Archiv

Bochum/Gladbeck.   Der VfL Gladbeck III ist alleiniger Spitzenreiter in der Handball-Kreisliga. Das Team um Coach Brockmann will nun in die Bezirksliga aufsteigen.

Die Drittvertretung des VfL Gladbeck ist in der Handball-Kreisliga nun alleiniger Tabellenführer. Während die Rot-Weißen ihr Spiel beim Bochumer HC deutlich gewinnen konnten, patzte Aufstiegsmitkonkurrent SV Westerholt II unerwartet beim VfL Hüls. Die Gladbecker haben nun zwei Punkte Vorsprung vor Westerholt und dem HSV Herbede II, der allerdings schon eine Partie mehr ausgetragen hat als seine Rivalen.

Bochumer HC – VfL Gladbeck III 19:31 (10:17)

VfL Gladbeck III: T. Deffte (1. – 30.), Schmidt (31. – 60.) – J. Dommann (9/3), Lübbe (2), L. Dommann (1/1), Berse, Bons (3), König (4), Keller (5), Kalhöfer, S. Deffte, Lastring (4), Allkämper (3), Günther.

„Entschieden ist noch nichts“, so VfL-Trainer Kai Brockmann. Seine Mannschaft und auch er verfolgen ab sofort ein klares Ziel. „Jetzt wollen wir es auch packen“, so Brockmann. Es – damit ist natürlich der Aufstieg in die Bezirksliga gemeint.

Nun stellt sich Westfalia Welper II in Gladbeck vor

In der Verfassung, in der sich die Gladbecker in Bochum gezeigt haben, kann der Sprung in die nächst höhere Klasse tatsächlich gelingen. Vor allem in der Abwehr und im Tor präsentierte sich das Team in Topform. Den ersten Gegentreffer ließen Deckung und Keeper Tim Deffte erst in der 14. Minute zu (1:12). Die Partie war also frühzeitig entschieden.

Weiter geht’s für den VfL III am Samstag, 10.März, gegen Westfalia Welper II.

Quelle | WAZ, Thomas Dieckhoff

Gladbeck.   Handball-Kreisligist VfL Gladbeck III hat das Spitzenspiel gegen HSV Herbede II gewonnen. Würde das Team in die Bezirksliga aufsteigen wollen?

Was für eine Spannung an der Tabelle der Handball-Kreisliga: Gleich drei Mannschaften stehen punktgleich an der Spitze, der Vierte folgt nur einen Punkt zurück. Und mittendrin der VfL Gladbeck III. Vor einem Jahr noch in der 1. Kreisklasse unterwegs, klopft das Team von Trainer Kai Brockmann jetzt ans Tor zur Bezirksliga.

 Der jüngste Klopfer war nun zu hören – und zwar richtig laut: Mit 27:25 stürzte das VfL-Team den bisherigen Spitzenreiter HSV Herbede II und revanchierte sich damit für die Neun-Tore-Niederlage im Hinspiel. „Für eine Hobbytruppe ist das richtig gut“, konnte Brockmann es kaum fassen.

Lastring trifft in der Schlussphase viermal in Folge

Der beste Spieler unter den guten war Benedikt Lastring. Der Youngster hatte erst vergangene Woche gegen Olfen seine bislang stärkste Leistung im Seniorenbereich gezeigt. Daraufhin hatte Brockmann geäußert: „Jetzt ist der Knoten hoffentlich geplatzt bei ihm.“

Und wie – Lastring setzte gegen Herbede sogar noch einen drauf. Beim Stand von 22:22 in der Schlussphase erzielte er vier Treffer in Folge – zwei davon fielen sogar in Gladbecker Unterzahl. „Die hätte er zu Beginn der Saison noch nicht geworfen“, war Brockmann stolz. Die Führung brachte sein Team dann souverän über die Zeit.

VfL-Trainer Brockmann lobt Torwart Schmidt

Dabei hätte es gar nicht so spannend sein müssen. Gladbeck legte los wie die Feuerwehr, verspielte die 3:0 Führung aber ebenso schnell wieder, wie sie erarbeitet worden war. Ein 4:0-Lauf Mitte der ersten Hälfte sorgte schließlich für die 15:10-Halbzeitführung. Ein Sonderlob vom Trainer verdiente sich dabei Michael „Schmiddi“ Schmidt im Tor.

