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In der Handball-Landesliga wartet auf den VfL Gladbeck eine schwere Aufgabe. Die Rot-Weißen müssen bei der HSG Schalke ran.

Im vorletzten Spiel vor Weihnachten trifft der VfL Gladbeck II am heutigen Samstag in der Handball-Landesliga auswärts auf die HSG Schalke 04/96 und hat dabei nicht nur angesichts der angespannten Personalsituation eine schwierige Aufgabe vor der Brust. Los geht’s in der Halle Schürenkamp um 19.30 Uhr.

Die Gastgeber rangieren momentan auf dem fünften Rang und haben in dieser Saison bereits einige gute Spiele gezeigt. „Natürlich ist Schalke Favorit. Schaut man sich die Saison an, stehen sie zurecht da oben“, urteilt VfL-Coach Kai Brockmann.

Hinzu kommt, dass der VfL II seit Wochen vom Verletzungspech verfolgt wird und die Frage, mit wem genau Brockmann planen kann, äußerst schwer zu beantworten ist. Sicher ist nur, dass die Mannschaft, die letztendlich aufläuft, ähnlich diszipliniert wie im Spiel gegen Hattingen auftreten muss, um in Gelsenkirchen mithalten und gegebenenfalls sogar etwas Zählbares mit an die Schützenstraße bringen zu können.

Quelle: derwesten.de – Sebastian Himmelseher

Zum fünften Male veranstaltet der VfL Gladbeck sein Meeting um den Volksbank-Jugend-Schwimmcup. Aus diesem Anlass begrüßen die Gastgeber 498 Aktive aus 21 Vereinen.

Der VfL Gladbeck veranstaltet am Wochenende zum fünften Male seinen Volksbank-Jugend-Schwimmcup. Das Meeting im Hallenbad ist laut Bürgermeister Ulrich Roland ein „herausragendes Ereignis in unserer sportbegeisterten Stadt“. Einige Zahlen mögen zeigen, was die Besucher am Samstag und Sonntag an der Bottroper Straße erwartet.

498 Teilnehmer aus 21 Klubs
haben für den Schwimmcup gemeldet, darunter in der SG Osnabrück ein Klub aus dem niedersächsischen Landesverband. Die 498 Aktiven absolvieren an den zwei Tagen nicht weniger als 2612 Starts.

30 Minuten früher als geplant,
also jeweils bereits um 8.30 Uhr, geht es am Samstag und Sonntag los. Mit der Vorverlegung reagierte der VfL auf die vielen Teilnehmer, die sich kurz vor Weihnachten an der Bottroper Straße noch einmal präsentieren wollen.

3 Prominente begrüßt der VfL
beim Jugend-Schwimmcup. Dabei handelt es sich um die Schwimmer Isabelle Härle (amtierende Team-Weltmeisterin im Freiwasserschwimmen) und Christian vom Lehn (WM-Bronzemedaillengewinner von 2011), die am Sonntagmittag Autogramme schreiben und Siegerehrungen vornehmen werden. Der Schauspieler Mirco Wallraf („Marienhof“) ist heute in der Mittagszeit vor Ort.

1 Hauptpreis, einen Motorroller,
gibt es bei der Tombola zu gewinnen, die die VfL-Schwimmer anlässlich ihres Meetings veranstalten. Zu gewinnen gibt es außerdem viele weitere, hochwertige Preise. Nicht mit leeren Händen gehen die anreisenden Teilnehmer nach Hause. Alle werden nämlich mit einem Erinnerungspräsent bedacht. Damit nicht genug. Bei dem Jugend-Schwimm-Cup gewinnen nicht nur die Aktiven Preise, die es aufs Podest schaffen. Bereits in den Vorläufen werden beispielsweise Carrera-Bahnen, Kopfhörer und anderes ausgelobt.

Quelle: derwesten.de – Thomas Dieckhoff | Foto: André Elschenbroich

Wenn der VfL Gladbeck auf die SG Schalksmühle-Halver trifft, geht es eigentlich immer um mehr als nur um zwei Punkte. Vor der Partie der beiden Kontrahenten am Samstag, 14. Dezember, im Sauerland erinnert die WAZ an die eine oder andere denkwürdige Partie der Rothemden gegen die SGSH.

