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Max Krönung vom VfL Gladbeck, der am vergangenen Wochenende mit der deutschen Handball-Nationalmannschaft der Polizei in Dänemark Europameister geworden ist, wird am Mittwoch, 15. Juni, von Bürgermeister Ulrich Roland (SPD) ausgezeichnet.

Endspielsieg gegen Dänemark

Eine schöne Ehre für den Torjäger der Rot-Weißen, der sich wie berichtet im Endspiel gegen die Auswahl des Gastgebers einen Kreuzbandriss zugezogen hat und der infolge dessen dem Vizemeister der vergangenen Oberliga-Saison lange Zeit nicht zur Verfügung stehen wird (die WAZ berichtete). Das als Titelverteidiger angetretene Team der deutschen Polizei hatte im Finale Dänemark mit 36:20 bezwungen.

Für den VfL Gladbeck ist Max Krönung seit mittlerweile vier Jahren aktiv. Anno 2012 war er von den Sportfreunden Hamborn 07 an die Schützenstraße gewechselt. Die Karriere des aus Gelsenkirchen stammen Akteurs begann bei SuS Schalke 96. Danach wurde Max Krönung bei Tusem Essen ausgebildet. Der Rückraumakteur durfte als ganz junger Spieler ein paar Mal in der Bundesliga ran. U. a. ließ er seinerzeit Nationaltorwart Silvio Heinevetter bei drei Siebenmetern keine Abwehrchance. In Gladbeck avancierte Krönung sogleich zum Publikumsliebling. In der vergangenen Saison wurde er mit 231 Treffern Torschützenkönig der Oberliga Westfalen.

Quelle: derwesten.de – Thomas Dieckhoff | Foto: Lutz von Staegmann

„Priorität hat jetzt erst einmal die medizinische Versorgung von Max.“ Das sagt Tim Deffte, der Leiter der Handball-Abteilung des VfL Gladbeck, mit Blick auf den Kreuzbandriss, den sich Max Krönung bei der Europameisterschaft der Polizei in Dänemark zugezogen hat (die WAZ berichtete).

Es gibt mehrere Optionen
Ungeachtet dessen haben Tim Deffte, sein Bruder Sven, der das Oberliga-Team der Rot-Weißen bekanntlich trainiert, und Vereinsboss Siegbert Busch natürlich längst die Köpfe zusammengesteckt, um zu beraten, was darüber hinaus zu tun ist. Ergebnis: Der VfL will den langfristigen Ausfall seines Torjägers intern kompensieren. „Einen Max ersetzt du nicht“, betont Tim Deffte im Gespräch mit der WAZ. Der Leiter der Handball-Abteilung hat dabei keineswegs nur die überragenden Qualitäten des Rückraumlinken als Torjäger – Krönung avancierte in der vergangenen Saison mit 231/25 Treffern zum unumstrittenen Torschützenkönig der Oberliga Westfalen – im Sinn. „Ich denke“, so Tim Deffte, „auch an seinen Charakter und an der Stellung, die Max in der Mannschaft genießt.“

Ein Profiklub oder ein finanziell auf Rosen gebetteter Verein würde sich nun mit Spielerberatern kurzschließen. Für den VfL Gladbeck, Vizemeister der vergangenen Oberliga-Saison, ist das jedoch überhaupt keine Option. „Wir werden“, betont Tim Deffte, „wie wir das sowieso immer tun, die Augen und Ohren offenhalten. Aber wir werden uns jetzt nicht Hände ringend nach einem neuen Spieler umschauen.“

Der VfL will vielmehr versuchen, den Ausfall seines Top-Akteurs mit eigenen Kräften zu kompensieren. Dustin Dalian, vor der vergangenen Meisterschaftsrunde nach Gladbeck zurückgekehrt und zu Beginn der Spielzeit ebenfalls infolge einer schwerwiegenden Knieverletzung lange ausgefallen, dürfte in den Gedanken der Deffte-Brüder ebenso eine Rolle spielen wie Thorben Mollenhauer. Der Mannschaftskapitän, der zuletzt hauptsächlich im rechten Rückraum zum Zuge kam, ist ja eigentlich ein gelernter Halblinker. „Wir werden, so lange Max ausfällt, zwangsläufig einen anderen Handball spielen“, sagt Tim Deffte. Eine logische Konsequenz, schließlich war Max Krönung in den vergangenen Jahren auf der Platte der dominanteste Akteur der Gladbecker.

