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Die für den VfL Gladbeck startenden Lara Pillokat, Mareike Ehring und Christopher Theis wurden in den Nachwuchskader des Schwimmverbandes NRW berufen.

„Das ist schon eine tolle Auszeichnung für unseren Verein, dass drei unserer Schützlinge den Sprung in den Leistungskader des Schwimmverbandes NRW geschafft haben. Die harte Trainingsarbeit zeigt ihre Früchte. Wir haben es geschafft uns in der Schwimmspitze von NRW zu etablieren.“ sagte VfL-Trainerin Sandra Steiger. Ihr Kollege Harry Schulz war stolz auf seine Schützlinge: „Dies ist ein großer Ansporn für die drei, weil mit der Berufung ein Start in Antwerpen Anfang des kommenden Jahres verbunden ist. Dort werden sie sich mit Top-Schwimmern aus ganz Europa messen dürfen.“

Anlässlich einer feierlichen Nominierungsveranstaltung bekamen die drei VfL-er jetzt in Wesel durch den Landestrainer Jürgen Verhölsdonk und den Leistungssportreferenten des Schwimmverbandes, Peter Freyer, ihre Ernennungsurkunden überreicht. In die Leistungskader des Schwimmverbandes wurden insgesamt 49 Schwimmer und Schwimmerinnen berufen, die in der vergangenen Saison herausragende Leistungen erbracht haben.

Danach lernten sich die Kaderteilnehmer bei einer dreistündigen Kanufahrt mit anschließendem gemeinsamen Grillen mit Eltern und Trainern näher kennen.

Quelle: derwesten.de | Foto: R. Steiger

Lara Pillokat (1999) hat schon wieder zugeschlagen: Das Talent des VfL Gladbeck gewann bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften im Schwimmen in Berlin bereits ihre dritte Medaille. Über 100m Brust holte sie in der klasse Zeit von 01:12,08 Min. Silber. Nur drei Hundertstel fehlten zu Rang eins. Die junge Gladbeckerin lachte dennoch, als sie nach dem Finale das Becken verließ. Berlin ist für sie wieder eine Reise wert gewesen.

Theis erreicht über 400m Freistil das Finale
Vier Aktive des VfL erreichten gestern Finals. „Das wird hart“, entfuhr es Christopher Theis (1999), als ihm bewusst geworden war, dass er sich für den Endlauf über 400m Freistil qualifiziert hatte – in 04:08,80 Min. in der zweitbesten Zeit. Außerdem buchten Marina Koop (2000) und Lara Pillokat (1999) Finalteilnahmen. Koop begeisterte mit Bestzeit von 01:14,86 Min. über 100m Brust. Pillokat tat es ihr gleich. Ihre Zeit: 01:13,65 Minuten. Auch über 200m Lagen qualifizierte sich Pillokat in 02;26,10 Min. für den Endlauf.

Während Pillokat über 100m Brust Silber holte, erkämpfte sich Marina Koop in Bestzeit von 01:14,48 Min. den vierten Platz. „Den hervorragenden vierten Platz“, präzisierte VfL-Sprecher Ralf Steiger. Theis wurde in 04:10,45 Siebter. Steiger: „Er musste dem Rennen am Vormittag Tribut zollen, außerdem hatten Konkurrenten gepokert.“

Eine klasse Vorstellung bot Björn Maue (1999), der sich über 400m Freistil um über vier Sekunden auf 04:20,64 Min. verbesserte. Richard Stewing (1997) ging über 800m Freistil an den Start (09:28,35).

VfL-er stellen viele Bestzeiten auf
Am dritten Wettkampftag waren drei VfL-er ins Finale geschwommen. Die beste Platzierung erreichte Lara Pillokat (1999). Über 200m Brust schlug sie in 02:38,37 Min. an. Sie kam sie bis auf 17 Hundertstel an ihre Bestzeit heran und landete auf dem fünften Rang. Rang sieben sicherte sich Anna-Lena Pieczkowski (2001) über 200m Schmetterling. Das Talent benötigte 02:28,82 Min. (Vorlauf: 02:28,80). Last but noch least erreichte Greta Sophie Siebrecht (2001) den Endlauf über 100m Brust. In 01:16,90 Min. belegte sie den achten Rang.