Es steht viel auf dem Spiel – wie eigentlich immer, wenn der VfL Gladbeck und die SG Schalksmühle-Halver aufeinander treffen. In der Partie am Samstag, 14. Dezember, im Sauerland geht es für beide Teams um wichtige Punkte im Kampf um den Erhalt der 3. Handball-Liga. Vor dem Vergleich schaute die WAZ ins Archiv und erinnert an Spiele, die wohl keiner der Beteiligten und Fans vergessen hat.

Saison 2011/2012, Oberliga Westfalen: Am 14. Januar 2012 kam es in der Riesener-Halle zum absoluten Topspiel zwischen dem Tabellenführer aus Gladbeck und dem Zweitplatzierten SG Schalksmühle-Halver. 500 Zuschauer sahen ein mitreißendes und hochklassiges Spitzenspiel, in dem der Gastgeber seinen Verfolger mit 38:36 (19:20) niederrang. Dabei hatten die Rot-Weißen nach 26 Minuten mit fünf Treffern zurückgelegen. Das Team von Trainer Holger Krimphove behielt jedoch die Nerven. Vor allem zwei Spieler waren verantwortlich dafür, dass der VfL gewann: Torwart Michael Schmidt, der nicht nur hielt, was zu halten war, und der Rückraumlinke Thorben Mollenhauer, der 13 Treffer erzielte. Die Gladbecker feierten am Saisonende mit 44:12-Punkten den Aufstieg in die Dritte Liga, Schalksmühle, von Verletzungspech gebeutelt, landete nur auf Rang sieben (32:24-Zähler).

Stuhldreher trifft den Pfosten
Saison 2007/2008, Regionalliga West: Am 10. Mai 2008, dem letzten Spieltag der Meisterschaftsrunde, entführten die Gladbecker aus Schalksmühle überaus glücklich einen Punkt. Während die Rot-Weißen und ihre mitgereisten Fans das 26:26 ausgelassen feierten, weil es dem VfL den Klassenerhalt bescherte, herrschte auf Seiten der Gastgeber Niedergeschlagenheit. Schalksmühle musste nämlich mit 28:32-Punkten auf dem Konto als Viertletzter den Gang in die Oberliga antreten. Ganz bitter deshalb, weil Jan Stuhldreher mit der letzten Aktion des Spiels den Pfosten des von Tim Deffte gehüteten Gladbecker Kastens getroffen hatte. Letztlich hatten also nach 30 Spieltagen ein paar Zentimeter über Klassenerhalt und Abstieg entschieden.

Saison 2003/2004, Oberliga Westfalen: Am 29. November 2003 lieferten sich der VfL und die SGSH in der Riesener Halle ein ganz heißes Spitzenspiel. Die Gastgeber setzten sich mit 31:30 durch. Das Rückspiel am 20. März 2004 entschieden die Schalksmühler mit 33:27 deutlich zu ihren Gunsten. Für den VfL war es die letzte Saisonniederlage, es folgten Siege gegen Mennighüffen, Dortmund-Süd, Hamm und in Herdecke. Damit standen die Gladbecker als Regionalliga-Aufsteiger fest.

Quelle: derwesten.de – Thomas Dieckhoff | Foto: Olaf Fuhrmann

In der 3. Handball-Liga verlor der VfL Gladbeck sein Heimspiel gegen den Wilhelmshavener HV mit 30:36 (18:19). 50 Minuten lang konnten die Rot-Weißen dem Spitzenteam aus Niedersachsen Paroli bieten.

„Ich verliere nun einmal nicht gerne.“ Holger Krimphove, der Trainer der Drittliga-Handballer des VfL Gladbeck, hatte eine überaus einleuchtende Erklärung dafür parat, warum er bei der Weihnachtsfeier seiner Mannschaft im Szenelokal „Mundart“ mit recht versteinerter Miene ein Schnitzel vertilgte. Immerhin: Die 30:36-Niederlage seines Teams gegen den Wilhelmshavener HV hatte dem Coach nicht den Appetit verdorben.

VfL Gladbeck: Tesch (1. – 24., 44. – 60.), T. Deffte (24. – 44.) – Krings (4/1), Sankalla (1), Brandes (4), S. Deffte (1), Singh Toor (3), Krönung (3), Mollenhauer (10), Reich (4).

