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Zum Ende eines jeden Jahres ehrt der VfL Gladbeck seine jubilaren Mitglieder und seine erfolgreichsten Sportler. Größen aus der Gladbecker Politik und etwa 100 Gäste gaben der Ehrung in den Räumen der Caritas in Zweckel einen würdigen Rahmen.

Sichtlich stolz konnte Siegbert Busch, Erster Vorsitzender des VfL Gladbeck, auf ein erfolgreiches und anstrengendes Jahr zurückblicken. Mit viel Engagement und Kraft hat der VfL Gladbeck den neuen VfL-Treff beziehen können. Die besonders partnerschaftliche Beziehung zwischen der Stadtverwaltung und unserem Sportverein stellte Siegbert Busch deutlich heraus. In sportlicher Sicht war das Jahr geprägt von den Erfolgen der Ersten Handballmannschaft sowie den Erfolgen der Schwimmer. Insbesondere Jessica Steiger dominierte dieses Feld mit mehreren Deutschen Meistertiteln.

Grußworte von Bürgermeister Roland und Helmut Osthoff

In seinen Grußworten schloss Bürgermeister Ulrich Roland (SPD) an eben diese Erfolge an. Zudem griff er die Bereitschaft des VfL Gladbeck auf, an dem VfL-Treff-Projekt aktiv mitzuwirken. Auch finanziell hatte der VfL Gladbeck sich beteiligt. Insbesondere ging Ulrich Roland (wir berichteten bereits darüber) auf das freiwillige Engagement der FunRunner ein. Diese hatten mit ihrem Sommerspendenlauf 1.800 Euro gesammelt. Diese spendeten Sie der Stadt Gladbeck zweckgebunden für die Deckung der Betriebskosten der Marathonbahn-Beleuchtung. Was für die FunRunner eine Win-Win-Situation ist bezeichnet das Stadtoberhaupt als Public-Private-Partnership.

Vonseiten des Stadtsportverbands kam ebenso Lob für den VfL und seine sportlichen Leistungen. Insbesondere bezog der Stellvertretende Vorsitzende und Mitglied im Sportausschuss, Helmut Osthoff (CDU), Stellung zum grandiosen Abschneiden Jessica Steigers bei der Kurzbahn-DM in Berlin. Osthoff bot mit einem Reigen des Lobs und der Anerkennung auf.

62 Jubilare geehrt

Nach den Grußworten hatte Siegbert Busch die Freude, drei Mitglieder zu ehren, die bereits seit über 70 Jahren dem VfL Gladbeck die Treue halten: Siegfried Appel, Otto Hübner und Rolf Weichert. Im Bereich der 60-jährigen Mitgliedschaft konnten neun Mitglieder geehrt werden. Unter den 50-jährigen gab es drei, bei den 40-jährigen dreizehn und unter den 25-jährigen Mitgliedschaften ganze 34 Jubilare. Eine komplette Liste veröffentlichen wir am Ende dieses Beitrags.

Nachwuchssportler: Anne Berger und Christopher Theis

Der Höhepunkt des Abends war die Bekanntgabe der diesjährigen Sportlerinnen und Sportler des Jahres. Im Bereich des Nachwuchses wurde die Leichtathletin Anne Berger für ihre Leistungen im Stabhochsprung geehrt. Ihre Laudatio hielt Gerd Meuer, Leichtathletik-Trainer und ehemaliger Kreissportbund-Mitarbeiter.
Als männlicher Nachwuchs konnte sich wieder einmal Chrisopher Theis durchsetzen. Das Schwimmtalent glänzte in diesem Jahr erneut mit einer steil nach oben gerichteten Leistungskurve, was Trainerin Sandra Steiger in ihrer Laudatio zu würdigen wusste.

Sportler des Jahres: Jessica Steiger und Thorben Mollenhauer

Dass die Wahl der Sportlerin des Jahres auf Jessica Steiger gefallen ist war keine wirkliche Überraschung. Sie hat in abgelaufenen Jahr eine grandiose Leistungsbilanz vorgelegt, begleitet von mehreren Deutschen Meistertiteln. Ihr Trainer Harry Schulz fand viel lobende Worte und brauchte wenig Mühe, um seine Laudatio vorzutragen. Zu gut kennen Jessica und er einander, zu eng sind beide im Erfolg verbunden.