„Nach der Pause waren wir aber nicht mehr zu 100 Prozent konzentriert“, meinte Brockmann, der sah, wie seine Mannschaft bei 18:19 sogar in Rückstand geriet – dann aber kam Lastrings großer Auftritt und der Sieg. Brockmanns Fazit: „Taktisch total diszipliniert, aggressiv in der Abwehr. Es war das Spitzenspiel, das wir erwartet haben und wir haben es verdient gewonnen.“

VfL Gladbeck III liegt nun ganz vorne in der Tabelle

Gladbeck liegt jetzt punktgleich mit dem SV Westerholt II und Herbede ganz vorne in der Tabelle. „Genau da gehören wir hin, wenn ich mir alle Spiele angucke“, so Brockmann – „und das, obwohl wir nur einmal die Woche trainieren und dann auch meistens nur Fußball spielen“, sagt er lachend. „Aber ich kenne die meisten Jungs lange, die Stimmung ist super und mit Schmiddi und Tim Deffte haben wir zwei super Torhüter – wir sind alle sehr glücklich.“

In den kommenden Wochen warten jetzt harte Prüfungen: Erst zwei Auswärtsspiele, dann geht es gegen den Vierten Linden und den Fünften Welper II – „dann wissen wir mehr“, sagt Brockmann. Und womöglich muss er sich dann sogar Gedanken machen, ob er nicht bald in die Bezirksliga aufsteigt: „Wenn sich die Chance bietet, würden wir wahrscheinlich nicht Nein sagen“, meint er. „Aber daran denken wir gar nicht. Wir haben einfach Spaß.“

Quelle | WAZ,  Philipp Ziser

Olfen Die zweite deutliche Niederlage des Jahres zeigt: Olfens Handballer sind nicht konkurrenzfähig, wenn es gegen die Topteams der Liga geht. Defizite gibt es im Angriff und in der Abwehr. Die Olfener schieben das auf das Harz.

VfL Gladbeck III – SuS Olfen 33:22 (14:11)

Die Olfener Kreisliga-Handballer haben ihr drittes Spiel in Folge verloren. Gegen den VfL Gladbeck III hatte der SuS mit 22:33 (11:14) das Nachsehen. Vizekapitän Lukas Scholten hat aber noch mehr verloren als nur ein Auswärtsspiel.

Die Olfener kamen im Angriff nicht annähernd an die 30-Tore-Marke heran. Das wäre aber bitter nötig gewesen. Denn: Wieder kassierte der Handball-Kreisligist mehr als 30 Gegentore – wenn es in der Defensive also nicht klappt, müssen die Olfener das Spiel in der Offensive gewinnen.
„Wir haben da aber zu viele Bälle weggeworfen – auch wegen des Harzes“, sagte Lukas Scholten im Gespräch mit unserer Redaktion und fügte an: „Gladbeck wäre schlagbar gewesen. Im Rückspiel sieht es bestimmt anders aus.“ Dann, am letzten Spieltag in knapp viereinhalb Monaten, stünde der Heimvorteil aufseiten der Olfener – und der Ball wäre nicht so klebrig. Olfen spielt am Samstag, 12. Mai, gegen die Gladbecker.

Nichtsdestotrotz bleibt das Defensivproblem beim Tabellenelften. SuS-Trainer Michael Scholten war selbst nicht vor Ort, wurde von Michael Huth an der Seitenlinie vertreten. Aus der Ferne bemängelte aber auch er die vielen Gegentreffer. „Wenn man sich das Ergebnis betrachtet, haben wir zu viele kassiert. So wie ich Gladbeck kenne, sind die bestimmt über Gegenstöße gekommen.“

Scholten junior stimmte zu: „Wir waren nicht schnell genug hinten. Die Abwehr war eigentlich besser als in der Vorwoche gegen Herbede. Aber die Gegenstöße konnten wir nicht verteidigen.“ Olfen sei nicht konsequent genug gewesen. Durch die vielen Ballverluste habe Gladbeck dann den Gästen sein Spiel aufgezwungen.

