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Sowohl im ersten Satz (25:19), als auch im zweiten (25:13), setzte sich die Spielgemeinschaft sicher durch. In dieser Phase wurde sehr gut auf allen Positionen gearbeitet. Neben souveränen Blockaktionen und einigen Abwehraktionen, brachte das Zuspiel die Angreifer so gut in Szene, dass sie mit ihren Angriffen direkte Punkte erzielen konnten. Die Damen griffen über außen sehr konsequent an, sodass auch der gegnerische Block nur noch mit den Fingerspitzen den Ball ins Aus befördern konnte. Im dritten Satz machten die starken Aufschläge der Dattelnerinnen der Spielgemeinschaft zu schaffen. Bis zur Mitte des Satzes war das Spiel durchweg ausgeglichen. Danach drehte der Gastgeber nochmal auf und konnte einen Vorsprung von drei Punkten herausspielen, den man bis zu einem Endstand von 25:22 halten konnte.

Das nächste Spiel der Spielgemeinschaft findet am Sonntag, 24. Februar, um ca. 16 Uhr in Haltern gegen TV Gladbeck IV statt.

Für die SG, unter Leitung von Ernst Stapel, traten an: K. Kiewitter, L. Sebastian, J. Knüsting, A. Terfloth, N. Brüggemann, L. Haltermann, A. Haltermann, K. Dowe, L. Dowe, V. Kessel

Beitrag: Kristina Kiewitter

WAZ Gladbeck – Philipp Ziser | Foto: Oliver Mengedoht

Der Abschluss passte zur Saison: Mit einem ganz souveränen 5:1-Erfolg beendeten die Damen 50 des VfL Gladbeck die Tennis-Winterrunde. Es war der sechste Sieg im sechsten Spiel – schon vorher war klar, dass den Gladbeckerinnen um Manschaftsführerin Susanne Goike der Titel nicht mehr zu nehmen: Der VfL Gladbeck ist Westfalenmeister, mehr geht nicht. Dabei hat die Mannschaft eine besondere Geschichte, es ist nicht lange her, da hat das Team ganz unten angefangen.

„Wir spielen jetzt seit fünf oder sechs Jahren in dieser Besetzung zusammen. Die ein oder andere ist dazugekommen, aber da haben wir in der untersten Liga als Damen 40 angefangen“, berichtet Goike.

Nach dem Altersklassenwechsel direkt an die Spitze

Jahr für Jahr kletterte das Team eine Liga höher. Nach dem Klassenerhalt in der Westfalenliga der Damen 40 im vergangenen Winter folgte der Altersklassenwechsel zu dieser Saison. „Klar sind wir eine junge Damen 50, aber dass wir direkt Erster werden, das war zu Saisonbeginn nicht abzusehen.“

Die Zahlen aber sprechen für sich: Viermal 5:1 gewonnen, einmal 6:0 und einmal 4:2, eine Satzbilanz von 60:15, das war richtig stark. „Wir sind eine sehr gute Truppe“, verrät Goike, „und Teamgeist und Erfolg haben sich bei uns in dieser Saison einfach hochgeschaukelt.“

Für Goike sind diese hohen Ligen kein Neuland, umso stolzer ist sie auf ihre Teamkolleginnen: „Ich kann das einschätzen, wo unsere Spielerinnen herkommen – vom Fußball oder aus der Hobbyliga. Und dann überhaupt die Klasse zu halten und immer weiter aufzusteigen, das ist eine tolle Entwicklung.“

Vorfreude auf die Sommersaison

Die gipfelte im 5:1 gegen die Recklinghäuser TG am Samstagnachmittag. Goike, Stephanie Hanke, Ursula Hämmerlin sowie die Doppel Goike/Hanke und Angela Jamin/Sylvia Mühle siegten je in zwei Sätzen, Ute Jarocki gab den Ehrenpunkt ab, dann wurde gefeiert. Derweil freuen sich die Gladbeckerinnen schon auf die Sommersaison.

