Archiv

Auf die Handballer des VfL Gladbeck wartet das Spiel des Jahres. Am Samstag, 23. April, empfangen sie als Spitzenreiter der Oberliga Westfalen die Ahlener SG, die einen Punkt weniger auf der Habenseite hat. Sollten die Gastgeber also diesen Vergleich gewinnen oder zumindest ein Unentschieden erreichen, kehren sie nach einjähriger Abwesenheit wieder in die Dritte Liga West zurück. Sollte der VfL verlieren, steigt Ahlen auf. Gedanken an eine Niederlage verschwendet indes wohl kein Gladbecker. Schließlich genießt der VfL im alles entscheidenden Spiel Heimrecht. „Und das“, betont Sven Deffte, der Trainer der Rot-Weißen, „ist ein ganz großes Plus.“

Hinter den Kulissen haben die Verantwortlichen der Handball-Abteilung im VfL schon seit längerer Zeit über den Fall der Fälle, also über das Aufstiegs-Endspiel gegen die Ahlener SG, nachgedacht und zu planen begonnen. Einen Umzug in die Artur-Schirrmacher-Halle, die bekanntlich deutlich mehr Zuschauer fasst als die Riesener-Halle, haben sie aber zu keinem Zeitpunkt in Erwägung gezogen.

„Das kam für uns überhaupt nicht in Frage“, sagte schon in der Osterpause Ulrich Mollenhauer, der Geschäftsführer der VfL-Handballer. Die Mannschaft und die Fans („Die Rote Wand“) seien an der Schützenstraße zu Hause und fühlten sich dort am wohlsten.

Niemand weiß das besser als Sven Deffte selbst, der ja bis vor zwei Jahren für den VfL Gladbeck auf der Platte stand und sich an viele heiße und vor allem erfolgreich bestrittene Duelle mit Klasseteams erinnern kann. „Wir haben selbst in den drei Jahren, in denen wir in der Dritten Liga waren und immer um den Klassenerhalt kämpfen mussten, so manchen Großen nicht nur geärgert“, betont der Trainer. Ihm fällt sofort die Saison 2012/2013 ein, in der der VfL in der Riesener-Halle erst den TuS Wermelskirchen und kurze Zeit später den Wilhelmshavener HV jeweils von der Tabellenspitze gestürzt hat. Und natürlich erinnert sich Sven Deffte auch an die vergangene Saison, an deren Ende sein Team als Absteiger feststand. Ungeachtet dessen setzte es zu Hause immer wieder ganz dicke Ausrufezeichen – nachzufragen beim späteren Tabellenvierten Leichlinger TV (39:37), Tabellenfünften HSG Krefeld (33:31) und beim späteren Tabellensiebten SV 64 Zweibrücken (33:26).

Niederlage gegen Menden
Die jüngere Heimbilanz in der Oberliga Westfalen fällt überaus positiv aus. Von den letzten 55 Meisterschaftsspielen in der höchsten westfälischen Spielklasse hat der VfL in der Riesener-Halle sage und schreibe 49 gewonnen. Nur sechs Vergleiche gingen verloren. Die letzte Heimniederlage kassierte die Mannschaft um Kapitän Thorben Mollenhauer am 30. Januar. Mit 31:32 musste sich die Deffte-Sieben der HSG Menden-Lendringsen geschlagen geben.

Quelle: derwesten.de – Thomas Dieckhoff | Foto: Oliver Mengedoht

Seit fünf Jahren ist Jörg Dußak die Stimme der Riesener-Halle: Der 51-Jährige nimmt seit dem Jahr 2010 bei den Heimspielen der VfL-Handballer das Mikrophon in die Hand und sorgt als Hallensprecher für eine rhetorisch prickelnde Tribünen-Atmosphäre.

