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Aufsteiger VfL Gladbeck führt nach fünf Spieltagen die Tabelle in der Frauenhandball-Bezirksliga an. Warum der VfL trotzdem den Ball flach hält.

 

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VfL Gladbeck – TuS Ickern  31 : 21  (14 : 8)

(klafö) Im Spitzenspiel der Damen-Bezirksliga hatten am Schluss unsere Mädels zwar deutlich die Nase vorn. Doch Mitte der 2. Halbzeit wurde die Partie plötzlich noch einmal spannend….

Wir hatten uns gut auf den Gegner, der immerhin als Tabellenführer zu uns kam, eingestellt und konnten in der ersten Hälfte unseren Vorsprung Tor um Tor ausbauen.  Vor allem in der Deckung hatten wir auf die unterschiedlichen  Angriffskonzepte der Gäste  fast immer die richtigen Lösungen parat. Im Angriff wurde Marlene Keyser zu Beginn des Spiels in Manndeckung genommen, was unserer Spiellaune aber keinen Abbruch tat. Besonders die noch A-Jugendliche Lilian Strotherm zeigte sich in bester Spiellaune und machte ihr bisher bestes Spiel im Damendress. So lagen wir zum Pausentee bereits mit 6 Toren in Front.

Nach der Pause konnten wir die Führung sogar noch ausbauen (40. Spielminute, 20:12). Doch dann riss für einige Minuten der Faden. Ickern hatte die Deckung umgestellt, wir leisteten uns einen Abspielfehler nach dem anderen und die Castrop-Rauxelerinnen konnten auf diese Weise zahlreiche einfache Gegenstoßtore landen. Plötzlich stand es innerhalb von fünf Minuten nur noch 20:18 und es waren noch 15 Minuten zu spielen. Das Spiel drohte zu kippen.  Eine Auszeit, in der wir uns vornahmen, im Angriff ruhiger und umsichtiger zu spielen, brachte uns dann wieder in die richtige Spur. Kontinuierlich wurde die Führung ausgebaut, am Ende sprang dann noch ein deutlicher Sieg und damit die Tabellenführung für unsere junge Truppe heraus.

Es spielten: Lilian Strotherm (6), Antonia Buddenborg (6/1), Sina Kuhlmann (5), Marlene Keyser, Lena König (je 4/1), Annika Franz (2), Sonja Kohlstadt, Tabea Dusza, Anna Larisch, Annika Kirsten (je 1), Camilla Birmes und im Tor Pauline Langanke

Die Mannschaft von Trainer Klaus Förster gewann mit 31:21 gegen den TuS Ickern und rangiert nach dem Erfolg jetzt auf dem ersten Tabellenplatz.

 

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TV Wattenscheid – VfL Gladbeck  27 : 23  (12 : 14)

(klafö) Fast wäre unseren Damen die Pokal-Überraschung gelungen! Doch am Ende hatte der klassenhöhere Gastgeber dann doch die Nase vorn. Der Bochumer Landesligist schien überrascht von unserer jungen Truppe und hatte mit so viel Gegenwehr offensichtlich nicht gerechnet. So gelang es uns in der ersten Hälfte, das Spiel offen zu gestalten. Die Führung wechselte mehrfach, ohne dass sich eine Mannschaft entscheidend absetzen konnte. Zum Pausenpfiff lagen wir mit zwei Toren vorn.

In Halbzeit zwei setzte sich dann letztlich die größere Erfahrung der Wattenscheiderinnen durch. Bis zur 46. Minute (20:20) war noch nichts entschieden. Aber dann gab schließlich doch die größere Athletik und Angriffswucht der Gastgeberinnen den Ausschlag, die in Carolin Stallmann sogar eine ehemalige Bundesligaspielerin in ihren Reihen hat.

TV Wattenscheid war wohl die beste Mannschaft, gegen die wir je gespielt haben. Trotz der Niederlage hat das Spiel allen Spaß gemacht, haben wir doch gesehen, dass wir mit unserem überaus jungen Team auf dem richtigen Weg sind und uns nicht zu verstecken brauchen. Das sollte uns Aufwind und Selbstvertrauen für die Meisterschaftsrunde geben. Genau diese Spiele brauchen wir, um Erfahrungen zu sammeln und um daran zu wachsen. Toll gemacht, Mädels!