Den Auftakt am Donnerstag hatte für den VfL Lisa Ortberg (1997) über 50m Rücken gemacht. Sie stellte in 31,64 Sek. eine persönliche Bestzeit auf. Und so ging es weiter: Jannik Löchte (1999) war über 200m Lagen mehr als zwei Sekunden schneller als zuvor(02:14,32). Auch Christopher Theis (1999) schwamm Bestzeit, über 200m Lagen (2:17,79). „Das war ja erneut ein gelungener Start in einen Wettkampftag“, sagte VfL-Trainerin Sandra Steiger, die zudem noch sah, dass Lara Pillokat über 200m Freistil nach 2:12,78 Min. anschlug. Nina Steiger (1997) benötigte für die 100m Schmetterling 01:06,95 Minuten.

Quelle: derwesten.de – Thomas Dieckhoff | Foto: R. Steiger

14 Aktive des VfL Gladbeck und neun Sportler des SV 13 sind bei den diesjährigen Jahrgangsmeisterschaften in Berlin mit von der Partie. Direkt am ersten Wettkampftag bricht großer Jubel im Lager des VfL Gladbeck aus: Lara Pillokat schnappt sich die Goldmedaille über 50 m Brust.

VfL Gladbeck
Über 50 m Brust startete Marina Koop (Jg. 2000). Die Brustspezialistin schwamm dabei zu einer neuen persönlichen Bestzeit von 34,91 sec. „Eine persönliche Bestzeit auf Deutschen Meisterschaften ist etwas ganz Besonderes“, lobte Trainer Waldemar Götze.

Riesenjubel bei Lara Pillokat
Ebenfalls bei den 50 m Brust war Lara Pillokat (Jg. 1999) aktiv. Klares Ziel war die Qualifikation zur Endrunde. In 33,72 sec. stellte sie nicht nur eine neue persönliche Bestzeit auf, sondern erreichte auch eindrucksvoll ihr Ziel. Im Finale ließ es die Gladbeckerin dann so richtig krachen: In 32,98 sec. schwamm sie einmal mehr zur Bestzeit und konnte so das goldene Edelmetall aus der Hauptstadt entführen. „Ich stand auf dem Startblock und dachte mir nur: Schwimm, was das Zeug hält“, so Pillokat.

Emma Siebrecht (Jg. 2000) blieb hingegen knapp unter ihren Möglichkeiten, Ihren Trumpf der großen Spannweite konnte sie nicht ausnutzen. Teamkameradin Mareike Ehring (Jg. 2001) überzeugte: Blieb sie noch über 50 m Freistil um zwei Hundertstelsekunden über ihrer eigenen Bestzeit, schwamm sie die 100 m Schmetterling besser und „flog“ zur neuen, persönlichen Bestzeit von 01:03,30 Minuten. Über die 200 m Rücken, mit einer Zeit von 02:32,52 min., zeigte sich Lisa Ortberg (Jg. 1997) zufrieden. „Ich konnte aus schulischen Gründen nicht jedes Training mitnehmen und bin nicht unzufrieden“, so Ortberg.

Glänzend präsentierte sich Jannik Löchte. Er ging, wie auch Ehring, über 100 m Schmetterling ins Rennen. Als im Ziel eine Zeit von 00:59,73 min. auf der Tafel aufleuchtete war klar, dass es nicht nur eine neue Bestzeit war, sondern auch der „Traum von unter einer Minute“ in Erfüllung ging. Knapp an ihre Bestzeit kam Anna-Lena Pieczkowski (Jg. 2001) mit 01:07,68 min. über 100 m Schmetterling. Nicht rund lief es hingegen bei Nina Steiger (Jg. 1997). Sie schwamm über 200 m Schmetterling eine Zeit von 2:26,39 min. und blieb damit über ihrer persönlichen Bestzeit.