Die schwerwiegende Verletzung von Max Krönung ließ natürlich keinen VfL-er kalt. „Die ganze Mannschaft“, verrät Tim Deffte, „war geschockt.“ Die ganze Mannschaft und natürlich auch alle Verantwortlichen. „Und trotzdem müssen wir auch nach vorne gucken“, betont Deffte.

Quelle: derwesten.de – Thomas Dieckhoff | Foto: Lutz von Staegmann

Die Stimmung bei den Handballern des VfL Gladbeck hat sich gewandelt. Erst hatten sie den EM-Titel von Max Krönung mit der Polizei-Nationalmannschaft bejubelt, wenige Stunden danach aber erreichte die Gladbecker Handballgemeinde, dass sich der VfL-Torjäger schwer verletzt hatte – ausgerechnet im Endspiel.

Die Stimmung bei den Handballern des VfL Gladbeck hat sich gewandelt. Erst am vergangenen Sonntag hatten sie den Titelgewinn von Max Krönung mit der deutschen Nationalmannschaft der Polizei bei der Europameisterschaft im dänischen Silkeborg bejubelt – Titelverteidiger Deutschland hatte Gastgeber Dänemark im Endspiel deutlich mit 36:20 bezwungen (die WAZ berichtete). Wenige Stunden danach aber erreichte die Gladbecker Handballgemeinde die Nachricht, dass sich der VfL-Torjäger schwer verletzt hatte – ausgerechnet im Endspiel.

Max Krönung hat sich das vordere Kreuzband gerissen und fällt nun für einige Monate aus. Das ergab eine MRT-Untersuchung, die sein Arbeitgeber, die Polizei, natürlich durchführen ließ. „Er muss sich vertreten haben, ohne Fremdeinwirkung“, sagte Tim Deffte, der Leiter der Handball-Abteilung und Sportliche Leiter des VfL Gladbeck, der sich das EM-Finale im Livestream angeschaut hatte. „Ich habe schon bei den Jubelbildern gesehen, dass da was nicht stimmt. Alle hüpften im Kreis, Max humpelte auf einem Bein.“

In den sozialen Netzwerken wird dem Oberliga-Torjäger natürlich alles Gute gewünscht. Der VfL Gladbeck hatte bei Facebook gepostet: „Wir sind uns sicher: Max ist ein Kämpfer und wird schnell zurückkehren.“ Danach gab es etwa diesen Kommentar: „Alles Gute Max! Wenn nicht du, wer soll es dann schaffen!“

Quelle: derwesten.de – Stefan Andres | Foto: Michael Korte

Für Max Krönung, den Torjäger des VfL Gladbeck, ist die Handball-Saison noch nicht beendet. Der Rückraumlinke nimmt zurzeit an einem Sichtungslehrgang der deutschen Polizei-Nationalmannschaft in Malente teil. Er dient der Vorbereitung auf die 15. Europäischen Polizeimeisterschaften, die vom 29. Mai bis zum 5. Juni in Dänemark ausgetragen werden.

„Ob ich dabei sein werde, entscheidet sich am Ende der Woche“, so Krönung, der erstmals eine Einladung zur Nationalmannschaft der Polizei erhalten hat. Bis Freitag stehen Trainingseinheiten auf dem Programm und Spiele gegen die Nord-Drittligisten SV Mecklenburg-Schwerin und DHK Flensborg sowie gegen die Hamburger Polizeiauswahl.

Zurzeit besteht das Aufgebot der deutschen Auswahl aus 22 Akteuren, die vornehmlich in der Zweiten und Dritten Liga aktiv sind. Sechs werden aussortiert. Max Krönung hofft natürlich, für die Europäischen Polizeimeisterschaften nominiert zu werden. „Diese Chance“, betont der VfL-Torjäger, „bekommt man garantiert nicht allzu oft.“

Quelle: derwesten.de – Thomas Dieckhoff | Foto: Oliver Mengedoht

Max Krönung, VfL-Scharfschütze vom Dienst, hat seinen Vorsprung in der Torjägerliste der Handball-Oberliga Westfalen weiter ausgebaut. Der Rückraumlinke steuerte zum 31:25-Erfolg der Gladbecker bei der HSG Gevelsberg-Silschede nicht weniger als 11/1 Treffer bei und knackte damit als erster Akteur in der Liga in der laufenden Meisterschaftsrunde die 100-Tore-Marke. 106/13-mal war Krönung, der wie berichtet in der vergangenen Woche seinen Vertrag mit dem VfL Gladbeck um eine weitere Saison verlängert hat, nun schon erfolgreich.