Ebenso leicht fiel es Laudator Tim Deffte, Abteilungsleiter Handball, der sein Abteilungsmitglied Thorben Mollenhauer als Sportler des Jahres ehren durfte. „Thorben“, so Deffte, „hat sich zum Gesicht des VfL entwickelt. Mit Thorben verbindet man den VfL Gladbeck.“ Besonders stellte Tim die Loyalität Thorbens zu seinem Verein heraus. Während andere zaudern, bekennt Thorben sich immer sofort und ohne Umschweife zum Verein und lässt keine Zweifel an seiner Verfügbarkeit.

Zu guter Letzt: Sportehrenzeichen der Stadt Gladbeck

Nach gut drei Stunden endete der offizielle Teil mit der Verleihung der Sportehrenzeichen in Bronze der Stadt Gladbeck. Diese gingen an die Bundesliga-Mannschaft der Schwimmerinnen, an Übungsleiterin Regina Rottmann und Jugendhandball-Leiter Sebastian Sprenger. Die Abzeichen erhielten die geehrten aus der Hand von Bürgermeister Ulrich Roland.

 

Übersicht über alle geehrten Jubilare

70-jährige Mitgliedschaft Siegfried Appel (70)
Otto Hübner (70)
Rolf Weichert (70)
60-jährige Mitgliedschaft Hermann Flemming
Elke Gaul
Ellen Kügler
Kurt Lindner
Wolfgang Marquardt
Werner Onstein
Egon Peterra
Martin Pocha
Werner Pledl
50-jährige Mitgliedschaft Herbert Seipelt
Christa Oehmke
Norbert Broda
40-jährige Mitgliedschaft Ingrid Geinowski
Eduard Geinowski
Annegret Schiffmann
Hans Zielinski
Martin Grundmann
Hans-Gerd Jägers
Johannes Overbeck
Peter Overbeck
Annette Rittich
Franz Rittich
Ingrid Kleine-Nieße
Rolf Kleine-Nieße
Ronald Rickert
25-jährige Mitgliedschaft Thomas Baumeister
Renate Buchhorn
Ralf Czerlinsky
Karina Demski
Claudia Goll
Moritz Goll
Dorothe Havixbeck
Kerstin Kirstein
Michael Kirstein
Maria Kläsener
Michael Misia
Christina Rickert
Ralf Steiger
Anke Breuer
Kornelia Dahlmann
Sabine Dyhringer
Sieglinde Kriener
Monika Lampatz
Josef Möller
Birgit Wagner
Annette Wünnenberg
Markus Allekotte
Monika Opalka
Hubert Adams
Bärbel Feenstra
Klaus Feenstra
Marco Sommerfeld
Karl-Heinz Averkamp
Gabriele Averkamp
Elisabeth Eichfeld
Egon Eichfeld
Georg Gutsche
Tanja Janßen
Petra Bunse

 

Der VfL Gladbeck hat dank des 33:29 (12:9)-Erfolgs bei der HSG Menden-Lendringsen die alleinige Tabellenführung in der Handball-Oberliga übernommen. Die Rot-Weißen behielten in der Sporthalle des Mendener Walram-Gymnasiums in der entscheidenden Phase ihre Nerven im Griff.

HSG Menden-L. – VfL Gladbeck 29:33 (9:12)

VfL Gladbeck: Schneider, T. Deffte (bei einem Siebenmeter) – Sankalla (5), Steinbach, Kunze, Krönung (10), Mollenhauer (7/4), Bach, Giesbert (6), Kryzun (2/1), Janus (1), Tolstych (2).
Spielfilm: 1:1 (5.), 1:3 (7.), 4:5 (12.), 4:9 (17.), 5:10 (21.), 6:11 (25.), 9:12 (30.), 12:15 (35.), 13:17 (37.), 17:18 (41.), 20:20 (43.), 20:22 (46.), 21:25 (49.), 24:25 (52.), 24:28 (55.), 26:30 (57.), 29:33 (60.).

Der Jubel über den Sieg im Sauerland – es war der vierte im vierten Saisonspiel – fiel recht verhalten aus. Die Gladbecker bildeten nach der Partie kurz einen Kreis und fingen an zu tanzen. Dazu sangen sie „Spitzenreiter, Spitzenreiter“, ehe sie auch schon wieder in der Kabine verschwanden.