„Da wechseln wir jetzt auch in die Damen 50, starten in der Verbandsliga“, so Goike. Das ist die dritte Klasse, „wir haben also wieder eine Aufgabe“, meint sie lachend. Ein Teil der Mannschaft wird sich darauf im Trainingslager vorbereiten, die Mallorca-Reise im April ist gebucht – auch da werden sicher noch die Meisterkorken knallen.

Beitrag: WAZ Gladbeck – Tabea Beissert | Fotos: Oliver Mengedoht

Die IDG kooperiert mit dem größten Gladbecker Sportverein. Ab der 5. Klasse gibt es zwei Sportstunden extra. Auch Ernährung ist Thema.

In der ersten Zukunftswerkstatt der Ingeborg-Drewitz-Gesamtschule im November 2017 kam erstmals die Idee auf, Sport noch mehr im Konzept der Schule zu verankern. Denn da ging die Schule in mehreren Projektgruppen auch ihr Profil an, und schnell stand fest: Das Sportprofil soll gestärkt werden. Zum kommenden Schuljahr soll es nun mit den Neuerungen losgehen.

„Nach und nach haben wir konkretisiert, wie wir unser Sportprofil genau ausgestalten möchten“, sagt der stellvertretende Schulleiter Jörg Weichert. Schnell wurde auch klar, dass die Schule dazu den VfL, Gladbecks größten Sportverein, mit ins Boot nehmen will. „Wir hatten den VfL schon fest eingeplant, bevor er überhaupt davon Bescheid wusste“, sagt IDG-Leiterin Alrun ten Have und lacht.

Beim VfL lief die Gesamtschule offene Türen ein

Groß überreden mussten sie den Verein aber nicht. „Wir haben es bisher nie geschafft, Verbindungen zu Schulen zu bekommen, daher läuft die IDG bei uns offene Türen ein“, so VfL-Vorsitzender Siegbert Busch bei der Unterschreibung des Kooperationsvertrages zwischen Schule und Sportverein. „Wir sind die einzige Schule in Gladbeck mit einem Sport-Leistungskurs, da bot es sich an, da noch etwas drunter zu bauen“, so ten Have über den Hintergrund des neuen Sportprofils.

Ent­täu­schung über Aus­wahl der Ta­lent­schu­len

Die In­ge­borg-Dre­witz-Ge­samt­schu­le hatte sich be­wor­ben, eine der ers­ten Ta­lent­schu­len des Lan­des zu wer­den. Al­ler­dings ging sie leer aus. „Die IDG hätte ei­gent­lich auf die Aus­schrei­bung ge­passt“, so Schul­de­zer­nent Rai­ner Wei­chelt in der letz­ten Schul­aus­schuss­sit­zung. Noch ent­täusch­ter über die Ju­ry-Ent­schei­dung seien Schu­le und Stadt auch des­halb, da sie die Glad­be­cker Ge­samt­schu­le als gleich­be­deu­tend mit den aus­ge­wähl­ten Ta­lent­schu­len in der Nach­bar­schaft, wie etwa der Ge­samt­schu­le Horst, sehen.

Schul­de­zer­nent Wei­chelt kün­dig­te an, sich noch ein­mal mit Schul­lei­te­rin Alrun ten Have zu­sam­men­set­zen zu wol­len, um zu über­le­gen, ob sich die Ge­samt­schu­le für die nächs­te För­der­tran­che im Jahr 2020 be­wor­ben wer­den soll.

Zum kommenden Schuljahr geht es nun los: Das Sportangebot soll erweitert werden, zwei zusätzliche Unterrichtsstunden stehen ab dem 5. Jahrgang an. Übungsleiter des VfL begleiten den Unterricht. Klassenfahrten etwa sollen künftig einen sportlichen Schwerpunkt bekommen. „Denkbar sind zum Beispiel Skifreizeiten oder Kanutouren“, so Weichert und ist sich sicher: „Das wird ein spannendes Profil.“

