Damen | Aktuelles

Die in die Landesliga aufgestiegenen Handballfrauen des VfL Gladbeck kennen nun ihre Gegner. Mit wem es die rot-weißen Neulinge zu tun bekommen.

 

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Drei Aufstiege in Folge haben die Handballfrauen des VfL Gladbeck seit ihrer Gründung gefeiert. Stellt sich die Frage nach dem Erfolgsrezept.

 

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Die Handballerinnen des VfL Gladbeck stehen als Landesliga-Aufsteiger fest. Ungeachtet dessen wird ein neuer Trainer das Erfolgsteam übernehmen.

 

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Mit dem Aufstieg in die Landesliga, dem dritten Aufstieg in Folge (!), beendet unsere Damenmannschaft vorzeitig die Saison. Nachdem am Sonntagnachmittag der Handballverband Westfalen die Saison für beendet erklärt hat, wurde nun auch die Aufstiegsregelung abschließend geklärt. Nach der sog. Quotientenregelung belegen wir in der Bezirksliga den 1. Tabellenplatz und steigen zusammen mit dem Zweiten ETG Recklinghausen in die Landesliga auf. Wer hätte das zu Saisonbeginn gedacht?

Überhaupt sind die letzten Jahre unserer Damenmannschaft eine einzigartige Erfolgsgeschichte. Vor 5 Jahren übernahm ich das Team als Jungjahrgang in der B-Jugend. Im Kern waren das zahlreiche hochmotivierte Mädchen des Jahrgangs 2000, die bereits seit mehreren Jahren zusammen spielten und von dem Trainerteam Daniela Kirsten-Zickelbein und Paul Sontowski hervorragend ausgebildet waren.  Nach zwei erfolgreichen B-Jugend-Jahren (einmal ungeschlagen Kreismeister, im zweiten Jahr Qualifikation zur Oberliga-Vorrunde) kam dann der Sprung ins kalte Wasser: wir „überschlugen“ quasi die A-Jugend und starteten als Jungjahrgang A-Jugend direkt im Damenbereich. Es kostete mich damals viel Überzeugungsarbeit, diesen Schritt durchzusetzen. Der Hintergrund für mich war, dass es seinerzeit keine Damenmannschaft mehr beim VfL gab und wir deshalb in der untersten Spielklasse (Kreisklasse) beginnen mussten. Ich war mir aber sicher, dass wir aufgrund unserer Spielstärke sehr gut mithalten und gleich um den Aufstieg mitspielen könnten. Als schließlich (mehr oder weniger) alle Spielerinnen und Eltern einverstanden waren, konnte die Überleitung von der B-Jugend direkt in den Seniorenbereich beginnen. Hier gilt es besonders anerkennend zu erwähnen, dass letztlich alle Spielerinnen mitgezogen haben und keine einzige Akteurin den Verein verlassen hat. Das war nicht selbstverständlich und zeigt den großen Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft und der gesamten VfL-Familie.

Unser Team, in dem – bis auf zwei Ausnahmen – die älteste Spielerin 17 Jahre alt war, schaffte souverän und ohne jeden Punktverlust dann auch tatsächlich den Aufstieg in die Kreisliga.

Die Saison 2018/2019 überstanden wir erneut ohne eine Niederlage und mit nur einem einzigen Punktverlust. Der Aufstieg in die Bezirksliga Ruhrgebiet war perfekt.

Auch in dieser Spielklasse stellten wir natürlich wieder das mit Abstand jüngste Team, war es doch für den Großteil der Mannschaft erst jetzt ihr erstes „reguläres“ Spieljahr im Seniorenbereich. Außerdem gehörten aber auch jetzt wieder zahlreiche Spielerinnen aus der A-Jugend zum festen Bestandteil unseres Teams. Nach der Hinrunde standen wir zum Jahreswechsel dann wahrhaftig wieder an der Tabellenspitze und haben diese auch bis zum Saisonabbruch am 12. März nicht mehr abgegeben. Nach einer kleinen Schwächephase zu Jahresbeginn mit zwei Niederlagen ging dann ein Ruck durch die Mannschaft. Wir schworen uns darauf ein, die Tabellenführung nicht mehr abzugeben und haben – beginnend mit dem Spiel in Voerde – zurück in die Erfolgsspur gefunden. Private Interessen wurden zurückgestellt. Jedes Spiel wurde fokussiert mit einem klaren Matchplan angegangen und diszipliniert umgesetzt. Die Mannschaft war zuletzt in einer Top-Form und wir freuten uns schon unheimlich auf die Spitzenbegegnungen mit dem Tabellendritten TV Wanne und eine Woche später mit unserem ärgsten Verfolger ETG Recklinghausen. Doch dazu kam es dann ja aus den bekannten Gründen leider nicht mehr…

Am Ende steht nun ein, wie ich finde, verdienter Aufstieg in die Landesliga. Zugrunde gelegt wurde die sog. „Norwegische Quotientenregelung“, wonach die erzielten Pluspunkte durch die Anzahl der absolvierten Spiele dividiert werden. Aber auch wenn man nur die Hinrundentabelle als Kriterium genommen hätte, wonach einmal „jeder gegen jeden“ gespielt hätte, wären wir aufgestiegen. Hinzu kommt, dass wir die bisherigen direkten Duelle gegen den Zweiten, Dritten und Vierten allesamt gewonnen haben. Mehr geht eigentlich nicht!

