VfL Gladbeck will gegen den HTV Hemer den Heimfluch besiegen

Oje, was für eine Statistik. In den vergangenen drei Saisons der Handball-Oberliga hat der VfL Gladbeck sein Heimspiel gegen den HTV Hemer seit dessen Aufstieg 2015 immer verloren, zweimal mit einem Treffer und einmal mit fünf Toren – auswärts hat er aber auch immer gewonnen, zweimal mit einem Treffer und einmal mit zwei Toren. Und nun? „Wir wollen die Serie durchbrechen“, sagt VfL-Trainer Sven Deffte vor der Partie, die am Samstagabend um 19.30 Uhr in der Riesener-Halle angepfiffen wird. „Es wird aber wieder ein enges Spiel.“

Vor zwei Wochen haben die Gladbecker bekanntlich ein Ausrufezeichen gesetzt, als sie die TSG A-H Bielefeld mit 28:24 schlugen. „Dieses Gesicht wollen wir auch gegen Hemer zeigen und nicht das der vergangenen Woche“, sagt Sven Deffte. „Das war ein Tag zum Vergessen.“ Mit 22:33 hatte der VfL nach einer enttäuschenden Leistung bei der Reserve des Zweitligisten ASV Hamm-Westfalen, „die keine Übermannschaft ist“ (Deffte), das Nachsehen. Inzwischen haben die Gladbecker aber insofern eine gute Nachricht erhalten, als sich Dustin Dalian dort keinen Kreuzbandriss zugezogen hat (die WAZ berichtete). „Und mit unseren 3:3 Punkten können wir“, sagt Sven Deffte, „gut leben.“

Saisondebüt für Max Klein

Nichtsdestotrotz: Der VfL wird sich am Samstagabend steigern müssen. Zumal Sven Deffte festgestellt hat, dass „sich der HTV in der Breite verstärkt hat“. Und es ist auch damit zu rechnen, dass die Offensivabteilung der Hemeraner noch mehr an Qualität haben wird als in den ersten drei Saisonpartien, weil Rückraum-Mann Max Klein nach seinem Bänderriss sein Debüt geben soll. „Spielt er, sind sie im Angriff natürlich noch einen Tick stärker“, sagt der VfL-Coach, der bis auf Dustin Dalian alle Spieler zur Verfügung haben wird.

Zwei Spieler werden indes dem HTV fehlen: Lars Klisch und Lukas Rosenbaum sind verhindert. Zudem muss Trainer Tihomir Knez ein bisschen um Frieder Krause bangen. Den Mann, der vom Verbandsligisten RSVE Siegen gekommen ist, plagen Achillessehnenbeschwerden. Wie immer das Hemeraner Aufgebot aber auch sehen wird: Tihomir Knez hat seinen Handballern sehr deutlich gemacht, was sie in der Riesener-Halle erwarten wird und worauf sie besonders zu achten haben werden.

Max Krönung ist bei den Hemern gefürchtet
„Gladbeck ist spielerisch sehr stark und hat mit Max Krönung einen sehr intelligenten Mittelmann“, sagt der HTV-Trainer, der auch Björn Sankalla mit sehr viel Respekt begegnet. „Wenn wir nicht auf hohem Niveau verteidigen, wird es schwer, dort etwas zu holen“, sagt Tihomir Knez. Dieser Satz könnte eigentlich auch von Sven Deffte stammen, der sehr glücklich wäre, wenn seine Mannschaft in der Deckung die Leistung aus dem Spiel gegen die TSG A-H Bielefeld wiederholen könnte. „Da hat alles geklappt“, sagt der 39-jährige VfL-Trainer.

Quelle: WAZ Gladbeck – Andree Hagel | Foto: Oliver Mengedoht

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