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Quelle: derwesten.de – Steffen Bender

901 Aktive aus 182 Vereinen nehmen an den 127. Deutschen Schwimm-Meisterschaften in Berlin teil. Der VfL Gladbeck ist bei den Titelkämpfen, die am Donnerstag, 9. April, beginnen, mit 15 Aktiven vertreten. Womit die Rot-Weißen schon den ersten Rekord aufgestellt hätten. „Mit so einer großen Gruppe waren wir noch nie bei Deutschen“, sagt Sandra Steiger, Mitglied des Trainerteams.

Lara Pillokat macht den Auftakt
Am Dienstag, 7. April, machte sich der große Tross aus Gladbeck auf Richtung Hauptstadt, einen Tag später absolvierten die VfL-er in der Schwimm- und Sporthalle im Europasportpark eine letzte Trainingseinheit vor der Meisterschaft. „Alle sind gesund, alle sind gut gelaunt“, berichtet Sandra Steiger.

Dass sich 15 Aktive für die Titelkämpfe qualifizieren konnten, ist für die Olympia-Teilnehmerin von 1984 nicht verwunderlich. „Wir haben im vergangenen Jahr schließlich sehr hart gearbeitet“, sagt Sandra Steiger. Belohnt worden sind alle Schwimmer, die ein Berlin-Ticket lösen könnten. „Unsere Devise“, betont die Trainerin, „lautet: Wer sich qualifiziert, der fährt auch mit.“

Angeführt wird die Gruppe des VfL von Jessica Steiger. Die Gladbecker Top-Schwimmerin ist für sechs Einzel- und vier Staffelstarts gemeldet. Im vergangenen Jahr belegte Jessica Steiger, die unlängst unter anderem auf Einladung der ehemaligen Europarekordlerin Hanna Miley bei einem top-besetzten Meeting im schottischen Edinburgh Wettkampfhärte sammelte, über 50m Freistil und 200m Lagen jeweils den vierten Platz. Kann die Studentin dieses Mal vielleicht sogar Edelmetall gewinnen? Sandra Steiger, Mutter und Trainerin von Jessica, verweist auf das erste Staffelrennen am Eröffnungstag der Deutschen Meisterschaften: „Da werden wir sehen, wie Jessi drauf ist.“ Die Konkurrenz sei aber auf jeden Fall groß und leistungsstark.

In Mareike Ehring schickt der VfL Gladbeck bei den nationalen Titelkämpfen zudem ein Talent an den Start, das sich Hoffnungen machen darf, sich für das European Youth Olympic Festival (EYOF) im georgischen Tiflis zu qualifizieren. Die Deutschen Meisterschaften in Berlin sind einer von nur zwei Qualifikationswettkämpfen. Der zweite Teil der EYOF-Qualifikation findet ebenfalls in der Hauptstadt statt, und zwar anlässlich der Deutschen Jahrgangsmeisterschaften, die vom 2. bis zu 6. Juni über die Bühne gehen.

Ehe aber Mareike Ehring oder Jessica Steiger erstmals an den Start gehen werden, sind vom VfL Gladbeck am ersten Wettkampftag zunächst einmal Lara Pillokat und Christopher Theis gefragt. Um 9 Uhr stellt sich Pillokat der geballten nationalen Konkurrenz über 800m Freistil und unmittelbar im Anschluss Theis über 1500m Freistil. Außerdem schickt der VfL am frühen Abend die 4x200m-Freistilstaffeln der Frauen und Männer ins Rennen.

Folgende Aktive vertreten den VfL Gladbeck bis Sonntag, 12. April, bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin: Mareike Ehring, Marina Koop, Lisa Ortberg, Anna-Lena Pieczkowski, Lara Pillokat, Emma Kristin Siebrecht, Greta Sophie Siebrecht, Jessica Steiger, Nina Steiger, Hendrik Löchte, Jannik Löchte, Joshua Loges, Björn Maue, Finn Olesch und Christopher Theis.

Quelle: Thomas Dieckhoff – derwesten.de | Foto: Lutz von Staegmann

Der VfL Gladbeck war der große Gewinner bei der Verleihung des Jugendförderpreises der Sportjugend im Kreissportbund: In Lara Pillokat und Julian Meuer wurden jetzt nämlich zwei „Rote“ mit der begehrten Trophäe ausgezeichnet.