Es spielten: Marlene Keyser (6), Anna Larisch, Tabea Dusza (je 5), Lena König (4), Sina Kuhlmann, Lilian Strotherm, Annika Kirsten (je 1), Camilla Birmes, Kathrin Worecki, Annika Franz und im Tor Pauline Langanke

SG TuRa Halden-Herbeck 2  –  VfL Gladbeck  19 : 22  (9 : 15)

(klafö) Mit einem hart erkämpften Auswärtssieg in Hagen setzen sich unsere Damen erst einmal in der Spitzengruppe der Bezirksliga fest. Eine spielerische Glanzleistung war es nicht. Vor allem in der Abwehr mussten wir richtig ackern, um die groß gewachsenen Rückraumspielerinnen des Gastgebers einigermaßen im Zaum zu halten. Dabei lief es anfangs super für unsere Mädels. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase (6 : 6, 11. Spielminute) konnten wir den Vorsprung allmählich ausbauen und lagen zur Pause mit sechs  Toren in Front.

Doch Mitte der 2. Halbzeit hatten wir das Tore werfen plötzlich verlernt. So trafen wir zwischen der 38. Und 49. Minute kein einziges Mal ins gegnerische Netz, Halden-Herbeck kam bis auf ein Tor heran (16 : 17). Das gegnerische Tor schien plötzlich wie vernagelt. Eine Auszeit mit dem Appell an die Spielerinnen, Ruhe zu bewahren und weiter an sich zu glauben, dann würden die Tore schon wieder fallen, half dann tatsächlich weiter. Fünf Minuten vor Schluss waren wir wieder 4 Tore vorne (17 : 21) und brachten den Sieg dann noch sicher über die Ziellinie.

Das Spiel heute wurde vor allen Dingen über unsere aggressive Abwehrarbeit gewonnen. Die Mädels haben aufopferungsvoll geackert und immer wieder Anspiele an die gefährliche Kreisläuferin abfangen können. Außerdem haben sie in der entscheidenden Spielphase, als im Angriff nichts mehr lief, nicht den Kopf verloren, sind nicht in Hektik verfallen und haben besonnen weitergespielt. Das ist für eine solche junge Mannschaft, in der nur eine Spielerin älter als 20 Jahre ist, bemerkenswert und nicht gerade selbstverständlich. Bei unseren Gegnern haben wir es in der Bezirksliga nämlich zumeist mit erfahrenen Spielerinnen „im besten Handballalter“ zu tun.

Jetzt freuen wir uns auf das Pokalspiel am Mittwochabend. Hier fahren wir als Außenseiter zum Landesliga-Sechsten TV Wattenscheid.

Es spielten: Marlene Keyser (6), Lena König (5/2), Tabea Dusza (4), Antonia Buddenborg (3), Sina Kuhlmann (2), Lilian Strotherm, Paula Dräger (je 1), Annika Kirsten, Kathrin Worecki und im Tor Pauline Langanke

VfL Gladbeck – TG Voerde  29 : 24  (17:14)

(klafö) Eine solide Leistung zeigten unsere Damen gegen den bis dahin ungeschlagenen Gegner. Verlief die Begegnung zunächst noch ausgeglichen (9:9, 17. Minute), so konnten wir uns bis zur Pause etwas absetzen. Besonders Lena König zeigte sich anfangs mit 5 Treffern sehr treffsicher, sodass der gegnerische Trainer sie für den Rest des Spiels in „Mann“deckung nehmen ließ. Doch wir zeigten uns davon völlig unbeeindruckt. Die Räume wurden nun größer, sodass wir aus dem Rückraum, besonders aber über die Kreisposition zu zahlreichen Toren kamen. Es war hierbei schön zu sehen, dass die Mädels sich nicht verunsichern ließen und immer wieder nach neuen Abschlussmöglichkeiten suchten. Auch das Überzahlspiel funktionierte endlich besser als in den vorherigen Begegnungen. Letztlich bauten wir die Führung Tor um Tor aus, der Sieg geriet nicht mehr in Gefahr.

Jetzt sind wir in der neuen Liga richtig angekommen. Dabei zeigt sich die „Bezirksliga Ruhrgebiet“ total ausgeglichen. Bereits nach drei Spieltagen gibt es keine Mannschaft mehr, die nicht mindestens schon eine Partie verloren hat. Es scheint eine sehr interessante, aber auch sehr intensive Saison zu werden.

Es spielten: Marlene Keyser (7), Lena König (7/2), Sina Kuhlmann (5), Anna Larisch, Annika Kirsten, Tabea Dusza (je 3), Annika Franz (1), Sonja Kohlstadt, Lilian Strotherm, Camilla Birmes und im Tor Pauline Langanke

Die ersten Bezirksliga-Punkte sind eingefahren. Die Handballfrauen des VfL Gladbeck setzten sich bei der Zweitvertretung des HSC Haltern-Sythen verdient mit 28:22 (14:10) durch.