Doch für Lukas Scholten nicht das einzige Problem. In der 55. Minute bekam er seine dritte Zwei-Minuten-Strafe. Mit 20:28 lag Olfen zu diesem Zeitpunkt bereits hinten, Lukas Scholten hatte sieben Treffer auf dem Konto – bekam dann folgerichtig die Rote Karte. Nichts Ungewöhnliches. In der vergangenen Saison führte Lukas Scholten die Statistik mit den meisten Disqualifikationen an – doch gelobte er in dieser Saison Besserung. Mit Ex-Trainer Heino Rickmann ging der Vizekapitän eine Wette ein. Die Bedingung: keine Rote Karten mehr. Der Einsatz: eine Kiste Bier.

Rickmann ging, die Wette blieb. „Ich habe die Wette mit Benedikt Höning aufrechterhalten“, sagte Scholten. Ein kleiner Trost immerhin für das Team – gegen Gladbeck verloren, aber eine Kiste Bier von Scholten gewonnen. Prost…

Team und Tore
SuS:
Billermann – Knebel, Winkler (1), Scholten (7/2), Oberhag (1), Cremer (1), Kaschinski (5), Elsner, Lemberg (5), Dreber, Höning (2)

Quelle | Halterner Zeitung, Marvin Hoffmann

Gegen das Schlusslicht aus Recklinghausen gelingt der fünfte Heimsieg im fünften Heimspiel. Als Aufsteiger steht der VfL III sehr gut da.

VfL Gladbeck III – ETG Recklinghausen II 47:26 (21:10)

VfL III: Deffte, Vittori – J. Dommann (14), Lübbe, L. Dommann (8), Brandhorst (2), Lastring (2), Wieck (2), Poursafar (1), Kalhöfer (7), König (7), Allkämper (1), Scheffczyk (3).

Gegen den Tabellenletzten aus Recklinghausen ließ die dritte Herrenmannschaft des VfL Gladbeck nichts anbrennen. Der 47:26 (21:10)-Erfolg war auch in der Höhe verdient und bescherte den Gladbeckern die Möglichkeit, einige Dinge auszuprobieren.

Eigentlich war das Spiel bereits nach 15 Minuten entschieden. Schon zu diesem frühen Zeitpunkt waren die Gastgeber auf 11:3 davongezogen. Bis zur Halbzeit bauten sie ihren Vorsprung dann sogar auf elf Tore aus. Entsprechend variablen konnten die Gladbecker auch im zweiten Durchgang agieren. „Wir haben oft mit sieben gegen sechs gespielt, um das auszuprobieren“, sagte Trainer Kai Brockmann. Das ermöglichte den Gästen zwar den einen oder anderen Treffer, in der Offensive war der VfL aber nicht mehr aufzuhalten. „Recklinghausen ist zwar fast mit der A-Jugend angetreten, aber trotzdem haben wir gut gespielt“, sagte Brockmann.

Restprogramm gegen Kellerkinder

In der Liga belegen die Gladbecker weiterhin den fünften Rang, haben dabei erst drei Spiele verloren. Vor allem zu Hause sind sie eine Macht, haben in heimischer Halle fünf von fünf Spielen gewonnen. Auswärts ist die Bilanz ausbaufähig. „Wir mussten allerdings auch schon bei den Topteams der Liga ran“, sagt Brockmann. So erklärt sich auch die 1:7-Punkteausbeute. Allerdings führten die Gladbecker oft bis in die Schlussphase hinein.

„Dafür, dass wir ein Aufsteiger sind, stehen wir gut da“, sagt Kai Brockmann. Das Ziel bis Weihnachten ist klar: Möglichst viele Punkte holen. Zunächst am Samstag, wenn um 17 Uhr das Gastspiel bei TB Beckhausen ansteht. Beckhausen ist momentan Zwölfter der Kreisliga und kämpft um den Klassenerhalt. Zum Jahresabschluss gastiert dann am 17. Dezember, um 16 Uhr, der TV Wattenscheid 01 in der Riesener Sporthalle. Gegen den Vorletzten soll der sechste Heimsieg der Saison eingetütet werden. Damit es mit weißer Weste in die Winterpause geht.

Quelle | WAZ, Maximilian Lazar

 

Gladbeck.   Für den VfL Gladbeck 3 beginnt die Handballsaison mit einem Pokalspiel. Im Kader des Teams stehen Spieler wie die Defftes und Michael Schmidt.