Am Samstag absolvierte Jörg Dußak nach einer turbulenten Handball-Heimsaison das letzte VfL-Spiel an der Schützenstraße vor der Sommerpause. Die Handball-Cracks um Krings, Krönung & Co. traten gegen die SG Ratingen an und lieferten den Fans einen Krimi bis zur letzten Sekunde: 27:27 stand es zum Schluss. Mit einem Pfostentreffer von Max Krönung endete eine heiß umkämpfte Partie. Ein spannender sportlicher Auftritt auch für Jörg Dußak, der seinen Sprecherjob sichtlich und hörbar genießt:

19.14 Uhr, Riesener-Halle. Jörg Dußak nimmt noch einmal einen kräftigen Schluck aus der Cola-Flasche, um seine Stimme zu ölen. Denn in den nächsten zwei Stunden geht hier die Post ab. Die Aufstellung spult er routiniert und gekonnt ab.: „Mit der Nummer 1: Tim Deffte!!!!“ Die Fans jubeln – und Jörg Dußak stellt die weiteren Spieler vor und begrüßt die Ehrengäste. Die Rote Wand steht – alles startklar in der Riesener-Arena.

Als Leichtathlet trainiert er die C- und D-Jugend
Damals, im Jahr 2010, überlegte Jörg Dußak nicht lang, als er gefragt wurde, ob er als Nachfolger von Klaus Förster den Job des Hallensprechers übernehmen wolle. Von Haus aus ist er nicht Handballer, sondern Leichtathlet mit Schwerpunkten auf der Mittel- und Langstrecke. In dieser Sportart engagiert er sich nach wie vor – auch als Sprecher bei Leichtathletikveranstaltungen und als Trainer beim VfL für die C- und D-Schüler im Alter von 9 bis 11 Jahren.

Jörg Dußak ist auch in seinem sechsten Lebensjahrzehnt sportlich allerbestens in Schwung und beweist es auch als Hallensprecher in jeder Sekunde: Wenn Top-Torschütze Max Krönung trifft, krönt er dessen Tor-Erfolg wie ein Stadionsprecher in der Fußballbundesliga: „Tor durch die Nummer 10!!!!!! Max Krönung!!!“

Gern hätte er in dieser Saison auch den insgesamt 1000. Treffer von Thorben Mollenhauer angesagt – doch dieses Juiläums-Tor fiel leider auswärts.

Lennart Dommann serviert zur Hallenansage die passende Musik
„Ich finde es gut, wenn viele Fans, auch viele Gäste-Anhänger, in der Halle sind, wenn also richtig was los ist und die Leute vom Spiel elektrisiert sind“ , erzählt Jörg Dußak. Als Hallensprecher sei es seine Aufgabe, das Publikum zu informieren und für Stimmung zu sorgen; und das alles stets auf der Grundlage von Fairness und Respekt vor dem gegnerischen Team.

Diese Aufgabe erfüllt Dußak gekonnt. Lennart Dommann serviert dazu die musikalischen Einspieler: „Oh, wie ist das schön!“ Ein Duo, das direkt an der Platte die Mannschaft in Sturmlaune bringt.

Auch in der nächsten Saison (hoffentlich weiter in der 3. Liga!!) wollen Dußak und Dommann für den VfL am Ball bleiben.

Quelle: derwesten.de – Michael Bresgott | Foto: Heinrich Jung

Wenn der VfL zum Handball-Heimspiel antritt, ist Super-Stimmung garantiert. Am Samstag gab es einen viel gefeierten Sieg gegen den Neusser HV. Gegen 10 Uhr am Sonntagvormittag twitterte die VfL-Handball-Abteilung: „Die Rote Wand rockt die Riesener-Halle. Geile Stimmung, geiles Publikum!!!!“ Die Fans hatten sich diesen besonderen Online-Dank per Twitter und Facebook mal wieder rundum verdient. Die Unterstützung in der Handball-Arena an der Schützenstraße war am Samstagabend beim 27:24-Sieg gegen den Neusser HV ein weiteres Mal phänomenal.

„Mensch, die machen hier in Gladbeck ja wirklich eine tolle Stimmung“, staunte im Auswärtsblock sogar ein mitgereister Fan des Neusser Teams. Nach zwei bitteren Heimniederlagen gegen TV Korschenbroich und den Spitzenreiter der 3. Handball-Bundesliga, TuS Ferndorf, drehten die VfL-Handball-Cracks voll auf und hielten mit dem Heimsieg Anschluss ans Tabellenmittelfeld.