Schüler werden zu Sporthelfern ausgebildet

Zum Konzept gehört auch, einige Schüler zu Sporthelfern auszubilden. „Die Jugendlichen lernen so, auch pädagogisch zu arbeiten“, sagt der stellvertretende Schulleiter. Zudem ist ein Fokus auf gesunde Ernährung in Form von Kursen geplant. Weichert: „Was ist gesunde Ernährung, was brauchen Sportler – all diese Fragen sollen geklärt werden.“

Der VfL erhofft sich durch die Kooperation Nachwuchs für seinen Verein. „Wir wollen Kinder und Jugendliche aufnehmen und ihnen helfen, eine Größenordnung in ihrem Leben zu finden“, so Busch. Schulen seien bislang für den VfL verschlossen gewesen. „Wir brauchen aber die Kinder aus allen sozialen Schichten.“

Eltern zeigten am Infoabend großes Interesse

Den IDG-Sportlehrern bietet der Verein Unterstützung an: „Wenn ein Lehrer nicht aus einer bestimmten Sportart kommt, können wir helfen, denn wir decken als Verein eine große Bandbreite an Sportarten ab“, sagt Siegbert Busch. Letztlich sollen aber auch und vor allem die Jugendlichen von der Kooperation profitieren: „Unsere Schüler lernen etwa im Team zu spielen und somit soft Skills, mit denen man unter Umständen auch schneller eine Lehrstelle bekommen kann“, sagt Weichert.

Für Eltern gab es bereits einen Infoabend, großes Interesse gab es an dem geplanten Sportprofil. „Da haben wir gemerkt“, so Jörg Weichert, „das kann ein Zugpferd werden.“

Viertes Spiel des Jahres, vierte Niederlage und die gleichen Probleme beim VfL Gladbeck. „Die Köpfe sind nicht frei“, sagt Trainer Sven Deffte, der mit seiner Mannschaft in einer Negativspirale steckt, deren vorläufiger Tiefpunkt das 21:30 am Samstagabend bei Abstiegskandidat HTV Hemer war.

Bis etwa zur 20. Minute war alles okay, Max Krönung traf zum 8:10 aus Gladbecker Sicht, der VfL durfte noch zwei Minuten in Überzahl spielen. Doch zehn Minuten später war das Spiel gelaufen, weil der VfL in dieser Phase ohne Torerfolg blieb.

Nach 32 Minuten ist die Partie gelaufen

Mit sieben Toren Rückstand kam der VfL aus der Kabine, kassierte nach der Pause dann schnell zwei weiter – 8:17, aus und vorbei.

„Wir haben völlig unnötig weggeworfen und sind rein ins Verderben gelaufen“, beschrieb Deffte nachher, „wir haben völlig den Faden verloren und das Spiel weggeworfen.“ Nach der Pause deckten die Gladbecker offensiver, taten sich aber weiter mit dem Tore werfen schwer, schlossen zu früh ab und wenn sie sich gute Schusspositionen erspielten, trafen sie nicht.

Nur Krönung trifft das Tor regelmäßig

Acht bis zehn freie Würfe habe man liegen gelassen, stand nachher auf dem Zettel von Sven Deffte, mehr als die Hälfte davon von von außen. „Bei so einer Chancenverwertung wird es schwierig und wenn man auswärts erstmals mit neun zurückliegt sowieso“, meinte Deffte.

Insgesamt ein ernüchternder Abend mit einigen wenigen Lichtblicken: Max Krönung (8/1) war der einzige Spieler mit mehr als zwei Feldtoren, Sebastian Janus traf zweimal selbst und holte einige Siebenmeter heraus.

A-Jugend-Torwart Dennis Groß zeigt ein gutes Spiel

Vor allem zeigte A-Jugendtorwart Dennis Groß eine gute Leistung, nachdem er Mitte der ersten Hälfte für Routinier Tim Deffte kam – beide Stammtorhüter des VfL fehlten ja verletzt. Daran lag es allerdings nicht.