Tim Deffte und Michael Schmidt standen zu Regional- und Drittliga-Zeiten im Tor des VfL Gladbeck. Und Sven Deffte gab bei den rot-weißen Handballern den Mittelmann und Abwehrchef. Nun gehörten diese Haudegen zum Aufgebot der Drittvertretung des VfL, die in die Kreisliga aufgestiegen ist.

Am Freitag, 1. September, steht für die von Kai Brockmann trainierte Mannschaft das erste Pflichtspiel der Saison an. Im Kreispokal empfängt der VfL III um 20 Uhr seinen Ligarivalen SuS Olfen in der Riesener-Halle. Brockmann wird nach Lage der Dinge auf seinen kompletten, 19-köpfigen Kader zurückgreifen können. „Das“, sagt der Coach und lacht, „hat vielleicht aber auch damit zu tun, dass wir nach der Partie grillen und einen Mannschaftsabend haben.“

VfL Gladbeck 3 hat sich gewissenhaft vorbereitet

Es gehe darum, Spaß zu haben, betont Brockmann. Gleichwohl wollen die Gladbecker das Unternehmen Kreisliga ernsthaft angehen. „Wir haben in der vergangenen Saison einmal in der Woche trainiert“, so Brockmann. Und weiter: „Jetzt wollen wir zwei Einheiten absolvieren, um in der neuen Klasse eine vernünftige Rolle zu spielen.“

Entsprechend hat der VfL III zuletzt trainiert und Tests bestritten. Dabei konnte das Team das eine oder andere Ausrufezeichen setzen. „Ich bin mit dem Verlauf der Vorbereitung zufrieden“, betont Brockmann. Er ist nun genauso wie die Defftes, wie Schmiddi Schmidt, Jonas Dommann oder Marvin Brandhorst gespannt auf den Vergleich mit SuS Olfen. „Das ist für uns ein richtig guter Prüfstein“, so der VfL-Trainer. Er zählt Olfen neben dem HSV Herbede 2 und der PSV Recklinghausen 2 zu den Titelanwärtern.

Quelle | WAZ, Thomas Dieckhoff

Nach der Vorwochen-Niederlage gegen den TV Dülmen musste heute ein Sieg gegen den Mitkonkurrenten aus Herne her.

VfL Gladbeck 3 – HC Westf. Herne 3  38:24 (18:14)

Dass wir dieses Spiel nicht auf die leichte Schulter nehmen wollen, war uns schon seit dem Spiel aus der Hinrunde klar. Wenn wir uns zurückerinnern: 28:35-Niederlage im zweiten Saisonspiel gegen den HC Westfalia  Herne 3. Dementsprechend begann das Spiel mit viel Tatendrang aus Vfl’er  Sicht.
Wir erspielten uns schon zu Beginn der Partie eine leichte Führung von 5 Toren und hielten diese bis zum Halbzeitpfiff auch konsequent aufrecht. Einzig alleine der Rückraum aus Herne brachte uns ein paar kleinere Schwierigkeiten mit guten Würfen aus der dritten Reihe die in doch hoher Zahl ihren Weg ins Netz fanden.

Zum Wiederanpfiff der Partie blieb der allseits-bekannte Einbruch auf unserer Seite allerdings aus, sodass wir weiterhin den Vorsprung mit bis zum Schluss durchgespielten Auslöserhandlungen immer weiter ausbauen konnten. Den Gästen aus Herne schien ihr Faden verloren gegangen zu sein und unser Torhüter sorgte mit einigen gut gehaltenen Bällen für einen weiteren Ausbau der Führung.
Unsere Gegner ließen weiterhin nicht locker und versuchten offensiv durch einige Einzelaktionen den Vorsprung zu dezimieren, was jedoch durch eine zum letzten Spiel verbesserte Abwehrarbeit verhindert wurde. Nach Abpfiff und einer soliden, geschlossenen Mannschaftsleistung blicken wir auf ein 38:24 (18:14) und wünschen unseren Gästen weiterhin Glück im Rennen um Platz 2.