 

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HSC Haltern-Sythen II  –  VfL Gladbeck  22 : 28 (10 : 14)

(klafö) Die ersten Punkte im neuen Umfeld „Bezirksliga“ ergatterten unsere Damen beim Auswärtsspiel in Haltern. Sowohl Haltern als auch der VfL hatten ihre Auftaktspiele am vergangenen Wochenende knapp verloren. Und so merkte man es auch beiden Teams an, dass sie unbedingt gewinnen wollten. Wir begannen etwas verkrampft und warfen vor allem in den ersten Minuten die gegnerische Torlatte warm. Mindestens 10 Würfe knallten ans Gebälk, es war nicht zu glauben! So konnten wir uns anfangs auch nicht absetzen und in der 26. Spielminute stand es noch unentschieden 9 : 9. Ein kleiner Endspurt sorgte aber noch für einen 4-Tore-Pausenvorsprung.

Uns war klar, dass die Gastgeberinnen direkt nach der Pause alles geben würden, um wieder aufzuschließen. So war es auch. Besonders eine quirlige Außenspielerin stellte uns dabei immer wieder vor Probleme. Doch wir spielten unser Spiel nun konsequent herunter. Die Abwehr stand solide, Pauline im Tor parierte einige schwere Bälle und im Angriff zeigten wir uns nun auch endlich treffsicherer. Bis zehn Minuten vor dem Ende war zwar noch nichts entschieden (20:22). Doch dann ging den Halteranerinnen allmählich die Puste aus, während wir weiter munter trafen. Am Ende stand ein verdienter Sieg.

Wir zeigten über die gesamte Partie eine geschlossene Mannschaftsleistung, bei der jede Spielerin an ihre Grenzen gehen musste. Hervorzuheben ist hierbei Anna Larisch aus der A-Jugend in ihrem ersten Seniorenspiel überhaupt, die bei ihrem gelungenen Auftakt gleich viermal ins Schwarze traf!

Dieses Spiel hat allen Spaß gemacht. Denn genau diese Spiele wollten wir ja, darauf haben wir zwei lange Jahre hingearbeitet.

Es spielten: Lena König (6/2), Tabea Dusza, Marlene Keyser (je 5), Annika Kirsten, Sina Kuhlmann, Anna Larisch (je 4), Sonja Kohlstadt, Lilian Strothem, Annika Franz und im Tor Pauline Langanke

Jetzt hat es sie das allererste Mal erwischt. Nach 32 Punktspielen ohne Niederlage mussten sich die Handballfrauen des VfL Gladbeck nun geschlagen geben. Die vor etwas mehr als zwei Jahren gegründete Mannschaft von Trainer Klaus Förster verlor zum Auftakt der Bezirksliga-Saison gegen die Zweitvertretung von Teutonia Riemke II in der Riesener-Halle mit 18:22 (9:9).

 

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VfL Gladbeck – Teutonia Riemke II   18 : 22  (9 : 9)

(klafö) Irgendwie merkte man es doch, dass beide Teams in der vergangenen Saison noch zwei Spielklassen getrennt hatten. Der Absteiger aus der Landesliga (Riemke) war in den entscheidenden Spielphasen einfach einen Tick cleverer als der Aufsteiger aus der Kreisliga (Gladbeck). Dabei lief das Spiel in der 1. Halbzeit weitgehend ausgeglichen. Zwar liefen die Rothemden meistens einem kleinen Rückstand hinterher, mit dem Pausenpfiff konnten sie aber zum 9:9 ausgleichen.

Nach der Halbzeit ging der VfL dann sogar zum ersten Mal (und leider auch zum letzten Mal) in Führung (11:10). Doch Mitte der 2. Halbzeit klappte plötzlich nichts mehr. Die Gäste zogen Tor um Tor davon (11:14, 13:20). In den letzten Minuten gelang uns dann noch eine Ergebniskorrektur, an der Niederlage konnte aber nicht mehr gerüttelt werden.

Riemke agierte mit ihren erfahrenen Spielerinnen, die fast alle schon höherklassig gespielt haben, abgeklärter, gerade auch in der Phase, als wir das Spiel zu drehen versuchten. Die Niederlage (übrigens die erste in einem Meisterschaftsspiel seit 2 Jahren!) wirft uns nicht aus der Bahn. Wir müssen mit unserer jungen Mannschaft in der neuen Liga erst einmal ankommen und Erfahrungen sammeln. In der Abwehr standen wir über weite Strecken gut, im Angriff ist aber im Tempospiel und im Positionsspiel noch Luft nach oben. Da können wir deutlich mehr.

Es spielten: Lena König (7/2), Marlene Keyser (5/1), Sina Kuhlmann, Tabea Dusza (je 2), Kathrin Worecki, Sonja Kohlstadt (je 1), Annika Kirsten, Camilla Birmes, Nicola Staniaszek, Lilian Strotherm, Annika Franz und im Tor Pauline Langanke


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