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Zug um Zug durch das Wasser und nur noch wenige Augenblicke vom Siegertreppchen entfernt – die jungen Teilnehmer des 7. Internationalen Volksbank-Jugendschwimm-Cups des VfL Gladbeck hatten ihr Ziel genau vor Augen. Am Samstag sowie Sonntag konnten Talente aus Nordrhein-Westfalen und aus den Niederlanden im Hallenbad an der Bottroper Straße zeigen, was sie können.

Gäste aus den Niederlanden
Unter den anfeuernden Rufen ihrer Teamkameraden schwammen sie in unterschiedlichen Disziplinen wie Schmetterling, Freistil oder Brust um die Wette; sie gaben ihr Bestes, um der oder die Beste zu sein. Viele Zuschauer kamen, um ihren – einen der 20 Vereine – zu unterstützen. Auch der „Z&PV de Veene“ aus den Niederlanden nahm am Wettbewerb teil und brachte jubelnde Gäste mit. Die Ränge waren stets gut gefüllt.

„Erinnerungen werden wach. Ich weiß, wie es ist, wenn man sich früh mit anderen misst“, stellte Stargast Markus Deibler heraus. Der Schwimm-Weltmeister von 2014 freute sich, den Mädchen und Jungen am Beckenrand ihre Medaillen zu überreichen. „Ist er das wirklich“, fragten sich einige der Gewinner. Mit großen Augen und einem breiten Grinsen empfingen sie ihre Preise. Ob Handtücher, Spielboxen oder Handys – vieles gab es als Prämie für eine Bestzeit. „Jeder, der heute dabei ist, erhält einen Selfie-Stick – es soll niemand leer ausgehen“, betonte Hans-Josef Dahlmann, der Chef der VfL-Schwimmer.

Unter den Adleraugen der Schiedsrichter und Trainer gaben die jungen Sportler ihr Möglichstes. Nach und nach wurden sie bei ihrem Namen aufgerufen, um an den Start zu gehen und in ihrer Disziplin zu punkten. Einige der Schwimmer blickten entspannt zum Becken, andere liefen auf und ab, um etwas gegen ihre Aufregung zu unternehmen. Die Wartezeit zwischen den einzelnen Durchläufen war für sie kaum auszuhalten, was ihr Gesichtsausdruck spiegelte. Laute Musik tönte in der Halle und der Kommentator Volkmar Schmidt ließ in seinen Ansagen kein Detail zu den Wettkämpfen aus.

„Es sind viele gute Vereine da. Wir sind alleine mit 80 Leuten angereist. Der Cup ist super organisiert und es macht Spaß, hier zu sein“, sagte Raja Berner, Schwimmerin der Startgemeinschaft Mönchengladbach (SG-MG). „Ich finde die Veranstaltung super. Junge Sportler bekommen eine Chance, sich zu beweisen und etwas zu gewinnen“, bemerkte Christopher Theis, erfolgreicher Aktiver des VfL Gladbeck.

„Wir freuen uns über die gigantische und positive Resonanz, die wir auch in diesem Jahr wieder erhalten“, stellte Dahlmann heraus. „Wir haben alles genau durchgeplant. Unser Ziel ist es, dass die Kinder Spaß haben – sie sollen das Lächeln nicht aus dem Gesicht bekommen. Ich hoffe, das ist uns gelungen“, ergänzte er.

Quelle: derwesten.de – Max Hulisz | Foto: Thomas Schmidtke

Volksbank-Jugendschwimmcup: Ein volles Haus durfte unsere Schwimmabteilung bereits am ersten Tag des Cups vermelden. Viele hundert Kinder, Jugendliche und Erwachsene haben wieder den Weg an die Bottroper Straße gefunden.