VfL Gladbeck: Michael Schmidt, Daniele Vittori, Jonas Dommann, Lennart Dommann, Tim Lübbe, Michael Giesen, Max Heix, Maurice Poursafar, Christoph Günther, Kai Brockmann, Gordon Koenig, Hendrik Alkemper, Lukas Scheffczyk, Florian Bons, Leon Kalhöfer und Viktor Dziabel.

DSC Wanne-Eickel – VfL Gladbeck III 31:33 (18:17)

Mit stark dezimierten Aufgebot starteten die Wanner in die Partie gegen Gladbeck. Folglich war die Maßgabe, das Spiel aus einer sicheren Abwehr mit dosiertem Tempo zu gestalten. Verletzungsbedingt lenkte Jan Bollmann den DSC diesmal von der Bank aus, und als die Wanner nach sechs Minuten mit vier Toren hinten lagen, stellte er um. Mit Erfolg. Die Gastgeber holten Tor um Tor auf und lagen zur Halbzeit sogar mit 18:17 vorn. Dieser Pausenstand zeigte, dass es kein Spiel der Abwehrreihen war. Die zwangsweise neuformierte Deckung des DSC stand nicht so sicher, wie in den Spielen zuvor. Hier wollte man im zweiten Durchgang ansetzen.

Doch daraus wurde nichts. Mit einer unkonzentrierten Phase gab der DSC die Führung Mitte der zweiten Hälfte leichtfertig aus der Hand. Die junge Gladbecker Truppe nutzte die Möglichkeiten zu Tempogegenstößen konsequent aus und gewann am Ende nicht unverdient, weil sie in dem schnellen, torreichen Spiel weniger Fehler machte. Bester DSC-Schütze war mit acht Treffern Jens Liimberger, der kurz zuvor Papa geworden war.

DSC: Motoc, Seefeld, Binger 6, Hackerts 1, Hassenpflug 6, Hippe, Limberger 8, Pressler 2, Sauerhof 1, Sokolowski 7.

Quelle | WAZ, Redaktion Wanne – Eickel

12.10.2015 Die Rothemden aus Gladbeck gewinnen am Ende der beiden Halbzeiten jeweils mit sechs Toren und erreichen ein 30:24 gegen die klassenhöheren Waltroper. Diese sind nach eigener Aussage ohne drei Spieler angereist, wohingegen der VfL fast vollständig und individuell gut besetzt in eigener Halle phasenweise seine Stärken voll ausspielen konnte. Wenn die VfL´er es schaffen, sich noch besser als Team einzuspielen, dann ist in Meisterschaft und Pokal vielleicht noch mit der ein oder anderen Überraschung auch gegen weiter oben stehende Teams zu rechnen. Für den VfL verhinderte „Domme“ mit zahlreichen, sehr guten Paraden die Tore der Gäste. HZ: 14:9.

Thomas Jank schickte folgendes Team ins Spiel: Dominik Kubitza, Florian Bons, Jonas Dommann, Julian Drazic, Chris Lübbe, Florian Berse, Viktor Dziabel, Tim David Scherz, Horst Liss, Leon Kalhöfer, Christoph Guenther, Tim Lübbe, Gordon König

Die Rothemden wurden Samstag vom Gastgeber DJK Märkisch Hattingen empfangen. Aufgrund von Personalproblemen fand ein eher bunter Haufen aus 3. / 4. / A2-Spielern den Weg in den Hattinger Raum. Wiederkehrende Anfangsphasen-Patzer ließen der Hattinger Truppe die ersten guten Chancen, wodurch diese auch nach wenigen Minuten schon mit 4:1 in Führung gingen. Bis zu dem Zeitpunkt sah alles eher nach einem doch einseitigen Spiel aus, was sich aber nicht bewahrheiten sollte. Nachdem Gladbeck die immer wiederkehrende, anfängliche Schwächephase überwunden hatte, ging es in ein Kopf-an-Kopf Rennen von Punkt zu Punkt. Zwischenergebnisse waren 4:5, 8:8, & 10:13 für Gladbeck zum Pausenstand.