Spielfilm: 2:4 (5.), 3:6 (9.), 6:7 (14.), 7:10 (17.), 11:13 (23.), 13:16 (25.), 18:17 (28.), 18:19 (30.), 19:20 (35.), 21:21 (37.), 21:25 (40.), 22:27 (44.), 26:27 (47.), 27:28 (50.), 27:33 (56.), 30:36 (59.).

Mit der Leistung seines stark ersatzgeschwächten Teams haderte Krimphove nicht, wie er unmittelbar nach der Partie betonte: „Wir haben dieser Spitzenmannschaft fast 60 Minuten lang Paroli geboten und viele Sachen gut gemacht.“ Genauso äußerte sich VfL-Chef Siegbert Busch, der den Unterschied zwischen Gladbeck und Wilhelmshaven in einem Satz prägnant auf den Punkt brachte. „Der WHV“, so der ehemalige Bundesliga-Trainer, „hat natürlich eine ganz andere Substanz.“ Die beispielsweise an der Besetzung der Bänke festzumachen war. Während dort bei den Gästen in Oliver Köhrmann ein ehemaliger Bundesliga-Profi, der 17-mal für Deutschland gespielt hat, auf seine Einsätze wartete, hatte Krimphove, um zumindest einen kompletten Kader aufbieten zu können, Markus Friemel nominiert, den Kreisläufer der VfL-Reserve, die bekanntlich in der Landesliga um Punkte kämpft. „Meine Jungs“, so Krimphove, „haben 17 Länderspiele im Fernsehen gesehen.“

Und doch konnten die engagiert spielenden und kämpfenden Rot-Weißen das Team aus Niedersachsen lange Zeit ärgern. Die Gladbecker bewiesen Mitte der zweiten Halbzeit viel Moral, als sie nach einem fünf-Tore-Rückstand (22:27, 44. Minute) wieder den Anschluss schafften (26:27, 48.). In dieser guten Phase, in der Torwart Andreas Tesch auch einen Siebenmeter parierte (49.), leisteten sich die Gastgeber jedoch in der Offensive zu viele Fehlversuche. Ob der Gladbecker Top-Torschütze Max Krönung, auf den sich die Defensive des WHV hervorragend eingestellt hatte, der überragende Thorben Mollenhauer oder Don Singh Toor – sie scheiterten in aussichtsreichen Positionen entweder an Gästeschlussmann Christoph Dannigkeit oder sie verfehlten ihr Ziel. Auf der anderen Seite nutze Wilhelmshaven ganz kühl, ganz clever seine Möglichkeiten.

„Da hat man gesehen“, so VfL-Rechtsaußen Heiko Brandes, „dass Wilhelmshaven eine bärenstarke Angriffsmannschaft ist. Wir haben uns in der entscheidenden Phase drei oder vier leichte Fehler erlaubt – und der WHV ist weggezogen. Dann hat man gegen so eine Mannschaft keine Chance mehr.“

Holger Krimphove dürfte bei der Weihnachtsfeier im „Mundart“ wohl auch schon an die nächsten Aufgaben gedacht haben. Viermal in Folge müssen die Gladbecker nun auswärts ran, dreimal, nämlich am nächsten Samstag in Schalksmühle, am 11. Januar in Neuss und am 19. Januar in Duisburg treffen sie dabei auf direkte Mitkonkurrenten im Abstiegskampf. „Wir haben jetzt ganz ganz wichtige Spiele vor der Brust“, so Krimphove.

Quelle: derwesten.de – Thomas Dieckhoff | Foto: Jan Dinter

In der Handball-Landesliga empfängt der weiterhin ersatzgeschwächte VfL Gladbeck II in der Riesener-Halle TuS Hattingen II. Währenddessen hat der TV Gladbeck sein Nachholspiel in der Kreisliga verloren. Weiter geht’s für die Blauhemden nun bei Teutonia Riemke II.

Mit weiterhin angespannter Personallage geht die Reserve des VfL Gladbeck in ihr nächstes Heimspiel der Handball-Landesliga: Am Samstag, 7. Dezember, empfangen die Rothemden um 16.30 Uhr in der Riesener-Halle Tabellenfünften TuS Hattingen 2.

„Wir werden eine Mannschaft zusammenstellen und dann gucken, was uns erwartet.“ Angesichts der langen Verletztenliste bleibt Coach Kai Brockmann kaum etwas anderes übrig, als mit Blick auf die Partie gegen Hattingen ein solches Statement zu formulieren.