Hohe Luftfeuchtigkeit und hohe Temperatur, schrillende Trillerpfeifen und unzählige Menschen. So stellt sich dem Besucher des Volksbank-Jugendschwimmcups das Gladbecker Hallenbad dar. Die kleinen und großen Athleten flitzen in Badepantinen zwischen dem Aufwärmbereich und den Startblöcken hin und her. Dazwischen warten und beobachten Eltern und Trainer, ausgerüstet mit Stoppuhren und Handtüchern, am Beckenrand. Vom Oberrang her rufen Zuschauer laut ihren Favoriten zu, während der nächste Startpfiff ertönt und sich die Schwimmer von den Startblöcken ins Wasser stürzen. Zeitgleich starten die ehrenamtlichen Zeitnehmer ihre Stoppuhren. Andere Kampfrichter kontrollieren, ob unterwegs und bei der Wende alles regelgerecht verläuft, bis die Zeitnehmer schließlich die Uhr für den Athleten auf ihrer Bahn stoppen.

Abseits des hektischen Wettkampfgeschehens bereiten sich die einen im Nichtschwimmerbecken auf ihr nächstes Rennen vor. Die anderen entspannen auf der Wärmebank, konzentrieren sich mit Musik, die sie über ihre Kopfhörer genießen. In der Cafeteria, durch Glasscheiben von der Hallen-Dunstglocke aus Feuchtigkeit und Lärm isoliert, sitzen Eltern und Trainer zusammen und fachsimpeln über die bevorstehenden Rennen ihrer Athleten. Direkt vor der Cafeteria, gleich neben dem Startlistenaushang, wurde eine große Tombola aufgebaut. Dort tummeln sich die Besucher und suchen sich schon einmal die Preise aus, die die nächsten Lose doch bitte erspielen sollen.

Alles in allem liefert der erste Cup-Tag wieder eine gelungene Mischung aus spannendem Spitzensport und Abwechslung für die Zuschauer.
Morgen startet der zweite Tag- der verspricht nach der Vorlage von heute noch eine Menge mehr Überraschungen im Nikolausstiefel mitzubringen.

 

Auch anlässlich der siebten Auflage des Internationalen Volksbank-Jugend-Schwimmcups begrüßt der ausrichtende VfL Gladbeck wieder einen namhaften Ehrengast. Dabei handelt es sich um Markus Deibler. Der Freistil- und Lagenspezialist sorgte vor ziemlich genau einem Jahr für Schlagzeilen, weil er bei der Kurzbahn-WM in Doha über 100m Lagen Gold gewann, einen Weltrekord aufstellte und nur zehn Tage später seinen Rücktritt vom Leistungssport erklärte. Seitdem betreibt der 25-Jährige eine Eisdiele in St. Pauli.

Autogrammstunde
„Markus ist eine coole Socke“, sagt VfL-Sprecher Ralf Steiger, der seit April mit Deibler in Verbindung steht und ihn letztlich für den Schwimmcup gewinnen konnte. Der Weltmeister von 2014 schaut am heutigen Samstag gegen Mittag im Hallenbad an der Bottroper Straße vorbei. Er wird Autogramme und ein Interview geben, außerdem Sieger ehren. Am Abend besucht Markus Deibler in Bochum das Musical Starlight Express, ehe er nach Gladbeck zurückkehrt, um im Hotel Haus Kleimann-Reuer in Rentfort zu übernachten.

Seinen Durchbruch schaffte Markus Deibler, Teilnehmer an den Olympischen Spielen von 2008 und 2012, vor fünf Jahren. Bei den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften bezwang er in diesem Jahr Paul Biedermann über 200m Freistil. Bei der anschließenden Kurzbahn-EM in den Niederlanden sicherte sich der Wahl-Hamburger Gold über 100 und 200m Lagen sowie mit der 4x50m-Staffel. Ebenfalls in 2010 sicherte er sich bei der Kurzbahn-WM in Dubai noch Silber über 100m Lagen. Dabei stellte er einen Deutschen Rekord auf.