„Diese immer wiederkehrenden, anfänglichen Schwächephasen in jedem Spiel“, so Rückraum-Akteur Lukas Scheffczyk, „machen uns die Sache oft schwerer als nötig.“

Der Halbzeitstand ließ schon Vorfreude auf die Folgehalbzeit aufflammen. Doch es schlichen sich immer wieder die Nervosität in der Offensive & die daraus resultierenden Abschluss- & technischen Fehler ein, sodass es der Truppe von der Schützenstraße nicht gelang eine höhere Führung als 3Tore zu erzielen. Zwischenergebnisse für die 2te Halbzeit: 15:18, 20:20, 24:23 für Hattingen kurz vor Ende. Doch Gladbeck hatte bis 5 Sekunden vor Schluss noch Chance auf zumindest ein Remis. Ein durchdachter Angriff brachte der Drittbesetzung aus Gladbeck einen Strafwurf ein, welcher jedoch, entgegen der vorangegangenen Würfe, leider nur das Aluminium prüfte. End-Ergebnis nach einem nervenaufreibenden Spiel: 24:23 für Hattingen.

„Zusammenfassend kann man sagen, dass uns in manchen Situationen einfach die Ruhe & Gelassenheit fehlt. Aber das kommt mit der Zeit. Trotzdem bin ich mit der Mannschaftsleistung gegen einen Gegner wie Hattingen zufrieden. Jeder hat alles gegeben.“, so Florian Bons resümierend nach dem Partie.

Unter MV Hans-Werner Bork waren folgende Spieler dabei: Julian Drazic (5), Chris Lübbe (4), Benedikt Lastring & Lukas Scheffczyk (je 3), Tim Lübbe (3, davon 2 Strafwürfe), Marcel Borchert (2), Florian Berse (2), Florian Bons (1), Daniele Vittori, Maximilian Heix, Julian Strock, Hayato Kunigo

Quelle | Tim Lübbe

Nach missglücktem Start in Bochum ging die Drittbesetzung des VfL Gladbeck positiver Dinge in das Spiel. Dies spiegelte sich auch im Endresultat wieder. Nach Ablauf der 60. Spielminute stand es 35:23 für die Gastgeber. Aber so eindeutig wie das Endergebnis zu sein scheint, war das Spiel nicht. Nach starker Anfangsphase schlichen sich langsam wieder defensive Mängel bei den Rothemden ein, sodass die Truppe von Thomas Jank es zum Halbzeitpfiff nur auf ein eher knappes Zwischenergebnis von 17:14 brachte. Entsprechend der in der Halbzeitpause gehaltenen Ansprache und der damit verbundenen Fehleranalyse war schnell klar, dass wir etwas an der Abwehr ändern mussten.

„Die Mannschaft war wie ausgewechselt im Vergleich zum ersten Spiel.“, so Chris Lübbe, welcher das Spiel aufgrund von einer Verletzung von den Zuschauerrängen beobachten musste. „Die Wurfausbeute ist um einiges besser als gegen Bochum. Dies ist auch der ausschlaggebende Punkt.“

Nach Wiederanpfiff sah man schon einige Veränderungen. Die Abwehr war zurecht gerückt, stand kompakter & sortierter. Offensiv gelang der Truppe von VfL Gladbeck III weiterhin vieles. Auszeichnend für dieses Spiel war auch die Trefferverwertung vom Mittelmann Florian Bons, dem nahezu alles gelingen zu schien.

Florian Bons nach dem Spiel: „Wir hatten in der Halbzeitbesprechung schnell gemerkt dass die Defensivarbeit zu schwach war. Genau das haben wir im Hinblick auf die weitere Halbzeit versucht zu verbessern. Ich glaube dass uns das auch großteils gut gelungen ist. Wir haben gesehen was nicht so funktioniert wie wir wollten. Und genau daran lässt sich jetzt im Nachhinein arbeiten.“

Team des VfL Gladbeck III: Trainer Thomas Jank, Dominik Kubitza, Florian Bons, Jonas Dommann, Julian Drazic, Lukas Scheffczyk, Viktor Dziabel, Maximilian Heix, Leon Kalhöfer, Christoph Günther, Tim Lübbe, Gordon König, Florian Berse, Tim David Scherz


Suchen

Archiv

Twitter-Feed

Finde heraus, was gerade auf Twitter passiert! Aktuelle Nachrichten aus dem Verein findest Du bei #vflgladbeck:


© 2016 VfL Gladbeck 1921 e.V.