Der Gegner hingegen reist, die Tabellensituation zugrunde gelegt, hingegen mit viel Selbstvertrauen an. Auch Brockmann weiß um die Stärken der Hattinger. „Uns er wartet ein schneller Gegner, wir brauchen eine gute Rückzugsphase“, konstatiert er vor dem Spiel. Erfüllt sein Team, wie auch immer es sich am Ende zusammensetzt, diese Voraussetzung nicht, wird es gegen einen Gegner wie Hattingen äußerst schwer, die Punkte in der eigenen Halle zu behalten.

In einem Nachholspiel der Handball-Kreisliga hat der TV Gladbeck einen Dämpfer hinnehmen müssen und beim VfL Hüls eine deutliche 26:31-Pleite kassiert.

VfL Hüls – TV Gladbeck 31:26 (13:14).

TV Gladbeck: Poschzich, Wissing (6), Sporkmann (5), Löll (5), Klever (3), Ahmann (2), Förster (2), Barz (1), Rotzoll (1), Winkelmann.

Nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte gingen die Gäste zwar noch mit einer 14:13-Führung in die Pause und konnten diese sogar kurz nach dem Wiederanpfiff ausbauen. Doch dann haperte es vor allem in der Defensive an der Einstellung, was man sich gegen ein Top-Team wie Hüls nicht erlauben darf. Die Quittung für das blutleere Spiel war die 26:31-Niederlage. „Jetzt sind wir wieder auf dem Boden der Tatsachen zurück. Das war vor allem spielerisch gar nichts“, urteilte TVG-Coach Norbert Pröse nach der Partie.

Zugleich hofft er für das nächste wichtige Auswärtsspiel bei Teutonia Riemke 2, das bereits am Samstag, 7. Dezember, um 15 Uhr in der Heinrich-Böll-Halle an der Agnesstraße in Bochum stattfindet, auf eine Trotzreaktion seines Teams. „Da muss auf jeden Fall eine Kehrtwende her, wenn wir nicht ins graue Mittelmaß abrutschen wollen“, so Pröses mahnende Worte.

Quelle: derwesten.der – Sebastian Himmelseher | Foto: Olaf Fuhrmann

ART Düsseldorf, in der Dritten Handball-Liga Mitkonkurrent des VfL Gladbeck im Kampf um den Klassenerhalt, droht laut Informationen der NRZ das finanzielle Aus. Dem Vernehmen nach plant der Rather Handball-Chef Peter Kluth bereits kommende Woche, die Notbremse zu ziehen, sollte sich nicht noch ein Gönner einfinden.

ART Düsseldorf, in der Dritten Handball-Liga Konkurrent des VfL Gladbeck im Kampf um den Klassenerhalt, steht nach Informationen der NRZ aus finanziellen Gründen vor dem Aus.

„Wir beschäftigen uns derzeit intensiv mit den Planungen für eine kommende Saison und stehen am Scheideweg“, betonte Thomas Lowinski, „sollten wir in kürzester Zeit nicht rund 30 000 Euro generieren, müssen wir unseren Spielern und Trainern nahe legen, sich für die kommende Saison um einen neuen Verein zu bemühen.“ Ex-Profi Lowinski hatte vor anderthalb Jahren zusammen mit Bernd Metzge und Peter Kluth den Profi-Handball in Düsseldorf nach der Insolvenz der HSG und der gescheiterten Fusion mit Dormagen am Leben gehalten. Die Verantwortlichen in der Landeshauptstadt haben kaum noch Hoffnung, den Profi-Handball in eine dritte Saison unter Federführung des ART zu hieven. Dem Vernehmen nach plant der Rather Handball-Chef Peter Kluth bereits kommende Woche, die Notbremse zu ziehen, sollte sich nicht noch ein Gönner einfinden.

Sollte ART sich noch in dieser Spielzeit zurückziehen, hätte dies gewaltige Auswirkungen auf den Abstiegskampf. Während der VfL (10:16) nämlich unlängst in Düsseldorf verlor, setzten sich der Neusser HV (8:18), VfL Gummersbach II (9:17), die SG Schalksmühle-Halver (10:16) und die HSG Krefeld (11:15) gegen das Team aus der Landeshauptstadt durch. Im Falle eines Rückzugs der Düsseldorfer würden diesen Mannschaften jeweils zwei Punkte abgezogen.