„Die Mannschaft wollte und es hört sich zwar blöd an, aber im Training sieht es auch gut aus“, meint der Trainer. „Die Jungs arbeiten ordentlich und werden sich auch bald wieder belohnen. Wenn wir einmal ein Erfolgserlebnis haben, wird es auch besser.“ In diesem Sinne ist der größte Lichtblick wohl der nächste Gegner: Am Samstag kommt Ferndorf II in die Riesenerhalle – Ferndorf unterlag am Samstag ebenfalls mit neun Toren und zwar gegen Schlusslicht Harsewinkel.

>> SO HABEN SIE GESPIELT:

HTV Hemer – VfL Gladbeck 30:21

Spielfilm:2:2 (6.), 4:4 (9.), 7:4 (12.), 7:6 (14.), 10:8 (20.), 15:8 (Hz.) – 17:8 (32.), 19:13 (39.), 21:16 (46.), 24:18 (52.), 27:18 (55.), 30:21.

VfL: T. Deffte (1.-15.), Groß (15.-60.) – Krönung (8/1), Sankalla (5/4), Brockmann (2), Janus (2), Kunze (1), Bach (1), Giesbert (1), Blißenbach (1), Dalian, Dervisevic, Winkelmann

Quelle: WAZ Gladbeck – Philipp Ziser · Foto: Michael May

Die Schwimmabteilung des VfL bucht wieder Tickets nach Berlin – vier haben ihres schon beim EuroMeet gesichert.

Mit zwei Medaillen führte Jessica Steiger die Abteilung des VfL Gladbeck beim ersten Wettkampf der Saison an, aber insgesamt erwischte das Team einen starken Saisonstart.

Gleich vier Aktive haben beim hochklassigen Saisonauftaktbeim EuroMeet in Luxemburg auch schon die Qualifikationsnormen für die Deutschen Jahrgangs-Meisterschaften im Sommer geschafft.

Ehring glänzt in mehreren B-Finals

Zum vierten Mal hintereinander waren die stärksten Schwimmerinnen und Schwimmer des VfL in Luxemburg, um zwischen den Besten der Welt in die Langbahnsaison einzusteigen.

„Mit einem Wettkampf in dieser sehr frühen Phase verfolgt man immer das Ziel, sich Rennhärte und -routine zu erarbeiten“, so Coach Harry Schulz. Und besonders die 17-jährige Schülerin Mareike Ehring fühlte sich in Luxemburg über ihre Paradestrecken sichtlich wohl: über die 50 Meter Schmetterling schwamm sie erst im B-Finale auf den fünften Platz, über die doppelte Distanz sogar auf den Bronzerang.

Der eigentliche Coup gelang Ehring aber mit ihrem Sieg des B-Finals über die 200 Meter Schmetterling. Mit 2:17,83 Minuten wäre sie sogar fünfte im A-Finale gewesen. „Mareike muss definitiv noch viel an Technik und Stehvermögen arbeiten. Verstecken muss sie sich aber garantiert nicht mehr!“, so Schulz.

Auch Wolff, Burda und Ingendoh holen das Ticket

Jolina Wolff, Konstantin Burda und Emma Ingendoh machten bei dieser Gelegenheit ebenfalls ihr Ticket zu den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften in Berlin klar.

Wolff hatte es dabei am schnellsten vollbracht: nach 29,03 Sekunden über 50 Meter Freistil stand ihre zweite Teilnahme fest. Eine Premiere wird es dagegen für Emma Ingendoh, die über 100 Meter Freistil 1:01,31 Minuten benötigte. „Ich kann es gar nicht wirklich glauben“, so die 16-jährige stolz, als sie die Zeit an der Anzeigetafel las. Auch Konstantin Burda wird erstmals für den VfL nach Berlin fahren, er knackte die Normen über 50 und 100 Meter Brust.

Frist zur Normerfüllung läuft noch bis 12. Mai

Die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften 2019 finden vom 28. Mai bis zum 1. Juni in Berlin statt bis zum 12. Mai haben Sportlerinnen und Sportler die Möglichkeit, sich zu qualifizieren.

Für den VfL waren in Luxemburg außerdem am Start: Marina Koop, Marie Kuhlmann, Nele Mense, Marie-Louise Möller, Yamina Peters, Lara Pillokat sowie Mara Verjé.