Auf dem zweiten Platz folgt Lukas Schulz. Ihm glückten beim Sieg seiner TSG A-H Bielefeld in Ferndorf 8/3 Tore, damit stehen für Schulz nun 91/34 Treffer zu Buche. Drittplatzierter in der Oberliga-Torschützenliste ist Thorben Mollenhauer. Der Kapitän des VfL Gladbeck markierte bislang 90/20 Treffer.

In der vereinsinternen Wertung folgen auf Krönung und Mollenhauer Björn Sankalla (55/2), Sebastian Janus (42/11), Marcel Giesbert (36), Florian Bach (19), Roman Tolstych (15), Pascal Kunze (12), David Kryzun (9/2), Freddy Steinbach (8), Dustin Dalian (4) und Don Singh Toor (3).

Quelle: derwesten.de – Foto: Biene Hagel

Der VfL Gladbeck kann auch in der Handball-Saison 2016/2017 auf die Tore von Max Krönung bauen. Der Rückraumlinke verlängerte jetzt bei den Rot-Weißen um eine weitere Spielzeit. „Das ist natürlich ein Zeichen“, sagt Tim Deffte, der Sportliche Leiter des VfL. Stimmt! Krönung ist schließlich, seit er vor drei Jahren an die Schützenstraße gewechselt ist, zum prägenden Akteur der Gladbecker avanciert.

Zehn weitere Spieler aus dem aktuellen Kader werden ebenfalls definitiv über die laufende Saison hinaus für die Rot-Weißen auflaufen – und zwar unabhängig davon, ob die Mannschaft in die Dritte Liga zurückgekehrt oder in der Oberliga Westfalen bleibt. Dabei handelt es sich um Kapitän Thorben Mollenhauer, Björn Sankalla, Dustin Dalian, Pascal Kunze, Sebastian Janus, Marcel Giesbert, Freddy Steinbach, Florian Bach, Roman Tolstych und Andor Schneider. „Das waren alles unkomplizierte Gespräche“, betont Tim Deffte. Dessen Bruder Sven Deffte ebenfalls dem VfL Gladbeck treu bleiben wird – als Trainer der ersten Mannschaft.

„Wir sind eine Einheit.“ Das hatte Max Krönung Mitte November des vergangenen Jahres gesagt, als er von den Leserinnen und Lesern der WAZ zu Gladbecks Sportler des Jahres gekürt worden war. Diesen Worten ließ der Rückraumlinke, der als Polizist seine Brötchen verdient, Taten folgen, indem er Tim Deffte jetzt zusagte, beim VfL zu bleiben.

Bei Tusem Essen groß geworden
Es dürfte viele Vereine gegeben haben, die an der Verpflichtung von Max Krönung interessiert gewesen sind. Der Spieler, der in der Jugend von Tusem Essen groß geworden ist, hat schließlich bereits in den drei Drittliga-Jahren des VfL Gladbeck immer wieder seine Klasse und seine Torgefahr unter Beweis gestellt. Und auch in der laufenden Oberliga-Saison gehört Max Krönung ohne Wenn und Aber zu den auffälligsten Akteuren der Spielklasse. Zur Erinnerung: Der Schalke-Fan führt mit 95/12 Treffern die Torschützenliste der westfälischen Oberliga an.

Auch der zweibeste Scharfschütze der Klasse kommt bekanntlich aus Gladbeck – und auch er wird in der nächsten Saison weiterhin für den VfL spielen. Wobei man im Fall von Thorben Mollenhauer ja mit Fug und Recht „seinen VfL“ schreiben kann. Der Kapitän der Oberliga-Mannschaft, für den in der laufenden Runde 83/20 Tore zu Buche stehen, hat schließlich noch nie für einen anderen Verein Handball gespielt.

Mehr als 1000 Tore erzielt
Mehr als 1000 Treffer hat Thorben Mollenhauer in all diesen Jahren erzielt. Erstmals in der Ersten kam er anno 2006 zum Einsatz, noch als A-Jugendlicher gab er am 2. September 2006 sein Debüt in einem DHB-Pokalspiel gegen den damaligen Zweitligisten Dessau-Roßlauer HV zum ersten Mal ran, weil sich unmittelbar davor Markus Witkowski schwer verletzt hatte.