Quelle: derwesten.de

Als krasser Außenseiter empfängt Handball-Drittligist VfL Gladbeck den Wilhelmshavener HV. Die Gastgeber treten mit ihrem allerletzten Aufgebot an. Wir werden um die Punkte kämpfen“, verspricht ungeachtet dessen VfL-Trainer Holger Krimphove den Gladbecker Fans.

„Die werden mit Messern zwischen den Zähnen zu uns kommen.“ Sven Deffte, der Abwehrchef des Handball-Drittligisten VfL Gladbeck, erwartet am Samstag, 7. Dezember, um 19.30 Uhr in der Riesener-Halle einen hochmotivierten Gast aus Wilhelmshaven. Die ambitionierten Niedersachsen kassierten nämlich am vergangenen Spieltag eine völlig überraschende Heimpleite gegen ART Düsseldorf.

WHV hat kräftig aufgerüstet
Aus Wilhelmshaven wird die von Routinier Sven Deffte geäußerte Vermutung bestätigt. Das Team des WHV, das vor der laufenden Meisterschaftsrunde unter anderem mit dem slowakischen Nationalspieler Lukas Kalafut und dem ehemaligen deutschen Auswahlspieler Oliver Köhrmann noch einmal ganz kräftig aufgerüstet worden ist, habe, so heißt es in der am Jadebusen gelegenen Stadt eine Top-Trainingswoche absolviert und werde mit Wut im Bauch ins Ruhrgebiet anreisen.

Der VfL Gladbeck hat sich ebenfalls akribisch auf die Begegnung am Samstag vorbereitet – jedenfalls so weit es die personellen Probleme zuließen. Die sind nämlich nach dem Unentschieden gegen Schlusslicht TSG A-H Bielefeld nicht weniger geworden. Im Gegenteil: In Ruwen Thoke fällt ein weiterer wichtiger Spieler des VfL definitiv aus. Der Rückraumrechte plagt sich mit einer Grippe herum und erhielt, weil er in seiner Hagener Zeit schon einmal an einer Herzmuskelerkrankung litt, zunächst einmal bis Sonntagabend absolutes Sportverbot.

Somit stehen Holger Krimphove, dem Trainer des VfL Gladbeck, nur noch elf Akteure zur Verfügung. Und zu diesem äußerst überschaubaren Aufgebot gehören in Thorben Mollenhauer und Sven Deffte noch zwei angeschlagene Stammkräfte, die also aktuell keineswegs 100 Prozent auf die Platte bringen können. „Wir haben nun zwei Möglichkeiten“, sagt Holger Krimphove. „Wir können rumheulen oder die Ärmel hochkrempeln.“ Und weil sich Krimphove als Heulsuse so gar nicht eignet, lebt der leidgeprüfte Trainer der Rot-Weißen den Seinen Optimismus vor. „Wir werden um die Punkte kämpfen“, verspricht der Übungsleiter den Gladbecker Anhängern.Und weiter: „Die Jungs, die auflaufen, werden sich zerreißen.“

Holger Krimphove rechnet wie Sven Deffte nach der Pleite gegen Düsseldorf mit einer wütenden Wilhelmshavener Mannschaft. „Der WHV ist das personell vielleicht am besten besetzte Team in der Dritten Liga“, sagt der VfL-Trainer, „von daher brauchen wir uns nicht darüber zu unterhalten, wer favorisiert ist und wer der Außenseiter.“

Quelle: derwesten.de – Thomas Dieckhoff

Der Schauspieler Mirco Wallraf wird anlässlich des 5. Volksbank-Jugend-Schwimmcups des VfL Gladbeck am 14. und 15. Dezember im Hallenbad an der Bottroper Straße aus München anreisen. Er wird Autogramme geben und Siegerehrungen vornehmen.

Der VfL Gladbeck meldet für seinen 5. Volksbank-Schwimmcup den zweiten Prominenten. Der Schauspieler Mirco Wallraf wird anlässlich des Meetings am 14. und 15. Dezember im Hallenbad an der Bottroper Straße aus München anreisen. „Er ist Schauspieler und Frauenschwarm“, so VfL-Sprecher Ralf Steiger über den 38-Jährigen.

