Ehrenplakette der Stadt Gladbeck für Rückmann und Orzepowski

Bürgermeister Ulrich Roland würdigte Mittwoch im Ratssaal Gladbecker, die sich mit außerordentlichem Gemeinsinn für die Gesellschaft engagieren. Neun Männer und Frauen erhielten für ihren Einsatz die Ehrenplakette der Stadt.

Roland: „Ich bin sehr dankbar,dass es in Gladbeck viele Menschen gibt, die äußerst positiv, voller Tatendrang und Idealismus unterwegs sind, die nicht lange reden, sondern anpacken.“

Hier die Geehrten und ihre Tätigkeitsfelder:

„Habe die Ehre“ – Hans Orzepowski

Hans Orzepowski - Foto von Roy Gilbert

Hans Orzepowski – Foto von Roy Gilbert

Hans Orzepowski: Die Begrüßungsformel „Habe die Ehre“ ist sein Markenzeichen.
Wie oft er das gesagt hat in all den Jahren seines Engagements für seinen Verein, den VfL Gladbeck? – Das kann er nicht sagen. „Er ist Kümmerer im besten Sinne des Wortes“, lobt ihn Bürgermeister Ulrich Roland, „ihn muss man nicht zweimal fragen, wenn Hilfe benötigt wird, er ist einfach ein Macher!“

An dem Wochenende, an dem der Jugendschwimm-Cup ausgetragen wird, ist Orzepowski (rechts im Bild) im wahrsten Sinne rund um die Uhr im Einsatz. Und auch beim Aufbau der Traglufthalle legt das Mitglied des Ortsvereins der SPD Brauck und des städtischen Personalrates mit Hand an.

 

Er vertritt die Interessen der Laubenpieper

Stephan Winter: Die grünen Lungen in „ihrer Stadt“ wissen Gladbecker zu schätzen. Und einen wesentlichen Beitrag dazu leisten die vielen emsigen Hände in den Kleingartenanlagen.

Stephan Winter ist seit Jahren als Vorsitzender des Bezirksverbandes der Kleingärtner aktiv, vertritt die Interessen der „Laubenpieper“ auch im Landesverband Westfalen und Lippe.

Bürgermeister Roland: „Dank seines Einsatzes wird die Landesdelegiertenkonferenz des Landesverbandes im kommenden Jahr in Gladbeck tagen – in der Mathias-Jakobs-Stadthalle.“ Ob Verleihung der „Goldenen Rose“ oder Besprechung von Sachthemen: „Die Zusammenarbeit mit Stephan Winter macht Spaß!“

Er ist nicht nur „unser Stadtheld“

Maximilian Baumeister: Trotz seiner Jugend, so Bürgermeister Roland in seiner Laudatio, hat er schon viel für die Stadt gemacht.

So engagiert sich Baumeister seit geraumer Zeit im Jugendrat: „Mitzuerleben, wie er souverän Podiumsdiskussionen leitet, bei Planspielen im Ratssaal mitwirkt, kreative Ideen einbringt – das ist schon eine große Freude.“

Seinen ganz großen Auftritt aber hatte Maximilian Baumeister, als er im vergangenen Jahr im Finale der Aktion „WDR 2 für eine Stadt“ den Sieg nach Gladbeck holte: Ganz cool beantwortete er die Fragen. Die Belohnung: ein Konzert in Wittringen, das tausende Besucher anzog. Roland: „Junge Menschen wie Max sind ein Vorbild, sich auch gesellschaftlich zu engagieren!“

Die Umwelt für die nächsten Generationen bewahren

Gerd Tersluisen: Umwelt- und Naturschutz liegen ihm am Herzen. Und dabei ist es ihm wichtig, dass dieses Thema schon von Kindesbeinen an Berücksichtigung findet.

Deswegen bemüht er sich, Mädchen und Jungen für die Natur, Hege und Pflege zu interessieren, „denn sie werden es sein, die die Umwelt für nachfolgende Generationen bewahren müssen. Mit Kindergartenkindern und Schülern geht der Fachmann durch Wald und Flur im Stadtgebiet, erklärt dem Nachwuchs anschaulich Tiere, Pflanzen und natürliche Zusammenhänge.

Der Bürgermeister hob in seiner Rede hervor: „Gerd Tersluisen steht für verantwortliches Jagdwesen, Wahrung waidmännischen Brauchtums und vor allem Naturschutz!“

Hilfe für die Menschen in Mosyr

Rolf Hakert: Daran erinnern sich noch viele Menschen – das Reaktorunglück im Frühling 1986 in Tschernobyl.