Ganz im Zeichen des VfL Gladbeck stand die Verleihung des Jugendförderpreises der Sportjugend im Kreissportbund: In Lara Pillokat und Julian Meuer wurden jetzt in den Räumen der Sparkasse Vest in Recklinghausen zwei „Rote“ mit der begehrten Trophäe ausgezeichnet. Zudem gab’s für die Schwimmerin und den Leichtathleten jeweils 500 Euro, die die Sparkasse Vest ausgelobt hatte.

Diskussionen über die Sieger gab’s in der Jury, bestehend aus Vertretern des Kreissportbundes, der Sportjugend und des Sponsors Sparkasse Vest nicht, wie Ulrich Kupke, der Vorsitzende der Sportjugend, bei der Veranstaltung ausdrücklich betonte. „Die Jury kam einstimmig zu dem Urteil, dass die beiden den Preis verdient haben“, zitierte die Recklinghäuser Zeitung Ulrich Kupke.

In Julian Meuer würdigte die Jury einen Nachwuchssportler, der in diesem Jahr ein tolles Comeback gefeiert hat. Der 18 Jahre junge Stabhochspringer des VfL Gladbeck qualifizierte sich bekanntlich bei den nordrhein-westfälischen Meisterschaften im Bottroper Jahnstadion für die Titelkämpfe der Jugend auf nationaler Ebene in der Wattenscheider Lohrheide. Und das, nachdem er sich vor knapp drei Jahren bei einem Sturz schwer verletzt hatte. Meuer brach sich bei diesem Unfall Sprunggelenk und Knöchel. Ungeachtet dessen kehrte er bereits in 2013 zurück, um zuletzt in Bottrop zum Höhenflug anzusetzen. „Wir hoffen, dass Julian dem Leistungssport in Zukunft erhalten bleibt. Vielleicht ja auch als Trainer – das wäre ganz im Sinne dieses Preises“, sagte Kupke.

Lara Pillokat bewies erst unlängst wieder ihre sportliche Klasse. Bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften in Berlin sicherte sie sich wie berichtet die Bronzemedaille über 800m Freistil. Zuvor hatte sie bei den nordrhein-westfälischen Jahrgangsmeisterschaften kräftig abgeräumt wie acht erste Plätze eindrucksvoll belegten. Im Vorjahr hatte die Gladbeckerin bei der Jahrgangs-DM sogar Gold, Silber und Bronze gewonnen – und außerdem auf Bezirks- und Landesebene immer wieder überzeugt.

Quelle: derwesten.de

Die Aktiven des VfL Gladbeck griffen bereits am ersten Tag in Berlin auf den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften aktiv ins Geschehen ein. Die erste, die auf den Startblock kletterte um die Strecke von 50m Brust zu schwimmen war Lara Pillokat. „Sie ist diese erste Strecke ein wenig zu hektisch geschwommen“, so das mitgereiste Trainerduo Sandra Steiger und Waldemar Götze. Hocherfreut zeigten sie sich dann aber darüber, dass es für Pillokat zur am Nachmittag stattfindenden Finalteilnahme locker reichte.

Über 800m Freistil ging Pillokat mit berechtigter Medaillenhoffnung in ihr Rennen. Die Hoffnung ging dann in einer Zeit von 9:07,80 min. in Erfüllung und sie durfte sich sichtlich stolz die Bronzemedaille in ihre Schwimmtasche packen.   Nina Steiger musste leider mit einer gesundheitlichen Beeinträchtigung (Erkältung) in ihr erstes Rennen gehen. Sie schwamm hiermit dann im Rahmen ihrer Möglichkeiten. Ihre Enttäuschung sich gerade jetzt etwas „eingefangen“ zu haben war ihr deutlich anzumerken. „Das ist irgendwie gemein. Da bist du die ganze Zeit fit und es läuft und dann packt´s dich zum Saisonhöhepunkt“, kommentierte die Heisenbergschülerin die Situation trefflich. „2:27,30 min. sind aber noch vollkommen o.k.“, so ihr Trainer Waldemar Götze.