In Don Singh Toor wird ein Spieler den VfL Gladbeck zum Saisonende verlassen. Wohin der Linksaußen wechseln wird, steht noch nicht fest. Singh Toor soll Spielpraxis sammeln, Spielpraxis, die er zurzeit beim VfL Gladbeck nicht sammeln kann. Tim Deffte betont: „Die Tür ist für Don nicht zu.“

Quelle: derwesten.de – Thomas Dieckhoff | Foto: Lutz von Staegmann

Max Krönung, Rückraumlinker des Spitzenreiters VfL Gladbeck, hat seine Führung in der Torschützenliste der westfälischen Handball-Oberliga ausgebaut.

Ihm glückten beim 30:29-Erfolg der Rot-Weißen über die Sportfreunde Loxten wie bereits berichtet 11/1 Treffer. Damit stehen für Krönung nun insgesamt 82/12 Tore zu Buche.

Verfolger Nummer eins ist ein Teamkamerad: Thorben Mollenhauer, Kapitän und Rückraumrechter der Gladbecker, war im bisherigen Saisonverlauf 71-/18-mal für den VfL erfolgreich. Gegen Loxten traf er dreimal.

Gefunden auf derwesten.de – Foto von Biene Hagel

Die WAZ-Leser haben Max Krönung, Sarah und Lena Overländer, Sebastian Sprenger, Enno Schulz und der BV Rentfort III zu den Sportlern des Jahres gekürt. Über 1000 Stimmen gingen bei der WAZ Gladbeck in der vergangenen Woche ein.

Sie, liebe Leserinnen und Leser haben Gladbecks Beste 2015 gewählt: Max Krönung, Sarah und Lena Overländer, Sebastian Sprenger, Enno Schulz und der BV Rentfort III. Im Fokus standen dabei „nicht nur sportliche Leistungen“, wie WAZ-Lokalchefin Maria Lüning-Heyenrath anlässlich der Preisverleihung in der Stadthalle betonte. Veranstalter Adi Raible ergänzte: „Es geht auch um die Macher und Geschichten hinter den Sportkulissen.“

Lebenswerk-Preis: K. Lindner
Die 100-Meter unter elf Sekunden? Für Kurt Lindner vom VfL war das kein Problem. Zwei Mal schaffte der Gladbecker dieses Kunststück und gilt als Leichtathlet-Pionier der Stadt. Laudator Siegbert Busch bekräftigte: „Sie waren der schnellste Mann, der in der Verwaltung je gelaufen ist.“ Linder war dabei nicht nur ein erfolgreicher Sprinter, sondern auch Staffelläufer. „Sie sind eine echte Persönlichkeit“, so Busch, der im Anschluss den Lebenswerk-Preis der Stadtsparkasse an Lindner übergab.

Funktionär des Jahres: S. Sprenger
Ein Macher hinter den Kulissen ist Sebastian Sprenger vom VfL Gladbeck. Der Handball-Jugendwart ist nun seit knapp drei Jahren aktiv, koordiniert den Nachwuchs und sorgt für einen reibungslosen Ablauf bei den Sprösslingen. „Unsere Aufgabe ist die Handballfamilie“, erklärte Sprenger, der täglich im Einsatz ist. „Aber Sie arbeiten noch“, fragte Maria Lüning-Heyenrath. „Ich bin beschäftigt“, so der VfL-Funktionär lächelnd. „Ich bedanke mich bei dem Jugendtrainer-Team, denn ohne Team läuft nichts. Ich sehe mich als Mitspieler“, sagte Sprenger, der sich gegen den DEL-Schiedsrichter Andreas Kowert und Klaus Küsgen (Fun Runner) durchsetzte.

Funktionär des Jahres: E. Schulz
Als Trainer des Jahres waren Daniel Thiele (Preußen IV), Enno Schulz (TV-Volleyball) und Klaus Urbanski (TV-Fechten) nominiert. Nach dem Aufstieg „seiner“ zweiten Frauen in die Dritte Liga durfte Schulz nun erneut feiern – er ist Gladbecks Trainer des Jahres.