In der Pressekonferenz wurde Sven Deffte, der Trainer des VfL Gladbeck, derweil schon zum nächsten Gegner befragt: Nach der Herbstpause empfängt der Tabellenführer den auf Rang vier notierten TuS Spenge in der Riesener Halle. Der Übungsleiter sagte, was er stets zu sagen pflegt: „Wir müssen, wenn wir in der Oberliga Spiele gewinnen wollen, immer 100 Prozent Leistung bringen.“

Das Spiel in Menden war einmal mehr der Beweis dafür: Sobald die Gladbecker ihr Limit nicht erreichen, bekommen sie Probleme, erreichen sie es konstant, dürfte es für jede Mannschaft in dieser Spielklasse schwer werden, den VfL zu bezwingen. „Der Sieg war verdient“, sagte HSG-Trainer Micky Reiners. Und: „Bei uns hat der letzte Tick Cleverness gefehlt.“

Anders der VfL Gladbeck. Als es in Menden darauf ankam, übernahm Thorben Mollenhauer auf der Platte die Regie. Der Kapitän der Gäste setzte, nachdem die Sauerländer in der 43. Minute das 20:20 erzielt hatten und es Spitz auf Knopf stand, seine Mitspieler immer wieder geschickt ein und er erwies sich darüber hinaus als sicherer Siebenmeterschütze. „Wir haben“, analysierte später VfL-Trainer Deffte, „zum Schluss einen kühlen Kopf bewahrt.“

Dass die Gladbecker in Menden zwei weitere Punkte auf der Habenseite verbuchen konnten, lag auch am Torwart. Sven Deffte hatte dieses Mal Andor Schneider das Vertrauen geschenkt. Eine gute Entscheidung. Im ersten Abschnitt vernagelte der frühere Dinslakener seinen Kasten minutenlang und nach dem Seitenwechsel war auch er in der wichtigen Phase wieder da. 23 Paraden standen schließlich für Schneider zu Buche.

Menden bleibt in Schlagweite
In der ersten Halbzeit hatten sich die konzentriert spielenden VfL-er schnell abgesetzt. 9:4 hieß es nach 17 Minuten, 11:6 nach 25 und 12:9 nach 30. Die HSG Menden-Lendringsen blieb jedoch immer in Schlagweite und nutzte eine Phase Anfang der zweiten Halbzeit, als die Gladbecker immer wieder in Unterzahl spielen mussten, um zu verkürzen und um in der 43. Minute zum 20:20 auszugleichen. Die Rot-Weißen überstanden aber diese knifflige Situation ebenso wie die um die 52. Minute, als die Gastgeber noch einmal den Anschluss zum 24:25 schafften.

Der VfL Gladbeck blieb cool und entschied spätestens mit Max Krönungs Tor zum 30:26 in der 57. Minute die Partie zu seinen Gunsten.

Quelle: derwesten.de – Thomas Dieckhoff | Foto: Oliver Mengedoht

Absteiger VfL Gladbeck startet mit einem Heimspiel in die Saison der Handball-Oberliga Westfalen 2015/2016. Am Samstag, 5. September, empfangen die Rot-Weißen um 19.30 Uhr die HSG Gevelsberg-Silschede zum ersten Punktspiel der neuen Runde in der Riesener-Halle an der Schützenstraße.

Schweres Auftaktprogramm
Der Handball-Verband Westfalen veröffentlichte jetzt den vorläufigen Spielplan. Danach trifft der VfL Gladbeck zunächst auf Gevelsberg, also auf eine Mannschaft, die sich in der vergangenen Saison erst am letzten Spieltag vor dem Abstieg in die Verbandsliga retten konnte. Weiter geht’s am Samstag, 12. September, beim TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck, der in der abgelaufenen Saison auf dem siebten Platz landete. Danach warten zwei sehr schwere Aufgaben auf die Mannschaft um Trainer Sven Deffte. Denn sowohl die TSG A-H Bielefeld, die am 19. September in Gladbeck spielt, als auch die HSG Menden-Lendringsen, wo die Rot-Weißen am Samstag, 26. September antreten werden, gehörten in der vergangenen Runde zu den Spitzenteams der Oberliga und sollten auch in der neuen wieder ganz oben mitmischen.

Es folgen schließlich zwei spielfreie Wochenenden, ehe es mit einer weiteren, äußerst anspruchsvollen Aufgabe für die VfL-er weiter geht. Am Samstag, 17. Oktober, trifft der Drittliga-Absteiger nämlich zu Hause auf den TuS Spenge. Der ehemalige Zweitligist aus Ostwestfalen wurde in der Saison 2014/2015 hinter Meister und Aufsteiger TuS Volmetal Tabellenzweiter.

Die Hinrunde endet für den VfL Gladbeck am Samstag, 19. Dezember, mit der Partie bei der Ahlener SG. Die Rückrunde beginnt am Samstag, 9. Januar 2016.