Kritischer Geist
Warum ist Deibler zurückgetreten? Weil er unter anderem der Meinung ist, dass die Aktiven hierzulande für den Vollzeit-Job, den sie leisten, zu wenig Anerkennung und finanzielle Unterstützung bekommen. Zur „Süddeutschen Zeitung“ sagte er mal dies: „Wir sind hier halt eine totale Randsportart. Außer bei Olympia, dann wollen wir die Erfolge haben. Aber richtig fördern wollen wir es nicht. Da müsste eigentlich mal eine Entscheidung her: Wollen wir Leistungssport oder nicht?“

Quelle: derwsten.de – Thomas Dieckhoff | Foto: Giorgio Scala / Insidefoto / derwesten.de

Der VfL Gladbeck veranstaltete bereits zum sechsten Male den Volksbank-Jugend-Schwimm-Cup. Bundestrainer Henning Lambertz schickte Grüße via Internet. Dass es wieder richtig anstrengend werden würde, das wussten sie. Auf alles können sie sich vorbereiten, aber nicht auf den körperlichen und mentalen Kräfteverschleiß an einem langen, aufreibenden, aufregenden Wochenende. Spaß haben sie gehabt, auch wenn der erst einmal recht kurz kam. Und wenn es dann vorbei ist, sind sie einfach nur erleichtert. Ein bisschen stolz. Und ziemlich kaputt.

Viel Arbeit
Die Rede ist von Hans-Josef Dahlmann, Abteilungsleiter Schwimmen beim VfL Gladbeck, Ralf Steiger, Sprachrohr und Strippenzieher bei den Rot-Weißen, und die gut 75 anderen, ganz sicher nicht arbeitsscheuen Paar Hände, die den Volksbank Jugend-Schwimmcup erst über Monate organisiert und am Sonntagabend zum nun schon sechsten Mal über die kleine, aber hoch dekorierte Bühne gebracht haben. Die Jahr für Jahr dazu beitragen, dass Gladbeck um seinen festen Sitz in der deutschen Schwimmlandschaft nicht fürchten muss. Die Freude über das Geschaffte wird den Montagmorgen versüßen. Noch aber ist Arbeit angesagt am zweiten Advent.

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Paralympics-Siegerin Kirsten Bruhn und Olympia.Teilnehmerin Caroline Ruhnau sind die Stargäste beim Volksbank-Jugend-Schwimm-Cup des VfL Gladbeck.

Caroline Ruhnau zählt zu den profiliertesten Aktiven, die der Deutsche Schwimm-Verband aktuell aufbieten kann. Die aus Münster stammende 30-Jährige gewann diverse Deutsche Meistertitel über 50, 100 und 200 Meter Brust.

Ihren bislang größten internationalen Erfolg feierte Ruhnau bei den Kurzbahneuropameisterschaften 2009 in Istanbul, als sie über 100m Brust den Titel gewann. Weitere internationale Medaillen gewann sie mit der 4×100-Meter-Lagen-Staffel bei der EM 2010 (Bronze), mit der 4×50-Meter-Lagen-Staffel bei der Kurzbahn-Em im selben Jahr (Silber) sowie bei der EM 2012 mit der 4×100-Meter-Lagen-Staffel (Gold, Einsatz im Vorlauf). Zudem holte sie dort d Bronze über 50m Brust. 2012 nahm sie an den Olympischen Spielen von London teil. Sie startete über 100m Brust und mit der deutschen 4×100-m-Lagen-Staffel.

Kirsten Bruhn ist eine absolute Ausnahmeerscheinung im deutschen Behindertensport. Als Stargast beim 6. Volksbank Jugend-Schwimmcup (6./7. Dezember) besucht sie Gladbeck.

„Du kannst mehr als du denkst“ lautet der Titelzusatz zum Kino-Film „Gold“, der bei der Berlinale im Jahr 2013 Premiere feierte und das Leben dreier körperbehinderter Spitzensportler dokumentiert: das des blinden Marathon-Läufers Henry Wanyoike aus Kenia, des australischen Rennrollstuhlfahrers Kurt Fearnley – und der quergeschnittsgelähmten deutschen Spitzenschwimmerin Kirsten Bruhn, die Stargast bei der 6. Auflage des Volksbank Jugend-Schwimmcups sein wird. „Zu wissen, du wirst jetzt dein Leben aus dem Sitzen heraus bestreiten“, sagt Bruhn im Trailer zum Film, „das sind Momente, in denen man am liebsten die Augen zumachen und nicht wieder aufwachen möchte.“

1991 verunglückte die im schleswig-holsteinischen Eutin geborene Bruhn auf der griechischen Ferieninsel Kos schwer, bei einem Motoradunfall erlitt die damals 21-Jährige eine inkomplette Querschnittslähmung (nur die vordere Oberschenkelmuskulatur ist noch funktionsfähig). Bruhn, heute 45 Jahre jung, konnte tatsächlich mehr, als sie nach diesem Schicksalsschlag dachte. Viel mehr.