Sportlerin des Jahres: Overländers
Lena und Sarah Overländer sind die jüngsten Gewinnerinnen in diesem Jahr. Die 19-jährigen Volleyball-Zwillinge des TV 12 sicherten sich den Preis der Sportlerinnen des Jahres. Sie waren im Sommer als Beach-Duo in Deutschland erfolgreich unterwegs.

Sportler des Jahres: M. Krönung
„Im Leben sorgt er als Polizist für Recht und Ordnung, als Handballer verbreitet er Angst und Schrecken“, lobte Bürgermeister Ulrich Roland VfL-Akteur Max Krönung. Der Top-Torjäger hielt trotz des Abstiegs aus der Dritten Liga dem VfL die Treue. „Wir sind eine Einheit“, so Krönung mit Blick auf seine Teamkollegen, die ihren Besten zahlreich begleitet hatten.

Mannschaft des Jahres: BVR III
„Wir haben nichts gemacht, nur geholfen“, erklärte BVR-Coach Daniel Griese. Mit seinen Fußballern machte das Team jüngst die Sporthalle in Rentfort-Nord für die Flüchtlinge fit. „Gladbeck ist nicht nur eine Sport-, sondern eine herzliche Stadt“, so der Trainer: „Wir haben nicht mit sportlichen Leistungen überzeugt. Da waren uns andere mit Sicherheit voraus.“ Etwa die nominierten Schwimmerinnen des VfL Gladbeck und die Badminton-Vertretung des Gladbecker FC. Griese wusste den Preis einzuordnen: „Was wir gemacht haben, sollte selbstverständlich sein. Und so kommen wir eben wieder, dann mit sportlichen Erfolgen.“ Also dann, bis zum nächsten Jahr bei Gladbecks Beste.

Quelle: derwesten.de – Steffen Bender | Foto: Oliver Mengedoht

Eine großartige Anerkennung hat die Gladbecker Sportfamilie dem VfL Gladbeck ausgesprochen. Sie wählte Max Krönung zum Sportler des Jahres und Sebastian Sprenger zum Betreuer des Jahres. Kurt Lindner erhielt den Lebenswerkpreis der Sparkasse Gladbeck.

In insgesamt fünf Kategorien war der VfL Gladbeck vertreten und nominiert worden. In zwei Kategorien konnten sich die Kandidaten beim Publikumspreis Gladbecks Beste 2015 gegen die Konkurrenz behaupten. Die von den Lesern nominierten waren:

  • Max Krönung, Handballer, nominiert in der Kategorie Sportler des Jahres
  • Christian Bludau, Senioren-Leichtathlet, nominiert in der Kategorie Sportler des Jahres
  • Klaus Küsgen, FunRunner-Trainer, nominiert in der Kategorie Betreuer/Funktionär des Jahres
  • Sebastian Sprenger, Jugendwart unserer Handballer, nominiert in der Kategorie Betreuer/Funktionär des Jahres
  • Die Frauen-Schwimmer-Mannschaft in der Kategorie Mannschaft des Jahres

Letztendlich musste sich Christian Bludau der Stimmgewalt der Handballer geschlagen geben. Max Krönung wurde mit den meisten Stimmen Sieger in der Kategorie Sportler des Jahres. Dass sein Name Programm ist, sahen auch die WAZ-Leser so. Ohne ihn humpelt die erste Handballmannschaft, seine Würfe sind gefürchtet und seine Trefferquote ist ein Beleg für seine außerordentliche Qualität. Herzlichen Glückwunsch, Max Krönung!

In der Kategorie Betreuer/Funktionär gewann Sebastian Sprenger den Zweikampf mit Klaus Küsgen. Klaus ist seit vielen Jahren Instructor bei den FunRunnern und hütet dort zudem die Abteilungskasse. Sebastian Sprenger, Jugendwart der Handballabteilung, erhielt in dieser Kategorie die meisten Stimmen und siegte. Sebastian ist die treibende Kraft hinter der Jugendabteilung der Handballer, die seit Jahren ihren eigenen Nachwuchs aufbaut und in die oberen Altersklassen, bis in die Erste, übernimmt. Herzlichen Glückwunsch an Sebastian Sprenger!