Die Not der Bevölkerung im Umkreis des ukrainischen Kernkraftwerks war immens. Diese Situation bewegte eine Gruppe Gladbecker: Die Aktion „Lebenszeichen Tschernobyl“ wurde im Jahre 1991 aus der Taufe gehoben, hilft Menschen in Mosyr, einer Stadt am Rande des Sperrgebietes.

Rolf Hakert ist „wichtiger Motor der Aktion“, so Roland. Unzählige Male war er in Mosyr, überbrachte Hilfsgüter und Spenden. Vom Gedanken christlicher Nächstenliebe sei auch Hakerts Engagement in der Kirchengemeinde Heilig Kreuz in Butendorf geprägt.

Er machte Gladbeck zum Mekka der Ballonfahrer

Wilhelm Eimers: Er ist einer der ganz Großen in der Gas-Ballon-Fahrer-Szene! Wilhelm Eimers errang vier Weltmeister- und acht Vize-Weltmeistertitel, zig nationale und internationale Siege.

Etliche Rekorde gehen auf sein Konto. Bürgermeister Roland unterstrich: „Wofür wir ihm besonders dankbar sind: Er hat Gladbeck zum Mekka der Ballonfahrer gemacht.“

Und obendrein holte Wilhelm Eimers sogar den renommierten Gordon-Bennett-Cup in heimatliche Gefilde. Das Stadtoberhaupt bedankte sich: „Er bescherte uns, aber auch den Ballon-Sportlern, ein unvergessliches Wochenende in Gladbeck.“

Eine Gladbeckerin mit türkischen Wurzeln

Hülya Haack-Yol: Sie stehe für kulturellen Austausch, das Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft, würdigte Bürgermeister Ulrich Roland ihr Engagement.

Hülya Haack-Yol – Gladbeckerin qua Geburt, aber mit türkischen Wurzeln – ist Mitbegründerin der Interkulturellen Frauengruppe, sie gehört auch zu dem Team, das das „Internationale Frauenfrühstück“ organisiert.

„Sie weiß: Frauen spielen eine zentrale Rolle, wenn es um gesellschaftliche Annäherung, Integration und gutes Miteinander geht“, betonte der Bürgermeister. Die Unternehmerin – sie betreibt ein Pflegezentrum – hat Integration täglich vor Augen: Für sie arbeiten Deutsche, Polinnen, Türkinnen und Russinnen.

Laufen ist ihre Leidenschaft

Anja Rückmann: „Wer an die VfL-FunRunner denkt, denkt automatisch an sie“, so Ulrich Roland.

Anja Rückmann - Foto von Thomas Schmidtke

Anja Rückmann – Foto von Thomas Schmidtke

Anja Rückmann ist mit dieser Läufer-Gruppe nicht nur an den Start gegangen, sie hat sie auch zu einer erfolgreichen Abteilung weiter entwickelt. Da darf jeder seine Laufschuhe schnüren und auf der Marathonbahn in Wittringen seine Runden drehen. Wer an Wettkämpfen teilnehmen möchte, bekommt Unterstützung.

Roland: „Damit Jogger, aber auch Walker und Spaziergänger unsere Marathonbahn auch bei Dunkelheit nutzen können, haben wir sie beleuchtet.“ Und wer kommt für die Stromkosten auf? – Die FunRunner. Sie führen jedes Jahr unter Anja Rückmanns Leitung einen Spendenlauf durch.

Er führte die TV Giants zweimal in die Erste Bundesliga

Andreas Packeisen: Wenn es um Volleyball in Gladbeck geht, wenn es um hochklassigen Frauen-Volleyball geht – dann fällt sein Name. Dr. Andreas Packeisen ist Geschäftsführer der Volleyball-Abteilung des TSV Gladbeck 1912.

Zweimal hat er die TV Giants in die Erste Bundesliga geführt. „Leider konnten sie den Aufstieg beide Male nicht vollziehen, es fehlten Sponsoren“, bedauert Ulrich Roland.

Andreas Packeisen gelang es auch, dass hochrangige internationale Volleyball-Begegnungen in Gladbeck ausgetragen wurden – „und in diesem Jahr findet Dank seines Einsatzes die Deutsche Meisterschaft der U14-Volleyball-Mädchen bei uns statt“, freut sich der Bürgermeister über einen weiteren Erfolg Packeisens.

Quelle: waz.de (via Facebook) – Fotos: Joachim Kleine-Büning und gem. Credits

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