Bei den VfL-Fans wie immer mittendrin: Hubert Adams an der großen Trommel. So gut wie kein Heimspiel geht hier ohne den 64-Jährigen über die Bühne.

Hubert Adams zählt zum Kern der großen VfL-Vereinsfamilie. Seine Frau Ulrike (Huppertz) war einst beim VfL als Diskuswerferin und Kugelstoßerin erfolgreich, seine Söhne Christoph und Florian widmeten sich ebenfalls der Leichtathletik und dann dem Handball. Natürlich beim VfL. Und jetzt bildet der frisch pensionierte Berufskraftfahrer Hubert Adams so etwas wie den Mittelpunkt des Heimspiel-Fanblocks.

„Die Jungs sind doch auf unsere Unterstützung angewiesen“, sagt er mit Blick auf das VfL-Drittliga-Team. „Ich habe selbst mal in der 3. Herrenmannschaft Handball gespielt und weiß ein wenig, wie das ist, selbst auf der Platte zu stehen. Wer als Spieler zum VfL kommt, kommt wegen des Zusammenhalts!“

Auch die Ehrengäste jubeln hier mit
Und dieser Zusammenhalt stimmt. Als der VfL am Samstagabend kurz vor Schluss mit drei Toren führt, kennt die lautstarke Unterstützung keine Grenzen mehr. Spannung pur am Spielfeld. Krönung, Krings, Mollenhauer & Co. stürmen über das Spielfeld, jede Menge Rückenwind kommt von den Rängen, wobei sich beim VfL auch die mit Ehrengästen besetzte „Haupttribüne“ nicht zu fein ist, lautstark Standing Ovations zu verteilen. Ein erheblicher Unterschied zum Geschehen auf den Bundesliga-Fußballrängen etwa im nahen Gelsenkirchen. Nach dem Happy End gehen die Fans aus der Riesener-Arena zufrieden nach Hause – noch einmal ein großer Unterschied zum Fußball-Wochenende in Gelsenkirchen. Hubert Adams: „Wir haben wieder mal gezeigt, dass wir in der Dritten Liga mit unserem Team bestehen können.“

Für die VfL-Fans ist das Heimspiel-Jahr jetzt zu Ende – aber 2015 wollen sie alle wiederkommen. Hubert Adams ist dann auch wieder dabei. Was sonst.

Quelle: derwesten.de – Michael Bresgott | Foto: Oliver Mengedoht

In der Dritten Handball-Liga holte der VfL Gladbeck im Kampf um den Klassenerhalt Big Points: Die Rothemden besiegten den Neusser HV mit 27:24.
Die Drittliga-Handballer des VfL Gladbeck feierten im Kampf um den Klassenerhalt einen ganz wichtigen Sieg. Gegen Mitkonkurrent Neusser HV setzten sich die Rot-Weißen vor 400 Zuschauern in der Riesener-Halle mit 27:24 (18:16) durch. „Hier regiert der VfL“, sangen die begeisterten Fans des Gastgebers nach der Partie.

VfL Gladbeck – Neusser HV 27:24 (18:16).

VfL Gladbeck: T. Deffte (1. – 10. und bei einem Siebenmeter), Tesch (10. – 60.) – Krings (6/1), Sankalla, Kunze (2), Krönung (5), Mollenhauer (11), Bach (1), Leibner, Dreiszis (2).

Spielfilm: 4:4 (5.), 7:7 (9.), 7:9 (11.), 9:9 (13.), 12:10 (17.), 16:12 (23.), 16:15 (29.), 18:16(30.), 21:17 (35.), 22:18 (43.), 22:20 (48.), 25:20 (53.), 25:22 (57.), 27:24 (60.).