Lebenswerkpreis für Kurt Lindner
Eine ganz besondere Freude ist die Vergabe des Lebenswerkpreises an Kurt Lindner, VfL-Urgestein. Zunächst bekannt als erfolgreicher Sprinter, Weitspringer und mehrfacher Westfalenmeister, übernahm Kurt 1955 noch als aktiver Athlet die Führung der Leichtathletikabteilung des VfL Gladbeck. Mehrere Funktionen, wie Schriftführer, stellvertretender Vorsitzender und Kassenrevisor hatte Kurt Lindner über die vielen Jahre seiner ehrenamtlichen Tätigkeit im VfL inne und konnte in den weit über 40 Jahren seiner Tätigkeit das Gesicht des VfL prägen. Kurt Lindner erhält den Lebenswerkpreis der Sparkasse Gladbeck als besondere Würdigung seiner Leistungen im Sport. Wir gratulieren ganz herzlich, Kurt Lindner!

Der VfL Gladbeck hat wieder in die Spur zurückgefunden. Eine Woche nach der Niederlage beim Oberliga-Letzten HSG Augustdorf/Hövelhof demonstrierten die Handballer in eigener Halle wieder Stärke und bezwangen im Spitzenspiel den Tabellenzweiten LIT Handball aus dem ostwestfälischen Minden verdient mit 33:30 (14:16) und führen weiter die Liga mit zwei Punkten Vorsprung vor Ahlen und Loxten an.

VfL Gladbeck – LIT Handball 33:30

VfL Gladbeck: Deffte, Schneider; Sankalla (5), Steinbach, Kunze (1), Singh Toor, Krönung (6), Mollenhauer (9), Bach (5), Giesbert (6), Kryzun, Janus (1), Tolstych.

Spielfilm: 2:2 (3.), 6:2 (6.), 7:5 (11.), 9:6 (14.), 9:8 (18.), 11:11 (23.), 14:12 (26.), 14:16 (30.), 21:16 (39.), 21:20 (43.), 23:22 (46.), 25:22 (49.), 28:24 (52.), 30:27 (55.), 33:30 (60.).

Der VfL erwischte einen glänzenden Start – Keeper Tim Deffte parierte gleich den ersten Wurf auf sein Tor – und führte nach einem erfolgreichen Tempogegenstoß von Max Krönung in der sechsten Minute mit 6:2. Gästetrainer Daniel Gerling nahm dann auch eine Auszeit. Sein Team verteidigte danach offensiver und kam besser ins Spiel. Langsam schrumpfte der Vorsprung. In der 23. Minute kamen die Gäste durch einen Treffer von Jan Mohrmann beim 11:11 erstmals zum Ausgleich. Zwar riss sich der VfL noch mal zusammen und führte viereinhalb Minuten vor der Pause wieder mit 14:12. Doch nach der ersten Zwei-Minuten-Strafe der Partie gegen Thorben Mollenhauer kassierten die Gladbecker zwei Treffer in Unterzahl und Jan Mohrmann sorgte mit seinem fünften Treffer für die 16:14-Halbzeitführung der Gäste.

Nach der Pause kam der VfL aber wie ausgewechselt aus der Kabine. Sie markierten einen Treffer nach dem anderen, die Ostwestfalen kamen neun Minuten lang zu keinem Torerfolg. Nun führte Gladbeck nach sieben Toren in Folge mit 21:16 – und das mehr als verdient.

Nun machten aber die beiden Schiedsrichter Torsten Cyffer und Jürgen Wiebusch auf sich aufmerksam. Mit merkwürdigen Entscheidungen sorgten sie für Unruhe auf dem Parkett. Zwei Zeitstrafen für die Gladbecker Björn Sankalla und Max Krönung machten das Spiel wieder offener. Als Krönung wenige Sekunden zu früh wieder aufs Feld geschickt wurde, kam eine weitere Zwei-Minuten-Strafe hinzu. „Ohne die doppelte Unterzahl gewinnen wir mit acht Toren“, sagte Sven Deffte, der aber die dritte Zeitstrafe auf seine Kappe nahm.

Die Gäste kamen zwar noch mal in der 46. Minute auf 22:23 heran, doch das war es dann aber auch bei ihnen. „Hinten raus fehlte uns die Kraft“, sagte LIT-Coach Daniel Gerling. Der VfL baute die Führung wieder aus und siegte am Ende mit 33:30, „glücklich, aber verdient“, wie Gerling später sagte. Sven Deffte wird das ein wenig anders gesehen haben. Schließlich sagte der VfL-Trainer: „Der Sieg war absolut verdient. Wir haben phasenweise das bessere Spiel gezeigt.“

Quelle: derwesten.de – Stefan Andres | Foto: Michael Korte


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