Beitrag: derwesten.de – Thomas Dieckhoff | Foto: Heinrich Jung

VfL-Gladbeck-Kapitän Thorben Mollenhauer ist schon lange beim VfL und kennt sich im Abstiegskampf aus. Er führt die Mannschaft in der schwierigen Lage und glaubt an ein gutes Ende.

Thorben Mollenhauer ist bereits seit 1996 Handballer beim VfL Gladbeck, wurde über die Jahre Torjäger, Führungsspieler, und Mannschaftskapitän des Drittliga-Teams, das auch in dieser Saison wieder gegen den Abstieg kämpfen muss. Mollenhauer kennt das inzwischen. Wie oft er schon mit dem VfL im Abstiegskampf steckte? Mollenhauer zählt: „Jetzt, letztes Jahr, davor das Jahr…“ Er kennt das schon und weiß, worauf es in dieser Situation ankommt.

Beim flüchtigen Blick auf die Tabelle sieht die Lage zurzeit zwar deutlich entspannter aus als in der vergangenen Saison, als die Gladbecker erst am grünen Tisch den Startplatz in der Dritten Liga West zugesprochen bekamen. Doch trotz drei Plätzen Vorsprung sind es auch nur drei Punkte bis zum Strich, bei einer Menge noch ausstehender direkter Duelle.

Wieder Abstiegskampf also, das wissen auch die Spieler, erst recht der Kapitän.

Wichtiges Spiel am Samstag
„Es fühlt sich an wie Abstiegskampf“, meint Mollenhauer, „aber jeder weiß damit umzugehen. Wir nehmen die Situation an, auch wenn sie nicht schön ist. Wir sind die, die es ändern können.“ Als Kapitän ist er dabei besonders gefragt, die jüngeren Spieler zu führen, ihnen zur Seite zu stehen.

Zwar sei er nicht der einzige Führungsspieler, meint „Molli“, aber natürlich übt er das Kapitänsamt nicht nur in den Spielen, sondern auch dazwischen aus: „Wir reden viel im Training und versuchen, den Druck gleichmäßig auf alle Schultern zu verteilen.“ Keiner in der Mannschaft müsse sich Sorgen machen, das funktioniere bislang, findet der Kapitän: „Die Stimmung im Team ist gut.“

Ob das noch lange so bleibt, oder ob der Druck durch Niederlagen immer weiter größer wird, hängt vor allem von den Ergebnissen ab, die die Mannschaft abliefert. Zum Beispiel an diesem Samstag, wenn Schlusslicht HSG Wiesbaden zu Gast in der Riesener-Halle ist. Mollenhauer warnt leise: „Das Hinspiel konnten wir gewinnen, da hatte Wiesbaden viele Ausfälle. Jetzt wird eine andere Mannschaft auf der Platte stehen. Sie haben am Wochenende Krefeld geschlagen.“ Und schickt dann die Kampfansage hinterher: „Wir wollen die Punkte vor unseren eigenen Fans natürlich in Gladbeck behalten, das wäre ganz wichtig.“ Dann wäre der VfL Gladbeck langsam auf dem Weg heraus aus dem Abstiegskampf. Mollenhauer sieht die Mannschaft gerüstet für den Kampf um den Klassenerhalt: „Wir stehen überm Strich, die Position wollen wir bis zum Saisonende halten und das können wir auch. Nach Wiesbaden kommen noch mehrere direkte Duelle mit Mannschaften auf Augenhöhe, wenn wir die für uns entscheiden, haben wir sehr, sehr gute Chancen.“

Vor allem wäre der VfL womöglich schon relativ früh gerettet, hofft Mollenhauer: „Vielleicht schaffen wir es, schon ein oder zwei Spieltage vor Schluss alles klar zu machen.“

Auf ein mögliches Abstiegsendspiel am letzten Spieltag gegen den zurzeit einen Rang und einen Punkt hinter seinem VfL notierten Neusser HV kann Thorben Mollenhauer wohl gut verzichten.