Wie ist der große Erfolg dieser Mannschaft nun zu erklären? Der Großteil (Jahrgänge 2000/2001) spielt schon seit ca. 10 Jahren zusammen und versteht sich auf dem Spielfeld blind. Mangelnde Erfahrung wurde durch Teamgeist, gute Technik und eine Top-Kondition mehr als ausgleichen. Seit Jahren gehören konditionelle Anteile wie selbstverständlich zu jeder Trainingseinheit. Das hat sich letztlich ausgezahlt, die Puste ist uns jedenfalls am Ende nie ausgegangen.

In der neuen Landesliga wird die Luft nun dünner. Spielerisch werden die Mädels bestimmt mithalten können und immerhin haben sie ja auch schon, trotz ihres jungen Alters, bereits drei Jahre Erfahrung bei den Senioren sammeln können.

Zurückblickend gab es neben den Erfolgen im Ligabetrieb auch weitere Highlights wie die Pokalschlachten gegen zum Teil weit höher angesiedelte Teams wie Teutonia Riemke, PSV Recklinghausen oder TV Wattenscheid. Auch das Erreichen des Viertelfinales mit der damaligen B-Jugend beim internationalen Turnier im dänischen Dronninglund oder die letztjährige Fahrt zum Beachhandball-Turnier auf Norderney bleibt allen sicher noch in guter Erinnerung.

Hier nochmal alle 18 in der vergangenen Saison eingesetzten Spielerinnen: Tizia Appelt, Camilla Birmes, Antonia Buddenborg, Paula Dräger, Tabea Dusza, Annika Franz, Marlene Keyser, Annika Kirsten, Lena König, Sonja Kohlstadt, Sina Kuhlmann, Anna Larisch, Emma Marcinkowski, Lara Priester, Lilian Strotherm, Kathrin Worecki sowie die beiden Torhüterinnen Pauline Langanke und Emily Marcinkowski.

Ich selbst werde das Team nun nicht mehr weiter trainieren, sondern suche noch einmal eine neue Herausforderung im Bereich des Mädchenhandballs beim VfL. Darauf freue ich mich schon sehr. Meine Mission war es, die gute Arbeit im Mädchenhandball  beim VfL Gladbeck in den Damenbereich zu überführen und in sicheres Fahrwasser zu lenken. Diese Aufgabe ist, denke ich, nun erfüllt. Und ich bin mir sicher, dass der neue Trainer Christoph Günther unsere Mädels mit neuen Ideen und einer neuen Ansprache noch weiter nach vorne bringen wird. In der Mannschaft steckt noch viel Potential, keine Spielerin ist bisher an ihrem Leistungszenit angekommen.

Wie schön wäre es, wenn in einigen Jahren zu lesen ist: Damenhandball beim VfL – Die Erfolgsgeschichte geht weiter!  

(Verfasser: Klaus Förster)

VfL Gladbeck – VfL Aplerbeckermark 32:25 (16:11)


(listr) Am vergangenen Samstag wollten wir uns die zwei verlorenen Punkte gegen den VfL Aplerbeckermark im Hinspiel wiederholen. Anders als beim Hinspiel konnte unser Damentrainer diesmal auf einen größeren Kader zurückgreifen.
Dennoch verlief der Start der Partie anders als gewünscht. Die Absprache in der Abwehr stimmte nicht und im Angriff fehlte uns das Wurfglück. So hingen wir bereits ab der zweiten Minute einem Rückstand hinterher. Erst in der 15. Minute gelang es uns mit Aplerbeckermark gleichzuziehen (9:9).
Nach dem Ausgleich wendete sich das Spiel. Unsere Damen gingen das erste Mal in dieser Partie in Führung und zwangen unsere Gäste zur ersten Auszeit (11:9). Nach der Auszeit fanden wir erst richtig ins Spiel. Im Angriff trafen wir wieder das Tor und auch unsere Abwehr stand sicherer und die Absprache stimmte. So ließen wir nach der Auszeit nur noch zwei Gegentore zu und zogen bis zur Halbzeit mit 16:11 davon.
In der zweiten Halbzeit gelang uns zu Beginn ein guter Start. Unser ruhiges Aufbauspiel im Angriff brachte unserem Team ein Tor nach dem anderen ein. In der Abwehr gelang es uns, die Gäste unter Druck zu setzten und wir gelangten dadurch oftmals in Ballbesitz. So führten wir in der 54. Minute mit 11 Toren. In den letzten fünf Minuten des Matches ging unsere Konzentration allerdings etwas verlohren, wodurch sich der VfL Aplerbeckermark nochmals auf sieben Tore herankämpfen konnte. Das Spiel endete mit 32:25 und einem Sieg für uns, der uns hilft, unseren Spitzenplatz weiter zu behaupten.
Es spielten: Marlene Keyser (8/1), Lena König (7/2), Antonia Buddenborg (6), Sina Kuhlmann (4), Annika Kirsten (3), Tabea Dusza (2), Anna Larisch, Lilian Strotherm (je1), Tizia Appelt, Annika Franz und im Tor Pauline Langanke und Emily Marcinkowski

Die Handballfrauen des VfL Gladbeck nahmen gegen den VfL Aplerbeckermark Revanche für die Hinspielniederlage. Anfangs lief es erst gar nicht gut.

