die Frage: Ist die VfL-Zukunft weiblich?

Frauen-Power beim VfL Gladbeck: Die Handball-Damen der Rot-Weißen stehen bereits als Aufsteiger in die Bezirksliga fest, die B-Mädchen kämpften in der Landes- und die C-Mädchen sogar in der Oberliga um Punkte. Angesichts dieser und anderer Erfolge und des Booms im Nachwuchsbereich drängt sich eine Frage auf: Ist die Zukunft des VfL-Handballs weiblich?

„Sie ist auch weiblich“, antwortet Klaus Förster. Der Trainer der Gladbecker Frauen wagt eine Prognose: „Wenn es uns gelingt, die vielen talentierten Jugendlichen in den Damenbereich zu überführen und trotz personeller Fluktuationen, die es immer gibt, das Gros zu halten, können wir es ohne Zugänge von außen in die Verbandsliga schaffen.“

Klaus Försteer

Team hat noch keine Punktspiel-Niederlage kassiert

Der Erfolgscoach in Aktion: Klaus Förster engagiert sich seit mittlerweile vier Jahren im Frauen- und Mädchenbereich des VfL. Tim Deffte, der Leiter der Handballabteilung im VfL, betont, „stolz“ zu sein auf die Arbeit im Frauen- und Mädchenbereich des Vereins: „Die Entwicklung ist beeindruckend. Unsere Mannschaften sind nicht nur sportlich erfolgreich, sondern die Spielerinnen engagieren sich auch im Klub.“ Besonderes Lob spendet er Förster, der sich bei den Rot-Weißen viele Jahre lang um die männlichen Talente kümmerte und seit mittlerweile vier um die weiblichen. „Klaus“, so Deffte, „hat Pionierarbeit geleistet. Es kommt ja nicht von ungefähr, dass er in der Abteilung von allen Erfolgscoach genannt wird.“

Eine Bezeichnung, die tatsächlich zutreffend ist. Förster war vor knapp zwei Jahren einer derjenigen, der sich für die Gründung der Frauenmannschaft stark gemacht hat. Das Team wurde gegründet, stieg auf Anhieb in die Kreisliga auf und im Anschluss direkt in die Bezirksliga. Bemerkenswert: Von den 32 Punktspielen, die die VfL-Frauen bisher insgesamt bestritten haben, ging kein einziges verloren!

Am Ostermontag wird ausnahmsweise nicht trainiert

Wird das Förster-Team in der neuen Saison auch durch die Bezirksliga marschieren? Der erfahrene Trainer schüttelt den Kopf und betont: „Wir werden uns zunächst orientieren müssen, um zu erfahren, wo wir stehen.“ In der Bezirksliga werde schneller und körperbetonter gespielt, es werde härter zugepackt. Ungeachtet dessen ist sich Klaus Förster sicher: „Kanonenfutter werden wir nicht sein.“

Dass der Coach der Saison in der Bezirksliga recht gelassen entgegenblickt, hat Gründe. Niemand weiß schließlich besser um die handballerischen Qualitäten des Teams, das ja in erster Linie aus blutjungen Spielerinnen besteht. Der VfL lebt von seiner Geschlossenheit, außerdem sind die Aktiven dank ihrer guten Kondition in der Lage, 60 Minuten lang Tempohandball zu spielen. Die Leistungsbereitschaft sei groß, lobt Förster „seine“ Damen. Bester Beweis: Sie legen an Samstagen immer mal wieder Extra-Übungseinheiten ein und gehen vor den regulären Einheiten im Wittringer Wald laufen.

Selbst in der momentanen Handballpause Zeit wird trainiert. Ausnahme: Am Ostermontag ist frei.

Quelle | WAZ,Thomas Dieckhoff


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