„In Gladbeck“, sagte VfL-Obmann Hans-Jörg Conrad und lachte, „werden wieder Schlachten geschlagen.“ Wohl wahr! Die Begegnung mit dem Neusser HV stand nach dem Seitenwechsel nämlich ganz im Zeichen zweier aufopferungsvoll kämpfender Defensivreihen. Die Rheinländer verteidigten gut, die Gladbecker aber noch besser. „Wir haben“, lobte Sven Deffte, der Trainer der Rot-Weißen, „in der zweiten Halbzeit überragend gedeckt.“ Zwei Spieler hob er besonders hervor: „Björn Sankalla und Pascal Kunze haben ein riesen Lob verdient.“

Sankalla und Kunze machten den Unterschied, aber auch Andy Tesch im Tor, der nach zehn Minuten kam und in der Folgezeit etliche Schüsse der Neusser abwehrte. Ebenfalls nicht vergessen werden darf der Kapitän des VfL Gladbeck: Thorben Mollenhauer glänzte am Samstagabend als wurfgewaltiger und, noch wichtiger, auch sehr treffsicherer Rückraumrechter. Am Ende standen für „Molli“ elf Treffer zu Buche.

Der VfL Gladbeck verabschiedete sich nach dem Erfolg über den Neusser HV mit 13:17-Punkten in die kurze Weihnachtspause – das Team überwintert auf einem Nicht-Abstiegsplatz. Schon am 10. Januar geht’s weiter mit einem Heimspiel gegen die zweite Mannschaft von GWD Minden. Sven Deffte, der Trainer der Gladbecker, schaute am Samstagabend schon einmal voraus: „Wir haben noch nichts erreicht. Der Kampf um den Klassenerhalt wird garantiert eine ganz enge Kiste. Ich bin aber positiv gestimmt, dass wir das mit der phänomenalen Unterstützung unserer Zuschauer schaffen.“

Und mit Spielern wie Pascal Kunze, der in der Begegnung mit Neuss auf der Platte der Riesener-Halle zum Mann des Abends avancierte. Der 26-jährige Student, ein Eigengewächs und Trainer der Landesliga-A-Jugend, bot im zweiten Abschnitt nicht nur eine überaus leidenschaftliche Vorstellung in der Abwehr. Kunze, den sie an der Schützenstraße alle nur Piwi rufen, erzielte in der 58. Minute auch den Treffer zum 26:22, der alle Zweifel am Erfolg des VfL Gladbeck beseitigte. Wenige Sekunden vor Schluss traf er erneut – zum 27:24-Endstand. Als alles vorbei war, sagte Kunze: „Der NHV hat in dieser Phase Max Krönung und Thorben Mollenhauer kurz gedeckt. Da musste ich ja mehr Verantwortung übernehmen.“ Es sei ein Kampfspiel gewesen. Kunze: „Neuss kam nach dem Wechsel mit unserer offensiven und aggressiven Deckung nicht so zurecht.“

Quelle: derwesten.de -Thomas Dieckhoff | Foto: Oliver Mengedoht

In der Dritten Handball-Liga empfängt der VfL Gladbeck Spitzenreiter TuS Ferndorf. „Die Rollen sind klar verteilt“, sagt VfL-Trainer Sven Deffte.

Der Tabellenführer TuS Ferndorf kommt nach Gladbeck. Zehnmal in Folge siegten die Siegerländer zuletzt in der dritten Handball-Liga, unlängst gab’s ein 38:25 über die SG OSC Löwen Duisburg. Am Samstag, 6. Dezember, um 19.30 Uhr stellt sich Ferndorf nun in der Riesener-Halle vor. „Die Rollen“, sagt Sven Deffte, der Trainer des VfL Gladbeck, „sind klar verteilt. Wir wollen uns nach der schwachen ersten Halbzeit gegen Korschenbroich ins rechte Licht setzen und gucken mal, was geht.“

Wudtke zeigt Respekt
An der Schützenstraße sind sie nach den enttäuschenden Spielen gegen die SG Ratingen (22:27) und gegen den TV Korschenbroich (24:34) völlig ruhig geblieben. „So eine Niederlage“, sagte beispielsweise Siegbert Busch, der Vorsitzende der Rot-Weißen, mit Blick auf die Heimpleite gegen Korschenbroich, „wirft uns nicht um. Vorausgesetzt, wir lernen daraus.“ Sven Deffte sieht’s genauso: „Die Jungs haben sich bisher gut verkauft. Die Mannschaft hat die letzten beiden Pleiten doch am meisten gewurmt.“

