VfL Gladbeck fährt souverän den ersten Saisonsieg ein

Gevelsberg-Silschede – VfL Gladbeck 27:36 (14:19)

VfL: Büttner – Pfänder (2), Brockmann (1), Sankalla (5/3), Kunze, Enders (3), Krönung (6), Dalian (5), Giesbert (3), Janus (6), Blißenbach (3), Krause (2).
Spielfilm: 2:2 (6.), 2:6 (8.), 3:8 (11.), 5:10 (14.), 7:10 (15.), 9:13 (19.), 10:14 (23.), 12:14 (24.), 12:16 (26.), 13:18 (28.), 14:19 (30.), 15:21 (33.), 17:21 (35.), 19:23 (37.), 19:26 (44.), 20:29 (49.), 22:31 (53.), 24:31 (56.), 24:34 (58.), 25:35 (59.), 27:36 (60.).

„Das war ein schönes Spiel heute.“ Björn Sankalla, Rückraumakteur des VfL Gladbeck, stapfte nach dem deutlichen 36:27 (19:14)-Erfolg seiner Mannschaft bei der HSG Gevelsberg-Silschede sichtlich zufrieden in die Kabine. Das konnte der fünfmalige Torschütze auch sein: Die Rot-Weißen hatten zuvor eine souveräne Vorstellung geboten und am dritten Spieltag den ersten Sieg eingefahren.

Die Gevelsberger Halle West ist in der Oberliga Westfalen gefürchtet und wird, weil die HSG in ihr, angefeuert von den begeisterungsfähigen Anhängern, schon so manche Topmannschaft geärgert oder gar niedergerungen hat, als Hölle West bezeichnet. Hölle West? Für den VfL Gladbeck ist die Heimstätte der HSG eher eine Wohlfühloase. Seit dem Abstieg aus der Dritten Liga sind Max Krönung & Co. nun bereits dreimal in Gevelsberg angetreten. Und jeweils gab’s einen verdienten Erfolg für die Gladbecker.

Solide Leistung in der Halle West

Auch dieses Mal wusste der VfL in der Halle West mit einer sehr soliden Leistung zu überzeugen. Nur kurz konnten die Gäste in etwa erahnen, was ihnen wohl bei einem engen Verlauf der Partie geblüht hätte. Als die HSG Gevelsberg-Silschede nämlich Mitte der ersten Halbzeit auf 12:14 verkürzen konnte, machten sich die Fans auf den Rängen sofort lautstark bemerkbar. „Da war die Halle da“, so Sankalla.

Die Gladbecker ließen sich jedoch davon überhaupt nicht beeindrucken und spielten ihren Streifen weiter recht cool und gekonnt herunter. HSG-Trainer Norbert Gregorz versuchte insbesondere nach dem Seitenwechsel gegenzusteuern. Zu Beginn der zweiten Halbzeit verordnete er seiner Mannschaft etwa eine 5:1-Deckung, zehn Minuten vor dem Ende ließ Gregorz schließlich Max Krönung von Marvin Müller in Manndeckung nehmen. Der VfL fand für die neuen Abwehrvarianten des Gegners aber stets die richtigen Lösungen – und so war der Vergleich spätestens nach Sebastian Janus’ Treffer zum 28:20 für die Rot-Weißen in der 48. Minute entschieden. Der Rest war für die Gladbecker an diesem Abend Formsache.

Gute Deckung und hohes Tempo der Gladbecker

„Wir haben gut gedeckt und sehr viel Tempo gemacht“, urteilte Max Krönung. Der Kapitän des VfL Gladbeck, der sechs Treffer zum ersten Saisonsieg beisteuerte, sagte weiter: „Das war ein souveräner Auftritt von uns, wir haben fast die kompletten 60 Minuten die Partie im Griff gehabt.“ Teamkollege Björn Sankalla sah das ganz ähnlich: „Es ist uns gelungen, unseren Matchplan durchzuziehen. Ich denke, durch dieses Spiel und den verdienten Sieg haben wir uns Sicherheit geholt.“

Die wird der VfL Gladbeck am nächsten Samstag auch brauchen. Dann schaut nämlich der TuS Spenge an der Schützenstraße vorbei. Die Ostwestfalen zählen neben der TSG A-H Bielefeld bekanntlich zu den Aufstiegs-Topfavoriten. Allerdings kassierten sie zum Saisonauftakt bereits eine Niederlage gegen die Zweitvertretung des ASV Hamm.

Quelle: waz.de – Thomas Dieckhoff | Foto:

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