Anna-Lena Pieczkowski ging nach gerade überstandener Grippe über 100m Schmetterling an den Start. Sie bewies, dass sie richtig hungrig nach guten Zeiten ist und schwamm dann sogar in 1:09,83 min. nah in den Bereich ihrer eigenen Bestzeit heran. Diese neue Bestzeit gelang es Jannik Löchte über eine der interessantesten und packendsten Strecken, die 50m Freistil, aufzustellen. 26,12 Sekunden durfte sich Löchte am Ende in sein persönliches Rekordbuch eintragen.

„Bestzeiten sind immer das, wonach du strebst“, so Löchte. „Wenn das dann auch gelingt, dann weißt du wofür du hart gearbeitet hast“. Pascal Krause wollte hier offensichtlich die Richtigkeit der Aussage Löchte´s deutlich unterstreichen. Eindrucks- und kraftvoll schwamm er über seine Paradestrecke, den 200m Brust, vom Anfang bis zum Ende sein Ding durch. Im Ziel stand dann eine insgesamt um drei Sekunden verbesserte persönliche Bestzeit. Er bedankte sich anschließend, auch stellvertretend für die anderen Starter, beim gesamten VfL-Team für die tatkräftige Unterstützung am Beckenrand. „Toll, wenn du auch dem Startblock stehst und hörst lautstark deinen Namen und den deines Vereins“, freute sich Krause.

Quelle: derwesten.de | Foto: Michael Korte

Sie gehört zu den großen Gladbecker Schwimmtalenten: Lara Pillokat verriet am Rande des 5. Volksbank-Jugend-Schwimmcups ihr Erfolgsgeheimnis. „Ich bin ehrgeizig, aufgedreht und lustig“, so die 14-Jährige, die das Riesener-Gymnasium besucht.

Es passen wohl viele Attribute auf Lara Pillokat. Aber mit Sicherheit ist die junge Schwimmerin nicht schüchtern. Auf die Frage, wie sie sich selbst beschreiben würde, antwortet die 14-jährige Schülerin: „Ich bin ehrgeizig, aufgedreht und lustig.“ Und so präsentierte sich Lara Pillokat auch beim 5. Volksbank-Jugend-Schwimmcup „ihres“ VfL.

Eine Frohnatur
Lara Pillokat gilt, und das nicht erst seit den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften 2013 in Berlin, als großes Talent. In der Hauptstadt holte sie einen kompletten Medaillensatz. Wer so erfolgreich ist, muss hart arbeiten. Die junge Gladbeckerin tut dies mit guter Laune, von der man sich anstecken lassen möchte. Insbesondere, wenn morgens um halb fünf der Wecker klingelt und das erste Training steht auf dem Plan steht. Dreimal in der Woche, vor der Schule, geht es für Pillokat ins Hallenbad. „Ich habe einfach Spaß und hier beim Schwimmen meine Freunde gefunden. Wir sind eine Familie“ , sagt Lara Pillokat.

Nach dem Frühtraining gibt es um halb acht den Taschentausch. Die Schwimmtasche wird durch den Schulranzen ersetzt. Weiter geht es am Riesener-Gymnasium und danach selbstverständlich erneut zum Training. Es ist ein Leben zwischen Schulbank und Schwimmen. Doch diesen Stress merkt Lara Pillokat gar nicht. Und sie selbst würde es gar nicht als Stress beschreiben. Sie ist eine Frohnatur. „Ich lache eben gerne“, sagt sie und selbst dabei muss sie grinsen.