Nun kommt also der Tabellenführer. Stehen die Ferndorfer zurecht ganz oben? Sven Deffte nickt: „Der TuS ist kollektiv aber auch individuell sehr stark. Die Mannschaft hält 60 Minuten lang das Tempo hoch und spielt die Gegner müde.“ Und dennoch wird der VfL versuchen, die Siegerländer zumindest zu ärgern. „Wir gehen nicht ins Spiel“, betont der VfL-Trainer, „um Ferndorf schon zur Meisterschaft zu gratulieren.“

Die Gladbecker werden nicht in Bestbesetzung antreten können. Heiko Brandes dürfte zwar das Aufwärmprogramm mitmachen, danach aber ebenso auf der Bank sitzen wie Sebastian Dreiszis. Zudem ist der Einsatz von Torwart Andy Tesch fraglich.

Personelle Sorgen hat Ferndorf dem Vernehmen nach auch ein paar. Ungeachtet dessen herrscht dort nach zehn Siegen in Serie prächtige Stimmung. Das vor der Saison einmal mehr hoch gehandelte Team startete mit Niederlagen gegen die SG Schalksmühle-Halver und den Leichlinger TV in die Meisterschaftsrunde. Danach jedoch gab sich die Mannschaft um Trainer Erik Wudtke keine Blöße mehr. Am vergangenen Samstag deklassierte der ehemalige Zweitligist die Duisburger Löwen und übernahm erstmals in der Saison die Tabellenführung. Wudtke war nach dem Kantersieg natürlich hochzufrieden: „Das war ein guter Abend, das muss ich sagen. Ich kann heute keinen extra herausheben, das war von allen eine gute Leistung.”

Ungeachtet dessen tritt der Tabellenführer die Reise nach Gladbeck durchaus mit Respekt an. „Das ist ein Team“, sagt Wudtke über den VfL, „das zu Hause durchaus mal für eine Überraschung gut ist und auch deutlich höherplatzierte Mannschaften schlagen kann.“ Die Gladbecker, so der Übungsleiter der Ferndorfer weiter, „spielen diese Saison wieder ein bisschen reifer, sie haben sich weiterentwickelt“.

Quelle: derwesten.de –  Thomas Dieckhoff | Foto: Biene Hagel

Die Handballer des VfL Gladbeck verbringen den Großteil der Osterfeiertage in der Riesener-Halle. „Wir können uns“, sagt VfL-Trainer Holger Krimphove mit Blick auf den Abstiegskampf in der Dritten Liga West, „alles erlauben, aber nachlassen dürfen wir jetzt nicht.“

Erst am 26. April steht für die Handballer des VfL Gladbeck in der Dritten Liga das nächste Abstiegsendspiel auf dem Programm. Gastgeber der Rot-Weißen ist an diesem Samstagabend der Tabellenletzte TSG A-H Bielefeld. Um sich auf diese Partie und die danach folgenden letzten zwei Spiele der Saison vorzubereiten, fällt in diesem Jahr Ostern für das Team um Kapitän Tim Deffte quasi aus.

„Wir können uns“, sagt VfL-Trainer Holger Krimphove mit Blick auf die Tabelle und das Restprogramm seiner Mannschaft, „alles erlauben, aber nachlassen dürfen wir jetzt nicht.“ Konkret bedeutet das: Die Gladbecker werden sich auch am Ostersamstag und am Ostermontag in der Riesener-Halle treffen. „Am Ostersamstag“, sagt der Übungsleiter des Drittletzten, „werden wir zwei Einheiten absolvieren.“ Auf dem Programm steht an diesem Tag zudem eine Videoanalyse des nächsten Gegners.