Phänomenale Bilanz
Im Jahr 2002 meldete Bruhn, die seit ihrem zehnten Lebensjahr schwimmt, für den ersten Wettkampf im Behindertensport. Es war der Startschuss für eine unvergleichliche Karriere. Drei Mal Gold, drei Mal Silber, vier Mal Bronze bei den Paralympics in Athen, Peking und London, außerdem zweimal Weltmeisterin, fünf Mal Europameisterin, 65 (!) Mal Deutsche Meisterin, 54 Welt- und 64 Europarekorde: Bruhns Bilanz ist ganz und gar außergewöhnlich – so wie die Sportlerin selbst, die am Nikolaus-Wochenende Gladbeck beehren wird.

Quelle: derwesten.de – Marcel Krischik | Foto: Parapictures Film Production

Zum fünften Male veranstaltet der VfL Gladbeck sein Meeting um den Volksbank-Jugend-Schwimmcup. Aus diesem Anlass begrüßen die Gastgeber 498 Aktive aus 21 Vereinen.

Der VfL Gladbeck veranstaltet am Wochenende zum fünften Male seinen Volksbank-Jugend-Schwimmcup. Das Meeting im Hallenbad ist laut Bürgermeister Ulrich Roland ein „herausragendes Ereignis in unserer sportbegeisterten Stadt“. Einige Zahlen mögen zeigen, was die Besucher am Samstag und Sonntag an der Bottroper Straße erwartet.

498 Teilnehmer aus 21 Klubs
haben für den Schwimmcup gemeldet, darunter in der SG Osnabrück ein Klub aus dem niedersächsischen Landesverband. Die 498 Aktiven absolvieren an den zwei Tagen nicht weniger als 2612 Starts.

30 Minuten früher als geplant,
also jeweils bereits um 8.30 Uhr, geht es am Samstag und Sonntag los. Mit der Vorverlegung reagierte der VfL auf die vielen Teilnehmer, die sich kurz vor Weihnachten an der Bottroper Straße noch einmal präsentieren wollen.

3 Prominente begrüßt der VfL
beim Jugend-Schwimmcup. Dabei handelt es sich um die Schwimmer Isabelle Härle (amtierende Team-Weltmeisterin im Freiwasserschwimmen) und Christian vom Lehn (WM-Bronzemedaillengewinner von 2011), die am Sonntagmittag Autogramme schreiben und Siegerehrungen vornehmen werden. Der Schauspieler Mirco Wallraf („Marienhof“) ist heute in der Mittagszeit vor Ort.

1 Hauptpreis, einen Motorroller,
gibt es bei der Tombola zu gewinnen, die die VfL-Schwimmer anlässlich ihres Meetings veranstalten. Zu gewinnen gibt es außerdem viele weitere, hochwertige Preise. Nicht mit leeren Händen gehen die anreisenden Teilnehmer nach Hause. Alle werden nämlich mit einem Erinnerungspräsent bedacht. Damit nicht genug. Bei dem Jugend-Schwimm-Cup gewinnen nicht nur die Aktiven Preise, die es aufs Podest schaffen. Bereits in den Vorläufen werden beispielsweise Carrera-Bahnen, Kopfhörer und anderes ausgelobt.

Quelle: derwesten.de – Thomas Dieckhoff | Foto: André Elschenbroich

Zum fünften Male veranstalten der VfL Gladbeck und die Volksbank Ruhr Mitte am 14. und 15. Dezember den Jugend-Schwimm-Cup . Das Hallenbad an der Bottroper Straße wird mehr als 2000 Starts erleben.