Quelle: WAZ Gladbeck

Jessica Steiger vom VfL Gladbeck will wieder zur WM – auf ihrer Lieblingsstrecke. Doch bis vor wenigen Tagen befürchtete sie sogar das Saisonaus.

Alles wieder gut. Eine Woche Trainingsrückstand, eine Reihe Extratermine beim Physio und einen großen Schreck hat Jessica Steiger aus den vergangenen Tagen mitgenommen – aber keine schlimme Krankheit. Es waren emotionale zwei Wochen für die Top-Schwimmerin des VfL Gladbeck: Erst die Freude, endlich wieder auf ihrer Lieblingsstrecke schwimmen zu können, dann Sorgen und Tränen, die Angst aufgrund einer Herzmuskelentzündung monatelang aussetzen zu müssen.

Und schließlich die große Erleichterung, als sich der Verdacht nicht bestätigte. Die Schwimmsaison begann aufregend für Steiger, die in diesem Sommer zur Weltmeisterschaft schaffen will – aber jetzt kann sie erst richtig losgehen.

Rippenverletzung behindert die Atmung im Wasser

Ob diese Saison überhaupt richtig losgehen würde, stand nämlich bis vor ein paar Tagen noch infrage. Schon vor dem ersten Wettkampf in Luxemburg quälte sich Steiger mit Rückenschmerzen.

„Je länger die Strecke wurde, die ich geschwommen bin, desto weniger Luft habe ich bekommen und desto mehr bin ich verkrampft“, beschreibt sie.

„Ich wollte dann unbedingt noch die 100 Meter Brust probieren, aber das war eine Scheiß-Idee“, sagt sie über das EuroMeet, bei dem sie immerhin drei Finalteilnahmen über 50 und 100 Meter Brust und 50 Meter Freistil erreichte und zwei Medaillen holte – unter Schmerzen.

Erleichterung nach der endgültigen Diagnose

Mutter Sandra Steiger, Jessicas Trainerin und selbst ehemalige Top-Schwimmerin meinte: „Als Trainer hat man das nüchtern zu betrachten. Aber als Mutter zu wissen, dass sie sich durch ihre Schmerzen quält, ist nicht wirklich schön.“

Zurück in Deutschland ging es zum ehemaligen Schalker Mannschaftsarzt Dr. Rarreck. Diagnose: „Eine Rippe stand heraus, die hat die Atmung blockiert“, so Steiger. Nach einer Unregelmäßigkeit beim EKG stand allerdings kurzzeitig der Verdacht Herzmuskelentzündung im Raum – das hieß sofortiger Trainingsstopp.

Herzmuskelentzündung hätte das Saisonaus bedeutet

„Das wäre eine Katastrophe gewesen“, sagt Steiger. „Ich hätte mindestens einen Monat Pause machen müssen, die Saison wäre vorbei gewesen.“ Umso größer die Erleichterung, dass Steiger gesund ist, die Unregelmäßigkeiten für eine Leistungssportlerin ganz normal waren. So war Steiger schon bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften am vergangenen Wochenende in der 2. Bundesliga für die Mannschaft des VfL ins Wasser ging und Platz zwei holte.

Bei all dem Drama rückte in den Hintergrund, dass die Schwimmerin auch gute Nachrichten bekommen hatte. Ende Januar veröffentlichte der Deutsche Schwimm-Verband die Qualifikationsnormen für die WM in Gwangju in Südkorea.

Neues Team „Tokio 2020“ lockert die Normen

In den vergangenen Jahren hatte Bundestrainer Henning Lambertz auf strikte Normen gesetzt, so dass Steiger ihre Lieblingsstrecke 200 Meter Brust nicht mehr schwimmen konnte. Nach Lambertz’ Rücktritt im Dezember ist nun das von DSV-Leistungssportdirektor Thomas Kurschilgen geleitete „Team Tokio 2020“ zuständig – mit anderen Normen.