Ihre Erfolge können sich sehen lassen: Über 800 Meter Freistil holte sie bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften in Berlin Gold, über 400 m wurde sie Dritte und über 200 m Brust belegte sie den zweiten Rang. Lara Pillokat bleibt bescheiden: „Nächstes Jahr diesen Erfolg zu verteidigen, ist mein Ziel. Das wäre schon großartig.“

So eine Karriere wäre ohne Unterstützung durch das Elternhaus nicht möglich. „Mit zwei Kindern wäre das nicht drin“, scherzt Sabine Pillokat, Laras Mutter. Die Fahrten zum Training, die Reisen zu den Wettbewerben oder ins Trainingslager gehören fast schon zur Routine. „Man möchte seinem Kind gerne alles ermöglichen“, erklärt die Frau Mama. Und gesteht: „Am Sonntagabend sind mein Mann und ich völlig K.O. Da sind wir mehr geschafft als unsere Tochter.“

Woher die Faszination ihrer Tochter für das Schwimmen kommt, kann sich Sabine Pillokat nicht erklären: „Mein Mann ist Fußballer und ich hatte auch nie etwas mit Schwimmen zu tun. Aber Laras Talent wurde schnell entdeckt und seitdem ist sie nicht mehr aus dem Wasser zu bekommen.“

In die Zukunft möchten weder Mutter Sabine noch Tochter Lara Pillokat schauen. „Wir lassen alles auf uns zukommen“, sagt Lara Pillokat. Ohnehin denkt sie nur daran, wie sie sich noch verbessern kann. Und wenn es mal nicht so läuft, wird darüber gesprochen und es wieder schnell vergessen. Ihr großer Vorteil? „Lara ist fröhlich und beißt sich nicht fest“, so Sabine Pillokat.

Obwohl Lara Pillokat keine Lieblingsdisziplin hat, legt sie ihren Fokus vor allem auf das Brustschwimmen und Kraulen. „Delphinschwimmen ist nicht so mein Ding“, sagt sie und dann geht es auch wieder ins Wasser. Das Einschwimmen für den nächsten Wettkampf steht auf dem Programm. Man meint, dass sie selbst mit dem Kopf unter dem Wasser lächelt . . .

Quelle: derwesten.de – Steffen Bender | Foto: Michael Korte

Jessica Steiger vom VfL Gladbeck präsentierte sich bei den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften in der Wuppertaler Schwimmoper einmal mehr in Top-Form. Die Studentin erreichte über 100 und 200 m Freistil jeweils das A-Finale.

Wir sind rundum zufrieden.“ Dieses Fazit zog nach den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften in der Wuppertaler Schwimmoper VfL-Trainer Harry Schulz. Vor allem Jessica Steiger wusste bei den Titelkämpfen zu überzeugen. Sie schaffte über 100 m (die WAZ berichtete) und über 200 m Freistil den Einzug ins A-Finale. Die 21-jährige Studentin beendete diesen Endlauf in 02:01,36 Min. auf Rang acht. Im Vorlauf war sie sogar noch eine Sekunde schneller gewesen (02:00,21 Min.).

„Bislang war das Kraulschwimmen für Jessi immer ein, ich sage einmal Nebenprodukt“, so Schulz. „Die Zeiten aber, die sie hier geschwommen hat, die sind top.“ Man habe gewusst, dass Jessica Steiger gut in Form sei. „Was sie jedoch schließlich an Leistungen gezeigt hat, war so nicht zu erwarten“, betonte der VfL-Trainer. Und weiter: „Die harte Arbeit der letzten drei Monate hat sich gelohnt, wir sind über 100 und 200 m Freistil weiter als geplant.“ Schulz verwies auf das Finalrennen über 100 m, das Steiger in 00:55,54 Min. beendete: „Jessi ist mit einer Zeit von 58,1 angereist. Das ist ein Quantensprung!“ Und Rekordzeit für den Schwimm-Bezirk Nordwestfalen. Gleiches gilt übrigens für ihre Zeiten über 200 m Freistil und 50 m Schmetterling.

Am Ende der Titelkämpfe ärgerte sich Jessica Steiger dann noch ein wenig. Sie hatte nämlich über 200 m Brust das A-Finale knapp verpasst. Im B-Finale trumpfte sie ein letztes Mal groß auf und entschied dieses Rennen in 02:29,15 Min. klar zu ihren Gunsten. Und warum dann der Ärger? Ganz einfach: Weil die Gladbeckerin mit dieser Zeit im A-Finale auf den sechsten Platz vorgeschwommen wäre.