 

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TuS Ickern – VfL Gladbeck 18:23 (9:12)


(listr) 2 Punkte nahmen wir aus dem Spiel am Sonntag gegen TuS Ickern mit nach Hause. Die Partie startete für uns gut mit einem 5:0 Torerfolg. Erst nach 12 Minuten musste unsere Torhüterin das erste Mal hinter sich greifen. Ab diesem Zeitpunkt erkannten wir aber, dass TuS Ickern uns diesen Sieg nicht einfach schenken würde. Die aggressive Abwehr der Ickerner stellte uns vor einige Probleme. Doch die Ballverluste im Angriff konnten wir durch eine sicherstehende Abwehr ausgleichen. Beide Mannschaften schenkten sich nichts und so wurde auf beiden Seiten hart durchgegriffen, was einige Sanktionen nach sich zog. So beendeten wir die erste Halbzeit in doppelter Unterzahl und einer Führung von 9:12.
Mit kühlem Kopf kamen wir aus der Halbzeitpause. Unsere Damen erwischten einen guten Start, wie bereits zu Beginn der ersten Halbzeit. Wir spielten einen konzentrierten Angriff und eine sichere Abwehr, in der wir viele Bälle gewinnen konnten. So konnten wir unsere Führung ausbauen und es stand in der 43. Minute 10:19 für uns. Dennoch gelang es Ickern, unseren Vorsprung zum Ende der zweiten Halbzeit zu verkürzen. Das Spiel war gespickt mit Zeitstrafen für beiden Seiten. So was es nur eine Frage Zeit, bis der Schiedsrichter die erste rote Karte zückte. Leider waren wir es, die zuerst Rot sahen. Doch keine vier Minuten später erhielt auch TuS Ickern eine Disqualifizierung. Die Partie endete mit insgesamt neun Zeitstrafen, zwei roten Karten und einem stark erarbeiteten Sieg für unsere Damen.
Es spielten: Lena König (8/2), Marlene Keyser, Tabea Dusza (je 4), Sina Kuhlmann, Anna Larisch (je 2), Tizia Appelt, Antonia Buddenborg, Annika Kirsten (je1), Lara Priester, Lilian Strotherm und im Tor Pauline Langanke

Die Handballfrauen des VfL Gladbeck sind wieder Tabellenführer. Dazu mussten sie beim TuS Ickern aber kämpfen. Es gab u. a. zwei rote Karten.

 

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Die Handballfrauen des VfL Gladbeck feiern als Bezirksliga-Tabellenführer Karneval. Sie gewannen nämlich ihr Spiel gegen Halden-Herbeck deutlich.

 

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VfL Gladbeck – SG Halden-Herbeck 2  26 : 16 (16:5)

(listr) Für das Spiel gegen die momentan sechstplatzierte SG Halden-Herbeck 2 hatten wir uns ein klares Ziel gesetzt. Wir wollten an der guten Leistung des letzten Spiels anknüpfen. Gesagt, getan. Wir zeigten von der ersten Minute an, wer die bessere Mannschaft auf dem Feld ist. Dank unserer guten Abwehrleistung und den zahlreichen Paraden von Pauline Langanke im Tor, führten wir zur Halbzeitpause bereits 16:5.
Die Gäste stellten in der zweiten Halbzeit ihre Abwehr um und brachten unserer Damenmannschaft durch eine teilweise doppelte Manndeckung eine neue Herausforderung. Doch der Sieg war nie in Gefahr. Durch unsere aufmerksame Abwehr gelang es uns immer wieder den Ball abzufangen und mit schnellen Gegenstößen Tore zu erzielen. So lagen wir die gesamte zweite Halbzeit mit mindestens zehn Toren in Führung. Dem Damentrainer Klaus Förster gab dies die Gelegenheit bunt durch zu wechseln. Eine gute Mannschaftsleistung mit lauter Unterstützung von der Bank brachte uns an diesem Sonntag zwei Punkte ein. Somit erlangen wir den ersten Platz in der Bezirksliga wieder und können nun als Spitzenreiter Karneval feiern. Weiter geht es für die Damen am 1. März auswärts gegen TuS Ickern.
Es spielten: Tabea Dusza (7), Marlene Keyser (5), Tizia Appelt (4), Antonia Buddenborg (3), Annika Kirsten und Sina Kuhlmann (je 2), Lena König (2/2), Anna Larisch (1), Camilla Birmes, Emma Marcinkowski und im Tor Pauline Langanke und Emily Marcinkowski


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