Über 200 Meter Brust etwa liegt die Norm nun bei 2:24,90 Minuten, vorher lag sie bei 2:20,00. Als amtierende Deutsche Meisterin und Rekordhalterin steht Steiger bei 2,25:00. „Ich hatte mich schon damit abgefunden, meine Hauptstrecke zu verlassen“, meint Steiger. „Aber jetzt greife ich über 200 wieder an – auch wenn ich meinen Deutschen Rekord da erst mal beweisen und verbessern muss. Aber es klingt wieder machbar.“

Steiger startete 2018 erstmals bei der Kurzbahn-WM

Weiterhin hat sie die Perspektive, sich als Staffelschwimmerin über 100 Meter Brust zu qualifizieren – die Jagd nach den Zeiten beginnt damit ab sofort. „Ich habe 2018 erstmals WM-Luft geschnuppert – da will ich unbedingt wieder hin.“

Quelle: WAZ Gladbeck – Philipp Ziser | Foto: Oliver Mengedoht

Vier Athleten und Athletinnen der U18 und Männer- bzw. Frauenklasse reisten vergangenes Wochenende zur Fritz-Jacobi-Sportanlage nach Leverkusen um den VfL Gladbeck bei den alljährlichen NRW Hallen- und Winterwurfmeisterschaften zu vertreten. Weitere vier qualifizierte Teilnehmer mussten den Start aufgrund einer Verletzung oder der Klassenfahrt absagen.

Am Samstag startete zunächst Anne Berger, die das erste Jahr in der Frauenklasse antritt, über 60m Hürden. Sie meisterte ihren Vorlauf solide in 9,43s. Sie ging ebenfalls in ihrer Paradedisziplin Stabhochsprung an den Start. Sie belegte dort mit einer übersprungenen Höhe von 3,65m den sechsten Platz. Ihre Schwester Christiane, bestritt ebenfalls den Stabhochsprung-Wettbewerb der Altersklasse U18. Sie blieb mit 3,15m nur knapp unter ihrer aktuellen persönlichen Bestleistung und knüpfte mit dem siebten Platz an die gute Leistung der westfälischen Meisterschaften an.

André Krüger reiste als frisch gebackener Westfalenmeister im Dreisprung der Männer zuversichtlich nach Leverkusen. Beim Aufwärmen musste er jedoch feststellen, dass aufgrund einer im Training zugezogenen Verletzung, die Teilnahme zu riskant wäre.

Durch eine positive Überraschung fiel Emily Klein auf, die das erste Mal in der U18 zum bei den NRW-Winterwurfmeisterschaften antrat. Trotz kalten Temperaturen und Schnee wurde der 500g-Speer draußen im Freien geworfen. Obwohl sie vorher lediglich eine Speereinheit im heimischen Stadion absolvierte, bestätigte sie ihre Leistung aus dem letzten Jahr. Der erste und gleichzeitig beste Versuch von 34,77m brachte ihr den Bronzerang ein.

gez. Emily Klein / Rainer Krüger

Am Samstag, den 26.01.2019, spielte die Spielgemeinschaft aus Reken und Gladbeck gegen den Tabellensechsten ATV Haltern II in Gladbeck. Das Spiel wurde zwar deutlich mit 3:0 gewonnen, jedoch nicht so souverän wie erwartet.

Im ersten Satz waren die Mädels von Trainer Ernst Stapel noch nicht richtig wach, weshalb vermehrt Fehler im eigenen Spiel gemacht wurden. Dennoch ging der Satz mit 25:17 an die SG.

Im zweiten Satz konnten die eigenen Fehler weitestgehend abgeschaltet werden, sodass deutlich mehr Angriffe durchkamen und zu direkten Punkten führten. Mit 25:18 ging auch dieser Satz an die SG.

Im dritten und letzten Satz wurde es am Ende noch einmal spannend. ATV Haltern II mobilisierte alle Kräfte und wollte der Spielgemeinschaft mit druckvollen Aufschlägen und einer stabilen Abwehrleistung den 3:0 Sieg streitig machen. Aber auch diesen Satz konnten die Mädels der SG mit 25:21 für sich entscheiden.