Weitere Gladbecker Ergebnisse: 50 m Brust: Lara Pillokat (VfL) 00:33,74; 100 m Rücken: Judith Epping (SV 13) 01:04,69; 100 m Schmetterling: Jessica Steiger (VfL) 01:02,76; 200 m Brust: Lara Pillokat (VfL) 02:37,13; 200 m Schmetterling: Nina Steiger (VfL) 02:22,57; 800 m Freistil: Lara Pillokat (VfL) 09:03,97; weibl. 4 x 50 m Lagen: VfL (J. Steiger, Pillokat, N. Steiger, Armborst) 02:00,29 Min.; männl. 4 x 50 m Lagen: VfL (Uklan, Krause, Auschrat, Loges) 01:52,96.

Quelle: derwsten.de – Thomas Dieckhoff

Neun Aktive des VfL Gladbeck haben es in der Jahresbestenliste des Deutschen Schwimmverbandes in der kürzlich zu Ende gegangenen Saison in die Top-25 geschafft. „Wir sind wirklich stolz auf das Erreichte“, sagt dazu Jupp Dahlmann, der Leiter der Schwimmabteilung des VfL.

Mit Blick auf die Bestenliste für das Jahr 2013 des Deutschen Schwimmverbandes (DSV) fällt die Bilanz der kürzlich zu Ende gegangenen Saison von Jupp Dahlmann kurz, knapp und positiv aus. „Wir sind wirklich stolz auf das Erreichte“, sagt der Leiter der Schwimmabteilung des VfL Gladbeck. Nicht weniger als neun Aktive der „Roten“ schafften es in die nationale Top-25, Aushängeschild Jessica Steiger in der offenen Klasse sogar zweimal in die Top-10.

Derzeit befinden sich die Schwimmer des VfL in den Ferien. Das gibt Zeit zum Durchatmen – und Zeit, um kurz zurückzublicken und Statistiken zu studieren.

Die weisen unter anderem Rang neun über 200 m Brust und Rang zehn über 200 m Lagen für Jessica Steiger aus, außerdem neun Platzierungen unter den besten Zehn in der Wertung des Jahrgangs 1992. Über 50 m Freistil und 200 m Brust führt die Studentin die deutsche Bestenliste sogar an (2. über 50 m Brust, 200 m Schmetterling; 3. über 100 m Brust, 400 m Lagen; 4. über 100 m Freistil, 100 m Schmetterling und 200 m Lagen).

In der nationalen Elite des Jahrgangs 1999 etabliert hat sich Lara Pillokat, die über 800 m Freistil schnellste Deutsche in der vergangenen Saison war. Die Schülerin des Riesener-Gymnasiums, die im vergangenen Juni bei den nationalen Jahrgangsmeisterschaften in Berlin Gold über 800 m Freistil, Silber über 200 m Brust und Bronze über 400 m Freistil gewann, rangiert zudem über 200 m Brust auf Platz zwei, über 100 m Brust und 400 m Freistil jeweils auf Platz drei. Ebenfalls weit vorne liegt Lara Pillokat über 50 m Brust (4.), 200 m Freistil, 400 m Lagen (jeweils 6.) und über 200 m Lagen (8.).

In Michelle Klomfaß (Jg. 1996), Nina Steiger (1997), Joshua Loges (1997) Marina Koop (2000), Gerhard Heinrich (2000) Anna-Lena Pieczkowski (2001) und Anna-Lena Joormann (2001) sind aktuell weitere sieben VfL-Schwimmerinnen und -Schwimmer in den Top-25 des DSV vertreten.

In der Jahresbestenliste tauchen darüber hinaus zwei Damenstaffeln des VfL Gladbeck auf: Das 4 x 200 m Freistilquartett nimmt in der offenen Klasse Platz sieben ein, die 4 x 100 m Freistilstaffel den neunten Platz. Gebildet wurden beide Formationen durch Jessica Steiger, Nina Steiger, Michelle Klomfaß und Rebecca Armborst.