Der VfL Gladbeck und die Volksbank Ruhr Mitte bitten am 14. und 15. Dezember erneut Nachwuchsschwimmer aus Nah und Fern ins Hallenbad. Zum fünften Male findet an der Bottroper Straße der Volksbank Jugend-Schwimm-Cup statt. Ralf Steiger, Sprecher des VfL, findet es unglaublich: „Dass das Hallenbad einmal einen hochkarätigen Wettkampf mit Show und Unterhaltung sowie mit über 2000 Starts sehen würde, davon habe ich nicht zu träumen gewagt.“

Dieter Blanck, Mitglied des Vorstandes der Volksbank, betont anlässlich der Vorstellung des Programms des Jugend-Schwimm-Cups: „Als wir vor nunmehr fünf Jahren vom VfL gefragt wurden, ob wir diese Idee unterstützen würden, haben wir nicht lange gezögert. In der Region zu Hause lautet das Motto von uns Volks- und Raiffeisenbanken.“ Und wo man zu Hause sei, da tue man alles, um die Region und die Menschen, die dort leben, zu fördern, so Blanck weiter. „Wir waren von Beginn an vom Konzept überzeugt und wollten es fördern und damit einen weiteren Beitrag für die Region leisten.“

Die beiden Veranstalter des Meetings nehmen das kleine Jubiläum zum Anlass, um kurz vor Weihnachten erneut zu powern. Teilnehmer wie Zuschauer werden, verspricht jedenfalls Ralf Steiger, voll auf ihre Kosten kommen. Einmal mehr wird der VfL Prominente präsentieren, die Autogramme schreiben und Sieger ehren werden. „Ich weiß noch selbst aus meiner aktiven Zeit, wie wichtig Vorbilder sind, zu denen man aufschauen kann“, sagt VfL-Trainerin Sandra Steiger, die selbst Olympiateilnehmerin war. Und weiter: „Wer das Strahlen in den Kinderaugen auf den letzten Cups während der Autogrammstunden von Sarah Poewe oder auch Mark Warnecke gesehen hat, der weiß, was ich meine.“

Auch den einen oder anderen sportlichen Höhepunkt dürfte es bei der fünften Auflage des Volksbank Jugend-Schwimm-Cups wieder zu bestaunen geben. In den vergangenen Jahren wurden schließlich in Gladbeck sogar Deutsche Rekorde und Altersklassenrekorde geschwommen. Ein Aktiver lobte nach seinem Erfolg das „schnelle Wasser von Gladbeck“.

Kai Steinbrunn, der bei Deutschen und Europameisterschaften die Zuschauer per Mikro über das Geschehen auf dem Laufenden hält, wird wieder aus Hamburg anreisen, um der Veranstaltung seinen Stempel aufzudrücken.

Auf jeden Fall nicht mit leeren Händen gehen die anreisenden Teilnehmer nach Hause. Alle werden mit einem Erinnerungspräsent bedacht. Damit nicht genug. Bei dem Jugend-Schwimm-Cup gewinnen nämlich nicht nur die Aktiven Preise, die es aufs Podest schaffen. Bereits in den Vorläufen werden z. B. Carrera-Bahnen, Kopfhörer und anderes ausgelobt.

Quelle: derwesten.de – Thomas Dieckhoff | Foto: Joachim Kleine-Büning
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Die Wettkämpfe um den 4. Volksbank Jugend-Schwimm-Cup des VfL Gladbeck im Hallenbad an der Bottroper Straße beginnen am Wochenende eine halbe Stunde früher als geplant. Damit reagiert der VfL auf das Rekordmeldeergebnis.

Eine halbe Stunde früher als ursprünglich geplant beginnen am Wochenende die Wettkämpfe um den 4. Volksbank Jugend-Schwimm-Cup des VfL Gladbeck im Hallenbad an der Bottroper Straße. Statt um 9 Uhr geht es sowohl am Samstag als auch am Sonntag (15./16. Dezember) bereits um 8.30 Uhr los. Der VfL reagiert damit auf das Rekordmeldeergebnis.