Wallraf absolvierte seine Schauspielausbildung an der „Lee Strasberg Theatre Institute“ in Los Angeles. 1994 sah man ihn erstmalig im Fernsehen, und zwar auf RTL. Es folgten die ihn bekannt machenden ersten Episodenrollen in den Fernsehserien „Lindenstraße“, „SOKO 5113“, „In aller Freundschaft“ und „St. Angela“. Durch seine Rolle als „Ramon Santos“ in der ARD-Daily-Soap „Verbotene Liebe“ sowie als „Raul Garcia“ in „Marienhof“ gelang dem aus Frechen stammenden Schauspieler der endgültige Durchbruch. Es folgten Rollen in der Telenovela „Sturm der Liebe“, „Die Wache“ und sogar internationale Produktionen. Auch beim „Perfekten Promi Dinner“ war Wallraf bereits zu sehen.

Wallraf ist in Gladbeck kein unbekanntes Gesicht. „Er trat“, erinnert Ralf Steiger, „in unserer Stadt erstmals in Erscheinung als der VfL Gladbeck sein 75-jähriges Bestehen feierte und die Michael-Stich-Stiftungs-Charity veranstaltete. Auf der Anlage war die Hölle los, als er kam.“ Einen weiteren Auftritt hatte der Schauspieler beim Jubiläum des Tennisvereins TC Rentfort Gladbeck. An der Karl-Arnold-Straße gab er sich zu Gunsten der Kinderkrebshilfe die Ehre. „Ich kenne Mirco nunmehr schon seit über 17 Jahren. Er ist ein toller und sympathischer Kerl. Nicht nur im Film, sondern vor allem in der Realität“, so Steiger.

Wallraf sagt: „Ich unterstütze Veranstaltungen bei denen es um das Wohl der Kids und der Jugend geht immer wieder gerne. Als Ralf sich bei mir meldete und fragte, ob ich beim Volksbank Jugend-Schwimm-Cup Siegerehrungen durchführe und eine Autogrammstunde gebe, habe ich spontan ja gesagt. Die von ihm und seinem Team organisierten Veranstaltungen machen immer wieder Spaß.“

Neben Mirco Wallraf wird wie bereits berichtet Isabelle Härle beim 5. Volksbank-Jugend-Schwimmcup Autogramme geben und Sieger ehren. Die 25-jährige Wahl-Essenerin ist amtierende Team-Weltmeisterin im Freiwasserschwimmen.

VfL Gladbeck freut sich auf den Schauspieler Mirco Wallraf | WAZ.de

Handball-Drittligist VfL Gladbeck plant keine Wintertransfers. Trotz personeller Probleme und des Weggangs von Tobias Reich (Auslandssemester) werden die Rot-Weißen auf dem Transfermarkt nicht zuschlagen. VfL-Chef Siegbert Busch sagt: „Ich bin der Auffassung, dass in unserer Mannschaft genügend Substanz steckt.“

23:31 gegen den VfL Gummersbach II, 27:29 gegen die HSG Varel-Friesland, 23:37 bei ART Düsseldorf und am vergangenen Samstag ein 29:29 gegen die TSG A-H Bielefeld – die Drittliga-Handballer des VfL Gladbeck holten zuletzt gegen direkte Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt gerade einmal einen einzigen Zähler. „Ich bin nicht glücklich über diese Entwicklung“, sagte Siegbert Busch, der Vorsitzende der Rot-Weißen, am Mittwoch auf WAZ-Nachfrage. Der VfL-Boss macht sich um das Team Sorgen: „Ich habe das Gefühl, wir müssen jetzt ganz schön aufpassen.“