VfL Gladbeck: neun Aktive in den deutschen Top-25 – Gladbeck | WAZ.de – Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/sport/lokalsport/gladbeck/vfl-gladbeck-neun-aktive-in-den-deutschen-top-25-id8234055.html#815074553

Bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften in Berlin gewann Lara Pillokat (Jg. 1999) Gold. Die Schwimmerin des VfL Gladbeck setzte sich über 800 m Freistil in 09:06,04 Min. durch.

Gold für den VfL Gladbeck: Lara Pillokat (Jg. 1999) setzte sich bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften in Berlin über 800 m Freistil erfolgreich in Szene. Als sie nach 09:06,04 Min. am Beckenrand anschlug, jubelte das rot-weiße Lager ausgelassen. „Sensationell“, kommentierte VfL-Sprecher Ralf Steiger das Rennen der Nachwuchs-Schwimmerin, die mit Bestzeit gesiegt hat.

Zunächst hatten gestern die jüngsten Gladbecker Schwimmerinnen bei den Titelkämpfen allen anderen die Show gestohlen: Anna-Lena Pieczkowski und Anna-Lena Joormann (beide Jg. 2001, beide VfL) überzeugten im Mehrkampf mit Top-Leistungen über 200 m Schmetterling bzw. 200 m Brust. Ralf Steiger bezeichnete das Abschneiden der Schwimm-Küken als „einfach genial“.

Zunächst lieferte Anna-Lena Pieczkowski über 200 m Schmetterling eine eindrucksvolle Vorstellung ab. 02:36,66 Min. bedeuteten persönliche Bestzeit und Platz zwei im Jahrgang. Kurz darauf schwamm Anna-Lena Joormann über 200 m Brust in 02:51,01 Min. ebenfalls Bestzeit. Ihre beherzte Vorstellung wurde mit Rang drei belohnt. „Anna-Lena Joormann ist die ersten 100 m sehr schnell angegangen“, so Ralf Steiger. Befürchtungen, sie könnte das Tempo nicht halten, erwiesen sich als unbegründet. „Sie hat sich durchgebissen“, so Steiger.

Lara Pillokat hatte zunächst Pech gehabt: Im Finale über 100 m Brust belegte sie in 01:14,48 Min. den undankbaren vierten Platz. Bronze schnappte sich in 01:14,25 Min. Valeriya Möhring (Magdeburg).

Ins Finale schafften es gestern aus Gladbeck zudem Michelle Klomfaß und Marina Koop (beide VfL) sowie Judith Epping und Laurie Krausa (beide SV 13). Während Klomfaß bei den Juniorinnen über 200 m Freistil in 2:08,24 Min. den neunten Platz belegte, wurde Koop über 100 m Brust in 01:17,98 Min. ebenfalls Neunte. Epping landete im Jahrgang 1997 über 50 m Rücken in 00:31,38 Min. auf dem zehnten Rang. Krausa startete bei den Juniorinnen über 100 m Schmetterling. Sie schlug nach 01:05,64 Min. am Beckenrand an und erreichte Platz fünf.

Vorlauf-Ergebnisse – 50 m Rücken: 10. Judith Epping (‘97; SV 13) 00:31,62 Min.; 18. Laura Goldbach (‘98; SV 13) 00:32,13 Min.; 100 m Brust: 4. Lara Pillokat (‘99; VfL) 01:15,02 Min; 9. Marina Koop (‘00, VfL) 01:18,32 Min., 23. Emma Kristin Siebrecht (‘00, SV 13) 01:22,98 Min.; 100 m Schmetterling: 7. Laura Krausa (‘97, SV 13) 01:06,08 Min., 11. Nina Steiger (‘97, VfL) 01:06,74 Min.; 24. Michelle Klomfaß (Juniorinnen, VfL) 01:06,97; 200 m Freistil: 9. Michelle Klomfaß (Juniorinnen, VfL) 02:07,17 Min.; Mehrkampf, 200 m Rücken: 13. Gerhard Heinrich (‘00, VfL) 02:32,53 Min.

Quelle: derwesten.de – Thomas Dieckhoff


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