„Mit einer derartigen Resonanz hätten wir, als wir mit dem Schwimm-Cup angefangen haben, nie gerechnet“, sagt Hans-Josef Dahlmann, der Leiter der VfL-Schwimmabteilung. Nicht nur aus Nordrhein-Westfalen liegen Meldungen vor. Auch aus Niedersachsen reisen Aktive nach Gladbeck an, um sich kurz vor Weihnachten noch einmal zu präsentieren. Rund 60 Schwimmerinnen und Schwimmer aus Osnabrück, Rheine und Wuppertal werden zudem in der Nacht von Samstag auf Sonntag vor Ort übernachten, teils in Hotels, teils in Turnhallen.

Einmal mehr möchten der VfL und die Volksbank den Teilnehmern mehr bieten als nur ein Schwimmfest. „Erneut gibt’s bei jeder Siegerehrung eine Wettkampfpause, erneut gibt’s Geschenke und/oder Prämien“, betont Dahlmann. Und die Gelegenheit, Autogramme von Top-Schwimmerinnen zu erhalten. Dieses Mal schauen Sarah Poewe, ihres Zeichens Teilnehmerin an vier Olympischen Spielen und 2004 in Athen Bronzemedaillengewinnerin mit der deutschen 4 x 100 m Lagenstaffel, und Annika Mehlhorn vorbei. Letztgenannte startete ebenfalls 2004 in Athen bei den Spielen und gewann diverse Medaillen bei Welt- und Europameisterschaften. Sarah Poewe und Annika Mehlhorn werden an der Bottroper Straße nicht nur Autogramme schreiben, sondern auch Siegerehrungen vornehmen – wie vor ihnen Fußballprofi Ivan Rakitic (früher FC Schalke 04) oder der ehemalige Schwimm-Weltmeister Mark Warnecke.

Seit Juni laufen die Vorbereitungen, Hans-Josef Dahlmann kann sich dabei auf ein inzwischen längst eingespieltes Team von Frauen und Männern verlassen, die kräftig anpacken. „Circa 60 ehrenamtliche Helfer sind wieder dabei“, sagt der Chef der VfL-Schwimmer, der diese Gruppe als „tolles Team“ bezeichnet. Es versteht sich von selbst, dass nach getaner Arbeit bei der Veranstaltung erneut eine Helferfete stattfinden wird. „Ohne unsere engagierten Eltern und Helfer geht es nicht“, sagt Dahlmann.

Er und die Betreuercrew freuen sich besonders auf die Rekordjäger, die am Wochenende das schnelle Wasser in Gladbeck nutzen möchten. Während Alexander Eckervogt (SG Münster, Jahrgang 2000) versuchen wird, den deutschen Altersklassenrekord über 1500 m Freistil zu knacken, versuchen sich Schwimmerinnen der SG Dortmund über 10 x 100 m Freistil an der nationalen Bestmarke. „Wir“, betont VfL-Sprecher Ralf Steiger, „bieten den Sportlern gerne die Plattform, um einen Rekord aufzustellen.“

Auch Sponsor Volksbank Ruhr Mitte blickt der vierten Auflage des Schwimm-Cups gespannt entgegen. Prokurist Uwe Rotzoll sagt: „Es ist uns ein wahres Vergnügen, ein solch hochkarätiges Event zu unterstützen.“

Quelle: WAZ Gladbeck – Thomas Dieckhoff

Der 4. Volksbank Jugend-Schwimm-Cup bot Talenten einmal mehr eine große Bühne. Auch Anna-Lena Pieczkowski vom Gastgeber VfL Gladbeck nutzte sie. Die Elfjährige gewann über 100 m Schmetterling.

„Auf die Plätze, fertig . . .“ Im Hallenbad an der Bottroper Straße ertönt ein lauter Pfiff. Junge Schwimmerinnen springen ins Wasser und „rudern“, was das Zeug hält. Freunde, Eltern und Teammitglieder feuern die Aktiven lautstark an. Nach dem Anschlag am Beckenrand folgt schließlich der bange Blick auf die Uhr . . .