Wäre Holger Krimphove, nachdem seine Mannschaft sich zuletzt in guter Verfassung gezeigt und auch punkten konnte – am Samstag vor einer Woche gab es einen verdienten 35:28-Erfolg über ART Düsseldorf – eigentlich lieber sofort in Bielefeld angetreten? Er schüttelt den Kopf. „Die Pause gibt meinen Spielern die Gelegenheit, das eine oder andere Wehwehchen auszukurieren“, so der VfL-Trainer, der dabei vor allem an den Allrounder Björn Sankalla gedacht haben dürfte. Der frühere Hagener laborierte bekanntlich an einer Daumenverletzung, die ihn zwang, in Dormagen und gegen Düsseldorf zuzuschauen. Inzwischen ist Sankalla wieder fit.

Drei Spieltage vor Saisonende dürfen sich die Rot-Weißen noch Chancen ausrechnen, die Klasse zu halten. Allerdings dürfen sie sich eigentlich keinen Ausrutscher mehr erlauben, um den Neusser HV oder die SG Schalksmühle-Halver noch abzufangen. Zurzeit hat der VfL 17:37-Punkte auf dem Konto, die Konkurrenz aus dem Rhein- beziehungsweise Sauerland weist drei und vier Zähler mehr auf der Habenseite auf. Am nächsten Spieltag warten jedoch knifflige Aufgaben auf die beiden Gladbecker Mitkonkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt. Neuss stellt sich beim Leichlinger TV vor und Schalksmühle beim Spitzenreiter Bayer Dormagen, der in dieser Partie den Titelgewinn unter Dach und Fach bringen kann.

Holger Krimphove interessiert sich dafür höchstens am Rande. „Auf die Spiele der Anderen haben wir ja sowieso keinen Einfluss“, so der am Saisonende scheidende Trainer. „Deshalb sind wir gut beraten, wenn wir uns nur auf unsere Aufgaben konzentrieren.“ Zunächst also auf die Begegnung mit Altenhagen-Heepen in Bielefeld. Die Ostwestfalen stehen bereits seit längerer Zeit als Absteiger fest, nur sechs Punkte konnte die TSG im Saisonverlauf sammeln, einen davon holte die TSG in der Hinrunde in Gladbeck. Weiter geht’s für den VfL in Wilhelmshaven und, am letzten Spieltag, zu Hause gegen Schalksmühle.

Quelle: derwesten.de – Thomas Dieckhoff

Die Jugendabteilung des VfL Gladbeck richtet am Samstag, 7. September, in der Riesener-Halle das 4. Turnier um den ELE-Cup für Handball-D-Jugendteams aus. Der erste Anwurf erfolgt um 11 Uhr.

Die Handball-Jugendabteilung des VfL Gladbeck lädt am Samstag, 7. September, um 11 Uhr, zur vierten Auflage des Turniers um den ELE-Cup für D-Jugendmannschaften. Ausgetragen wird es in der Riesener-Sporthalle an der Schützenstraße 23.

Teilnehmer sind der SC Bayer 05 Uerdingen, die PSV Recklinghausen, der SC Bottrop und, mit zwei Mannschaften, der gastgebende VfL Gladbeck. Ein Team aus Dinslaken hat kurzfristig abgesagt.

„Wir organisieren“, so Peter Janko vom Ausrichter, „ein echtes Vorbereitungsturnier mit wenigen, starken Mannschaften und einer zeitlichen Belastung von 17 Minuten pro Spiel, die eine Woche vor Saisonbeginn unbedingt nötig ist.“ Die D-Jugend des VfL habe sich für die höchste Spielklasse im Handballkreis-Industrie qualifiziert und werde in der Saison nur auf spielstarke Mannschaften treffen. „Mit dem ELE-Turnier“, sagt Janko, „wird die letzte Vorbereitungsphase abgeschlossen.“


Suchen

Archiv nach Jahren

Archiv

Twitter-Feed

Finde heraus, was gerade auf Twitter passiert! Aktuelle Nachrichten aus dem Verein findest Du bei #vflgladbeck:


  • RT @VfL_Gladbeck_HB: Unser Exklusiv-Sponsor und Gesundheitspartner Torsten Buch Osteopathie hat in diesen Tagen sein fünfjähriges... https:…
© 2017 VfL Gladbeck 1921 e.V.

Pin It on Pinterest