Passabler Saisonstart
Dass die Gladbecker nach einem passablen Saisonstart mit 6:4-Punkten aus den ersten fünf Partien nun doch im Abstiegssumpf stecken, ist mit Sicherheit auch der personellen Misere geschuldet. In Recep Koraman, Jonathan Geukes und Pascal Kunze fehlen drei fest eingeplante Kräfte schon seit längerer Zeit, und auch Rückraum-Shooter Thorben Molenhauer musste zuletzt passen beziehungsweise angeschlagen auf die Platte. Zudem steht fest, dass Kreisläufer Tobias Reich dem VfL wegen eines Auslandssemesters in der Rückrunde nicht zur Verfügung stehen kann. Wird sich der VfL infolge der Verletzungsmisere und/oder der Entwicklung um Reich im Winter noch einmal auf dem Transfermarkt umschauen? „Nein“, antwortet Siegbert Busch kurz und knapp. Seine Begründung: „Zum einen ist der Markt leer gefegt, zum anderen bin ich der Auffassung, dass in unserer Mannschaft genügend Substanz steckt.“ In Pascal Kunze und Jonathan Geukes kehrten im neuen Jahr zwei der verletzten Akteure wieder zurück, und ein Spieler wie Björn Sankalla habe sich sehr positiv entwickelt und könne zukünftig häufiger zum Zuge kommen.

Die negativen Ergebnisse möchte Busch sowieso nicht auf die Verletztenmisere zurückgeführt wissen: „Wir haben ja auch gegen Dormagen ein super Spiel geboten, und das ohne Thorben Mollenhauer. Die Jungs haben in dieser Partie eine ihrer besten Saisonleistungen gezeigt.“ Das Team, so der VfL-Boss weiter, habe in diesen 60 Minuten mit Dynamik und Schnelligkeit überzeugt.

VfL-Boss fordert noch zwei Punkte
Kein Wunder also, dass er sich beim jüngsten 29:29 gegen Schlusslicht TSG A-H Bielefeld auch zum Schluss „mehr Tempo und mehr Druck“ gewünscht hätte. „Sicherlich“, sagte Busch, „war die Schiedsrichterentscheidung am Ende der Partie nicht glücklich. Das Problem aber war doch, dass unsere Mannschaft das Spiel, das sie im Griff hatte, wieder aus der Hand gegeben hat.“ Das Team müsse künftig über die komplette Distanz sein Spiel zu spielen. „Wir müssen“, so Busch, „bis zum Schluss beißen.“

Aus den letzten beiden Vergleichen des Jahres 2013 fordert Siegbert Busch zumindest zwei Punkte. „Sonst“, mutmaßt der frühere Bundesliga-Trainer, „wird es eng.“ Zur Erinnerung: Am Samstag empfangen die Gladbecker den Tabellenvierten Wilhelmshavener HV, eine Woche später steht die Aufgabe beim punktgleichen Aufsteiger SG Schalksmühle-Halver auf dem Programm der Rot-Weißen.

Quelle: derwesten.de — Thomas Dieckhoff | Foto: Biene Hagel

Sie haben nicht zu viel versprochen, die Wasserballer des VfL Gladbeck. Nach einer harten Trainingsphase besiegten die Gladbecker in der Bezirksklasse Nordwestfalen die Mannschaft von DJK Poseidon Duisburg III mit 10:8. Auch der Nachwuchs lieferte Erfolge.

Schon mit dem ersten Führungstreffer gab die Gladbecker Erstvertretung gegen Duisburgs „Dritte“ die Richtung vor. Schnell baute der VfL seine Führung aus und zeigte dem durchaus starkem Gegner, wo es im Becken lang geht. Dabei machte lediglich das neue Regelwerk den gastgebenden Gladbeckern zu schaffen, so wird unter anderem das Foulspiel mit zwei Händen künftig grundsätzlich mit einem Ausschluss bestraft.

Auch bei der Jugend gab es einen kleinen Erfolg zu vermelden: Nachdem Christoph Wichers zum Trainerstab der C-Jugend gestoßen ist (die WAZ berichtete), kommt auch der Nachwuchs in Bewegung. Beim jüngsten Liga-Turnier fuhren die jungen Gladbecker endlich ihren ersten Saisonsieg ein. Seine Turnier-Bestleistung lieferte der VfL-Nachwuchs im Spiel gegen den personell schwach besetzten SV Gladbeck 13 ab, vor allem Luca Priester, Jan Gerigk und dessen jüngerer Bruder Tobi Gerigk brillierten beim 8:1-Erfolg. Zu Siegen gegen die zwei anderen Teams aus Vreden und Bocholt reichte es dann allerdings doch noch nicht.

Erst am 22. März 2014 geht es mit Meisterschaftsturnier Nummer zwei weiter, für die Zwischenzeit sind Trainingsspiele gegen den SV Derne, BW Bochum und den SV Schermbeck angesetzt.


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