Quelle: derwesten.de – Philipp Ziser | Foto: Gerhard Schypulla

Thorben Mollenhauer hat für die Handballer des VfL Gladbeck bislang 992 Treffer erzielt. Falls alles richtig gut läuft, kann er gegen den OSC Löwen Duisburg also sein 1000. Tor erzielen. Den 25-Jährigen interessiert das jedoch nicht: „Wer die Tore macht, ist doch egal. Hauptsache, wir gewinnen.“

992 Tore hat er in seiner bisherigen Karriere für die Handballer des VfL Gladbeck erzielt. Falls alles richtig gut läuft, kann Thorben Mollenhauer im Heimspiel gegen den OSC Löwen Duisburg also seinen 1000. Treffer erzielen. Den 25-jährigen Rückraumakteur der Rot-Weißen interessiert das jedoch nicht einmal am Rande. „Wer die Tore macht“, sagt Mollenhauer, „ist doch egal. Hauptsache, wir gewinnen.“

50 Treffer in dieser Saison
Mollenhauer gibt zu, sich auf die Begegnung mit den Duisburgern, die am Samstag, 15. November, um 19.30 Uhr, in der Riesener-Halle über die Bühne geht, ganz besonders zu freuen. „Das macht immer Spaß“, betont der Ur-Gladbecker. Und begründet dies unter anderem mit dem Publikumsinteresse: „Der OSC bringt ziemlich viele Fans mit, so dass in der Halle viel los sein wird.“ Außerdem seien die Duisburger eine gute Mannschaft. „Ich gehe von einer ausgeglichenen Partie aus“, so Mollenhauer, der natürlich auf einen Sieg der Rot-Weißen hofft. Wer dabei die Tore erzielt, ist dem Lehramtsstudenten – siehe oben – völlig egal.

Dass der VfL Gladbeck sich nach der vermaledeiten vergangenen Saison in der laufenden Runde spielerisch besser, leidenschaftlicher und recht erfolgreich präsentiert, ist auch auf die Leistungen von Mollenhauer zurückzuführen. Er zeigt im Vergleich zur Serie 2013/2014 nämlich deutlich stärkere Vorstellungen. 50/1 Treffer stehen für den wurfgewaltigen Rückraummann aktuell zu Buche, damit belegt er in der Torschützenliste der Dritten Liga West als zweitbester Gladbecker hinter Max Krönung (71/12) Platz 16. Zudem geht „Molli“, wie Mollenhauer an der Schützenstraße gerufen wird, vorweg – wie es sich für einen Kapitän gehört. Und Kapitän der Rot-Weißen ist er ja seit Beginn der Spielzeit.

Thorben Mollenhauer spricht lieber über die Mannschaft und über die gute Zusammenarbeit mit Trainer Sven Deffte. „Ich denke“, sagt das VfL-Eigengewächs, „dass jeder aus dem letzten Jahr gelernt hat.“ Das Team sei zusammengewachsen und spiele viel mehr auf den Punkt. Das habe sich vor allem in den Partien gegen Gegner gezeigt, die ähnlich stark seien wie der VfL. „Im letzten Jahr haben wir die entscheidenden Spiele fast alle verloren“, so Mollenhauer.

Erster Einsatz im DHB-Pokal
Noch einmal zurück zu der 1000-Tore-Marke: Kann sich Thorben Mollenhauer eigentlich noch an seinen allerersten Einsatz in der ersten VfL-Mannschaft erinnern? „Ja“, sagt er, „ich durfte als 17-Jähriger im DHB-Pokalspiel gegen den Dessau-Roßlauer HV zum ersten Mal ran, weil sich unmittelbar davor Markus Witkowski schwer verletzte.“ Ein Treffer glückte dem damaligen A-Jugendspieler Thorben Mollenhauer am 2. September 2006 in der Artur-Schirrmacher-Halle gegen den Zweitligisten aus Sachsen-Anhalt übrigens nicht. Seinen ersten Treffer für die Erste markierte er 14 Tage später beim 27:27 im Regionalliga-Auswärtsspiel gegen Remscheid.

Quelle: derwesten.de – Thomas Dieckhoff | Foto: Biene Hagel

06. Nov 2013

Mollenhauer verletzt

Ohne Thorben Mollenhauer muss der VfL Gladbeck am Sonntag, 10. November, sein Spiel in der Dritten Handball-Liga beim OHV Aurich bestreiten. Der zweitbeste Torschütze der Rot-Weißen zog sich in einem Test gegen Teutonia Riemke (33:31) eine Knöchelverletzung zu.

In einer Partie gegen den Oberligisten Teutonia Riemke wollte Handball-Drittligist VfL Gladbeck Spielpraxis sammeln im Hinblick auf die Aufgabe am Sonntag, 10. November, in Aurich. Die 60 Minuten und das Ergebnis – die Rothemden gewannen mit 33:31 – interessierte am Ende aber keinen Gladbecker mehr. Denn Thorben Mollenhauer zog sich im Spiel eine Verletzung am Knöchel zu und fällt in der Begegnung mit Aurich definitiv aus.