Das nächste Spiel findet am 09.02.2019 um 15:00 Uhr in Gelsenkirchen gegen den Tabellenletzten TC Gelsenkirchen II statt. Hierbei hofft Trainer Ernst Stapel, dass seine Mädels das Spiel nicht zu sehr auf die leichte Schulter nehmen und wie gewohnt eine gute Leistung zeigen. Für die SG traten an: K. Kiewitter, M. Schmitz, V. Kessel, K. Dowe, L. Dowe, A. Haltermann, L. Haltermann, J. Knüsting, N. Brüggemann, A. Terfloth, H. Holländer

Beitrag: Kristina Kiewitter

 Der VfL Gladbeck hat in der Handball-Oberliga auch das dritte Spiel des Jahres verloren. Bester VfLer gegen Hamm II war ein Jugendlicher.

Der VfL Gladbeck wartet im neuen Jahr in der Handball-Oberliga weiter auf den ersten Punktgewinn. Gegen den ASV Hamm-Westfalen II kassierten die Rot-Weißen eine 29:34 (16:16)-Niederlage. Bezeichnend für die Heimmannschaft: Ihr auffälligster Akteur war der 17-jährige Christopher Winkelmann. Ihm glückten sechs Treffer.

Zum Mann des Abends avancierte hingegen ein Akteur des ASV Hamm-Westfalen II: Torwart Jan-Jörg Wesemann. Der wehrte nämlich im Verlauf des Spiels nicht weniger als fünf Siebenmeter ab. Kapitän Max Krönung, Björn Sankalla, Sebastian Janus, Fynn Blißenbach und Marcel Giesbert scheiterten je einmal vom Punkt an dem Schlussmann des Tabellendritten.

VfL-Trainer Deffte fehlen auf der Platte die Emotionen

„Wir lassen bestimmt insgesamt zehn Freie liegen“, ärgerte sich Sven Deffte, der Trainer der Gladbecker. Er wollte „kein schlechtes Spiel“ seiner Mannschaft gesehen haben. Zugleich aber kritisierte er, dass die Seinen nicht genug Emotionen gezeigt hätten. „Die Überzeugung fehlt“, so der Coach. Woran liegt’s. Sven Deffte zuckte mit den Schultern: „Ich kann nicht in die Köpfe der Spieler gucken.“ Geredet habe man in den vergangenen Tagen und Wochen genug.

Quelle: WAZ Gladbeck – Thomas Dieckhoff · Foto: Oliver Mengedoht

Wer sind Gladbecks Beste 2018? Diese Frage beantworten Sie, liebe Leserinnen und Leser der WAZ. Bis Mittwoch, 6. Februar, können Sie abstimmen.

Wer sind Gladbecks Beste 2018? Diese Frage beantworten Sie, liebe Leserinnen und Leser der WAZ. Zur Wahl stehen jeweils drei Sportlerinnen, Sportler und Vereinsmitarbeiter. Eine Mannschaft des Jahres wird erstmals nicht gekürt werden. Begründung? Von unseren Lesern ist kein Team nominiert worden.

Ab sofort und bis Mittwoch, 6. Februar, um 23.59 Uhr können Gladbecks Sportler des Jahres gewählt werden. Mailen Sie Ihren Stimmzettel mit dem Hinweis „Gladbecks Beste 2018“ an redaktion.gladbeck@waz.de. Abgestimmt werden kann natürlich auch per Brief oder Postkarte. Diese schicken Sie an die WAZ Redaktion, Horster Str. 10, 45964 Gladbeck. Gladbecks Beste 2018 werden am Mittwoch, 13. Februar, um 19 Uhr in der WAZ-Redaktion ausgezeichnet.

Viele Vorschläge haben uns in den vergangenen Tagen erreicht. Am gestrigen Montag schaute sich eine Jury unter Regie von WAZ-Redaktionsleiterin Maria Lüning-Heyenrath die lange Liste der Sportlerinnen, Sportler und Vereinsmitarbeiter an und stellt nach engagierter Diskussion die folgenden Sportler zur Wahl.