Am vergangenen Wochenende veranstaltete der VfL Gladbeck die vierte Auflage des Volksbank Jugend-Schwimm-Cups. So viele Aktive wie in diesem Jahr kamen noch nie nach Gladbeck.

Es ist das „Who is Who“ des Schwimmens, die Elite, die sich an der Bottroper Straße traf. Die SG Dortmund war beispielsweise zu Gast, ebenso wie die Teams aus Wuppertal und Münster. „Das Event ist über die Stadtgrenzen hinaus bekannt“, betont Hans-Josef Dahlmann, der Leiter der Schwimmabteilung des VfL.

Und mittendrin beim großen Event war Talent Anna-Lena Pieczkowski. Die elfjährige Bueranerin schwimmt seit mittlerweile acht Jahren für den VfL. Früh übt sich, kann man da nur sagen. „Es macht mir einfach Spaß im Wasser“, sagt die junge Aktive, die beim Jugend-Schwimm-Cup einmal mehr über 100 m Schmetterling, ihrer Parade- und Lieblingsdisziplin Schmetterling, ihren Verfolgerinnen keine Chance ließ.

Ein wenig außer Puste ist sie nach dem Wettkampf schon noch. Doch sie ist zufrieden: „Nach so einem Lauf sieht man, dass sich das Training lohnt“, so die elfjährige Gymnasiastin, die sechs Mal in der Woche im Wasser ist. „Wir fangen meistens mit Krafttraining zum Aufwärmen an.“ Danach geht es zwei Stunden lang ins Becken. Eine ganz schöne Belastung neben der Schule.

„Das ist kein Problem“, betont Anna-Lena. Und Mutter Britta Pieczkowski sagt: „Wir unterstützen sie so lange, wie sie es möchte.“ Woher die Begeisterung ihrer Tochter für das Schwimmen kommt, weiß Britta Pieczkowski gar nicht genau: „Sie ist da einfach so reingewachsen.“

Mit Schwimmen hatte die Frau Mama vorher nichts zu tun. Ihre Aufgabe ist klar definiert. „Trösten, motivieren und fahren“, heißt es für sie. All zu oft trösten braucht sie ihre Tochter Anna-Lena aber nicht. „Die Wettkämpfe in diesem Jahr liefen ganz gut“, sagt das Talent. Allen voran in Dortmund, als sie über 200 Meter Erste wurde und sich somit für ein Turnier in Luxemburg qualifizierte.

Trotz der erfolgreichen Läufe bleibt Anna-Lena Pieczkowski selbstkritisch. „Im Rücken- und Brustschwimmen muss ich noch besser werden“, sagt sie. Und auch die Ziele für das nächste Jahr stehen schon fest: „Ich möchte mich für die Jahrgangsmeisterschaften qualifizieren.“

Inzwischen geht es am Beckenrand wieder heiß her. Und Hans-Josef Dahlmann freut sich über die tolle Teilnehmerzahl und die vielen helfenden Hände. Seit Juni plant das Team den Schwimmcup, über 50 Helfer sind mit am Start: „Nach nun drei Turnieren haben wir ein wenig Erfahrung gesammelt“, so Dahlmann. „Jeder weiß, was er zu tun hat. Es passt einfach.“ Und es passt nicht nur neben, sondern auch im Becken. „Wir sind eine große Sportfamilie“, sagt Dahlmann. Eine Familie, die mit den großen Vereinen aus der Umgebung mithalten kann. „Unsere Stärke liegt im Team“, sagt der Abteilungsleiter. Das Trainertrio Harry Schulz, Waldemar Götze und Sandra Steiger arbeite tagtäglich mit den Aktiven. „Der VfL Gladbeck spielt eine gute Rolle im Schwimmsport“, so Dahlmann. Das Frauen-Team in der zweiten Bundesliga werde zwar nie um den Aufstieg mitschwimmen, so Dahlmann, dennoch sei es in der Liga gefürchtet. Der Abteilungsleiter: „Die Stadt hat, was den Schwimmsport betrifft, einen tollen Namen. Darauf sind wir stolz.“

Quelle : WAZ Gladbeck – Steffen Bender


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