„Das ist natürlich ärgerlich“, sagte VfL-Trainer Holger Krimphove, der am Mittwochnachmittag noch nicht abschätzen konnte, wie lange er auf seinen zweitbesten Torschützen verzichten muss. „Bis auf Weiteres steht uns Molli nicht zur Verfügung“, so der Übungsleiter, der zudem in Ostfriesland Kreisläufer Jonathan Geukes ersetzen muss. Dessen Ellenbogenverletzung erweise sich als sehr hartnäckig, sagte Krimphove. Immerhin: Der zuletzt ebenfalls angeschlagene Rückraumrechte Ruwen Thoke macht laut dem VfL-Trainer große Fortschritte. Nach Mollenhauers Ausfall wird der ehemalige Hagener nun dringend gebraucht.

Die Vorstellung der Gladbecker gegen den vom ehemaligen VfL-er Timo Marcinowski trainierten Oberliga-Aufsteiger Teutonia Riemke fiel, so Krimphove, „nicht sonderlich gut aus“. Der Coach der Rot-Weißen: „Das Spiel hat insofern seinen Zweck erfüllt, als wir uns nach dem freien Wochenende bewegt haben.“

Am Sonntag, 10. November, geht’s für den VfL wieder um Drittliga-Punkte. Gastgeber der Gladbecker ist der dann Tabellensechste OVH Aurich.

Quelle: derwesten.de – Thomas Dieckhoff | Foto: Jan Dinter

Der VfL Gladbeck hat das letzte Auswärtsspiel der dritten Liga in Varel verloren. Die Handballer unterlagen 29:34 (13:18), nachdem eine rote Karte das Team bereits in der zwölften Minute völlig aus dem Konzept gebracht hat.

HSG Varel-Friesland –
VfL Gladbeck 34:29 (18:13)

VfL: T. Deffte, Andreas Tesch, Schmedt (1), Hüsener (2), Kunze (4), S. Deffte (0), Singh Toor (4), Krönung (8), Mollenhauer (1.), Lüning (1), Alexander Tesch (1, 0/1), Schomburg (7, 2/5).
Spielfilm: 2:0 (2.), 3:4 (7.), 7:7 (12.), 10:11 (21.), 15:11 (25.), 18:13 (30.), 25:16 (38.), 26:19 (42.), 31:21 (48.), 31:24 (51.), 32:26 (55.), 34:29 (60.).

Gerade einmal 12:39 Minuten waren gespielt, als sich Spieler beider Teams nach einem Zweikampf in die Haare bekommen. Ein Vareler liegt am Boden, es geht heiß her zwischen den Spielern, und das Gespann zeigt schlussendlich Thorben Mollenhauer die rote Karte – weil er den liegenden Spieler angegriffen habe, ein HSG-Spieler erhielt zudem eine Zeitstrafe.

VfL-Trainer Holger Krimphove sieht das verständlicherweise etwas anders, sah kein Vergehen seines Mannes. Aber nichtsdestotrotz: „Bisschen übertrieben, aber das Gespann hat halt so entschieden.“

Die Karte hat sein Team aus dem Konzept gebracht, wegen der Kintrup-Verletzung und Mollenhauer-Rot fehlte zudem ein effizienter Rückraum, „Varel hat später Max Krönung in Manndeckung genommen, da war es dann vorbei“, sagt Holger Krimphove. Nachdem sein Team bis zum 11:10 sogar geführt hatte, bekam Varel wieder die Oberhand und zog auf 15:11 davon.

Trotzdem hat der VfL so weiter gespielt, wie der Trainer es sich gewünscht hat. „Und das auch ganz gut“, wie der Trainer fand. Als sich dann Alexander Tesch nach der dritten Zeitstrafe endgültig aus dem Spiel verabschieden muss, ist das Spiel für den VfL gelaufen, in der 48. Minute baute der Gastgeber die Führung auf zehn Tore aus (31:21). Am Ende hieß es dann 34:29.

 

Eine Woche Pause

Nun kann der VfL Gladbeck eine Woche Pause machen, da das Spiel gegen Wermelskirchen nach deren Rückzug ausfällt. In zwei Wochen, am 11. Mai, steht dann das letzte Spiel der Saison an, dann gibt Königshof seine Visitenkarte ab – das letzte Mal vor deren Fusion

Quelle: derwesten.de – Tobias Kestin | Foto: Jan Dinter


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