Sportlerin des Jahres

Annika Drazek nahm an den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang teil. Foto: Falk Blesken Annika Drazek: Die Bobanschieberin gehört längst zur absoluten Weltklasse. In 2018 nahm die Bundespolizistin als erste Gladbeckerin überhaupt an Olympischen Winterspielen teil. In Pyeongchang landete Drazek mit Pilotin Stephanie Schneider auf Platz vier.

Jessica Steiger: Die Top-Schwimmerin des VfL blickt auf ein überaus erfolgreiches Jahr zurück. Bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin verteidigte sie über 200 Meter Brust ihren Titel, außerdem nahm Steiger an der EM und an der Kurzbahn-WM teil.


Christina Ronczek: Die Aktive der Fun Runner des VfL schafft es, Beruf, Familie – sie ist Mutter von drei Kindern – und Sport unter einen Hut zu bringen. Christina Ronczek ist nicht nur leidenschaftliche Hobbyläuferin, sondern sie engagiert sich auch noch im VfL.

Sportler des Jahres

Gerd Blum wurde Deutscher Meister und Europameister im Cross-Triathlon. Foto: BvP Gerd Blum: Auf den Extremsportler des SV 13 trifft der Spruch „Er ist fit wie ein Turnschuh“ perfekt zu. Der Gladbecker startet in der Altersklasse 75 (!) und ist im Jahr 2018 sowohl Deutscher Meister als auch Europameister im Cross-Triathlon geworden.

Jörg Zilla: Der Fun Runner ist begeisterter Sportler und nutzt nahezu jede freie Minute, um zu laufen, Rad zu fahren oder um sich als Yogatrainer zu engagieren. Im vergangenen Jahr nahm Jörg Zilla nach einer intensiven Vorbereitung erfolgreich an den 100 Kilometern von Biel teil.


Tim Bremer: Das Mitglied der Kanu-Freunde Wiking feierte im vergangenen Jahr ein erfolgreiches Comeback. Nach einer schweren Verletzung qualifizierte sich Bremer für die U18-Kanu-WM, wo er mit dem Team Bronze gewann, und für die U18-EM.

Vereinsmitarbeiter des Jahres

Zweimal im Jahr muss das Traglufthallenteam unter der Regie des SV 13 ran. Traglufthallenteam: Zweimal im Jahr müssen die Helfer ran. Immer in den Herbstferien wird unter der Regie des SV 13 die Traglufthalle im Freibad aufgebaut, immer in den Osterferien wird sie wieder abgebaut. Das ist harte Arbeit, die allen Gladbeckerinnen und Gladbeckern zu Gute kommt.


Rainer Exner: Wenn der VfL in der Riesener-Halle Handball spielt, ist er garantiert da. Exner ist bei den Rot-Weißen ganz klassisch das Mädchen für alles – und außerdem noch die gute Seele. Ach ja, bei Auswärtsspielen fehlt er natürlich eigentlich auch fast nie . . .


Ewald Vitolins: Er ist beim BV Rentfort der Mann für alle Fälle. Seit 1981 (!) engagiert sich Vitolins für seinen Klub, insbesondere in der Jugendabteilung packt er kräftig an. Beim BVR sagen sie: Er ist ein Vorbild für alle in Sachen ehrenamtlichem Engagement.

Adi Raible, Mitausrichter der Sportlerwahl und Jurymitglied, ist traurig darüber, dass erstmals keine Mannschaft des Jahres gewählt wird: „Das ist schade. Es spiegelt darin aber wider, dass 2018 ein Umbruchjahr war.“ Von den zur Wahl gestellten Sportlern ist Raible begeistert: „Das ist ein toller Mix, jung gebliebene ältere sind ebenso dabei wie junge Sportler, echte Hobbysportler stehen ebenso zur Wahl wie Topsportler.“

Quelle: WAZ Gladbeck – Foto: Lutz von Staegmann


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